Stammdaten

Register
Amtsgericht Kempten HRB 1843
Eingetragen
23.11.1988
Branche
Druck- und MedienvorstufeVerlegen von ZeitungenVerlegen von Zeitschriften
Gegenstand
Der Presseversand (weltweiter Versand von Presseerzeugnissen), die Abo-Verwaltung (Verwaltung von Abonnenten national und international) und der Fullfilment-Lettershop-Bereich (Lagerhaltung mit physischer Distribution sowie Adressierung und Druck).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christina Robke
seit 20.8.2024
Prokura
Gerald Knill
seit 20.8.2024
Prokura
Bernd Robke
seit 9.10.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Robke Verwaltungsgesellschaft mbH
Germany
50000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Güll GmbH

Lindau (B)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft

Allgemeines

Die Robke Verwaltunsgesellschaft mbH hat zum 5. September 2023 sämtliche Anteile der Güll GmbH von der 7 Days Direct Services GmbH übernommen.

Unternehmensgegenstand ist u. a. die Distribution, Lagerhaltung sowie der Vertrieb von Büchern, Presseerzeugnissen, Zeitschriften, Prämien sowie von Merchandiseartikeln für den deutschen und internationalen Markt. Das Geschäft des Transportmanagements für E-Commerce-Kunden in der Schweiz und Österreich wurde auch 2023 weiter verstärkt.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3% im Jahr 2023. 1 Der für uns relevante Pressevertriebsmarkt ist auch 2023, wie in den Jahren zuvor, wieder rückläufig. Durch die Inflation, die stark energieabhängigen Produktionskosten und den Kaufkraftverlust in Folge des Ukrainekrieges, ist der Rückgang der verkauften Gesamtauflage der Publikums- und Fachzeitschriften deutlich stärker ausgefallen als im Vorjahr. In Q4/2023 lag der Rückgang für Publikumszeitschriften bei 9,9% (Q4/2022 8,5%) und für Fachzeitschriften bei 6,2% (Q4/2022 7,8 %). 2

Der für unser Geschäft mit der Schweiz relevante EUR/CHF-Kurs blieb im Jahr 2023 weitestgehend konstant mit geringen Schwankungen in beide Richtungen.

Geschäftsverlauf

Die Güll GmbH erbringt verbunden mit ihrem Gesellschaftszweck ausschließlich Dienstleistungen für fremde Unternehmen. Umsätze und Ergebnisentwicklung, welche die wesentlichen zur Steuerung der Gesellschaft verwendeten Leistungsindikatoren darstellen, müssen vor dem Hintergrund der relevanten Branchenkonjunktur gesehen werden.

Das Jahr 2023 war aufgrund der deutlichen Reallohnverluste und der teilweisen Rezession von einem schrumpfenden E-Commerce Markt geprägt. Verglichen zu Deutschland waren die Verluste in den beiden Kernmärkten Schweiz und Österreich jedoch geringer.

Insgesamt konnte die Güll im Kerngeschäft Presselogistik den relevanten Marktanteil halten. Im zweiten relevanten Geschäftsbereich E-Commerce hat das Geschäft zwar etwas an Umsatz verloren, dadurch dass die E-Commerce-Mengen der Kunden aufgrund der größeren Kaufzurückhaltung der Endkunden zurückgingen. Der Gewinn konnte jedoch nahezu gehalten werden.

Durch Preiserhöhungen sind der Umsatz und der Ertrag nahezu unverändert zum Vorjahr.

Die Prognose in 2023 bei vergleichbaren Umsätzen erhebliche Ertragsrückgänge zu verzeichnen ist somit nicht eingetroffen. Die Prognose aus dem Jahr 2022 für den Umsatz wurde damit erreicht und die Prognose für den Ertrag deutlich übertroffen.

Lage

Ertragslage

Der Umsatz ist im Geschäftsjahr 2023 um 1,8% auf T€ 25.450 gesunken.

Der absolute Rohertrag (Umsatzerlöse + sonstige betriebliche Erträge - Materialaufwand) ist auf T€ 7.291 (Vorjahr T€ 7.761) gesunken, was einer Rohergebnismarge von 28,52% (Vorjahr 29,66%) entspricht.

