CT Real Estate Partners GmbH & Co. KG

80331 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRA 93146
Vorher
FRR Asset Management GmbH & Co. KGF & C REIT Asset Management GmbH & Co. KGBMO Real Estate Partners GmbH & Co. KG
Eingetragen
5.6.2008

Finanzübersicht

Historie

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Gesellschafter

2 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

CT Real Estate Partners Verwaltungsgesellschaft mbH
Persönlich haftender Gesellschafter
CT Real Estate Partners GmbH & Co. KG
Kommanditist

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CT Real Estate Partners GmbH & Co. KG

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT

I. GESCHÄFTSMODELL DER GESELLSCHAFT

CT Real Estate Partners GmbH & Co. KG verwaltet Immobilienvermögen mit Fokus auf Einzelhandels-, Wohn- und Büroimmobilien. Unsere Produktpalette reicht von der Betreuung von Individualmandaten mit speziellen Strategien über Club Deals zwischen wenigen Investoren und Immobilien Spezialfonds nach KAGB zu geschlossenen Immobilienfonds auf nationaler Ebene.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss des kleinsten Konsolidierungskreis der Columbia Threadneedle Investments UK International Limited, London, England, einbezogen. Der Konzernabschluss ist bei der Obergesellschaft erhältlich. Der Konzernabschluss für den größten Kreis der Konzerngesellschaften wird durch die Ameriprise Financial Inc., Minneapolis, USA aufgestellt.

B. WIRTSCHAFTSBERICHT

I. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENBEZOGENE

RAHMENBEDINGUNGEN

1. Konjunktur in Deutschland

Die deutsche Wirtschaft hat das Jahr 2023 mit einem negativen Wachstum beendet.

In den ersten drei Quartalen stagnierte das Wirtschaftswachstum, im vierten Quartal ging das BIP preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3 % zurück. In der Summe lag die Wirtschaftsleistung am Ende des Jahres im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 0,4 % zurück.

Im Vorquartalsvergleich gingen am Jahresende die Investitionen deutlich zurück. Bauinvestitionen nahmen um 1,7 % ab, Investitionen in Ausrüstungen gingen um 3,5 % zurück. Private Konsumausgaben (+0,2 %) und staatliche Konsumausgaben (+ 0,3 %) nahmen leicht zu. Im Vergleich zum Vorjahr sanken allerdings die private Konsumausgaben um 0,6 %.

Die Erwerbstätigkeit erreichte einen neuen Höchststand. Die Wirtschaftsleistung wurde im 4. Quartal von ca. 46,2 Mio. Erwerbstätigen erbracht. Das sind ca. 216.000 oder 0,5 % mehr als noch ein Jahr zuvor und ein neuer Rekordwert. 1

Die Prognose des ifo Institutes für das BIP liegt bei 0,9 % für 2024 und 1,3 % für 2025. Der Höhepunkt der Inflationswelle dürfte erreicht sein. Für 2024 wird eine Inflationsrate von 2,2 % erwartet. Im Jahr 2025 soll die Inflationsrate mit 1,8 % wieder unter der 2 % - Grenze fallen. 2

2. Branchenentwicklung

Der deutsche Immobilien-Investmentmarkt hat das Jahr 2023 mit einem Transaktionsvolumen von ca. 31,7 Mrd. EUR abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr ging das Volumen um fast 52 % zurück, nachdem es schon im Vorjahr ein Rückgang von 41 % verzeichnet wurde.

Besonders Großtransaktionen blieben 2023 eine Seltenheit. Büroimmobilien waren zuständig für nur noch ca. 17 % des Transaktionsvolumens und belegten damit den vierten Platz bei den beliebtesten Asset Klassen. Am beliebtesten waren Immobilien der Klasse Living gefolgt von Logistikimmobilien und Einzelhandel.

