Stammdaten

Register
Amtsgericht Wittlich HRB 11490
Eingetragen
25.10.1984
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugteilen- und Zubehör, die Instandsetzung von Kraftfahrzeugen, die Vermietung und Finanzierung von Kraftfahrzeugen, die Vermittlung von Versicherungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jan Thetard
seit 19.11.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

54516 Wittlich, Kolberger Straße 3
250.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Kuhlo GmbH

Wittlich

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Geschäftsmodell

Die Autohaus Kuhlo GmbH wurde im Jahr 1984 in Wittlich gegründet. Gegenstand des Unternehmens sind insbesondere der Handel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen der Marken Audi und Volkswagen, die Reparatur und Wartung von Fahrzeugen sowie der Verkauf von Ersatz- und Zubehörteilen.

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Die Ertragslage ist durch Verkauf und Vermittlung von Neufahrzeugen, Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen, von Zubehör- und Ersatzteilen und Werkstattleistungen gekennzeichnet.

Die Geschäftsentwicklung für das abgelaufene Jahr 2023 kann insgesamt als positivbeschrieben werden, insbesondere konnte das hohe Umsatzniveau der vergangenen beiden Geschäftsjahre abermals übertroffen werden. Dies ist insbesondere auf die Steigerung der Umsätze im Gebrauchtwagenhandel zurückzuführen bei leichtem Rückgang des Neuwagenumsatzes.

Insgesamt ist die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr um rd. TEuro 2.738 bzw. 13,97 % auf insgesamt TEuro 22.342 gestiegen.

Im Verhältnis zur Gesamtleistung ist der Materialaufwand leicht überproportional gestiegen. Der Materialaufwand erhöhte sich um rd. TEuro 2.526 bzw. 16,45 % auf TEuro 17.887.

Die Personalkosten sind um 7,88 % von TEuro 2.285 auf TEuro 2.465 gestiegen, sind aber im Vergleich der 3 letzten Jahre prozentual im Verhältnis zur Gesamtleistung konstant geblieben.

Wenn qualifiziertes Personal knapp ist, steigt die Nachfrage nach diesen Fachkräften. Unternehmen müssen höhere Gehälter anbieten, um talentierte Mitarbeiter anzuziehen und zu halten.

Die prozentualen Anteile der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Verhältnis zur Gesamtleistung (7,0 % im Vergleich zum Vorjahr 6,7 %) konstant geblieben. Lediglich die Abschreibungen sind durch die ganzjährige Aktivierung und Abschreibung der Vorführwagen von 1,99 % im Vorjahr auf 2,46 % gestiegen.

Die Zinslast hat sich im Vergleich zum Vorjahr insbesondere aufgrund des größeren Umlaufvermögens, die stärkere Inanspruchnahme des "Einkaufskontos" zur Finanzierung der Fahrzeugeinkäufe gegenüber dem Vorjahr wesentlich von 0,11 % in 2022 auf 0,49 % in 2023 erhöht.

Im Wesentlichen bedingt durch den leichten prozentualen Anstieg des Materialaufwandes konnten die Jahresergebnisse der Vorjahre nicht erreicht werden.

Vermögenslage und Finanzlage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um TEuro 284 bzw. 2,76 % gestiegen.

Die Vermögensstruktur hat sich im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen wie folgt verändert: Erhöhung des Anlagevermögens um 61,99 %, Minderung des Umlaufvermögens um 12,57 % und Rückgang der Rückstellungen um 35,04 %.

Die Gesellschaft verfügt über ein Eigenkapital in Höhe von TEuro 5.250 (Vorjahr TEuro 4.977); dies entspricht ca. 49,8 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 48,5 %).

Die Verbindlichkeiten betragen TEuro 5.052 gegenüber TEuro 4.908 in 2022 und haben sich somit um 2,93 % gesteigert. Hiervon entfallen TEuro 3.624 gegenüber TEuro3.137 in 2022 auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag ca. 9,3 % der Bilanzsumme (Vorjahr 12,4 %) und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen.

Kurzfristiger außerplanmäßiger Liquiditätsbedarf kann zusätzlich aus ausreichenden Kreditlinien bei den Banken gedeckt werden.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel, kurzfristige Forderungen sowie durch den Bestand an Fahrzeugen gedeckt.

Die Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb des Zahlungsziels zu vereinnahmen.

Insgesamt kann die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als zufriedenstellend bezeichnet werden.

Prognosebericht

Die Prognosen für den Kfz-Handel im Jahr 2024 zeichnen ein gemischtes Bild mit überwiegend negativen Erwartungen. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) geht davon aus, dass die Zahl der Pkw-Neuzulassungen auf etwa 2,65 Millionen Einheiten sinken wird, was einem Rückgang von rund 200.000 Fahrzeugen im Vergleich zu 2023 entspricht.

Dieser Rückgang wird hauptsächlich auf mehrere Faktoren zurückgeführt:

1. Rückläufige Auftragseingänge:

Bereits in diesem Jahr wurden weniger Aufträge verzeichnet, was sich negativ auf die Zulassungszahlen auswirken dürfte.