Die sonstigen betrieblichen Erträge von T€ 111 (Vj. T€ 254) liegen deutlich unter Vorjahr, was mit geringeren Kursdifferenzen zu begründen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 1.951 liegen aufgrund von geringeren Kursdifferenzen und Ausgaben für Leiharbeitnehmer leicht unter Vorjahr (T€ 2.052).

Der Personalaufwand ist durch Einsparungen in den Bereichen Produktion und Warenwirtschaft sowie geringere Zuführungen zur Altersversorgung insgesamt um 4,4% auf T€ 3.815 (Vorjahr T€ 3.989) gesunken.

In 2023 reduzierte sich das Ergebnis vor Steuern auf T€ 1.334 ggü. dem Vorjahr (T€ 1.499) aufgrund des geringeren Rohertrages. Das Finanzergebnis stellt sich gegenüber dem Vorjahr (T€ -29) mit T€ -13 infolge einer geringeren Zinsbelastung leicht positiver dar.

Der Jahresüberschuss liegt mit T€ 933 leicht unter dem Vorjahr (T€ 982).

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft liegt mit T€ 7.754 über dem Vorjahreswert von T€ 6.063.

Die Güll GmbH tätigte im abgelaufenen Geschäftsjahr lediglich nötige Ersatzinvestitionen in Höhe von T€ 100. Das Abschreibungsvolumen von T€ 177 liegt unter Vorjahr (T€ 192). Dadurch verringert sich das Anlagevermögen leicht auf T€ 609. Es ist zu berücksichtigen, dass in Teilbereichen, z.B. Kfz und Maschinen verstärkt das außerbilanzielle Finanzierungsinstrument des Leasings genutzt wird.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um T€ 66 oder um 2,3%.

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte keine Gewinnausschüttung. Dem Gesellschafter Robke Verwaltungsgesellschaft mbH wurden Darlehen in Höhe von T€ 2.000 gewährt. Diese Darlehen stellen im Wesentlichen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen dar.

Die Gesamtverbindlichkeiten haben gegenüber dem Vorjahr auf T€ 2.594 erhöht (Vj. T€ 1.855).

Zusammenfassend ist die Vermögens- und Finanzlage als geordnet zu beurteilen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war und ist durch den laufenden Cash Flow und durch bestehende Kreditlinien in Höhe von T€ 771 gesichert.

Die Eigenkapitalquote liegt mit 54,2% auf dem Niveau des Vorjahres (53,9 %).

Personal- und Sozialbereich, Angaben zur Arbeitnehmerschaft

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter in 2023 hat sich mit 90 Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr (100 Beschäftigte) reduziert. Der größte Anteil der Mitarbeiter ist den Bereichen Produktion und Warenwirtschaft/Lager zugeordnet. Der Krankenstand lag mit 7,8% unter dem Vorjahreswert (9,4%).

B. Nachtragsbericht gemäß § 289 Absatz 2 HGB

Vorgänge, die für die Bedeutung der Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung wären, sind nach Ablauf des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

C. Chancen- und Risikobericht

Die Güll GmbH war bis September 2023 eine Tochtergesellschaft der 7 Days Group und somit eng in deren Kommunikations-, Berichts- und Controllingsysteme eingebunden. Dieses Berichtswesen wird nun auf den gleichen Systemen mit Hilfe der langjährigen Steuerberatung von der Controllingabteilung so weitergeführt. Das Management von Chancen und Risiken ist wesentlicher Bestandteil der erfolgreichen Geschäftstätigkeit.

Soweit sinnvoll und zweckmäßig haben wir für übliche Geschäftsrisiken angemessene Versicherungsdeckungen vorgenommen.

Unsere Risikopolitik u. a. in den Bereichen operatives Geschäft, Personalwesen, Finanzrisiken, Absatz- und Technikrisiken beinhaltet den Grundsatz, nur solche Risiken einzugehen, die im Rahmen der Wertschöpfung unvermeidbar sind.

