Medien Dienste Main-Post GmbH
Selbe AdresseVermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nancy Greipel seit 14.6.2024 | Prokura |
Mario Eichelmann seit 31.5.2022 | Geschäftsführer |
Claudia, geb. Adam Derst seit 29.12.2016 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 18.00% | |
| 10.80% | |
| 2.40% |
| Name | Anteil |
|---|---|
CITIPOST-Verbund GmbHEigenbeteiligung | 0.36% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
6 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 6 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
mailworXs GmbHWürzburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 14.4.2025 festgestellt. Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss der mailworXs GmbH wurde gemäß §§ 242 ff. u. §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Gesellschaften gem. § 267 Abs. 2 HGB. Die Erleichterungen für mittelgroße Gesellschaften wurden teilweise in Anspruch genommen. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit sind die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, ebenso die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, überwiegend im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Restrukturierung der mailworXs GmbH wurde 2023 und 2024 weiter fortgeführt, sodass ab 2025 wieder positive Jahresergebnisse erwartet werden. Zur finanziellen Unterstützung der Gesellschaft haben die Gesellschafter im Jahr 2024 zusätzliche nachrangige Darlehen in Höhe von Euro 730.000,00 gewährt. Vor diesem Hintergrund ist der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear und bemessen sich nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode ermittelt. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG (Einzelanschaffungswert von nicht mehr als 800,00 Euro) wurden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten werden durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko der am Abschlussstichtag noch offenen Forderungen wird durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf Forderungen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag wurden als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten zeitanteilig abgegrenzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages, einschließlich künftiger Kosten- und Preissteigerungen angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der Anlagenwerte ist in einem gesonderten Anlagenspiegel als Bestandsteil des Anhangs dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen jeweils in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten mit Euro 72.194,02 (Vorjahr: Euro 11.123,16) Vorsteuerforderungen, die erst im Folgejahr rechtlich entstehen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Abschlusserstellung und -prüfung sowie Steuerberatung in Höhe von Euro 76.885,90 (Vorjahr: Euro 64.000,00) und ausstehende Rechnungen in Höhe von Euro 26.584,65 (Vorjahr: Euro 225.574,03). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen wie im Vorjahr Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 88.265,19 (Vorjahr: 44.292,76 Euro) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von Euro 957,61 (Vorjahr: 2.412,12 Euro) enthalten. Angaben zur Gewinn- u. Verlustrechnung Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen Euro 24.108,22 (Vorjahr: Euro 26.367,17). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen fielen in Höhe von Euro 361,04 (Vorjahr: Euro 1.185,35) gegenüber Kreditunternehmen an. Das Jahresergebnis enthält periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 74.493,31 (Vorjahr: Euro 62.428,21) und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von Euro 67.569,04 (Vorjahr: Euro 20.316,50). Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen Verpflichtungen für Leasingfahrzeuge, Mietverträge und sonstige Verpflichtungen haben Laufzeiten zwischen 1 und 58 Monaten. Die Gesamtverpflichtung hieraus beläuft sich auf 516,9 TEUR (Vorjahr 393,7 TEUR). Mitarbeiter Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 43 Mitarbeiter (Vorjahr: 45 Mitarbeiter) beschäftigt. Es handelt sich ausschließlich um Angestellte. Gewinnvortrag/Ergebnisverwendung Der Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2022 in Höhe von Euro 132.190,02, der sich aus dem Verlust 2022 und dem Gewinnvortrag aus 2021 ergab, wurde gemäß Verwendungsbeschluss auf neue Rechnung vorgetragen. Das Jahr 2023 endet mit einem Verlust von Euro 920.633,49. Beirat Die Gesellschaft hat einen Beirat, der aus sechs Mitgliedern besteht. Diesem gehören am Bilanzstichtag an:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Michael Kunter (Geschäftsführer - Sprecher), Dipl.-Ing. (FH), Großrinderfeld (bis 31. Mai 2024) Mario Eichelmann (Geschäftsführer), Industriekaufmann, Mintraching Die Angabe der gewährten Gesamtbezüge unterbleibt entsprechend § 286 Abs. 4 HGB. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, bestehen nicht.