Die Spitzenrenditen sind im Vergleich zum Vorjahr bei allen Nutzungsarten gestiegen, das Anstiegstempo der Renditen hat sich jedoch abgeschwächt. Bei vielen Investments ergibt sich nach einer deutlichen Verbesserung der Finanzierungskonditionen wieder ein positiver Finanzierungseffekt. Darüber hinaus sind die Renditen von Staatsanleihen gesunken, was bei gleichen Immobilienpreisen die Risikoprämie von Immobilien steigert.

Das teuerste Produkt im Investmentmarkt waren innenstädtische Geschäftshäuser mit einer durchschnittlichen Nettoanfangsrendite von 3,50 %, eine Erhöhung von 29 Basispunkte im Vergleich zum Vorjahr. Es folgten Mehrfamilienhäuser mit Renditen von 3,71 % gegenüber 2,98 % ein Jahr zuvor und auf dem dritten Platz Core Plus Büroimmobilien mit einer durchschnittliche Nettoanfangsrendite von 4,29 %. Am günstigsten waren Fachmärkte mit Spitzenrenditen von 5,90 % und Shopping Center mit Spitzenrenditen von 5,50 %. 3

1 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 066 vom 23. Februar 2024
2 Ifo Institut, Pressemitteilung 14. Dezember 2023
3 Jones Lang LaSalle, Investmentüberblick Q4 2023

II. GESCHÄFTSVERLAUF

Wir sind mit dem Geschäftsverlauf der Gesellschaft zufrieden. Die Assets under Management betrugen im Dezember 2023 4,2 Mrd. EUR (31.12.2022: 4,2 Mrd. EUR). Aufgrund der in 2022 erfolgten Umstellung des Geschäftsjahres auf das Kalenderjahr zur Angleichung an das Geschäftsjahr des Mutterkonzerns, wird im nachfolgenden nicht auf das vorangegangene Rumpfgeschäftsjahr verwiesen, sondern als Vergleichszeitraum das letzte 12-monatige Geschäftsjahr vom 01.11.2021 - 31.10.2022 herangezogen.

Die von uns betreuten Fonds sind stark in Einzelhandel investiert.

Die Umsätze aus Asset Management Provisionen und transaktionsbezogenen Vergütungen liegen mit 22,4 Mio. EUR über dem Vorjahreswert von 16,1 Mio. EUR und teilt sich in die zentralen Einnahmenquellen von den laufenden Asset Management Provisionen i.H.v. 14,8 Mio. EUR (Vorjahr: 13,6 Mio. EUR), einer performancebasierten Asset Management Vergütung i.H.v. 6,6 Mio. EUR (Vorjahr: 0,0 Mio. EUR) sowie in die überwiegend einmaligen transaktionsbasierten Vergütungen über 1,0 Mio. EUR (Vorjahr: 2,5 Mio. EUR) auf.

Der Jahresüberschuss liegt, im Wesentlichen aufgrund der erhaltenen performancebasierten Asset Management Vergütung bei 7,9 Mio. EUR (Vorjahr: 3,7 Mio. EUR).

III. LAGE

1. Ertragslage

Zur Entwicklung der Umsatzerlöse wird auf die Ausführungen zum Geschäftsverlauf verwiesen. Aufgrund der langfristigen Asset Management Verträge ist die Ertragslage als durchweg positiv zu beurteilen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 234 TEUR (Vorjahr: 238 TEUR) resultierten im Wesentlichen aus der Verrechnung von Sachbezügen, sowie aus Weiterberechnungen.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 70 Mitarbeiter (Vorjahr: 70) beschäftigt. Die Löhne und Gehälter sind aufgrund von Gehaltssteigerungen sowie Sonderzahlungen gegenüber dem Vorjahr (7.221 TEUR) um 23% angestiegen und belaufen sich auf 8.876 TEUR. Die Personalaufwendungen insgesamt sind von 8.118 TEUR auf 9.707 TEUR durch die höheren Löhne und Gehälter gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 3.246 TEUR (Vorjahr: 3.523 TEUR) setzen sich im Wesentlichen aus gestiegenen IT-Beratungskosten (522 TEUR), Miete und Nebenkosten für Büro und Stellplätze (569 TEUR), Beratungskosten (362 TEUR), Reise- und Bewirtungskosten (273 TEUR), KfZ- Leasingkosten (214 TEUR), Kosten im Zusammenhang mit der Buchführung und Jahresabschlussprüfung (173 TEUR) weiteren Kosten im Zusammenhang mit den geleasten Fahrzeugen (135 TEUR) sowie Kosten für Versicherungen (120 TEUR) zusammen.

