Vulcast Germany GmbHLiquidiert

54584 Jünkerath, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wittlich HRB 41545
Vorher
Ergocast Guss GmbH
Eingetragen
27.9.2010
Branche
Herstellung von Gipserzeugnissen für den BauGraugießereienLeichtmetallgießereien
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb sowie Handel mit Gussteilen und Modellen.

Historie

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Management

NameRolle
Andre Lötschert
seit 26.4.2022
Geschäftsführer
Giuseppe Grasso
seit 11.11.2019
Prokura
Marc Zube
seit 31.10.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Vulcast Germany GmbH (vormals: Ergocast Guss GmbH)

Jünkerath

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2018 bis zum 31.12.2018

BERICHT ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES ZUM 31. DEZEMBER 2018 UND DES LAGEBERICHTS FÜR DAS RUMPFGESCHÄFTSJAHR VOM 01. JULI 2018 BIS ZUM 31. DEZEMBER 2018

Bilanz zum 31. Dezember 2018

Vulcast Germany GmbH
Jünkerath

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegensstände      
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   4.520,00 6.625,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 298.586,00   319.622,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.257.355,55   1.148.349,15
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.009,00   30.963,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.580.950,55 80.000,00
III. Finanzanlagen      
1. Beteiligungen   1.001,00 1.000,00
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 963.776,29   1.049.846,34
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.019.482,35   703.989,95
3. fertige Erzeugnisse und Waren 115.250,28 2.098.508,92 584.078,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 621.569,99   671.660,20
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 50.691,44   50.691,44
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.173.510,35 1.845.771,78 2.091.352,84
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   1.691.404,04 5.355,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten   0,00 162.307,77
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag   1.042.514,88 213.239,33
    8.264.671,17 7.119.081,31

PASSIVA

     
    Geschäftsjahr Vorjahr
  Euro Euro Euro
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag   -238.239,33 112.599,24
III. Jahresfehlbetrag   -829.275,55 -350.838,57
nicht gedeckter Fehlbetrag   1.042.514,88 213.239,33
buchmäßiges Eigenkapital   0,00 0,00
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen   29.165,50 38.887,30
C. Rückstellungen      
1. sonstige Rückstellungen   676.805,01 981.531,29
D. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.604.398,40   1.385.918,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.282.869,45   2.790.718,41
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00   1.798.634,73
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.671.432,81 7.558.700,66 123.391,58
    8.264.671,17 7.119.081,31

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.07.2018 bis 31.12.2018

Vulcast Germany GmbH
Jünkerath

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 16.011.493,25 33.005.736,95
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 153.335,71 -1.288.068,34
3. sonstige betriebliche Erträge 218.704,58 984.416,27
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 6.443.819,55 14.966.995,06
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.430.996,88 9.321.229,49
  10.874.816,43 24.288.224,55
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 3.272.858,28 6.833.071,14
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 757.673,53 1.443.210,04
  4.030.531,81 8.276.281,18
6. Abschreibungen    
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 175.799,33 389.894,55
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.722.189,33 2.486.594,53
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 102.574,77 186.738,32
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 355,00
10. Ergebnis nach Steuern -829.049,55 -349.866,57
11. sonstige Steuern 226,00 972,00
12. Jahresfehlbetrag 829.275,55 350.838,57

Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis 31. Dezember 2018

der Vulcast Germany GmbH
(vormals: Ergocast Guss GmbH), Jünkerath

A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Vulcast Germany GmbH (vormals: Ergocast Guss GmbH) mit Sitz in Jünkerath ist beim Amtsgericht Wittlich unter der Nr. HRB 41545 im Handelsregister eingetragen.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaft sind nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches sowie gemäß § 42 GmbHG gegliedert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Gesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 wurden zum Teil in Anspruch genommen.

Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist nicht gegeben, da es sich beim betrachteten Geschäftsjahr um ein Rumpfgeschäftsjahr, welches 6 Monate umfasst, handelt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und um die planmäßige Abschreibung vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden keine vorgenommen.

Für Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG wurde ein Sammelposten gebildet, welcher auch für handelsrechtliche Zwecke grundsätzlich zulässig ist.

Die Vorräte der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden durch körperliche Aufnahme zum Bilanzstichtag ermittelt. Die Bewertung der Bestände erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Stichtagspreis.

Der Wertansatz der unfertigen und fertigen Erzeugnisse wird für die einzelnen Bestände an unfertigen Erzeugnissen auf Grundlage der Herstellungskosten der jeweiligen Fertigungsstufe bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den Material-, Fertigungseinzelkosten und den Sondereinzelkosten der Fertigung auch die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist. Kosten der allgemeinen Verwaltung sind im Wertansatz nicht enthalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Unter dem Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung haben zum Bilanzstichtag nicht bestanden.

