Robke Group GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christina Robke seit 20.8.2024 | Prokura |
Gerald Knill seit 20.8.2024 | Prokura |
Bernd Robke seit 9.10.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Güll GmbHLindau (B)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage der GesellschaftAllgemeines Die Robke Verwaltunsgesellschaft mbH hat zum 5. September 2023 sämtliche Anteile der Güll GmbH von der 7 Days Direct Services GmbH übernommen. Unternehmensgegenstand ist u. a. die Distribution, Lagerhaltung sowie der Vertrieb von Büchern, Presseerzeugnissen, Zeitschriften, Prämien sowie von Merchandiseartikeln für den deutschen und internationalen Markt. Das Geschäft des Transportmanagements für E-Commerce-Kunden in der Schweiz und Österreich wurde auch 2023 weiter verstärkt. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3% im Jahr 2023. 1 Der für uns relevante Pressevertriebsmarkt ist auch 2023, wie in den Jahren zuvor, wieder rückläufig. Durch die Inflation, die stark energieabhängigen Produktionskosten und den Kaufkraftverlust in Folge des Ukrainekrieges, ist der Rückgang der verkauften Gesamtauflage der Publikums- und Fachzeitschriften deutlich stärker ausgefallen als im Vorjahr. In Q4/2023 lag der Rückgang für Publikumszeitschriften bei 9,9% (Q4/2022 8,5%) und für Fachzeitschriften bei 6,2% (Q4/2022 7,8 %). 2 Der für unser Geschäft mit der Schweiz relevante EUR/CHF-Kurs blieb im Jahr 2023 weitestgehend konstant mit geringen Schwankungen in beide Richtungen. Geschäftsverlauf Die Güll GmbH erbringt verbunden mit ihrem Gesellschaftszweck ausschließlich Dienstleistungen für fremde Unternehmen. Umsätze und Ergebnisentwicklung, welche die wesentlichen zur Steuerung der Gesellschaft verwendeten Leistungsindikatoren darstellen, müssen vor dem Hintergrund der relevanten Branchenkonjunktur gesehen werden. Das Jahr 2023 war aufgrund der deutlichen Reallohnverluste und der teilweisen Rezession von einem schrumpfenden E-Commerce Markt geprägt. Verglichen zu Deutschland waren die Verluste in den beiden Kernmärkten Schweiz und Österreich jedoch geringer. Insgesamt konnte die Güll im Kerngeschäft Presselogistik den relevanten Marktanteil halten. Im zweiten relevanten Geschäftsbereich E-Commerce hat das Geschäft zwar etwas an Umsatz verloren, dadurch dass die E-Commerce-Mengen der Kunden aufgrund der größeren Kaufzurückhaltung der Endkunden zurückgingen. Der Gewinn konnte jedoch nahezu gehalten werden. Durch Preiserhöhungen sind der Umsatz und der Ertrag nahezu unverändert zum Vorjahr. Die Prognose in 2023 bei vergleichbaren Umsätzen erhebliche Ertragsrückgänge zu verzeichnen ist somit nicht eingetroffen. Die Prognose aus dem Jahr 2022 für den Umsatz wurde damit erreicht und die Prognose für den Ertrag deutlich übertroffen. Lage Ertragslage Der Umsatz ist im Geschäftsjahr 2023 um 1,8% auf T€ 25.450 gesunken. Der absolute Rohertrag (Umsatzerlöse + sonstige betriebliche Erträge - Materialaufwand) ist auf T€ 7.291 (Vorjahr T€ 7.761) gesunken, was einer Rohergebnismarge von 28,52% (Vorjahr 29,66%) entspricht. Die sonstigen betrieblichen Erträge von T€ 111 (Vj. T€ 254) liegen deutlich unter Vorjahr, was mit geringeren Kursdifferenzen zu begründen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 1.951 liegen aufgrund von geringeren Kursdifferenzen und Ausgaben für Leiharbeitnehmer leicht unter Vorjahr (T€ 2.052). Der Personalaufwand ist durch Einsparungen in den Bereichen Produktion und Warenwirtschaft sowie geringere Zuführungen zur Altersversorgung insgesamt um 4,4% auf T€ 3.815 (Vorjahr T€ 3.989) gesunken. In 2023 reduzierte sich das Ergebnis vor Steuern auf T€ 1.334 ggü. dem Vorjahr (T€ 1.499) aufgrund des geringeren Rohertrages. Das Finanzergebnis stellt sich gegenüber dem Vorjahr (T€ -29) mit T€ -13 infolge einer geringeren Zinsbelastung leicht positiver dar. Der Jahresüberschuss liegt mit T€ 933 leicht unter dem Vorjahr (T€ 982). Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Gesellschaft liegt mit T€ 7.754 über dem Vorjahreswert von T€ 6.063. Die Güll GmbH tätigte im abgelaufenen Geschäftsjahr lediglich nötige Ersatzinvestitionen in Höhe von T€ 100. Das Abschreibungsvolumen von T€ 177 liegt unter Vorjahr (T€ 192). Dadurch verringert sich das Anlagevermögen leicht auf T€ 609. Es ist zu berücksichtigen, dass in Teilbereichen, z.B. Kfz und Maschinen verstärkt das außerbilanzielle Finanzierungsinstrument des Leasings genutzt wird. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um T€ 66 oder um 2,3%. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte keine Gewinnausschüttung. Dem Gesellschafter Robke Verwaltungsgesellschaft mbH wurden Darlehen in Höhe von T€ 2.000 gewährt. Diese Darlehen stellen im Wesentlichen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen dar. Die Gesamtverbindlichkeiten haben gegenüber dem Vorjahr auf T€ 2.594 erhöht (Vj. T€ 1.855). Zusammenfassend ist die Vermögens- und Finanzlage als geordnet zu beurteilen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war und ist durch den laufenden Cash Flow und durch bestehende Kreditlinien in Höhe von T€ 771 gesichert. Die Eigenkapitalquote liegt mit 54,2% auf dem Niveau des Vorjahres (53,9 %). Personal- und Sozialbereich, Angaben zur Arbeitnehmerschaft Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter in 2023 hat sich mit 90 Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr (100 Beschäftigte) reduziert. Der größte Anteil der Mitarbeiter ist den Bereichen Produktion und Warenwirtschaft/Lager zugeordnet. Der Krankenstand lag mit 7,8% unter dem Vorjahreswert (9,4%). B. Nachtragsbericht gemäß § 289 Absatz 2 HGBVorgänge, die für die Bedeutung der Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung wären, sind nach Ablauf des Geschäftsjahres nicht eingetreten. C. Chancen- und RisikoberichtDie Güll GmbH war bis September 2023 eine Tochtergesellschaft der 7 Days Group und somit eng in deren Kommunikations-, Berichts- und Controllingsysteme eingebunden. Dieses Berichtswesen wird nun auf den gleichen Systemen mit Hilfe der langjährigen Steuerberatung von der Controllingabteilung so weitergeführt. Das Management von Chancen und Risiken ist wesentlicher Bestandteil der erfolgreichen Geschäftstätigkeit. Soweit sinnvoll und zweckmäßig haben wir für übliche Geschäftsrisiken angemessene Versicherungsdeckungen vorgenommen. Unsere Risikopolitik u. a. in den Bereichen operatives Geschäft, Personalwesen, Finanzrisiken, Absatz- und Technikrisiken beinhaltet den Grundsatz, nur solche Risiken einzugehen, die im Rahmen der Wertschöpfung unvermeidbar sind. Aus heutiger Sicht sehen wir die folgende wesentliche Chancen- und Risikosituation für das Jahr 2024: Die Fortsetzung der Reduktion von Auflage und Gewicht der Titel sowie die Verstärkung der elektronischen Substitution (u. a. Internet) bei den Verlagen und Medienunternehmen. Die gestiegenen Produktionskosten werden mittelfristig die elektronische Substitution beschleunigen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos wird als hoch eingestuft, die Auswirkungen als moderat. Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit ist die Gesellschaft Wechselkursrisiken ausgesetzt, insbesondere Schweizer Franken gegenüber. Eine Abschwächung des Schweizer Franken Kurses gegenüber dem Euro könnte negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Güll GmbH haben. Die Eintrittswahrscheinlichkeit und die Auswirkungen dieses Risikos werden als moderat eingestuft. Umgekehrt ergeben sich aus einer Stärkung des Schweizer Franken Chancen für die Güll GmbH. Des Weiteren ist die Gesellschaft Forderungsausfallrisiken ausgesetzt. Diesen Risiken beugt die Gesellschaft durch ein aktives Forderungsmanagement sowie Überprüfung der Bonität der Kunden vor. Durch die stark sinkenden Werbeeinnahmen der Verlage aufgrund der sich abschwächenden Wirtschaft, ist das Forderungsausfallrisiko gestiegen. Daher werden die Eintrittswahrscheinlichkeit