ProStein GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Riedel seit 18.2.2026 | Prokura |
Marcel, Schönwalde-Glien Busch seit 18.2.2026 | Geschäftsführer |
Steffen Ueberscher seit 14.2.2024 | Prokura |
Freddy Grosser seit 29.7.2014 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Steinbruch Oberottendorf GmbHNeustadt i. Sa.Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Steinbruch Oberottendorf GmbH, Neustadt i. Sa.1 Grundlagen der Gesellschaft 1.1 Geschäftsmodell Die Steinbruch Oberottendorf GmbH (kurz Steinbruch OO) betreibt in Oberottendorf in Neustadt i. Sa. eine Betriebsstätte mit einem Steinbruch. Geschäftsgegenstand ist die Gewinnung, Aufbereitung und das Recycling von Straßenbaustoffen. Durch den Flächenverbund mit der ProStein GmbH & Co KG, Bischofwerda, und die integrative Marktbearbeitung durch unseren Vertrieb kann sich die Steinbruch OO insbesondere durch den eigenen Gleisanschluss hauptsächlich am überregionalen Markt sowie im Regionalmarkt mit einer breiten Produktpalette präsentieren. Die Produktvielfalt im Unternehmensverbund ermöglicht es, alle wesentlichen Marktsegmente unserer Branche mit relevanten Mengen und erforderlicher Qualität zu bedienen. Der Hauptabsatzmarkt unserer Produkte liegt in Deutschland. Die Geschäftsentwicklung ist von verschiedenen externen Faktoren abhängig. Einen großen Einfluss hat die konjunkturelle Entwicklung der Bauwirtschaft im Bereich Tief- und Straßenbau. Auch die Situation der privaten und öffentlichen Hand spiegelt sich in der Geschäftsentwicklung wider. Der größte Einflussfaktor ist traditionell immer noch die Witterung. Ausfalltage durch ungünstige Witterungsbedingungen, meist extremes Winterwetter, sind oft nur schwer zu kompensieren. Wesentliche Auswirkungen auf die Kostensituation von Energie, Transport aber auch Rohstoffen ergeben sich durch die allgemeinen Preissteigerungen und konjunkturelle Entwicklung. Auch im Jahr 2023 setzte sich die hohe Inflation fort. Eine Besonderheit des deutschen Baustoffmarktes ist die hohe Wettbewerbsdichte, einhergehend mit Überkapazitäten. Infolgedessen herrscht ein starker Wettbewerb auf dem deutschen Markt. Dies gilt auch für die Regionen, in denen die Gesellschaft tätig. 1.2 Unternehmensstrategie Im Zentrum der Unternehmensstrategie der Steinbruch Oberottendorf GmbH als Unternehmen der ProStein GmbH & Co. KG und damit der deutschen CEMEX-Gruppe und der Bau- und Handelsgruppe Sachsen (kurz BHS) stehen die Kundenausrichtung sowie die konsequente Ausschöpfung von Verbundvorteilen. Das bestmögliche Leistungspaket für unsere Kunden und wettbewerbsfähige Kosten sind der Leitfaden für unser unternehmerisches Handeln zur nachhaltigen Steigerung von Ertragskraft und Unternehmenswert sowie zur Sicherung der Arbeitsplätze. Kooperation, Loyalität und kooperativer Führungsstil sind die Werte, an denen wir uns orientieren. Unsere Strategien haben wir im Jahr 2023 nachhaltig weiterverfolgt. 1.3 Steuerungssystem Die bedeutsamsten finanziellen Leistungskennzahlen, die zur Unternehmenssteuerung dienen, sind die Verkaufstonnage sowie das Jahresergebnis. Eine Steuerung nach nicht-finanziellen Leistungsindikatoren erfolgt nicht. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das deutsche BIP fiel 2023 um 0,3 % zum Vorjahr. Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2023 um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der Jahresumsatz sank im Vergleich zum Vorjahr real um 5,2 %. Die Bauindustrie erwartet für 2024 einen weiteren Rückgang um 3,5 %. Wie im Vorjahr waren im Jahr 2023 die steigenden Zinsen, die stark ansteigende Verteuerung der Baumaterialien resultierend aus stark erhöhten Energiekosten und unterbrochenen Logistikketten, die wesentlichen Einflussfaktoren der rückläufigen Bauentwicklung. Der für die Steinbruch OO relevante Teilbereich des Baugewerbes ist der öffentliche Bau. Die Umsätze im öffentlichen Bau verteilen sich ca. 43 % auf den Straßenbau und 37 % auf den sonstigen Tiefbau. Der reale Umsatz im öffentlichen Bau sank 2023 um 1 %, der Bereich des öffentlichen Tiefbaus erlitt dabei einen Rückgang von real 3 %. 