C. Erläuterungen und Angaben zu den einzelnen Posten des Jahresabschlusses

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gesondert im Anlagespiegel (Seite 8) dargestellt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind dort aufgeführt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Zum Stichtag bestehen hier Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 51 (Vorjahr TEUR 51).

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 25 ist vollständig eingezahlt.

4. Sonstige Rückstellungen

31.12.2018 30.06.2018
TEUR TEUR
Rückstellung für Personalaufwendungen 372 645
Rückstellung für Stromkosten 54 54
Rückstellung für Entsorgung 100 38
Rückstellung für ausstehende Rechnungen 50 0
Übrige sonstige Rückstellungen 101 245
  677 982

5. Verbindlichkeiten

Gesamtbetrag davon Restlaufzeit bis zu einem Jahr davon Restlaufzeit ein bis fünf Jahre davon Restlaufzeit mehr als fünf Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.604 1.604 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.283 4.283 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 1.671 1.671 0 0
davon aus Steuern 450 450 0 0
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0 0 0
Summen 7.558 7.558 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind über eine Grundschuld über den Grundbesitz der Ergocast Immobilien GmbH in Höhe von TEUR 1.500 (Vorjahr TEUR 1.500) gesichert.

Zusätzlich haften für einen Teil der Verbindlichkeiten neben der Gesellschaft auch die verbundenen Unternehmen Ergocast Verwaltung GmbH und Ergocast Immobilien GmbH gesamtschuldnerisch.

Die Finanzierung der Gesellschaft wird durch Factoring und Bankverbindlichkeiten sichergestellt.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

R2018 2017/2018
nach geographisch bestimmten Märkten TEUR TEUR
Umsatzerlöse Inland 10.773 21.478
Erlösschmälerung Inland -83 -214
Umsatzerlöse Ausland 5.324 11.750
Erlösschmälerung Ausland -3 -8
Summe Umsatzerlöse 16.011 33.006
  R2018 2017/2018
nach Tätigkeitsbereichen TEUR TEUR
Gussumsatz 15.313 31.898
Erlöse für Modelle u. ä. 657 1.122
Erlöse aus Handelsware 127 208
Erlösschmälerungen -86 -222
Summe Umsatzerlöse 16.011 33.006

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

R2018 2017/2018
TEUR TEUR
Versicherungen 109 62
Unternehmensberatung 481 448
Vertriebskosten 232 566
Sonstige Verwaltungsaufwendungen 900 1.411
  1.722 2.487

D. Sonstige Pflichtangaben

I. Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse gegenüber anderen Gesellschaften.

II. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanziellen Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat mit der Aufnahme der operativen Tätigkeit einen Vertrag für Factoring abgeschlossen, der weiterhin besteht. Mit dieser Maßnahme soll das Ausfallrisiko reduziert und die Liquidität des Unternehmens gesichert werden. Insofern enthält das Factoring für die Gesellschaft Vorteile, aber keine erkennbaren Risiken. Zum 31. Dezember 2018 wurden Forderungen in Höhe von TEUR 4.149 (Vorjahr TEUR 4.660) an die Factoring-Gesellschaft übertragen. Von dem verkauften Forderungsvolumen wurden zum Bilanzstichtag TEUR 3.773 (Vorjahr TEUR 3.395) in Anspruch genommen. Der Restbetrag wird als Forderung an die Factoring-Gesellschaft unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.

Die Ergocast Immobilien GmbH ist Eigentümerin des Betriebsgrundstückes nebst der darauf errichteten Hallen und Gebäude. Die Gesellschaft hat das Betriebsgrundstück sowie die Hallen und Gebäude von der Ergocast Immobilien GmbH zum Betrieb der Gießerei angemietet. Das Mietverhältnis hat eine unbefristete Laufzeit. Der Pachtzins ist jährlich fällig.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen folgende Verträge mit Laufzeiten bis maximal zum Jahr 2025:

31.12.2018
  TEUR
Verpflichtung aus Serviceverträgen 685
Miete und Leasing Geräte und Maschinen 348
Summe 1.033

III. Durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 200 (Vorjahr 197) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in folgenden Bereichen beschäftigt:

Bereich Technik 170 (Vorjahr 167)
Bereich Verwaltung 17 (Vorjahr 16)
Auszubildende 13 (Vorjahr 14)

IV. Umsatzsteuerliche Organschaft

Die Ergocast Verwaltung GmbH war Organträger für eine umsatzsteuerliche Organschaft der verbundenen Unternehmen Ergocast Verwaltung GmbH, Vulcast Germany GmbH (vormals: Ergocast Guss GmbH) und Ergocast Immobilien GmbH. Die Organschaft wurde zum 15.08.2018 aufgelöst.

