Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 41887
Vorher
Conrad Connect GmbH
Eingetragen
12.12.2016
Branche
Großhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und ZubehörGroßhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Der Handel mit, der Vertrieb und die Produktion sowie der Im- und Export von Waren jeglicher Art, insbesondere elektronischen Produkten und Zubehör dazu, über jedweden Kanal einschließlich Versandhandel und aller Formen des E-Commerce. Darüber hinaus umfasst der Gegenstand des Unternehmens die Bereitstellung von Dienstleistungen (z.B. durch den Betrieb von Online-Marktplätzen), die dem Vertrieb von Waren Dritter dienen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Heiko Voigt
seit 12.9.2023
Geschäftsführer
Andreas Kamph
seit 12.9.2023
Prokura
Sabine Kredler
seit 12.9.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RE-INvent Retail GmbH (vormals: Conrad Connect GmbH)

Nürnberg (vormals: Hirschau)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

RE-INvent Retail GmbH, Nürnberg (zuvor Conrad Connect GmbH, Hirschau)

Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Gesellschaft RE-INvent Retail GmbH ("Re-In") ist eine reine Online-Handelsgesellschaft und vertreibt über drei Online-Shops sowie einen integrierten Marktplatz vorwiegend Artikel aus dem Technikbereich. Sitz der Gesellschaft ist Nürnberg.

Forschung und Entwicklung

Wir verfügen über keine eigene Entwicklungsabteilung.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft zeigt sich infolge geopolitischer Unsicherheiten, eines gestiegenen Zinsniveaus sowie hoher Inflation und einer verhaltenen Weltkonjunktur weiterhin zurückhaltend. Insgesamt ist ein Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung in 2023 zu verzeichnen. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat sich in 2023 mit -0,3% negativ gegenüber dem Vorjahr entwickelt.

Die BIP-Entwicklung spiegelt die Folgen der Energiekrise und der im Jahresdurchschnitt hohen Inflation von 5,9% wider. Die Prognosen liegen im Durchschnitt bei einem stagnierenden BIP mit einem Anstieg von 0,2% für 2024 und einem Anstieg von +1,5% für 2025.

Für den Euroraum ist mit einer BIP-Steigerung für 2024 ggü. 2023 von +0,8% auszugehen. Eine Erholung wird ab dem Jahr 2025 in Höhe von +1,5% aufgrund von abgeschwächter Inflation, Zuwächsen der Reallöhne und einer Stabilisierung des Arbeitsmarktes, erwartet.

Der Arbeitsmarkt in Deutschland zeigt sich weiterhin stabil, sodass die Arbeitslosenquote durchschnittlich 5,7% betrug.

Die im Jahr 2023 vorherrschende hohe Inflationsrate wirkte sich weiterhin auf die realen Einkommen aus, auch wenn sich die nominalen Löhne spürbar kräftiger entwickelten als in den Vorjahren. Die privaten Konsumausgaben sinken dementsprechend im Jahresmittel 2023 um real -0,5%. Dies machte sich auch bei den Einzelhandelsumsätzen bemerkbar, welche zwar nominal um 2,3% zulegen konnten, preisbereinigt allerdings einen Rückgang von -3,3% ggü. dem Vorjahr verzeichneten. Insbesondere E-Commerce und der Versandhandel gingen nominal um -0,4% und real um -3,9% ggü. dem Vorjahr zurück. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um +5,9% ggü. dem Vorjahr erhöht. Für 2024 wird eine Erholung der privaten Konsumausgaben um +1,6% erwartet, was auf den prognostizierten Rückgang der Inflation zurückzuführen ist.

Der US-Dollar hat gegenüber dem Euro in 2023 um durchschnittlich -2,6% abgewertet, mit entsprechender Auswirkung auf die Importpreise.

