Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 14317
Vorher
TMG Technologie Management Gruppe Unternehmensberatung für Produktion und Logistik GmbHTMG Technologie Management Gruppe Industrial Management Consultants GmbH
Eingetragen
7.8.1986
Branche
UnternehmensberatungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieArchitekturbüros für Orts-, Regional- und Landesplanung
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: die Beratung von Unternehmen, insbesondere durch - Entwicklung von Strategien und Konzepten, - Erstellen von Ausführungsplanungen, - Unterstützung bei der Verwirklichung von Maßnahmen in den Bereichen Produktionsund Fabrikplanung, Logistik, Produktgestaltung, Beschaffung und Organisation sowie durch - Interims- und Projektmanagement.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Klaus Dieterich
seit 21.7.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert65.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
KC DUS I GmbH
65.00%

Gesellschafter

8 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 8 angezeigt

70192 Stuttgart
30.000 €
39.47%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TMG Consultants GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

(gemäß § 327 HGB)

Aktivseite

Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 116.037,77 121.216,27
II. Sachanlagen 251.471,19 170.259,75
III. Finanzanlagen 25.616,32 25.616,32
393.125,28 317.092,34
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.514.365,74 3.241.682,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.438.816,97 11.741.853,56
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.727.845,65 2.174.864,13
13.681.028,36 17.158.399,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 127.587,53 136.325,76
14.201.741,17 17.611.817,79

Passivseite

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
./. Nennbetrag eigener Anteile -29.000,00 -29.000,00
71.000,00 71.000,00
II. Gewinnvortrag 4.548.314,42 4.548.314,42
III. Jahresüberschuss 0,00 0,00
4.619.314,42 4.619.314,42
B. Rückstellungen 4.616.096,43 5.052.044,00
C. Verbindlichkeiten 4.966.330,32 7.940.459,37
14.201.741,17 17.611.817,79

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

(gemäß § 327 HGB)

Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 21.101.170,40 19.995.725,44
2. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 12.790.625,41 12.001.810,05
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.441.528,12 1.312.881,71
- davon für Altersversorgung EUR 245.638,29 (i.Vj. EUR 316.919,98)
14.232.153,53 13.314.691,76
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und
Sachanlagen 67.828,80 57.001,33
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen
- Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 4.004,09 2.054,87
- übrige 4.232.727,41 3.176.723,00
4.236.731,50 3.178.777,87
2.564.456,57 3.445.254,48
5. Erträge aus Beteiligungen 300.144,93 300.247,59
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 300.144,93 (i.Vj. EUR 300.247,59)
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 73.292,81 80.321,47
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 63.347,67 (i.Vj. EUR 75.459,10)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- Aufwendungen aus der Abzinsung 27.903,00 36.578,53
- übrige 26.855,61 11.275,60
54.758,61 47.854,13
318.679,13 332.714,93
2.883.135,70 3.777.969,41
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.422,69 11.847,94
9. Ergebnis nach Steuern 2.881.713,01 3.766.121,47
10. Sonstige Steuern 13.247,88 10.171,15
11. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrags
abgeführte Gewinne -2.868.465,13 -3.755.950,32
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang zum 31. Dezember 2023

(gemäß § 327 HGB)

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeines

Der Jahresabschluss der TMG Consultants GmbH, Stuttgart ("Gesellschaft"), Amtsgericht Stuttgart HRB 14317, wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in EUR erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB.

Die Gesellschaft hat mit ihrer Alleingesellschafterin, der TMG SPV GmbH (bis 13. Dezember 2023: KC DUS II GmbH), Düsseldorf, am 28. Juni 2022 einen Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, der im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 erstmalig zur Anwendung kam.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig drei Jahre zugrundegelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum z. B. aufgrund der Laufzeit eines Patents ergibt. Das Wahlrecht zur Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gemäß § 248 Abs. 2 HGB wird nicht wahrgenommen.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden bei Außenanlagen linear über Nutzungsdauern von 15 bis 19 Jahre vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt bei bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 12 Jahre.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen, soweit es sich nicht um einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert handelt.

Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, sind zum beizulegenden Zeitwert bewertet und werden mit der jeweils zugrunde liegenden Verpflichtung verrechnet. Zu Einzelheiten wird auf die Ausführungen unter den Angaben zur Bilanz verwiesen.

Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt auf Basis der angefallenen Herstellungskosten; die Gewinnrealisierung erfolgt nach Projektabnahme. Projekte mit Verlusterwartung werden zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Sofern der erwartete Verlust die angefallenen Herstellungskosten übersteigt, wird in Höhe des übersteigenden Betrags eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet.

Forderungen werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung von 1 % (i.Vj. 1 %) zu Forderungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Börsenkursen bzw. Tageswerten bewertet.

Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung findet aufgrund der bestehenden Organschaft keine Anwendung.

Zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen wird auf die Ausführungen unter den Angaben zur Bilanz verwiesen.

Die Jubiläumsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Methoden auf Basis eines Zinsfußes von 1,74 % (i.Vj. 1,44 %) unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck berechnet

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins.

Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt.

II. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält zum 31. Dezember 2023 eine unmittelbare Beteiligung i.S.v. § 271 Abs. 1 HGB an dem folgenden Unternehmen:

Name Sitz Anteil am Kapital Eigenkapital 31.12.2023 Ergebnis des Geschäftsjahres 2023
TMG Consultants Eastern Europe Srl Bukarest, Rumänien 100 % RON 2.554.706,83 *) RON 2.268.099,34 *)
*) Umrechnungskurs zum 31.12.2023 1 EUR = 4,9756 RON
Jahresdurchschnittskurs 2023 1 EUR = 4,9467 RON

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen weist ein Betrag von TEUR 2.161 (i.Vj. TEUR 2.700) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf.

Die Forderungen und sonstigen Vermögengsgegenstände enthalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 5 (i.Vj. 322) und Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 3.906 (i.Vj. TEUR 5.485).

Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen in Höhe von TEUR 3.906 (i.Vj. TEUR 5.485) Ausleihungen an verbundene Unternehmen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) angewandt. Folgende Annahmen wurden der Berechnung zugrundegelegt:

31.12.2023
Zinssatz (gemäß Vereinfachungsregel § 253 Abs. 2 S. 2 HGB) 1,82 %
Erwartete Lohn- und Gehaltsteigerungen 0,0 %
Erwartete Rentensteigerungen 1,5 %
Zugrunde gelegte Sterbetafeln Heubeck 2018 G

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und demjenigen aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 14.