V. Mutterunternehmen

Gemäß § 285 Nr. 14 HGB lautet der Name und Sitz des Mutterunternehmens zum 31.12.2018 wie folgt:

 

EC Beteiligung UG
Graf-von-Manderscheid-Straße 1
54584 Jünkerath

Das Mutterunternehmen ist von der Aufstellung eines Konzernabschlusses aufgrund § 293 HGB befreit.

VI. Beteiligungen

Die Vulcast Germany GmbH hält zum Stichtag 100% der Anteile an der EC Vermietung GmbH. Das Eigenkapital beträgt 0,9 TEUR. Der Jahresfehlbetrag der EC Vermietung GmbH beträgt für das Geschäftsjahr 2017/2018 1,5 TEUR (Vorjahr: 18,0 TEUR).

VII. Unternehmensorgane

Geschäftsführung:

Herr Norbert Lüling, Dahlem - ausgeschieden am 30.10.2019
Herr Dr. Karl Andermahr, Hamm - eingetreten am 30.07.2018, ausgeschieden am 30.10.2019
Herr Marc Zube, München - eingetreten am 30.10.2019
Herr Jörg Krauskopf, Leipzig - eingetreten am 04.11.2019

Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen.

VIII. Honorar des Abschlussprüfers für das Rumpfgeschäftsjahr 2018

Die Angaben zum Honorar werden der Wirtschaftsprüferkammer nach schriftlicher Anforderung übermittelt (§ 288 Abs. 2 HGB).

IX. Nachtragsbericht

Per Beschluss des Amtsgerichts Bitburg - Insolvenzgericht - vom 01.01,2019 ist das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Das Verfahren konnte per Beschluss am 27.06.2019 zum 30.06.2019 erfolgreich abgeschlossen werden. Im Rahmen der Sanierung wurde ein Insolvenzplan ausgearbeitet. Dieser ordnete an, die Gesellschaft von der EC Beteilungs UG an die Ergocast Immobilien GmbH (aktuelle Gesellschafterin) zu veräußern.

X. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresfehlbetrag in voller Höhe vorzutragen.

 

Jünkerath, 17. Februar 2020

Marc Zube, Geschäftsführer

Jörg Krauskopf, Geschäftsführer

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.07.2018 Zugänge Umbuchungen 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 72.008,77     72.008,77
  72.008,77 0,00   72.008,77
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 602.151,17     602.151,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.721.237,74 175.710,73 80.000,00 2.976.948,47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 163.728,05     163.728,05
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 80.000,00   -80.000,00 0,00
  3.567.116,96 175.710,73 0,00 3.742.827,69
III. Finanzanlagen       0,00
Anteile Gesellschaft für Stromwirtschaft 1.000,00 1,00   1.001,00
  3.640.125,73 175.711,73   3.815.837,46
Kumulierte Abschreibungen
01.07.2018 Abschreibungen des Geschäftsjahres 31.12.2018
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 65.383,77 2.105,00 67.488,77
  65.383,771 2.105,00 67.488,77
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 282.529,17 21.036,00 303.565,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.572.888,59 146.704,33 1.719.592,92
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 132.765,05 5.954,00 138.719,05
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00   0,00
  1.988.182,81 173.694,33 2.161.877,14
III. Finanzanlagen     0,00
Anteile Gesellschaft für Stromwirtschaft 0,00 0,00 0,00
  2.053.566,58 175.799,33 2.229.365,91
Buchwert
31.12.2018 30.06.2018
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.520,00 6.625,00
  4.520,00 6.625,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 298.586,00 319.622,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.257.355,55 1.148.349,15
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.009,00 30.963,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 80.000,00
  1.580.950,55 1.578.934,15
III. Finanzanlagen 0,00 0,00
Anteile Gesellschaft für Stromwirtschaft 1.001,00 1.000,00
  1.586.471,55 1.586.559,15

Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01. Juli 2018 bis zum 31. Dezember 2018

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Vulcast Germany GmbH (vormals: Ergocast Guss GmbH) ist ein mittelständisches Unternehmen an einem traditionsreichen Standort. Das Unternehmen versteht sich als globaler Spezialist für qualitativ hochwertige und anspruchsvolle Gussprodukte in ausgewählten Branchen. Zu diesen Branchen gehören unter anderem die Energieerzeugung, Verdichter und Kompressoren, Pressen sowie hydraulische und mechanische Antriebstechnik. Eingesetzte Werkstoffe sind Gusseisen mit Lamellen- und Kugelgraphit sowie niedriglegiertes Sondergusseisen.

