project Schul- und Objekteinrichtungen GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Büromöbeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tim Steffens seit 28.5.2019 | Geschäftsführer |
Norbert Kemper seit 26.7.2017 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Project Schul- und Objekteinrichtungen GmbHLutherstadt EislebenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die Project Schul- und Objekteinrichtungen GmbH ist ein Komplettanbieter für Schulen, Bildungseinrichtungen. Die Gesellschaft ist unter der HRB 209291 beim Amtsgericht Stendal eingetragen. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2014 nicht verändert. Die Project Schul- und Objekteinrichtungen GmbH bietet ein umfangreiches Sortiment, das auf die Bildungs- und Orientierungspläne abgestimmt ist. Darüber hinaus bieten wir individuelle Beratung und passen unsere Möbel Ihren Bedürfnissen an. Die Ideen für unsere Produkte kommen aus Theorie und Praxis, direkt von unseren Kunden, von Fachberatern und Experten für Bildung - kurz gesagt, aus der ganzen Welt! Die Möbel entwerfen unsere Designer praxisnah in Kooperation mit Pädagogen und Pädagoginnen. Bei der Fertigung achten wir auf ökologisches Material und beste Verarbeitung für die Langlebigkeit unserer Produkte. 1.2 Ziele und Strategien Innovation, Qualität und Service sind unsere Antwort auf die Herausforderungen des Marktes. Unser Ziel ist die Marktführerschaft bei ergonomischen Schulmöbeln mit flexiblen, innovativen, kundenspezifischen Produkten und Einrichtungsideen. 1.3 Steuerungssysteme Unser unternehmerisches Handeln ist auf profitables Wachstum ausgerichtet. Auf operativer Ebene bilden Umsatz- und Ergebnisgrößen die maßgeblichen wirtschaftlichen Steuerungsgrößen. 1.4 Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft unternimmt im betriebsüblichen Umfang Entwicklungen zur Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Wachstum des BIP für das Jahr 2014 fiel in Deutschland mit 1,5 % deutlich stärker aus als im Jahr 2013. Die Umsätze der Büro- und Objektmöbelhersteller sind im Schnitt um 3 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Steigerung im Inland betrug 3,1 %, im Export 2,7 %. Die Anzahl der Schüler an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland hat sich im Schuljahr 2013/2014 nochmals um 140 Tsd. verringert. Das entspricht einer Abnahme von 1,4 %. Zunehmende Schulschließungen und die schwache Haushaltslage vieler Kommunen, Städte und Landkreise sorgen weiterhin für eine Nachfrage auf niedrigem Niveau und einen sehr intensiven Wettbewerb. 2.2 Geschäftsverlauf Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens erstreckte sich vorwiegend auf Lieferungen und Leistungen für den Bildungsbereich. Trotz des schwierigen Marktumfeldes konnte der Nettoumsatz gegenüber dem Vorjahr um 16,5 % gesteigert werden. Der Exportanteil lag bei 8,1 % (Vorjahr 11,2%).
Die Umsätze wurden wie in den Vorjahren im Wesentlichen aus dem Verkauf und dem Handel mit Mobiliar für Schulen erzielt. Die Gesamtleistung im Kalenderjahr 2014 liegt knapp unter den Planungen von 16 Mio. €.
Die Produktion wird durch den saisonalen Verlauf des Schulmöbelgeschäftes vor besondere Herausforderungen gestellt. Eine tendenziell späte Freigabe öffentlicher Mittel in Verbindung mit der Feriensituation führt zu schwachen Umsätzen in den Monaten März, April und Mai und zu extremen Umsatzspitzen in den Monaten August und September. Hierauf wird mit einer entsprechenden Vorproduktion, der Nutzung von Zeitkonten so wie der Inanspruchnahme externer Produktionskapazitäten reagiert.
