B & F Theis Verpachtungs-GmbH & Co. KG
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carl Dominic Zacharias seit 1.4.2026 | Prokura |
Mark Fabian Dr. Theis seit 11.1.2023 | Geschäftsführer |
Burkhard Theis seit 9.9.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wilhelm Theis GmbHBad MarienbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Gesellschaft ist entsprechend ihrem Unternehmenszweck unverändert im Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärbau tätig. Unternehmensstandort ist unverändert Bad Marienberg; die Ausführung entsprechender Aufträge erfolgt deutschlandweit. Das Unternehmen ist einer der größeren technischen Gebäudeausrüster und bietet das komplette Dienstleistungsprogramm im Bereich der Gebäudetechnik an. Die Gesellschaft plant, konzeptioniert und realisiert komplexe Bereiche in der technischen Gebäudeausrüstung, insbesondere auch für Großprojekte. Auftraggeber sind in erster Linie Unternehmen der Immobilienwirtschaft, Generalunternehmen sowie private Investoren. Das Leistungsspektrum der Gesellschaft umfasst die Heizungstechnik, die Klimatechnik, die Kältetechnik, die Sanitärtechnik, die Mess- und Regelungstechnik sowie das technische Gebäudemanagement. II. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Gesellschaft und das Marktumfeld werden daher hauptsächlich durch das Investitionsverhalten und die konjunkturelle Entwicklung in der Baubranche geprägt. In der Bauwirtschaft herrscht zurzeit Vollbeschäftigung, so dass die Gewinnung / Haltung von Fachkräften mittelfristig eine zentrale Rolle spielt. Das Virus Sars-CoV2 spielte im Jahr 2022 keine große Rolle mehr. Vielmehr wurde das Jahr durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und die damit einhergehende Beschaffungskrise geprägt. Die Verteuerung der Energie hatte Auswirkungen auf die Materialbeschaffung, die sich als sehr schwierig gestaltete. Dies hatte negativen Einfluss auf die Abläufe auf den Baustellen, die sich teilweise verzögerten. Zurzeit ist die Gesellschaft überregional tätig bei mehreren Großprojekten und führt innerhalb dieser Baumaßnahmen insbesondere die Gewerke Heizungstechnik, Kältetechnik und Sanitärtechnik aus. III. Geschäftsverlauf Für die Gesellschaft verlief das abgelaufene Geschäftsjahr zufriedenstellend. Die Gesamtleistung und das Ergebnis haben sich gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert. IV. Lage des Unternehmens 1. Ertragslage Für die Gesellschaft verlief das abgelaufene Geschäftsjahr mit einer gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegenen Gesamtleistung in Verbindung mit einem leicht verbesserten Jahresergebnis insgesamt sehr zufriedenstellend. Die Gesamtleistung erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 402 (2,0 %) auf T€ 20.346. Es wurde ein Rohertrag in Höhe von T€ 9.472 erzielt (Vorjahr: T€ 9.276) sowie ein Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ 4.369 (Vorjahr: T€ 3.760) erwirtschaftet. Im Jahr 2022 hat sich die Anzahl der in Bau befindlichen Aufträge abgebaut. Dementsprechend wurde der Umsatz gesteigert und der Bestand an in Bau befindlichen Aufträgen ging zurück. Wie im Vorjahr stieg der Materialaufwand im Verhältnis stark an, während beim Personal ein nicht nennenswerter Anstieg zu verzeichnen war. Dies ist unter anderem dem Fachkräftemangel geschuldet. Die Auflösung von Einzelwertberichtigungen von Forderungen überstieg wesentlich den zu verzeichnenden Forderungsverlust. Auch reduzierte sich der Rückstellungsbedarf für Gewährleistungen gegenüber dem Vorjahr, so dass die Belastung für das Ergebnis geringer ausgefallen ist. Der Bestand an unfertigen Bauleistungen (Bruttowert vor Saldierung der erhaltenen Anzahlungen bis maximal zur Höhe des jeweiligen Aktivwertes) verringerte sich zum 31.12.2022 stichtagsbezogen insgesamt um rd. 14,1 % gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr T€ 13.197. 