Produziert wird ausschließlich am Standort Jünkerath.

Das Unternehmen gliedert sich in zwei wesentliche Produktionsbereiche:

Maschinenformguss (Stückgewichte bis 100 kg)
Handformguss (Stückgewichte von ca. 500 kg bis 70.000 kg)

Das Unternehmen bleibt weiterhin so ausgerichtet, dass man mit schlanken Kostenstrukturen flexibel auf alle Erfordernisse reagieren kann. Eine permanente Überprüfung der Abläufe mit Blick auf Optimierung der Prozesse und Verbesserung der Effizienz ist ein wichtiger Baustein, um auch in Zukunft die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

Konjunkturentwicklung

Welt

Die zunehmende Unsicherheit über Handelskonflikte sowie die Konflikte unter den Ölländern des Nahen Ostens, die zu einer weltweiten Investitionszurückhaltung führt, lastet auf dem Welthandel. Der Austausch von Gütern und Dienstleitungen stagnierte Ende 2018 und schrumpft jetzt. Damit reduziert sich das globale Wachstum von noch 3,6 % in 2018 auf voraussichtlich 2,9 % in 2019. Damit fällt die weltweite Wachstumsrate so schwach wie zuletzt in der Finanzkrise aus.

Deutschland

Die exportorientierte deutsche Industrie leidet weiter unter dem rückläufigen Welthandel und der stagnierenden globalen Industriekonjunktur. Dabei waren im zweiten Quartal 2019 vor allem die Ausfuhren in die Europäische Union und insbesondere in das Vereinigte Königreich merklich rückläufig. Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer Schwächephase. Nach dem guten Einstieg in das Jahr 2019 mit einer Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um preisbereinigt 0,4 % schwächte sich die gesamtwirtschaftliche Leistung im zweiten Quartal um 0,1 % ab.

Gießerei-Branche

Für die deutsche Gießerei-Branche hat sich in 2018 ein leichter Produktionszuwachs von 0,8 % ergeben. Wie schon in den vorhergehenden Jahren zeigte sich hierbei eine heterogene Entwicklung in den einzelnen Werkstoffgruppen. Richtet man den Blick auf die beiden Hauptkundenbranchen der Gießerei-Industrie, wird deutlich, dass der Produktionszuwachs weniger auf den Fahrzeugbau, sondern eher auf den Maschinenbau zurückgeführt werden kann: Aufgrund der seit September 2018 gültigen neuen Prüfkriterien (WLTP), kam es beim Straßenfahrzeugbau zu gravierenden Problemen und einer in der Folge einbrechenden Pkw-Fertigung. Der daraus resultierende spürbare Rückgang bei den Auftragseingängen für die Gießer zeigte sich grundsätzlich werkstoffunabhängig.

Wettbewerbsumfeld

Vulcast Germany behauptet sich in globalen, von Verdrängungswettbewerb gekennzeichneten Märkten. In Deutschland ist die Zahl der Gießereien weiter rückläufig.

Die verfügbaren Kapazitäten sind weitgehend gleichgeblieben. Das führt dazu, dass es neben Vulcast Germany heute weniger, aber wettbewerbsfähige Konkurrenten auf dem Markt gibt.

Überkapazitäten in allen Bereichen führen jedoch zu einem massiven Wettbewerb über die Preisgestaltung.

Die Hauptabnehmerbereiche unseres Unternehmens:

Fahrzeugbau

Szenarien unabhängiger Forecasting-Institutionen wie LMC Automotive gehen für 2019 von einem deutlichen Minus gegenüber 2018 aus. Zudem korrigierte der VDA Anfang März 2019 seine Prognose für die innerdeutsche Pkw-Fertigung von plus zwei Prozent auf minus fünf Prozent! Damit würde sich ein schon länger andauernder Trend bestätigen: Die Verlagerung der Inlandsproduktion ins Ausland. Dies führt einerseits zu einer rückläufigen innerdeutschen Pkw-Produktion und andererseits zu einer Fertigungszunahme im Ausland. Entsprechend sind bei einigen deutschen Automobilherstellern Modellverlagerungen innerhalb Europas zu beobachten.

