Quintex GmbH
78mHerstellung von pyrotechnischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ludwig Alfred Fleckenstein seit 7.5.2020 | Geschäftsführer |
Michael Bergmeier seit 7.5.2020 | Prokura |
Dirk Armin Amann seit 25.11.2013 | Geschäftsführer |
Martin Markus Haaf seit 14.9.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 40.00% | |
| 20.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
i.safe MOBILE GmbHEigenbeteiligung | 20.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
i.safe MOBILE GmbHLauda-KönigshofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand der i.safe MOBILE GmbH ist die Entwicklung, Zulassung, Produktion und der Handel mit explosionsgeschützten Geräten sowie der Handel mit Zubehörteilen. Die Gesellschaft kann darüber hinaus alle Geschäfte tätigen, die dem Gesellschaftszweck zu dienen geeignet sind, insbesondere andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art errichten, übernehmen oder sich an solchen Unternehmen beteiligen, sie darf auch Zweigniederlassungen errichten. 1.2 Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt über das Handelsgeschäft hinaus, Forschung und Entwicklung bei all den Produkten, die in den weltweiten Vertrieb gelangen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 verzeichnete das deutsche Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr kein Wachstum. Das Jahr war geprägt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine sowie den extremen Energiepreiserhöhungen. Material- und Lieferengpässe konnten gegenüber 2022 abgebaut werden. Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft hatten diese Ereignisse nur in geringerem Umfang. 2.2 Geschäftsverlauf der Gesellschaft Die Umsatzerlöse bei der i.safe MOBILE GmbH erhöhten sich um TEuro 789,5 gegenüber dem Vorjahr. Die Materialaufwendungen haben sich proportional um TEuro 115,6 im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Bei den Personalaufwendungen ist eine Zunahme von TEuro 451,2 (6,8 %) gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich hauptsächlich durch höhere Wartungskosten für die Hard- und Software sowie durch Risikovorsorge bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEuro 384,3 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Das Jahresergebnis aus dem Geschäftsjahr 2022 mit Euro 9.220.879,19 ist im Geschäftsjahr 2023 auf Euro 8.538.345,28 gesunken. Das wirtschaftliche Umfeld hat sich im regionalen Bereich abgeschwächt. Nach unseren Einschätzungen gehen wir für 2024 davon aus, dass wir die Umsätze mengen- und wertmäßig gegenüber dem Jahr 2023 leicht steigern können. Aufgrund der Veränderungen im Vertriebs- und Personalbereich und der bisherigen Entwicklung in 2024 gehen wir davon aus, dass wir erneut ein positives Jahresergebnis 2024 ausweisen. 2.3 Lage 2.3.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich von Euro 28.563.436,40 auf Euro 29.319.784,97 erhöht. Das Eigenkapital der Gesellschaft ist um TEuro 7.984,2 bzw. 49,2 % auf TEuro 24.198,7 angestiegen, die Eigenkapitalquote beträgt im Geschäftsjahr 82,4 % nach 56,8 % im Vorjahr. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Gesellschaft im Berichtsjahr den Jahresüberschuss weitgehend thesauriert hat. Damit ist die Gesellschaft in der Lage den Kauf und den Anbau an das bestehende Firmengebäude aus Eigenmitteln zu finanzieren. Das Nominalkapital der eigenen Anteile ist offen vom Stammkapital abgesetzt. Das Eigenkapital deckt das Anlagevermögen zu 250,8 % gegenüber 207,8 % im Vorjahr. Der Anteil der Vorräte am Gesamtvermögen beträgt im Geschäftsjahr 24,0 % gegenüber 26,8 % im Vorjahr. Der Anteil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hat sich von 33,1 % auf 30,8 % vermindert. 