Volkswagen Automobile Hannover GmbH
Podbielskistraße 295, 30655 Hannover, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ines Ricarda Rathgeb seit 18.1.2023 | Prokura |
Henri Strübing seit 25.1.2021 | Geschäftsführer |
Olaf Steinert seit 3.7.2019 | Prokura |
Jens Bischoff seit 3.7.2019 | Geschäftsführer |
Dirk Papenhagen seit 29.7.2011 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Volkswagen Automobile Hannover GmbH(vormals: AVG Automobil Vertriebsgesellschaft mbH)HannoverJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011Lagebericht(I) Allgemeine Geschäfts- und BranchenentwicklungDie deutsche Wirtschaft weist im Berichtsjahr dank ihrer Exportstärke mit 3 % ein höheres Wachstum als alle anderen großen Industrieländer in Europa auf. Nach einer Erholung der Automobilkonjunktur im Jahr 2010 startete auch das Geschäftsjahr 2011 recht erfolgversprechend. Sowohl die internationale Nachfrage als auch der Binnenmarkt zeigten weiteres Wachstum, an dem insbesondere die Marke Volkswagen teilhaben konnte. Die Bestellungen und Auftragseingänge liefen den Produktionskapazitäten teilweise voraus und führten zu einem dicken Auftragspolster bei Hersteller und Handel. In Deutschland wurden bis zur Jahresmitte deutlich steigende Marktzahlen im Automobilgeschäft vermeldet; ab dem vierten Quartal 2011 flaute diese hohe Nachfrage jedoch etwas ab bzw. normalisierte sich. Im Neuwagengeschäft schloss der Gesamtmarkt für PKW in Deutschland mit 3,17 Millionen Neuzulassungen und damit 8,8 % über dem Vorjahr (2,9 Mio.) ab. Die Marke Volkswagen PKW konnte ihre Marktführerschaft mit einem Anteil von 21,8 % festigen, verkaufte insgesamt 686.772 Einheiten und damit 11,9 % mehr als im Vorjahr (Quelle: KBA vom 03.01.2012). Der Markt für Gebrauchtwagen im Jahr 2011 übertraf anfangs die Erwartungen deutlich: die Nachfrage lag teilweise noch über dem Zuwachs im Neuwagengeschäft, was sich überaus positiv auf Restwerte und Transaktionspreise auswirkte. Ab der zweiten Jahreshälfte war eine merkliche Abkühlung der Besitzumschreibungen zu verzeichnen; der Abwärtstrend hielt bis zum Jahresende an, so dass die Margen und Fahrzeugbestände bei den Händlern zunehmend unter Druck gerieten. Das Gebrauchtwagengeschäft wurde im Laufe des Jahres zunehmend schwierig, auch wenn das Gesamtjahr mit 6,8 Millionen Besitzumschreibungen einen Zuwachs von 5,9 % gegenüber Vorjahr zeigte. Die regelmäßig recht stabilen Geschäftsfelder Kunden- und Teiledienst konnten dem Wachstum im Fahrzeuggeschäft ebenfalls folgen. Durch die positive Entwicklung des Arbeitsmarktes und die damit verbundenen Einkommenszuwächse waren zunehmend positive Impulse in der Binnennachfrage auch auf diesem Sektor zu beobachten. Für die Marken Volkswagen und Audi war ein Zuwachs der Serviceleistung sowohl im Absatz an verkauften Stunden als auch in der Umsatzleistung zu verzeichnen. So konnten die Volkswagen-Vertragswerkstätten bundesweit die Umsätze an Originalteilen für VW PKW um 3,0 % und für VW Nutzfahrzeuge um 10,4 % steigern. (II) Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft1. Wesentliche Veränderungen im Geschäftsjahr 2011 In der Struktur der Gesellschaft gab es 2011 folgende Veränderungen: Zum 29.06.2011 hat die Automobil Vertriebsgesellschaft mbH (AVG) auf die Volkswagen Automobile Hannover GmbH (VAH) umfirmiert. Weiterhin wurde am 10.06.2011 mit der Volkswagen Retail GmbH, Wolfsburg, ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Die Gesellschafteranteile wurden von der Volkswagen Automobile Hamburg GmbH an die Volkswagen Retail GmbH durch Verkauf abgetreten. Alleinige Gesellschafterin ist nun die Volkswagen Retail GmbH, Wolfsburg. Des Weiteren wurde am 27.07.2011 eine Tochtergesellschaft der Volkswagen Automobile Hannover GmbH mit dem Namen Volkswagen Automobile Region Hannover GmbH gegründet. 2. Ertragslage - Ergebnisentwicklung 2011 Die Umsatzerlöse der VAH konnten mit einer Steigerung der Auslieferungen - im Neuwagen-Bereich dem Trend der Marke Volkswagen folgend - um 6,42 % auf 2.206 Einheiten (Vorjahr: 2.073 Einheiten) mit 3,3 % leicht gesteigert werden. Im Neuwagen-Geschäft konnte das Volumen nur mit einem im Vergleich zum Vorjahr erneut erstarktem Großabnehmer-Geschäft gesteigert werden. Die Ziele im Endabnehmer-Bereich wurden nicht erfüllt. Der Nutzfahrzeug-Bereich schnitt wesentlich schlechter ab als geplant, was an einer akuten Personalmangel an ausgebildeten Fachkräften lag. Dieses ist jedoch im Jahr 2012 behoben. Im Gebrauchtwagen-Bereich konnte die Qualität weiter verbessert werden, so dass sich der Bruttogewinn trotz des um 5% niedrigeren Absatzes als im Vorjahr verdoppelt hat. Der Kundendienst konnte seine Performance weiter verbessern. Es wurden 3.227 Stunden mehr verkauft (85.097) als im Vorjahr (81.870). Im Teiledienst konnte das Vorjahresniveau gehalten werden. Der Kostenbereich war geprägt von gestiegenen Personalkosten insbesondere aufgrund von Personalaufbau von 221 Mitarbeitern auf 239 Mitarbeiter verbunden mit einer Tariferhöhung (1,5%). Für Neuwagen, Gebrauchtwagen und Teiledienst waren zum Bilanzstichtag Abwertungen von 144 T€ (im Vorjahr 291 T€) erforderlich. Die Bewertung der Drohverlustrückstellungen für VW - Leasing und Fremdleasing hat zu einer weiteren Auflösung in der Position "sonstige betriebliche Erträge" in Höhe von T€ 186 und einer Zuführung im Neutralen Ergebnis von T€ 11 geführt. Der Zinsaufwand ist aufgrund recht hoher Vorratshaltung und Kapitalbindung im Vergleich zum Vorjahr entsprechend angestiegen. Das Zinsergebnis hat sich um 30 % gegenüber dem Jahr 2010 verschlechtert. In den sonstigen betrieblichen Erträgen wirkten sich unter anderem die Auflösung eines Vermittlervertrages, Korrekturen aufgrund einer Betriebsprüfung und Bonusvergütungen, die das Jahr 2010 betrafen, positiv aus. In den sonstigen Betrieblichen Aufwendungen haben sich Nachzahlungen aufgrund von Lohnsteuer- und Betriebsprüfung, Vertragsstrafe und Abfindungszahlungen ergeben. Das in 2010 prognostizierte Ziel der VAH - die Anstrebung eines positiven Jahresergebnisses - wurde in 2011 erneut mit einem Ergebnis vor der Ertragsteuerumlage des Gesellschafters von T€ 674 erreicht. (3) Vermögens- und Finanzlage am Bilanzstichtag Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem 31.12.2010 um T€ 20.082 auf T€ 37.467 erhöht. Ursächlich hierfür sind insbesondere die Positionen Anlagevermögen (Beteiligung an verbundenen Unternehmen durch Gründung der VARH), Vorratsvermögen und flüssige Mittel. Die anteilige Finanzierung des Umlaufvermögens wird mit ausreichenden Kreditlinien der Volkswagen Bank GmbH, Braunschweig, abgesichert. (4) Personal und Umweltbereich Von 221 Mitarbeitern am Jahresbeginn entwickelte sich der Personalbestand bis auf 239 Mitarbeiter am Jahresende; durchschnittlich waren 193 Mitarbeiter und 25 Auszubildende in der Gesellschaft beschäftigt. Die Veränderungen haben sich u.a. aufgrund der Performance-Steigerung im Kundendienst ergeben. Außerdem haben wir, um unser oberstes Ziel zu erreichen, die Kundenzufriedenheit zu steigern, ein Customer Care Center ins Leben gerufen. Ein verändertes Umweltbewusstsein und eine neue Umweltausrichtung der Automobilhersteller wird auch für die Autohausbetriebe immer mehr zum Wirtschaftsfaktor. Deshalb wurde weiter in umweltorientierte Prozesse und Abläufe in den Kfz.