Stammdaten

Register
Amtsgericht Gütersloh HRB 4512
Eingetragen
9.10.1974
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenBeteiligungsgesellschaftenVerlegen von Zeitungen
Gegenstand
Gegenstand der Gesellschaft ist die Herstellung und Bearbeitung von Reproduktionen vornehmlich mittels elektronischer Bildverarbeitungsanlagen, die Herstellung von Druckformen, die Verpackungsentwicklung und Multimedia-Dienstleistungen, deren Vertrieb und damit in Zusammenhang stehende Beratungen und graphische Dienstleistungen. Die Gesellschaft ist zu allen Rechtshandlungen und Maßnahmen befugt, die den Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar zu fördern geeignet sind. Sie ist insbesondere berechtigt, zu diesem Zweck Unternehmen zu erwerben, pachten, zu verpachten, zu vertreten und zu veräußern. Die Errichtung Zweigniederlassungen im Inund Ausland ist zulässig.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ulrich Wesolowski
seit 25.9.2023
Prokura
Marc Lüttig
seit 25.9.2023
Prokura
Stefan Winterberg
seit 25.9.2023
Prokura
Gabriele Kison
seit 1.3.2004
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Flexicon AG

Halle (Westf.)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.08.2023

Bilanz

Aktiva

31.8.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.852.691,80 4.777.720,27
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 208,00 208,00
II. Sachanlagen 867.551,00 929.533,00
III. Finanzanlagen 1.984.932,80 3.847.979,27
B. Umlaufvermögen 1.301.880,88 1.014.715,30
I. Vorräte 338.482,00 470.569,53
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 828.576,12 542.923,45
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 134.822,76 1.222,32
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 20.003,08
D. Aktive latente Steuern 0,00 138.060,00
E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.181.705,52  
Aktiva 5.336.278,20 5.950.498,65

Passiva

31.8.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 570.257,23
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Genussrechtskapital mit Eigenkapital-Charakter 57.750,00 57.750,00
III. Kapitalrücklage 4.145,80 4.145,80
IV. Gewinnrücklagen 934.896,92 934.896,92
davon Eigenkapitalanteil von Wertaufholungen -6.397,00 -6.397,00
V. Verlustvortrag 2.426.535,49  
VI. Jahresfehlbetrag 1.751.962,75  
VII. Bilanzgewinn / Bilanzverlust   -2.426.535,49
davon Gewinn-/Verlustvortrag   1.249.667,27
VIII. nicht gedeckter Fehlbetrag 1.181.705,52  
B. Rückstellungen 841.282,00 468.636,95
C. Verbindlichkeiten 4.494.996,20 4.911.604,47
Summe Passiva 5.336.278,20 5.950.498,65

Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr


vom 1. Januar bis zum 31. August 2023
der
Flexicon AG,
Halle (Westf.)

I.  Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Flexicon AG hat ihren Sitz in Halle (Westf.). Sie ist im Handelsregister des Amts­ge­richts Gütersloh unter HRB 4512 eingetragen.

II.  Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Flexicon AG, Halle (Westf.), zum 31. August 2023 wur­de auf der Grundla­ge der Rech­nungs­le­gungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufge­stellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapi­tal­gesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Sie hat bei der Aufstellung des Jahresabschlus­ses von den größenabhängigen Erleich­terungen für kleine Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 1 HGB und bei der Offenlegung des Jah­res­ab­schlusses von den Erleichterungen gemäß § 326 HGB Ge­brauch ge­macht.

Da es sich bei dem Vorjahr um ein Geschäftsjahr handelt, sind die Zahlen des Be­richtsjahrs mit denen des Vorjahrs nur bedingt vergleichbar.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind über­wiegend im Anhang aufgeführt.

III.  Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung erfolgte trotz der bilanziellen Überschuldung unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB), da der Insolvenzplan durch die Gläu­bigerversammlung bestätigt wurde und das Amtsgericht Bielefeld das Insolvenzverfahren zum 30. Juni 2024, 24:00 Uhr, aufgehoben hat. Die Fortführung wurde am 25. September 2024 durch die Gesellschafter beschlossen.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfol­genden Bilan­zierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaf­fungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um plan­mäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungsko­sten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungsko­sten bis € 800 wur­den aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG im Er­werbsjahr voll ab­ge­schrie­ben.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Ausleihungen sind auf den Barwert abge­zinst.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrige­ren Ta­geswerten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwert­berichtigungen Rech­nung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle unge­wissen Verbindlichkeiten und dro­henden Verluste aus schwebenden Geschäf­ten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag an­ge­setzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei ei­ner Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) be­achtet.

IV.  Angaben zur Bilanz

Ausleihungen gegen Aktionäre bestehen in Höhe von 1.884.629,80 (im Vorjahr: 1.847.676,27).

Rückstellungen

Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zwischen der Bewertung der Pen­sionsrückstellung mit einem 10-jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-jahresdurchschnittszinssatz beträgt € 51.041. In dieser Höhe besteht gem. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB eine Ausschüttungssperre.

Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr beläuft sich auf € 4.344.996,20 (Vorjahr: € 3.855.604,47). Daneben gibt es Verbind­lichkei­ten mit ei­ner Rest­lauf­zeit von mehr als einem Jahr in Höhe von € 150.000,00 (Vorjahr: € 756.000,00).

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jah­ren be­läuft sich auf € 0,00 (Vorjahr: € 300.000,00).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind beträgt  € 2.762.573,81.

V.  Sonstige Angaben

Im Rumpfgeschäftsjahr wurden durchschnittlich 189 Mitarbeiter (Vorjahr: 202) beschäftigt.

Angabe über das Bestehen einer Beteiligung an der Gesellschaft, die nach § 20 Abs. 1 oder 4 AktG der Gesellschaft mitgeteilt worden ist

Die Gabriele Kison Beteiligungs GmbH, Halle (Westf.), hält an der Unternehmung mehr als 25 % des Aktienkapitals.

Weitere Angabepflichten nach dem Aktiengesetz

Angabe über die Gattung der Aktien:

Das Grundkapital der Aktiengesellschaft setzt sich aus 900.000,00 Namensaktien (Stückaktien) ohne Nennwert zusammen.

Halle (Westf.), 4. Dezember 2024

Flexicon AG,
Halle (Westf.)

vertreten durch:

Frau Gabriele Kison, Halle (Westf.)
Vorstand  

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 06.12.2024 festgestellt.

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