Durch den Abschluss von Rahmenverträgen und Warenkontrakten versuchen wir eine möglichst stabile Einkaufspreissituation herzustellen. Die Preisentwicklung im Materialsektor war weitgehend stabil. 2.3 Lage 2.3.1 Ertragslage Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2014 liegt mit TEuro 605 um TEuro 66 über dem Vor- jahreswert. Beim Materialaufwand und dem Personaleinsatz konnten deutliche Verbesserungen erzielt werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich dagegen insgesamt um TEuro 699 auf TEuro 3.152 ausgeweitet. Aufgrund der in den letzten Jahren getätigten umfangreichen Investitionen hat sich das Abschreibungsvolumen auf TEuro 407 erhöht. 2.3.2 Finanzlage Die Finanzierung der laufenden Geschäfte sowie die Durchführung der geplanten Investitionen waren zu jeder Zeit sichergestellt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist positiv. Die Mittelabflüsse aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit wurden durch den Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert. Der verbleibende Überschuss wurde zur Auf- stockung des Finanzmittelbestands verwendet. Tilgungen von Krediten sind planmäßig geleistet worden. 2.3.2.1 Kapitalstruktur Die Kapitalstruktur ist positiv. Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt 56,1 % (im Vorjahr 52,7 %). Die Eigenkapitalrendite liegt deutlich über dem Kapitalmarktzins für langfristige Kapitalanlagen. Der Sonderposten mit Rücklagenanteil weist unter Berücksichtigung des unternehmensindividuellen Steuersatzes von 29,125 % einen zusätzlichen Eigenkapitalanteil von TEuro 465 aus Der Finanzmittelbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr auf TEuro 2.690 erhöht. 2.3.2.2 Investitionen Die Investitionen des laufenden Geschäftsjahres in Höhe von TEuro 365 erfolgten im Bereich der technischen Anlagen und Maschinen und der IT-Infrastruktur. Die Investitionen konnten ohne die Aufnahme von weiteren Fremdmitteln finanziert werden. Den Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von TEuro 407 gegenüber. 2.3.2.3 Liquidität Die Liquiditätslage unseres Unternehmens kann im Berichtsjahr als gut bezeichnet werden, es sind derzeit keine Engpässe zu erwarten, konkrete Finanzierungsrisiken sind nicht erkennbar. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. 2.3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 574 auf TEuro 8.475 erhöht. Das Vermögen der Project Schul- und Objekteinrichtungen GmbH besteht zum Abschlussstichtag im Wesentlichen aus Anlage- (41,5 %), Vorratsvermögen (14,3 %) und Zahlungsmitteläquivalenten (31,7 %). Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. 2.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 2.4.1 Finanzielle Leistungsindikatoren Die Project Schul- und Objekteinrichtungen GmbH hatte im Geschäftsjahr 2014 eine positive zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands von TEuro 582 zu verzeichnen. Die Umsatzrendite beläuft sich unter Berücksichtigung des unternehmensindividuellen Steuersatzes auf 3,80 %. Die angestrebte Umsatzrentabilität in Höhe von 5 % wurde nicht erreicht. 2.4.2 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Zahl der Mitarbeiter lag zum Jahresende 2014 bei 145, davon sind 121 Stammpersonal, 11 Teilzeitkräfte und 13 Auszubildende. Eine nennenswerte Fluktuation fand im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht statt. Der durchschnittliche Mitarbeiterbestand wurde gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Weitere Einstellungen für die Bereiche Vertrieb und Fertigung/Service sind im Zuge der Geschäftsentwicklung geplant. Auf der Grundlage spezieller Bedarfsanalysen haben wir im Berichtsjahr interne Schulungen und externe Seminare für unsere Mitarbeiter durchgeführt, um ihre weitere berufliche Qualifikation zu fördern. Wir bieten auch weiterhin Ausbildungsplätze an, eine Besetzung konnte im Geschäftsjahr 2014 nicht vollumfänglich vorgenommen werden. Dem Thema Arbeitssicherheit messen wir große Bedeutung bei, es erfolgen regelmäßig Einweisungen und Schulungen für alle Mitarbeiter. 2.4.3 Nachhaltigkeit Eine Balance zwischen wirtschaftlichem Erfolg, Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung anzustreben - diese Grundeinstellung ist schon seit Jahrzehnten fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur und spiegelt sich auch in unseren Unternehmenswerten wider. 