Covestro Darmstadt GmbHLiquidiert

51373 Leverkusen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 1815
Vorher
Bayer Sheet Europe GmbHBayer MaterialScience GmbHBayer MaterialScience GmbH c/o Bayer MaterialScience AG
Eingetragen
23.11.1973
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Geändert, nun: Verwaltung eigenen Vermögens

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Ralf Gehring
seit 21.10.2013
Prokura
Rainer Dr. Rettig
seit 21.10.2013
Geschäftsführer
Axel Dimmel
seit 21.10.2013
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bayer Sheet Europe GmbH

Darmstadt

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

Lagebericht

1. Allgemeiner Überblick

Die Bayer Sheet Europe GmbH (BSE GmbH) produziert am Produktionsstandort Weiterstadt Polycarbonat-Stegplatten für den europäischen Markt.

Die BSE GmbH übernimmt in der Bayer Sheet Europe-Gruppe (BSE-Gruppe) in ihren Räumlichkeiten in Darmstadt die Funktion der Zentrale der BSE-Gruppe, betreibt in Weiterstadt einen Produktionsstandort und ist für den Vertrieb aller Produkte der BSE-Gruppe in Mittel- und Osteuropa zuständig.

Zur BSE-Gruppe gehören außerdem die Bayer Sheet Europe N.V., Belgien (BSE N.V.) und die Bayer Sheet Europe S.p.A., Italien (BSE S.p.A.). Regional ist der Vertrieb der BSE-Gruppe in 3 Regionen gegliedert, die BSE-GmbH ist zuständig für den Vertrieb der Produkte in der Region Mitte/Ost (Deutschland, Österreich, Schweiz und Osteuropa). In diesem Bereich tritt der BSE GmbH als Verkäufer für alle Produktionsstandorte der BSE auf. In Südeuropa übernimmt diese Funktion die BSE SpA, in Westeuropa die BSE NV. Die interne Abwicklung der Geschäfte zwischen den 3 Gesellschaften wird über ein Markt-Minus Modell geregelt.

In Europa ist die BSE-Gruppe zusammen mit SABIC (ex General Electric Plastics N. V.), Niederlande Marktführer für Polycarbonat-Halbzeuge.

2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die wirtschaftliche Krise setzte sich in 2010 nicht fort, der Markt für die im Werk Weiterstadt produzierten Mengen erholten sich im Gegenteil im Vergleich zu 2009 um knapp 20 % und erreichte damit bereits wieder die Werte des Jahres 2008. Wir konnten an diesem Nachfragezuwachs voll partizipieren.

3. Umsatz- und Ertragslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte sich der Umsatz aus Warengeschäften um 13,4 % von 45,7 Mio. € auf 51,9 Mio. €. Davon waren rund 8 % auf Mengenzuwachs und rund 5 % auf Preiserhöhungen zurückzuführen.

Der Marktanteil der BSE GmbH blieb stabil auf hohem Niveau.

Wir waren jedoch nicht in der Lage, die massiven Erhöhungen der Rohstoffpreise in der 2. Jahreshälfte kurzfristig über erhöhte Verkaufspreise für Plattenware in voller Höhe zu kompensieren. Die Erosion der Marge lag im Geschäftsjahr bei rund 30 €cts pro kg.

Durch Knappheit auf der Rohstoffseite in der 2. Jahreshälfte war eine Bevorratung an Rohstoffen nicht möglich. Alle Rohstoffpreiserhöhungen führten somit zu sofortigen Einbußen, da vorliegender Auftragsbestand zum Teil noch zu alten Verkaufs-Preisen abgewickelt werden musste, aber bereits Rohstoffe zu erhöhten Preisen in die Ergebnisrechnung einging.

Im Jahr 2010 machten die Herstellungskosten 92,6 % der Umsatzerlöse aus.

Da die GmbH als Vertriebs-Servicecenter für die BSE-Gruppe agiert, sind die ausgewiesenen Vertriebskosten überproportional hoch, ein großer Teil der Kosten wird an die Tochtergesellschaften über Service-Agreements ausbelastet, und ist Teil der sonstigen betrieblichen Erträge.

