PURinform GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Claus Dr. Schnell seit 9.6.2017 | Liquidator |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PUR Möbelprofile-Vertriebsgesellschaft mit beschränkter HaftungReckeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009LageberichtA. Geschäft- und Rahmenbedingungen 1. Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft Im Jahr 2009 hatte die deutsche Wirtschaft beim Bruttoinlandsprodukt einen Rückgang von 5,0 % zu verkraften. Die Umsätze in der Möbelindustrie gingen um 11,5 % zurück. In 2010 hat ein Aufschwung eingesetzt, der sich nach leichtem Wachstum im ersten Quartal und starkem Wachstum im zweiten Quartal im dritten Quartal mit etwas abgeschwächtem Tempo fortgesetzt hat. Die Bundesregierung rechnet inzwischen mit einem Wachstum von 3,4 % für 2010. Für die Möbelindustrie geht der Branchenverband von bis zu +3 % aus. Der Arbeitsmarkt zeigt sich allgemein robust. Darin sehen wir eine Stütze des Konsums, der unseren Umsatz trägt und auch in unserer Brache eine weiterhin positive Auswirkung zeigen wird. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Entsprechend der gesamtwirtschaftlichen Lage mit einem schwierigen Marktumfeld war unsere Umsatzentwicklung in 2009 rückläufig. Unser stärkster Umsatzträger war ein großer Türenhersteller, dieser Umsatzrückgang kann zukünftig zum Teil durch Aufträge aus dem Schiffbau aufgefangen werden. Neben den Exportaktivitäten konzentrieren wir uns mit der Belieferung von Möbelherstellern und Werften auf unsere inländischen Abnehmer und sehen in der Wachstumserwartung der Bundesregierung von 3,4 % für 2010 ein positives Signal. Die Prognosen der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute sind noch etwas optimistischer. Für das Jahr 2010 rechnen wir noch einmal mit einem Rückgang der Umsatzerlöse, ab 2011 wieder mit einem Anstieg. 3 . Forschung und Entwicklung Die Aktivitäten liegen im Bereich der Rationalisierung und ständigen Anpassung des Produktionsprozesses. Mögliche Kostensenkungsmaßnahmen werden sofort eingeleitet. PUR erschließt für die Möbelindustrie und den Schiffsbau hochwertige Produktfelder auf hohem Qualitätsniveau. Dies versetzt PUR in die Lage, sich von dem harten Wettbewerb von Billiganbietern abzusetzen. B. Ertragslage Das Geschäftsjahr 2009 war konjunkturbedingt schwierig. Im Rahmen der Wirtschafts- und Finanzkrise wurde eine Gesamtleistung von € 8,5 Mio nach € 11,5 Mio im Vorjahr erzielt, was einem Rückgang von 26,6 % entspricht. Moderate Preiserhöhungen konnten wir für 2009 bei wesentlichen Artikeln vereinbaren. Zur Margenverbesserung trugen die stagnierenden Einkaufspreise der Holzwerkstoffe und erste Erfolge bei der Rationalisierung des Fertigungsprozesses bei. Unsere Personalkosten konnten wir um 7,8 % senken. In Relation zur Gesamtleistung führte dies dennoch zu einem Anstieg der Personalquote auf 36,4 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten abgebaut werden. Wesentliche Schwankungen der betrieblichen Aufwendungen sind für die Zukunft nicht bekannt. Die Abschreibungen blieben nahezu konstant. Es wurde in Ersatzbeschaffungen investiert. Durch die stetige Rückführung unserer Kredite sank unser Zinsaufwand kontinuierlich. Nennenswerte Leasing- oder andere langfristige Verpflichtungen werden wir auch künftig neben unseren Bankverbindlichkeiten nicht eingehen. Bedingt durch den starken Umsatzeinbruch und die zuvor genannten Auswirkungen wurde in 2009 insgesamt ein negatives Ergebnis vor Ergebnisabführung erzielt. Aus dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit unserer Muttergesellschaft BERG Mantelprofilwerk GmbH resultierten in 2009 Erträge aus Verlustübernahme von € 0,3 Mio nach einem abgeführten Gewinn von € 0,1 Mio. im Vorjahr. C. Finanzlage Die Zahlungsfähigkeit unserer Gesellschaft war auch bei schwierigem gesamtwirtschaftlichen