Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 34799
Eingetragen
15.3.2022
Branche
Konservierung und Restaurierung von kulturellem ErbeSonstige unterstützende Tätigkeiten für das kulturelle ErbeMuseen und Sammlungen
Gegenstand
Förderung von Kunst und Kultur, der [Volks]Bildung, der Landschaftspflege, von Wissenschaft und Forschung sowie der internationalen Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens; die Gesellschaft soll das Wismut-Erbe auf der Grundlage des Umsetzungskonzepts vom Februar 2019 bewahren, erforschen, präsentieren und vermitteln. Sie soll hierzu in Zusammenarbeit mit anderen öffentlichen und privaten Einrichtungen der Wismutregion unter den Leitbegriffen "Mensch, Landschaft und Geschichte" die Geschichte des Uranerzbergbaus in Sachsen und Thüringen in allen seinen Auswirkungen auf die Region und die dort lebenden Menschen einer breiten Öffentlichkeit vermitteln und zugänglich machen. Neben der Darstellung der Geschichte des Uranerzbergbaus und seiner Folgen soll auch die Sanierung der Hinterlassenschaften des Uranerzbergbaus als Grundlage für die Entwicklung der Region berücksichtigt werden. Ausgehend von der Bewahrung, Erforschung, Präsentation und Vermittlung der Geschichte des Uranerzbergbaus der Wismut seit 1945 ist Gegenstand der Gesellschaft auch die künftige Rolle des Uranerzbergbaus und des Urans in der Welt. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch folgende Maßnahmen, die den Gegenstand des Unternehmens bilden: a) Übernahme, Pflege und Erhalt der materiellen und immateriellen Erbstücke des Uranerzbergbaus der SAG und SDAG Wismut, die von allgemeinem kulturellen und zeithistorischen Interesse sind. b) Herstellung bzw. Erschließung, Sammlung und Publikation von Informationen über den Uranerzbergbau in Sachsen und Thüringen, im Hinblick auf Mensch und Umwelt sowie die Rolle des Unternehmens SAG und SDAG Wismut als Instrument des Kalten Krieges und seine regionale Bedeutung c) Initiierung und Unterstützung von Forschungsvorhaben zur Rolle der SAG und SDAG Wismut von ihrer Gründung bis zum Ende der Aktiengesellschaft d) Publikation der Ergebnisse aus dem Prozess der Gestaltung des Umgangs zum Wismut-Erbe in allen Medien und bei öffentlichen Veranstaltungen mit dem Ziel, die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und als Bildungsbeitrag für künftige Generationen zu erhalten. e) Präsentation und Vermittlung des Wismut-Erbes, vor allem durch auf wissenschaftlicher Grundlage basierender Ausstellungen und Bildungsangebote, insbesondere Ausstellungen an den Standorten des unter Denkmalschutz stehenden Schachtes 371 in Hartenstein und der Neuen Landschaft in Ronneburg

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Julia Dr. Dünkel
seit 13.1.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Bundesrepublik Deutschland
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wismut Stiftung gGmbH

Chemnitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Software 5.184,73 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.318,07 0,00
7.502,80 0,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sonstige Vermögensgegenstände 96,45 0,00
96,45 0,00
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 84.609,44 50.428,88
84.705,89 50.428,88
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 4,76
92.208,69 50.433,64

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag -46,10 -46,10
24.953,90 24.953,90
B. SONDERPOSTEN
I. Sonderposten für Zuschüsse Anlagevermögen 7.502,80 0,00
7.502,80 0,00
C. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 21.900,00 25.453,56
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.451,98 26,18
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 4.058,56 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber Zuschussgeber 24.145,43 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 5.196,02 0,00
- davon aus Steuern: EUR 4.285,89 (Vorjahr: EUR 0,00)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 910,13 (Vorjahr: EUR 0,00)
37.851,99 26,18
92.208,69 50.433,64

Anhang 2023

Angaben zum Unternehmen

Wismut Stiftung gGmbH

Sitz: Chemnitz
Geschäftsanschrift: Jagdschänkenstraße 29, 09117 Chemnitz
Registergericht: Amtsgericht Chemnitz
Handelsregisternummer: HRB 34799

