Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 4559
Eingetragen
14.4.1993
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von elektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von elektrischem Installationsmaterial
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Projektierung und Ausführung von Starkund Schwachstromanlagen sowie der Verkauf von Elektrogeräten aller Art. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere Unternehmen gleicher oder verwandter Art zu erwerben, zu errichten, sich an solchen Unternehmen zu beteiligen, die Geschäftsführung und Vertretung zu übernehmen sowie Zweigniederlassungen zu errichten. Sie kann sich mit anderen Unternehmen allgemein oder für eine bestimmte Art von Vorhaben oder für einzelne Vorhaben zu Interessen- oder Arbeitsgemeinschaften zusammentun sowie alle Geschäfte und Maßnahmen ausführen, die den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern geeignet sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stephan Remberg
seit 19.4.2023
Geschäftsführer
Sven Schmidt
seit 28.7.2020
Prokura
Florian Conze
seit 18.2.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
80.00%
10.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Conze GmbH
Germany
40000
80.00%
SR Verwaltungs GmbH
Germany
5000
10.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Elektro - Conze GmbH

Etzbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht des Geschäftsjahres 2023

der Elektro-Conze GmbH, Etzbach

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaft Branche

2. Geschäftsverlauf und Lage

Ertragslage

Finanzlage

Vermögenslage

3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Risiko- und Chancenbericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Kerngeschäft unseres Unternehmens ist die Projektierung und Ausführung von Stark- und Schwachstromanlagen für Kliniken, Pflegeheime, öffentliche Einrichtungen, Industrie & Wirtschaft, Planung von Elektroanlagen aller Art, Sicherheitstechnik EMA, BMA, SAA. Wir bieten alles aus einer Hand, von der Projektierung mittels modernster CAD/EDV Systeme bis hin zur Montage und Installation vor Ort sowie Wartung und Instandhaltung.

Unsere Leistungsprogramme im Speziellen sind technische Dienstleistungen, Mittelspannungsanlagen, Transformatorenstationen, Niederspannungshauptverteilungen, Kompensationsanlagen, Erdungen- und Blitzschutzanlagen, Beleuchtungsanlagen, Europäischer Installation Bus (EIB), Sicherheitsbeleuchtungsanlagen, Ersatzstromversorgungen und EDV Anlagen.

Für die Elektro-Conze GmbH steht der Mensch im Zentrum der strategischen Ausrichtung. Wir legen größten Wert auf gute Kommunikation mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern. Standards sind dazu da, verbessert zu werden, und so sind die hohen Maßstäbe, an die wir unsere Arbeit anlehnen, unsere Herausforderung für morgen.

2. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung werden branchentypisch vorgenommen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaft

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken.

Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus.

Branche

Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie hat laut dem dazugehörigen Verband ZVEI e.V. im Gesamtjahr 2023 - trotz nachlassender Dynamik im zweiten Halbjahr - erneut ein Umsatzwachstum erzielt. Unterm Strich stand für 2023 ein Branchenumsatz von 237,9 Mrd. Euro zu Buche, was einem Plus von 6,0 % gegenüber 2022 entspricht. Die reale Produktion - also ohne Preiseffekte - stagnierte zwar im letzten Jahr (0,0 %), die Branche bleibt aber die einzige große Industriebranche in Deutschland, deren Produktionstätigkeit heute wieder über dem Vor-Corona-Niveau liegt. Ende 2023 beschäftigte die deutsche Elektroindustrie insgesamt 908.000 Arbeitskräfte. Das waren nicht nur 1,1 % bzw. 10.000 Personen mehr als ein Jahr zuvor, sondern auch so viele wie seit Ende 1995 nicht mehr.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Ertragslage

Das Rohergebnis hat sich von T€ 8.860 auf T€ 12.129 erhöht, was einer Steigerung von 36,9 % entsprach. Grund hierfür war eine Umsatzsteigerung sowie fertiggestellte Aufträge, die sich im Vorjahr im hohen Auftragsbestand befunden haben.

Der Personalaufwand liegt mit T€ 6.252 im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.509 höher. Der Anteil am Rohergebnis ist von 53,5 % im Vorjahr auf 51,5 % zurückgegangen.

Die Abschreibungen resultierten hauptsächlich aus Sachanlagen und beliefen sich im Berichtsjahr auf T€ 499 (4,1 %) nach T€ 399 (4,5 %) im Vorjahr. Im Geschäftsjahr wurden wie im Vorjahr keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um T€ 298 auf T€ 2.624 (21,6 %) erhöht. Die Veränderung beruht im Wesentlichen auf höheren PKW-Kosten für die Firmenflotte.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahreüberschuss von T€ 1.959 erzielt, was im Vorjahresvergleich einer Steigerung von T€ 937 bzw. 91,7 % entsprach.

Damit haben wir vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ein für uns gutes Ergebnis erzielt.

Finanzlage

Kapitalstruktur

Die Gesellschaft verzeichnete eine Eigenkapitalquote von 49,8 %. Das Anlagevermögen hatte einen Anteil von 27,0 % an der Bilanzsumme. Das Anlagevermögen war damit vollständig durch das Eigenkapital gedeckt und somit langfristig finanziert.

Investitionen

Im Berichtsjahr wurden Investitionen in das Anlagevermögen in branchenüblichem Maße vorgenommen. Diese sind im Anlagenspiegel ersichtlich.

Liquidität

Im Geschäftsjahr konnte ein positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit im mittleren siebenstelligen Bereich erzielt werden.

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr gut. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist von T€ 10.101 auf T€ 10.489 gestiegen, was einer Veränderung von 3,8 % entsprach.

Auf der Aktivseite ging die Erhöhung im Wesentlichen mit T€ 684 auf die liquiden Mittel zurück. Gegenläufig dazu sind die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 396 zurückgegangen.

Die Passivseite hat sich hauptsächlich durch das Jahresergebnis 2023 erhöht. Demgegenüber haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 478 verringert.

Mit einer geordneten Vermögenslage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die für uns relevante Steuerungsgröße ist das Ergebnis vor Steuern. Dieses belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 2.784 nach T€ 1.436 im Vorjahr. Die Entwicklung lag im Rahmen der Prognose im letztjährigen Lagebericht.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Im Rahmen seiner Prognose für das Jahr 2024 rechnet der ZVEI e.V. für die deutsche Elektro- und Digitalindustrie mit einem Rückgang der realen Produktion um 2 %. Eine insgesamt schwache Industriekonjunktur in Deutschland, die nachlassende eigene Produktionstätigkeit im zweiten Halbjahr 2023 und rückläufige Auftragseingänge (-1,9 % im Jahr 2023) lasten auf dem Ausblick. Dabei dürfte es sich angesichts der weiterhin intakten Megatrends hin zu mehr Elektrifizierung, Digitalisierung und Automatisierung aber eher um eine konjunkturelle Wachstumsdelle handeln.

Daraus abgeleitet wird für das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024 ein Ergebnis vor Steuern erwartet, was sich auf dem Vorjahresniveau bewegen wird.

Risiko- und Chancenbericht

Risikomanagementziele- und methoden

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen ergriffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.

Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken.

Risiken

In unserem Unternehmen besteht das branchenübliche Risiko der Gewährleistung und Haftung, welches jedoch aufgrund von Erfahrungswerten als überschaubar angesehen wird.

Chancen

Große Chancen für Absatzsteigerungen erhoffen wir uns in umweltfreundlichen Trends. Die entsprechenden Wachstumsimpulse werden bspw. in enormen Investitionen beim Ausbau der erneuerbaren Energien und dem weiteren Ausbau der Ladeinfrastrukur für die Elektromobilität gesehen.