Aus heutiger Sicht sehen wir die folgende wesentliche Chancen- und Risikosituation für das Jahr 2024:

Die Fortsetzung der Reduktion von Auflage und Gewicht der Titel sowie die Verstärkung der elektronischen Substitution (u. a. Internet) bei den Verlagen und Medienunternehmen. Die gestiegenen Produktionskosten werden mittelfristig die elektronische Substitution beschleunigen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos wird als hoch eingestuft, die Auswirkungen als moderat.

Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit ist die Gesellschaft Wechselkursrisiken ausgesetzt, insbesondere Schweizer Franken gegenüber. Eine Abschwächung des Schweizer Franken Kurses gegenüber dem Euro könnte negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Güll GmbH haben. Die Eintrittswahrscheinlichkeit und die Auswirkungen dieses Risikos werden als moderat eingestuft. Umgekehrt ergeben sich aus einer Stärkung des Schweizer Franken Chancen für die Güll GmbH.

Des Weiteren ist die Gesellschaft Forderungsausfallrisiken ausgesetzt. Diesen Risiken beugt die Gesellschaft durch ein aktives Forderungsmanagement sowie Überprüfung der Bonität der Kunden vor. Durch die stark sinkenden Werbeeinnahmen der Verlage aufgrund der sich abschwächenden Wirtschaft, ist das Forderungsausfallrisiko gestiegen. Daher werden die Eintrittswahrscheinlichkeit und die Auswirkungen des Risikos als moderat eingestuft.

Die sich verschlechternde Entwicklung der Weltwirtschaft hat eine Auswirkung auf das E-Commerce Geschäft und wird mit einem Rückgang der Handlingsvolumen unserer Geschäfte einhergehen. Eintrittswahrscheinlichkeit und die Auswirkungen des Risikos werden als moderat eingestuft.

Andererseits sehen wir wesentliche Chancen durch die sehr solide Lage der Güll GmbH auf organisches wie anorganisches Wachstum. Unsere starke Position im Geschäftsfeld Presse und die Ausbaumöglichkeiten in geschäftsnahen Bereichen, insbesondere im Paketgeschäft, ergeben Spielraum zur Weiterentwicklung von Dienstleistungsangeboten einerseits sowie der Kundenneugewinnung andererseits. Besonders zu erwähnen ist hierbei das starke Geschäft der Güll GmbH Richtung Schweiz, welches in den letzten Jahren sehr stark und profitabel ausgebaut wurde. Außerdem ergeben sich auch Möglichkeiten für Schweizer Verlage, welche im europäischen Ausland Ihre Zeitschriften drucken, tätig zu werden. Hier werden sich für die Güll GmbH neue Chancen ergeben. Unser Fokus ist daher auf den weiteren nachhaltigen Ausbau des Vertriebs gerichtet. Darüber hinaus sehen wir Optimierungsmöglichkeiten insbesondere bei den Produktionsprozessen.

Des Weiteren haben wir unser Vertriebsteam nachhaltig im Bereich Fulfillment verstärkt. Hier konnten innerhalb kürzester Zeit bereits Neukunden gewonnen werden.

Unter Berücksichtigung aller gegenwärtigen Kenntnisse sind für die künftige Entwicklung und den Fortbestand der Gesellschaft keine über die vorgenannten Risiken hinausgehenden Risiken, weder aus wirtschaftlicher noch aus rechtlicher Sicht, bekannt oder erkennbar. Sorgfalt und vorausschauende Umsicht werden auch künftig im Blickpunkt der Geschäftspolitik der Geschäftsführung bleiben.

D. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 wird eine zum Vorjahr schlechtere Ertragslage erwartet. Das erste Quartal 2024 bestätigt bereits die Prognose verglichen zum Vorjahresquartals. Das Kerngeschäft des Pressevertriebs wird auch in diesem Jahr unter Rückgängen leiden. Die Güll GmbH sollte aufgrund der bereits sehr hohen Marktanteile in diesem Segment kaum noch Marktanteile hinzugewinnen können.