2. Finanzlage Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit des abgelaufenen Geschäftsjahres beträgt T€ 1.073 (Vorjahr: T€ 2.071). Das Unternehmen befindet sich weiterhin in einer sehr guten Liquiditätslage mit - zum Bilanzstichtag - liquiden Mitteln in Höhe von T€ 15.434 (Vorjahr: T€ 18.759) und besitzt eine überdurchschnittlich hohe und gegenüber dem Vorjahr trotz Gewinnausschüttung verbesserte Eigenkapitalausstattung. Im Berichtsjahr wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 94 getätigt, die ausschließlich auf die Anschaffung und materieller Anlagegüter im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung (übliche Ersatzinvestitionen) entfallen. Die Investitionen in das Finanzanlagevermögen belaufen sich auf T€ 2.718. 3. Vermögenslage Die Vermögensstruktur zum 31.12.2022 ist durch einen rechnerischen Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme von 19,2 % (31.12.2021: 11,4 %) gekennzeichnet. Auf die Vorräte (Materialbestände sowie unfertige Leistungen, vermindert um die erhaltenen Anzahlungen bis max. zur Höhe des jeweiligen Auftragswertes, und geleistete Anzahlungen) entfallen 7,9 % (31.12.2021: 4,4 %) der Bilanzsumme. Forderungen und sonstige Aktiva - einschließlich der liquiden Mittel - haben einen Anteil von insgesamt 72,9 % (31.12.2021: 84,2 %) an der Bilanzsumme. Die Kapitalstruktur hat sich zum Bilanzstichtag 31.12.2022 aufgrund des Jahresergebnisses (abzüglich Gewinnausschüttung) weiter verbessert. Relativ erhöhte sich der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme auf 60,1 % (31.12.2021: 55,8 %). Die weiterhin überdurchschnittlich hohe bilanzielle Eigenkapitalquote konnte damit gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Absolut erhöhte sich das Eigenkapital auf Grund des Jahresergebnisses 2022 abzüglich der Ergebnisverwendung um T€ 1.108 auf nunmehr T€ 15.398. Die hohe Eigenkapitalquote ermöglicht es dem Unternehmen, die Finanzierung des Geschäftsbetriebs und der Investitionen, wie in den Vorjahren, aus dem eigenen Cashflow vorzunehmen. V. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet. VI. Risikobericht Durch eine monatliche durchgeführte exakte Nachkalkulation und einen permanenten Abgleich der erhaltenen bzw. angeforderten Anzahlungen mit den jeweils erbrachten Leistungen ist gewährleistet, dass die betriebswirtschaftliche Entwicklung sämtlicher in Ausführung befindlichen Projekte fortlaufend zeitnah kontrolliert wird und nach den vertraglichen Bestimmungen zu beanspruchende Gelder entsprechend dem jeweiligen Leistungsfortschritt angefordert werden bzw. eingehen. Soweit in Einzelfällen unfertige Leistungen erkennbare Risiken in Form eines negativen Deckungsbeitrages bergen, wird dieser Tatsache im Rahmen des Jahresabschlusses durch verlustfreie Bewertung der entsprechenden Leistungen Rechnung getragen. Besondere Risiken aus derzeit laufenden und künftigen Projekten zeichnen sich auch zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ab. Erkennbaren Einzelrisiken, insbesondere im Gewährleistungsbereich, ist durch entsprechende Rückstellungsbildung im Rahmen des Jahresabschlusses für das abgelaufene Geschäftsjahr in vollem Umfang Rechnung getragen worden. Bestehenden Risiken im Rahmen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Hinsichtlich der Personalpolitik wurden auch die in den vergangenen Jahren etablierten Maßnahmen (Social-Media-Accounts, gezieltes Scouting, Teilnahme an digitalen Ausbildungsbörsen, Werbemaßnahmen, Verlosungen, Recruitingkampagnen, Weiterbildung etc.) kontinuierlich erweitert, um hier sowohl Leistungsträger im Unternehmen zu halten als auch neue Mitarbeiter bzw. Auszubildende aus dem Markt zu rekrutieren. Insbesondere die Besetzung noch offener Ausbildungsstellen erfordert ein gezieltes Bewerbermarketing. Durch die hohe Inflation und die steigenden Kreditzinsen ist eine merkliche Zurückhaltung in der Vergabe von neuen Aufträgen zu beobachten. VII. Chancenbericht Für die Zukunft gehen wir von einer stagnierenden Nachfrage von Großaufträgen in Form von