Umfeld jederzeit gegeben. Liquiditätsengpässe erwarten wir auch im kommenden Jahr nicht. Der Cash-Flow aus Jahresfehlbetrag (vor Verlustübernahme) und Abschreibungen war nahezu ausgeglichen. Kurzfristige Bankverbindlichkeiten haben sich reduziert. Der Zinsaufwand verminderte sich in 2009 um T€ 47 auf T€ 23. Weitere Elemente der kurzfristigen Finanzierung sind das Factoring und Lieferantenkredite. Die Investitionen in Grundstücke, Gebäude, Maschinen und die Einrichtung sind abgeschlossen. Vorzeitige Rückzahlungsverpflichtungen, Währungs- oder sonstige finanzielle Risiken sehen wir nicht. Zinsstrukturanpassungen oder wesentliche Konditionsänderungen sind ebenfalls nicht absehbar und führen allenfalls zur Verbesserung der Kontokorrentzinskonditionen. D. Vermögenslage Bei einer um € 0,1 Mio erhöhten Bilanzsumme und unverändertem Eigenkapital von € 2,4 Mio beläuft sich die Eigenkapitalquote auf 52,6 %. Das Sachanlagevermögen wird planmäßig abgeschrieben. Die betrieblich genutzten Grundstücke sind im Eigenbesitz. Herausragende Investitionen sind nicht geplant. Ersatzinvestitionen werden regelmäßig vorgenommen. Die Investitionen im Berichtsjahr beliefen sich auf € 0,15 Mio. Wesentliche langfristige Neuinvestitionen in die betriebliche Fertigung sind bereits vorweggenommen, um dem Markt mit seinen wechselnden Anforderungen zu genügen. Instandhaltungen werden laufend durchgeführt und sind nicht rückständig. Das Umlaufvermögen erhöhte sich um € 0,2 Mio. Mit einer ständigen Bevorratung an Roh- und Hilfsstoffen sowie Fertigwaren schufen wir eine hohe Lieferverfügbarkeit und bei Bedarf kurze Lieferzeiten. Die Vorräte sind im Rahmen der rückläufigen Gesamtleistung um € 0,1 Mio gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Debitoren) sind an RBS Factoring abgetreten und gegen Ausfall versichert. Besondere Ausfallrisiken aus diesem Bereich sind nicht bekannt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um € 0,2 Mio reduziert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich um € 0,5 Mio, dabei ist mit € 0,3 Mio die Forderung aus der Verlustübernahme gegen das Mutterunternehmen enthalten. Innerhalb der Verbindlichkeiten haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöht, während die Bankverbindlichkeiten reduziert wurden. E. NACHTRAGSBERICHT Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben wir nicht zu vermerken. F. RISIKOBERICHT 1. Interne Organisation und Entscheidungsfindung Maßgebliche Entscheidungen werden von Herrn Dr. Claus Schnell in der Firma PUR getroffen. Dazu dient auch das unternehmensintern eingesetzte Steuerungssystem. So sind Planungen und sofortige Reaktionen gewährleistet. 2. Wirtschaftliche Gefährdungspotenziale Wie in allen anderen Unternehmen ist auch die Firma PUR im Zuge der Geschäftstätigkeit vor allem den Risiken der Märkte ausgesetzt. Uns sind aber keine wesentlichen Preisänderungs- und Ausfallrisiken oder Zahlungsstromschwankungen bekannt. Inflations- und Wechselkurseinflüsse bestehen nicht. Technologie-, Umweltrisiken oder Risikokonzentrationen sind uns ebenfalls nicht bekannt. Auslandsgeschäfte betreffen den europäischen Raum und werden in Euro fakturiert. Vorzeitige Rückzahlungsverpflichtungen sehen wir nicht. Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit dem Mutterunternehmen wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2010 aufgehoben. Es bestehen noch weiterhin wechselseitige Haftungsverpflichtungen, aus denen wir aber keine wesentlichen zusätzlichen Risiken für unsere Gesellschaft sehen. Wir gehen im Rahmen unserer Planungen von der Fortführung des Unternehmens aus. Die Firma PUR verfügt über ein Controlling, welches der Geschäftsleitung zeitnah und systematisch entsprechende Informationen an die Hand gibt. Die Erkenntnisse daraus fließen in unsere Unternehmensplanung ein. 3. Rechtliche Risiken Zurzeit bestehen für