Mit der Erstanwendung des IDW-Rechnungslegungshinweis IDW RH FAB 1.021 zum 31. Dezember 2022 erfolgt bei nicht versicherungsgebundenen, rückgedeckten Pensionszusagen erstmalig eine kongruente Bewertung von Pensionsrückstellung und Rückdeckungsversicherungsanspruch nach dem Passivprimat. Seither bemisst sich die Bewertung des leistungskongruenten Teils des Deckungsvermögens nach den Parametern der Rückstellung.

Verbindlichkeiten

Die Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Tabelle:

Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr bis zu 5 Jahre mehr als 5 Jahre Gesamtbetrag 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 250.000,00 125.000,00 375.000,00
(i.Vj. TEUR 250) (i.Vj. TEUR 375) (i.Vj. TEUR 625)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 12.671,20 0,00 12.671,20
(i.Vj. TEUR 402) (i.Vj. TEUR -) (i.Vj. TEUR 402)
Übrige Verbindlichkeiten 4.494.349,72 84.309,40 4.578.659,12
(i.Vj. TEUR 6.914) (i.Vj. TEUR -) (i.Vj. TEUR 6.914)
4.757.020,92 209.309,40 0,00 4.966.330,32
(i.Vj. TEUR 7.566) (i.Vj. TEUR 375) (i.Vj. TEUR 0) (i.Vj. TEUR 7.941)
davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert Art u. Form der Sicherheit
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
Übrige Verbindlichkeiten
Übliche Eigentumsvorbehalte

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und betreffen sonstige Verbindlichkeiten.

III. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Finanzielle Verpflichtungen aus befristeten Miet- und Leasingverträgen bestehen, soweit diese nicht bilanziert sind, in Höhe von TEUR 2.038. Unbefristete finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 65 p.a.

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung

Herr Dipl.-Wirtschaftsing. Klaus Dieterich, Unternehmensberater

Herr Dipl. Ing. Darya van de Sandt-Nassehi, Unternehmensberater

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt 78 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:

2023 2022
Angestellte 75 71
Aushilfskräfte 3 3
78 74

Konzernabschluss, Mutterunternehmen

Die TMG Consultants GmbH, Stuttgart, wird gegebenenfalls in den Konzernabschluss ihres mittelbaren Mehrheitsgesellschafters, der VDSN Beteiligungsmanagement GmbH, Neuss, einbezogen (kleinster und größter Kreis von Unternehmen). Der Konzernabschluss der VDSN Beteiligungsmanagement GmbH ist gegebenenfalls an deren Sitz erhältlich.

 

Stuttgart, den 14. Juni 2024

TMG Consultants GmbH, Stuttgart

Die Geschäftsführung

Darya van de Sandt-Nassehi

Klaus Dieterich

Entwicklung des Anlagevermögens

(gemäß § 327 HGB)

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 544.773,78 9.200,00 0,00 553.973,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 47.609,83 5.972,00 0,00 53.581,83
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.124.852,19 128.689,74 0,00 1.253.541,93
1.172.462,02 134.661,74 0,00 1.307.123,76
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.616,32 0,00 0,00 25.616,32
1.742.852,12 143.861,74 0,00 1.886.713,86
Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Änderungen der Abschreibungen i.Zsg. mit Abgängen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 423.557,51 14.378,50 0,00 437.936,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 262,00 2.935,00 0,00 3.197,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.001.940,27 50.515,30 0,00 1.052.455,57
1.002.202,27 53.450,30 0,00 1.055.652,57
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.425.759,78 67.828,80 0,00 1.493.588,58
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 116.037,77 121.216,27
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 50.384,83 47.347,83
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 201.086,36 122.911,92
251.471,19 170.259,75
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.616,32 25.616,32
393.125,28 317.092,34

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Markt und Geschäftsmodell

2. Herausforderungen in den Kernmärkten der TMG

3. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Ertragslage

4. Finanzlage

5. Vermögenslage

6. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft

7. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

III. Nachtragsbericht

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

3. Prognosebericht

V. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Markt und Geschäftsmodell

Die TMG Consultants GmbH, Stuttgart ("Gesellschaft", "Unternehmen" oder "TMG") ist ein global ausgerichtetes Beratungsunternehmen, das sich mit seinen Leistungen seit der Gründung vor mehr als 35 Jahren konsequent auf die Lösung komplexer Managementherausforderungen in Unternehmen der produzierenden Industrie fokussiert.

Sitz und Hauptstandort des Unternehmens ist Stuttgart. Ein weiterer Bürostandort ist in Düsseldorf; Zweigniederlassungen bestehen nicht. Seit über 25 Jahren führt die TMG im Kundenauftrag auch Projekte in Osteuropa und Asien durch. Mit eigener Tochtergesellschaft ist man in Bukarest vertreten. Über ein Netzwerk internationaler Experten und Projekt-Standorte ist das Unternehmen "rund um den Globus" präsent.

Das Spektrum der Beratungen reicht von strategisch-organisatorischen Neuausrichtungen über die Optimierung der Supply Chain und die Unterstützung der Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis hin zur Planung und Realisierung neuer Standorte und der Überarbeitung bestehender Werksstrukturen. Insbesondere hilft die TMG ihren Kunden bei den Herausforderungen der Digitalen Transformation.

Besonders hervorzuheben ist der ganzheitliche Beratungsansatz verbunden mit der Fähigkeit, Strategien und Konzepte zukunftsorientiert mit einer schnellen und ergebnisorientierten Umsetzung zu kombinieren. Gestützt auf das tiefgreifende industriespezifische fachliche Know-how von Beratern, die zum Teil aus leitenden Funktionen in der Industrie zur TMG gewechselt sind, zählt die Gesellschaft auf den Themenfeldern Prozesse und Organisation, Einkauf, Operative Excellenz, Supply Chain Management und Fabrikplanung zu den führenden Managementberatungen in Deutschland.

Kernbranchen der TMG sind der Maschinen- und Anlagenbau, die Automobil- und Zulieferindustrie, sowie deren Dienstleister. Zum Kundenkreis gehören rund 300 mittelständische Unternehmen und Konzerne.

2. Herausforderungen in den Kernmärkten der TMG

Die Unternehmen der produzierenden Industrie müssen sich mehr als jemals zuvor der globalen Konkurrenz stellen. Der Wettbewerb wird zusehends härter. Unsichere politische Rahmenbedingungen, gepaart mit anhaltenden ökonomischen Schwierigkeiten, nicht zuletzt immer noch durch die Auswirkungen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine, verschärfen den Druck, dem die produzierende Industrie hierzulande ohnehin schon durch die zunehmende Konkurrenz auf den Weltmärkten ausgesetzt ist. Der Wandel von nationalen Industriegesellschaften zur globalen Informationsgesellschaft hat unter anderem zur Folge, dass Produktionssysteme mehr und mehr mit Informations- und Kommunikationssystemen zusammenwachsen. Treibende Kraft dieser Entwicklung ist die rasant zunehmende Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft. Durch sie wird die Art und Weise, wie zukünftig produziert und gearbeitet wird, nachhaltig verändert.