Ertragslage

2023 2022
T-Euro % T-Euro %
Rohertrag 44.734 100,0 45.336 100,0
Personalaufwand 4.626 10,3 4.469 9,9
Abschreibungen 30 0,1 30 0,1
Sonstige betriebliche Aufwendungen 40.614 90,8 38.314 84,5
Gesamtaufwand 45.270 101,2 42.813 94,5
Betriebsergebnis -537 -1,2 2.523 5,5
Finanzergebnis -754 -1,7 -12 0,0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.291 -2,9 2.511 5,5
Steuern vom Einkommen und Ertrag -39 0,1 808 1,8
Sonstige Steuern -43 0,1 -3 0,0
Jahresüberschuss (+), Jahresfehlbetrag (-) -1.373 3,1 1.700 3,7

Die Umsatzerlöse der Re-In sind im Geschäftsjahr 2023 um -6,0 Mio. EUR (-2,9%) gesunken. Der Materialaufwand hat sich entsprechend um -5,4 Mio. EUR (-3,4%) reduziert. Der absolute Rohertrag ist um -0,6 Mio. EUR (-1,3%) gesunken, da auch ein Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge verzeichnet wurde.

Entsprechend der Entwicklung der Umsatzerlöse und des Materialaufwands, ist der CM1 (Umsatzerlöse abzgl. Materialaufwand) verglichen mit den Vorjahren leicht gesunken.

Die Personalkosten stiegen um 3,5% (4,6 Mio. EUR gegenüber 4,5 Mio. EUR im Vorjahr), was auf Regelerhöhungen bei den Löhnen und Gehältern sowie auf Sonderzahlungen zurückzuführen ist.

Die Abschreibungen bewegen sich auf Vorjahresniveau und enthalten planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 6,0%, was insbesondere auf die Bildung von Rückstellungen zurückzuführen ist.

Aufgrund der Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen lag der Gesamtaufwand in 2023 mit 45,3 Mio. EUR um -2,5 Mio. EUR bzw. -5,7% über Vorjahresniveau (42,8 Mio. EUR).

Die Anzahl der Mitarbeitenden, berechnet auf Vollzeit, ist zum Jahresende mit 65 Mitarbeitenden gegenüber dem Vorjahr (61 Mitarbeitende) leicht angestiegen.

Das Betriebsergebnis ist aufgrund des gestiegenen Gesamtaufwandes um -3,1 Mio. EUR niedriger als im Vorjahr ausgefallen.

Das Finanzergebnis zeigt sich im Berichtsjahr um -0,7 Mio. EUR verringert. Dies ist insbesondere auf enthaltene Zinsaufwendungen zurückzuführen, welche aufgrund eines Darlehens gegenüber einem verbundenen Unternehmen angefallen sind. Das Darlehen ist im Berichtsjahr vollständig zurückgeführt worden.

Bedingt durch einen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen Sondereffekt im Zusammenhang mit der Rückstellungsbildung von 2,0 Mio EUR erwirtschaftete die Gesellschaft im Berichtsjahr einen Jahresfehlbetrag in Höhe von Mio. EUR.

Vermögens- und Finanzlage

2023 2022
T-Euro % T-Euro %
Anlagevermögen 66 0,5 77 0,6
Umlaufvermögen:
Vermögensgegenstände 9.393 72,5 10.398 76,8
Finanzmittel und Wertpapiere 3.425 26,4 2.979 22,0
12.818 99,0 13.377 98,8
Rechnungsabgrenzungsposten 58 0,4 51 0,4
Aktive latente Steuern 10 0,1 35 0,2
Vermögen 12.952 100,0 13.540 100,0
Eigenkapital 5.627 43,4 6.130 45,3
Rückstellungen 3.052 23,6 2.224 16,4
Verbindlichkeiten:
Aus Lieferungen und Leistungen 899 6,9 1.263 9,3
Sonstige Verbindlichkeiten 3.373 26,0 3.923 29,0
* davon aus Steuern 1.276 9,8 1.190 8,8
4.272 33,0 5.186 38,3
Eigen- und Fremdmittel 12.952 100,0 13.540 100,0

Das Vermögen ist nahezu komplett kurzfristig investiert.

Der Finanzmittelbestand beträgt zum Stichtag 3,4 Mio. EUR (Vorjahr: 3,0 Mio. EUR).

Im Berichtsjahr erfolgte eine Bareinlage in die Kapitalrücklage der Gesellschaft in Höhe von 18,5 Mio. EUR. Die Bareinlage wurde zur Rückführung eines Darlehens mit einem verbundenen Unternehmen genutzt. Ferner wurde die Kapitalrücklage infolge der Verschmelzung der Re-In International GmbH um EUR 6,1 Mio. erhöht.

Die Aufnahme von Krediten war nicht erforderlich. Es sind demnach keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten vorhanden.