2. Gestiegene Rohstoffkosten:

Diese führen zu höheren Fahrzeugpreisen, wodurch viele potenzielle Käufer den Autokauf hinauszögern.

3. Mangel an bezahlbaren Kleinwagen:

Es gibt nicht genügend Angebote in diesem Segment, was besonders private Käufer betrifft.

4. Unsicherheit in der Verkehrs- und Klimapolitik:

Unklarheiten über staatliche Förderungen und den zukünftigen Kurs der Regierung verunsichern die Verbraucher.

5. Allgemeine Verunsicherung infolge der anhaltenden Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten.

Ein Lichtblick könnte der Gebrauchtwagenmarkt sein, der laut ZDK leichtes Wachstum erfahren könnte. Es wird erwartet, dass die Zahl der Besitzumschreibungen im Jahr 2024 auf etwa 6,2 Millionen ansteigen wird, da viele Menschen auf gebrauchte Fahrzeuge als erschwingliche Mobilitätsoption zurückgreifen.

Insgesamt bleibt der Ausblick für den deutschen Kfz-Markt im Jahr 2024 herausfordernd, sowohl für Neuwagenverkäufe als auch für die wirtschaftliche Situation der Autohäuser.

Der Bereich After Sales wird konstant auf gutem Niveau bleiben und mit einer konsequenten Ausweitung des Dienstleistungsangebotes werden aufkommende Rückgänge aufgrund verlängerter Wartungsintervalle sowie der hohen Qualität der Fahrzeuge kompensiert.

In der Gesamtschau dieser Aspekte planen wir für die Jahre 2024 und 2025 ein unverändertes Umsatzwachstum. Auf dieser Basis wird für 2024 mit einem Jahresüberschuss leicht unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 gerechnet.

Bericht über Chancen und Risiken

Es sind keine wesentlichen Änderungen der strategischen Ausrichtung und der Geschäftspolitik zu erwarten. Durch die gute Positionierung des Standortes sowie permanente Anpassung an die aktuellen Anforderungen, betrachten wir unsere Marktposition als gefestigt, die wir durch konsequente Fortführung unserer operativen Strategie weiter ausbauen wollen.

Ein Risiko besteht nach wie vor in der Entwicklung der Gebrauchtwagenmärkte, insbesondere im Hinblick auf die Unsicherheiten in Bezug auf die Dieselfahrzeuge und damit die Restwerte der Fahrzeugbestände. Durch eine geänderte Marktentwicklung könnten sich die Restwerte der Bestandfahrzeuge negativ entwickeln. Diesem Risiko begegnen wir mit einer kontinuierlichen Überwachung des Marktes, mit gegebenenfalls strategischen Preisanpassungen und verkaufsfördernden Maßnahmen sowie mit einer situationsbedingten Regulierung unseres Fahrzeugbestands.

Die sich aus der Digitalisierung, der Suche nach alternativen Antriebsarten und Vertriebskonzepten ergebenden Veränderungen stellen die gesamte Branche vor neue Herausforderungen und beeinflussen damit auch unser geschäftliches Umfeld.

Die Risiken in Fahrzeugbeständen sowie die Restwertrisiken aus Fahrzeugrücknahmeverpflichtungen haben wir durch die Bildung ausreichender Wertberichtigungen und die Unterstützung unserer Hersteller angemessen berücksichtigt.

Die Strategie der stärkeren Präsenz des Unternehmens in der Region entwickelt sich wie geplant positiv und wird weiter fortgesetzt.

Die Marken Audi und Volkswagen setzen konsequent ihre Wachstumsstrategie mit der Aktualisierung der Modelle bzw. der Vorstellung neuer Baureihen weiter fort. Die Absatzchancen von Audi und Volkswagen Fahrzeugen beurteilen wir aufgrund dessen als durchaus positiver als bei anderen Marken.

Die Liquiditätslage ist gut. Engpässe sind nicht zu erwarten.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen, Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- oder Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Das Tagesgeschäft sowie notwendige Investitionsmittel werden durch eine regionale Geschäftsbank abgebildet, zu der eine langjährige Geschäftsbeziehung besteht.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik.

