Stammdaten

Register
Amtsgericht Fürth HRB 8580
Eingetragen
3.9.2001
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieVerlegen von Computerspielen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens sind EDVund Multimedia-Dienstleistungen aller Art, insbesondere Beratung, Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Betrieb von Hardund Software-Lösungen. Eine nach dem Rechts- oder Steuerberatungsgesetz genehmigungspflichtige Beratungstätigkeit ist nicht Gegenstand des Unternehmens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefanie Schuster
seit 12.12.2024
Prokura
Hardi Rikand
seit 12.12.2024
Geschäftsführer
Ralph Wagner
seit 24.9.2002
Geschäftsführer
Johannes Jauch
seit 24.9.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

1.88% identifiziert98.11% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
1.88%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Axinom Holding OÜEST
98.11%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Axinom Holding OÜ
Estonia
98.11%
A******** R***
1.88%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Axinom GmbH

Fürth

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.268.579,00 5.822.941,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.231.155,00 5.763.353,00
II. Sachanlagen 37.424,00 59.588,00
B. Umlaufvermögen 2.035.412,22 2.510.115,23
I. Vorräte   131.538,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.654.928,77 1.501.938,56
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 21.863,77 21.863,77
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 380.483,45 876.638,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten 84.272,03 57.875,15
D. Aktive latente Steuern 1.451.520,00 1.360.451,00
Aktiva 9.839.783,25 9.751.382,38

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.381.698,69 1.272.653,45
I. Gezeichnetes Kapital 332.500,00 332.500,00
II. Gewinnvortrag 940.153,45 2.008.030,82
III. Jahresüberschuss 109.045,24 -1.067.877,37
B. Rückstellungen 217.380,00 171.400,00
C. Verbindlichkeiten 6.345.076,60 6.525.396,43
D. Rechnungsabgrenzungsposten 26.327,96 52.932,50
E. Passive latente Steuern 1.869.300,00 1.729.000,00
Passiva 9.839.783,25 9.751.382,38

Anhang

für das Geschäftsjahr 2023  der Axinom GmbH

I. Angaben und Erläuterungen zu Positionen des Jahresabschlusses

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss


Die Axinom GmbH hat ihren Sitz in Fürth. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Fürth unter HRB 8580 eingetragen.
Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie der Rechnungslegungsvorschriften des GmbHG erstellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.
2. Gliederung

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen des HGB gegliedert. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH- Gesetzes.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit ihren Herstellungskosten für die Entwicklung gemäß § 255 Abs. 2a HGB, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt.
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet.
Sachanlagen
Die Zugänge zum Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.
Umlaufvermögen
Unfertige Leistungen
wurden entsprechend ihrem Fertigungsgrad bewertet.
Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel
sind mit den Nennwerten angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet worden. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet.
Auf fremde Währung lautende Forderungen sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.
Rechnungsabgrenzungsposten
sind zu Nennwerten angesetzt.
Rückstellungen
Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt.
Verbindlichkeiten
wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.
Latente Steuern
Durch die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände entsteht eine temporäre Differenz zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche mit der Bildung von passiven latenten Steuern in Höhe von 1.869.300,00 € Rechnung getragen wird.
Bei der Aktivierung aktiver latenter Steuern werden bestehende steuerliche Verlustvorträge in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt.
Bei der Berechnung latenter Steuern wurde dabei von einem Ertragssteuersatz von 30 % ausgegangen.
4. Angaben zur Bilanz
Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände:
In denForderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.526,27 € (Vj.: 1.386,44 €) enthalten.
Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von 21.863,77 € (Vj.: 21.863,77 €).
Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital beträgt 332.500,00 € und ist vollständig einbezahlt.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten bestanden am Bilanzstichtag mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von 3.371.863,60 € (Vj.: 3.150.396,43 €), bis zu fünf Jahren in Höhe von 2.973.213,00 €
(Vj.:3.375.000,00 €) sowie gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 2.695.747,63 € (Vj.: 2.766.621,06 €).

II. Sonstige Angaben
Gesamtbetrag ausschüttungsgesperrter Beträge
In Höhe von 5.813.375,00 € besteht eine Ausschüttungssperre. Dies entspricht dem Buchwert der selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände abzüglich passiv latenter Steuern zuzüglich aktiv latenter Steuern.
Anzahl der Mitarbeiter
Die Gesellschaft beschäftigt im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Angaben zum Konzernabschluss
Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft Axinom Holding OÜ, Estland einbezogen.
Angaben zu Leitungsorganen
Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum
Herr Johannes Jauch, CTO Erlangen
Herr Damir Tomicic, CFO, Fürth (bis 03. Juni 2024)
Herr Ralph Wagner, CEO, Fürth
Herr Hardi Rikand, CFO, Tartu/Estland (seit 03.06.2024)
Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Fürth, den 15. Juni 2024

gez. Johannes Jauch, CTO, Erlangen

gez. Ralph Wagner, CEO, Fürth

gez. Hardi Rikand, CFO, Tartu/Estland


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


An die Axinom GmbH, Fürth:

Ich habe den Jahresabschluss der Axinom GmbH- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Axinom GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
·  entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und
· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesell­schaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß§ 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.
Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilan­ zieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt, sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzu­ wendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt, sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss, sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses ge­ troffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch, sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, ir­ reführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft ab­ zugeben.
· beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern ange­ wandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss kom­ men, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
· führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung, sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Nürnberg, 01. Juli 2024

gez. Dipl.-Kfm. Ralf H. Spiesmacher, Wirtschaftsprüfer

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