Das Ergebnis vor Steuern führt zu einer Ertragssteuerbelastung von 1.626 TEUR (Vorjahr: 781 TEUR).

2. Finanzlage

Als Dienstleistungsunternehmen verfügen wir nur über ein geringes Working-Capital und sind nicht auf eine externe Finanzierung angewiesen.

Unser Liquiditätsbestand war unterjährig stets ausreichend, um unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

3. Vermögenslage

Aufgrund unserer Geschäftstätigkeit als Dienstleistungsunternehmen ist unsere Mittelbindung im Anlagevermögen sehr gering.

Zum Geschäftsjahresende bestanden Forderungen für die laufende Asset Management Provisionen in Höhe von 3,2 Mio. EUR (Vorjahr: 2,0 Mio. EUR). Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit 784 TEUR deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (2.666 TEUR) und enthalten vornehmlich die noch nicht in Rechnung gestellte laufende Assetmanagement Vergütung.

Der Liquiditätsbestand betrug zum Geschäftsjahresende 9,5 Mio. EUR (Vorjahr: 2,8 Mio. EUR).

Die Entwicklung der Rückstellungen werden im Anhang unter den Sonstigen Rückstellungen dargestellt und erläutert (Kapitel 3, Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind infolge der laufenden Ergebniszuweisung von 3,7 Mio. EUR um 5,9 Mio. EUR auf 9,6 Mio. EUR gestiegen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 1.435 TEUR liegen mit 691 TEUR über dem Vorjahr. Diese wurden bereits in den Folgemonaten ausgeglichen.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Der Unternehmenssteuerung zugrundeliegende finanzielle Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss, welche zuvor bereits kommentiert wurden.

Darüber hinaus stellen die Assets under Management, die zum Dezember 2023 rund 4,2 Mrd. EUR betrugen (basierend auf den Marktwerten des Geschäftsjahres 2023), eine weitere wichtige finanzielle Kenngröße dar.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden zur internen Steuerung des Unternehmens nicht herangezogen.

5. Gesamtbeurteilung

Zusammenfassend verlief das abgelaufene Geschäftsjahr erwartungsgemäß und zufriedenstellend.

C. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

I. PROGNOSEBERICHT

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) lag im Januar 2024 bei 91,2 Punkten. Damit ist der Barometerwert zwar zum zweiten Mal in Folge gestiegen und kommt der 100-Punkte-Marke, die ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft anzeigt, etwas näher. Die Aussichten sind jedoch weiterhin eingetrübt. Die durch die hohe Inflation in den Jahren 2022 und 2023 erlittenen Kaufkraftverluste belasten die privaten Haushalte nach wie vor - und damit auch die für die deutsche Wirtschaft wichtigen Konsumausgaben. Der exportorientierte Teil der deutschen Wirtschaft wiederum leidet darunter, dass sich die Weltwirtschaft ebenso wenig dynamisch zeigt. Nachdem die Wirtschaftsleistung im Schlussquartal 2023 laut ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent gegenüber dem vorangegangenen Vierteljahr gesunken ist, gibt der Barometerwert im Januar immerhin ein wenig Hoffnung, dass die Talfahrt gestoppt sein könnte. Auch die im Januar erfolgte Einigung zum Bundeshaushalt 2024 sorgt für etwas Zuversicht. Ein spürbarer Aufschwung ist aber noch nicht in Sicht und der Bundeshaushalt für das Jahr 2025 mit viel Unsicherheit behaftet.

Dabei kommen zumindest aus der Industrie vorsichtig optimistische Signale. Trotz der weiter rückläufigen Produktion im Spätherbst hat sich die Stimmung im verarbeitenden Gewerbe zuletzt etwas aufgehellt: Der ifo-Geschäftsklimaindex ging im Januar leicht nach oben, ist aber immer noch eingetrübt. Vor allem in der Automobilindustrie haben sich die Lageeinschätzung und Geschäftserwartungen nach einer Talfahrt zuletzt etwas gebessert.

Im Dienstleistungssektor ist die Lage zwar weiterhin etwas besser als in der Industrie. Allerdings deutet sich bei den Dienstleistungen eine weitere Eintrübung an. In Anbetracht der wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten bleiben die Konsument*innen vorsichtig und sind bei Neuanschaffungen zurückhaltend. Das schlägt sich auch im GfK-Konsumklimaindex nieder, der weiterhin sehr niedrig ist und keine Aufwärtstendenz anzeigt. Dabei dürfte unter anderem die unerwartet hohe Inflation in Kombination mit dem hohen Zinsniveau zum Jahresende zu der geringeren Konsumfreude und gestiegenen Sparneigung beigetragen haben.

Hiervon wären Teile der von CT verwalteten Immobilienvermögen betroffen. Insbesondere die Handelsimmobilien würden durch eine Konsumzurückhaltung verstärkt Probleme in der Nachvermietung von Flächen bekommen.

Das prognostizierte Wachstum der Assets under Management im letzten Lagebericht des Rumpfgeschäftsjahres zum 31. Dezember 2022 von 0,3 Mrd. EUR wurden nicht erfüllt, die Assets under Management belaufen sich unverändert auf 4,2 Milliarden EUR.

Die Umsatzprognose i.H.v. 17,9 Mio. EUR wurde mit dem erzielten Umsatz von 22,4 Mio. EUR übertroffen. Der Jahresüberschuss übertrifft mit 7,8 Mio. EUR den prognostizierten Wert von 4,6 Mio. EUR.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen Rückgang der der Assets under Management auf 4,1 Milliarden EUR.

Des Weiteren gehen wir von einem Umsatz von 16,9 Mio. EUR für das Geschäftsjahr 2024 aus. Wir erwarten daher für das kommende Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss i.H.v. rund 3,5 Mio. EUR.

II. RISIKOBERICHT

Finanzwirtschaftliche Risiken aus Zins- und Wechselkursschwankungen betreffen uns mangels eigener Fremdfinanzierung und unseres Fokus auf inländische Investoren im nächsten Jahr nicht direkt. Gleichwohl hat sich die nachhaltige Veränderung des Zinsniveaus auf die Finanzierungskosten unserer Investoren und die Immobilienpreisentwicklung ausgewirkt. Auch der Appetit unserer Investoren auf weitere Investments in Immobilien wird davon negativ beeinflusst. Dies wiederum hat Auswirkungen auf unser Geschäft im Sinne von weiteren Wachstumsmöglichkeiten.

Für das folgende Geschäftsjahr begegnen wir diesem Risiko mit der Anpassung unserer Ankaufsbudgets.

Dem potenziellen Risiko des Wegfalls eines unserer Vertragspartner begegnen wir grundsätzlich mit einer Diversifikation von Vertragspartnern für jede Leistung (z.B. Property Management: wir arbeiten mit einer Vielzahl von Property Managern zusammen).