2.4.4 Weitere Beispiele für finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Glaubwürdiger und verantwortungsvoller Umweltschutz ist für die Project Schul- und Objekteinrichtungen GmbH selbstverständlicher Bestandteil der Unternehmenskultur. Der Umweltschutz ist daher auch integraler Bestandteil der Unternehmensgrundsätze. 3. Zweigniederlassungsbericht Die Project Schul- und Objekteinrichtungen GmbH unterhält keine Zweigniederlassungen. 4. Nachtragsbericht Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. 5. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 5.1 Prognosebericht Trotz der angespannten Marktsituation planen wir auch für das Jahr 2015 ein Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich. Die Nachfrage entwickelt sich regional heterogen. Der sich in 2014 abzeichnende Trend, dass in Bundesländern wie Nordrhein-Westfahlen, Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern die Sachinvestitionen im Bildungssektor auf das Notwendigste beschränkt werden und insbesondere in Hamburg, München oder Baden-Württemberg aufgrund von Umstrukturierungen im Bildungswesen eine verstärkte Nachfrage zu erwarten ist, setzt sich auch in 2015 fort. Die in 2014 durchgeführten Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität und Kostensenkung werden in 2015 konsequent weiterverfolgt und ausgebaut. Das Rentabilitätsziel von 5 % bleibt weiterhin bestehen. Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der bekannten konjunkturellen Entwicklung erscheint sehr schwierig. Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken erschweren jede Prognose. 5.2 Risikobericht 5.2.1 Risikomanagementsysteme Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die Project Schul- und Objekteinrichtungen GmbH ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potentielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können. Das Risikomanagement, für das primär die Geschäftsleitung verantwortlich ist, ist eingebunden in die strategische und operative Planung. Darin sind qualitative und quantitative Ziele definiert, deren Erreichen durch geeignete Analysen im Rahmen des monatlichen Berichtswesens permanent überwacht wird. Die Hauptaufgabe des Berichtswesens besteht darin, Planabweichungen frühzeitig festzustellen und zu analysieren. Daraus werden geeignete Maßnahmen zum Risikomanagement abgeleitet. 5.2.2 Risiken Konjunkturelle Entwicklungen im Kernbereich, insbesondere die demographische Entwicklung sowie das Finanzverhalten öffentlicher Haushalte können die Kapazitätsauslastung des Unternehmens beeinflussen und sich auf das Betriebsergebnis auswirken. Die geschäftlichen Aktivitäten der Gesellschaft sind einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die unmittelbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Risiken, welche den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind weder für den Berichtszeitraum, noch für eine überschaubare Zukunft erkennbar. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken im Einkauf und der Ausfall von Forderungen können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der ausschließlichen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten auf den Euroraum resultieren keine Lieferungs- und Zahlungsströme in Fremdwährungen. Somit ist das Unternehmen keinen Wechselkursrisiken ausgesetzt. 6. Chancenbericht Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen in der Erschließung neuer Absatzmärkte sowie der Sicherung einer hohen Produktqualität und einer stabilen finanziellen Situation. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. 7. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Die originären Finanzinstrumente auf der Aktivseite der Bilanz umfassen kurzfristige Forderungen und flüssige Mittel. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Derivative und rein spekulative Finanzinstrumente werden von der Project Schul- und Objekteinrichtungen GmbH nicht eingesetzt. Unsere Mitarbeiter leisten mit ihrer hohen fachlichen Qualifikation und Leistungsbereitschaft einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der gesetzten Unternehmensziele. Ihnen danken wir für Ihren Einsatz und ihre hohe Arbeitsqualität.