Doch es treten ebenfalls Verlagerungen ins Nicht-EU-Ausland auf, die mit dem Potenzial des verlagerten Komponenteneinkaufs verbunden sind. Insgesamt dürfte der Fahrzeugbau (Pkw) in Europa das 2018er-Produktionsniveau bestenfalls halten können. Da die meisten Fahrzeugbaugießereien international, zumindest aber europäisch, zuliefern, dürfte das Szenario des europäischen Marktes das wichtigste sein. Darüber hinaus stehen die OEMs vor weiteren Herausforderungen: Zwar werden die WLTP-Nachwehen weiter abebben, doch am Horizont tauchen die EVAP-Problematik sowie die Verschärfung der RDE-Prüfung (Real Driving Emissions) auf.

Hinter dem EVAP-Test (Evaporative Emissions) verbirgt sich eine ab 01.09.2019 gültige neue Prüfung von Tank- und Kraftstoffleitungssystem aller Neuwagen in Europa bzgl. der Ausdünstung von Kraftstoffen. Auf dem internationalen Markt ergeben sich zudem Unwägbarkeiten durch potenzielle Zollsteigerungen beim Export in die USA, betreffend sowohl Pkw als auch Komponenten. Diese Diskussion ist unverändert in der Schwebe. Die jüngsten Signale von den chinesischen Märkten sind indes ambivalent. Im Automobilmarkt sank das Marktvolumen im Januar und Februar deutlich gegenüber den Vorjahresmonaten. Allerdings zeigen die bereits eingeführten Konjunkturmaßnahmen der chinesischen Regierung zur Stützung der Nachfrage und Ankurbelung der Wirtschaft schon ihre Wirkung. Schwächesignale kommen außerdem aus der Großregion Nordamerika.

Maschinenbau

Die zweitwichtigste Kundengruppe - der allgemeine Anlagen- und Maschinenbau - geht auf ein weiteres Wachstumsjahr mit Vorbehalten zu. Die Erstprognose für das Jahr 2019 lag bei plus zwei Prozent basierend auf hohen Auftragsbeständen und Durchlaufzeiten. Zum Start der Hannover Messe wurde diese Prognose bereits halbiert. Für Gießereien stellt sich hier die Frage, inwieweit das Abarbeiten von Auftragsbeständen im Maschinenbau mit "historischer" Gussproduktion verbunden ist. Schließlich werden normalerweise am Anfang der Durchlaufzeiten die Gusskomponenten angefordert. Viele Sparten, die für die Gießerei-Industrie wichtig sind, schauen in unterschiedlicher Intensität gedämpft optimistisch in das Jahr 2019. Das bedeutet nicht zwingend weitere Steigerungen! Angesichts der ausgelasteten Kapazitäten ist das Halten des Niveaus schon eine logistische Meisterleistung für viele Unternehmen. Ausnahmen gibt es, positive wie negative.

Szenarien

Ein Minus für die deutsche Gussproduktion ist mittlerweile durchaus absehbar. Trotz der sich abzeichnenden Konjunkturschwäche wäre jedoch ein starker Einbruch aktuell nur vorstellbar, wenn exogene Faktoren zum Tragen kommen, welche die Gesamtkonjunktur zusätzlich treffen. Das wären zum Beispiel eine starke handelspolitische Eskalation sowie ein harter Brexit bzw. andere geopolitische Ereignisse. Nachdem die Brexit-Entwicklung nun eine Verlängerung bis Oktober 2019 beinhaltet und dennoch komplett offen ist, sind leider alle Szenarien denkbar.

Die Gießereien und ihre Zulieferer sind hier hoffentlich vorbereitet ihren Teil zur Stabilisierung der Lieferketten beizutragen. Weiterhin befinden sich alle Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China in der Schwebe und können sich jederzeit über Kollateraleffekte auf die EU auswirken. Nach aktueller Datenlage haben die deutschen Gießereien somit im "Best Case" die größte Chance, in Summe das Jahr 2018 mit annähernd dem gleichen Produktionsniveau wie 2017 zu bewältigen. Dafür sprechen zum einen die guten Auftragsbestände bei den Maschinenbaugießereien, welche mehr Substanz zu haben scheinen als in der Hochphase 2007/2008.

Zum anderen würde zu diesem Szenario allerdings auch gehören, dass die Gießereien, welche dem Fahrzeugbau zuliefern, in der Produktion knapp das Vorjahresniveau halten können. Die Wahrscheinlichkeit, die Produktion im Jahr 2018 deutlich zu steigern und mit einem Plus von mehr als fünf Prozent abschließen zu können, ist gering. Dem stehen beim aktuellen Produktionsniveau die hohe Auslastung und die, zu Recht, mit Augenmaß betriebenen Erweiterungsinvestitionen gegenüber. Die gesamtkonjunkturellen Abschwächungssignale bieten zudem kaum Raum für signifikante Belebungen.

