Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 21679
Vorher
HOS Holzservice GmbHHOS Homeservice GmbH
Eingetragen
7.7.2009
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnHerstellung von KüchenmöbelnErbringung von haushaltsbezogenen Dienstleistungen
Gegenstand
ist der Homeservice von Aufmaßdienstleistungen in den Bereichen, Änderung von Küchen und Holzmöbeln sowie Polsterungen jeglicher Art, Montage von Duschkabinen, adäquate Oberflächenbearbeitung für den Möbelhandel sowie für Wohn-, Küchen- und Bademöbelhersteller im privaten und gewerblichen Bereich. Des Weiteren der Entwurf und Vertrieb von Werbemitteln, Anund Verkauf sowie die Vermittlung von Möbeln und Pflegemitteln an Industrie, Handel und Endverbraucher.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Hans Josef Bohr
seit 6.12.2018
Geschäftsführer
Alexander Martin Bolz
seit 6.12.2018
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
80.00%
V****** H******
10.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Gabriella Schnell-Horbach
Hausen-Solscheid
50.000 €
50.00%
Horbach Beteiligungs GmbH
Germany
50.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

POS Homeservice GmbH

Hausen-Solscheid

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs der Kapitalgesellschaft

Wirtschafts- und Branchenentwicklung

Handel blickt auf schwieriges Jahr zurück

Der Möbel- und Küchenhandel war 2023 mit deutlich erhöhten Herstellerkosten konfrontiert, welche er größtenteils an die Kunden weiterreichte. Diese reagierten wiederum mit einer großen Konsumzurückhaltung, welche sich zum einen aus den hohen Preisen und zum anderen aus der Sättigung des Möbelkaufs während der Corona-Jahre ergab.

Diesen Konsumverzicht bekam der Möbel- und Küchenmarkt 2023, spätestens ab der zweiten Jahreshälfte, deutlich zu spüren. Zudem machte der stockende Wohnungsbau der Branche deutlich zu schaffen. Die Konstellation von Marktsättigung, verringerter Wohnungsneubau und ein minimiertes Budget der Konsumenten sorgten 2023 für einen Umsatzrückgang mit Wohnmöbeln in Höhe von - 3,6 %.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 2022/2023

Trotz Inflation, Ukraine-Krieg und anhaltender Lieferprobleme ist die deutsche Wirtschaft in 2022 gewachsen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 1,9 Prozent. Die Bruttowertschöpfung im Handel ist dagegen zurückgegangen, nachdem sie in 2021 noch gestiegen war.

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Arbeits-/Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten.

Es zeichnete sich Ende 2022 bereits ab, dass im Baugewerbe Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen dagegen zu einem deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung um 2,3 Prozent führten. Die hohen Energiepreise und die immer noch eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten haben den Fachleuten zufolge auch die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe gebremst.

Die deutsche Wirtschaft befindet sich seit Frühsommer 2023 nach wie vor in einem schwierigen Umfeld. Die weltwirtschaftliche Lage stellt sich angesichts der anhaltenden geopolitischen Spannungen und der zunehmend spürbaren geldpolitischen Straffungen zahlreicher Zentralbanken insgesamt noch als schwach dar. Als binnenwirtschaftlicher Dämpfer wirken weiterhin die Kaufkraftverluste infolge der hohen, wenn auch rückläufigen Inflation, die den privaten Konsum beeinträchtigen. Die höheren Abschlüsse bei den Tariflöhnen und -gehältern in Verbindung mit der Nutzung der Inflationsausgleichsprämie verringern die Reallohnverluste jedoch spürbar und haben sich im weiteren Verlauf auch im Einzelhandel und anderen konsumnahe Branchen bemerkbar gemacht.