2.3.2 Ertragslage Die Earnings before Interest and Taxes (EBIT) haben sich in 2023 von Euro 12.986.910,23 auf Euro 12.086.826,10 gemindert. Die Earnings before Taxes (EBT) betragen Euro 11.936.600,66 nach Euro 12.897.913,16 im Vorjahr. Aufgrund des Geschäftsverlaufes in den ersten zehn Monaten 2024 zeichnet sich bei den Umsätzen und damit parallel auch beim Wareneinsatz eine adäquate Steigerung ab. Die sonstigen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr entsprechend dem Umsatz ebenfalls gestiegen. Aufgrund dieser Entwicklung sind wir überzeugt, dass auch in 2024 ein positives Ergebnis erzielt wird. 2.3.3 Finanzlage Die Kreditlinien der Banken wurden in 2023 nur teilweise in Anspruch genommen und werden in 2024 nicht mehr benötigt. Die nochmals verbesserte Eigenkapitalquote der Gesellschaft sichert die Liquidität des Unternehmens. Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Das Jahresergebnis 2023 soll wiederum zur Verbesserung der Finanzlage im Unternehmen verbleiben. Aufgrund der guten Eigenkapitalausstattung und der Finanzkraft des Unternehmens ist davon auszugehen, dass die liquiden Mittel in 2024 unverändert zur Finanzierung des Wachstums ausreichen. 2.3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft bedient sich zur Überwachung des Unternehmenserfolges eines Controllings. Die monatlichen Auswertungen umfassen einen Vergleich der Vorjahreszahlen mit den aktuell erzielten Ergebnissen. Die tatsächlich erzielten Umsätze werden analysiert und mit den Zielvorgaben verglichen. Kennzahlen für den Rohertrag, den Material- und Personalaufwand werden ebenso ermittelt wie der Cash Flow vor Abschreibungen und Zinsen und dienen der Geschäftsführung dazu die Unternehmensziele zu erreichen. Der Rohertrag erhöhte sich von TEuro 27.778,0 auf TEuro 29.249,7 im Berichtsjahr. 3. Prognosebericht Die Gesellschaft geht davon aus, dass sich die positive wirtschaftliche Lage insgesamt in der für die i.safe MOBILE speziellen Branche in 2024 nur geringfügig ändert und sich die Umsätze in 2024 leicht über dem Niveau des Jahres 2023 bewegen werden. Der bisherige Geschäftsverlauf 2024 deutet darauf hin. Mit dem großzügigen Ausbau des bestehenden Logistiktrakts wurde in 2023 begonnen. Darüber hinaus soll das bestehende Gebäude um ein Stockwerk erhöht werden. In einem abschließenden Bauabschnitt wird ein repräsentativer Eingangsbereich mit Aufzug und weiteren Büroflächen geschaffen. Darüber hinaus sind im Bereich des Anlagevermögens sind Investitionen in die Verbesserung von Geschäftsprozessen wie auch Investitionen in den Bereich der Entwicklung geplant. Die Investitionen haben ein Volumen von ca. 4 Mio.- 6 Mio. EUR. Die Investitionen können ohne Aufnahme von Fremdmitteln durchgeführt werden. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1 Branchen- und Ertragsrisiko Trotz der allgemeinen leicht rückläufigen gesamtwirtschaftlichen Konjunkturentwicklung in Deutschland und der Entwicklung des Verbraucherpreisindex in 2024 gehen wir davon aus, dass sich die Nachfrage nach unseren Produkten gegenüber dem Vorjahr nicht grundlegend ändern wird. Die durch den Ukraine Krieg weggebrochenen Umsätze sind durch die Expansion in außereuropäische Länder vollständig kompensiert worden. Bestimmte Preisänderungen beim Wareneinsatz können wir durch Anpassung der Verkaufspreise an die Kunden weitergeben. Ein Ausfallrisiko bei den Forderungen besteht nur in Einzelfällen, sodass hier lediglich mit geringen Verlusten zu rechnen ist. Bei Neukunden sind die Mitarbeiter angewiesen eine Bonitätsprüfung bei einer Wirtschaftsauskunftsfirma anzufordern. 4.2 Finanzielle Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unserer Gesellschaft sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. 