Technische Grundlagen hierfür sind intelligente, digital vernetzte Systeme, dies es erlauben, Menschen, Maschinen und Anlagen direkt miteinander kommunizieren zu lassen. Produktions- und Logistikprozesse von Unternehmen, die innerhalb einer Supply Chain zusammenarbeiten, können nunmehr intelligent miteinander verzahnt werden. Die Produktion lässt sich noch effizienter und flexibler gestalten. Der Einsatz neuer digitaler Technologien wird auch den technischen Service in den kommenden Jahren stark verändern. Vor allem die Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) sowie der Einsatz von Service-Apps und Serviceportalen werden großen und nachhaltigen Einfluss auf die Gestaltung der Geschäftsprozesse und deren Effizienz haben.

3. Forschung und Entwicklung

Aufgrund der zunehmenden Bedeutung von Digitalisierung von Dienstleistungen und Einsatz digitaler Tools im Beratungsprozess hat die Gesellschaft die eigenen Software-Entwicklungskapazitäten weiter ausgebaut. Die 2020/2021 eigenentwickelte Software 7Q1 für weltweite KI-basierte Lieferantensuche für den Einkauf inklusive CO 2 Footprint Calculator und ESG Score (Environment, Social, Governance) wurde im Berichtsjahr konsequent weiterentwickelt und sehr erfolgreich eingesetzt.

Darüber hinaus wurden die Entwicklungskapazitäten für den Einsatz KI-gestützter digitaler Analysetools für den Beratungseinsatz durch gezielte Neueinstellung von KI Experten weiter erhöht. Die TMG sieht sich für die dynamischen Anforderungen in einem wachsenden Markt bestens gerüstet.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen (BMWK 13.12.2023). Im 1. Quartal 2023 ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3 % gesunken, im 2. Quartal 2023 unverändert geblieben, im 3. Quartal 2023 um 0,1 % und im 4. Quartal 2023 um 0,3 % gesunken (jeweils im Vergleich zum Vorquartal). Im Gesamtjahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % geringer als im Vorjahr; Deutschland befand sich in einer Rezession (Statista und tagesschau.de 30.1.2024).

Demgegenüber ist nach ersten Schätzungen das reale BIP sowohl im Euroraum als auch in der EU im Jahr 2023 um 0,5 % gestiegen Eurostat (30.1.2024). Das weltweite BIP-Wachstum wird für das vergangene Jahr 2023 auf rund 3,1 % geschätzt (statista 31.1.2024).

Die Inflation, die wegen hoher Energiepreise und Lieferschwierigkeiten in vielen Branchen in 2022 sprunghaft gestiegen ist, war in Deutschland auch im Jahr 2023 mit 5,9 % hoch (Destatis 16.1.2024). Die in 2022 und 2023 ergriffenen Zinsmaßnahmen der Zentralbanken sollten die Inflationsraten senken, stellten aber auch ein Konjunkturrisiko dar.

Der US-Dollar ist im Jahr 2023 wieder unter die Parität des Eurokurses zum USD gesunken, nachdem es im Juli 2022 erstmals seit 20 Jahren zu einer Parität des EUR zu USD gekommen war (tagesschau.de 12.7.2022), was die in USD gehandelten Güter wie Energie und Rohstoffe erheblich verteuert hatte.

2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 der TMG Consultants GmbH war vor allem durch die erfolgreiche Umsetzung von Projekten in großen Familienunternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus, bei Technologiekonzernen und bei OEMs in der Automobilindustrie und deren Zulieferern geprägt.

Die Gesellschaft hat ihr Engagement zur Gewinnung weiterer Mitarbeiter mit fachlicher Exzellenz und Seniorität im Berichtsraum fortgesetzt. Für die gezielte Verpflichtung neuer Leistungsträger wurden ähnliche Investitionen wie in den Vorjahren getätigt.

In einem konjunkturellen Umfeld, das von einigen Volatilitäten in den für die Gesellschaft relevanten Märkten geprägt war, kann die TMG Consultants GmbH auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurückblicken. Die Gesellschaft konnte das Rekordumsatzniveau des Vorjahres leicht verbessern und die Ergebnissituation auf hohem Niveau stabilisieren.

Als Folge der Erholung auf den für die TMG wichtigen Märkten sind die Umsatzerlöse der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 von 28.651 TEUR im Vorjahr auf 29.757 TEUR gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern ("EBT)" (vor Gewinnabführung) verminderte sich von 3.768 TEUR in 2022 auf 2.870 TEUR in 2023. Der erwirtschaftete Jahresüberschuss (vor Gewinnabführung) 2023 beläuft sich auf 2.868 TEUR (Vorjahr 3.756 TEUR). Die im Vorjahreslagebericht gegebene Prognose für die Umsatzerlöse ("29,7 Mio. EUR") konnte im Geschäftsjahr 2023 erreicht werden, nicht hingegen die Prognose für das Ergebnis vor Steuern ("leicht steigendes EBT").

Am 28. Juni 2022 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Alleingesellschafterin TMG SPV GmbH, ehemals KC DUS II GmbH, Düsseldorf, abgeschlossen und eine ertragssteuerliche Organschaft ab dem Geschäftsjahr 2022 begründet. Während der Dauer des Ergebnisabführungsvertrags beträgt der Jahresüberschuss der Gesellschaft Null. Dies hat auch Bestand für das Geschäftsjahr 2023.

3. Ertragslage

Zur Steuerung der Gesellschaft und zur Messung der Effizienz ihres operativen Geschäftes und ihrer Ertragskraft hat die TMG Consultants GmbH auch im Geschäftsjahr 2023 die Kennzahl EBT verwendet (Ergebnis vor Ertragsteuern und ggfs. außergewöhnlicher Erträge/Aufwendungen). Die Einhaltung der Steuerungsgröße wird durch regelmäßige Soll-Ist-Vergleiche überwacht. So wird sichergestellt, dass Entwicklungen frühzeitig erkannt und bei Abweichungen zu den definierten Zielgrößen geeignete Maßnahmen ergriffen werden können.

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023 lagen mit 29.757 TEUR um 3,9 % über denjenigen des Vorjahres, bei der Gesamtleistung (d.h. unter Einbezug der Bestandsveränderungen an unfertigen Leistungen) beträgt die Steigerung 3,1 % auf 29.030 TEUR. Nachdem der Materialaufwand (i.W. bezogene Leistungen) in 2023 um 0,9 % niedriger als im Vorjahr war, ergab sich beim Rohertrag eine in Bezug auf die Gesamtleistung überproportionale Steigerung um 4,9 % auf 20.206 TEUR nach 19.255 TEUR im Vorjahr.