die Firma PUR keine wesentlichen rechtlichen Risiken. Mögliche finanzielle Risiken sind in ausreichendem Maß mit den im Jahresabschluss gebildeten Rückstellungen abgedeckt. G. PROGNOSEBERICHT Die Ertragslage unserer Gesellschaft beurteilen wir für 2010 angesichts der Auswirkungen der vergangenen Rezession noch zurückhaltend. Ab 2011 erwarten wir jedoch wieder eine Verbesserung in der Entwicklung der Firma PUR. Umsatzverluste bei einem Großkunden der Türenindustrie wurden mit Aufträgen aus dem Schiffsbau teilweise kompensiert. Eine Zusammenarbeit mit den Hülsta Werken ist beschlossen. Die Firma PUR hat den Auftrag, den gesamten Bedarf an Kabineninnenausbauartikeln (Decken -Bodenprofile, Möbeltüren und Betten) für ein großes Passagierschiff der Meyer Werft zu produzieren und konfektioniert anzuliefern. Damit waren wichtige Aufträge bis Mitte 2010 gesichert. Aufträge für ein zweites Schiff sind Ende 2010 bereits erteilt. In der 1.Jahreshälfte 2011 wird der Schiffsbauauftrag in Teilabschnitten ausgeliefert. Ein neu entwickeltes Türenprogramm ist auf Anhieb von namhaften Bauelementefachhändlern aufgenommen worden und wird in der zweiten Jahreshälfte 2011 den Grundumsatz PUR sichern. Bei bestehenden Kunden konnten für 2011 Margenverbesserungen verhandelt werden. Mit Wirkung zum 1. Januar 2011 hat die BERG Mantelprofilwerk GmbH ihre Anteile an der PUR an Herrn Dr. Claus Schnell veräußert. Im Geschäftsjahr 2010 erwarten wir noch ein negatives, in 2011 ein ausgeglichenes Ergebnis. Abweichungen von unseren Planungen sind naturgemäß möglich. Dafür haben wir aber derzeit keine Anhaltspunkte.
Recke, den 7. Dezember 2010 PUR Möbelprofile-Vertriebsgesellschaft mbH Dr. Claus Schnell, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des HGB und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Es wurden Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB als Darstellungsform gewählt. Die Gesellschaft geht bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden von der Unternehmensfortführung aus. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im zweiten Jahr wurden Aufwendungen für die Erweiterung des Geschäftsbetriebes in Höhe von T€ 71 aktiviert. Es handelt sich um Personalaufwendungen für Maßnahmen zur Erschließung neuer Geschäftsbereiche. Die Abschreibung erfolgt linear über vier Jahre. Anlagevermögen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet und, sofern abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Für Werkzeuge wird unverändert ein Festwert angesetzt. Die den Abschreibungen zugrunde liegenden Nutzungsdauern orientieren sich im Regelfall an den amtlichen Abschreibungstabellen für die allgemein verwendbaren Anlagengüter, gegebenenfalls auch an der tatsächlichen Nutzungsdauer. Für geringwertige Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten mehr als € 150,00 und bis zu € 1.000,00 betragen, werden jahresbezogene Sammelposten gebildet, die jeweils linear über fünf Jahre abgeschrieben werden. In Vorjahren wurden diese jeweils im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten abzüglich Lieferantenboni und -skonti bewertet. Für Kleinteile im Bereich Maschinenbau und Elektro werden Festwerte angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, die sich aus den Einzelkosten, angemessenen Teilen der notwendigen Material und Fertigungsgemeinkosten und des durch die Fertigung veranlassten Wertverzehrs des Anlagevermögens sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung zusammensetzen. Bestandsrisiken, die sich aus verminderter Verwendbarkeit u.