4.3 Chancen Die Firma i.safe MOBILE GmbH überzeugt am weltweiten Markt mit den innovativsten im Markt verfügbaren Produkten mit gleichzeitig einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis. Des Weiteren beschäftigt sich die Firma i.safe MOBILE GmbH ständig mit den neuesten Technologien (z.B. LTE, 5 G, Wifi 6) auf Seite der Technologielieferanten, aber auch auf der Anwenderseite. Hier ist sie Mitglied in den Innovationszirkeln führender Unternehmen, wie BASF, Honeywell, Exxon, Petronas, NOKIA und Motorola. Die i.safe MOBILE GmbH hat mit großen internationalen Kunden langfristige Lieferverträge zur Abnahme ihrer Geräte abgeschlossen, welche den Umsatz der nächsten Jahre sichern. Diese Abnahmeverträge bieten auch Chancen, weitere Produkte der wachsenden Produktpalette bei diesen Kunden zu platzieren und in weiteren Ländern zu beliefern. Weltweit unterhält die i.safe MOBILE GmbH ein funktionierendes Service & Support Netzwerk, welches für schnelle und reibungslose Hilfen dem Kunden jederzeit zur Verfügung steht. Mit dem Faktum, dass die Geräte von Grund auf selbst entwickelt und somit das komplette Design von Hard-, Software und Mechanik in der eigenen Hand ist, besitzt die i.safe MOBILE GmbH die Flexibilität dem Kunden eine eigene Lösung anzubieten, was auch schon mehrfach bei Großkunden umgesetzt wurde. Chancen ergeben sich für die i.safe MOBILE GmbH daraus, dass der Bedarf an explosionsgeschützten Geräten, beispielsweise bei der Produktion von Speichermedien im Bereich der regenerativen Energien, wächst. Weiteres Potential sieht das Unternehmen in der zunehmenden Umstellung der Kunden hin zu -5G- basierten Kommunikationslösungen. Dann kann gleichzeitig das Thema Industrie 4.0 mit abgedeckt werden und hierbei mit weiteren innovativen Produkten auch diverse Kosteneinsparungen durch den Einsatz von Intelligenter Messtechnik (künstlicher Intelligenz) beim Kunden erzielt werden. All diese Themen heben die i.safe MOBILE GmbH eindeutig vom Wettbewerb ab und mit weiteren ernstzunehmenden Wettbewerbern ist momentan nicht zu rechnen. Bei Bedarf wird die sehr ausgeprägte Kundenbindung das Unternehmen weiterhin sehr stark im Markt platzieren und diesen weiter ausbauen können. 4.4 Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten, Vorräte und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle treten nur in geringem Umfang auf. Mit den Kunden bestehen meist langjährige Geschäftsbeziehungen. Die Verbindlichkeiten werden in der Regel innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft vollkommen aus Eigenmitteln. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko werden monatlich Liquiditätspläne erstellt, die einen Überblick über Geldaus- und Geldeingänge vermitteln. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Da wir zum größten Teil alternative Bauteile als Backup in den Einsatz bringen konnten, ergeben sich zur Zeit keine Risiken im Bereich der Material- und Rohstoffbeschaffung. Wareneinkäufe werden überwiegend in US Dollar abgewickelt, sodass sich die Verbesserung des Wechselkurses in 2024 positiv auf die Ertragslage auswirkt. Da auf der anderen Seite auch die Verkäufe zum Teil in US Dollar getätigt werden, wird dadurch der Vorteil abgeschwächt. Das Risiko ist damit zumindest eingrenzbar. Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine hat bisher keine negativen Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der i.safe MOBILE ergeben. 4.5 Gesamtaussage Die Entwicklung des Unternehmens ist durch seine langjährige Kundenbindung, Eigenkapitalausstattung, interessante Produktpalette und durch die Aufnahme immer neuer Produkte auch in den nächsten Jahren gesichert. Somit ergeben sich derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken.