Bei einem Bruttoergebnis von 3.737 T€ beläuft sich das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit in 2010 auf 399 T€. Dieser Rückgang des Bruttoergebnisses ist vor allem auf die Margenverluste in 2010 zurückzuführen.

Die Vertriebskosten stiegen 2010 vor allem mengenbedingt durch höhere Kosten für Frachten und Verpackungen an.

Das Finanzergebnis belief sich auf 63 T€. Im Finanzergebnis ist 2010 keine Dividendenzahlung der NV enthalten. Die im Finanzergebnis enthaltenen Zinserträge beruhen im Wesentlichen auf den Zinsen des Festgeldguthabens bei der Bayer AG. Die übrigen finanziellen Aufwendungen stehen im Zusammenhang mit den Pensionsverpflichtungen.

Das Jahresergebnis liegt 2010 bei - 271 T€ nach 16.916 T€ im Vorjahr.

Ein sinnvoller Vergleich mit dem Vorjahr ergibt sich nur wenn die Sondereffekte aus 2009 berücksichtigt werden.

  2010 2009
Ergebnis vor Steuern 462 T€ 17.458 T€
Wertaufholung BSE NV   14.157 T€
berichtigtes Ergebnis 462 T€ 3.301 T€
Veränderung zum Vorjahr - 86 %  

4. Vermögens- und Finanzlage

Das Anlagevermögen der Gesellschaft betrug zum 31. Dezember 2010 = 69.730 T€.

Die Zugänge zu den immateriellen Vermögensgegenständen und dem Sachanlagevermögen betrugen im Berichtsjahr 431 T€. Dem standen insgesamt Abschreibungen von 949 T€ gegenüber.

Die Investitionen konzentrierten sich 2010 auf Erhaltungsinvestitionen, weitere umfangreiche Modernisierungen - wie in den Vorjahren - wurden nicht vorgenommen.

Die Tochtergesellschaft BSE N.V. schloss - bedingt durch einen erheblichen Einbruch der Verkaufserlöse - das Geschäftsjahr 2010 mit einem Verlust nach Steuern von 2.614 T€ ab.

Das Umlaufvermögen von 52.208 T€ setzt sich zusammen aus Vorräten (3.926 T€), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (4.547 T€), Forderungen gegen verbundene Unternehmen (41.445 T€) und sonstigen Vermögensgegenständen (2.289 T€) sowie Flüssigen Mitteln (1 T€). Die Bestände an Waren und Rohstoffen erhöhten sich im Berichtsjahr um 72,5 %.

Der Anteil des Anlagevermögens zum Bilanzstichtag lag mit 57 % rund 3 % unter Vorjahresniveau.

Das Eigenkapital der BSE GmbH betrug zum Jahresende 98.942 T€. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 81 %.

Die Rückstellungen in Höhe von 10.950 T€ bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen (9.277 T€). In den sonstigen Rückstellungen (1.673 T€) sind weitere Personalrückstellungen (1.236 T€) enthalten.

Die Verbindlichkeiten von 12.158 T€ enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (692 T€), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (9.623 T€) sowie übrige Verbindlichkeiten (1.843 T€).

Die Liquidität des Unternehmens wird im Wesentlichen durch die Integration in das Konzern-Cash-Pooling der Bayer AG sichergestellt.

5. Mitarbeiter

Zum 31. Dezember 2010 wurden 95 Mitarbeiter beschäftigt, davon 45 in Produktion, 48 in der Verwaltung und 2 Auszubildende. Die Beschäftigtenzahl ist nahezu konstant zum Vorjahr (-1 Mitarbeiter zum Vorjahr).

6. Forschung und Entwicklung

Die Entwicklungstätigkeiten der Gesellschaft beschränken sich im Wesentlichen auf die Zulassung/Zertifizierung von neuen Produktvarianten und auf die anwendungstechnische Beratung der Kundschaft für den Einsatz unserer Produkte.

7. Risikobericht

Das Geschäft weist historisch das Risiko auf, dass ein Großteil der Umsätze in einer Branche, der Bauwirtschaft, getätigt wird. Das Risiko dieser Monokultur wird allerdings dadurch relativiert, dass in diesem Absatzmarkt eine Vielzahl von Einzelverwendungen bedient wird (Privatbauten, öffentlicher Bereich, Industrieanwendungen). Die Entwicklung unseres Geschäftes und der damit verbundenen finanzwirtschaftlichen Ziele hängt auch von der konjunkturellen Entwicklung der für unser Geschäft relevanten Länder und Regionen ab.