Laut einer Prognose des Handelsverbands Deutschland (HDE) vom Sommer 2023 werden die Umsätze der Branche in diesem Jahr inflationsbereinigt (real) um vier Prozent unter dem Vorjahresniveau liegen. Zuvor ging der HDE von einem realen Minus von drei Prozent aus. Nominal sollen die Umsätze jedoch der aktuellen Prognose zufolge um drei Prozent steigen. Bei den Verbrauchern herrscht damit seit Frühjahr 2023 eine große Unsicherheit, die sich in einer starken Kaufzurückhaltung niederschlägt und zu einem erheblichen Rückgang der Kundenfrequenzen führt. Die Sorge ist groß, infolge der Flut an Gesetzesvorhaben und der unübersichtlichen Nachrichtenlage weitere Umsätze zu verlieren. Der Handel leidet massiv unter hohen Verbraucherpreisen und sinkenden Realeinkommen. Es gilt daher u.a. das Investitionsvertrauen zu stärken, damit die Konsumlust beim Verbraucher zurückkehrt.

Gesamtsituation im stationären Möbelfachhandel

Der Möbel-Onlinehandel hat in den letzten Jahren, begünstigt durch die Corona-Pandemie, eine hohe Umsatzsteigerung erfahren. Der Möbel-Fachhandel kam zusammen mit den Möbel- und Küchenspezialisten auf einen Marktanteil von circa 80 %.

Der Möbel- und Küchenhandel verzeichnet 2023 ein Umsatzminus von 3,6 Prozent. Als Gründe dafür nennt der BVDM die deutlich erhöhten Herstellerkosten, die der Handel an die Kunden weiterreichen musste. Die Konsumenten reagieren wiederrum mit einer großen Konsumzurückhaltung, die sich zum einen aus den hohen Preisen und zum andern aus der Sättigung der Corona-Jahre ergab. Diesen Konsumverzicht bekam der Möbel- und Küchenmarkt 2023, spätestens ab der zweiten Jahreshälfte, deutlich zu spüren. Zudem machte der Branche der stockende Wohnungsbau deutlich zu schaffen.

Unter den einzelnen Warengruppen hat sich der Küchenmöbelbereich wieder am stärksten bewiesen. So konnte 2023 trotz Baukrise ein Umsatzplus von 2,9 Prozent verzeichnet werden. Allerdings macht sich allmählich die Baukrise bemerkbar und hemmt das Umsatzwachstum auch der Küchenmöbelbranche. Die übrigen Warengruppen Wohn-, Schlaf- und Jugendzimmer (- 3,6 %), Polstermöbel (- 9,6 %), Kleinmöbel (- 5,1 %), Bad- und Gartenmöbel (- 5,9 %) verzeichneten allesamt eine geringe negative Umsatzentwicklung. Hierbei konnte die fehlende Nachfrage durch gestiegene Preise abgefedert werden.

Der Möbel- und Küchenhandel konnte nicht an die Zahlen des vorangegangenen Jahres anknüpfen. 2023 beliefen sich die Umsätze mit Wohnmöbeln auf rund 22,6 Mrd. Euro, was einem Rückgang von 3,6 Prozent gegenüber 2022 entspricht.

Bezogen auf den Vertrieb konnte sich der Möbelfachhandel einmal mehr behaupten. Der Möbel-Onlinehandel hat in den letzten Jahren, begünstigt durch die Corona-Pandemie, zwar eine hohe Umsatzsteigerung gehabt. Dennoch ist der Markt in der Hand des stationären Handels geblieben. So kam der Möbelfachhandel zusammen mit den Möbel- und Küchenspezialisten auf einen Marktanteil von circa 80 Prozent.

Ein Ausblick/Trend

Das kommende Jahr dürfte ebenfalls kein einfaches für den Möbel- und Küchenhandel werden. Das IFH Köln rechnet mit einer negativen Wachstumsdynamik in allen Warengruppen. Einzig für den Küchenbereich prognostiziert das IFH Köln ein marginales Wachstum von 1,0 %.

Die bloßen Zahlen lassen für das vorangegangene Jahr sowie das kommende Jahr wenig Euphorie versprühen. Positiv ist zu erwähnen, dass die derzeit schwierige Marktsituation, im Kontext eines nach wie vor sehr hohen Niveaus stattfindet. Wichtig ist hierbei erheblich mehr Tempo voranzubringen. Denn die Implikationen der Situation des Wohnungsbaus, schlagen sich erst mit Verzögerung auf die Möbel- und Küchenbranche nieder.