und die Auswirkungen des Risikos als moderat eingestuft. Die sich verschlechternde Entwicklung der Weltwirtschaft hat eine Auswirkung auf das E-Commerce Geschäft und wird mit einem Rückgang der Handlingsvolumen unserer Geschäfte einhergehen. Eintrittswahrscheinlichkeit und die Auswirkungen des Risikos werden als moderat eingestuft. Andererseits sehen wir wesentliche Chancen durch die sehr solide Lage der Güll GmbH auf organisches wie anorganisches Wachstum. Unsere starke Position im Geschäftsfeld Presse und die Ausbaumöglichkeiten in geschäftsnahen Bereichen, insbesondere im Paketgeschäft, ergeben Spielraum zur Weiterentwicklung von Dienstleistungsangeboten einerseits sowie der Kundenneugewinnung andererseits. Besonders zu erwähnen ist hierbei das starke Geschäft der Güll GmbH Richtung Schweiz, welches in den letzten Jahren sehr stark und profitabel ausgebaut wurde. Außerdem ergeben sich auch Möglichkeiten für Schweizer Verlage, welche im europäischen Ausland Ihre Zeitschriften drucken, tätig zu werden. Hier werden sich für die Güll GmbH neue Chancen ergeben. Unser Fokus ist daher auf den weiteren nachhaltigen Ausbau des Vertriebs gerichtet. Darüber hinaus sehen wir Optimierungsmöglichkeiten insbesondere bei den Produktionsprozessen. Des Weiteren haben wir unser Vertriebsteam nachhaltig im Bereich Fulfillment verstärkt. Hier konnten innerhalb kürzester Zeit bereits Neukunden gewonnen werden. Unter Berücksichtigung aller gegenwärtigen Kenntnisse sind für die künftige Entwicklung und den Fortbestand der Gesellschaft keine über die vorgenannten Risiken hinausgehenden Risiken, weder aus wirtschaftlicher noch aus rechtlicher Sicht, bekannt oder erkennbar. Sorgfalt und vorausschauende Umsicht werden auch künftig im Blickpunkt der Geschäftspolitik der Geschäftsführung bleiben. D. PrognoseberichtFür das Jahr 2024 wird eine zum Vorjahr schlechtere Ertragslage erwartet. Das erste Quartal 2024 bestätigt bereits die Prognose verglichen zum Vorjahresquartals. Das Kerngeschäft des Pressevertriebs wird auch in diesem Jahr unter Rückgängen leiden. Die Güll GmbH sollte aufgrund der bereits sehr hohen Marktanteile in diesem Segment kaum noch Marktanteile hinzugewinnen können. Insgesamt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 zum Vorjahr keinen Umsatzrückgang jedoch einen Ergebnisrückgang von ca. T€ 420. Ertrag und Umsatz der Güll GmbH werden im Wesentlichen von der Anzahl der physischen Zeitschriften-Abonnements getragen. Im Jahr 2024 erwarten wir ebenfalls einen starken Rückgang. Aus diesem Grund hat die Güll GmbH seit Jahren das zweite Standbein E-Commerce aufgebaut und seit dem Jahr 2023 das Geschäftsfeld Fulfillment vertrieblich nachhaltig verstärkt. Diese Geschäfte haben sich in den letzten Jahren fast durchweg positiv entwickelt. Die sich verschlechternde Weltwirtschaft wird im Jahr 2024 auch zu einem Rückgang der Paketvolumen führen. Das 1. Quartal 2024 liegt bereits unter dem Vorjahresquartal. Der Krieg in der Ukraine hatte zunächst keine direkten Auswirkungen auf das Geschäft des Unternehmens, da weder Lieferanten noch Kunden in den Ländern beheimatet sind. Die steigenden Dieselkosten werden in Form von Treibstoffzuschlägen der beauftragten Transportdienstleister an unsere Kunden weiterberechnet, was zu einer Reduktion der Liefermengen führen kann. Die gestiegenen Rohstoffpreise für Papier und Folie konnten nur teilweise an die Kunden weitergereicht werden, die Preissteigerungen bei den Kunden führen jedoch zu sinkender Nachfrage bei den Endkunden und damit zu weniger Umsatz der Güll GmbH. Die deutlich höheren Lohn- und Gehaltsabschlüsse für 2024 können ebenfalls nur teilweise an die Kunden weitergegeben werden, was einer der wesentlichen Gründe für den schlechter prognostizierten Ertrag ist. Wie im Geschäftsjahr 2023 verfolgt die Gesellschaft auch in 2024 im Wesentlichen 4 strategische Stoßrichtungen zur kurz- bis mittelfristigen Ergebnis- bzw. Wettbewerbsverbesserung.
