KaWe Immobilien GmbH & Co. KG
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Annekatrin Wünsche seit 23.7.2009 | Geschäftsführer |
Johann Henric Franz Birrong seit 23.7.2009 | Geschäftsführer |
Peter Wünsche seit 8.7.2004 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PE.WE. GmbH.LüdinghausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022PE.WE. GmbH, LüdinghausenA. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die PE.WE. GmbH wurde am 21. März 1975 gegründet und hat ihren Sitz in Lüdinghausen. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2022 nicht verändert. Die Geschäftstätigkeit der PE.WE. GmbH umfasst die Herstellung von gekühlten und tiefgekühlten Convenienceprodukten. Zum vielseitigen Feinkostsortiment gehören verschiedenste Varianten belegter Baguettes, Wraps, Sandwiches, Hot Dogs und Cheeseburger. Qualitätsbewußtsein, Innovationskraft und Flexibilität sind die zentralen Leistungsmerkmale, die PE.WE. zum anerkannten Partner des Lebensmitteleinzelhandels, von Großverbrauchern und der Systemgastronomie gemacht haben. Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg der Produkte bildet. 2. Forschung und Entwicklung Der langfristigen Sicherung unserer Absatzmöglichkeiten dient auch das hohe Maß der von uns betriebenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Gegenstand der Entwicklungstätigkeit ist die Erarbeitung neuer Produkttypen und Zubereitungsmuster. Im Berichtsjahr wurde ingesamt ein Betrag von rd. T€ 1.600 für Forschung und Entwicklung aufgewendet. II. Wirtschaftsbericht 1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Das Jahr 2022 stand weltweit unter dem Einfluss des Ukraine Kriegs. Auch auf die deutsche Wirtschaft hat der Krieg erhebliche Auswirkungen. Noch kurz vor Kriegsausbruch zu Jahresbeginn 2022 bezifferten die gängigen Konjunkturprognosen das Wirtschaftswachstum hierzulande auf ungefähr 3,5 Prozent für das Jahr 2022 und auf 2,5 Prozent für 2023. Tatsächlich legte das deutsche Bruttoinlandsprodukt im vergangenen Jahr nur um 1,8 Prozent zu. Betroffen ist die deutsche Wirtschaft dabei insbesondere über die deutlich gestiegenen Preise bei den Energierohstoffen, die nahezu komplett aus dem Ausland importiert werden müssen. Die gesamtwirtschaftliche Lage beeinflusste auch die Entwicklung in der Lebensmittelbranche. Die Rohstoffpreise explodierten innerhalb kürzester Zeit in allen Segmenten. Diese enormen Preisanstiege verdeutlichen die große Bedeutung Russlands auf den Rohstoffmärkten, insbesondere auf den Märkten für Energierohstoffe. Der deutliche Preisanstieg an den Getreidemärkten spiegelte zusätzlich die wichtige Rolle der Ukraine als Erzeugerland wider. Die lebensmittelverarbeitenden Unternehmen wurden häufig vor die Wahl gestellt die Preise zu akzeptieren oder keine Ware zu beziehen. Die Lieferketten in der gesamten Ernährungsindustrie waren stark belastet. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs im Berichtsjahr Die Geschäftsentwicklung der PE.WE. GmbH war insgesamt sehr zufriedenstellend. Aufgrund lang bestehender Verbindungen zu Lieferanten und Kunden und einer lösungsorientierten Kommunikation konnten Lieferausfälle verhindert werden. Der Umsatz des Unternehmens ist im Geschäftsjahr deutlich gestiegen, da Preise unterjährig angepasst werden mussten aber auch die Neukundenakquise erfolgreich umgesetzt wurde. Trotz der schwierigen Gesamtsituation in der Branche kann ein Überschuss in Höhe von TEuro 4.422,1 als Ergebnis nach Steuern vorgelegt werden. 3. Lage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der PE.WE. GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2022 insgesamt positiv entwickelt. a) Vermögenslage Die Bilanzsumme von PE.WE. GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf T€ 31.253,2. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2021 (T€ 24.291,4) um 28,7 % erhöht. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 26,4 % gekennzeichnet. Das Sachanlagevermögen verringerte sich absolut um T€ 165,2. Das Umlaufvermögen und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erhöhten sich um T€ 7.128,8. Wertpapiere und flüssige Mittel umfassen 38,6 % der Bilanzsumme. 