-Betrieben investiert. (III) Risiken der künftigen EntwicklungAufgrund von sich abzeichnenden wirtschaftlichen Indikatoren sehen wir einen sich stark abkühlenden Gebrauchtwagen-Markt. Das in der Vergangenheit steigende Gebrauchtwagenpreisniveau hat sich in den letzten Monaten zu einem Seitwärtstrend entwickelt. Aufgrund dessen sind auch seitens der FS AG die Restwerte für bestimmte Modelle (z.B. Touran, Passat und Golf) abgesenkt worden. Von der DAT wird ebenfalls eine schwierige Vermarktung der Leasingfahrzeuge beobachtet und somit fallende Transaktionspreise konstatiert. Des Weiteren wird in der wirtschaftlichen Entwicklung eine große Unsicherheit gesehen und somit auch für 2012 mit fallenden Werten gerechnet. (Quelle: DAT) Hinzu kommen zunehmende Rabattierungsaktionen des Herstellers für den Neuwagensektor. Dies verursacht fallende Neuwagenpreise und führt somit auch zu sinkenden Transaktionspreisen und Bruttogewinnverlusten im Gebrauchtwagensegment. (IV) Chancen der künftigen EntwicklungFür das gerade begonnene Jahr rechnet die Branche mit einer Stabilisierung des Marktes. Durch die anhaltend positive Entwicklung des Arbeitsmarktes ist eine allgemeine Belebung des Konsumklimas und der Binnennachfrage zu beobachten. So erhöhte sich der Auftragseingang im Dezember aus dem Inland erneut um vier Prozent. Im Unternehmen kann durch Skaleneffekte im Einkauf und Effizienzsteigerung in den Prozessen ein weiterer Rationalisierungseffekt erzielt werden. Eine Konzentration auf das Kerngeschäft, die Stärkung der Spartenstruktur und eine weitere Spezialisierung durch zentrale Verwaltungseinheiten wird Synergien freisetzen und qualitative Reserven heben. Dieses Prinzip machen wir uns mit Übernahme der "Stietenroth-Gruppe" zum 01.02.2012 zu Eigen. Wir erhoffen uns hierdurch eine stärkere Marktdurchdringung und die Bündelung von Kompetenzen. (V) Prognosebericht(1) Der Neuwagenmarkt Die Marktprognosen für Deutschland gehen recht übereinstimmend von einem weiterhin stabilen Gesamtmarkt analog Vorjahr in Höhe von 3,2 Mio. PKW-Neuzulassungen im Folgejahr 2012 aus. Volkswagen bleibt einer am 05.01.2012 erschienenen Branchen-Studie zufolge weiter erfolgreich und kann eine hohe Wachstumsrate beibehalten: Am wahrscheinlichsten Marktanteile gewinnen werden nach Überzeugung der Fachleute in den nächsten fünf Jahren europäische und asiatische Hersteller. Allen voran der Volkswagen-Konzern, dem 70 Prozent das stärkste Wachstum zutrauen. (Quelle: Publication: KPMG's Global Automotive Executive Survey 2012). Der gestiegene Gewerbekundenmarkt wird sich nach Einschätzungen von Branchenverbänden auch im Jahr 2012 konstant und durch die gute Auftragslage der Wirtschaft weniger störanfällig als der Privatkundenmarkt verhalten. Der Anteil der gewerblichen Zulassungen an den Gesamtzulassungen liegt derzeit bei rd. 60 %. (2) Der Gebrauchtwagenmarkt Ein Ende der im Berichtsjahr eingesetzten rückläufigen Margen- und Ergebnisentwicklung ist noch nicht absehbar; die Läger und Bestände bauen sich trotz bisher ausgefallenem Wintereinbruch tendenziell weiter auf und altern zunehmend. Die Entwicklung des Gebrauchtwagenmarktes wird auch im Folgejahr teilweise aus Wechselwirkungen des Neuwagenmarktes gespeist. Die Sättigung und der anhaltende Verdrängungswettbewerb im Neuwagengeschäft werden voraussichtlich noch stärker direkt auf die Nachfrage nach Gebrauchtwagen durchschlagen. Rabattierungs- und Zulassungsaktionen der Hersteller reduzieren die Preisvorteile für junge Gebrauchte und wirken negativ auf Transaktionspreise und Restwerte. Wachstumschancen werden nur dem Internetbasierten Handel zugeschrieben; bei professioneller Handhabung können auf diesem Geschäftsfeld noch überregionale Absatzfelder erschlossen werden. (3) Der Servicemarkt Neue Produkte und innovative Technologien sind zunehmend die Haupt-Wachstumsfelder der Automobilbranche. Die Kombination aus hochkomplexen Anwendungen und immer kürzeren Lebenszyklen der Modellreihen potenziert den technischen Fortschritt und Technologiewechsel in den zu wartenden Fahrzeugflotten. Der Servicemarkt wird auch künftig als stabil aber mit uneinheitlicher Entwicklung eingeschätzt. Im Werkstättennetz ist ein weiterer Konzentrationsprozess und eine zunehmend technologisch bedingte Differenzierung zu erwarten. Große leistungsfähige Kompetenz-Werkstätten, wie sie die Volkswagen Automobile Hannover repräsentieren, werden im Wettbewerb um den Service der Fahrzeugbestände ihre Stärken einbringen können. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB Nach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich weder Besonderheiten noch Geschäftsvorfälle ergeben, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.