1. Allgemeine Angaben

Am 29.11.2021 wurde der Gründungsvertrag zur Errichtung der Firma Wismut Stiftung gGmbH mit Sitz in Chemnitz beschlossen (Urkunde Nr. 1765/2021 des Notares Mathias Löhnert in Chemnitz). Die Gesellschaft wird von zwei gesamtvertretungsberechtigten Geschäftsführern geleitet und diese werden von einem Stiftungsbeirat überwacht und beraten. Die Satzung sowie die Geschäftsordnungen des Stiftungsbeirates als auch die Geschäftsordnung der Geschäftsführung sind zentrale Unternehmensdokumente und jeweils Leitfaden für die handelnden Organe.

Die Wismut Stiftung gGmbH, Sitz Chemnitz, ist im Handelsregister unter HRB 34799 eingetragen. Die Muttergesellschaft ist die Wismut GmbH, eingetragen unter der Registernummer HRB 3912 im Handelsregister beim Amtsgericht Chemnitz. Die Wismut GmbH hält das Stammkapital zu 100%. Die Wismut Stiftung gGmbH wird wegen Unwesentlichkeit nicht in einen Konzernabschluss einbezogen.

Der Jahresabschluss wurde aufgrund der Regelungen des Gesellschaftervertrages nach den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB aufgestellt.

Die Wismut Stiftung gGmbH verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Kunst und Kultur, die Förderung der (Volks)Bildung, die Förderung der Landschaftspflege, die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie die Förderung der internationalen Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens. Die Gesellschaft soll das Wismut-Erbe auf der Grundlage des Umsetzungskonzeptes vom Februar 2019 bewahren, erforschen, präsentieren und vermitteln. Sie soll hierzu in Zusammenarbeit mit anderen öffentlichen und privaten Einrichtungen der Wismutregion unter den Leitbegriffen "Mensch, Landschaft und Geschichte" die Geschichte des Uranerzbergbaus in Sachsen und Thüringen in allen seinen Auswirkungen auf die Region und die dort lebenden Menschen einer breiten Öffentlichkeit vermitteln und zugänglich machen. Neben der Darstellung der Geschichte des Uranerzbergbaus und seiner Folgen soll auch die Sanierung der Hinterlassenschaften des Uranerzbergbaus als Grundlage für die Entwicklung der Region berücksichtigt werden. Ausgehend von der Bewahrung, Erforschung, Präsentation und Vermittlung der Geschichte des Uranerzbergbaus Wismut seit 1945 ist Gegenstand der Gesellschaft auch die künftige Rolle des Uranerzbergbaus und des Urans in der Welt.

Zur Erfüllung des Satzungszwecks erhält die Wismut Stiftung gGmbH jährliche Zuwendungen des Bundes. Diese Zuwendungen dienen der Abdeckung des jährlichen Fehlbedarfs der Wismut Stiftung gGmbH entsprechend dem Verwaltungsabkommen vom 03.09.2021 zwischen der Bundesrepublik Deutschland, den Freistaaten Sachsen und Thüringen und der Wismut GmbH.

Zur Finanzierung der Satzungs- bzw. Gesellschaftszwecke haben die Bundesrepublik Deutschland, die beiden Freistaaten Sachsen und Thüringen und die Wismut GmbH am 03.09.2021 ein Verwaltungsabkommen geschlossen. Daraus resultierend erhält die Wismut Stiftung gGmbH jährliche Zuwendungen des Bundes. Diese Zuwendungen dienen der Abdeckung des jährlichen Fehlbedarfs der Wismut Stiftung gGmbH.

Die Zuwendungen werden auf der Grundlage des jährlich von der Gesellschaft aufzustellenden und vom Stiftungsbeirat zu genehmigendem Wirtschaftsplanes gewährt. Für das folgende Wirtschaftsjahr 2024 liegt mit Datum vom 4. April 2024 ein fortgeschriebener Zuwendungsbescheid über T€ 789 vor.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Allgemeines

Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages zugrunde. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung (Gesamtkostenverfahren) sind unter Berücksichtigung der Besonderheit der Wismut Stiftung gGmbH als Zuwendungsempfängerin gegliedert. Einzelne Posten der Bilanz und insbesondere der Gewinn- und Verlustrechnung wurden hinsichtlich ihrer Gliederung und Bezeichnung geändert bzw. eine weitere Untergliederung der Posten vorgenommen, um die Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses zu gewährleisten (§ 265 Abs. 5 und 6 HGB).