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Das Berichtsjahr der Gesellschaft umfasst den Zeitraum Juli 2018 bis Dezember 2018.

Im Berichtsjahr erzielte die Vulcast Germany GmbH Umsatzerlöse in Höhe von EUR 16,0 Mio. (Vorjahr EUR 33,0 Mio.). Im Inland wurden 67,9 % (Vorjahr: 64,7 %) des Umsatzes realisiert - im EU Ausland 23,5 % (25,9 %) - im übrigen Europa 6,9 % (8,8 %) - in Nord- und Südamerika 0,2 % (0,4 %) und in den übrigen Ländern 0,5 % (0,2 %).

Aufgeteilt auf die Produktionsbereiche erzielte der Handformguss einen Umsatzanteil von 48,2 % (Vorjahr: 49,3 %) - auf den Maschinenformguss entfielen 47,0 % (46,7 %) des Umsatzes und auf Modelle 4,8 % (4,0 %).

Die Materialkostenquote beträgt 67,9 % (Vorjahr 70,8 %). Auf die Personalkosten haben die schlanken Kostenstrukturen und die flache Organisation Einfluss - im Berichtsjahr beträgt die Personalkostenquote 25,4 % (Vorjahr 24,1 %). Abschreibungen beliefen sich im Berichtsjahr auf TEUR 176,0 (Vorjahr: TEUR 389,9). Die Gesellschaft hat das bereits zum Zeitpunkt des Erwerbes des Geschäftsbetriebes Ende 2010 vorhandene bewegliche Sachanlagevermögen von der Gesellschafterin Ergocast Verwaltung GmbH gepachtet. Die Betriebsimmobilie hat die Gesellschaft von der Ergocast Immobilien GmbH gemietet. Seit dem Erwerb des Geschäftsbetriebes vorgenommene Investitionen in Sachanlagen wurden direkt von der Gesellschaft vorgenommen. Die Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 176 (Vorjahr TEUR 424) dient vor allem der Verbesserung der Effizienz der Anlagen und Ersatzinvestitionen.

Die Vulcast Germany GmbH schloss das Geschäftsjahr 2018 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 829,3 (Vorjahr TEUR 350,8) ab. Die Gründe, die zu dem Jahresfehlbetrag führten, wurden im Nachgang untersucht und die bereits seit Jahren rückläufige, negative Entwicklung wurde rechtzeitig erkannt. Durch ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung wurde ein Sanierungskonzept zur langfristigen Fortführung des Unternehmens erarbeitet. Das Insolvenzverfahren wurde zum 30.06.2019 erfolgreich abgeschlossen.

Vermögens- und Kapitalstruktur

Die alleinige Gesellschafterin der Vulcast Germany GmbH ist zum Bilanzstichtag die EC Beteiligung UG. Das Anlagevermögen in Höhe von EUR 1,59 Mio. (Vorjahr EUR 1,59 Mio.) macht 22,0 % (23,0 %) der Bilanzsumme aus. Die Investitionstätigkeit belief sich im Berichtsjahr auf EUR 0,18 Mio. (EUR 0,42 Mio.). Das Umlaufvermögen setzt sich aus Vorratsbeständen in Höhe von EUR 2,1 Mio. (Vorjahr EUR 2,3 Mio.) und Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von EUR 1,8 Mio. (EUR 2,8 Mio.) sowie liquiden Mittel von 1.691 TEUR (TEUR 5) zusammen. Zur Stärkung der Liquidität und zur Reduzierung des Ausfallrisikos unserer Forderungen besteht weiterhin ein Factoring-Vertrag. Zum Bilanzstichtag betrug die Factoring-Quote 91 % (Vorjahr: 88 %). Der nicht finanzierte Anteil ist entsprechend als Forderung in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.

Personal

Zum Bilanzstichtag waren insgesamt 200 (Vorjahr: 197) Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Unternehmen beschäftigt, davon 13 Auszubildende (Vorjahr 14). Die Gesellschaft bildet Gießereimechaniker, Industriemechaniker, technische Modellbauer Fachrichtung Gießereitechnik und Elektroniker für Betriebstechnik aus.

Zusammenfassung

Insgesamt ist das Geschäftsjahr deutlich unter den Erwartungen verlaufen. Massiver Preisdruck und gestiegene Personalkosten führten zu geringeren Margen. Das konsequente Festhalten an schlanken Kostenstrukturen und das permanente Umsetzen von Einsparungspotentialen müssen weiter vorangetrieben werden, um dem Kostendruck standzuhalten.