Hannover, den 23. Januar 2012 Mike Altmann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Volkswagen Automobile Hannover GmbH (VAH) ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Dabei haben wir für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 gewählt. Aufgrund der Vorgabe der Volkswagen Retail GmbH wurden die folgenden Positionen abweichend zum Vorjahr dargestellt:
Die nach den gesetzlichen Vorschriften in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke sind aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit ausschließlich im Anhang aufgeführt. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeAnlagevermögen Der Ansatz der Immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Die Abschreibungen werden auf Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Gegenstände vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Umlaufvermögen Innerhalb der Vorräte werden die Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips zu Einstandspreisen bewertet. Bei den Neufahrzeugen werden Überführungskosten und bei den Gebrauchtwagen etwaige Instandsetzungs-/Reparaturkosten als Anschaffungsnebenkosten berücksichtigt. Sofern der aus dem Verkaufspreis abgeleitete beizulegende Wert oder der nach dem DAT-Marktspiegel (unter Berücksichtigung der örtlichen Marktverhältnisse) ermittelte Wert abzgl. noch erwarteter Kosten niedriger ist, wird dieser angesetzt. Zur Berücksichtigung des Lagerhaltungsrisikos bei Ersatzteilen, Reifen und Zubehör werden pauschale Wertabschläge nach Wertigkeitsgruppen vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken sind durch entsprechende Wertkorrekturen (Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen) berücksichtigt. Liquide Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Nennwerten angesetzt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbeträgen bilanziert. III. Erläuterungen zu den Posten des Jahresabschlusses1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Im Berichtsjahr 2011 erfolgte eine Zuschreibung des Anlageguts Nutzfahrzeugwerkstatt Hildesheimer Straße um T€ 110. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die in den Forderungen enthaltenen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen T€ 9.215 (Vorjahr: T€ 1.013), davon bestehen - wie im Vorjahr- keine Forderungen gegen Gesellschafter. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind lediglich Beträge enthalten, die innerhalb eines Jahres fällig sind. 3. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt € 859.000,00; die Kapitalrücklage beträgt € 19.500.000,00. Die Geschäftsanteile der Volkswagen Automobile Hamburg GmbH wurden durch Verkauf an die Volkswagen Retail GmbH, Wolfsburg, abgetreten. Am 10.06.2011 wurde mit der Volkswagen Retail GmbH ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages geschlossen. Mit Wirkung (Gesellschafterbeschluss) vom 17.06.2011 ist die Volkswagen Retail GmbH, Wolfsburg, alleinige Gesellschafterin der Volkswagen Automobile Hannover GmbH (VAH). Im Berichtsjahr 2011 hat die VAH ein operatives Ergebnis vor Steuern von 673.784,56 erzielt. Nach Abzug von Steuern (€ 111.000,00) und Gewinnabführung (€ 330.212,76) weist die VAH ein Ergebnis von T€ 232.571,89 aus. Damit ist der Verlustvortrag aus dem Jahr 2010 ausgeglichen. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen resultieren aus:
5. Verbindlichkeiten Die in den Verbindlichkeiten enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen T€ 15.258 (Vorjahr: T€ 14.551). Davon sind T€ 443 (T€ 5.073) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.