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Going-Concern-Prämisse. Ursächlich für diese Prämisse ist, dass die Gesellschaft für eine Dauer von 8 Jahren errichtet wurde und die grundsätzliche Bereitschaft der Bundesländer sowie des Bundes besteht, die Gesellschaft in diesem Zeitraum mit Mitteln zur Erfüllung der geplanten Aufgaben auszustatten.

Die Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin werden gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG als separate Positionen unter den Forderungen und Sonstigen Vermögengegenständen bzw. Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

Aktiva

A. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt (Anlage zum Anhang).

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode in Anlehnung an die Abschreibungstabellen des Bundesministeriums der Finanzen in der jeweils aktuellen Fassung. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis 0,8 T€ werden sofort abgeschrieben.

Zum Bilanzstichtag erwarb die Wismut Stiftung gGmbH Gebrauchskunst durch Kauf und Schenkungen Dritter. Die Anschaffungskosten erfüllen die Kriterien für geringwertige Wirtschaftsgüter und wurden im Jahr des Erwerbs und der Schenkung sofort abgeschrieben.

Abweichend von dem gängigen Verfahren, geringwertige Wirtschaftsgüter im Jahr der Anschaffung sofort als Abgang zu zeigen, kommt dieses Verfahren bei Gebrauchskunst nicht zur Anwendung.

Für das Anlagevermögen besteht in gleicher Höhe ein Sonderposten "Zuschüsse Anlagevermögen". Die Erträge aus der Auflösung dieses Sonderpostens werden in der Gewinn- und Verlustrechnung offen von den Abschreibungen abgesetzt.

B. Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet. Erkennbare Ausfallrisiken werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Auf den nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungsbestand werden im Bedarfsfall Pauschalwertberichtigungen (1 %) berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit unter einem Jahr.

Guthaben bei Kreditinstituten

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bewertet.

C. Rechnungsabgrenzungsposten

Zum Bilanzstichtag werden keine Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen (Vorjahr: <1 T€).

Aktive latente Steuern

Zum Bilanzstichtag bestehen geringfügige Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz bei der Archivierungskostenrückstellung. Ein Ansatz von aktiven latenten Steuern scheidet vor dem Hintergrund des Gesellschaftszwecks sowie der weiterhin geplanten institutionellen Förderung aus.

Passiva

A. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital entspricht dem im Gesellschaftsvertrag (Satzung) festgesetzten Stammkapital und ist zum Nennbetrag ausgewiesen. Die Anteile werden zu 100 % von der Wismut GmbH gehalten.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresabschluss mit einem ausgeglichenen Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

B. Sonderposten

Im Sonderposten sind erhaltene Zuschüsse bzw. Zuwendungen zur Finanzierung erfasst und umfassen im Einzelnen:

T€
31.12.2023 31.12.2022
Zuschüsse zum Anlagevermögen 8 0
Summe 8 0

Dieser Sonderposten entspricht dem Buchwert des zuschussfinanzierten Anlagevermögens.

Die Auflösung erfolgt analog der Nutzungsdauer der Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens und beträgt in 2023 11 T€ (Vorjahr >0 T€).

C. Rückstellungen

Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden, soweit wesentlich, unter Beachtung des § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses sowie Archivierungskostenrückstellungen.

D. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt und haben alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

T€
gesamt bis zu einem Jahr zwischen einem und fünf Jahren mehr als fünf Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5 5 0 0
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 4 4 0 0
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Zuschussgeber 24 24 0 0
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 5 5 0 0
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0)
Gesamt 38 38 0 0
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Zuschussgeber entsprechen dem Bankguthaben zum Bilanzstichtag abzüglich des gezeichneten Kapitals und den noch nicht in Anspruch genommenen, bereits abgerufenen Zuwendungen.

Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Zuwendungen

Die ausgewiesenen Zuwendungen in Höhe von 258 T€ im Rahmen der institutionellen Förderung resultieren aus zur Verfügung gestellten Finanzmitteln des mittelbaren Gesellschafters zur Deckung der Aufwendungen und Investitionen für den Gesellschaftszweck.

Erlöse und andere Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen (1 T€), Forderungen gegenüber Krankenkassen (1 T€) und Aktivierung von unentgeltlich erworbenen Vermögensgegenständen (1 T€).

Zuweisungen zu dem Sonderposten

Soweit Zuwendungen nicht verwendet werden konnten, erfolgt hier die Abbildung der Umbuchung in die Verbindlichkeiten gegenüber den Zuwendungsgeber.

Materialaufwand

Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren

Diese Position beinhaltet Aufwendungen für technisches Hilfs- bzw. Verbrauchsmaterial.

Aufwendungen für bezogene Leistungen

Diese Position beinhaltet Aufwendungen für die Durchführung des Kooperationsvertrages für die Maßnahme "Ein Wismut-Erbe-Haus für das Projekt Ronneburg" in Höhe von 7 T€ sowie Aufwendungen für die Entgeltabrechnung durch einen Dienstleister in Höhe von 1 T€.

Personalaufwand

Der Personalaufwand beinhaltet Löhne und Gehälter in Höhe von 143 T€ sowie Sozialabgaben in Höhe von 32 T€.

Abschreibungen auf das Anlagevermögen

Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen in Höhe von 11 T€ wurden durch Erträge in gleicher Höhe aus der Auflösung des Sonderpostens für Zuschüsse zum Anlagevermögen neutralisiert.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Diese Position beinhaltet überwiegend Aufwendungen für Prüfungs- und Beratungsleistungen in Höhe von 14 T€, allgemeinen Geschäftsbedarf, Literatur- und Informationsmaterial in Höhe von rd. 1 T€, Kosten für inländische Reisen und Tagungen in Höhe von 2 T€, IT-Leistungen und sonstige Leistungen der Muttergesellschaft auf Grundlage der Dienstleistungs- und Verwaltungsvereinbarung in Höhe von 36 T€.

Ergänzende Angaben

Beschäftigte

Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die Gesellschaft zwei Mitarbeiterinnen und einen Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer).

Die im Geschäftsjahr die Gesellschaft mitvertretende Geschäftsführerin - die Geschäftsführung vertritt die Gesellschaft gemeinschaftlich - war hauptberuflich bei der Gesellschaft beschäftigt und hat von dieser Gehälter bezogen. Der zweite mitvertretende Geschäftsführer ist bei der Wismut Stiftung gGmbH geringfügig beschäftigt und bezog von der Gesellschaft eine Vergütung in Form eines Minijobs. Er ist hauptberuflich bei der Muttergesellschaft tariflich angestellt.

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug vor diesem Hintergrund vier Mitarbeiter.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt 7,9 T€ für die Jahresabschlussprüfung.

Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen sowie Geschäfte mit nahestehenden Personen sowie verbundenen Unternehmen

Zu vermerkende Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB sowie sonstige nicht in der Bilanz erscheinende finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen nicht.

Die Räumlichkeiten, von denen die Gesellschaft aktuell ihre wirtschaftlichen Aktivitäten ausführt, werden kostenlos von der Gesellschafterin zur Verfügung gestellt.

Darüber hinaus besteht mit der Gesellschafterin ein Geschäftsbesorgungsvertrag zur Erbringung kaufmännischer Dienstleistungen. Je nach Art der Dienstleistungen wurden Pauschalen oder Abrechnung nach Stundensätzen vereinbart. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 29. November 2029. Teilleistungen sind zum Ende eines Monats kündbar. Die hieraus resultierenden Verpflichtungen pro Jahr sind aktuell nur schwer abschätzbar. Die Mindestverpflichtungen dürften sich auf T€ 30 pro Jahr belaufen.

Public Corporate Governance Kodex

Der Bericht zum Public Corporate Governance Kodex des Bundes wird jährlich erstellt. Die Entsprechenserklärung wird jährlich von der Geschäftsführung und dem Vorsitzenden des Beirates abgegeben. Eine Veröffentlichung des Berichts zum Public Corporate Governance Kodex des Bundes erfolgt auf der Internetseite der Wismut Stiftung gGmbH und ist öffentlich zugänglich.