Der Personalaufwand als der größte Kostenblock der Gesellschaft betrug im Geschäftsjahr 2023 14.232 TEUR (i.Vj. 13.315 TEUR, +6,9 %) und damit 49,0 % (i.Vj. 47,3 %) der Gesamtleistung. Dabei entfiel die Erhöhung im Wesentlichen auf die laufenden und variablen Vergütungen sowie auf einen erfolgreichen Personalaufbau (2023 durchschnittlich 78 Mitarbeiter, Vorjahr 74 Mitarbeiter).

Die Abschreibungen spielten 2023 wie in den Vorjahren mit 68 TEUR (i.Vj. 57 TEUR) nur eine untergeordnete Rolle. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Geschäftsjahr 2023 insgesamt um 33,3 % von 3.179 TEUR im Vorjahr auf 4.237 TEUR und betrugen damit 14,6 % der Gesamtleistung (i.Vj. 11,3 %). Der deutliche Anstieg um 1.058 TEUR entfiel insbesondere auf Raumkosten (+132 TEUR), Fahrzeugkosten (+150 TEUR), Werbe- und Reisekosten (+233 TEUR) sowie auf Personalbeschaffungskosten (+169 TEUR).

Nachdem im Geschäftsjahr 2023 einerseits die Gesamtleistung geringfügig verbessert wurde, andererseits zwar die bezogenen Leistungen abnahmen, die übrigen Kostenblöcke in Summe jedoch überproportional anstiegen, verringerte sich das Betriebsergebnis 2023 auf 2.564 TEUR (i.Vj. 3.445 TEUR) damit um 25,6 % gegenüber dem Vorjahr. Das Finanzergebnis 2023 verringerte sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig bei gleicher Ausschüttung der rumänischen Tochtergesellschaft (300 TEUR) und ähnlichem Zinsergebnis wie im Vorjahr auf 319 TEUR (i.Vj. 333 TEUR). Als Zusammenfassung von Betriebs- und Finanzergebnis sowie der sonstigen Steuern ergab sich für 2023 ein EBT (vor Gewinnabführung) in Höhe von 2.870 TEUR (i.Vj. 3.768 TEUR; -23,8 %). Der Jahresüberschuss 2023 (vor Gewinnabführung) betrug 2.868 TEUR (i.Vj. 3.756 TEUR, -23,6 %). Aufgrund des ab 2022 geltenden Ergebnisabführungsbetrags beträgt der Jahresüberschuss 2023 letztlich Null, wie auch im Vorjahr.

4. Finanzlage

Die Ziele des Finanzmanagements der Gesellschaft sind die nachhaltige Sicherstellung der Liquidität sowie die Bereitstellung von ausreichenden Finanzmitteln zur Erreichung der Unternehmensziele. Der Bestand an liquiden Mitteln beträgt zum 31. Dezember 2023 3.728 TEUR (i.Vj. 2.175 TEUR) und damit 26,2 % an der Bilanzsumme (i.Vj. 12,3 %). Die flüssigen Mittel betreffen neben einem geringfügigen Kassenbestand ausschließlich Guthaben bei Kreditinstituten.

Der Anstieg der liquiden Mittel im Geschäftsjahr 2023 um 1.553 TEUR (71,4 %) resultiert aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 3.317 TEUR (i.Vj. 3.435 TEUR), dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von -1.125 TEUR (i.Vj. -3.223 TEUR) und dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von -639 TEUR (i.Vj. 152 TEUR). Dabei wurden die Beziehungen zu den unmittelbaren und mittelbaren Gesellschaftern nicht der laufenden Geschäftstätigkeit zugeordnet. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit 2023 umfasst einerseits Investitionen ins immaterielle und Sachanlagevermögen (-144 TEUR; i.Vj. -135 TEUR) und andererseits an den mittelbaren bzw. unmittelbaren Gesellschafter ausgegebene Darlehen verrechnet mit der Gewinnabführungsverpflichtung (-981 TEUR; i.Vj. -3.088 TEUR).

Zum 31. Dezember 2023 finanziert sich die Gesellschaft neben Eigenmitteln (32,5 %; i.Vj. 26,2 %) aus Verbindlichkeiten (35,0 %; i.Vj. 45,1 %) und Rückstellungen (32,5 %; i.Vj. 28,7 %).

Die Gesellschaft war 2023 wie im Vorjahr jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Die Investitionstätigkeit zur planmäßigen Entwicklung des Unternehmens wurde im Berichtsjahr den Erfordernissen angepasst. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen für immaterielles Anlagevermögen und Sachanlagen in Höhe von 144 TEUR (Vorjahr 135 TEUR) aus eigenen Mitteln getätigt.

5. Vermögenslage

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 verringerte sich gegenüber dem 31. Dezember 2022 von 17.612 TEUR auf 14.202 TEUR (-3.410 TEUR bzw. 19,4 %). Die Minderung betrifft beim Vermögen im Wesentlichen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (-2.590 TEUR) und die Forderungen gegen die Alleingesellschafterin (-1.579). Beim Kapital verminderten sich im Wesentlichen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (-1.460 TEUR) und die von Kunden erhaltenen Anzahlungen (-750 TEUR).

Das immaterielle und das Sachanlagevermögen spielt zum 31. Dezember 2023 wie zum Vorjahresstichtag mit 2,8 % der Bilanzsumme nur eine untergeordnete Rolle (i.Vj. 1,8 %). Bei den Finanzanlagen, d.h. bei den Anteilen an den Tochterunternehmen ergab sich im Geschäftsjahr 2023 keine Veränderung.

Die Vorräte betreffen unfertige Leistungen für Kundenprojekte und sind im Vergleich zum 31. Dezember 2022 mit 2.514 TEUR um 727 TEUR gefallen (VJ. 3.242 TEUR). Risiken im Hinblick auf die Bewertung der Kundenprojekte sind nach Einschätzung der Geschäftsführung durch angemessene Abschläge bilanziell berücksichtigt. Parallel zu den unfertigen Kundenprojekten sind auch die Anzahlungen der Kunden auf 2.939 TEUR zurück gegangen (i.Vj. 3.689 TEUR).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen zum 31. Dezember 2023 bei 2.718 TEUR und verminderten sich gegenüber dem Vorjahresstichtag trotz gestiegener Umsatzerlöse um 48,8 % aufgrund zeitlich anderer Abrechnung von Kundenprojekten. Die Ausleihungen an die Alleingesellschafterin betragen zum 31. Dezember 2023 3.906 TEUR und damit 27,5 % des gesamten Vermögens (i.Vj. 5.485 TEUR; 31,1 %); der Rückgang um 1.579 TEUR resultiert aus der Verrechnung mit der Gewinnabführungsverpflichtung 2023. Nachdem auch die Verbindlichkeiten gegenüber der Alleingesellschafterin in 2023 zurückgingen (-389 TEUR), betrug die Nettoforderung gegen die Alleingesellschafterin zum 31. Dezember 2023 3.893 TEUR (i.Vj. 5.083 TEUR). Die sonstigen Vermögensgegenstände (809 TEUR; i.Vj. 627 TEUR) enthalten zum 31. Dezember 2023 wie im Vorjahr im Wesentlichen Deckungsvermögen für Pensionsverpflichtungen.