Die Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit in der Lage sämtlichen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - i. d. R. unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch vorfällige Zahlung erfüllt.

Darüber hinaus beliefen sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf 6,1 Mio. EUR (Vorjahr: 6,4 Mio. EUR), deren potenziellen Ausfallrisiken im Rahmen der Jahresabschlusserstellung ausreichend Rechnung getragen wurde. Im Berichtsjahr wurden keine wesentlichen Investitionen vorgenommen.

Die Bilanz der RE-INvent Retail GmbH weist per 31. Dezember 2023 eine Bilanzsumme von 13, Mio. EUR aus und bewegt sich damit Vorjahresniveau

Die Eigenkapitalquote hat sich mit % leicht gegenüber dem Vorjahr (45,3%).

Gesamtaussage

Die im Vorjahr erwartete Steigerung der Umsatzerlöse blieb leicht hinter den Erwartungen. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann insgesamt als gut bezeichnet werden, auch wenn ein nachhaltig profitables Geschäft vor dem Hintergrund der deutlich anspruchsvolleren Marktbedingungen immer schwerer wird.

Chancen- und Risikobericht

Risikobericht

Risikomanagement

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Unsere Risikomanagementaktivitäten haben zum Ziel, Risiken zeitnah zu erkennen, sie zu bewerten, zu steuern und ihre potenziell negativen Auswirkungen mit zielgerichteten Maßnahmen zu mindern.

Zur Identifikation und Bewertung wesentlicher Risiken besteht ein Kontroll- und Risikomanagementsystem unter Betrachtung der Nettorisiken. Die identifizierten Einzel-Risiken werden hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer potenziellen Auswirkungen bewertet. Die identifizierten Risiken werden anschließend in bereichsspezifischen Clustern dargestellt und zusammengefasst. Bei der Bewertung einzelner Risiken berücksichtigen wir sowohl Brutto- als auch Nettorisiken. Das Bruttorisiko stellt das inhärente Risiko vor Berücksichtigung risikominimierender Maßnahmen dar. Das Nettorisiko ist das nach Betrachtung aller risikomindernden Maßnahmen verbleibende Restrisiko. Unsere in diesem Bericht dargestellten Risiken bilden ausschließlich die Bewertung der Nettorisiken ab.

Dieses System wird zur Anpassung an neue Erkenntnisse fortlaufend weiterentwickelt und ausgebaut. Dadurch wollen wir eine Minimierung der bestehenden Risiken erreichen.

Allgemeine und branchenspezifische Risiken

Während das Vorjahr noch von hoher Inflation und konjunkturdämpfenden Effekten wie weltweiter Leitzinserhöhungen geprägt war, wurde im Verlauf des Jahres 2023 ein Rückgang der Inflationsrate und Anstieg der Lohneinkommen beobachtet. Eine Erholung des privaten Konsums blieb dennoch aus, da ein Teil des Kaufkraftplus gespart wurde. Die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts wird für 2024 bei einer stagnierenden Tendenz von 0,2% gesehen.

Die Lohn- und Inflationsentwicklung in 2024 bleibt dennoch ein Risikofaktor der deutschen Wirtschaft. Auch die Diskussionen der deutschen Haushaltslücke, sowie anhaltende wirtschaftspolitische Unsicherheiten und Auswirkungen des Ukraine-Krieges sowie des Nahost-Krieges trüben die Prognosen.

Aufgrund der weiterhin angespannten konjunkturellen Lage und des anhaltend hohen Zinsniveaus wird die Nachfragebereitschaft von B2B Kunden eher verhalten sein. Auch die politischen Entwicklungen hinsichtlich der Umsetzung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) bleiben abzuwarten.

Generell sind wir bestrebt, rechtliche Risiken möglichst gering zu halten und zu kontrollieren. Dafür haben wir die notwendigen Vorkehrungen getroffen, um Gefährdungen zu entdecken und gegebenenfalls unsere Rechte zu verteidigen. Dennoch sind wir grundsätzlich Risiken aus Rechtsstreitigkeiten- oder verfahren ausgesetzt.

Die allgemeinen und branchenspezifischen Risiken werden als mittleres Risiko für das Unternehmen gesehen.