Risiken aus dem laufenden Geschäftsbetrieb, die den künftigen wirtschaftlichen Bestand des Unternehmens gefährden, sind derzeit nicht erkennbar.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.418.815,09 2.110.484,09
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4,00 4,00
II. Sachanlagen 3.411.653,00 2.103.322,00
1. technische Anlagen und Maschinen 93.774,00 109.790,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 177.270,00 208.722,00
3. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 3.140.609,00 1.784.810,00
III. Finanzanlagen 7.158,09 7.158,09
1. Beteiligungen 7.158,09 7.158,09
B. Umlaufvermögen 7.128.763,41 8.153.483,20
I. Vorräte 5.501.928,37 5.976.661,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.561.848,79 2.046.610,50
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 64.986,25 130.210,86
Aktiva 10.547.578,50 10.263.967,29

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.249.589,23 4.977.186,20
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Bilanzgewinn 4.999.589,23 4.727.186,20
B. Rückstellungen 245.855,20 378.445,35
C. Verbindlichkeiten 5.052.134,07 4.908.335,74
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.624.271,97 3.137.417,18
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.624.271,97 3.137.417,18
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.649,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.649,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.426.213,10 1.770.918,56
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.426.213,10 1.770.918,56
Passiva 10.547.578,50 10.263.967,29

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.525.287,97 4.283.700,58
2. Personalaufwand 2.465.620,06 2.285.525,34
a) Löhne und Gehälter 2.079.103,54 1.934.461,51
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 386.516,52 351.063,83
3. Abschreibungen 529.697,79 387.936,27
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 529.697,79 387.936,27
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.003.714,07 900.020,30
5. Erträge aus Beteiligungen 165,15
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 163,63
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 551,39 497,54
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 109.416,96 22.379,17
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 116.112,09 195.573,22
10. Ergebnis nach Steuern 301.443,54 492.927,45
11. sonstige Steuern 29.040,51 17.095,44
12. Jahresüberschuss 272.403,03 475.832,01
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.727.186,20 4.251.354,19
14. Bilanzgewinn 4.999.589,23 4.727.186,20

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Autohaus Kuhlo GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Wittlich
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Wittlich
Register-Nr.: 11490

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.078,47 13.074,47
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 13.078,47 13.074,47
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 657.248,35 11.916,80 575.391,15
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 808.811,44 6.882,89 638.424,33
3. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 2.043.556,69 3.996.742,10 329.874,45
2.569.815,34-
Summe Sachanlagen 3.509.616,48 4.015.541,79 1.543.689,93
2.569.815,34-
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 7.158,09 0,00
Summe Finanzanlagen 7.158,09 0,00
Summe Anlagevermögen 3.529.853,04 4.015.541,79 1.556.764,40
2.569.815,34-
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4,00 4,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 4,00 4,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 27.932,80 93.774,00 109.790,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 38.334,89 177.270,00 208.722,00
3. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 463.430,10 3.140.609,00 1.784.810,00
Summe Sachanlagen 529.697,79 3.411.653,00 2.103.322,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 7.158,09 7.158,09
Summe Finanzanlagen 7.158,09 7.158,09
Summe Anlagevermögen 529.697,79 3.418.815,09 2.110.484,09

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 4.727.186,20 EUR einbezogen.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind folgende Rückstellungen in nicht unerheblichem Umfang enthalten:

- für Resturlaubsansprüche i. H. v. 103.377,00 EUR
- für Personalkosten i. H. v. 104.388,20 EUR

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Restlaufzeit
< 1 Jahr 1-5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber EUR Vj.
TEUR
EUR Vj.
TEUR
1. Kreditinstituten 3.624.272 3.137,4 0 0,0
2. aus Lieferungen und Leistungen 985.074 1.269,7 0 0,0
3. verbundenen Unternehmen 1.649 0,0 0 0,0
4. sonstige Verbindlichkeiten 441.139 501,2 0 0,0
• davon aus Steuern 174.729 198,1 0 0,0
• davon im Rahmen der
sozialen Sicherheit 0 0,9 0 0,0
Gesamtbetrag 5.052.134 4.908 0 0
> 5 Jahre durch Pfandrechte o.ä. Art, Form Sicherheit
Verbindlichkeiten gegenüber EUR Vj.
TEUR
gesichert
EUR
1. Kreditinstituten 0 0,0 500.000 Bürgschaft
Hans Joachim
Kuhlo;
- Raumsicherungsübereignung
Friedrichstr. 57
2. aus Lieferungen und Leistungen 0 0,0 0
3. verbundenen Unternehmen 0 0,0 0
4. sonstige Verbindlichkeiten 0 0,0 0
• davon aus Steuern 0 0,0 0
• davon im Rahmen der
sozialen Sicherheit 0 0,0 0
Gesamtbetrag 0 0 500.000

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für Räumlichkeiten. Diese belaufen sich auf:

2023 228 TEUR
2024 228 TEUR
2025 264 TEUR
Später 264 TEUR

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Areitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 14,25
Angestellte 18,50
leitende Angestellte 8,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 40,75
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 32,25
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 8,50

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Alfons Thetard ausgeübter Beruf: kaufmännische Gesamtleitung

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 272.403,03 EUR.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 4.999.589,23 EUR, der zu verwenden ist.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 1.000.000,00 EUR vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden 3.999.589,23 EUR vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Wittlich, den 26. März 2024

Alfons Thetard

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Autohaus Kuhlo GmbH, Wittlich

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Autohaus Kuhlo GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Autohaus Kuhlo GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil meines Bestätigungsvermerks.

 

Köln, den 17. Juli 2024

MAUREL GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Josef Philippsen, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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