2.2 Geschäftsverlauf der Gesellschaft Steinbruch OO hat im Geschäftsjahr 2023 etwa 0,86 Mio. Tonnen Hartgesteinsbaustoffe verkauft. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einer Reduzierung von ca. 23 %. Die Erwartungen einer reduzierten Verkaufstonnage in Höhe von 5 % für das Geschäftsjahr 2023 wurden aufgrund der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen sowie der Havarie des Hauptbrechers deutlich überschritten. Der Umsatz reduzierte sich dadurch um TEUR 3.204 auf TEUR 15.829 (-16,8 % ggü. Vj). Die Durchschnittserlöse über alle Artikelgruppen konnten gegenüber dem Vorjahr um 22 % gesteigert werden. Aufgrund der konjunkturell schwierigen Lage und der Havarie des Hauptbrechers wurde ein negatives Jahresergebnis erwirtschaftet, welches die leicht positive Erwartungen für das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr verfehlt hat. Der Abbaustandort der Steinbruch OO unterliegt der Bergaufsicht. Sämtliche Tätigkeiten im Steinbruch erfolgen auf der Grundlage zugelassener Betriebspläne. Damit sind die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und die Einhaltung aller Grenzwerte nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz gesichert. Durch die kontinuierliche Führung der Rohstoffbilanz werden die Rohstoffverbräuche und Rohstoffzugänge dargestellt. Die Zahlen fließen direkt in die Bewertung der für Rekultivierungen zu bildenden Rückstellung ein. In Abstimmung mit den zuständigen Naturschutzbehörden erfolgen Rekultivierungsmaßnahmen bzw. -planungen und es wird jährlich ein Grundwassermonitoring durchgeführt. Der Steinbruch OO ist nach der Norm ISO 50001 Energiemanagementsystem zertifiziert. Im Geschäftsjahr wurde dem Thema Arbeitsschutz und Sicherheit - durch einen ganzheitlichen Ansatz bei der Durchführung von Arbeitsschutzmaßnahmen - einen größeren Stellenwert zugeordnet. Persönliche Arbeitsschutzausrüstungen wurden auf hohem Niveau standardisiert und für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereitgestellt. Zur Definition und Umsetzung effektiver Arbeitsschutzmaßnahmen werden verstärkt alle Beteiligten (Mitarbeiter, Führungskräfte, Fremdfirmen, Berufsgenossenschaft, Sicherheitsfachkräfte, Betriebsärzte) eingebunden und vernetzt. Im Jahr 2023 gab es keine schweren Unfälle im Unternehmen. Die Gefährdungsbeurteilungen werden jährlich aktualisiert. Die Gesellschaft beschäftigte zum Bilanzstichtag 31 Mitarbeiter. Das Unternehmen praktiziert die werkseigene Produktionskontrolle (WPK) und produziert nach deutschen und europäischen Normen. Darüber hinaus lässt die Steinbruch OO eine freiwillige Fremdüberwachung für zertifizierte Produktgruppen durchführen. Fehllieferungen bzw. Gewährleistungsansprüche spielten im Geschäftsjahr 2023 nur eine untergeordnete Rolle. Vereinzelte kleine Mängelanzeigen werden gemäß internem "Handbuch zur werkseigenen Produktionskontrolle" bearbeitet. 2.3 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2.3.1 Ertragslage Das Jahresergebnis der Steinbruch OO im Geschäftsjahr 2023 weist einen Verlust nach Steuern von TEUR 380 aus. Steinbruch OO hat im Geschäftsjahr 2023 etwa 0,86 Mio. Tonnen Hartgesteinsbaustoffe verkauft. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das eine Reduzierung von ca. 23 %. Der Umsatz aus Produktion reduzierte sich dabei um TEUR 3.204 auf TEUR 15.829 (-16,8 % ggü. Vj). Die Durchschnittserlöse über alle Artikelgruppen konnten gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Das Rohergebnis sank gegenüber 2022 um TEUR 2.034 (-29 %). Korrigiert um die im Jahr 2022 erfolgte außerordentliche Auslösung der Rückstellung für Rekultivierung, beträgt die Veränderung des Rohergebnisses TEUR -608 (-10,8 %). Im Vergleich zum Vorjahr blieb der Personalaufwand nahezu konstant. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um TEUR 243 ggü. dem Vorjahr insbesondere aufgrund gesunkener Vertriebs-/Verwaltungskostenumlagen. Lediglich die Abschreibungen erhöhten sich um TEUR 168 infolge der Investitionstätigkeit zu Beginn des Geschäftsjahres. 2.3.2 Finanzlage Die Liquidität der Gesellschaft war während des gesamten Berichtsjahres gesichert. Alle Verbindlichkeiten konnten jederzeit unter Ausnutzung von Skonto, soweit vereinbart, bezahlt werden. Mit der Mehrheitsbeteiligung der CEMEX Kies & Splitt GmbH beim Mutterunternehmen (ProStein GmbH & Co KG) wurden die Konten der Steinbruch OO im Geschäftsjahr 2022 in das Cash-Pooling-Verfahren der CEMEX Deutschland AG; Rüdersdorf bei Berlin. eingebunden und optimiert. Der Finanzmittelbestand zum Bilanzstichtag betrug TEUR 2 welcher sich vollständig auf dem Cash-Pool der CEMEX Deutschland AG befand (Forderungen an verbundene Unternehmen). 2.3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 6.940 auf TEUR 6.380 um TEUR 560 reduziert. Wesentliche Vermögensveränderungen waren der Abbau der der liquiden Mittel (TEUR 846) und der Aufbau der Vorräte (TEUR 186). Die Eigenkapitalquote hat sich von 29 % auf 26 % im Wesentlichen durch das negative Jahresergebnis reduziert. Sonstige Rückstellungen wurden um TEUR 271 zurückgeführt und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um TEUR 635. Die Tilgung der Verbindlichkeiten für Bankkredite und Mietkäufe erfolgten planmäßig (TEUR 516). 2.3.4 Fazit Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für das Geschäftsjahr 2023 stellt sich als nicht befriedigend dar. 3 Chancen- und Risikobericht 3.1 Erfassung von Risiken/Risikomanagementsystem Die Erfassung von Risiken ist ein integraler Bestandteil unserer Unternehmensführung. So wurden und werden potenzielle Risiken, wie z. B. konjunkturelle Entwicklungen, Marktrisiken oder außergewöhnliche Preissteigerungen für Energie, regelmäßig vorgenommen und analysiert. Die Gesellschaft wurde ab Mitte 2022 schrittweise in das Risikomanagementsystem der CEMEX Deutschland AG eingebunden, was durch Internationale (u. a. Sarbanes Oxley) und nationale Anforderungen geprägt ist. Diese sind regelmäßig Gegenstand interner und externer Überprüfungen. Im Rahmen der Risikoidentifizierung, -analyse und -bewertung finden geeignete Frühwarnindikatoren Verwendung. 3.2 Risiken der zukünftigen Entwicklung Die folgenden Risiken, bei denen aufgrund vielfältiger Entwicklungsszenarien keine zuverlässige Quantifizierung durchgeführt werden kann, werden in Rangfolge ihrer Bedeutsamkeit aufgeführt, wobei das bedeutsamste Risiko zuerst dargestellt wird. 3.2.1 Wirtschaftliche Situation in Deutschland 2023/2024 Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch zum Jahresende, rückläufigen Inflationsraten geprägt. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Die vorliegenden Wirtschaftsprognosen für die Folgejahre sind schwer zu bewerten. Allgemein wird aber eine Entlastung der angespannten Versorgungslage, der Einkaufspreisentwicklung aber auch der Zinssteigerungen erwartet. Die sehr hohe Inflationsquote im Jahr 2023 wird nach Prognose für 2024 nur zu einer leichten Erhöhung der variablen Kosten führen. Nach steigenden Lohn- und Gehaltskosten im Jahr 2023 sind in den Prognosen für 2024 moderate Steigerungsraten berücksichtigt. Eine Prognose der weiteren Entwicklung der Inflation ist schwierig, die Entwicklung der letzten Monate zeigen jedoch eine fallende Tendenz. Je nach Institution und Quelle werden zwischen 2,7 % und 3,0 % für 2024 prognostiziert. 