Insgesamt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 zum Vorjahr keinen Umsatzrückgang jedoch einen Ergebnisrückgang von ca. T€ 420.

Ertrag und Umsatz der Güll GmbH werden im Wesentlichen von der Anzahl der physischen Zeitschriften-Abonnements getragen. Im Jahr 2024 erwarten wir ebenfalls einen starken Rückgang.

Aus diesem Grund hat die Güll GmbH seit Jahren das zweite Standbein E-Commerce aufgebaut und seit dem Jahr 2023 das Geschäftsfeld Fulfillment vertrieblich nachhaltig verstärkt. Diese Geschäfte haben sich in den letzten Jahren fast durchweg positiv entwickelt. Die sich verschlechternde Weltwirtschaft wird im Jahr 2024 auch zu einem Rückgang der Paketvolumen führen. Das 1. Quartal 2024 liegt bereits unter dem Vorjahresquartal.

Der Krieg in der Ukraine hatte zunächst keine direkten Auswirkungen auf das Geschäft des Unternehmens, da weder Lieferanten noch Kunden in den Ländern beheimatet sind. Die steigenden Dieselkosten werden in Form von Treibstoffzuschlägen der beauftragten Transportdienstleister an unsere Kunden weiterberechnet, was zu einer Reduktion der Liefermengen führen kann. Die gestiegenen Rohstoffpreise für Papier und Folie konnten nur teilweise an die Kunden weitergereicht werden, die Preissteigerungen bei den Kunden führen jedoch zu sinkender Nachfrage bei den Endkunden und damit zu weniger Umsatz der Güll GmbH. Die deutlich höheren Lohn- und Gehaltsabschlüsse für 2024 können ebenfalls nur teilweise an die Kunden weitergegeben werden, was einer der wesentlichen Gründe für den schlechter prognostizierten Ertrag ist.

Wie im Geschäftsjahr 2023 verfolgt die Gesellschaft auch in 2024 im Wesentlichen 4 strategische Stoßrichtungen zur kurz- bis mittelfristigen Ergebnis- bzw. Wettbewerbsverbesserung.

 

1. Es wird weiterhin intensiv mit den Bestandskunden über Preisanpassungen diskutiert, da viele der Preise seit Jahren konstant sind und nicht über Inflationsraten angepasst wurden.

 

2. Im Jahr 2024 wird das Investitionsprogramm deutlich ausgebaut, vor allem die IT Infrastruktur wird nachhaltig verstärkt

 

3. Die Prozesse sollen weiterhin verschlankt werden und Synergieeffekte gehoben werden.

 

4. Der Bereich E-Commerce soll strategisch deutlich stärker ausgebaut werden.

Der Ausbau der Internationalisierung der Vertriebswege, vor allem in Europa wird weiter der strategische Schwerpunkt sein.

Die Fokussierung und Spezialisierung der Güll GmbH auf den Schweizer Markt hat sich in den vergangenen Jahren als richtig erwiesen. In Jahr 2024 wird daher dieses Geschäftsfeld durch den Aufbau neuer Dienstleistungen und die Optimierungen bestehender Dienstleistungen verstärkt ausgebaut.

 

Lindau (B), den 26. Juni 2024

Bernd Robke, Geschäftsführer

1 Statistisches Bundesamt. "Veränderung des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Deutschland gegenüber dem Vorjahr von 1992 bis 2023." 23. Februar, 2024. Statista. Zugriff: 12. April 2024. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2112/umfrage/veraenderung-des-bruttoinlandprodukts-im-vergleich-zum-vorjahr/
2 Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V. "Auflagezahlen des 4. Quartals 2023" 23.01.2024. Zugriff: 12. April 2024. https://ivw.de/print/quartalsauflagen/pressemitteilungen/auflagenzahlen-des-4-quartals-2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.531 3.912
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 355.188 458.818
2. technische Anlagen und Maschinen 83.194 49.877
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 168.356 173.713
606.738 682.408
609.269 686.320
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 201.058 277.738
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.961.580 2.895.834
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.000.156 144.008
3. sonstige Vermögensgegenstände 407.928 386.026
5.369.664 3.425.868
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.526.348 1.652.595
7.097.069 5.356.201
C. Rechnungsabgrenzungsposten 47.600 20.500
7.753.939 6.063.022