Der Ausbau der Internationalisierung der Vertriebswege, vor allem in Europa wird weiter der strategische Schwerpunkt sein. Die Fokussierung und Spezialisierung der Güll GmbH auf den Schweizer Markt hat sich in den vergangenen Jahren als richtig erwiesen. In Jahr 2024 wird daher dieses Geschäftsfeld durch den Aufbau neuer Dienstleistungen und die Optimierungen bestehender Dienstleistungen verstärkt ausgebaut.
Lindau (B), den 26. Juni 2024 Bernd Robke, Geschäftsführer
1 Statistisches Bundesamt. "Veränderung des
realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Deutschland
gegenüber dem Vorjahr von 1992 bis 2023." 23. Februar,
2024. Statista. Zugriff: 12. April 2024.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2112/umfrage/veraenderung-des-bruttoinlandprodukts-im-vergleich-zum-vorjahr/
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie der Regelungen der Satzung der Gesellschaft aufgestellt. Die Güll GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird freiwillig nach den Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) sowie der Regelungen der Satzung der Gesellschaft aufgestellt. Die Güll GmbH hat ihren Sitz in Lindau (B) und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Kempten (Allgäu) (HR B Reg.Nr. 1843). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Sämtliche im Anhang gemachten Währungsangaben erfolgen in Euro. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. II. Allgemeine Angaben zur Bewertung und Bilanzierung einschließlich der Vornahme steuerlicher MaßnahmenBilanzierung und Bewertung der Aktivposten Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden unverändert beibehalten, so dass die Vergleichbarkeit zum Vorjahr gewährleistet ist. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden. Die Bewertung erfolgte vorsichtig, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Immaterielle Vermögensgegenstände weisen wir zu den Anschaffungskosten aus und schreiben sie planmäßig grundsätzlich über drei bis fünf Jahre ab. Individualsoftware schreiben wir planmäßig linear auf zehn Jahre ab. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und - soweit abnutzbar - planmäßig abgeschrieben. Die voraussichtlichen Nutzungsdauern bewegen sich i.d.R. zwischen 3 und 10 Jahren bei beweglichem Anlagevermögen und es wird grundsätzlich planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Unterjährig angeschaffte Anlagegüter wurden zeitanteilig abgeschrieben. Zuschreibungen auf Sachanlagevermögen waren nicht veranlasst. Die Entwicklung der Positionen ergibt sich aus dem Anlagespiegel. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens deren AHK 150 EUR nicht übersteigen werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens deren AHK 150 EUR übersteigen und 1.000 EUR nicht übersteigen werden in einen jahresbezogenen Sammelposten über einen Zeitraum von 5 Jahren gleichmäßig abgeschrieben. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Für gebrauchte Maschinenwerkzeuge ist im Geschäftsjahr ein Festwert gemäß § 256 Satz 2 HGB gebildet worden. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Neben Einzelwertberichtigungen für zweifelhaft einbringliche Forderungen wurde noch eine angemessene Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % des um die Einzelwertberichtigung reduzierten Bruttoforderungsbestandes gebildet, die dem allgemeinen Ausfall-, Kredit- und Bonitätsrisiko Rechnung trägt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert, der den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht. Gemäß Art. 75 Abs. 6 Satz 1 EGHGB n.F. i.V.m. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB n.F. sind Altersversorgungsverpflichtungen (Rückstellungen für Pensionen) im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 unter Zugrundelegung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre bewertet worden. Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis von Mitteilungen der Versicherer mit zum beizulegenden Zeitwert bewertet, der den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) zum Bilanzstichtag entspricht. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Bei der Berechnung aktiver latenter Steuern wurden innerhalb der nächsten 5 Jahre nutzbare steuerliche Verlustvorträge mit einbezogen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von Buchwertunterschieden (zeitlich begrenzten) zwischen Handels- und Steuerbilanz liegen Nachweise vor. Die errechneten Beträge werden mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus bewertet und nicht abgezinst. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung - sofern vorhanden - gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. Davon-Vermerk ausgewiesen. III. Erläuterungen zu BilanzpostenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen setzen sich wie folgt zusammen:
Es bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0 T€ (Vorjahr T€ 144). Gegenüber dem Gesellschafter Robke Verwaltungsgesellschaft mbH besteht eine Forderung aus Darlehen in Höhe von 2.000 T€. Die Fristigkeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind wie folgt. Vorjahreszahlen in Klammer gesetzt.
Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern von T€ 105. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass sich insgesamt kein Ausweis latenter Steuern in der Bilanz ergibt. Die ermittelten aktiven und passiven latenten Steuern resultieren aus folgenden temporären Differenzen bzw. steuerlichen Verlustvorträgen:
Sämtliche erforderlichen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung nach den Vorschriften des § 249 HGB bzw. unter Einbeziehung des Wahrscheinlichkeitsgrads mit dem Erfüllungsbetrag gemäß § 253 HGB gebildet. Bei der Rückstellung für die gesetzliche Aufbewahrungspflicht von Geschäftsunterlagen wurde aus Billigkeits- und Wesentlichkeitsgründen auf eine Abzinsung verzichtet. Es bestehen keine weiteren sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die handelsrechtliche Pensionsverpflichtung wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen der PUC-Methode (Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck) auf der Basis eines Zinsfußes von 1,82% (Vj. 1,78%) p.a. sowie Gehalts- und Rentensteigerungen von 1,90% (Vj. 1,9%) p.a., errechnet. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche 10-Jahres-Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung verwendet. Es wurde eine Fluktuation von 0% unterstellt. Die Bewertung und Berücksichtigung von Rückdeckungsversicherungen erfolgte unter Beachtung des IDW-Rechnungslegungshinweises FAB 1.021 und unter Anwendung des DAV-/IVS-Ergebnisberichtes des Fachausschusses Altersversorgung vom 26.04.2022. Aufgrund der erstmaligen Anwendung der Bewertungsvorschriften des BilMoG zum 01. Januar 2010 ergab sich ein verteilungsfähiger Zuführungsbedarf gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB in Höhe von T€ 90. Dieser Betrag wird gleichmäßig über die kommenden 15 Jahre, erstmalig zum 31. Dezember 2010, zugeführt. Somit verbleibt ein noch nicht berücksichtigter Unterschiedsbetrag in Höhe von 6 T€ zum Bilanzstichtag. Gemäß Art. 75 Abs. 6 EGHGB n.F. ist die Neufassung des § 253 HGB erstmalig im Jahresabschluss der Gesellschaft zu 31. Dezember 2016 anzuwenden. Daraus ergeben sich zum 31. Dezember 2023 Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 626 (Vorjahr T€ 659). Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz des nicht rückgedeckten Teils der Pensionsverpflichtung nach Maßgabe des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes und Zehn-Jahres-Durchschnittszinssatzes beläuft sich auf T€ 4. Der Effekt (Unterschiedsbetrag) aus der Änderung des Abzinsungssatzes wurde im operativen Ergebnis erfasst. Der Unterschiedsbetrag zum 31. Dezember 2023 in Höhe von T€ 4 unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n.F. Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) gemäß versicherungsmathematischer Gutachten bzw. den Mitteilungen der Versicherer (T€ 298). Die Erträge aus dem Deckungsvermögen (T€ 26, Vorjahr T€ 25) wurden mit den Zinszuführungen (T€ 16, Vorjahr T€ 15) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Im Berichtsjahr gab es keine Ausschüttung an die Gesellschafter. Damit verbleibt ein Gewinnvortrag in Höhe von 3.243 T€ und insgesamt ein Bilanzgewinn in Höhe von 4.177 T€. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für ausstehende Rechnungen T€ 28 (Vorjahr T€ 36), Tantiemenzahlung T€ 91 (T€ 88), Mehrarbeitsstunden T€ 72 (T€ 63), Berufsgenossenschaft T€ 15 (T€ 15), Jahresabschlusserstellung und -prüfung T€ 16 (T€ 20) sowie Urlaubsverpflichtungen T€ 74 (T€ 50). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 1.550 (Vorjahr T€ 853) resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 1.550 (Vorjahr T€ 853). Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 0 resultieren aus der abzuführenden Umsatzsteuer an den Organträger (Vorjahr T€ 135). Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr (§ 268 Abs. 5 HGB) Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren (§ 285 Nr. 1 a HGB). Vorjahreszahlen in Klammer gesetzt.