Genauso wird eine Entspannung der Situation erst mit einem gewissen Nachgang bei den Händlern durchdringen. Von daher sei es jetzt von großer Bedeutung, dass die Politik hier handelt, so der BVDM. Des Weiteren wird es wichtig sein, ob sich die Inflation auf dem derzeit niedrigen Niveau stabilisiert. Allerdings sei dies aufgrund der dynamischen und labilen Situation auf dem Energiemarkt schwierig abzusehen. Hinzu kommen politische Vorgaben aus Berlin und Brüssel. So habe beispielweise das angekündigte Gebäudeenergiegesetz zu einer starken Konsumzurückhaltung geführt. "Parallel werden die Hersteller und Händler mit immer neuen bürokratischen Hürden wie das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, die Entwaldungsfreie-Lieferketten-Verordnung, das Recht auf Reparatur sowie die Zahlungsverzugsverordnung konfrontiert. Allgemein lässt sich sagen, dass die Politik gefragt ist, wieder stabile Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Konsumlaune der wieder steigt."

Einschätzung des BVDM

Damit der Möbel- und Küchenhandel endlich wieder wachsen kann, ist es eminent wichtig, dass der Wohnungsbau wieder anzieht. Da es sich bei der Branche um einen nachgelagerten Teil der Wertschöpfungskette handelt, ist diese stark von dem Wohnungsneubau abhängig, da neugebaute Wohnungen neuer Einrichtung bedürfen sowie Umzüge mit sich bringen. Beides sorgt für neue Kaufimpulse bei den Kunden. So lange der Wohnungsneubau keine ausreichenden Impulse setzt, wird auch die Möbelbranche bei dem Absatz zu kämpfen haben. Von daher ist es jetzt von großer Bedeutung, dass die Politik hier strukturelle und finanzielle Anreize für den Wohnungsneubau schafft.

Außerdem sind Entbürokratisierungsmaßnahmen sowie Planungssicherheit ein wichtiger Faktor. So hat beispielweise das angekündigte Gebäudeenergiegesetz zu einer starken Konsumzurückhaltung geführt. Parallel werden die Hersteller und Händler mit immer neuen bürokratischen Hürden wie das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, die Verordnung zur entwaldungsfreien Lieferkette, das Recht auf Reparatur sowie die Zahlungsverzugsverordnung konfrontiert. Allgemein lässt sich sagen, dass die Politik aufgefordert ist, wieder stabile Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Konsumlaune wieder zu heben.

BVDM-Präsident Markus Meyer zu den Zukunftsaussichten in diesem Jahr: "Ich rechne in den kommenden Monaten mit einer besseren Konsumlaune der privaten Haushalte. Eine sinkende Inflationsrate sowie die erwartete Zinswende sollten den privaten Konsum wieder ankurbeln, da dadurch das Sparen wieder unattraktiver wird. Wenn die Bundesregierung ihre Hausaufgaben in Bezug auf den Wohnungsbau und Entbürokratisierungsmaßnahmen macht, bin ich zuversichtlich, dass wir in diesem Jahr mit einer leichten Verbesserung gegenüber 2023 abschließen können. Dafür müssen aber alle Parameter stimmen."

(Quelle: BVDM = Handelsverband Möbel und Küchen; HWB = Handelsverband Wohnen und Büro)

Die POS Homeservice GmbH verlor in diesem Umfeld Umsatz, konnte aber durch Kosteneinsparungen ihre Ertragsbasis im Geschäftsjahr 2023 wieder verbessern. Im gesamten Verbund der POS Service Group spielen inzwischen die POS Polsterservice GmbH, die POS Homeservice GmbH, die POS Service Group Österreich GmbH, die POS Service Group Schweiz AG und die POS Service Group BeNeLux B. V. eine wichtige Rolle. Hier fiel im Geschäftsjahr 2023 die Umsatzentwicklung unterschiedlich aus, insgesamt war ein leichter Rückgang des Volumens zu verzeichnen.