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.565 25.565
II. Bilanzgewinn 4.176.580 3.243.492
4.202.144 3.269.057
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 625.502 658.887
2. Steuerrückstellungen 51.805 23.935
3. sonstige Rückstellungen 280.800 256.500
958.107 939.322
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 826.845 865.409
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.549.913 853.417
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 0 135.033
4. sonstige Verbindlichkeiten 216.929 784
(davon aus Steuern T€ 216.185,31; Vorjahr T€ 0)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 0; Vorjahr T€ 0)
2.593.687 1.854.643
7.753.939 6.063.022

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 25.450.247 25.916.230
2. sonstige betriebliche Erträge 110.917 253.926
(davon Erträge aus Währungsumrechnung € 63.781,08; Vorjahr € 196.370,16)
25.561.163 26.170.156
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 17.710.749 17.931.907
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 559.518 476.924
18.270.268 18.408.831
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.095.259 3.202.476
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 719.485 786.757
(davon für Altersversorgung € 25.573,68; Vorjahr € 205.696,15)
3.814.744 3.989.233
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 177.374 191.650
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.951.275 2.052.495
(davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung € 66.933,14; Vorjahr € 131.926,58)
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.460 1
(davon an verbundene Unternehmen € 8.208,72; Vorjahr € 0)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 21.354 29.070
(davon an verbundene Unternehmen € 0; Vorjahr € 0)
(davon Aufwendungen aus Aufzinsung € 13.636,00; Vorjahr € 21.723,00)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 391.461 507.841
10. Ergebnis nach Steuern 943.149 991.037
11. sonstige Steuern 10.061 9.324
12. Jahresüberschuss 933.088 981.713
13. Gewinnvortrag 3.243.492 2.261.779
14. Bilanzgewinn 4.176.580 3.243.492

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie der Regelungen der Satzung der Gesellschaft aufgestellt.

Die Güll GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wird freiwillig nach den Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) sowie der Regelungen der Satzung der Gesellschaft aufgestellt.

Die Güll GmbH hat ihren Sitz in Lindau (B) und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Kempten (Allgäu) (HR B Reg.Nr. 1843).

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Sämtliche im Anhang gemachten Währungsangaben erfolgen in Euro.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

II. Allgemeine Angaben zur Bewertung und Bilanzierung einschließlich der Vornahme steuerlicher Maßnahmen

Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden unverändert beibehalten, so dass die Vergleichbarkeit zum Vorjahr gewährleistet ist.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden.

Die Bewertung erfolgte vorsichtig, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Immaterielle Vermögensgegenstände weisen wir zu den Anschaffungskosten aus und schreiben sie planmäßig grundsätzlich über drei bis fünf Jahre ab. Individualsoftware schreiben wir planmäßig linear auf zehn Jahre ab.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und - soweit abnutzbar - planmäßig abgeschrieben.

Die voraussichtlichen Nutzungsdauern bewegen sich i.d.R. zwischen 3 und 10 Jahren bei beweglichem Anlagevermögen und es wird grundsätzlich planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Unterjährig angeschaffte Anlagegüter wurden zeitanteilig abgeschrieben. Zuschreibungen auf Sachanlagevermögen waren nicht veranlasst. Die Entwicklung der Positionen ergibt sich aus dem Anlagespiegel.

Vermögensgegenstände des Anlagevermögens deren AHK 150 EUR nicht übersteigen werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens deren AHK 150 EUR übersteigen und 1.000 EUR nicht übersteigen werden in einen jahresbezogenen Sammelposten über einen Zeitraum von 5 Jahren gleichmäßig abgeschrieben.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens.