Die BSE Gruppe konzentriert die Marketingaktivitäten auf die Entwicklung und Vermarktung neuer Produktvarianten. Dazu wurde die Marketingabteilung mit Sitz in Darmstadt personell aufgestockt.

Konkrete Projekte laufen hier vor allem für die in Tielt produzierte Massivplatte, aber auch für den Multiplatten-Standort Weiterstadt gibt es Ansatzpunkte für Projekte, die zu weiteren Mengensteigerungen und damit verbesserter Kapazitätsauslastung und Wirtschaftlichkeit führen. So laufen bereits Vorarbeiten für Stadionüberdachungen aus MAKROLON Multiplatten für die kommende Fußballweltmeisterschaft in Brasilien

Der Produktionsstandort der BSE GmbH in Weiterstadt, ist aufgrund des rein physikalischen Herstellungsverfahrens (Extrusion von Thermoplasten) unkritisch hinsichtlich eventueller Umweltschädigungen einzuordnen. Störfälle, Betriebsunfälle oder andere Zwischenfälle sind für 2010 nicht zu berichten. Hinsichtlich der Arbeitssicherheit konnte 2010 im 2. Jahr in Folge ohne meldepflichtige Unfälle abgeschlossen werden.

Nach unserer Überzeugung wird der gegenwärtigen Risikosituation durch den Abschluss von Versicherungen und durch bilanzielle Vorsorgemaßnahmen ausreichend Rechnung getragen.

Den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken bestanden im Berichtszeitraum nicht und sind aus heutiger Sicht auch für die Zukunft nicht erkennbar.

8. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Wesentliche Ereignisse nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ereignet.

9. Ausblick

Für das Jahr 2011 erwarten wir ein sehr schwieriges Umfeld. Die im Jahr 2010 verlorenen Margen müssen durch Erhöhung der Verkaufspreise ausgeglichen werden, was vermutlich nur mit Mengenverlusten erkauft werden kann.

Für das Ergebnis (ohne Sondereffekte) rechnen wir 2011 nach aktuellem Stand mit einem Ergebnis vor Steuern zwischen 1 und 2 Mio €. Durch die verschärfte Wettbewerbslage ist aber eine fundierte Schätzung nicht möglich.

Für 2011 sind keine außergewöhnlichen Einflüsse zu erwarten, die das Ergebnis beeinträchtigen könnten.

 

Darmstadt, 02.05.2011

Dr. Norbert Pingel, Geschäftsführer

Bilanz

AKTIVA

  31.12.2010
EURO
31.12.2009
EURO
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.202 7.375
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 697.221 919.596
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.713.194 2.173.108
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 284.348 234.578
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 109.550 13.910
  2.804.313 3.341.193
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 66.900.000 66.900.000
  69.729.515 70.248.568
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.264.188 553.544
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.661.504 1.722.320
  3.925.692 2.275.863
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.546.626 4.917.727
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 41.445.464 37.660.368
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.289.136 1.653.573
  48.281.226 44.231.668
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.024 192
  52.207.942 46.507.724
C. Rechnungsabgrenzungsposten 168.574 192.285
  122.106.031 116.948.576

Passiva

   
  31.12.2010
EURO
31.12.2009
EURO
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 20.452.000 20.452.000
II. Kapitalrücklage 69.316.980 69.316.980
III.Andere Gewinnrücklagen 844.338 844.338
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 8.599.568 -8.316.567
V. Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss -270.867 16.916.135
  98.942.019 99.212.886
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 9.276.658 7.877.945
2. Steuerrückstellungen 0 20.481
3. Sonstige Rückstellungen 1.672.899 1.541.568
  10.949.557 9.439.994
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 692.463 995.135
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.623.115 5.806.080
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.842.673 1.370.831
  12.158.251 8.172.046
D. Rechnungsabgrenzungsposten 56.204 123.650
  122.106.031 116.948.576