12,1 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich stichtagsbedingt um 39,3 %. Die Investitionsmaßnahmen konnten größtenteils mit eigenen Mitteln durchgeführt werden und stärken die zukünftige Finanz- und Ertragslage des Unternehmens. Im Wesentlichen wurde in neue Maschinen investiert. Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 54,6 % gekennzeichnet. 39,4 % der Bilanzsumme entfallen auf kurzfristiges Fremdkapital (Restlaufzeit < 1 Jahr) und 6,0 % auf mittelfristiges Fremdkapital (Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre). Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital decken das Anlagevermögen zu 100 %. b) Finanzlage Der positive Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit diente insbesondere der Investition in das Sachanlagevermögen, der Erhöhung der liquiden Mittel und der Tilgung von Krediten. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug im Berichtszeitraum T€ 7.175,0 (Vorjahr: T€ 7.222,0). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2022 auf T€ -941,0 (Vorjahr: T€ -715,0). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im Berichtszeitraum auf T€ -1.552,0 (Vorjahr: T€ -2.329,0). Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr ausgezeichnet. Das Unternehmen rechnet damit, auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur der Unternehmensfinanzierung. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten im Vergleich zum Vorjahr weiter planmäßig zurückgeführt werden. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sind die wesentlichen Voraussetzungen erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Die Investitionsmaßnahmen konnten weitgehend mit Eigenmitteln finanziert werden. Die Maßnahmen führten zu einem ausgeglichenen Finanzbild. c) Ertragslage Der Umsatz erhöhte sich um 37,8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Erhöhung der Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr betrug 37,8 %. Der Inlandsanteil vom Gesamtumsatz betrug 91,7 %, der Auslandsanteil lag bei 8,3 %. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten um 12,1 % gestiegen. Die Erhöhung ist auf die Aufstockung des Personals zurückzuführen. Nach der Anfangsphase der Corona-Pandemie konnte die Produktion wieder ohne weitere Produktionsausfälle beibehalten werden. Die Materialaufwandsquote ist im Berichtsjahr von 52,6 % auf 54,9 % gestiegen. Die Beschaffungs- und Vorratspolitik war darauf ausgerichtet, die zur Fertigung erforderlichen Einsatzstoffe mit geringstmöglichen Beschaffungs-, Lager- und Fehlmengenkosten zum Bedarfszeitpunkt termingerecht bereitzustellen. Durch den Abschluss langfristiger Liefervereinbarungen wurde die termingerechte Versorgung mit den notwendigen Einsatzstoffen gesichert. Das Finanzergebnis ist gegenüber dem Vorjahr verbessert. Gegenüber dem Vorjahr stieg das Jahresergebnis vor Ertragsteuern um T€ 2.614,8 auf T€ 6.539,1. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren a) Finanzielle Leistungsindikatoren Mit unserem Controlling werden regelmäßig Auswertungen erstellt und überwacht. Abgleiche der Sollwerte (laut Kalkulation) zu den Istwerten werden regelmäßig vorgenommen. Bei Abweichungen werden die Ursachen gesucht und umgehend entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Durch die regelmäßigen Erfolgs- und Liquiditätsrechnungen wird der Geschäftsleitung ausführlich berichtet. Folgende wesentliche Kennzahlen werden als Leistungsindikatoren herangezogen:
Beschäftigt wurden zum Berichtsstichtag des abgelaufenen Geschäftsjahres 93 Personen, darunter 15 Teilzeitkräfte und Aushilfen. Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 12,1 % auf T€ 4.690,3. Im Geschäftsjahr hat sich der Personalbestand nach den Anfängen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Konfliktes wieder gefangen. Mit T€ 4.004,9 entfielen davon 85,4% auf Löhne und Gehälter. Von den Lohnnebenkosten waren T€ 680,0 Pflichtabgaben und T€ 5,4 freiwillige Abgaben. b) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Unsere wesentlichen nichtfinanziellen Leistungsindikatoren zur internen Unternehmenssteuerung sind Kunden- und Mitarbeiterzufriendenheit. Im Bereich der Arbeitnehmer hat sich die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer einschließlich der zu ihrer Ausbildung Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr nochmals erhöht. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden in beträchtlichem Umfang Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter durchgeführt. Das Thema Arbeitssicherheit hat im Unternehmen einen hohen Stellenwert. Umfassender Umweltschutz und hohe Sicherheitsstandards haben für das Unternehmen hohe Priorität. Die getroffenen Umweltschutzmaßnahmen fokussieren sich auf "Recyceln", "Reduzieren", "Vermeiden" und betreffen insbesondere • Reduzierung von Verpackungsmaterialien • Reduzierung von Bioabfällen • Vermeiden von nicht-recyclingfähigen Materialien 5. Gesamtaussage Ingsesamt schätzen wir unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als sehr gut ein. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. III. Prognosebericht Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt: Die neu erschlossenen Geschäftsbereiche lassen für 2023 trotz fortdauerndem Ukraine Krieg eine Beibehaltung der Umsatz- und Ertragssteigerung erwarten. Produktionsseitig ist die PE.WE. GmbH durch die Nutzung von 2 Produktionsstandorten sicher aufgestellt. Aufgrund von Reserveflächen rund um den Standort Heinrich-Hertz-Str. kann der Ausbau in den folgenden Jahren vorangetrieben werden. In 2023 wird mit der nächsten Ausbaustufe begonnen. Der Einhaltung von Hygienestandards im Hinblick auf IFS wird besondere Bedeutung beigemessen. Die Abläufe und Fertigungsprozesse werden ständig einer Optimierung unterzogen. Durch fortlaufende Weiterentwicklung der bestehenden Produktpalette bzw. Neuentwicklung von Produkten wird die Position am Markt gefestigt bzw. ausgebaut. Für das Jahr 2023 rechnet die Geschäftsführung, trotz der anhaltenden Auswirkungen der COVID-19 Pandemie und der Unsicherheiten des Ukraine-Kriegs, mit einer Umsatzsteigerung von 5 % und einem Ergebnis vor Steuern von rd. T€ 4.000. Die Erträge werden auf Grund der anhaltenden Pandemieauswirkungen auf einem ähnlichen Niveau wie im Berichtsjahr erwartet. IV. Chancen- und Risikobericht Viele Risiken, die im Teil "Risikobericht" beschrieben sind, bieten dem Unternehmen auch Chancen. Risikomanagementziele und -methoden: Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die Geschäftsleitung ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potentielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können. Die Anforderungen an lebensmittelproduzierende Unternehmen steigen ständig. Das Unternehmen stellt sich aktiv diesen Herausforderungen und ist da, wo es für notwendig und sinnvoll gehalten wird, deutlich besser als die gesetzlichen Vorgaben. An die Lieferanten werden hohe Ansprüche an Qualität und Zuverlässigkeit gestellt. So ist eine wesentliche Voraussetzung die IFS und / oder BRC- Zertifizierung, um u. a. im Krisenfall schnell und professionell reagieren zu können. Das Management informiert sich in angemessenen Abständen über die wichtigsten Unternehmenskennzahlen: Auftragseingang, Umsatz, Produktionsleistung, Produktivität, Liquidität in jeweils wöchentlichem bzw. monatlichem Turnus, GuV- sowie Bilanzzahlen werden monatlich erstellt und mit den entsprechenden Planungen verglichen und analysiert. Die Geschäftsleitung tagt wöchentlich und informiert sich gegenseitig über etwaig in den Geschäftsbereichen auftretende Risiken. Die Elemente des Risikomanagementsystems sind • die Risikosteuerung, • das Risikocontrolling und • das Risikoreporting. Zu einem internen Überwachungssystem gehören: • die Anwendung einheitlicher Richtlinien • den Einsatz zuverlässiger Software • Die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals • laufende Prüfungen durch interne Revision • Abweichungsanalysen • Arbeitsanweisungen • Regelungen zur Vertretungsvollmacht • Maßnahmen zur Funktionstrennung Die Frühwarnsysteme wurden zu einem Risikomanagement zusammengefasst. Dadurch ist sichergestellt, dass die Unternehmensleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann. Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken und Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Ein scharfer Wettbewerb und die damit verbundene Senkung der Verkaufspreise sowie starke Rohstoffschwankungen bedeuten ein Risiko für das Unternehmen. Weitere wesentliche Risiken sind Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken. Die für die Branche wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Die Ukraine-Krise führt weiterhin zu großen Unwägbarkeiten, die sich aktuell auch nach über einem Jahr noch nicht abschätzen lassen. Ebenfalls kann es in der Lebensmittelbranche immer wieder zu Gefahren kommen, die nicht vorhersehbar sind. Solche Vorgänge stellen ein kaum zu kalkulierendes Risiko für den Absatz und Umsatz der Gesellschaft dar. Bedingt durch den Produktmix hat sich in den letzten Jahren aber gezeigt, dass diese spezifischen Risiken gut abgefangen werden. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar.
Lüdinghausen am 28. Juli 2023 PE.WE. GmbH Peter Wünsche Annekatrin Wünsche Henric Birrong BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang zum Jahresabschluss per 31. Dezember 2022PE.WE. GmbH, Lüdinghausen1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die PE.WE. GmbH hat ihren Sitz in Lüdinghausen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Coesfeld unter HRB 6834 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt und gegliedert. Die Gesellschaft erfüllt hinsichtlich der Bilanzsumme und der Umsatzerlöse die Merkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungsmethoden entsprechen den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung und den gesetzlichen Vorschriften. Die Bewertung der einzelnen Vermögens- und Schuldposten erfolgte unter Beachtung der handelsrechtlichen Grundsätze. Die Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Die angewandten Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr übernommen. Die immateriellen Vermögensgegenstände, Sach- und Finanzanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Soweit sie der Abnutzung unterliegen, werden planmäßige Abschreibungen nach den von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen vorgenommen. Es findet im Wesentlichen die lineare Abschreibungsmethode Anwendung. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens, deren Anschaffungskosten € 800,00 nicht übersteigen (Geringwertige Wirtschaftsgüter) werden aus Vereinfachungsgründen im Zugangsjahr im Einklang mit den steuerlichen Vorschriften voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Sowohl bei dauernden als auch bei nicht dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Gegenstände des Vorratsvermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips gem. § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Handelswaren sind zu den Anschaffungskosten im Sinne des § 255 Abs. 1 HGB erfasst. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu den Herstellungskosten im Sinne des § 255 Abs. 2 HGB bewertet. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten einbezogen. Auf eine nach § 255 Abs. 3 HGB mögliche Einbeziehung von Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten wurde verzichtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch die Bildung einer Einzelwertberichtigung berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,50 % auf die nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungen angemessen Rechnung getragen. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 10 Jahren ergibt. (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Verbindlichkeiten werden unter Berücksichtigung des sog. Höchstwertprinzips für Schulden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. 4. Erläuterungen zur Bilanz 4.1 Aktivseite Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Halbfabrikaten und Waren. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag nicht. 4.2 Passivseite Die Rückstellung für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB): • durchschnittlicher Marktzins von 1,78 % für eine Laufzeit von 10 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde • Lohn- und Gehaltssteigerungen nach den Erfahrungswerten aus der Vergangenheit • Sterbetafel nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 23,9. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Der nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB ausgewiesene Saldo aus der Verrechnung der Rückdeckungsversicherung mit der entsprechenden Pensionsrückstellung setzt sich gemäß § 285 Nr. 25 HGB wie folgt zusammen:
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Verpflichtungen aus Resturlaub und Freizeitguthaben (T€ 108,0), Prozesskosten (T€ 1.140,0), Gewährleistungen (T€ 300,0), Listungsprämien (T€ 335,0), Tantiemen (T€ 293,0) und ausstehenden Rechnungen (T€ 105,2). Die Angaben zu den Restlaufzeiten (RLZ) und Besicherungen der Verbindlichkeiten sind dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:
4.3 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB, die die Finanzlage der Gesellschaft beeinflussen, ergeben sich aus Miet- und Leasingverträgen mit einem jährlichen Aufwand von insgesamt T€ 422. Der Mietvertrag für das Betriebsgelände Carl-Sonnenschein-Straße mit der KaWe Immobilien GmbH & Co. KG, Lüdinghausen, mit einem jährlichen Mietaufwand von T€ 310 läuft bis zum 31.03.2029. Der Mietvertrag für die Überlassung der Parkplätze am Standort Heinrich-Hertz-Straße, Lüdinghausen mit der KaWe Immobilien GmbH & Co. KG, Lüdinghausen, mit einem jährlichen Mietaufwand von T€ 21 läuft bis zum 31.12.2030. Weiterer Aufwand in Höhe von jährlich T€ 90 resultiert aus kurzfristigen Miet- und Leasingverträgen. Weitere Vorteile und Risiken über den eigentlichen Zweck hinaus im Sinne des § 285 Nr. 27 HGB bestehen nicht. 5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsätze des Geschäftsjahres sind im Tätigkeitsbereich des Verkaufs von Lebensmitteln erzielt worden. Die Umsatzerlöse im Inland belaufen sich auf T€ 73.872,6, im EU-Ausland auf T€ 5.974,6 sowie im Drittland auf T€ 708,7. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insbesondere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 61), Periodenfremde Erträge (T€ 38,0), Erträge aus Entschädigungen (T€ 227,6) sowie Erträge aus Sachbezügen (T€ 45,6). Nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB sind die folgenden Erträge und Aufwendungen im Zusammenhang mit der Pensionsrückstellung und der Rückdeckungsversicherung in der Gewinn- und Verlustrechnung saldiert worden:
Die Gewinn und Verlustrechnung weist einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 4.422,1 aus. 6. Sonstige Angaben Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres bestanden nicht. Zum Bilanzstichtag war die PE.WE GmbH an folgenden Gesellschaften beteiligt:
Während des Geschäftsjahres 2022 waren ohne Geschäftsführer und die zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigten durchschnittlich 96 Arbeitnehmer beschäftigt. Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Jahr 2022: Peter Wünsche, Kaufmann Annekatrin Wünsche, Kauffrau Henric Birrong, Ingenieur Die Darstellung der Gesamtbezüge der Geschäftsführer unterbleibt mit Hinweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB. Die Geschäftsführerin und die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt. Herr Peter Wünsche ist darüber hinaus von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Das von dem Abschlussprüfer in dem Geschäftsjahr 2022 berechnete Gesamthonorar, getrennt nach einzelnen Bereichen gemäß § 285 Nr. 17 HGB beträgt:
Nach § 285 Nr. 33 HGB berichtspflichtige Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Stichtag bisher nicht eingetreten.
Lüdinghausen, am 28. Juli 2023 Peter Wünsche Annekatrin Wünsche Henric Birrong
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.09.2023 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PE.WE. GmbH, Lüdinghausen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PE.WE. GmbH, Lüdinghausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PE.WE. GmbH, Lüdinghausen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesenetliche falsche Darstellungen nicht aufgedeck werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450). Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
Münster, am 28. Juli 2023 Heinrichs
Rose & Collegen Partnerschaftsgesellschaft mbB
Rehbaum, Wirtschaftsprüfer Breul, Wirtschaftsprüfer |
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Beteiligungsgesellschaften
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen