Haus am Wiehen GmbHLiquidiert

32289 Rödinghausen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Oeynhausen HRB 7268
Eingetragen
13.2.2001
Branche
Wohnheime für Menschen mit BehinderungAmbulante Betreuungsdienste für ältere MenschenAmbulante Betreuungsdienste für Menschen mit Behinderung
Gegenstand
der Betrieb einer Pflegestätte für behinderte, kranke und alte Menschen mit den damit verbundenen Aufgaben

Historie

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Management

NameRolle
Renate Müsch
seit 23.7.2004
Prokura
Klaus Watermann
seit 14.7.2004
Geschäftsführer
Renate Münsch
seit 14.7.2004
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Haus am Wiehen GmbH

Rödinghausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007

Lagebericht

der Haus am Wiehen GmbH

I. Allgemeine Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Wirtschaftliche Entwicklung

Die Konjunktur in Deutschland hat im vergangenen Jahr wieder angezogen und der Wachstumskurs verspricht sich fortzusetzen. Parallel dazu sind die Arbeitslosenzahlen 2007 um 641.000 Personen zurückgegangen. Auf der anderen Seite stiegt die Anzahl der Erwerbstätigen. Die gute wirtschaftliche Lage schlug sich damit deutlich auf dem Arbeitsmarkt nieder. Die Vorzeichen für einen weiteren Aufschwung stehen gut, auch wenn die politische Entwicklung und Reformfähigkeit der großen Koalition in Berlin noch hinter den Erwartungen zurück bleibt.

Nach umfangreichen Koalitionsverhandlungen hat das Bundeskabinett am 17. Oktober 2007 die Pflegereform auf den Weg gebracht. Die geplanten Änderungen sollen ab dem 1. Juli 2008 umgesetzt werden und unter anderem den Hilfe- und Betreuungsbedarf der an Demenz erkrankten Menschen besser berücksichtigen.

Folgende Änderungen stehen im Raum:

- Die Zahlungen für die Pflegestufen I und II werden nicht angetastet.

- Die Zahlungen für die Pflegestufe III werden erhöht.

- Die Zurückstufung eines Pflegebedürftigen in eine niedrigere Pflegestufe wird

finanziell belohnt.

- Einführung einer Pflegezeit von 6 Monaten.

- Veröffentlichung von MDK-Prüfberichten.

- Eine bessere Vernetzung von Pflege- und medizinischen Leistungen.

- Die Beitragssätze sollen um mindestens 0,25% angehoben werden.

Dass diese Vorschläge nicht als Ausweg aus der Finanzmisere gelten, sondern nur eine zeitliche Verschiebung der Finanzmisere darstellen, ist allen Beteiligten bekannt.

Im Rahmen der Föderalismusreform geht das Heimrecht auf die Bundesländer über. Das Heimgesetz gilt so lange weiter, bis alle Länder eigene Heimgesetze verabschiedet haben. Die Länder haben nun die Möglichkeit, bei der Personalausstattung und bei den Mindestanforderungen für die bauliche Ausstattung zu differenzieren und damit auch die zukünftigen Kosten in der Pflege mit zu beeinflussen.

Entwicklung der Branche

Stärkster Wachstumsmarkt im Gesundheitssektor ist nach wie vor die stationäre Altenpflege. Der demographische Trend und der Alterungsprozess in der Gesellschaft treiben die Entwicklung voran. Dieses hat gravierende Folgen für den zukünftigen Bedarf an Pflegepersonal und Pflegebetten. Die Zahl neuer und zu modernisierender Betten muss erheblich steigen. Der Investitionsbedarf ist erheblich. Ob politisch gewünscht oder nicht, ohne privatwirtschaftlich organisierte Unterstützung ist eine qualitativ hochwertige Pflege auf Dauer nicht möglich.

Geschäftstätigkeit der Einrichtung

Das Haus am Wiehen ist eine Alten- und Behinderteneinrichtung und bietet schon seit 1967 Menschen einen Wohn- und Lebensort. Seit dem 1.1.2001 befindet sich die Einrichtung in der Gesellschaftsform einer GmbH und ist seit dem 1.7.2001 in der Trägerschaft der Praetorius AG.

Die Einrichtung verfügt über einen Versorgungsvertrag für 99 Pflegeplätze nach SGB XI und über einen Versorgungsvertrag für 16 Bewohner nach SGB XII (früher BSHG), die in der Wohngruppe "Alte Dorfstraße" in Rödinghausen leben. Somit können insgesamt 115 erwachsene Bewohner aufgenommen werden.

Einen Schwerpunkt bildet der Wohnbereich 1, der überwiegend geistig und körperlich Schwerstbehinderte und dementiell erkranke Bewohner aufnimmt.

Marktentwicklung

Die Auslastung kann als sehr gut bezeichnet werden. Sie betrug trotz Beeinträchtigungen durch den letzten Bauabschnittes im Jahr 2007 durchschnittlich 97%. Über 50% der Bewohner befinden sich in den Pflegestufen 2+3.

Die Preise für die Investitionskosten blieben 2007 konstant, die Preise für pflegebedingte Kosten reduzierten sich, lediglich die Kosten für die Unterkunft und Verpflegung wurden erhöht.

Personalbericht

Das Haus am Wiehen beschäftigte im vergangenen Jahr durchschnittlich 77,47 (Vollzeitäquivalent) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in pflegerischen, hauswirtschaftlichen, therapeutischen, kaufmännischen und technischen Berufen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Anstieg der Beschäftigung um 2,9 Mitarbeiter. Zum 31.12.2007 wurden 113 Mitarbeiter abgerechnet. Die Einrichtung gilt als verlässlicher, wachsender Arbeitgeber der Gemeinde Rödinghausen. Ein entscheidender Faktor ist für uns die Fortbildung der Mitarbeiter, die in regelmäßigen Abständen stattfinden.

II. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Die Anzahl der Pflegetage konnte von 40.013 um 1,82% auf 40.743 im Geschäftsjahr 2007 erhöht werden. Diese Erhöhung konnte trotz Beeinträchtigungen durch den letzten Bauabschnitt erreicht werden. Im Januar 2007 waren 109 Bewohner in unserer Einrichtung. Zum Jahresende 2007 betrug die Belegung 111 Bewohner.

Der Umsatz konnte im Geschäftsjahr 2007 um 4,4% auf 3.868.613 € gesteigert werden. Die Erhöhung hängt direkt mit der Belegungssteigerung und dem Pflegestufenmix zusammen, sowie mit der Anpassung der Pflegeentgelte.

Der um 4,4% gestiegenen Gesamtleistung stehen 1,8% höhere Personalkosten gegenüber. Die Erhöhung resultiert im wesentlichen aus dem verstärkten Pflegepersonaleinsatz.

Das Ergebnis betrug im Berichtsjahr -343.002 € im Vergleich zum Vorjahr mit 11.482 €. Im Ergebnis enthalten sind außerordentliche Aufwendungen für die Abschreibung der abgerissenen Gebäudeteile in Höhe von 362.758,60 €.

Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beträgt zum 31.12.2007 243.258,83 €. Durch eine langfristige Finanzplanung konnte aufgezeigt werden, dass der Fehlbetrag voraussichtlich im Jahr 2010 ausgeglichen ist.

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 392.177 € auf 5.846.200 €.

Die Investitionen betrugen im Berichtsjahr 844.634,97 € und ergeben sich im wesentlichen aus den Aufwendungen für den III. Bauabschnitt.

Durch die Aufnahme eines Kredites in Höhe von 500 T€ und von 120 T€ Darlehensmitteln, die von verbundenen Unternehmen zur Verfügung gestellt wurden, stand zu jeder Zeit ausreichend Liquidität zur Verfügung.

III. Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Das Risikomanagementsystem hat die Aufgabe interne und externe Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzuzeigen. Durch unser Controllingsystem, das aus einer operativen und strategischen Planung besteht, einem integrierten Rechnungswesen, einem monatlichen Reporting mit Abgleich der Vorgaben, verfügen wir über ein Früherkennungssystem, um schnell auf Risiken zu reagieren.

Die Nachfrage nach stationären Pflegeplätzen ist nach wie vor gut. Da die zu Pflegenden immer pflegeaufwendiger werden, sehen wir die Substituierung zur häuslichen Pflege nicht als langfristiges Risiko. Eher können neue Formen der Pflege und alternative ambulante Angebote die Nachfrage nach stationären Pflegeplätzen beeinflussen.

Die Finanzierung für den letzten Bauabschnitt ist gewährleistet. Die Sparkasse Melle hat eine Finanzierungszusage erteilt. Die Baukosten und der Bauprojektzeitrahmen sind durch Abschluss eines Generalunternehmervertrages gesichert.

IV. Ausblick

Die positive wirtschaftliche Lage zum Ende des letzten Jahres hat sich im ersten Quartal 2008 fortgesetzt. Die monatlichen Zahlen entsprechen den geplanten Werten.

Im März 2008 ist der III. Bauabschnitt fristgerecht fertig gestellt worden. Es stehen nunmehr 33 weitere neue Einzelzimmer mit eigenen behindertengerechten Bädern zu Verfügung. Die Baumaßnahme hat zu einer weiteren Strukturverbesserung der Hauses am Wiehen geführt - es wird daher zu keiner Kapazitätserweiterung kommen.

Im Jahr 2008 wird das bereits vorhandene Qualitätsmanagementsystem weiterentwickelt. Eine externe Beraterin wird dabei Unterstützungsarbeit leisten.