Managementsystem

Zur Sicherung von höchster Qualität, Umweltschutz und Arbeitssicherheit ist ein integriertes Managementsystem im Einsatz, dass sich an folgenden Zertifizierungen orientiert:

- DIN ISO EN 9001 für Qualität
- DIN ISO EN 14001 für Umweltschutz
- DIN ISO EN 50001 für Energiemanagement

Im laufenden Geschäftsjahr wurden die Qualitäts-, Umweltschutz- und Energiemanagement-Zertifikate für die Gesellschaft erneut zertifiziert.

Forschung und Entwicklung

Zusätzlich zur Herstellung von Gussteilen steht den Kunden das Technologiezentrum bei der Entwicklung von Gussteilen zur Verfügung. Dabei wird für die Kunden eine für den Guss optimale Bauteilgeometrie erarbeitet, Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Werkstoffe geleistet und Prototypen erstellt.

Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Die Vulcast Germany GmbH ist als international tätiges Unternehmen den dafür typischen Geschäftsrisiken ausgesetzt. Spezifische Risiken resultieren im Wesentlichen aus den marktbezogenen Einflüssen. Auf den Beschaffungsmärkten sind dies insbesondere die Preisentwicklungen für Roheisen, Schrott und Kupfer, sowie die Entwicklung der Energiepreise. Die Absatzmärkte für die Vulcast Germany sind unter anderem von der Investitionstätigkeit im Bereich Energieerzeugung abhängig, die durch weltpolitische Unwägbarkeiten gedrosselt werden kann.

Marktseitig ist nach einer deutlichen Steigerung seit dem 2. Quartal 2017 mit einer stabilen Auftragslage zu rechnen, da die Kunststofftechnik sowie Land- und Baumaschinen einen überraschenden Boom erleben.

Die Währungsrisiken sind aufgrund des Schwerpunktes der Geschäftstätigkeit in der EURO Zone relativ gering. Forderungsrisiken sind wegen des Kundenportfolios niedrig und werden durch ein straffes Forderungsmanagement frühzeitig erkannt.

Der Umgang mit wesentlichen Geschäftsvorfällen ist in gültigen Richtlinien und Anweisungen geregelt. Die Risikostrategie ist sicherheitsorientiert. Sie erlaubt Risiken frühzeitig zu erkennen, aber auch Chancen aus neuen Entwicklungen zu nutzen.

Die Gesellschaft verfügt über einen Finanz-Forecast und über ein aussagefähiges monatliches Berichtswesen. Detaillierte Planungsprozesse für das jeweilige Geschäftsjahr ermöglichen es, Risiken frühzeitig zu erkennen.

Für die Zukunft wird die Investitionstätigkeit sich vor allem auf die Anlagenverfügbarkeit und die Qualität konzentrieren. Hiermit sind wir in der Lage hochkomplexe Gussteile für unsere Kunden zu fertigen. Die größten Chancen ergeben sich für uns aus dem technischen Knowhow und den effizienten Organisationsstrukturen am Standort.

Im Großguss hat ein sehr starker Wandel im Produktmix stattgefunden. Vor ca. 3 Jahren betrug der Anteil Turbinen und O & G noch ca. 85 % derzeit weniger als 15 %. Durch den Wandel im Produktportfolio kam es zu einem massiven Verfall des Durchschnittspreises von über 2,00 € pro kg auf unter 1,70 pro kg.

Die aufgetretene Kostensteigerung auf Seiten der Vulcast durch Tarifanpassung, Materialpreiserhöhung, Energiekosten etc. konnten nur unzureichend an die Kunden weitergegeben werden. Gleichzeitig steht die Gesellschaft bei Gießereifachkräften im harten Wettbewerb, was zu einem deutlichen Verlust an Arbeitskräften und somit einem Verlust der Betriebsleistung geführt hat.

Diese Umstände haben in den vergangenen drei Jahren zu einem Rückgang des Betriebsergebnisses geführt, der erstmals im Geschäftsjahr 2017/ 2018 zu einem Verlust geführt hat. Im Rahmen des (vorläufigen) Insolvenzverfahrens wurden diese Krisenursachen analysiert. Für die Restrukturierung der Gesellschaft wurden Arbeitspakete definiert, welche Gegenstand der Sanierung im laufenden Insolvenzverfahren sind.

Der Preisanstieg im Rahmen der Rohmaterialpreise sowie der Allgemeinkosten war in der Vergangenheit nicht adäquat an Kunden weitergeben worden. Hierdurch kam es zu auftrags- und teilebezogenen Deckungslücken, die eine Preiserhöhung erforderlich machen. Die hieraus resultierenden Liquiditätsprobleme führten letztlich dazu, dass eine nicht mehr fristgerechte Begleichung von Verbindlichkeiten in der Zukunft drohte. Die hierin liegende Entwicklung der Krisenursachen wurde von der Schuldnerin allerdings rechtzeitig erkannt und das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet.