Aufgrund der Zurückhaltung im Konsumverhalten, welche durch die multiplen Krisen verursacht ist, hatten wir für das Geschäftsjahr 2023 im Bereich der Aufmaßdienstleistungen einen Rückgang von 10,0 % erwartet. Dieser ist so nicht eingetreten, wodurch Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens weiter verstärkt werden konnten.

Dienstleistungsangebot

Die POS Homeservice GmbH erbringt seit ihrer Gründung im Jahr 2009 Homeserviceleistungen für die Küchen- und Möbelindustrie, den Küchen- und Möbelhandel, die Endverbraucher und vielfältige Serviceleistungen für andere Kunden.

Als Schwerpunkt der POS Homeservice GmbH ist der Bereich von Aufmaßdienstleistungen für den Küchen- und Möbelhandel sowie für Küchenhersteller im privaten und gewerblichen Bereich zu nennen.

Mit diesem Dienstleistungsangebot ist die POS Homeservice GmbH der größte Anbieter derartiger Leistungen auf dem deutschen Markt und den angrenzenden europäischen Staaten wie Österreich, Schweiz und Benelux.

Zudem ist die POS Homeservice GmbH Teil der POS Service Group, die über das größte und umfassendste Servicetechniker-Netz in diesem Bereich in Europa verfügt. Täglich werden über 1.100 Kunden der POS Homeservice GmbH von Spezialisten im Außendienst, sorgfältig ausgebildete Fachkräfte, besucht.

Umsatz- und Absatzentwicklung des Unternehmens

Die Umsatzerlöse fielen im Geschäftsjahr 2023 prozentual um 1,7 % zurück, was im Zeichen der Konjunktur der Möbel- und Küchenbranche zu sehen ist, welche in 2023 deutliche Rückgänge im Absatz zu verzeichnen hatte.

Auftragsentwicklung des Unternehmens

Entsprechend der oben beschriebenen Entwicklungen ist auch der Auftragseingang für das Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr gefallen und zwar um 5,7 %.

Beschaffung

Der Materialeinsatz (ohne Aufwendungen für bezogene Leistungen) betrug in 2023 im Rahmen der von POS Homeservice GmbH erbrachten Serviceleistungen unverändert weniger als 0,3 % der Gesamtleistung und spielt damit als Kostenfaktor eine untergeordnete Rolle.

Dagegen beinhalten die Aufwendungen für bezogene Leistungen verschiedenste Dienstleistungen und sind einer der wesentlichen Kostenfaktoren der Gesellschaft.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden folgende Investitionen getätigt:

EUR
Laseraufmaßsysteme mit Koffer 112.650,99
Laser Scanner Testgerät 14.822,90
Geringwertige Anlagegüter 102.106,49
Gesamt 229.580,38

Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die Investitionen des Geschäftsjahres in Höhe von T-EUR 230 wurden ausschließlich aus dem laufenden Cash-Flow finanziert.

Im Geschäftsjahr 2023 konnte die gute Liquiditätsausstattung mit einem Bestand an Flüssigen Mitteln in Höhe von T-EUR 2.885 (Vj. T-EUR 1.317) aufrecht erhalten werden.

Personal- und Sozialbereich/Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 waren im Jahresdurchschnitt 258 Mitarbeiter beschäftigt, die Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr 2022 betrug durchschnittlich 266 Mitarbeiter.

Umweltschutz

Über Maßnahmen zum Umweltschutz war als Dienstleister nicht zu berichten.

2. Darstellung der Lage der Kapitalgesellschaft

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich um T-EUR 112 - das entspricht 2,3 % - auf T-EUR 5.009 erhöht.

Dabei erhöhten sich insbesondere die Flüssigen Mittel auf der Aktivseite, während auf der Passivseite kaum Veränderungen zwischen Eigen- und Fremdkapital zu verzeichnen waren. Dagegen verringerten sich auf der Aktivseite nahezu alle anderen Bilanzposten.