Vorjahresbeträge sind in Klammern angegeben. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (verbundene Unternehmen) sind in Höhe von T€ 11.874 durch branchenübliche Sicherungsübereignungen von Neuwagen, Gebrauchtwagen und Ersatzteilen gesichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind T€ 126 (Vorjahr: T€ 105) Verbindlichkeiten aus Steuern. Es bestehen keine Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (Vorjahr: T€ 0). 6. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden ausschließlich aus dem Automobilgeschäft im Inland erzielt. Die Umsatzerteile verteilen sich wie folgt:
7. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 695 (Vorjahr: T€ 948). Davon entfallen T€ 321 auf Auflösungen von Rückstellungen. 8. Personalaufwand In der Gesellschaft wurden im Berichtszeitraum durchschnittlich beschäftigt:
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 162 (Vorjahr: T€ 156). Davon entfallen T€ 68 auf Nachzahlungen aufgrund einer Lohnsteuerprüfung für die Jahre 2007 - 2010 sowie einer Betriebsprüfung für die Jahre 2006 - 2010. T€ 65 entfallen auf Bonusnachbelastungen. T€ 13 entfallen auf auszubuchende Selbstbeteiligungen aus Versicherungsschäden und T€ 16 auf Sonstiges. 10. Zinsaufwendungen und -erträge Die Zinsaufwendungen beinhalten Zinsaufwendungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 212 (Vorjahr: T€ 160) Die Zinserträge beinhalten Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 19 (Vorjahr: T€ 7). 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen die Steuerumlage des Gesellschafters. IV. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenAus Miet-/Pachtverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 7.236, davon sind T€ 950 innerhalb eines Jahres fällig; davon gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 385 (T€ 385); davon gegen Gesellschafter T€ 0 (T€ 122). Für die Kreditrahmen haften die Kreditnehmer des jeweiligen Gesamtkreditrahmens gesamtschuldnerisch für die Rückführung der ausgekehrten Kredite bis zur Höhe des Gesamtkreditrahmens. V. Sonstige AngabenDer Geschäftsführung gehörte im Berichtsjahr Herr Mike Altmann, Kaufmann, an. Die Geschäftsführerbezüge werden unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Das Honorar unserer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers AG, Hamburg, beträgt für das Geschäftsjahr 2011 T€ 20. Das Honorar entfällt ausschließlich auf die Jahresabschlussprüfung der Gesellschaft gem. § 285 Nr. 17 lit. A HGB. Alleinige Gesellschafterin der VAH ist die Volkswagen Retail GmbH, Wolfsburg. Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Konzernunternehmen aufstellt, ist die VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg. Der Konzernabschluss ist erhältlich im elektronischen Bundesanzeiger in Deutschland. In diesen Konzernabschluss wird die VAH nicht einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Amtsgericht in Wolfsburg hinterlegt.
Hannover, den 23. Januar 2012 Mike Altmann Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Volkswagen Automobile Hannover GmbH, Hannover, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 13. Februar 2012 PricewaterhouseCoopers
Niklas Wilke, Wirtschaftsprüfer ppa. Reinhard Muchow, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss ist noch nicht festgestellt. |
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