Neubauten aus, aber durch eine frühzeitige Entwicklung auf Ersatzinvestitionen gehen wir von einer guten Auslastung unserer Kapazitäten aus. Aufgrund der durch die Bundesregierung beschlossenen Energiewende ist der Bedarf an energetischen Sanierungen angestiegen. Die gute Kapitalausstattung und der hohe Technisierungsgrad des Unternehmens wird auch künftig eine reibungslose Abwicklung von Großaufträgen ermöglichen, sodass wir auch mittelfristig von einer Fortsetzung der wirtschaftlich erfolgreichen Unternehmensentwicklung ausgehen. VIII. Prognosebericht Die Gesamtleistung im Zeitraum 01.01.2023 bis 30.06.2023 liegt auf Basis der für diesen Zeitraum erstellten vorläufigen Auswertungen bei mehr als rd. 8,4 Mio. € (01.01.2022 bis 31.07.2022: rd. 9,4 Mio. €). Die Bestandsveränderung bei den in Ausführung befindlichen Bauaufträgen ist hierbei jeweils mit einem vorläufig ermittelten Wert berücksichtigt. Die Entwicklung der weiterhin in Ausführung befindlichen Projekte verlief im Wesentlichen planmäßig. Für das Geschäftsjahr 2023 wird insgesamt nach heutiger Einschätzung mit einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit etwa auf dem Niveau des Jahres 2022 gerechnet, also im Vergleich zu den Vorjahren eine weitere Stabilisierung der zufriedenstellenden Ertragssituation erwartet. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass noch im Jahr 2023 die Schlussrechnung und damit die Gewinnrealisierung für einen wesentlichen Teil der Ende 2022 noch in Ausführung befindlichen Projekte erfolgen kann. Das bereits seit Jahren etablierte Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001 wurde im Rahmen der Re-Audits konsequent genutzt, um bestehende Prozesse noch effizienter zu gestalten und um stets ändernde Rahmenbedingungen zu adaptieren und zu verfeinern. Dies ist für unser Geschäftsmodell unabdingbar, um bei der Leistungsfähigkeit und Termintreue bei heutigen als auch zukünftigen Bauvorhaben mitzuhalten. Der Auftragsbestand (einschließlich der noch zu erbringenden Leistungsanteile bereits begonnener Aufträge) zum 31.12.2022 betrug ca. 23,0 Mio. € (31.12.2021: rd. 12,7 Mio. €). Ende November 2023 beläuft sich der Auftragsbestand auf rd. 17,7 Mio. € (Ende August 2022: rd. 11,8 Mio. €). Das zurzeit bestehende Auftragsvolumen wird nach heutigen Planungen nicht bis zum Ende des Kalenderjahres 2023 abgearbeitet sein, so dass auch zum Jahresende 2023 unfertige Bauleistungen - bezüglich einiger größerer Projekte in erheblicher Größenordnung - bestehen werden und eine gute Kapazitätsauslastung des Unternehmens auch mittelfristig gesichert erscheint. Gemäß der Konjunkturprognose Sommer 2023 des ifo Instituts wird das Bruttoinlandsprodukt 2023 mit einer Veränderungsrate von -0,4 % sinken. Für 2024 wird von einer Konjunkturerholung ausgegangen. Durch das Eingreifen der Europäischen Zentralbank sinkt die hohe Inflation langsam, was jedoch für steigende Kreditzinsen sorgt, die insbesondere die Nachfrage im Bauhauptgewerbe treffen. Die Bautätigkeit im Hochbau bleibt rückläufig. Durch die hohe Inflation und die steigenden Kreditzinsen fehlt es an Neuaufträgen. Die Bauvorausschätzung des ifo Instituts vom Mai 2023 geht daher für 2023 von einem Rückgang der realen Bauinvestitionen im Hochbau um 3,2 % gegenüber dem Vorjahr aus. Aufgrund der komfortablen Auftragslage und der voraussichtlich in 2023 fertigzustellenden Großprojekte wirkt sich der negative Trend derzeit in unserem Unternehmen nicht aus. Abzuwarten ist die Entwicklung im Folgejahr. Die bisherige zurückhaltende Ausschüttungspolitik - abgesehen von einzelnen Gewinnausschüttungen maximal bis zur Höhe eines Jahresergebnisses im wesentlichen Gewinnthesaurierung und dadurch im laufe der Jahre kontinuierliche Stärkung der Eigenkapitalbasis des Unternehmens - soll auch in der näheren Zukunft grundsätzlich unverändert beibehalten werden, um eine überdurchschnittliche Eigenkapitalausstattung des Unternehmens auch in Zukunft sicherzustellen.