3.2.2 Energiekosten Nach Auslaufen des Stromvertrags im Jahr 2022 kauften wir am Spotmarkt Strom ein, dies führte unter anderem zu erhöhten Kosten. Langfristige Verträge sind im Moment nicht abzuschließen, dies birgt das Risiko steigender Preise. Der Energiemarkt zeigt hier zurzeit keine stabile und planungssichere Konstellation. Insgesamt haben sich zu Beginn des Jahres 2024 die Einkaufpreise für Energie etwas entspannt. 3.2.3 Witterungsrisiko Die Witterung ist für die Jahresbetrachtung ein entscheidender Risikofaktor. Ausfalltage durch ungünstige Witterungsbedingungen (z. B. während des Winters) sind fast unmöglich zu kompensieren. Deswegen kann das Wetter Mengenentwicklung, Umsatzerlöse und Jahresergebnis signifikant beeinflussen. 3.2.4 Risiken aus dem Personalbereich Die Personalsituation der Gesellschaft ist gekennzeichnet durch eine hohe Altersstruktur insbesondere im gewerblichen Bereich. Ausreichend gute Bewerber zu erreichen, wird infolge der demographischen Entwicklung und zunehmender Alternativen für die Arbeitnehmer zur Herausforderung. 3.2.5 Risiken aus der Lagerstätte/Ressourcen Allgemein bestehen im Geschäftsfeld Mineralische Rohstoffe Risiken bei der Erlangung von Genehmigungen zur Erschließung neuer Rohstoffvorräte und bei der Verlängerung bestehender Verträge. Am Standort Oberottendorf sind die nächsten Schritte zum weiteren Ausbau der Lagerstätte bereits in Arbeit. 4 Chancen der zukünftigen Entwicklung Durch den Flächenverbund mit der ProStein GmbH & Co KG, Bischofwerda, kann sich die Steinbruch OO insbesondere durch den eigenen Gleisanschluss hauptsächlich am überregionalen Markt sowie im Regionalmarkt mit einer breiten Produktpalette präsentieren. Die Produktvielfalt im Unternehmensverbund ermöglicht es, alle wesentlichen Marktsegmente unserer Branche mit relevanten Mengen und erforderlicher Qualität zu bedienen. Aus der Integration in die CEMEX Deutschland-Gruppe haben sich Synergien im Bereich Vertrieb, technische Administration und Kooperationen mit CEMEX-Standorten eingestellt. So ist zum Beispiel durch die strategisch günstige Lage der Steinbruch OO zu den Märkten in Polen und der Tschechischen Republik die Erschließung neuer Geschäftsfelder eine avisierte Vertriebsaufgabe, bei der gefestigte Lieferbeziehungen entstanden sind. Die Kommunikation gegenüber Behörden, Stadtverwaltungen und Ämtern (z. B. Sächsisches Oberbergamt) wurde zum Zwecke einer langfristigen und planbaren Zusammenarbeit und des Imageaufbaus weiter fortgeführt und vertieft. Langfristig wird der Bedarf an Gesteinsrohstoffen für die Bauindustrie aufgrund bestehender Investitionsrückstände weiter steigen. Bei allgemein geringer werdenden Rohstoffvorkommen können die Bestände der Steinbruch OO mit angepassten Strategien in den kommenden Jahren stärker mit wirtschaftlichem Erfolg vermarktet werden. 5 Prognosen/Planungen Eine belastbare Prognose für 2024 ist in Anbetracht der Situation rund um die wirtschaftliche und politische Lage und deren Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft (Thema Energie und Inflationsentwicklung, Zinsentwicklung, Baustoffnachfrage) schwer abzugeben. Die Bautätigkeit im öffentlichen Straßen- und Tiefbau ist für die Absatz- und Ergebnisentwicklung der Steinbruch OO prägend. In diesem Bereich gibt es einen seit vielen Jahren wachsenden Investitionsrückstand. Der Bund stellt 2024 nominal etwa 4 % mehr Investitionsbudget als 2023 zur Verfügung. Positiv könnte sich der aktuell gute Auftragseingang im Wirtschaftstiefbau durch Investitionen der Ver- und Entsorger auswirken. Dementsprechend plant die Steinbruch OO im Geschäftsjahr 2024 mit einer leichten Steigerung der Verkaufstonnage um 3 %. Wie bereits im vorhergehenden Geschäftsjahr erfolgreich umgesetzt, sollen die Durchschnittserlöse der Artikelgruppen im Geschäftsjahr 2024 weiter erhöht werden und das Rohergebnis gesteigert werden. Die Steinbruch OO plant ein leicht positives Jahresergebnis 2024.