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer 5 Jahren bestehen zum Abschlussstichtag nicht. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Aufgliederung der Umsatzerlöse (§ 285 Nr. 4 HGB)
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 3 (Vorjahr T€ 3) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 64 (Vorjahr T€ 196). Materialaufwand Der Materialaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
Personalaufwand Der Personalaufwand gliedert sich wie folgt:
Sonstige betriebliche Aufwendungen Aus der Anwendung von Art. 66 und Art. 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) wurden T€ 6 unter der Position "sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst, die periodenfremd sind. Finanzergebnis Die Erträge aus dem Deckungsvermögen (T€ 26, Vorjahr T€ 25) wurden mit den Zinszuführungen (T€ 16, Vorjahr T€ 15) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. V. Sonstige Angaben sowie Geschäftsführung und VertretungZur Geschäftsführung und Alleinvertretung der Güll GmbH ist der Geschäftsführer Bernd Robke, berechtigt und verpflichtet. Die Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführung unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber dem ehemaligen Geschäftsführer hat die Gesellschaft insgesamt T€ 626 (vor Saldierung mit Deckungsvermögen) zurückgestellt. In diesem Zusammenhang haben die Pensionszahlungen T€ 69 im Geschäftsjahr 2023 betragen. Honorar des Abschlussprüfers Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr beläuft sich auf T€ 28 und umfasst ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Sicherung der Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 1 b HGB) Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Es besteht eine Buchgrundschuld i.H.v. insgesamt Nom. T€ 2.000, eingetragen am Objekt Lindau, Heuriedweg 19 für ein Darlehen von Herrn Manfred Güll an die Robke Verwaltungsgesellschaft mbH. Darüber hinaus sind keine Pfandrechte, etc. zur Absicherung der Verbindlichkeiten bestellt. Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB)
Die bilanzielle Behandlung von Leasingverträgen orientiert sich an den steuerlichen Leasingerlassen. Das Prinzip der wirtschaftlichen Zugehörigkeit als Kriterium für die bilanzielle Behandlung findet Anwendung. Es handelt sich um Operating-Leasingverhältnisse. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag sind Haftungsverhältnisse für Bürgschaften i.H.v. T€ 345 vorhanden. Mit einer Beanspruchung hieraus ist aufgrund der Bonität der Schuldner voraussichtlich nicht zu rechnen. Zahl der 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB)
Gesellschafterverhältnisse Zum 31.08.2023 hat die Robke Verwaltungsgesellschaft mbH sämtliche Anteile der Güll GmbH von der 7Days Direct Services GmbH übernommen. Beteiligungsverhältnisse Das noch nicht auf die Währung Euro umgestellte Stammkapital der Gesellschaft in Höhe von DM 50.000,00 ist per 31. Dezember 2023 wie folgt eingezahlt:
Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von T€ 933 auf neue Rechnung vorzutragen.
Lindau (B), den 26. Juni 2024 Bernd Robke, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Güll GmbH, Lindau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Güll GmbH, Lindau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Güll GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 26. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Kerstin Krauß, Wirtschaftsprüferin ppa. Akram Abdel Karim, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 27.06.2024 festgestellt. |
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