Den Zugängen beim Anlagevermögen in Höhe von T-EUR 230 stehen im Geschäftsjahr 2023 Abschreibungen von T-EUR 337 und Abgänge von T-EUR 24 gegenüber, so dass sich das Anlagevermögen um T-EUR 131 vermindert hat.

Die historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten des Anlagevermögens betragen zum 31.12.2023 T-EUR 2.392, die Restbuchwerte T-EUR 710. Damit machen die Restbuchwerte noch 29,7 % (Vj. 31,9 %) der historischen Werte aus.

Nach Fortführungsgesichtspunkten dürften stille Reserven vorhanden sein.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich noch einmal durch ein konsequentes Debitorenmanagement um T-EUR 81 auf T-EUR 1.029. Die Forderungen waren bis auf die wenigen bekannten Fälle im Zeitpunkt unserer Prüfung beglichen. Zweifelhafte Forderungen wurden angemessen mit Einzelwertberichtigungen versehen. Auf die nicht beglichenen Forderungen sind ausreichende Wertberichtigungen vorgenommen worden.

Die Eigenkapitalquote erhöhte sich zum 31.12.2023 trotz einer Gewinnausschüttung in Höhe von T-EUR 1.000 bei teilweiser Thesaurierung des in 2023 erzielten Jahresüberschusses trotz einer Bilanzsummenerhöhung von 59,3 % zum 31.12.2022 auf 60,0 % zum 31.12.2023.

Das Eigenkapital weist eine Höhe von T-EUR 3.004 auf und deckt vollständig das gebundene Anlagevermögen. Der Jahresüberschuss fiel mit T-EUR 1.099 höher als die Ausschüttung von T-EUR 1.000 aus, so dass sich das Eigenkapital entsprechend erhöhte.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten blieben mit T-EUR 2.005 gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert.

Der Cash-Flow beträgt für 2023 T-EUR 1.436 (Vj. T-EUR 1.151). Bezogen auf den Umsatz beträgt die Cash-Flow-Rate 6,3 % (Vj. 4,9 %).

Der dynamische Verschuldungsgrad liegt bei 1,4 und zeigt die Fähigkeit des Unternehmens an, bei einer unveränderten Ertrags- und Finanzentwicklung alle Schulden des Unternehmens in weniger als 2 Jahren zurückzuführen.

Finanzlage

Das finanzielle Gleichgewicht war bei der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gesichert.

Die Kreditlinien bei den Hausbanken wurden im Laufe des Geschäftsjahres 2023 nicht in Anspruch genommen. Mit ausreichenden Kreditlinien hält das Unternehmen ausreichende Finanzierungsreserven vor.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse der POS Homeservice GmbH fielen im Geschäftsjahr 2023 prozentual um 1,7 % zurück, was im Zeichen der Konjunktur der Möbel- und Küchenbranche zu sehen ist, welche in 2023 deutliche Rückgänge im Absatz zu verzeichnen hatte.

Der leistungsbezogene Aufwand verringerte sich im Geschäftsjahr 2023 aufgrund rückläufiger Personalkosten und sonstiger betrieblicher Aufwendungen überproportional um T-EUR 770, so dass sich das Ergebnis der betrieblichen Gesamtleistung um T-EUR 411 auf T-EUR 1.555 verbesserte.

Den unter den Personalkosten und sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen Kosten standen Erträge aus Kostenumlagen an nahestehende Unternehmen in Höhe von T-EUR 821 (Vj. T-EUR 756) gegenüber, die nach dem Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (kurz BilRUG) unter den Umsatzerlösen mit ausgewiesen worden sind.

Nach Abzug des Finanzergebnisses und den Sonstigen Steuern ergibt sich ein Unternehmensergebnis (operatives Ergebnis) von T-EUR 1.552 (Vj. T-EUR 1.117).

Unter Einbeziehung der Ertragsteuern und des neutralen Ergebnisses ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von T-EUR 1.099 (Vj. T-EUR 786).