Bad Marienberg, 15. Dezember 2023 Wilhelm Theis GmbH gez. Burkhard Theis gez. Dr. Fabian Theis Bilanz zum 31. Dezember 2023Wilhelm Theis GmbH, Bad MarienbergAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeines Die Wilhelm Theis GmbH hat ihren Sitz in Bad Marienberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Montabaur unter der HRB 1840 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Gewinnverwendung aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB) aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die nachstehend erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Das abnutzbare Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, abzüglich Abschreibungen aufgrund zum Bilanzstichtag eingetretener Wertminderungen, angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Berücksichtigung notwendiger Wertberichtigungen. Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Forderungen sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch aktivisch abgesetzte Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine gleichfalls aktivisch abgesetzte Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach folgenden Grundsätzen bewertet: Berechnungsparameter: Rechnungszins
Bewertungsverfahren: PUC-Methode (projected unit credit method) Im Berichtsjahr ergibt sich - wie im Vorjahr - eine Vermögensverrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB (Aktivwert der verpfändeten Bankguthaben und Pensionsverpflichtungen), die sich nach folgenden Grundsätzen ermittelt (Angaben gemäß § 285 Nr. 25 HGB):
Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 2. Halbsatz HGB wurden folgende Aufwendungen und Erträge verrechnet:
Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Abdeckung der Verpflichtungen notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. 2. Gliederung des Jahresabschlusses Die Gliederung der Bilanz wurde innerhalb des Finanzanlagevermögens um den Posten "Deckungskapital aus Lebensversicherungen" erweitert. Zur besseren Einsicht in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wurden die Ausweise in der Gewinn- und Verlustrechnung um folgende Positionen erweitert:
III. Erläuterungen zu den einzelnen Positionen der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem Anlagenspiegel (Anlage A zum Anhang) dargestellt. 2. Umlaufvermögen a. Vorräte Erhaltene Anzahlungen wurden nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB bis zur Höhe des jeweiligen Einzelauftragswertes wie folgt von den Aktivposten abgesetzt:
b. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von € 226.423,49 (Vorjahr: € 169.881,04) enthalten. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben € 12.957,04 (Vorjahr: € 39.414,73) eine vereinbarte Laufzeit von mehr als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Steuererstattungsansprüche in Höhe von € 1.036,02 (Vorjahr: € 0,00). Innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände sind keine größeren Positionen enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstanden sind. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält keine Disagiobeträge. 4. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) beträgt DM 120.000,00 (Angabe gemäß Art. 42 Abs. 3 Satz 3 EGHGB). 5. Bilanzgewinn
6. Rückstellungen a. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Aufgrund der gesetzlichen Neuregelung erfolgte die Abzinsung auf Basis eines durchschnittlicher Marktzinssatz für einen Zeitraum von zehn Jahren, anstatt von bisher sieben Jahren. Der sich beim Übergang auf die neue Regelung ergebende Unterschiedsbetrag in Höhe von € 10.695,00 (Vorjahr: € 49.866,00) errechnet sich aus der Differenz zwischen dem Ergebnis bei Anwendung des niedrigeren durchschnittlichen 7-Jahres-Zinses und dem Ergebnis bei Anwendung des höheren 10-Jahres-Zinses. b. Sonstige Rückstellungen In der Position "Sonstige Rückstellungen" sind Rückstellungen für Urlaubsverpflichtungen und Überstundenabgeltung (T€ 163 / Vorjahr: T€ 121), für Gewährleistungsaufwand (T€ 1.394 / Vorjahr: T€ 1.415), für Tantiemen (T€ 470 / Vorjahr: T€ 426), für ausstehende Rechnungen (T€ 48 / Vorjahr: T€ 61), für Restarbeiten im Zusammenhang mit abgerechneten Projekten (T€ 22 / Vorjahr: T€ 84), für Archivierungskosten (T€ 66 / Vorjahr: T€ 42), für Schadensersatzleistungen (T€ 95 / Vorjahr: T€ 95) und übrige Rückstellungen (T€ 45 / Vorjahr: T€ 40) enthalten. 7. Verbindlichkeiten Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel
Alle Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Außer den üblichen Eigentumsvorbehalten bestehen für die Verbindlichkeiten keine Sicherheiten. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 1.017.681,72 (Vorjahr: € 284.435,41) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 9.957,06 (Vorjahr: € 7.544,98). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind keine Positionen enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstanden sind. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Allgemeines Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert. 2. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Der Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von € -62.429,00 (Vorjahr: € -37.941,00), resultierend aus der Teilauflösung der Pensionsrückstellungen. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge sind für die Beurteilung der Ertragslage der Gesellschaft als unerheblich anzusehen. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen in Höhe von € 1.359.958,77 auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des laufenden Geschäftsjahres. Steueraufwendungen in Höhe von € 34.193,50 entfallen auf Vorjahre. V. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Angaben beziehen sich als Summe aller Leistungsverpflichtungen (ohne Abzinsung) auf die vertragliche Gesamtlaufzeit.
2. Ausschüttungssperre Der Unterschiedsbetrag bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von € 10.695,00 (Vorjahr: € 49.866,00) ist nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt. 3. Arbeitnehmer Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Durchschnitt
4. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung:
5. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. 6. Gewinnverwendung Der Gewinnverwendungsvorschlag sieht vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres - unter Berücksichtigung der bereits im Jahr 2024 vorgenommenen Gewinnausschüttung - in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Vorgänge von besondere Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.
Bad Marienberg, 5. Dezember 2024 Wilhelm Theis GmbH gez. Burkhard Theis gez. Dr. Fabian Theis Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 24. Januar 2025.
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gem. §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Wilhelm Theis GmbH, Bad Marienberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wilhelm Theis GmbH, Bad Marienberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wilhelm Theis GmbH, Bad Marienberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Duisburg, 6. Dezember 2024 Moore
Rhein-Ruhr GmbH
Dipl.-Kfm. Dr. Alexander Wolff, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Bw. (FH) Frank Honig, Wirtschaftsprüfer |
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