Die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich zum 31. Dezember 2023 gegenüber dem Vorjahr von 3.101 TEUR auf 2.878 TEUR (-7,2 %). Der Rückgang basiert im Wesentlichen auf geringeren Verpflichtungen aus Mitarbeiterboni und -tantiemen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (375 TEUR; i.Vj. 625 TEUR) resultieren aus einem KfW-Darlehen und wurden im Geschäftsjahr 2023 planmäßig getilgt. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 582 TEUR (i.Vj. 707 TEUR) resultieren im Wesentlichen aus Umsatz- und Lohnsteuerverbindlichkeiten (467 TEUR; i.Vj. 661 TEUR).

Das Eigenkapital verändert sich zum 31. Dezember 2023 aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags nicht. Zum Stichtag beträgt das Eigenkapital 4.619 TEUR (i.Vj. 4.619 TEUR); die sich daraus ergebende Eigenkapitalquote beträgt somit 32,5 % (i.Vj. 26,2 %); der Anstieg beruht auf der geringeren Bilanzsumme.

6. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft

Die Gesellschaft befand sich zum 31. Dezember 2023 in einer soliden wirtschaftlichen Lage. Die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 erfüllten aus Sicht der Geschäftsführung die an das Jahr 2023 gestellten Erwartungen. Man ist unter Berücksichtigung des Preisdrucks und der Inflation mit den erzielten Ergebnissen sehr zufrieden.

7. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentlichen Leistungsindikatoren stellen sich zusammengefasst wie folgt dar:

2023 2022 2021 2020 2019
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Umsatz 29.757 28.651 14.985 14.649 15.391
EBT 2.870 3.768 1.789 1.052 727
Eigenkapital 4.619 4.619 4.619 3.361 2.571
Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter 78 74 63 74 71

III. Nachtragsbericht

Der Geschäftsführung sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 eingetreten sind, bekannt.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

1.1 Risikomanagementziele und -methoden

Das Risikomanagement der TMG Consultants GmbH ist eine der zentralen Aufgaben der Geschäftsführung. Es wird im Rahmen der monatlichen internen Berichterstattung an die Geschäftsleitung wahrgenommen. Hierbei werden neben Ergebnis- und Liquiditätskennzahlen auch der Stand wesentlicher operativer und nicht-operativer übergreifender Maßnahmen sowie finanzbezogene Kennzahlen berichtet.

Entwicklungen, die eine Gefahr für die Zielerreichung oder sogar den Fortbestand des Unternehmens darstellen könnten, werden intensiv beobachtet. Ziel ist es, möglichst frühzeitig Informationen über Risiken und die damit verbundenen finanziellen Auswirkungen zu erlangen. Sind negative Abweichungen erkennbar, obliegt es der Geschäftsführung, den Turnus der Überprüfung enger zu setzen, um rasch und gezielt gegensteuernde Maßnahmen einzuleiten.

Im Laufe des Geschäftsjahres 2023 wurden keine Risiken identifiziert, die das Ergreifen von gegensteuernden Maßnahmen erforderlich machten.

1.2. Risiken für eine positive Geschäftsentwicklung

Risiken aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

Zu den Risiken resultierend aus der schwachen gesamtwirtschaftlichen Lage insbesondere in Deutschland und Europa, aus den internationalen Krisen u.ä. verweisen wir auf Punkt IV.3 Prognosebericht. Sollten die dort genannten Abwärtsrisiken die Industriekunden der Gesellschaft betreffen, könnte dies auch negative Auswirkungen auf die Umsatz- und Ertragssituation der Gesellschaft haben.

Allgemeine IT-Risiken

Der Fortschritt in der Informations- und Kommunikationstechnologie lässt die IT-Systeme zusehends komplexer werden. Die Datenflut wird immer größer. Risiken im IT-Bereich entstehen vor allem durch Angriffe von außen auf die IT-Systeme: Angefangen von Hackern über die organisierte Kriminalität bis hin zu staatlich veranlasster Spionage. Aber auch ohne Hacker gibt es eine Vielzahl von IT-Risiken. Zu nennen sind hier insbesondere IT-Prozessrisiken, Software-Risiken sowie solche, die Hardware bzw. Infrastrukturen und die unzureichende Absicherung des IT-Netzwerks betreffen.

Um sich gegen Risiken im IT-Bereich zu schützen, setzt die Gesellschaft die gängigen und bewährten Sicherungseinrichtungen wie beispielsweise Firewalls, Virenscanner etc. ein. Hierbei erfolgt laufend eine Aktualisierung. Darüber hinaus führt die TMG Consultants GmbH in regelmäßigen Abständen eine externe Analyse und Bewertung der eigenen Maßnahmen und Systeme zum Management von IT-Risiken durch, um Bedrohungen der Informationssicherheit zu identifizieren und sich vor diesen bestmöglich zu schützen. Die Mitarbeiter der TMG Consultants GmbH werden durch die IT-Abteilung zudem hinsichtlich notwendiger Verhaltensweisen in Bezug auf Informationssicherheit angemessen sensibilisiert und geschult. Ein weiteres Sicherheitsmerkmal der TMG Consultants GmbH ist die durch eindeutige Vorgaben geregelte Verwaltung von Benutzerkonten und -berechtigungen.

Risiken im Personalbereich

Der Altersdurchschnitt unserer Beschäftigten blieb im Jahr 2023 bei 41,9 (i.Vj. 41,0) Jahren nahezu unverändert. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit der TMG-Beschäftigten lag mit 7,8 Jahren etwas höher als das Vorjahresniveau von 7,6 Jahren. Das durchschnittliche Lohnniveau ist gestiegen.