 

Etzbach, 16. Oktober 2024

Florian Conze

Stephan Remberg

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.832.229,48 2.606.345,27
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 28.496,00 26.314,00
II. Sachanlagen 2.734.779,39 2.532.958,90
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.481.855,39 1.579.054,39
2. technische Anlagen und Maschinen 113.564,00 103.726,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.139.360,00 850.178,51
III. Finanzanlagen 68.954,09 47.072,37
1. Beteiligungen 4.797,64 4.797,64
2. Sonstige Finanzanlagen 64.156,45 42.274,73
B. Umlaufvermögen 7.147.679,24 7.247.892,81
I. Vorräte 1.036.758,43 1.065.094,90
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 11.113.260,14 11.478.759,45
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.381.032,67 5.136.569,52
1. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 18.998,29
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 18.998,29
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.733.557,92 3.098.248,74
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.731.989,57 2.887.731,55
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.647.474,75 2.019.322,49
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 12.488,57 13.088,57
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.729.888,14 1.046.228,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 119.090,70 193.227,53
D. Aktive latente Steuern 29.509,00 53.483,00
Summe Aktiva 10.128.508,42 10.100.948,61

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.298.480,78 4.760.654,64
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,60 25.564,60
II. Kapitalrücklage 76.693,78 76.693,78
III. Bilanzgewinn 5.196.222,40 4.658.396,26
davon Gewinnvortrag 3.158.396,26 3.636.853,29
B. Rückstellungen 1.125.642,07 1.118.624,00
C. Verbindlichkeiten 3.600.686,73 4.096.181,97
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.563.865,00 2.041.645,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 477.780,00 477.780,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.086.085,00 1.563.865,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 77.881,86 19,17
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 77.881,86
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 19,17
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 350.093,55 2.442,57
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 147.024,92 2.442,57
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 203.068,63
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.608.846,32 2.052.075,23
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.608.846,32 2.052.075,23
D. Rechnungsabgrenzungsposten 103.698,84 125.488,00
Summe Passiva 10.128.508,42 10.100.948,61

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.128.867,93 8.860.288,65
2. Personalaufwand 6.140.009,42 4.742.886,50
a) Löhne und Gehälter 5.186.895,56 4.099.531,64
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 953.113,86 643.354,86
davon für Altersversorgung -3.482,81 -23.836,99
3. Abschreibungen 499.410,29 399.352,03
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 499.410,29 396.122,03
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 3.230,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.624.146,88 2.326.285,78
5. Erträge aus Beteiligungen 750,00 750,00
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 703,00
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 101.768,50 91.887,91
davon aus verbundenen Unternehmen 87.936,95 78.440,51
davon Erträge aus Abzinsung 13.700,00 11.900,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 72.035,54 48.763,30
davon an verbundene Unternehmen 4.166,67
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 38.200,00 30.991,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 858.661,16 414.095,98
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 3.522,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 23.974,00
10. Ergebnis nach Steuern 2.037.826,14 1.021.542,97
11. Jahresüberschuss 2.037.826,14 1.021.542,97
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.158.396,26 3.636.853,29
13. Bilanzgewinn 5.196.222,40 4.658.396,26

Anhang zum 31.12.2023

der Gesellschaft Elektro-Conze GmbH Projektierung und Ausführung von Elektroanlagen, Etzbach

Inhalt

I. Allgemeine Angaben

II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

IV. Sonstige Pflichtangaben

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Bei Erstellung des Jahresabschlusses wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handels- und Gesellschaftsrechts beachtet.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Elektro-Conze GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Etzbach
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Montabaur
Register-Nr.: HRB 4559