Für das Geschäftsjahr 2008 wird mit einem positiven operativen Ergebnis gerechnet.

 

Rödinghausen, den 30. Mai 2008

Bilanz

Aktiva

  31.12.2007
EUR
31.12.2006
EUR
A. Anlagevermögen 5.376.576,13 5.110.586,90
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.962,50 9.072,50
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 5.962,50 9.072,50
II. Sachanlagen 5.370.013,63 5.100.914,40
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.419.492,50 4.918.762,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 143.830,50 182.152,40
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 806.690,63 0,00
III. Finanzanlagen 600,00 600,00
1. Beteiligungen 600,00 600,00
B. Umlaufvermögen 148.921,73 257.290,11
I. Vorräte 48.409,04 45.970,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 97.791,99 208.253,40
1. sonstige Vermögensgegenstände 97.791,99 208.253,40
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.720,70 3.066,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 77.443,54 86.145,77
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 243.258,83 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.846.200,23 5.454.022,78

Passiva

   
  31.12.2007
EUR
31.12.2006
EUR
A. Eigenkapital 0,00 99.743,22
I. gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 49.743,22 38.261,21
III. Jahresfehlbetrag 343.002,05 -11.482,01
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 243.258,83 0,00
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 750,00
C. Rückstellungen 157.408,44 168.094,50
D. Verbindlichkeiten 5.579.248,80 5.083.047,90
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.122.401,24 3.676.497,32
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 360.000,00 240.000,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.096.847,56 1.166.550,58
E. Rechnungsabgrenzungsposten 109.542,99 102.387,16
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.846.200,23 5.454.022,78

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2007 - 31.12.2007
EUR
1.1.2006 - 31.12.2006
EUR
1. Rohergebnis 3.707.402,60 3.524.882,42
2. Personalaufwand 2.618.143,47 2.564.502,68
a) Löhne und Gehälter 2.166.812,09 2.095.631,29
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 451.331,38 468.871,39
davon für Altersversorgung 27.992,53 28.552,08
3. Abschreibungen 214.360,14 243.837,27
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 214.360,14 243.837,27
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 594.360,19 513.705,65
5. Erträge aus Beteiligungen 107,73 60,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.729,46 931,44
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 529,75 1.006,26
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 209.345,96 186.043,50
davon an verbundene Unternehmen 11.875,00 5.374,90
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 72.500,28 16.778,50
10. außerordentliche Aufwendungen 404.085,60 0,00
11. außerordentliches Ergebnis -404.085,60 0,00
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag -1.228,07 1.254,39
13. sonstige Steuern 12.644,80 4.042,10
14. Jahresfehlbetrag 343.002,05 -11.482,01

Anhang

Bei der Haus am Wiehen GmbH handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Soweit Pflichtangaben in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung nicht enthalten sind, wurden die betreffenden Posten in Ausübung des bestehenden Wahlrechtes im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Größenabhängige Erleichterungen wurden in Anspruch genommen.

§ 268 Abs. 6 HGB (Disagio)

Gem. § 250 Abs. 3 HGB wurde ein Disagio in den Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite aufgenommen.

Stand zum 31.12.2007: 61.743,00 €

§ 268 Abs. 7 HGB (Haftungsverhältnisse § 251 HGB)

Es bestand am 31.12.2007 ein für Bewohnergelder treuhänderisch geführtes Konto bei der Sparkasse Melle. Dieses wies zum 31.12.2007 ein Guthaben in Höhe von 50.695,60 € aus.

§ 273 Satz 2 HGB (Sonderposten mit Rücklageanteil § 247 Abs. 3 HGB)

Der Sonderposten mit Rücklageanteil betraf Ansparabschreibungen gem. § 7 g Abs. 3 EStG. Dieser wurde im Geschäftsjahr 2007 erfolgswirksam aufgelöst.

§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB (Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden)

Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung des Jahresabschlusses entspricht den gesetzlichen Regelungen. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach § 8 Abs. 1 der Pflegebuchführungsverordnung.

Die Bilanz wurde ohne Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt (§ 268 Abs. 1 HGB)

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den historischen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Das Umlaufvermögen wurde zu Anschaffungs-/Herstellungskosten bewertet.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen wurden mit dem Betrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, Verluste und ungewisse Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

§ 285 Nr. 3 HGB (Sonstige finanzielle Verpflichtungen)

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen betragen 140.611,15 Euro.

Mit notarieller Urkunde vom 06. Juli 2001 wurde ein Erbbaurechtsvertrag auf die Dauer von 99 Jahren abgeschlossen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen des Vertrages betragen 7.221.071,70 Euro.

§ 285 Nr. 7 HGB (durchschnittliche Zahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer)

Im Jahr 2007 wurden durchschnittlich 120 Mitarbeiter beschäftigt.