Wegen der positiven wirtschaftlichen Entwicklung im Berichtsjahr 2023 wurde die Neueinstellung von Mitarbeitern forciert und verstärkt Recruiting Maßnahmen zum Personalaufbau eingeleitet. Damit wird den Risiken aus fehlenden Fachkräften und einer Überalterung des Mitarbeiterstammes durch gezielten Aufbau von neuen Mitarbeitern entgegengearbeitet. Dabei hat sich die enge Zusammenarbeit mit der Hochschule und der Durchführung von berufsbegleitenden Masterstudiengängen bewährt.

Die Beschäftigten erhalten während ihres gesamten Berufslebens Qualifizierungs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten, was sich in den Aufwendungen für Fort- und Weiterbildung spiegelt. Für die betriebliche Qualifizierung kommen dabei unterschiedliche Maßnahmen in Betracht, wie beispielsweise Seminare, Workshops, der Besuch von Fachtagungen oder das Lernen mit neuen Medien.

Der einheitliche und wiedererkennbare Außenauftritt im globalen Bewerbermarkt erhöht die Wahrnehmung als attraktiver Arbeitgeber.

1.3 Gesamtaussage der Geschäftsführung zur Risikosituation der Gesellschaft

Hinsichtlich der in diesem Bericht erläuterten Risiken und Zukunftsaussichten hat die Geschäftsleitung keine Risiken identifiziert, die nach derzeitiger Einschätzung unter Berücksichtigung der ergriffenen Maßnahmen zur Risikosteuerung zu einer dauerhaften oder wesentlichen Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft führen. Die Gesamtsumme der einzelnen Risiken gefährdet nicht den Fortbestand der TMG Consultants GmbH. Allerdings sind zum heutigen Zeitpunkt die weiteren Risiken aus dem Ukraine Krieg oder dem Nahostkonflikt schwer einzuschätzen.

Bei sich verändernden Rahmenbedingungen könnten zum heutigen Zeitpunkt unbekannte oder als unwesentlich erachtete Risiken die Geschäftstätigkeit beeinflussen. Organisatorisch hat die Gesellschaft durch ihre Methodik des Risikomanagements die notwendigen Voraussetzungen geschaffen, um frühzeitig über sich abzeichnende Veränderungen in der Risikosituation Kenntnis zu erlangen und hierauf adäquat reagieren zu können. Die TMG Consultants GmbH hat für verschiedene wirtschaftliche Entwicklungen entsprechende Szenarien vorbereitet, die seitens des Controllings kontinuierlich fortgeschrieben und mit der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung abgeglichen werden.

2. Chancenbericht

2.1. Positionierung des Unternehmens

Die Entwicklungen und Herausforderungen, vor denen die Unternehmen in den TMG-Kernbranchen, namentlich die Automobilindustrie, der Maschinen- und Anlagenbau, die Chemie- und Pharmaindustrie sowie deren Zulieferindustrien und Dienstleister stehen, bietet der Gesellschaft zahlreiche Chancen für neues Geschäft. Die größten Potentiale der TMG Consultants GmbH liegen in marktrelevanten Trends, die eine erhöhte Nachfrage nach Managementberatungsleistungen bedingen können. Die TMG Consultants GmbH ist mit ihrem Leistungsangebot gut positioniert, um erfolgreich an den erwarteten Trends zu partizipieren und die sich bietenden zusätzlichen strategischen und operativen Chancen zielführend zu nutzen.

2.2. Chancen für neues Geschäft

Im Nachfolgenden wird auf besonders hervorzuhebende Chancen für zukünftiges Wachstum der TMG eingegangen:

Chancen durch den Trend zur "digitalen Transformation"

Die Digitalisierung ist in vollem Gange und stellt derzeit viele Unternehmen - insbesondere aus der produzierenden Industrie - vor nicht dagewesene Herausforderungen. Gleichzeitig bietet sie echte digitale Chancen - ob in der Optimierung der Wertschöpfungskette im Zuge von Smart Efficiency oder durch die Erweiterung des Produktportfolios um Digital Innovations. Hierzu zählen z.B. auch die digitale Integration neuer Fertigungsverfahren wie das "additive Manufacturing". Gerade mittelständische Unternehmen können von einer frühzeitigen Positionierung profitieren. Mit dem Aufbau eigener Entwicklungsressourcen und mit ihrem Leistungsportfolio ist die TMG optimal vorbereitet, ihre Kunden bei diesen Herausforderungen und der damit einhergehenden Transformationsprozessen zu unterstützen.

Chancen durch Beratungen zur nachhaltigen Verbesserung von Produktionseffizienz und Unternehmensperformance

Produzierende Unternehmen stehen mehr denn je vor der Herausforderung, nachhaltig profitabel zu wachsen und im globalen Wettbewerb Spitzenleistungen zu erbringen. Situativ aufgesetzte Einzelmaßnahmen können zwar für den einen oder anderen kurzfristigen Erfolg sorgen, das Maximum unternehmerischer Leistungsfähigkeit ist damit aber nicht zu erreichen. Erst die konsequente Ausrichtung aller Unternehmensaktivitäten an wertschöpfenden Prinzipien erlaubt es, Strukturen und Prozesse so zu gestalten, dass ein Höchstmaß an Effektivität und Effizienz sowie Flexibilität und Ergebnisbeitrag erwartet werden kann.

Mit den Erfahrungen aus zahlreichen Projekten zur Produktionsoptimierung und zur nachhaltigen Verbesserung der Unternehmensperformance weist die TMG Consultants GmbH eine tiefgreifende Expertise auf, um die jeweils richtigen Maßnahmen zur Maximierung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit ihrer Kunden zu identifizieren und in gemeinsamer Arbeit zur Umsetzung zu entwickeln. Gemäß den spezifischen Ausgangsvoraussetzungen im jeweiligen Unternehmen stehen die Berater der TMG Consultants GmbH als Partner für die Erarbeitung zielführender individueller Lösungen bis hin zur Konzeption und Umsetzung eines umfassenden "Production Excellence"-Systems zur Verfügung.

Chancen durch Beratungsleistungen im Bereich SCM und Logistik

Das Supply Chain Management (SCM) avanciert mehr und mehr zu einem Hebel, der in hohem Maße für den Gesamterfolg produzierender Unternehmen verantwortlich zeichnet. Wer in seiner Branche zu den führenden Anbietern zählen möchte, muss seine Supply Chain voll im Griff haben. Fakt ist allerdings, dass die überwiegende Mehrheit produzierender Unternehmen, die in den Wertschöpfungsnetzen vorhandenen Effektivitäts- und Effizienzpotenziale nur unzureichend ausschöpft. Die Ursachen dafür reichen von unklaren Zuständigkeiten und sich überschneidenden Verantwortlichkeiten, über mangelnde Transparenz in der Lieferkette bis hin zu einem unzulänglichen Reporting, fehlenden KPIs und Zielsystemen, die sich an den maßgebenden Unternehmensfunktionen orientieren und die übergreifenden Supply Chain-Belange vernachlässigen.