Diese Aspekte sind Gegenstand dieses Insolvenzplans. Danebenstehende Sanierungsmaßnahmen, wie Prozessoptimierung in den Produktionsabläufen sowie der effiziente Einsatz von Personal sind weitere Bausteine, die jedoch im Verhältnis zu den vorgenannten Punkten nur untergeordneten Einfluss auf die Ertrags- und Liquiditätssituation der Schuldnerin haben.

Geschäftsausblick

Durch die zum Berichtszeitpunkt feststehende, abgewickelte Insolvenz in Eigenverwaltung wird der Fokus die kommende Geschäftsjahre (Kalendergeschäftsjahr 2019 und 2020) auf der Stabilisierung und Sanierung der Gesellschaft durch Maßnahmen des Insolvenzplans ausgerichtet. Für eine erfolgreiche Sanierung der Vulcast Germany sind die wesentlichen Faktoren die fortgesetzte Betriebsfortführung, eine kostendeckende Auftragsplanung sowie Preisverhandlungen mit Kunden.

 

Jünkerath, 17. Februar 2020

Vulcast Germany GmbH

Marc Zube, Geschäftsführer

Jörg Krauskopf, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

 

An die Vulcast Germany GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Vulcast Germany GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vulcast Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Schlussbemerkung

Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen gemäß IDW Prüfungsstandard 450nF.

Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus.

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.

 

München, den 26.02.2020

Central Advicon AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dirk Specht, Wirtschaftsprüfer

Rechtliche, wirtschaftliche und steuerliche Verhältnisse

Firma Vulcast Germany GmbH (vormals: Ergocast Guss GmbH)
Sitz Jünkerath
Handelsregister HRB 41545 des Amtsgerichts Wittlich
Gesellschaftsvertrag Gründungsvertrag vom 23. September 2010
Geschäftsjahr Ab dem Rumpfgeschäftsjahr 01. Juli 2018 bis 31. Dezember 2018 entspricht das Geschäftsjahr dem Kalenderjahr.
Stammkapital und Gesellschafter Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2018 EUR 25.000 und ist vollständig eingezahlt.
  Die Geschäftsanteile werden wie folgt gehalten:
    Anteil am
Stamm-
kapital
(nominal)
 
    EUR %
  EC Beteiligung UG 25.000,00 100,00
Geschäftsführung/Vertretung Im Berichtsjahr waren als Geschäftsführer bestellt:
  • Herr Norbert Lüling, Diplom-Ingenieur, Dahlem
  • Herr Dr. Karl Andermahr, Hamm
  Zum Berichtserstellungszeitpunkt waren folgende Geschäftsführer bestellt:
  • Herr Marc Zube, München
  • Herr Jörg Krauskopf, Leipzig
  Die Geschäftsführer sind und waren einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Prokura Vom 21.06.2017 bis zum 01.03.2019 wurde Herrn Karsten Stegmann Einzelprokura erteilt.
Zum 11.11.2019 wurde Herrn Giuseppe Grasso Gesamtprokura erteilt.
   
Aufsichtsrat/Beirat Ein Aufsichtsrat oder Beirat bestand im Geschäftsjahr nicht.    
Geschäftstätigkeit Gegenstand des Unternehmens ist Herstellung und Vertrieb sowie Handel mit Gussteilen und Modellen. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Rechtsgeschäften berechtigt, die unmittelbar oder mittelbar geeignet erscheinen, dem Zweck der Gesellschaft zu dienen. Sie kann zu diesem Zweck auch andere Unternehmen mit gleichem oder ähnlichem Gegenstand im In- und Ausland gründen, erwerben oder sich an solchen Unternehmen in irgendeiner Form beteiligen. Sie darf Zweigniederlassungen und Tochtergesellschaften im In- und Ausland errichten.    
Wesentliche Gesellschafterbeschlüsse In der Gesellschafterversammlung vom 25.09.2018 wurde die Central Advicon AG als Abschlussprüfer für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01.07.2018 - 31.12.2018 bestellt.    
Personal Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 200 Mitarbeiter in der Gesellschaft beschäftigt.    
Steuerliche Verhältnisse Die Gesellschaft wird unter der Steuernummer 43/667/14222 beim Finanzamt Bernkastel-Wittlich geführt.    

Hinsichtlich der wirtschaftlichen Verhältnisse verweisen wir ergänzend auf die Ausführungen im Anhang (Anlage 3).

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