Lauda-Königshofen, den 19. Dezember 2024 Herr Dirk Amann Herr Martin Haaf Herr Ludwig Fleckenstein BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anlagen Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht (§ 264 Abs. 1a HGB)
1.2 Postenbezogene Reihenfolge (§ 284 Abs. 1 S. 1 HGB) Die folgende Aufstellung entspricht in ihrer Reihenfolge dem Postenaufbau des gesetzlich vorgeschriebenen Gliederungsschemas. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB) Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Den Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr sowie Fremdwährungsverbindlichkeiten im Zusammenhang mit einer Bewertungseinheit lagen nicht vor. Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte zu dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.2 Vorgänge von besonderer Bedeutung (§ 285 Nr. 33 HGB) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. 2.3 Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung (§ 285 Nr. 34 HGB)Die Gesellschafter beschließen am 19. Dezember 2024 die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss in Höhe von 8.538.345,28 Euro wird festgestellt und auf neue Rechnung vorgetragen. Der Gewinnvortrag beträgt 24.158.136,14 Euro. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens (§ 284 Abs. 3 HGB) Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem in der Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 6.072.011,71 Euro. Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 9.460.122,54 Euro. Die Gesellschaft hält unverändert 100 % der Anteile am Nominalkapital von SGD 200.000,00 der I.SAFE MOBILE SEA PTE LTD, Singapur. Der Jahresabschluss per 31.12.2023 dieser Gesellschaft weist ein Eigenkapital von USD 1.353.620,00 (im Vorjahr USD 647.466,00) und einen Jahresüberschuss von USD 706.154,00 (im Vorjahr USD 348.600,00) aus. Die Gesellschaft ist mit nominal Euro 11.670,00 (25 %) am Stammkapital von Euro 46.670,00 an der Senseven GmbH, Wien beteiligt. Der Jahresabschluss per 31.12.2023 dieser Gesellschaft weist ein negatives Eigenkapital von Euro 149.093,37 (im Vorjahr Euro -134.262,98) und einen Jahresfehlbetrag von Euro 533.356,35 (im Vorjahr Jahresfehlbetrag von Euro 147.412,48) aus. Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:
3.2 Forschungs- und Entwicklungskosten (§285 Nr. 22 HGB) Die angeschafften immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert. Eigene Forschungs- und Entwicklungskosten wurden nicht angesetzt. 3.3 Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr (§268 Abs. 4 S. 1 HGB) Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 250.000,00 (Vorjahr: EUR 0,00). 3.4 Ausschüttungssperre (§ 285 Nr. 28 HGB) Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 76.425,71. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
3.5 Angabe zu Restlaufzeitvermerken (§ 268 Abs. 5 HGB) Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 3.271.218,34 Euro (Vorjahr: 7.726.339,75 Euro). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.000.000,00 Euro (Vorjahr: 2.900.000,00 Euro). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 Euro. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: • Pfandrechte an unbeweglichen Sachen • Globalabtretung Forderungen 3.6 Latente Steuern (§ 285 Nr. 30 HGB) Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 28,425 %. Der Saldo der aktiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 76.425,71 Euro. Im Laufe des Geschäftsjahres haben sich die latenten Steuern um 6.229,07 Euro erhöht. 3.7 Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 182.856,48 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen. Sie setzen sich wie folgt zusammen:
4. Sonstige Angaben 4.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB) Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
4.2 Namen der Geschäftsführer (§ 285 Nr. 10 HGB) Geschäftsführer im abgelaufenen Geschäftsjahr waren folgende Personen:
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleiben die Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchstabea und b HGB. 5. Unterschrift der Geschäftsführung
Lauda-Königshofen, 19. Dezember 2024 Herr Dirk Amann Herr Martin Haaf Herr Ludwig Fleckenstein sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die i.safe MOBILE GmbH, Lauda-Königshofen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der i.safe MOBILE GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der i.safe MOBILE GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bad Mergentheim, 19. Dezember 2024 WPG
Stadtmüller Krebs Partnerschaftsgesellschaft
Erhard Stadtmüller, Wirtschaftsprüfer |
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