Durch die Diversifikation unserer Produktpalette sowie unseres Leistungsspektrums können wir uns einen nachhaltigen Erfolg sichern. Die negativen Einflüsse von Marktrisiken, wie z.B. der Wegfall bzw. die Reduzierung von Mieten in bestimmten Segmenten, die Auswirkungen der Pandemie und damit verbundene negative Effekte auf die Nachfrage nach bestimmten Nutzungsarten und das Mietpreisniveau sowie weitere finanzielle Einflussfaktoren können somit reduziert werden.

Das Asset Management unterliegt mit den sinkenden Renditen der verwalteten Immobilien zunehmend einem erhöhten Wettbewerb, der in einem zunehmenden Margendruck mündet. Wir begegnen dieser Situation durch Investitionen in unsere IT-Systeme und Qualifikation unserer Mitarbeiter, um unsere Effizienz weiter zu steigern.

Operative Risiken ergeben sich für uns aus der Verfügbarkeit und Funktionsfähigkeit unserer IT-Systeme sowie in der Bindung unserer qualifizierten Mitarbeiter. Hinsichtlich der IT-Systeme verfügen wir über ein IT-Sicherheitskonzept, durch das die Betriebsbereitschaft der Anlagen sichergestellt wird. Unseren Mitarbeitern bieten wir neben einer leistungsgerechten Vergütung mit kurz- und langfristigen Anreizkomponenten, laufende Weiterbildungs- und Qualifikationsmaßnahmen.

Es sind insbesondere aufgrund des hohen Anteils an langfristig bestehenden Asset Managementverträgen keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.

Alle Risiken sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

III. CHANCENBERICHT

Wir gehen derzeit davon aus, dass in den nächsten beiden Jahren Chancen auf dem Immobilienmarkt zu heben sind, bei denen das Preisniveau die negativen Auswirkungen der höheren Zinsen überkompensiert. Auch sehen wir Chancen für Neu-Geschäft durch Übernahme von Asset Management Mandate.

Die Chancen sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Unsere langjährige Erfahrung, die hohe Kundenzufriedenheit und das umfassende Netzwerk sowohl in Investorenkreisen als auch zu Anbietern auf dem Immobilienmarkt bieten uns die Chance, in diesem Marktumfeld zusätzliches Geschäft zu generieren.

 

München, 05. Juni 2024

CT Real Estate Partners Verwaltungsgesellschaft mbH

Iris Schöberl

Stewart Bennett

BILANZ zum 31. Dezember 2023

CT Real Estate Partners GmbH & Co. KG

München

AKTIVA

2023 RGJ 2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 96.608,00 155.252,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 424.898,00 500.473,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 25.000,00 25.000,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.242.442,94 2.655.441,63
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 1.345,29
3. sonstige Vermögensgegenstände 784.156,31 1.376.873,24
4.026.599,25 4.033.660,16
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.471.363,44 3.425.492,86
C. Rechnungsabgrenzungsposten 155.882,77 187.894,86
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,13 0,46
14.200.351,59 8.327.773,34

PASSIVA

2023 RGJ 2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile Kommanditisten 154.577,27 154.577,27
B. Ausgleichsposten für aktivierte eigene Anteile 25.000,00 25.000,00
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 600.061,20 1.508.312,00
2. sonstige Rückstellungen 2.135.810,34 2.357.256,74
2.735.871,54 3.865.568,74
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 70,12 0,00
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 70,12 (EUR 0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 236.430,53 104.383,82
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 236.430,53 (EUR 104.383,82)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.612.947,08 3.719.711,33
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 9.612.947,08 (EUR 3.719.711,33)
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.435.455,05 458.532,18
11.284.902,78 4.282.627,33
-davon aus Steuern EUR 1.424.479,23 (EUR 449.139,61)
-davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 10.675,82 (EUR 8.293,94)
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.435.155,05 (EUR 458.232,18)
14.200.351,59 8.327.773,34