Würzburg, 4. Dezember 2024 Mario Eichelmann, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens der mailworXs GmbH, Würzburg, im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023mailworXs GmbHErbringung von PostdienstleistungenWürzburg1. Grundlagen der GesellschaftDie mailworXs GmbH (nachfolgend "Gesellschaft" genannt) ist ein seit 2010 im Sektor Postdienstleistungen mit dem Schwerpunkt Logistikdienstleistungen tätiges Unternehmen. Sie tritt unter der Marke "mail alliance" auf. In der mail alliance sind rund 70 private deutsche Briefdienste vernetzt, die mit ihren Letzten Meilen als Zustellpartner der mail alliance 52,3 % der deutschen Haushalte abdecken. Die Leistungen zwischen der mail alliance und den Briefdienstleistern sind durch Kooperationsverträge geregelt. Neben dem Netzwerk bietet die mailworXs GmbH auch eigene Briefdienstleistungen in Nürnberg und im Rhein-Main-Gebiet an. Der Briefdienst tritt unter dem Namen "mailworXs GmbH - Briefdienstleistungen" nach außen auf. Es werden Kunden akquiriert und die Mengen durch Kooperationspartner, sowie über die Konsolidierung durch die Deutsche Post AG zugestellt. Die Logistik erfolgt ebenfalls durch Kooperationspartner. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die relevanten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden vor allem durch die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland gesetzt. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland 2023 wird weiterhin von gestiegenen Energiepreisen geprägt. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingen aufgrund steigender Zinsen. Laut statistischem Bundesamt ist die Wirtschaft zu Beginn des Jahres in eine Rezession gerutscht, stagnierte ab dem zweiten Quartal und ist zum Jahresende um 0,3 % gesunken. Der deutsche Arbeitsmarkt blieb 2023 trotz der angespannten Wirtschaftslage stabil. Laut statistischem Bundesamt hat die Erwerbstätigkeit sogar den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990 erreicht. Im September 2023 hat die Erwerbstätigkeit in Deutschland erstmals die 46-Millonen-Schwelle überschritten. Ein großes Hindernis für die deutsche Wirtschaft war auch 2023 der Arbeits- und Fachkräftemangel (www.bundesregierung.de). Branchenspezifische Rahmenbedingungen Neben der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung in Deutschland sind die branchenbezogenen Entwicklungen des deutschen Postmarktes von Bedeutung. Zu den deutschen Postmärkten gehören die Beförderung von Briefsendungen bis 1.000 Gramm (lizenzpflichtiger Briefmarkt), der Bereich Kurier-, Express- und Paketdienste (KEP) sowie die Zustellung von adressierten Zeitungen und Zeitschriften. Die Entwicklungen auf den Postmärkten werden zunehmend durch die Digitalisierung und den E-Commerce getrieben. Briefmengen gehen aufgrund von Digitalisierungen kontinuierlich zurück. Ab Juli 2023 hatte die Deutsche Post AG die Preise für Dialogpostsendungen erhöht. Der alternative Briefmarkt orientiert sich an den Preisen der Deutschen Post AG. Somit gab es ebenfalls eine Anpassung. Die Preiserhöhung ist insbesondere eine Reaktion auf die sprunghafte Entwicklung der Energiepreise sowie der gestiegenen Transport- und Personalkosten in der Abhol- und Zustelllogistik (gestiegene Mautsätze, höhere CO 2 -Preise und gestiegener Mindestlohn). Ein Teil der Kostensteigerung konnte durch Prozessoptimierungen ausgeglichen werden. Markt- und Absatzentwicklung Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation und der damit verbundenen Inflation gab es erneut erhebliche Kostensteigerungen in der Logistik. Daher konnten nicht mehr alle Haushalte durch das Netzwerk beliefert werden. Die Haushaltsabdeckung ist um 4,9 %-Punkte auf 52,3% gesunken. Umsatz- und Auftragsentwicklung Das Produktportfolio der Gesellschaft wurde nicht wesentlich verändert. Die Mengen im mail alliance Netz sind mit 148,8 Mio. Sendungen im Vergleich zum Vorjahr um 10,4 % gesunken. Im Umsatz musste die Gesellschaft einen Verlust von 3,9 % verzeichnen. Die Umsatzrendite zum Bilanzstichtag liegt bei -1,6 % (VJ: -2,0 %). Investitionen Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von 698.176 € getätigt. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Investitionen in Software. Die Höhe der Abschreibungen beläuft sich auf 223.221 €. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft ist nicht in den Bereichen Forschung und Entwicklung nach § 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB tätig. 2. WirtschaftsberichtNachfolgend werden die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erläutert. Vermögenslage Die aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 abgeleitete Darstellung der Vermögenslage der Gesellschaft lässt sich im Vergleich zum vorherigen Bilanzstichtag folgendermaßen darstellen:
Die Aktiva sind gekennzeichnet durch den Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sich vorrangig aus dem mail alliance Netz ergeben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum 31.12.2023 einen Anteil von 62,9 %. Die Passivseite ist maßgeblich geprägt durch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum Stichtag, die im Wesentlichen aus der Abrechnung der Zustellpartner im mail alliance Netz resultieren. Das Eigenkapital ist aufgrund des Jahresfehlbetrages um 89,1 % gesunken. Die Eigenkapitalquote verringert sich infolgedessen auf 1,4 % (VJ: 14,9 %). Das Fremdkapital ist kurzfristig. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ist die Folge einer Zahlungszielverlängerung durch die Gesellschafter. Finanzlage Über die Liquiditätssituation und finanzielle Entwicklung geben folgende Kennzahlen Aufschluss:
Die Liquiditätslage der Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr weiter verschlechtert. Mit der Unterstützung durch die Gesellschafter wird die mailworXs GmbH ihren finanziellen Verpflichtungen jedoch weiterhin nachkommen. Ertragslage Die Ertragslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:
Der Leistungsindikator der Gesellschaft ist die Sendungsmenge. Diese liegt im Berichtsjahr um 12,2 % unter Plan. Besonders im Bereich der Briefprodukte gibt es einen deutlichen Rückgang. Hauptursache für den Mengenverlust sind die gesunkene Haushaltsabdeckung von 4,9 %-Punkten im Vergleich zum Vorjahr. Zudem verändert sich der Markt aufgrund zunehmender Digitalisierung. Die Umsatzerlöse sind dadurch um 3,8 % gesunken. Trotzdem konnte aufgrund von Umstrukturierungsmaßnahmen das Ergebnis um 23,5 % verbessert werden. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl lag im Berichtsjahr bei 43 Mitarbeitern (VJ: 45). Aufgrund des Mengenrückganges und der steigenden Kosten schließt die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresfehlbetrag von -920.633 € (VJ: -1.203.422 €) ab. 3. PrognoseberichtDie Preisgestaltung der mailworXs GmbH orientiert sich im Wesentlichen an den Maßnahmen der Deutschen Post AG. Zum 01. Januar 2024 erhöht die Deutsche Post AG die Entgelte für Dialogpost und Postwurfspezial und Postaktuell. Die Entgelte für Briefprodukte dürfen aufgrund Ablehnung der Bundesnetzagentur trotz sinkender Mengen, die auf die Kosten drücken, erst ab 2025 erhöht werden. Der gesetzliche Mindestlohn wird ab Januar 2024 auf 12,41 € angehoben. Hohe Prognoseunsicherheiten sind die weiteren Auswirkungen der Folge der Kriege in der Ukraine und Israel. Zudem hinterlassen das Schuldenurteil des Verfassungsgerichts und die Haushaltsbeschlüsse der Bundesregierung Spuren. Angesichts der multiplen Krisenlage sind die Auf- und Abwärtsrisiken der Prognose deutlich größer als üblich. Die Prognosen von Wirtschaftsforschern gehen stark auseinander. Allerdings sind die Ökonomen sich einig, dass die Wirtschaft weniger als 1 % wachsen wird. Es wird davon ausgegangen, dass die Belastungen der Inflation auch 2024 spürbar bleiben wird. Aufgrund der hohen Energiepreise und Lohnkosten wird die mailworXs GmbH die Preise für 2024 anpassen. Trotz der