Für gebrauchte Maschinenwerkzeuge ist im Geschäftsjahr ein Festwert gemäß § 256 Satz 2 HGB gebildet worden.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Neben Einzelwertberichtigungen für zweifelhaft einbringliche Forderungen wurde noch eine angemessene Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % des um die Einzelwertberichtigung reduzierten Bruttoforderungsbestandes gebildet, die dem allgemeinen Ausfall-, Kredit- und Bonitätsrisiko Rechnung trägt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst.

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert, der den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht. Gemäß Art. 75 Abs. 6 Satz 1 EGHGB n.F. i.V.m. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB n.F. sind Altersversorgungsverpflichtungen (Rückstellungen für Pensionen) im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 unter Zugrundelegung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre bewertet worden.

Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis von Mitteilungen der Versicherer mit zum beizulegenden Zeitwert bewertet, der den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) zum Bilanzstichtag entspricht.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Bei der Berechnung aktiver latenter Steuern wurden innerhalb der nächsten 5 Jahre nutzbare steuerliche Verlustvorträge mit einbezogen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von Buchwertunterschieden (zeitlich begrenzten) zwischen Handels- und Steuerbilanz liegen Nachweise vor. Die errechneten Beträge werden mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus bewertet und nicht abgezinst.

Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung - sofern vorhanden - gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. Davon-Vermerk ausgewiesen.

III. Erläuterungen zu Bilanzposten

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Bruttoforderungen 3.003 3.087
./. Einzelwertberichtigung -11 -16
./. Pauschalwertberichtigung -31 -31
Nettoforderungen 2.961 3.040

Es bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0 T€ (Vorjahr T€ 144). Gegenüber dem Gesellschafter Robke Verwaltungsgesellschaft mbH besteht eine Forderung aus Darlehen in Höhe von 2.000 T€.

Die Fristigkeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind wie folgt.

Vorjahreszahlen in Klammer gesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 31.12.2023 Forderungen Gesamt
T€
RLZ bis 1 Jahr
T€
RLZ > 1 Jahr
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.962 2.962 0
(2.896) (2.896) (0)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.000 0 2.000
(144) (144) (0)
sonstige Vermögensgegenstände 408 408 0
(386) (386) (0)

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern von T€ 105. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass sich insgesamt kein Ausweis latenter Steuern in der Bilanz ergibt. Die ermittelten aktiven und passiven latenten Steuern resultieren aus folgenden temporären Differenzen bzw. steuerlichen Verlustvorträgen:

 

a) abweichenden Wertansätzen der Pensionsrückstellungen und anderen langfristigen Rückstellungen (Sonstige Rückstellungen) sowie

 

b) Unterschieden bei der Bewertung von Deckungsvermögen.

Sämtliche erforderlichen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung nach den Vorschriften des § 249 HGB bzw. unter Einbeziehung des Wahrscheinlichkeitsgrads mit dem Erfüllungsbetrag gemäß § 253 HGB gebildet. Bei der Rückstellung für die gesetzliche Aufbewahrungspflicht von Geschäftsunterlagen wurde aus Billigkeits- und Wesentlichkeitsgründen auf eine Abzinsung verzichtet. Es bestehen keine weiteren sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die handelsrechtliche Pensionsverpflichtung wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen der PUC-Methode (Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck) auf der Basis eines Zinsfußes von 1,82% (Vj. 1,78%) p.a. sowie Gehalts- und Rentensteigerungen von 1,90% (Vj. 1,9%) p.a., errechnet. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche 10-Jahres-Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung verwendet. Es wurde eine Fluktuation von 0% unterstellt. Die Bewertung und Berücksichtigung von Rückdeckungsversicherungen erfolgte unter Beachtung des IDW-Rechnungslegungshinweises FAB 1.021 und unter Anwendung des DAV-/IVS-Ergebnisberichtes des Fachausschusses Altersversorgung vom 26.04.2022.

Aufgrund der erstmaligen Anwendung der Bewertungsvorschriften des BilMoG zum 01. Januar 2010 ergab sich ein verteilungsfähiger Zuführungsbedarf gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB in Höhe von T€ 90. Dieser Betrag wird gleichmäßig über die kommenden 15 Jahre, erstmalig zum 31. Dezember 2010, zugeführt. Somit verbleibt ein noch nicht berücksichtigter Unterschiedsbetrag in Höhe von 6 T€ zum Bilanzstichtag.