Handelsrecht

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

CT Real Estate Partners GmbH & Co. KG

München

2023 RGJ 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 22.404.843,04 2.525.199,02
2. sonstige betriebliche Erträge 233.884,78 52.996,75
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.876.383,29 1.316.300,52
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 830.162,01 124.699,02
-davon für Altersversorgung EUR 95.215,03(EUR 17.986,26-) 9.706.545,30 1.440.999,54
4. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 160.170,14 55.852,32
5. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.246.106,83 624.934,98
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.186,99 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 14.721,81 4.614,80
-davon an verbundene Unternehmen EUR 5.270,34 (EUR 4.904,51)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.626.369,00 63.524,00
9. Ergebnis nach Steuern 7.893.001,73 388.270,13
10. Jahresüberschuss 7.893.001,73 388.270,13
11. Gutschrift auf Kapitalkonten 7.893.001,73 388.270,13
12. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Handelsrecht

Amtsgericht München HRA 93146

ANHANG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr der CT Real Estate Partners GmbH & Co. KG mit Sitz in München wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt. Die einzige persönlich haftende Gesellschafterin der Kommanditgesellschaft ist eine Kapitalgesellschaft, somit sind über § 264a Abs. 1 HGB die ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gem. §§ 264 ff. HGB auf die Kommanditgesellschaft anzuwenden.

Die Gesellschaft ist mit einer Bilanzsumme von Euro 14.200.351,59, Umsatzerlösen von Euro 22.404.843,04 und einer durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 70 (durchschnittlich je 35 weibliche und männliche Mitarbeiter, 52 in Vollzeit und 18 in Teilzeit, 10 männliche leitende Angestellte, 4 weibliche leitende Angestellte) für das Geschäftsjahr eine mittelgroße Personengesellschaft i. S. des § 264a HGB i. V. m. § 267 HGB. Sie ist prüfungspflichtig nach § 316 HGB.

Die Gesellschaft hat zur Angleichung an den Mutterkonzern ihr Geschäftsjahr mit Wirkung auf den 1. November 2022 umgestellt. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht seit dem 1. Januar 2023 dem Kalenderjahr. Für die Zeit vom 1. November 2022 bis zum 31. Dezember 2022 wurde ein Rumpfgeschäftsjahr gebildet. Aus diesem Grund sind die Vorjahreswerte, welche zwei Monate umfassen, mit dem aktuellen Geschäftsjahr nur eingeschränkt vergleichbar.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Bilanzierung und Gliederung des Jahresabschlusses liegen die handelsrechtlichen Vorschriften zu Grunde. Die Bewertung der einzelnen Bilanzposten wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung vorgenommen.

Die Bewertung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden linear über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände nach der linearen Methode vorgenommen.

Abweichend hiervon wurden geringwertige Wirtschaftsgüter des abnutzbaren Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 im Jahr des Zugangs gemäß § 6 Abs. 2 EStG vollständig abgeschrieben.

Die Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden ebenfalls zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigen Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die wirtschaftlich einer bestimmten Zeit nach dem Stichtag zuzuordnen sind.

Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Die Pensionsrückstellung in Höhe von Euro 165.856,00 wurde nach den Vorschriften des HGB anhand versicherungsmathematischer Methoden ermittelt. Die Bewertung der Pensionsverpflichtung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected Unit Credit-Methode" (PUC-Methode)). Der Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen, der von den Mitarbeitern bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung auf Grund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeiten verdient worden ist. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Heubeck Richttafeln 2018" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt.

Der Rückstellungsbetrag wurde unter Berücksichtigung der nachfolgenden Trendannahmen ermittelt:

Rechnungszinssatz p.a.: 1,82 %
Gehaltstrend p.a.: 0,00 %
Rententrend p.a.: 1,00 %

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt Euro 0,00 und ist ausschüttungsgesperrt.

Gemäß der Vorschrift des § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB erfolgt die Abzinsung der Aufbewahrungsrückstellung mit dem Zinssatz der Deutschen Bundesbank (10-Jahresdurchschnitt) bei einer Restlaufzeit von 10 Jahren analog zum Vorjahr.