angespannten wirtschaftlichen Situation sieht die Gesellschaft den alternativen Briefmarkt weiterhin als systemrelevant. Vor diesem Hintergrund und aufgrund von Preis- und Kostenoptimierungen durch Neustrukturierungen und Verschlankung von Prozessen gehen wir davon aus, dass sich das Jahr 2024 wieder positiv entwickeln wird. Die entsprechenden Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung werden von den Gesellschaftern unterstützt und wurden bereits bzw. werden derzeit von der Gesellschaft umgesetzt. Wir gehen trotz weiter rückläufiger Sendungsmengen aufgrund von Sendungsmixverschiebung und Preissteigerung für 2024 von einem Umsatz analog zum Jahr 2023 und aufgrund der Kostenoptimierungen von einem leicht positiven operativen Ergebnis aus. Aufgrund von Einmalkosten in Höhe von rd. EUR 1 Mio. wird das Jahresergebnis 2024 jedoch erneut negativ sein. Die Liquiditätslage ist mit Unterstützung der Gesellschafter, die im Jahr 2024 zusätzliche nachrangige Darlehen in Höhe von TEUR 730 gewährt haben, weiterhin stabil. Für das Jahr 2025 gehen wir von weiteren Mengen- und Umsatzrückgängen, einem weiter verbesserten operativen Ergebnis und einem leicht positiven Jahresergebnis aus. Generell ist aber zu berücksichtigen, dass die Planungen mit hohen Unsicherheiten belegt sind. Die weitere dynamische Entwicklung des Weltgeschehens sowie die Auswirkungen in der Veränderung des Marktes lassen sich derzeit nicht verlässlich abschätzen. 4. Chancen und RisikoberichtVeränderungen von rechtlichen Regelungen und Rahmenbedingungen auf dem Postmarkt können die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft beeinflussen. Insbesondere das Marktverhalten der Deutschen Post AG kann starke Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung haben. Eine weitere Abhängigkeit besteht in der Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern. Die Qualität von Verarbeitung und Zustellung von Sendungsmengen, sowie die Haushaltsabdeckung bedeuten Chancen und Risiken für das Unternehmen. Auch die gesetzlichen Mindestlohnregelungen haben Einfluss auf die Geschäftsentwicklung unserer Kooperationspartner, was sich unmittelbar auf den Erfolg der mailworXs GmbH auswirken kann. Zudem kommen unerwartete Ereignisse, wie die Corona-Pandemie und Krieg, welche zu einem schnellen Handeln im Unternehmen führen müssen. Trotz der zahlreichen Herausforderungen bleibt die mailworXs GmbH innovativ und verbessert die Qualität im Netzwerk immer weiter, was eine höhere Akzeptanz des alternativen Briefmarktes gerade bei Großkunden zur Folge hat. Die Veränderungen im Markt betrachtet die Gesellschaft sowohl als Herausforderung, wie auch als Chance. Alle Chancen und Risiken werden regelmäßig betrachtet und bewertet. Der regelmäßige Vergleich von Ist- und Planwerten, sowie die quartalsweise Erstellung von Prognosen dienen dazu Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen und zu bewerten, sodass gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden können. Das Forderungsausfallrisiko wird anhand integrierter Mahnverfahren minimiert. Wertberichtigungen zweifelhafter Forderungen mussten 2023 und 2024 nur in geringem Umfang gebildet werden. Ein Währungsrisiko besteht aufgrund der ausschließlichen Tätigkeit in der EURO-Zone nicht. Finanzderivate kommen bei der mailworXs GmbH nicht zum Einsatz.
Würzburg, 4. Dezember 2024 Mario Eichelmann, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die mailworXs GmbH, Würzburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der mailworXs GmbH, Würzburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der mailworXs GmbH, Würzburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Die Prüfung des Jahresabschlusses haben wir unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 13. Februar 2025 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Karina Frille, Wirtschaftsprüferin Thorsten Sommerfeld, Wirtschaftsprüfer |
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