Erklärung von sonstigen Pflichtangaben

Die durch das Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMoG) eingeführten Regelungen gemäß § 285 Nr. 21 HGB hinsichtlich der Angaben über Geschäfte der Gesellschaft mit nahestehenden Personen und Unternehmen wurden, soweit nicht bereits an anderer Stelle gesondert auf die unentgeltliche Bereitstellung von Leistungen eingegangen wurde, beachtet.

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung

Dr. Julia Dünkel, Jena Geschäftsführerin
Nico Loße, Chemnitz Geschäftsführer

Die Höhe der Gesamtbezüge von Frau Dr. Julia Dünkel betrugen 82,8 T€ Herr Loße erhielt Bezüge in Summe von 5,7 T€.

Stiftungsbeirat

Der Stiftungsbeirat setzt sich aus Vertreter der Bundesrepublik Deutschland, der Freistaaten Sachsen und Thüringen und der Wismut GmbH zusammen. Gemäß dem Public Corporate Governace Kodex des Bundes soll das Aufsichtsgremium paritätisch mit Vertretern der beiden Geschlechter besetzt sein. Hiervon wird abgewichen. Dem Stiftungsbeirat gehörten nachfolgende Mitglieder an:

Wolfdieter Böhler, wohnhaft in Berlin, Beamter Vorsitzender; Vertreter des Bundes
Dr. Michael Paul wohnhaft Gera, Geschäftsführer stellvertretender Vorsitzender; Gesellschaftervertreter
Markus Brämer, wohnhaft in Erfurt, Beamter Vertreter des Freistaates Thüringen (bis 09.11.2023)
Dr. Olaf Zucht, wohnhaft in Erfurt, Beamter Vertreter des Freistaates Thüringen (ab 10.11.2023)
Gordian Meyer-Plath wohnhaft in Weinböhla, Beamter Vertreter des Freistaates Sachsen

Die Stiftungsbeiräte erhalten von der Wismut Stiftung gGmbH kein Entgelt für ihre Tätigkeit.

Nachtragsbericht

Für die Wismut Stiftung gGmbH wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.

 

Chemnitz, den 23.05.2024

Dr. Julia Dünkel, Geschäftsführerin

Nicol Loße, Geschäftsführer

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs/Herstellungskosten
Bilanzposition Stand am 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Stand am 31.12.2023
1 2 3 4 6
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Software 0,00 7.466,01 0,00 7.466,01
0,00 7.466,01 0,00 7.466,01
II. Sachanlagen
1. Gebrauchskunst 0,00 6.322,00 250,00 6.572,00
- davon geringwertige Kunstgegenstände 0,00 6.322,00 250,00 6.572,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 250,00 5.202,64 -250,00 5.202,64
- davon geringwertige Wirtschaftsgüter 250,00 629,51 -250,00 629,51
250,00 11.524,64 0,00 11.774,64
Anlagevermögen gesamt 250,00 18.990,65 0,00 19.240,65
Abschreibungen
Bilanzposition Stand am 01.01.2023 Zugänge Stand am 31.12.2023
1 7 8 12
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Software 0,00 2.281,28 2.281,28
0,00 2.281,28 2.281,28
II. Sachanlagen
1. Gebrauchskunst 0,00 6.322,00 6.572,00
- davon geringwertige Kunstgegenstände 0,00 6.322,00 6.572,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 250,00 2.884,57 2.884,57
- davon geringwertige Wirtschaftsgüter 250,00 629,51 629,51
250,00 9.206,57 9.456,57
Anlagevermögen gesamt 250,00 11.487,85 11.737,85
Restbuchwerte
Bilanzposition Stand am 31.12.2022 Stand am 31.12.2023
1 13 14
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Software 0,00 5.184,73
0,00 5.184,73
II. Sachanlagen
1. Gebrauchskunst 0,00 0,00
- davon geringwertige Kunstgegenstände 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.318,07
- davon geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 0,00
0,00 2.318,07
Anlagevermögen gesamt 0,00 7.502,80

Nachrichten & Medien

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