Gemäß Art. 75 Abs. 6 EGHGB n.F. ist die Neufassung des § 253 HGB erstmalig im Jahresabschluss der Gesellschaft zu 31. Dezember 2016 anzuwenden. Daraus ergeben sich zum 31. Dezember 2023 Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 626 (Vorjahr T€ 659). Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz des nicht rückgedeckten Teils der Pensionsverpflichtung nach Maßgabe des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes und Zehn-Jahres-Durchschnittszinssatzes beläuft sich auf T€ 4.

Der Effekt (Unterschiedsbetrag) aus der Änderung des Abzinsungssatzes wurde im operativen Ergebnis erfasst.

Der Unterschiedsbetrag zum 31. Dezember 2023 in Höhe von T€ 4 unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n.F.

Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) gemäß versicherungsmathematischer Gutachten bzw. den Mitteilungen der Versicherer (T€ 298).

Die Erträge aus dem Deckungsvermögen (T€ 26, Vorjahr T€ 25) wurden mit den Zinszuführungen (T€ 16, Vorjahr T€ 15) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert.

Im Berichtsjahr gab es keine Ausschüttung an die Gesellschafter. Damit verbleibt ein Gewinnvortrag in Höhe von 3.243 T€ und insgesamt ein Bilanzgewinn in Höhe von 4.177 T€.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für ausstehende Rechnungen T€ 28 (Vorjahr T€ 36), Tantiemenzahlung T€ 91 (T€ 88), Mehrarbeitsstunden T€ 72 (T€ 63), Berufsgenossenschaft T€ 15 (T€ 15), Jahresabschlusserstellung und -prüfung T€ 16 (T€ 20) sowie Urlaubsverpflichtungen T€ 74 (T€ 50).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 1.550 (Vorjahr T€ 853) resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 1.550 (Vorjahr T€ 853).

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 0 resultieren aus der abzuführenden Umsatzsteuer an den Organträger (Vorjahr T€ 135).

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr (§ 268 Abs. 5 HGB) Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren (§ 285 Nr. 1 a HGB).

Vorjahreszahlen in Klammer gesetzt.

Verbindlichkeitenspiegel 31.12.2023 Gesamtverbindlichkeiten
T€
RLZ bis 1 Jahr
T€
RLZ > 1 Jahr
T€
Verbindlichkeiten 827 827 0
aus Lieferungen und Leistungen (865) (865) (0)
Verbindlichkeiten 0 0 0
gegenüber Gesellschafter (135) (135) (0)
Verbindlichkeiten 1.550 1.550 0
gegenüber verbundenen Unternehmen (853) (853) (0)
sonstige Verbindlichkeiten 217 217 0
(1) (1) (0)

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer 5 Jahren bestehen zum Abschlussstichtag nicht.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Aufgliederung der Umsatzerlöse (§ 285 Nr. 4 HGB)

Umsatzerlöse zum 31.12.2023 Inland
T€
EU
T€
Drittland
T€
Gesamt
T€
Erlöse Handling-Gesamt 2.974 317 500 3.791
Erlöse Porto-Schweiz 9.713 1.247 247 11.207
Erlöse Porto-Österreich 6.088 363 114 6.565
Sonstige Erlöse 2.181 282 1.424 3.887
Summe 20.956 2.209 2.285 25.450

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 3 (Vorjahr T€ 3) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 64 (Vorjahr T€ 196).

Materialaufwand

Der Materialaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

2023
T€
2022
T€
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 17.711 17.932
Aufwendungen für bezogene Leistungen 559 477
18.270 18.409

Personalaufwand

Der Personalaufwand gliedert sich wie folgt:

2023
T€
2022
T€
Löhne und Gehälter 3.095 3.202
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 720 787
(davon für Altersversorgung) 26 206
3.815 3.989

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Aus der Anwendung von Art. 66 und Art. 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) wurden T€ 6 unter der Position "sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst, die periodenfremd sind.