Es wurden unverändert hohe Aufwendungen in den Aufbau der Human Resources getätigt, die in Befolgung der handelsrechtlichen Regelungen keine Abbildung in der Vermögenslage im Jahresabschluss des Unternehmens finden können.

3. Voraussichtliche Entwicklung der Kapitalgesellschaft mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken

Ausblick, Perspektiven und Chancen und Risiken

Bei der Auftragsplanung der Firma POS Homeservice GmbH für das Jahr 2024 wurde die Entwicklung des Vorjahres und die sehr schwierig vorherzusagende wirtschaftliche und konjunkturelle Lage berücksichtigt.

Die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2024 bestätigen unsere Planungen. Aufgrund der Umsatz- und der damit verbundenen Kostenplanung wird für das Geschäftsjahr 2024 trotz der Vielzahl von Risiken durch die weltweiten Ereignisse ein Ergebnis vor Steuern von ca. 6,5 % vom Umsatz erwartet, nachdem die Geschäftsführung bereits im zweiten Halbjahr 2023 eine Preiserhöhung bei ihren Kunden durchsetzen konnte, die sich in 2024 im gesamten Jahr niederschlagen wird.

Es kann derzeit noch nicht abschließend beurteilt werden, welche langfristigen Auswirkungen die multiplen Krisen auf das Unternehmen haben werden, wenngleich von einer negativen Entwicklung in der Wirtschaft ausgegangen werden muss. Die Indikatoren bestätigen diese Befürchtungen und es zeigt sich bereits jetzt in der Branche des Möbel- und Küchenhandels eine starke Zurückhaltunng der Verbraucher.

Trotz des Einflusses der geopolitischen Ereignisse auf das Konsumverhalten hält die Geschäftsführung die Planung, die eine Entwicklung auf dem Niveau von 2023 vorsieht, aufrecht.

Übliche Risiken für die Geschäftsentwicklung ergeben sich aus der Veränderung des wirtschaftlichen Umfeldes, der Entwicklung der Wettbewerbssituation und der partiellen Abhängigkeit von Großkunden. Diese Risiken werden im Planungsprozess berücksichtigt.

Unser Chancen- und Risikomanagementsystem dient neben der frühzeitigen Erkennung und Steuerung von Risiken der gezielten Wahrnehmung und Sicherung bestehender und zukünftiger Erfolgspotentiale. Für die POS Homeservice GmbH ist das Risikomanagement ein integraler Bestandteil der wertorientierten Unternehmensführung.

Mit Unterstützung dieses Risikomanagementsystems war es der Geschäftsführung möglich, die Auswirkungen der verschiedenen Krisen einzudämmen und die richtigen Maßnahmen für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung umzusetzen. Dieses hat sich in den letzten Jahren bewährt.

4. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Wir weisen aber darauf hin, dass sich das Unternehmen im Umfeld der multiplen Krisen - auszugsweise seien Personalmangellage, Energiekrise, Flüchtlingskrise, Bürokratiekrise, Schuldenkrisen diverser Staaten, Lieferkettenproblematik, Inflation, hohe Fremdkapitalzinsen, Naturkatastrophen und Kriege an verschiedensten Orten dieser Welt genannt - in einer ungeahnten Unsicherheitslage befindet. Diese verstärkt sich auch durch den schnellen technologischen Fortschritt und sich verändernde Märkte sowie eine zunehmende Komplexität. Ob sich dadurch mögliche Auswirkungen für das Unternehmen in der Zukunft ergeben können, muss offen bleiben (Nachtragsbericht).

Derivative Finanzinstrumente kamen in unserem Unternehmen nicht zum Einsatz. Neben eigenen liquiden Mitteln stellen ausreichende Kreditlinien von Kreditinstituten unsere Liquiditätsausstattung jederzeit sicher.

Aus branchenspezifischen Gründen ist über Forschung und Entwicklung nichts zu berichten.

Die Gesellschaft unterhielt in 2023 keine Zweigniederlassungen.