Leistungswirtschaftliche Risiken

Risiken bestehen sowohl auf der Umsatz- als auch auf der Kostenseite durch neue Wettbewerber im Markt. Erschwerend kommt hinzu, dass die Eintrittsbarrieren in einem vom Online-Handel dominierten Markt sehr niedrig sind.

Risiken bei der Kostenentwicklung sind insbesondere durch die angestiegene Inflation zu sehen, welche Auswirkungen auf die Beschaffungspreise im Materialaufwand, die Personalkosten und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben wird. Auch die Fracht- und Rohstoffpreise im Zusammenhang mit den volatilen Energiemärkten und geopolitischen Spannungen stellen einen nicht zu unterschätzenden Risikofaktor dar. Insbesondere die Beschaffungsrisiken werden als hohes Risiko angesehen.

Auf Unternehmensseite haben wir daher auch weiterhin eine entsprechende Planungsunsicherheit. Wir begegnen dieser Tatsache mit umfassenden Kostenmaßnahmen und Abwägung aller Investitionen in Anlagevermögen und Personal. Die kurzfristige Liquiditätsplanung und -steuerung genießt hohe Priorität und steht im Fokus der Geschäftsleitung.

Für das Jahr 2024 erwarten wir Tarifabschlüsse in Höhe der Inflationsrate.

Gewährleistungsrisiken werden durch Vereinbarungen mit den Lieferanten und darüber hinaus durch eine entsprechende Produkthaftpflichtversicherung abgedeckt. Andererseits wird versucht, durch entsprechende permanente Überwachungs- und Qualitätsprüfungsmaßnahmen dieses Risiko so gering wie möglich zu halten. Gewährleistungsrisiken werden als mittleres Risiko angesehen.

Die großen und wesentlichen Risiken aus dem laufenden Geschäftsverkehr sind versichert. Der Versicherungsschutz wird regelmäßig durch unabhängige Experten überprüft. Das Risiko eines Versicherungsausfalls wird als gering eingestuft.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Darüber hinaus wird Liquiditätsrisiken durch laufende Berichterstattung und Planungsrechnungen entgegengewirkt. Die Liquiditätsrisiken werden demnach als gering eingestuft.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Forderungsausfälle sind durch die eingeführten Systeme im Rahmen des Forderungsmanagements in den letzten Jahren deutlich begrenzt.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Ausfall- und Bonitätsrisiken werden als gering eingestuft.

Sonstige Risiken

Die Arbeitslosenquote in der Oberpfalz lag mit 3,2% um 0,3 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau von 2,9%. Die Entwicklung zeigt uns weiterhin die Grenzen für die Einstellung von qualifiziertem Personal auf. Hier sind zunehmend Personalbeschaffungsengpässe, sowohl im Bereich der Logistik als auch für Positionen rund um IT-Entwicklung, Governance Funktionen oder auch Onlinemarketing spürbar. Dem wirken wir durch eine diversifizierte Standortpolitik entgegen.

Der Einsatz von Informationstechnologie, insbesondere in sensiblen Geschäftsprozessen wie dem E-Commerce und der logistischen Abwicklung, erhöht den Schutzbedarf vor unberechtigten Datenzugriffen, Datenmissbrauch und Cyberattacken. Gegen diese als hoch bewerteten Risiken sichern wir uns durch umfassende Sicherheitskonzepte ab. Ein großes Augenmerk der Gesellschaft liegt auf der Verbesserung der Abwehrsysteme gegen die Gefahren der Internetkriminalität. Für den Fall eines Schadens ist die Unternehmensgruppe über eine Cyber-Versicherung abgesichert.

Chancenbericht

In der Unternehmensgruppe, der wir angehören, können wir auf der Beschaffungsseite auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche werden durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei den Lieferanten in den Herkunftsländern als auch in eigenen Geschäftsräumen durchgeführt.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität begegnen. Wir sind von unserem Konzept eines reinen Online-Händlers überzeugt.

Wie im Prognosebericht dargestellt, arbeiten wir intensiv weiter im Rahmen der gestarteten Kosteninitiativen, um unsere Ergebnislage zu verbessern. Die Veränderungen unserer digitalen Transformation helfen, automatisierte und damit wertschöpfende Prozesse einzuleiten, die unser Ergebnis nachhaltig verbessern werden.