Finanzergebnis

Die Erträge aus dem Deckungsvermögen (T€ 26, Vorjahr T€ 25) wurden mit den Zinszuführungen (T€ 16, Vorjahr T€ 15) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert.

V. Sonstige Angaben sowie Geschäftsführung und Vertretung

Zur Geschäftsführung und Alleinvertretung der Güll GmbH ist der Geschäftsführer Bernd Robke, berechtigt und verpflichtet. Die Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführung unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB.

Für Pensionsverpflichtungen gegenüber dem ehemaligen Geschäftsführer hat die Gesellschaft insgesamt T€ 626 (vor Saldierung mit Deckungsvermögen) zurückgestellt. In diesem Zusammenhang haben die Pensionszahlungen T€ 69 im Geschäftsjahr 2023 betragen.

Honorar des Abschlussprüfers

Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr beläuft sich auf T€ 28 und umfasst ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Sicherung der Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 1 b HGB)

Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Es besteht eine Buchgrundschuld i.H.v. insgesamt Nom. T€ 2.000, eingetragen am Objekt Lindau, Heuriedweg 19 für ein Darlehen von Herrn Manfred Güll an die Robke Verwaltungsgesellschaft mbH. Darüber hinaus sind keine Pfandrechte, etc. zur Absicherung der Verbindlichkeiten bestellt.

Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB)

 

a) Verpflichtungen aus Erbbauzins und Mieten für Grundstücke und Gebäude T€ 681

 

(davon bis zu einem Jahr T€ 302)

 

(davon 1 - 5 Jahre T€ 379)

 

(davon über 5 Jahre T€ 0)

 

b) Verpflichtung aus Leasingverträgen T€ 238

 

(davon bis zu einem Jahr T€ 148

 

(davon 1 - 5 Jahre T€ 238)

 

(davon über 5 Jahre T€ 1)

Die bilanzielle Behandlung von Leasingverträgen orientiert sich an den steuerlichen Leasingerlassen. Das Prinzip der wirtschaftlichen Zugehörigkeit als Kriterium für die bilanzielle Behandlung findet Anwendung. Es handelt sich um Operating-Leasingverhältnisse.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag sind Haftungsverhältnisse für Bürgschaften i.H.v. T€ 345 vorhanden. Mit einer Beanspruchung hieraus ist aufgrund der Bonität der Schuldner voraussichtlich nicht zu rechnen.

Zahl der 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB)

Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte
Kaufmännische Mitarbeiter 29 5
Gewerbliche Mitarbeiter 55 3
Gesamt 84 8

Gesellschafterverhältnisse

Zum 31.08.2023 hat die Robke Verwaltungsgesellschaft mbH sämtliche Anteile der Güll GmbH von der 7Days Direct Services GmbH übernommen.

Beteiligungsverhältnisse

Das noch nicht auf die Währung Euro umgestellte Stammkapital der Gesellschaft in Höhe von DM 50.000,00 ist per 31. Dezember 2023 wie folgt eingezahlt:

Robke Verwaltungsgesellschaft mbH DM 50.000,00 Euro 25.564,59

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von T€ 933 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Lindau (B), den 26. Juni 2024

Bernd Robke, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
A. Anlagen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 991.640 0 0 991.640
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.760.179 0 0 3.760.179
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.301.009 52.404 0 1.353.413
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.848.395 47.919 0 1.896.314
7.901.222 100.323 0 8.001.545
Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
A. Anlagen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 987.728 1.381 0 989.108
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.301.361 103.630 0 3.404.991
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.251.131 19.087 0 1.270.219
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.674.682 53.275 0 1.727.957
7.214.902 177.374 0 7.392.276
Restbuchwerte
31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.531 3.912
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 355.188 458.818
2. Technische Anlagen und Maschinen 83.194 49.877
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 168.356 173.713
609.269 686.320

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Güll GmbH, Lindau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Güll GmbH, Lindau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Güll GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 26. Juni 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kerstin Krauß, Wirtschaftsprüferin

ppa. Akram Abdel Karim, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 27.06.2024 festgestellt.

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