 

Hausen-Solscheid, 05.04.2024

gez. Gabriella Schnell-Horbach, Geschäftsführerin

gez. Alexander Bolz, Geschäftsführer

gez. Hans Josef Bohr, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 710.312,36 841.485,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
EDV-Software 2,00 2,00
II. Sachanlagen 710.310,36 841.483,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 710.310,36 841.483,00
B. Umlaufvermögen 4.289.863,11 4.049.420,32
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.404.376,30 2.732.426,76
- davon Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.323.018,22
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.885.486,81 1.316.993,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.871,92 6.280,42
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.009.047,39 4.897.185,74

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.004.497,33 2.905.066,44
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Bilanzgewinn 2.904.497,33 2.805.066,44
1. Gewinnvortrag 2.805.066,44 2.518.986,09
2. Ausschüttung -1.000.000,00 -500.000,00
3. Jahresüberschuss 1.099.430,89 786.080,35
B. Rückstellungen 1.248.222,00 1.330.998,00
C. Verbindlichkeiten 756.328,06 661.121,30
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.009.047,39 4.897.185,74

Gewinn- und Verlustrechnung

01.01.2023 - 31.12.2023
EUR
01.01.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 20.856.728,45 21.318.144,52
2. Personalaufwand 11.987.516,49 12.498.233,06
a) Löhne und Gehälter 9.883.529,33 10.295.201,44
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 2.103.987,16 2.203.031,62
davon Aufwand für die Altersversorgung 108.005,17 118.672,20
3. Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 336.971,38 365.081,92
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.959.138,47 7.314.985,92
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 51.056,52 23.350,73
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.745,08 827,14
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.621.413,55 1.162.367,21
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag -471.383,66 -326.261,36
9. Ergebnis nach Steuern 1.150.029,89 836.105,85
10. Sonstige Steuern -50.599,00 -50.025,50
11. Jahresüberschuss 1.099.430,89 786.080,35
12. Gewinnvortrag 2.805.066,44 2.518.986,09
13. Ausschüttung -1.000.000,00 -500.000,00
14. Bilanzgewinn 2.904.497,33 2.805.066,44

Anhang

1. Gesetzliche Grundlagen

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Es fanden die Regelungen des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (kurz BilRUG) Anwendung.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft.

Die Gesellschaft ist unter HRB 21679 im Handelsregister des Amtsgerichtes Montabaur eingetragen.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 HGB) sind im Rahmen der handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, unter Beachtung ergänzender Vorschriften für Kapitalgesellschaften, ausgeübt.

2.1 Die Immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen.

2.2. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungszeit der Vermögensgegenstände und entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften bis 2019 ausschließlich linear vorgenommen.

Ab dem Geschäftsjahr 2020 fand die geometrisch-degressive Abschreibung Anwendung, soweit die Zugänge keine geringwertigen Anlagegüter betreffen.

Alle Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden sofort abgeschrieben und im Anlagespiegel zugleich der Abgang unterstellt.

Die Aufgliederung und die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

2.3 Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt, vermindert um ausreichende Einzel- und Pauschalwertberichtigungen (3 %). Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet.

2.4 Die Steuerrückstellungen und Sonstigen Rückstellungen sind nach dem notwendigen Maß vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

2.5 Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

2.8 Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

3. Arbeitnehmerzahl

Die Gesellschaft beschäftigte in 2023 durchschnittlich 258 (Vj. 266) angestellte Mitarbeiter. Zum 31.12.2023 beschäftigte die Gesellschaft 239 Vollzeitmitarbeiter und 12 Teilzeitmitarbeiter, insgesamt folglich 251 Mitarbeiter (Vj. 269). Auszubildende waren bei der POS Homeservice GmbH in 2023 nicht beschäftigt.

4. Informationen zum Jahresabschluss

4.1 Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

4.2 Verbindlichkeiten (in T-EUR)

Die bilanzierten Verbindlichkeiten haben ausnahmslos eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4.3 Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

4.4 Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T-EUR 1 (Vj. T-EUR 20) enthalten.