Gewinn- und Verlustrechnung

  2.010
EURO
2.009
EURO
Umsatzerlöse 51.861.663 45.720.126
Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -48.124.288 -41.076.398
Bruttoergebnis vom Umsatz 3.737.375 4.643.728
Vertriebskosten -7.858.439 -6.767.787
Forschungs- und Entwicklungskosten -499.013 -407.737
Allgemeine Verwaltungskosten -1.917.444 -2.263.862
Sonstige betriebliche Erträge 7.139.974 7.872.776
Sonstige betriebliche Aufwendungen -203.240 -467.836
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 399.213 2.609.282
Beteiligungsergebnis 0 14.157.000
Zinsergebnis 62.768 722.909
Übrige finanzielle Erträge 1.464 472
Übrige finanzielle Aufwendungen -1.447 -31.500
Finanzergebnis 62.785 14.848.881
Ergebnis vor Ertragsteuern 461.998 17.458.162
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -732.865 -542.026
Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss -270.867 16.916.136

Anhang

Allgemeines

Die Bayer Sheet Europe Gesellschaft mit beschränkter Haftung wird als Tochterunternehmen der Bayer Material Science AG, Leverkusen, mit ihrer Tochtergesellschaft in den Konzernabschluss der Bayer AG, Leverkusen, einbezogen. Dadurch entfällt die Verpflichtung, einen eigenen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen. Der Konzernabschluss der Bayer AG ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses der Bayer Sheet Europe GmbH sind die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung beachtet worden. Das Gliederungsschema des § 275 Abs. 3 HGB wird aufgrund der besonderen Bedeutung der Forschungs- und Entwicklungskosten in der Chemischen Industrie um diesen Posten erweitert. Zusätzlich wurde das Gliederungsschema um die Posten übrige finanzielle Erträge und übrige finanzielle Aufwendungen ergänzt. Durch zusätzliche Zwischensummen sind das "Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit" und das "Finanzergebnis" hervorgehoben.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 entspricht in Ansatz und Bewertung den Grundsätzen des HGB.

Die zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung der in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefassten Posten werden im Anhang einzeln erläutert.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaf-fungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt.

Bei den Sachanlagen erfolgt die Aktivierung der Zugänge zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. In Anspruch genommene Skonti werden von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abgesetzt. Abgänge werden grundsätzlich zum Zeitpunkt des körperlichen Abgangs ausgewiesen. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 150 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Für Zugänge ab 2008 mit Anschaffungskosten über € 150 und unter € 1.000 wird die Sammelpostenregel analog des § 6 Absatz 2a EStG angewandt. Diese geringwertigen Wirtschaftsgüter werden seit dem 1. Januar 2008 im Zugangsjahr in einem Sammelposten zusammengefasst und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die Abschreibungen wurden bis zum 31. Dezember 2008 sowohl nach der linearen als auch nach der degressiven Methode mit dem Höchstsatz im Rahmen der jeweils geltenden steuerlichen Vorschriften ermittelt. Im Fall der degressiven Methode erfolgt der Übergang zur linearen Methode, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Aufgrund der BilMoG-Umstellung zum 1. Januar 2009 und dem dadurch bedingten Verzicht auf steuerliche Wertansätze für Zugänge nach dem 31. Dezember 2008 erfolgen die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen in der Handelsbilanz für diese Zugänge ausschließlich nach der linearen Methode. Bisher begonnene Abschreibungs-Reihen werden entsprechend der bisher angewandten Methoden fortgeführt. Wesentliche Einflüsse auf die Vermögens- und Ertragslage ergeben sich hinsichtlich des Wertansatzes des Sachanlagevermögens aus der BilMoG-Umstellung nicht. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Nutzungsdauern von Sachanlagengruppen:  
Übrige Bauten, Betriebsvorrichtungen 5 bis 25 Jahre
Maschinen und Apparate überwiegend 10 Jahre
Labor- und Forschungseinrichtungen überwiegend 5 Jahre
Tank- und Verteilungsanlagen 10 bis 20 Jahre
Fahrzeuge überwiegend 5 Jahre
EDV-Anlagen 3 bis 4 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 4 bis 10 Jahre

Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich der fertigungsbedingten Abschreibungen.

Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten, die den Einbringungswerten der 2000 durchgeführten Kapitalerhöhung entsprechen oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert (bei voraussichtlich dauernder Wertminderung) bilanziert. Wurden in Vorjahren Wertberichtigungen vorgenommen und sind die Gründe für die Wertminderung in der Zwischenzeit ganz oder teilweise entfallen, erfolgt eine Wertaufholung bis höchstens zu den Anschaffungskosten.

Unter den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Handelswaren grundsätzlich mit den fortgeschriebenen Anschaffungskosten und die Fertige rzeugnisse mit ihren jeweiligen Herstellungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten einschließlich der fertigungsbedingten Abschreibungen. Niedrigere Marktpreise bzw. niedrigere beizulegende Werte werden durch Abschreibungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert nach Abzug erforderlicher Einzel- und Pauschalwertberichtigungen bilanziert. Die Einzelwertberichtigungen berücksichtigen Abschläge wegen erkennbarer Ausfallrisiken und späterer Fälligkeit. Die Pauschalwertberichtigungen werden zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos mit 1 % des um die einzelwertberichtigten Forderungen und die enthaltene Umsatzsteuer gekürzten gesamten Forderungsbestandes gebildet. Stellt sich bei den Forderungen heraus, dass die Gründe für eine in Vorjahren gebildete Einzelwertberichtigung nicht mehr bestehen, werden Zuschreibungen vorgenommen.

Die Flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bilanziert.

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen bzw. Ausgaben ausgewiesen, die für zukünftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt werden.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2005 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode incl. Gehaltstrends) ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei gehen wir derzeit von jährlichen Anpassungen von 3,00% (Vorjahr 2,50%) bei den Entgelten und von 1,75% (Vorjahr 1,75%) bei den Renten aus. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum 31.12.2010 auf 5,15% (31.12.2009 auf 5,25%) für Pensions- und vergleichbare langfristige Personalrückstellungen, bzw. 4,07% für Verpflichtungen aus Altersteilzeit und Vorruhestandsvereinbarungen; es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind mit den zur Sicherung ihrer Erfüllung in ein Contractual Trust Arrangement (CTA) eingebrachten zweckgebundenen Mittel in Höhe von 238 T€ (angesetzt zum beizulegenden Wert, § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB) gemäß § 246 Abs. 2 HGB pflichtgemäß verrechnet worden.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag zurückgestellt. Preis- und Kostensteigerungen sind angemessen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre gemäß den Regelungen der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung In Fremdwährungen bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Laufzeit von mehr als einem Jahr findet das Anschaffungskostenprinzip sowie das Realisations- und Imparitätsprinzip Anwendung. Sicherungsgeschäfte wurden keine getätigt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist, dargestellt.

Finanzanlagen

Die Bayer Sheet Europe Gesellschaft mit beschränkter Haftung hält 99,9 % der Anteile an der Bayer Sheet Europe NV, Tielt. Das Eigenkapital zum 31.12.2010 beträgt 24.258.063 €, der Jahresverlust für das Geschäftsjahr 2010 beträgt 2.603.563 €.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von 3 T€ (Vorjahr 29 T€).

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3.058.082 € (Vorjahr 2.420.071 €) enthalten.

Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Latente Steuern

Zum 31.12.2010 erwartet die Bayer Sheet Europe aus zeitlichen Bilanzierungsunterschieden eine zukünftige Steuerentlastung von 1.011.783 €. Die Ermittlung dieses Betrags erfolgte auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes von 29,72%. Die zeitlichen Bilanzierungsunterschiede entfallen ausschließlich auf unterschiedliche Bewertungsansätze im Bereich der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. In Ausübung des Wahlrechts aus § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB wurde eine aktive latente Steuer hierfür nicht bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Pensionsrückstellungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab.

Darüber hinaus sind Verpflichtungen aus Frühruhestandsregelungen enthalten.

Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert, die beim Bayer Pension Trust e.V., Leverkusen, im Rahmen eines Contractual Trust Arrangements treuhänderisch angelegt sind. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen.