Durch Änderung der Kapitalmarktzinsen ergeben sich Zinschancen und Risiken. Die Risiken sind durch die gute Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der Gesellschaft minimiert.

Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin insbesondere in einem schwierigen, sich sehr schnell weiterentwickelnden Wettbewerbsumfeld. Andererseits stellt das anhaltend hohe Zinsniveau und vorherrschende fiskalpolitische Unsicherheiten für die Wirtschaft und den privaten Konsum eine schwer vorhersehbare Bedrohung dar. Auch durch die anhaltenden, geopolitischen Spannungen in der Ukraine und Nahost ist mit gesamtwirtschaftlichen Folgen und konjunkturellen Effekten zu rechnen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Prognosebericht

Für unsere Unternehmensplanung gehen wir für 2024 von einem leichten Umsatzwachstum, insbesondere im B2B Bereich, aus.

Bedingt durch die erwartete Umsatzsteigerung gehen wir für das kommende Geschäftsjahr auch von einer leichten Steigerung des CM1 aus. Dennoch besteht weiterhin, wie im Risikobericht beschrieben, Unsicherheit bei den Beschaffungspreisen.

Gleichzeitig erwarten wir, dass der seit Jahren anhaltende Verdrängungswettbewerb im B2C, verbunden mit einer deutlichen Veränderung der Konsumgewohnheiten der Verbraucher auch weiterhin den Margendruck hochhalten wird.

Wir werden weiterhin an der Erweiterung unseres Angebots (Sortimente, Services) arbeiten, um unsere Shops als Bezugsquelle noch attraktiver zu machen. Dafür wollen wir auch unseren in 2019 gestarteten Marktplatz weiterhin ausbauen und nutzen, um unser Angebot deutlich zu vergrößern und unseren Kunden eine unkomplizierte, faire und attraktive Beschaffung aus einer Hand zu ermöglichen.

Durch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die Erwartungen im Euro-Raum bleiben wirtschaftliche Risiken für das Geschäftsjahr 2024 bestehen, insbesondere im Bereich der Beschaffungspreise und der Personalkosten.

 

Nürnberg, im März 2024

Die Geschäftsführung

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

RE-INVENT RETAIL GMBH, NÜRNBERG (ZUVOR CONRAD CONNECT GMBH, HIRSCHAU)

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 66.263,00 0,00
I. Sachanlagen 41.263,00 0,00
II. Finanzanlagen 25.000,00 0,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 12.817.800,54 68.417,02
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.392.529,42 13,98
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.425.271,12 68.403,04
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 57.759,46 0,00
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 9.700,00 0,00
E. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 0,00 17.630.148,55
12.951.523,00 17.698.565,57

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 5.626.774,62 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 24.630.210,58 0,00
III. Verlustvortrag -17.655.148,55 -17.590.812,36
IV. Jahresfehlbetrag -1.373.287,41 -64.336,19
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 17.630.148,55
B. RÜCKSTELLUNGEN 3.052.367,00 2.000,00
C. VERBINDLICHKEITEN 4.272.381,38 17.696.565,57
- davon aus Steuern: EUR 1.275.652,71 (Vorjahr: EUR 0,00)
12.951.523,00 17.698.565,57

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 44.733.712,65 279.191,35
2. Personalaufwand -4.625.760,79 -36.409,82
a) Löhne und Gehälter -3.843.287,30 -26.126,64
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -782.473,49 -10.283,18
- davon für Altersversorgung: EUR 3.220,60 (Vorjahr: EUR 0,00)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen -30.318,56 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -40.614.319,34 -111.638,98
5. Betriebsergebnis -536.686,04 131.142,55
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 54.566,19 0,55
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -808.663,88 -195.502,00
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 749.562,08 (Vorjahr: EUR 195.502,00)
8. Finanzergebnis -754.097,69 -195.501,45
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -39.300,10 0,00
- davon aus latenten Steuern: EUR 25.300,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
10. Ergebnis nach Steuern -1.330.083,83 -64.358,90
11. sonstige Steuern -43.203,58 22,71
12. Jahresfehlbetrag -1.373.287,41 -64.336,19

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

RE-INvent Retail GmbH, Nürnberg (zuvor Conrad Connect GmbH, Hirschau)

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die RE-INvent Retail GmbH hat ihren Sitz in Nürnberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter der HRB 41887 eingetragen.