4.5 Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von T-EUR 16 (Vj. T-EUR 14) enthalten.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die gesamten finanziellen Verpflichtungen betragen für 2023 T-EUR 700. Sie entfallen auf Leasingverpflichtungen für den Fuhrpark. Es sind keine Leasingverpflichtungen nach fünf Jahren fällig.

6. Sonstige Angaben

Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn 2023 in Höhe von EUR 2.904.497,33 (Jahresüberschuss 2023 von EUR 1.099.430,89 und Gewinnvortrag von EUR 2.805.066,44 abzüglich einer am 20.12.2023 vorgenommenen Gewinnausschüttung in Höhe von EUR 1.000.000,00) auf neue Rechnung vorzutragen.

Finanzinstrumente

Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Wir weisen aber darauf hin, dass sich das Unternehmen im Umfeld der multiplen Krisen - auszugsweise seien Personalmangellage, Energiekrise, Flüchtlingskrise, Bürokratiekrise, Schuldenkrisen diverser Staaten, Lieferkettenproblematik, Inflation, hohe Fremdkapitalzinsen, Naturkatastrophen und Kriege an verschiedensten Orten dieser Welt genannt - in einer ungeahnten Unsicherheitslage befindet. Diese verstärkt sich auch durch den schnellen technologischen Fortschritt und sich verändernde Märkte sowie eine zunehmende Komplexität. Ob sich dadurch mögliche Auswirkungen für das Unternehmen in der Zukunft ergeben können, muss offen bleiben (Nachtragsbericht).

Geschäftsführungsorgan

Zu Geschäftsführern sind unverändert folgende Personen bestellt:

Frau Gabriella Schnell-Horbach, Geschäftsführerin, Hausen-Solscheid

Herr Alexander Bolz, Diplom-Kaufmann, Bonn

Herr Hans Josef Bohr, Kaufmann, Wolsfeld

 

Hausen-Solscheid, 05.04.2024

gez. Gabriella Schnell-Horbach, Geschäftsführerin

gez. Alexander Bolz, Geschäftsführer

gez. Hans Josef Bohr, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
in EUR
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 32.088,46 0,00 0,00 32.088,46
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 32.088,46 0,00 0,00 32.088,46
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.603.734,10 229.580,38 473.082,69 *) 2.360.231,79
Summe Sachanlagen 2.603.734,10 229.580,38 473.082,69 2.360.231,79
Gesamtsumme Anlagevermögen 2.635.822,56 229.580,38 473.082,69 2.392.320,25

*) davon unterstellter Abgang der geringwertigen Anlagegüter mit Zugangsdatum im Geschäftsjahr 2023 EUR 102.106,498

kumulierte Abschreibungen
in EUR
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 32.086,46 0,00 0,00 32.086,46
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 32.086,46 0,00 0,00 32.086,46
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.762.251,10 336.971,38 449.301,05 1.649.921,43
Summe Sachanlagen 1.762.251,10 336.971,38 449.301,05 1.649.921,43
Gesamtsumme Anlagevermögen 1.794.337,56 336.971,38 449.301,05 1.682.007,89
Buchwerte
in EUR
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2,00 2,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 710.310,36 841.483,00
Summe Sachanlagen 710.310,36 841.483,00
Gesamtsumme Anlagevermögen 710.312,36 841.485,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht (ohne Offenlegungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften) haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die POS Homeservice GmbH, Hausen-Solscheid

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der POS Homeservice GmbH, Hausen-Solscheid - bestehend aus Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der POS Homeservice GmbH, Hausen-Solscheid, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der POS Homeservice GmbH, Hausen-Solscheid, zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung (GOA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung (GOA) durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Irrtümern oder dolosen Handlungen resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter und unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerkes erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch.

- Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen u. a. den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hirschaid, 11.04.2024

WPT Wirtschaftsprüfung und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Klaus Sgonina, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 11.04.2024 mit der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Ergebnisverwendung von der Gesellschafterversammlung gebilligt und festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

5 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.