Eisleben, den 31. März 2015 Project Schul- und Objekteinrichtungen GmbH Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014I. AUFSTELLUNGSGRUNDSATZ Der Jahresabschluss der Project Schul- und Objekteinrichtungen GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Gegenüber dem Vorjahr wurde eine unveränderte Gliederung gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine "Mittelgroße Gesellschaft". II. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre) bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellkosten (ausschließlich Fremdleistungen) angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Gebäude werden grundsätzlich über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 25 bis 50 Jahren planmäßig linear abgeschrieben. Die technischen Anlagen und Maschinen umfassen Produktionsanlagen. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, die zwischen 4 und 15 Jahre beträgt. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird grundsätzlich über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 2 bis 20 Jahren planmäßig linear abgeschrieben. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert in Höhe von Euro 410,00 wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgabe angesetzt. Für die im Vorjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter, deren Wert Euro 150,00 aber nicht Euro 1.000,00 übersteigen, wurde ein Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2 a EStG gebildet, der in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften im Jahr der Anschaffung und in den folgenden vier Geschäftsjahren jeweils zu einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird. Bei den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den Anschaffungskosten bzw. dem gleitenden Durchschnittswert bewertet. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt unter Einbeziehung von Fertigungs- und Materialgemeinkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Basierend auf den Daten des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2014 wurde für die Materialgemeinkosten ein Zuschlagssatz von 5,80 % bezogen auf die Materialeinzelkosten und für die Fertigungsgemeinkosten ein Zuschlagssatz von 215,98 % bezogen auf die Fertigungseinzelkosten ermittelt. Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte mit dem Nennbetrag (ohne Umsatzsteuer). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Den erkennbaren Bonitäts- und Inkassorisiken haben wir durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kredit- und Ausfallrisiko in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zum Anschaffungswert angesetzt (das Niederstwertprinzip wurde beachtet). Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert. Es wurde 2002 im Zuge der Verschmelzung und den Regelungen im Verschmelzungsvertrag auf Euro 88.000,00 erhöht. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen beinhaltet im Wesentlichen Zuschüsse zum Erwerb des Betriebsgrundstückes, der Maschinen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt durch anteilige Absetzung bei der Inanspruchnahme der Abschreibung des geförderten Sachanlagevermögens. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden. Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Nettomethode). Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Der Anlagespiegel mit der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist gesondert dargestellt. 2. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich wie folgt:
3. Rechnungsabgrenzungsposten Unter den Rechnungsabgrenzungsposten ist kein Unterschiedsbetrag § 250 Abs. 3 HGB bilanziert. 4. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen Die Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wird entsprechend zur Abschreibung der bezuschussten Anlagengegenstände vorgenommen, sie beläuft sich im Geschäftsjahr 2014 auf Euro 58.825,38. 5. Steuerrückstellungen Steuerrückstellungen bestehen für erwartete Steuernachzahlungen für die Jahre 2010 bis 2014. 6. Sonstige Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten.
7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von Euro -2.093,44 aus Lieferungen und Leistungen. 8. Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Es bestehen lediglich bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von Euro 877.906,56 gegenüber Gesellschaftern. Die Sonstigen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 8.646,56 gegenüber Gesellschaftern. 9. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln bestanden zum Bilanzstichtag nicht. 10. Derivative Finanzinstrumente Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten wurden nicht getätigt. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Aufwendungen und Erträge aus Währungsumrechnungen waren im Geschäftsjahr 2014 nicht zu verzeichnen. Die Zinsaufwendungen aus Abzinsungen haben sich im Geschäftsjahr 2014 auf Euro 6.605,48 belaufen. V. SONSTIGE ANGABEN 1. Leitungsorgane Im Geschäftsjahr 2014 waren folgende Geschäftsführer bestellt: - Dipl.-Ing. Gerhard Winkler, Kaufmann, Hettstedt, - Harald Grosch, Kaufmann, Bad Rodach (Eintragung im Handelsregister am 12. Dezember 2011), - Michael Negwer, Kaufmann, Steyerberg (Eintragung im Handelsregister am 6. März 2013). 2. Gesamtbezüge des Geschäftsführers Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. 3. Mitarbeiterzahl Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
5. Ergebnisverwendungsvorschlag Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2014 in Höhe von Euro 604.860,30 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Lutherstadt Eisleben, den 31. März 2015 Geschäftsleitung Gerhard Winkler Harald Grosch Michael Negwer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.06.2015 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Project Schul- und Objekteinrichtungen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bamberg, 29. Mai 2015 Hetzelt
& Müller Partnerschaft mbB
René Müller, Wirtschaftsprüfer |
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