II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen und Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die unfertigen Leistungen wurden in Höhe der aufgelaufenen Kosten je Fertigstellungsgrad angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Liquide Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 385.980,00.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden bei der Rückstellungsbildung berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 120.376,14 18.370,00 2.337,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 120.376,14 18.370,00 2.337,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.709.969,38 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 154.445,08 36.540,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.598.317,26 987.482,99 531.316,29
Summe Sachanlagen 4.462.731,72 1.024.022,99 531.316,29
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 4.797,64 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 42.024,73 153.404,79 131.523,07
3. Genossenschaftsanteile 250,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 47.072,37 153.404,79 131.523,07
Summe Anlagevermögen 4.630.180,23 1.195.797,78 665.176,36
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 136.409,14
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 136.409,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.709.969,38
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 190.985,08
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.054.483,96
Summe Sachanlagen 0,00 4.955.438,42
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 4.797,64
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 63.906,45
3. Genossenschaftsanteile 0,00 250,00
Summe Finanzanlagen 0,00 68.954,09
Summe Anlagevermögen 0,00 5.160.801,65
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 94.062,14 16.187,00 2.336,00 0,00 107.913,14
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 94.062,14 16.187,00 2.336,00 0,00 107.913,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.130.914,99 97.199,00 0,00 0,00 1.228.113,99
2. technische Anlagen und Maschinen 50.719,08 26.702,00 0,00 0,00 77.421,08
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 748.138,75 359.322,29 192.337,08 0,00 915.123,96
Summe Sachanlagen 1.929.772,82 483.223,29 192.337,08 0,00 2.220.659,03
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.023.834,96 499.410,29 194.673,08 0,00 2.328.572,17
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 28.496,00 26.314,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 28.496,00 26.314,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.481.855,39 1.579.054,39
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 113.564,00 103.726,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.139.360,00 850.178,51
Summe Sachanlagen 0,00 2.734.779,39 2.532.958,90
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 4.797,64 4.797,64
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 63.906,45 42.024,73
3. Genossenschaftsanteile 0,00 250,00 250,00
Summe Finanzanlagen 0,00 68.954,09 47.072,37
Summe Anlagevermögen 0,00 2.832.229,48 2.606.345,27

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2023
Euro
2022
Euro
Ausleihungen 0,00 0,00
Forderungen 2.580.133 2.758.866
Verbindlichkeiten 77.882 19

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 33.580.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre Euro
Aktivierung latenter Steuern § 268 Abs. 8 HGB 29.509
Unterschiedsbetrag Pensionsrückstellungen (§ 253 Abs. 6 HGB) 4.071
Gesamtbetrag 33.580

Latente Steuern

Die latenten Steuern beruhen im Wesentlichen auf nachfolgenden Differenzen:

- unterschiedliche Wertansätze erhaltene Anzahlungen

- unterschiedliche Bewertung der Pensionen nach Handels- und Steuerrecht

- unterschiedliche Wertansätze sonstige Rückstellungen

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
Rentendynamik 2,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018 G Prof. Klaus Heubeck

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 4.071,00.

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Als Anwartschaftsbarwertmethode wurde die PUC-Methode (Projected Unit Credit) angewendet.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Personalrückstellungen, Gewährleistungen und Abschlusskosten.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden 385.980,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 360.000,00
verrechnete Aufwendungen 7.173,00
verrechnete Erträge 23.465,00

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 252.745) (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 1.563.865 (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten).

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Grundschulden, Sicherungsübereignung von Inventar und Bürgschaften.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 2.744.478,14 (Vorjahr: Euro 2.919.818,41)

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 2.385.672,62 (Vorjahr: Euro 2.532.316,97).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 1.086.085,00 (Vorjahr: Euro 1.563.865,00)

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
Euro
aus der Begebung und Übertragung von Wechseln 0,00
aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 0,00
aus Gewährleistungsverträgen 6.223.302,97
aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 1.800.000,00
Summe 8.023.302,97

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist aufgrund der betrieblichen Erfahrung als gering einzustufen.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen.

Geschäftsjahr Euro
2024 280.728
2025 119.516
2026 67.726

IV. Sonstige Pflichtangaben

Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage

Von den Erleichterungen der §§ 267, 276 und 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Zahl
Arbeiter 41
Angestellte 28
leitende Angestellte 4
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 73

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Florian Conze Betriebswirt, Elektromeister
Stephan Remberg Wirtschaftsingenieur, Elektromeister

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde Gebrauch gemacht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Etzbach, 16.10.2024

gez. Florian Conze

gez. Stephan Remberg

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.01.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Elektro - Conze GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Elektro - Conze, Etzbach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Elektro - Conze GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falschen Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Siegen, den 17. Januar 2025

J R S Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl. Bw. (FH) Carsten Jacob, Wirtschaftsprüfer

Dipl. Kfm. Dirk Rüggemeier, vereidigter Buchprüfer

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