§ 285 Nr. 9 a HGB (Bezüge der Geschäftsführer)

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

§ 285 Nr. 9 c HGB (Darlehen an Geschäftsführer)

Dem Geschäftsführer wurden keine Darlehen gewährt.

§ 285 Nr. 1 a HGB (Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren)

§ 285 Nr. 1 b HGB (Angabe von Sicherheiten)

  Gesamt zum 31.12.2007 Restlaufzeit bis 1 Jahr 31.12.2007 Restlaufzeit über 1 bis 5 Jahre 31.12.2007 Restlaufzeit mehr als 5 Jahre 31.12.2007
Verbindlichkeitenspiegel        
Verbindlichkeiten gg. Kreditinstituten 4.122.401,24 € 215.159,68 € 777.833,29 € 3.129.408,27 €
  (Vj. 3.676.497,32 €) (Vj. 87.080,15 €) (Vj. 707.158,60 €) (Vj. 2.882.258,57 €)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen u L. 156.075,53 € 156.075,53 €    
  (Vj. 226.734,66 €) (Vj. 226.734,66 €)    
Verbindlichkeiten gg. Gesellschaftern 40.000,00 €   40.000,00 €  
  (Vj. 40.000,00 €)   (Vj. 40.000,00 €)  
Verbindlichkeiten gg. verb. Untern. 360.000,00 €   360.000,00 €  
  (Vj. 240.000,00 €)   (Vj. 240.000,00 €)  
Sonstige Verbindlichkeiten 887.917,57 € 96.095,37 € 1.409,20 € 790.413,00 €
  (Vj. 883.002,92 €) (Vj. 90.881,81 €) (Vj. 1.323,79 €) (Vj. 790.797,32 €)
Verwahrgeldkonto 12.854,46 € 12.854,46 €    
  (Vj. 9.760,83 €) (Vj. 9.760,83 €)    
Umsatzsteuer 0,00 € 0,00 €    
  (Vj. 171,15 €) (Vj. 171,15 €)    
Summe 5.579.248,80 € 480.185,04 € 1.179.242,49 € 3.919.821,27 €
  (Vj. 5.076.166,88 €) (Vj. 414.628,60 €) (Vj. 988.482,39 €) (Vj. 3.673.055,89 €)

Für die Verbindlichkeiten gg. Kreditinstituten wurden seitens des Unternehmens folgende Sicherheiten gestellt:

Grundschuld

Abtretung Ansprüche Generalunternehmervertrag

Sicherungsübereignung Inventar

§ 285 Nr. 10 HGB (Geschäftsführer)

Geschäftsführer war während des gesamten Geschäftsjahres:

a.) Dipl.-Kaufmann Klaus Watermann, Lübbecke

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

§ 285 Nr. 12 HGB (Sonstige Rückstellungen)

Der Gesamtbetrag der sonstigen Rückstellungen setzt sich wie folgt zusammen:

Rückstellungen für Berufsgenossenschaftsbeiträge   16.444,54 €
Rückstellungen für Gehaltszuschläge   8.635,83 €
Rückstellungen für Resturlaubsverpflichtung/Überstunden   80.846,39 €
Rückstellungen für Jahresabschlußerstellung/Prüfung   12.000,00 €
Rückstellung für die Ausgleichsabgaben   3.780,00 €
Rückstellungen für nicht abgerechnete Leistungen Neubau   32.800,01 €
Rückstellung für Aufbewahrungskosten und sonstige   2.566,67 €
Rückstellung für Veröffentlichung   335,00 €
  Summe: 157.408,44 €

§ 42 Abs. 3 GmbHG (Forderungen und Verbindlichkeiten gg. Gesellschaftern)

Die Gesellschafterin, die PRAETORIUS AG, Melle hat der Gesellschaft ein Darlehen über 40.000,00 € gewährt. Dieses wird mit 5 % p. a. verzinst.

§ 277 Abs. 4 Satz 2 HGB (außerordentliche Aufwendungen und Erträge)

Im Geschäftsjahr 2007 sind Aufwendungen für den Abriss vorhandener Bausubstanz zur Vorbereitung einer Neubaumaßnahme angefallen. Unter den außerordentlichen Aufwendungen wurden erfasst:

Abrisskosten: 41.327,00 €

Restbuchwert Abgang Gebäude: 362.758,60 €

Sonstige Angaben

Von dem in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Gesamtbetrag für "Zinsen und ähnliche Aufwendungen " in Höhe von 209.345,96 € entfallen 11.875,00 € auf Zinsen und ähnliche Aufwendungen für verbundene Unternehmen.

Berichtsprüfung

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Haus am Wiehen GmbH, Rödinghausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den Vorschriften der PBV liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahrsabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den Vorschriften der PBV und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Osnabrück, den 2. Juni 2008

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Rohling, Wirtschaftsprüfer

Wolfgang Deppe, Wirtschaftsprüfer

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