Ein Supply Chain Management, das die Chancen der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung in der Industrie zu nutzen weiß, zeichnet sich durch höhere Effizienz und größeren Kundennutzen aus. Und genau mit diesen Zielen sollte ein SCM 4.0 auch geplant und umgesetzt werden. Die Verantwortung dafür liegt beim obersten Management.

Ein professioneller Blick von außen und eine neutrale fachliche Beurteilung des Status quo und der unternehmensspezifischen SCM-4.0-Potenziale trägt nach aller Erfahrung in hohen Maßen dazu bei, schneller und auf eine effizientere Art und Weise zu einer optimalen Ausrichtung zu kommen und die ersten Schritte auf dem Weg in die neue SCM-4.0-Welt reibungsfreier zu bewältigen. Vor allem, wenn lange Zeit bewährte, nun aber nicht mehr zeitgemäße Strukturen aufzubrechen sind, sollte auf die moderierende Rolle eines erfahrenen Transformationsexperten nicht verzichtet werden: Dessen Vorteil liegt - neben der speziellen fachlichen Expertise - insbesondere darin, dass er weder bei der Lösungskonzeption noch bei der Umsetzung auf übertriebene Bereichsegoismen Rücksicht nehmen muss.

Chancen durch die Wirkungen professioneller Öffentlichkeitsarbeit

Die ständige inhaltliche Anpassung der Dienstleistungen der Gesellschaft an die Herausforderungen der Digitalisierung sowie die Vorzüge des branchen-fokussierten ganzheitlichen Beratungsansatzes der TMG sind über eine professionelle Marketingkommunikation einem noch breiteren Kreis von Führungskräften in den Kernbranchen der Gesellschaft nähergebracht worden.

Ziel der Kommunikationsaktivitäten ist, das TMG-Profil bei den priorisierten Adressaten weiter zu schärfen, den Bekanntheitsgrad im Markt auszubauen und sich auch potentiellen neuen Kunden als attraktiver Beratungspartner für die Lösung komplexer Managementherausforderungen in der produzierenden Industrie zu präsentieren. Als zusätzliche Instrumente einer professionellen Öffentlichkeitsarbeit wurden dabei auch mehrere Studien mit hohem Nutzwert erstellt und in den TMG-eigenen Publikationen TMG INSIGHTS und TMG Impuls sowie im Kunden-Newsletter gezielt vermarktet. Erfolge aus diesen Marketingaktivitäten haben sich bereits in Form etlicher Neukunden-Kontakte und nachweisbarer Beauftragungen durch neue Kunden manifestiert. Die Gesellschaft geht davon aus, dass weiteres Geschäft aus diesen Aktivitäten geschöpft werden kann.

Die TMG Consultants GmbH wurde für 2023 bereits zum fünften Mal in Folge mit dem Titel "Hidden Champion der produzierenden Industrie" ausgezeichnet. Der "Hidden Champion" ist als objektiv-neutrale Bestätigung und als wissenschaftlich fundierter Beleg für die hohe Qualität der TMG-Beratungsleistungen zu werten. Mit diesem Qualitätssiegel verfügt die Gesellschaft somit über ein weiteres, akquisitorisch nutzwertiges Asset für ihre Kommunikationsarbeit und den weiteren geschäftlichen Erfolg.

3. Prognosebericht

Die nachfolgenden Aussagen zum künftigen Geschäftsverlauf der TMG Consultants GmbH basieren auf Einschätzungen, welche die Geschäftsführung nach den ihr vorliegenden Informationen zurzeit als realistisch ansieht. Da es zahlreiche Faktoren gibt, die von der Gesellschaft nicht zu beeinflussen sind, die aber auf den Erfolg, die Geschäftsstrategie sowie die finanziellen Steuerungsgrößen einwirken, besteht insgesamt das unvermeidbare Risiko, dass die prognostizierten Entwicklungen weder in ihrer Tendenz noch in ihrem Ausmaß tatsächlich eintreten.

3.1 Künftige gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Wie bereits im Vorjahr ist der Ausblick auf die zukünftige konjunkturelle Entwicklung mit großen Unsicherheiten verbunden. Die weiteren Entwicklungen im Ukrainekrieg und die daraus resultierenden Folgen sind schwierig vorherzusagen. Aufgrund der Spannungen in Nahost und den daraus resultierenden Schwierigkeiten im Schiffsverkehr sind bereits jetzt die Auswirkungen auf die Logistik zu spüren, sowohl in Bezug auf Verfügbarkeit von Schiffen als auch Transportkosten und -dauer. Des Weiteren sind die Verfügbarkeit und Preisentwicklung für Energie maßgeblich für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland.

Für das Jahr 2024 werden für Deutschland keine nennenswerten Wachstumsimpulse erwartet; so geht die OECD, der IWF und der Sachverständigenrat von einem geringen Wirtschaftswachstum 0,2 % und die Bundesregierung von 0,3 % aus; die Prognose der fünf führenden Wirtschaftsforschungsinstitute sowie der EU-Kommission geht von nur +0,1 % aus (OECD 2.5.2024, EU-Kommission 15.5.2024, BMWK 24.4.2024, IWF 16.4.2024, Gemeinschaftsdiagnose 27.3.2024, Sachverständigenrat 15.5.2024).

Für die Weltwirtschaft wird (wie in 2023) auch für das Jahr 2024 von nur verhaltenem Wachstum in Höhe von 3,1 % (OECD 2.5.2024), 3,2 % (IWF 16.4.2024) bzw. 3,0 % (BMWK 1.3.2024) ausgegangen. Noch schwächer wird das Wirtschaftswachstum in der EU für das Jahr 2024 mit 1,0 % und für den Euro-Raum mit 0,8 % erwartet (EU-Kommission 15.5.2024, IWF 16.4.2024).

Die Inflation wird im Jahr 2024 in Deutschland anhalten, lt. Einschätzung der EU-Kommission, der Bundesregierung und des Sachverständigenrats mit 2,4 %, ebenso in der EU mit 2,7 % und im Euro-Raum mit 2,5 % (BMWK 24.4.2024, EU-Kommission 15.5.2024, Sachverständigenrat 15.5.2024).

Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland ist unverändert. Der ifo Geschäftsklimaindex verharrte im Mai bei 89,3 Punkten. Die Unternehmen zeigten sich weniger zufrieden mit der aktuellen Geschäftslage. Die Erwartungen hellten sich hingegen auf. Industrie, Handel und Bau erholen sich, während die Dienstleister einen Dämpfer bekommen. Die deutsche Wirtschaft arbeitet sich schrittweise aus der Krise heraus. Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima zum dritten Mal in Folge verbessert. Die Firmen zeigten sich merklich zufriedener mit den laufenden Geschäften. Auch der Ausblick auf die kommenden Monate war weniger pessimistisch als im Vormonat. Der Auftragsbestand war allerdings weiter rückläufig. Im Dienstleistungssektor erfuhr der Index einen Rückschlag. Dies war auf etwas weniger gute Urteile zur aktuellen Geschäftslage zurückzuführen. Die Erwartungen hingegen verbesserten sich etwas. Die Unternehmen berichteten von zusätzlichen Aufträgen. Im Handel zog der Index merklich an. Die Geschäftserwartungen verbesserten sich deutlich, bleiben aber weiterhin von Skepsis geprägt. Auch die aktuelle Lage zeigte nach oben. Diese Entwicklung war vor allem durch den Großhandel getrieben. Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima erneut verbessert. Die Unternehmer zeigten sich zufriedener mit den laufenden Geschäften. Auch die Erwartungen fielen etwas weniger pessimistisch aus. Auftragsmangel bleibt aber ein zentrales Problem (ifo Institut 27.5.2024).

3.2 Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr der TMG

Die TMG Consultants GmbH erwartet unter Berücksichtigung aller Perspektiven und Risiken für das aktuelle Jahr 2024 ein in etwa gleichbleibendes Investitionsniveau für ihre Leistungen und für das eigene Geschäft ein zurückgehendes, aber profitables Niveau.

Die Kunden der TMG Consultants GmbH stehen weiterhin vor der Herausforderung, sich im globalen Wettbewerb behaupten zu müssen, um ihren geschäftlichen Erfolg sicherzustellen. Insbesondere die Absicherung der Lieferketten wird als elementar für den Unternehmenserfolg gesehen. Die Herausforderungen, die es im Jahr 2024 zu bewältigen gilt, werden mindestens vergleichbar sein zu denen im abgelaufenen Jahr 2023.

Unsichere politische Rahmenbedingungen, insbesondere der Krieg zwischen der Ukraine und Russland, die überdurchschnittliche Inflation und anhaltende ökonomische Schwierigkeiten in Europa erhöhen für viele Unternehmen den Druck, ihre Organisationen, ihre Leistungen und/oder ihre Geschäftsmodelle auf die geänderten Rahmenbedingungen des globalen Wettbewerbs auszurichten. Die TMG Consultants GmbH hat ihr Leistungsangebot gezielt in diese Richtung weiterentwickelt. Basierend auf dieser strategisch fundierten Leistungsadjustierung ist die Gesellschaft überzeugt, dass die von ihr angebotenen Dienstleistungen auch weiterhin stark nachgefragt werden.

Unter Bezugnahme auf die skizzierten Chancen und Risiken sowie die wirtschaftliche Gesamtentwicklung rechnet die TMG Consultants GmbH für das Geschäftsjahr 2024 mit einem gegenüber 2023 um ca. 20% reduzierten Umsatzniveau. Als Ergebnis dieser Einschätzung wird für das Geschäftsjahr 2024 ein gegenüber 2023 um ca. 30% reduziertes EBT erwartet. Das Eigenkapital wird aufgrund der Ergebnisabführungsverpflichtung zum 31. Dezember 2024 unverändert zum 31. Dezember 2023 sein.

Vorrangiges Ziel bleibt für die TMG, das EBT über profitables Wachstum mittel- und langfristig zu steigern und damit die Zukunft des Unternehmens zu sichern. Mit ihrer Fokussierung und den Kernfeldern ihrer Beratungstätigkeit ist die Gesellschaft für diese Managementherausforderung zukunftsweisend positioniert. Die überwiegend attraktive Nachfrage-Situation berücksichtigend und analog zu den überwiegend positiven Geschäftserwartungen und trotz der schwachen Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft plant die Gesellschaft weitere Personaleinstellungen.

V. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft umfasst auch die Risikosteuerung in Bezug auf Finanzinstrumente. Ziel des Risikomanagements in Bezug auf Finanzinstrumente ist es, diesbezügliche Risiken, soweit wirtschaftlich sinnvoll, zu beseitigen, wobei der Geschäftsführung bewusst ist, dass bestimmte Risiken nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand zu vermeiden sind. Dabei wird durch die fortlaufende Risikoidentifikation, -bewertung und -bewältigung insbesondere hinsichtlich der Forderungen und Verbindlichkeiten das Ziel verfolgt, Risiken bei den Finanzinstrumenten zu minimieren.

Die Kundenforderungen bestehen im Wesentlichen gegen große Unternehmen aus den oben genannten Kernbranchen der TMG, so dass die wesentlichen Ausfallrisiken sich auf Großkunden konzentrieren, jedoch als gering eingeschätzt werden.

Eine Risikoposition besteht in den an den unmittelbaren Alleingesellschafter ausgegebenen Darlehen (31.12.2023 3.906 TEUR; 31.12.2022 5.793 TEUR), die dieser aus eigener Kraft nicht tilgen kann. Die Tilgung soll in den kommenden Geschäftsjahren durch die Gewinnabführung der TMG Consultants GmbH aufgrund des am 28. Juni 2022 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrags erfolgen.

Die Gesellschaft fakturiert ihre Umsätze überwiegend in EURO, ist jedoch im Rahmen ihrer globalen Tätigkeit Währungsrisiken ausgesetzt. Generell werden Währungssicherungsgeschäfte nur nach Einzelfallbetrachtung abgeschlossen. Zum 31. Dezember 2023 bestanden keine derivativen Finanzinstrumente.

Die Ausleihungen an Gesellschafter und langfristige Darlehen haben einen festen Zins und nachdem ansonsten außer den Pensionsverpflichtungen keine verzinslichen Forderungen bzw. Verbindlichkeiten bestehen, wird das Zinsänderungsrisiko als gering betrachtet. Die Finanzanlagen bestehen aus Anteilen an Tochterunternehmen, deren Entwicklung maßgeblich von der Gesellschaft gesteuert wird, so dass in deren Werthaltigkeit ein überschaubares Risiko gesehen wird.

Aufgrund der finanziellen Ausstattung des Unternehmens wird das Liquiditätsrisiko als gering eingeschätzt.

 

Stuttgart, den 14. Juni 2024

TMG Consultants GmbH, Stuttgart

Die Geschäftsführung

Darya van de Sandt-Nassehi

Klaus Dieterich

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die TMG Consultants GmbH, Stuttgart

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TMG Consultants GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TMG Consultants GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 14. Juni 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hämmerle, Wirtschaftsprüfer

Betzin, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde festgestellt am 3. Dezember 2024.

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