Es handelt sich im Wesentlichen um Anteile an Spezialfonds, zu einem geringen Teil um Bankguthaben. Der beizulegende Zeitwert des beim Bayer Pension Trust angelegten Vermögens beträgt 237.846 € und wurde, soweit es sich um Fondsanteile handelt, aus den Börsenkursen des Fondsvermögens am Abschlussstichtag abgeleitet. Die Anschaffungskosten des beim Bayer Pension Trust angelegten Vermögen betrugen 218.891 €. Dem Mehrbetrag von 18.955 € stehen frei verfügbare Kapitalrücklagen von 69.316.980 € gegenüber.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten überwiegend Beträge für Risiken aus Gewährleistungen, Tantiemen, Altersteilzeitverpflichtungen, Gleitzeitüberhänge und nicht genommener Urlaub sowie Jubiläumsverpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen betragen 9.623.115 € (Vorjahr 5.806.080 €). Hiervon entfallen 5.916.315 € (Vorjahr 2.298.202 €) auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten betragen 692.463 € (Vorjahr 995.135 €).Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen 1.842.673 € (Vorjahr 1.370.831 €), davon aus Steuern 79.825 € (Vorjahr: 75.673 €) und im Rahmen der sozialen Sicherheit 24.250 € (Vorjahr: 76.522 €).

Von den Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit haben jeweils 8.083 € eine Restlaufzeit von 2 bzw. 3 Jahren.

Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Leasingverträgen für Fahrzeuge und Bürogeräte mit einer Laufzeit von 1 bis 3 Jahren ergeben sich finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt 206.132€.

Es bestehen folgende weitere Verpflichtungen:

BBS GmbH, Leverkusen, Buchhaltungsservice, Verpflichtung in 2011: beträgt 180.000 €

Mietvertrag Büroräumlichkeiten (Laufzeit bis 31.12. 2011, Verpflichtungen in 2011 133.000 €). Automatische Verlängerung jeweils um 1 Jahr, wenn nicht gekündigt wird, bei gleichen Verpflichtungen.

Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse nach Tätigkeitsfeldern

Das Unternehmen ist ausschließlich in einem Tätigkeitsfeld (Verkauf von Kunststoff-Halbzeugen) tätig.

Umsatzerlöse nach Regionen

Werte
in T€
2010 2009
Deutschland 25.168 22.313
Übriges Europa 26.693 23.407
Summe 51.861 45.720

Beteiligungsergebnis

Dividenden aus 2009 von der Bayer Sheet Europe NV wurde im Geschäftsjahr 2010 nicht ausgeschüttet.

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Werte
in T€
2010 2009
Sonstige betriebliche Erträge 7.139.974 7.872.776
davon Erträge aus Dienstleistungen 6.788.656 6.796.003
davon Erträge aus Auflösung Rückstellung Bonus Vorjahr 110.330 0
davon Erträge aus WE/RE-Konten Bereinigung 59.780 195.301
davon Erträge aus Belastung Peronalkosten an NV 0 500.000
davon Erträge aus Nachbelastung Evonik Vorjahre 0 139.507
Sonstige betriebliche Aufwendungen 203.240 467.836
davon Ausbuchungen von Forderungen 64.870 329.773
davon Aufwendungen Pensionssicherungsverein 0 64.128
Summe 6.936.734 7.404.940

Zinsergebnis

Werte
in €
2010 2009
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 515.022 1.146.583
davon aus verbundenen Unternehmen (509.985) (1.145.160)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 452.254 423.674
davon aus Zinsanteile der Rückstellungen (452.171) (400.374)
davon aus verbundenen Unternehmen (83) (23.300)
Summe 62.768 722.909

Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge

Werte
in €
2010 2009
Übrige finanzielle Aufwendungen 1.447 31.500
Übrige finanzielle Erträge 1.464 472
Summe -17 31.028

Die übrigen finanziellen Erträge beinhalten das realisierte Fremdwährungsergebnis von 1.471 €.

Die übrigen finanziellen Aufwendungen enthalten Kursverluste aus der Fremdwährungsbewertung von 1.443 €.

Materialaufwand

Werte
in €
2010 2009
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 46.379.263 37.584.337
Aufwendungen für bezogene Leistungen 71.888 118.997
Summe 46.451.151 37.703.334

Personalaufwand

Werte
in €
2010 2009
Löhne und Gehälter 5.730.424 5.744.637
Soziale Abgaben 895.639 881.254
Altersversorgung 417.670 197.246
Summe 7.043.733 6.823.137

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr beträgt 101 (Vorjahr 96).