Angaben zur Verrechnung der Altersversorgungsverpflichtungen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 165.856,00 155.074,00
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 165.856,13 155.074,46
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 165.856,13 155.074,46
Verrechnete Erträge aus der Änderung des Diskontierungszinses -66,34 -15,51
Verrechnete Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung 5.204,00 4.889,00
Verrechnete Erträge aus der Rückdeckungsversicherung 0,00 0,00

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgt unterjährig mit dem Devisenkassamittelkurs zum jeweiligen Monatsende. Zum Bilanzstichtag bestehen keine Forderungen in Fremdwährung. Für die zum Bilanzstichtag in Fremdwährung bestehenden Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Folgebewertung unter Beachtung des Imparitätsprinzips.

III. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem anliegenden Anlagenspiegel zu entnehmen. Der Anlagenspiegel ist integraler Bestandteil des Anhangs.

III. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagenspiegel:

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen rechten und Werten 342.118,34 0,00 0,00 0,00 342.118,34
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.099.167,80 27.049,14 1.098,00 0,00 1.125.118,94
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 0,00 25.000,00
1.466.286,14 27.049,14 1.098,00 0,00 1.492.237,28
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen rechten und Werten 186.866,34 58.644,00 0,00 245.510,34
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 598.694,80 101.526,14 0,00 700.220,94
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
785.561,14 160.170,14 0,00 945.731,28
Buchwerte
Zuschreibung 31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen rechten und Werten 0,00 96.608,00 155.252,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 424.898,00 500.473,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 25.000,00 25.000,00
0,00 546.506,00 680.725,00

Anteile an verbundene Unternehmen bestanden im Geschäftsjahr an folgenden Unternehmen:

Name Sitz Anteil Eigenkapital Ergebnis
in % (2023) (2023)
CT Real Estate Partners Verwaltungsgesellschaft mbH München 100 Euro 5.752,02 Euro -2.265,98

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von Euro 4.026.599,25 (Vorjahr: Euro 4.033.660,16) setzen sich zusammen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten noch nicht in Rechnung gestellte Verwaltungsvergütungen in Höhe von Euro 679.223,84 (Vorjahr: Euro 1.292.304,44).

Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung resultiert aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Planvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2. Satz 2 HGB).

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB i. V. m. § 285 Nr. 25 HGB:

31.12.2023
Euro
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 165.856,00
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 165.856,13
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 165.856,13
Verrechneter Aufwand aus der Änderung des Diskontierungszinses -66,34
Verrechnete Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung 5.204,00
Verrechnete Erträge aus der Rückdeckungsversicherung 0,00

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Sachverhalt Rückstellung zum 31.12.2023 2023 2022
Euro Euro
Bonus 1.746.131,00 1.260.000,00
Bonus SV 44.000,00 51.333,26
RSU/LTRP langfristige Bonusverpflichtung 0,00 613.516,03
Bonus RSU Ameriprise 52.804,27 33.191,80
Urlaub 82.300,00 114.500,00
Aufbewahrungspflicht 53.300,00 52.900,00
Ausstehende Rechnungen 75.677,53 108.578,48
Berufsgenossenschaft 43.457,54 46.371,17
IC Rückstellungen 0,00 0,00
Abschluss- / Prüfungskosten 38.140,00 76.866,00
Summe 2.135.810,34 2.357.256,74

Zum 31. Dezember 2023 beträgt der Gesamtwert der Bonusrückstellungen Euro 1.746.131,00 (Vorjahr: Euro 1.260.00,00), der Bonus wurde im Februar 2024 ausgezahlt. Zum 31. Dezember 2023 beträgt der Gesamtwert der RSU/LTRP-Bonusrückstellung Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 613.516,03). Die RSU/LTRP-Bonusrückstellung wurde im Geschäftsjahr aufgelöst, weil keine weiteren Auszahlungen mehr erfolgen werden.