ä. ergeben, werden bei Bedarf durch Abwertungen angemessen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Soweit nicht bereits individuell einzelwertberichtigt, werden Risiken durch angemessene Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bewertet. Passiva Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in der Höhe, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig und angemessen ist. Die Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag bilanziert. Währungsumrechnung Beträge in Fremdwährungen werden zu den Kursen im Zeitpunkt ihrer Entstehung bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Kursen am Bilanzstichtag bewertet. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr erläutert der als Anlage zum Anhang beigefügte Anlagenspiegel. Umlaufvermögen Gemäß Factoring-Vertrag mit der RBS Factoring GmbH, Frankfurt, wurden vereinbarte kreditversicherte Forderungen offen verkauft. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten den Saldo aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 33), der Forderung aus der Verlustübernahme (T€ 343) und Forderungen aus dem Verrechnungskonto (T€ 200) gegen die Gesellschafterin BERG Mantelprofilwerk GmbH (BERG). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich (insbesondere Resturlaub und Überstundenguthaben) sowie für Gewährleistungen. Verbindlichkeiten
Bezüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus den Lieferungen von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Halbfabrikaten und Waren. Haftungsverhältnisse Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen bestehen aufgrund gesamtschuldnerischer Haftung für einen Rahmen-Darlehensvertrag mehrerer Gesellschaften bei der Commerzbank AG, Rietberg. Diese Kredite valutieren zum Stichtag mit insgesamt T€ 59, davon mit einem Guthaben von T€ 19 bei verbundenen Unternehmen, ferner sind davon T€ 27 bei PUR Möbelprofile-Vertriebsgesellschaft mbH als Verbindlichkeit bilanziert. Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen bestehen aufgrund einer gesamtschuldnerischen Haftung für einen Kredit von BERG bei der Commerzbank AG, Rietberg. Dieser Kredit valutiert zum Stichtag mit T€ 190. Im Rahmen der Umfinanzierung bei der Westfalenbank in 2002 (heute HypoVereinsbank) erfolgte eine Übernahme der Mithaft für einen zuletzt zu tilgenden Teil der verbleibenden Kredite an BERG in Höhe von T€ 497. Diese Kredite sind im 1. Rang mit einer Buchgrundschuld auf eine Gewerbeimmobilie (Wert ca. € 2 Mio) in Gütersloh besichert, die im Jahr 2006 durch Herrn Dr. Karl Schnell erworben worden ist. Der Käufer hat im Innenverhältnis Zins- und Tilgungsverpflichtungen dieser Darlehen von BERG übernommen. Darüber hinaus besteht eine gesamtschuldnerische Haftung für Kreditlinien aus dem Factoring-Vertrag von BERG, Valutierung zum Stichtag (BERG und FB Möbeltüren GmbH) T€ 579, davon bei verbundenen Unternehmen T€ 504. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen (T€ 29) und sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 34 enthalten. 5. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
Die Angaben sind umgerechnet auf Vollzeitarbeitskräfte. Mutterunternehmen Die BERG Mantelprofilwerk GmbH, Rietberg, ist als Mutterunternehmen von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses gemäß § 293 HGB aufgrund der Unterschreitung der Größenklassen befreit. Es bestand ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Dieser wurde aufgehoben mit Wirkung zum 1. Januar 2010. Mitglieder der Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft war unverändert Herr Dr. Claus Schnell, Kaufmann, Frankfurt. Von der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB abgesehen.
Recke, den 7. Dezember 2010 Dr. Claus Schnell Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang)
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der PUR Möbelprofile-Vertriebsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Recke, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bielefeld, den 8. Dezember 2010 PricewaterhouseCoopers
Carsten Schürmann, Wirtschaftsprüfer ppa. Dirk Schäfer, Wirtschaftsprüfer |
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