Davon 50 (Vorjahr 48) Mitarbeiter in der Produktion, 49 (Vorjahr 48) Mitarbeiter in Geschäftsführung, Verwaltung, Vertrieb und Marketing sowie 2 ( Vorjahr 0 ) Auszubildende.

Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Nahe stehende Unternehmen sind juristische oder natürliche Personen, die auf die Bayer Sheet Europe GmbH Einfluss nehmen können oder der Kontrolle oder einem maßgeblichen Einfluss durch die Bayer Sheet Europe GmbH unterliegen.

Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen werden insbesondere mit Tochter-, Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen des Konzernverbundes abgeschlossen.

Es handelt sich vor allem um Dienstleistungs- und Liefergeschäfte. Sofern für derartige Geschäfte ein entsprechender Markt besteht, werden sie regelmäßig zu den jeweiligen Markt üblichen Konditionen abgeschlossen.

Sonstige Angaben

Beirat

Der Beirat besteht aus folgenden Mitgliedern:

1.) Dr. Günter Hilken, Chemiker (Vorsitzender bis 30.06.2010)

 

(Leiter Business Unit "Polycarbonates" - Bayer Material Science AG)

2.) Thomas-Karl Kastner, Dipl. Kaufmann (Vorsitzender ab 01.07.2010)

 

(Leiter "Semi Finished Products" - Bayer Material Science AG)

Geschäftsführung

Alleiniger Geschäftsführer ist:

Herrn Dr. Norbert Pingel, Chemiker

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wurde nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Vorschüsse oder Kredite an Geschäftsführung oder Beirat wurden nicht gewährt.

 

Darmstadt, den 02.05.2011

Bayer Sheet Europe GmbH

Dr. Norbert Pingel , Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs-/Herstellungskosten
  Stand 01.01.2010
Euro
Zugänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.12.2010
Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände          
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 222.192,68 31.055,30 - 63.538,89 189.709,09
Sachanlagen          
Grundstücke und Bauten 2.657.497,73 40.696,38 - 19.968,27 2.678.225,84
Technische Anlagen und Maschinen 6.852.517,30 123.104,88 13.910,00 91.569,20 6.897.962,98
Betriebs- und Geschäftsausstattung 843.622,87 127.009,68 - 80.636,41 889.996,14
Anzahlungen und Anlagen im Bau 13.910,00 109.550,30 -13.910,00 - 109.550,30
  10.367.547,90 400.361,24 - 192.173,88 10.575.735,26
Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 66.900.000,00 - - - 66.900.000,00
  66.900.000,00 - - - 66.900.000,00
Anlagevermögen gesamt 77.489.740,58 431.416,54 - 255.712,77 77.665.444,35
  Abschreibungen
  Stand 01.01.2010
Euro
Zugänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.12.2010
Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände          
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 214.817,72 13.228,22 - 63.538,89 164.507,05
Sachanlagen          
Grundstücke und Bauten 1.737.901,29 263.072,01 - 19.968,27 1.981.005,03
Technische Anlagen und Maschinen 4.679.408,87 595.663,62 - 90.302,94 5.184.769,55
Betriebs- und Geschäftsausstattung 609.044,93 76.606,51 - 80.003,65 605.647,79
Anzahlungen und Anlagen im Bau - - - - -
  7.026.355,09 935.342,14 - 190.274,86 7.771.422,37
Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen - - - - -
  - - - - -
Anlagevermögen gesamt 7.241.172,81 948.570,36 - 253.813,75 7.935.929,42
  Buchwerte
  Stand 31.12.2010
Euro
Stand 31.12.2009
TEuro
Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.202,04 7,37
Sachanlagen    
Grundstücke und Bauten 697.220,81 919,60
Technische Anlagen und Maschinen 1.713.193,43 2.173,11
Betriebs- und Geschäftsausstattung 284.348,35 234,58
Anzahlungen und Anlagen im Bau 109.550,30 13,91
  2.804.312,89 3.341,19
Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 66.900.000,00 66.900,00
  66.900.000,00 66.900,00
Anlagevermögen gesamt 69.729.514,93 70.248,57

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bayer Sheet Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Essen, den 23. Mai 2011

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jörg Schneider, Wirtschaftsprüfer

ppa. Günter Liehr, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

20 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.