Die Verbindlichkeiten stellten sich im Geschäftsjahr wie folgt dar:

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag RLZ < 1 Jahr RLZ 1 bis 5 Jahre RLZ > 5 Jahre
Euro Euro Euro Euro
ggü. Kreditinstituten 70,12 70,12 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
aus Liefer.u.Leistg. 236.430,53 236.430,53 0,00 0,00
Vorjahr 104.383,82 104.383,82 0,00 0,00
ggü. verbundenen Unternehmen 9.612.947,08 9.612.947,08 0,00 0,00
Vorjahr 3.719.711,33 3.719.711,33 0,00 0,00
sonst. Verbindlichk. 1.435.455,05 1.435.155,05 300,00 0,00
Vorjahr 458.532,18 458.232,18 300,00 0,00
Summe 11.284.902,78 11.284.602,78 300,00 0,00
Vorjahr 4.282.627,33 4.282.327,33 300,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber der persönlich haftenden Gesellschafterin CT Real Estate Partners Verwaltungsgesellschaft mbH, München, in Höhe von Euro 239,38 (Vorjahr: - Euro 1.345,29) sowie Verbindlichkeiten gegenüber der Kommanditistin Columbia Threadneedle REP S.à r.l., Luxemburg/Luxemburg, in Höhe von Euro 9.612.707,70 (Vorjahr: Euro 3.719.711,33). Die Verbindlichkeiten sind durch den Jahresüberschuss entsprechend angestiegen.

Die Umsatzerlöse aus Asset Management Provisionen und transaktionsbezogenen Vergütungen liegen mit Euro 22,4 Mio. nur auf Grund des vorangegangenen Rumpfgeschäftsjahres über dem Vorjahreswert von Euro 2,5 Mio. Für das Geschäftsjahr liegen die zentralen Einnahmenquellen vorwiegend in den nachhaltigen Asset Management Provisionen in Höhe von Euro 14,9 Mio. (Vorjahr: Euro 2,5 Mio.).

IV. Sonstige Angaben

Die gesetzlichen Vertreter schlagen vor, den Gewinn in Höhe von Euro 7.893.001,73 nach Feststellung des Jahresabschlusses zu entnehmen.

Persönlich haftende Gesellschafterin war im Geschäftsjahr 2023 die CT Real Estate Partners Verwaltungsgesellschaft mbH, München, mit einem gezeichneten Kapital von Euro 25.000,00.

Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin waren im Geschäftsjahr 2023:

Frau Iris Schöberl, Managing Director, Gräfelfing

Herr Stewart Bennett, Global Head of Alternatives, Cotterstock Peterborough/UK

Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft der Columbia Threadneedle Investments UK International Limited, welche sich im Besitz von Ameriprise Financal Inc. befindet. Der Abschluss der Gesellschaft wird in den kleinsten Konsolidierungskreis, dem Konzernabschluss der Columbia Threadneedle Investments UK International Limited, London, England, einbezogen. Die Muttergesellschaft des größten Konzerns, in den dieser Abschluss konsolidiert wird, ist Ameriprise Financial Inc., mit Sitz in Delaware, Vereinigte Staaten von Amerika.

Die konsolidierten Jahresabschlüsse von Ameriprise können schriftlich beim Corporate Secretary angefordert werden, Ameriprise Financial, Inc., 1098 Ameriprise Financial Center, Minneapolis, Minnesota, USA, 55474 oder über die Ameriprise-Website unter www.ameriprise.com.

 

München, den 05. Juni 2024

CT Real Estate Partners Verwaltungsgesellschaft mbH

Iris Schöberl

Stewart Bennett

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CT Real Estate Partners GmbH & Co. KG, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CT Real Estate Partners GmbH & Co. KG, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CT Real Estate Partners GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 6. Juni 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Simon Boßhammer, Wirtschaftsprüfer

ppa. Dirk Wiebe, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 07.06.2024 festgestellt.

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