Neustadt i. Sa, den 30. April 2024 Uwe Engelhardt, Geschäftsführer Dr. Philipp Scheib, Geschäftsführer BilanzAktiva
Angaben unter der BilanzSteinbruch Oberottendorf GmbH, Neustadt i. Sa.Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Steinbruch Oberottendorf GmbH, Neustadt i. Sa.(1) Allgemeine Angaben Die Steinbruch Oberottendorf GmbH hat ihren Sitz in Neustadt in Sachsen. Sie ist unter der Nummer HRB 33487 im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden eingetragen. Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Gesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde zur Wahrung der Gesellschaftsinteressen Gebrauch gemacht. Mit Urkunde vom 5. Juli 2022 hat die CEMEX Kies & Splitt GmbH, Rüdersdorf bei Berlin, 53,0 % der ProStein GmbH Co. KG und deren Beteiligungsgesellschaften erworben. Der Kauf der Anteile wurde mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2022 vorgenommen. Die Steinbruch Oberottendorf GmbH wird daher in den Konzernabschluss der CEMEX España, S.A., Madrid/Spanien, einbezogen. Die Konzernobergesellschaft CEMEX, S.A.B. de C.V., San Pedro Garza García/Mexiko, stellt für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf, der auf der Web-Site der CEMEX, S.A.B. de C.V. (www.cemex.com) erhältlich ist. Die CEMEX España, S.A. stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der CEMEX España, S.A. wird in deutscher Sprache unter CEMEX Central Europe GmbH, Rüdersdorf bei Berlin, im elektronischen Unternehmensregister hinterlegt. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bilanziert und planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Soweit eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung vorliegt, wird auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Zugänge an Geringwertigen Anlagegüter bis EUR 250,00 werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Geringwertige Anlagegüter zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 werden je nach Anlagenklasse und Anschaffungshöhe in einem Sammelposten zusammengefasst oder als Einzelwirtschaftsgut geführt und über fünf Jahre abgeschrieben. Die Abschreibung des Steinbruchs erfolgt in Abhängigkeit von der abgebauten Menge pro Jahr.
Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen wird auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Soweit die Gründe, die zu einer außerplanmäßigen Abschreibung geführt haben, nicht mehr bestehen, erfolgt eine Wertaufholung. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. In den unfertigen Erzeugnissen wird darüber hinaus das gesprengte Rohhaufwerk zu Herstellungskosten ausgewiesen, die zu Fertigungsmaterial- und -lohnkosten bewertet werden. Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen. Die Fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten und Waren zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Ermittlung der Herstellungskosten erfolgt ausgehend von den Verkaufserlösen unter Abzug eines Gewinnaufschlags und noch anfallender Vertriebskosten. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennwerten. Erkennbare Einzelrisiken werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nominalwert angesetzt. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Der Bewertung der Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden für die Abzinsung von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebene, laufzeitadäquate durchschnittliche Marktzinssätze und eine jährliche Preis- und Kostensteigerung zugrunde gelegt. Für die Bewertung zum 31. Dezember 2023 wurde eine jährliche Preis- und Kostensteigerung von 6,52 % für das Jahr 2023, 3,02 % für das Jahr 2024 und 1,90 % ab dem Jahr 2025 zugrunde gelegt. Für die Abzinsung der Rückstellungen betragen die Zinssätze für 2023 je nach Restlaufzeit 0,99 % (i. Vj. 0,40 %) bis 1,77 % (i. Vj. 1,50 %) Die Bildung von Abbruch- und Rückbaurückstellungen erfolgt grundsätzlich in zeitanteiligen Raten. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. (3) Anlagevermögen Die Entwicklung der Bruttowerte des Anlagevermögens sowie der Abschreibungen sind im Einzelnen in dem als Anlage zum Anhang widergegebenen Anlagenspiegel dargestellt. (4) Vorräte Unter den unfertigen Erzeugnissen wird das gesprengte Rohhaufwerk ausgewiesen. Unter den fertigen Erzeugnissen wird das fertig gebrochene Material ausgewiesen. (5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die wertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 203 (i. Vj TEUR 174). Zum 31. Dezember 2023 sind Einzelwertberichtigungen i. H. v. TEUR 0 (i. Vj. TEUR 16) und pauschale Wertberichtigungen von TEUR 2 (i. Vj. TEUR 2) gebildet worden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen das Cash-Pooling mit der CEMEX Deutschland AG; Rüdersdorf bei Berlin, in Höhe von TEUR 2 (i. Vj. TEUR 848). Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. (6) Gezeichnetes Kapital Das voll eingezahlte Stammkapital der Steinbruch Oberottendorf GmbH beträgt unverändert TEUR 110, es wird zu 100 % von der ProStein GmbH & Co. KG, Bischofswerda gehalten. (7) Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen betreffen ausschließlich das Geschäftsjahr 2022. (8) Sonstige Rückstellungen
(9) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 895 (i. Vj. TEUR 1.106) sind durch eine Verbands-Grundschuld der ProStein GmbH & Co. KG sowie durch eine Buchgrundschuld besichert. Die Mietkaufverpflichtungen in Höhe von TEUR 277 (i. Vj. TEUR 582) unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind durch eine selbstschuldnerische Bürgschaft der ProStein GmbH & Co KG besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren vollständig aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung (10) Rohergebnis Das Rohergebnis enthält periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 208 (i. Vj. TEUR 1.437). Erträge aus der Währungsumrechnung lagen wie im Vorjahr nicht vor. (11) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die wesentlichen sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen Aufwendungen im Zusammenhang mit Mieten/Pachten TEUR 999 (i. Vj. TEUR 860), Instandhaltung TEUR 1.036 (i. Vj. TEUR 880) sowie Vertriebs-/Verwaltungskostenumlagen TEUR 413 (i. Vj. TEUR 688). Früheren Geschäftsjahren zuzuordnende Aufwendungen sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung lagen wie im Vorjahr nicht vor. (12) Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen mit TEUR 33 (i. Vj. TEUR 47) die Aufzinsung von langfristigen sonstigen Rückstellungen. (13) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden die Körperschaft- und Gewerbesteuern auf das laufende Ergebnis in Höhe von insgesamt TEUR 0 (i. Vj. TEUR 684) ausgewiesen. Sonstige Angaben (14) Sonstige finanzielle Verpflichtungen/Haftungsverhältnisse
Haftungsverhältnisse bestehen für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten des Mutterunternehmens ProStein GmbH & Co. KG, Bischofswerda, in Höhe von TEUR 1.281 (i. Vj. TEUR 2.317). Diese sind durch eine gemeinsame Verbands-Grundschuld der ProStein GmbH & Co. KG und der Steinbruch Oberottendorf GmbH besichert. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering angesehen, insbesondere weil die ProStein GmbH & Co. KG in den Jahren 2022 und 2023 die Tilgungen des Kredites erfüllen konnte, im Cash-Pooling Verfahren des CEMEX-Konzern eingebunden ist, als auch die Möglichkeit der Aufnahme von Bankdarlehen gegeben sind. (15) Mitarbeiter
(16) Geschäftsführung
Die Herren Marcel Busch, Uwe Engelhardt und Dr. Philipp Scheib haben im Geschäftsjahr keine Bezüge von der Steinbruch OO erhalten. (17) Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 380 ab, der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll. (18) Nachtragsbericht/Vorgänge nach dem Abschlussstichtag Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag mit Auswirkung auf unseren Jahresabschluss und Lagebericht haben sich nicht ereignet.
Neustadt i. Sa., den 30. April 2024 Uwe Engelhardt, Geschäftsführer Dr. Philipp Scheib, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Steinbruch Oberottendorf GmbH, Neustadt i. Sa. Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Steinbruch Oberottendorf GmbH, Neustadt i. Sa., - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Steinbruch Oberottendorf GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 13. Mai 2024 KPMG
AG
Kis, Wirtschaftsprüfer Seelbach, Wirtschaftsprüfer |
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