Die Re-In Retail International GmbH mit dem Sitz in Nürnberg (Amtsgericht Nürnberg HRB 24081) wurde mit Vertrag vom 05.07.2023 mit der Conrad Connect GmbH (HRB 41887 Amtsgericht Nürnberg) mit Rückwirkung zum 01.01.2023 verschmolzen. Die Gesellschafterversammlung vom 16.05.2023 hatte die Änderung des § 1 (Sitz, bisher Hirschau, Amtsgericht Amberg HRB 5960) in der Satzung beschlossen.

Anschließend wurde die Conrad Connect GmbH zur RE-INvent Retail GmbH umfirmiert. Die Eintragung im HR erfolgte am 05.09.2023.

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Bilanz wird aufgestellt vor Verwendung des Jahresergebnisses; die Gewinn- und Verlustrechnung wird aufgestellt nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG).

Die Vorjahresvergleichswerte entsprechen der Conrad Connect GmbH.

Durch die Verschmelzung wurde bei der RE-INvent Retail GmbH die Kapitalrücklage um TEUR 6.130 erhöht. Aus dem Jahresabschluss der Re-In Retail International GmbH zum 31. Dezember 2022 ergeben sich folgende Werte:

Aktiva

31.12.2022
EUR
Anlagevermögen 76.877,00
Umlaufvermögen 13.377.503,59
Rechnungsabgrenzungsposten 50.645,34
Aktive latente Steuern 35.000,00
Bilanzsumme 13.540.025,93

Passiva

31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.130.210,58
B. Rückstellungen 2.224.176,00
C. Verbindlichkeiten 5.185.639,35
Bilanzsumme 13.540.025,93

Die Gewinn- und Verlustrechnung des angewachsenen Rechtsträgers weist in der Vorperiode die folgenden Beträge aus:

2022
EUR
Umsatzerlöse 205.532.047,56
Sonstige betriebliche Erträge 338.767,56
Materialaufwand -160.534.978,56
Personalaufwand -4.469.410,51
Abschreibung -29.627,88
Sonstige betriebliche Aufwendungen -38.313.800,32
Finanzergebnis -12.038,51
Steuern -810.562,40
Jahresüberschuss 1.700.396,94

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften erstellt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (drei bis dreizehn Jahre) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Forderungen erfolgte zum Nennwert bzw. mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert. Fakturierte Kundenrechnungen, bei denen am Bilanzstichtag der Gefahrenübergang auf den Kunden noch nicht gegeben war, wurden inklusive dem zugehörigen Materialaufwand abgegrenzt.

Sonstige Vermögensgegenstände sind mit Nominalwerten, Rückzahlungsbeträgen und Barwerten angesetzt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Latente Steuern werden für sich in den folgenden Geschäftsjahren voraussichtlich abbauende Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt und anhand des unternehmensindividuellen Steuersatzes von 32,7 % bewertet.

Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Rahmen der kreditorischen Debitoren auch Beträge aus Vorauskassezahlungen von Kunden (direkt oder über Zahlungsdienstleister) enthalten.

Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel als gesonderte Anlage dargestellt.

2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

3. Forderungen gegenüber Gesellschafter

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von EUR 2.693.523,81 ausgewiesen.

4. Eigenkapital

Das Eigenkapital ist geprägt durch die Verschmelzung der Conrad Connect GmbH mit der Re-In Retail International GmbH.

Durch die Verschmelzung ist das Reinvermögen der Re-In International Retail GmbH in Höhe von TEUR 6.130 in die Kapitalrücklage der Conrad Connect übertragen worden.

Ferner wurde von der Muttergesellschaft ein Betrag in Höhe von TEUR 18.500 in die freie Kapitalrücklage nach §272 Abs. 2 Nr. 4 HGB geleistet.

Zum Bilanzstichtag bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von TEUR 10. Diese gehen auf die aktive latente Steuer zurück.

5. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Personalbereich: TEUR 406
Vertriebsbereich: TEUR 92
Finanzbereich: TEUR 143
Rechtsbereich: TEUR 2.355

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind wie folgt strukturiert:

Davon Restlaufzeiten Davon
Gesamtbetrag
EUR
bis zu 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
gesicherte Beträge
EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 899.168,41 899.168,41 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (158,98) (158,98) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (17.695.502,00) (17.695.502,00) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten 3.373.212,97 3.922.861,29 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (904,59) (904,59) (0,00)

7. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen zu folgenden Sachverhalten:

bis 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
Mietvertrag Geschäftsräume 13.684,00 992,00 0,00
KFZ-Leasing 34.332,00 41.222,00 0,00
Gesamt 48.016,00 42.214,00 0,00

Die Vorteile der Geschäfte für die Gesellschaft ergeben sich aus der Nutzung der gemieteten und geleasten Gegenstände. Bei normalem Geschäftsverlauf sind keine Risiken ersichtlich.

Die RE-INvent Retail GmbH hat mit ihrer Tochterfirma get your goods GmbH, Nürnberg, zur Vermeidung einer möglichen Insolvenzantragspflicht eine Mittelzusagevereinbarung abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 weist die Tochterfirma einen Kapitalfehlbetrag von TEUR 517 auf. Eine Inanspruchnahme kann langfristig nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

Angaben zur GuV

1. Währungsumrechnung

Aus der Währungsumrechnung ergaben sich sonstige Aufwendungen von EUR 2.631,64 sowie sonstige Erträge von EUR 79,58.

2. Verzinsung Rückstellungen

Aus der Verzinsung von Rückstellungen ergaben sich Zinsaufwendungen in Höhe von EUR 1.368,00.

3. Steuern vom Einkommen und Ertrag

In den Steuern sind TEUR 25 Aufwendungen aus der latenten Steuer enthalten.

Sonstige Angaben

Anzahl der Mitarbeitenden

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 72 Angestellte, davon 17 Teilzeitkräfte beschäftigt. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der RE-INvent Retail GmbH ist

Herr Heiko Voigt, Schmidgaden, Kaufmann (ab 05.07.2023)

Herr Ralf Bühler, Baldham, Kaufmann, bei Conrad Connect GmbH bis 05.07.2023.

Herr Heiko Voigt, Schmidgaden, Kaufmann, bei Re-In Retail International GmbH bis 05.07.2023.

Gesamthonorar Prüfungsleistungen

Abschlussprüfungsleistungen: TEUR 22
Steuerberatungsleistungen: TEUR 8

Beteiligungen

Eine Aufstellung über die Unternehmen, bei denen die Gesellschaft mindestens 20 % der Anteile hält, ist nachfolgend wiedergegeben:

Tochtergesellschaft Währungseinheit Eigenkapital Anteil am Kapital
%
Ergebnis des Geschäftsjahres
DE - Nürnberg TEUR -517 100 63

Konzernzugehörigkeit

Die RE-INvent Retail GmbH gehört zum Konzernkreis der Conrad Holding SE, Hirschau, die einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht gemäß § 291 HGB aufstellt.

Der Konzernabschluss der Conrad Holding SE kann im elektronischen Bundesanzeiger eingesehen werden.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag gab es keine Ereignisse, die zu berichten wären.

Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss wurde vor Ergebnisverwendung aufgestellt.

Der Jahresfehlbetrag beträgt EUR 1.373.287,41.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Nürnberg, den 29. März 2024

Heiko Voigt

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Verschmelzung
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 5.273,72 0,00 0,00 5.273,72
0,00 5.273,72 0,00 0,00 5.273,72
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 309.225,55 19.704,56 69.931,75 258.998,36
0,00 309.225,55 19.704,56 69.931,75 258.998,36
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
0,00 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
0,00 339.499,27 19.704,56 69.931,75 289.272,08
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Verschmelzung
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 5.273,72 0,00 0,00 5.273,72
0,00 5.273,72 0,00 0,00 5.273,72
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 257.348,55 30.318,56 69.931,75 217.735,36
0,00 257.348,55 30.318,56 69.931,75 217.735,36
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 262.622,27 30.318,56 69.931,75 223.009,08
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
0,00 0,00
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 41.263,00 0,00
41.263,00 0,00
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00
25.000,00 0,00
66.263,00 0,00

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die RE-INvent Retail GmbH, Nürnberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der RE-INvent Retail GmbH, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RE-INvent Retail GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,

für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantworlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 10. Juni 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Behrendt, Wirtschaftsprüferin

Zippel, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 11.06.2024

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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1 nahegelegene Organisation

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