Großhandel mit Anstrichmitteln
Gesundheits-Akademie Main-Taunus GmbHLiquidiert
65812 Bad Soden am Taunus, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Helmut Krechel seit 1.10.2018 | Prokura |
Stefan Schad seit 1.10.2018 | Geschäftsführer |
Christian Kämper seit 7.9.2018 | Prokura |
Manuel Zelle seit 7.9.2018 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gesundheits-Akademie Main-Taunus GmbHBad Soden am TaunusJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018INHALTSVERZEICHNIS 1. Grundlagen der Gesellschaft 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und Branchenspezifische Rahmenbedingungen 2.2 Geschäftsverlauf 2.2.1 Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres 2.2.2 Gesamtaussage 2.2.3 Ertragslage 2.2.4 Vermögens- und Finanzlage 2.2.5 Personal 2.3 Risikomanagementsystem 3. Prognose-, Chancen- und Risikoberichterstattung 3.1 Prognosebericht 3.2 Chancen und Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage 4. Forschung und Entwicklung 5. Zweigniederlassungen 6. Erklärung zur Unternehmensführung 1. Grundlagen der GesellschaftDie Gesundheits-Akademie Main-Taunus GmbH (im Folgenden "GAMT") ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Kliniken des Main-Taunus-Kreises ("KdMTK") und ein Unternehmen des kommunalen Klinikverbunds Kliniken Frankfurt-Main-Taunus ("KFMT"). Sie hat die Aufgabe, die ehemalige Krankenpflegeschule der Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH in einer rechtlich selbständigen Gesellschaft zu betreiben. Darüber hinaus erbringt die Gesellschaft Personaldienstleistungen innerhalb des Klinik-Konzerns der KdMTK. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und Branchenspezifische Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiter und damit das zehnte Jahr in Folge auf Wachstumskurs. Das Bruttoinlandsprodukt nahm in 2018 preisbereinigt um 1,5% zu. Für das Jahr 2019 wird ein Zuwachs von 1,0% erwartet. 1 Der Gesundheitsmarkt, der sich relativ konjunkturunabhängig entwickelt, ist weiterhin durch Wachstum gekennzeichnet, was auf die demografische Entwicklung, steigende Altersgrenzen, ein erhöhtes Gesundheitsbewusstsein der Gesellschaft sowie wissenschaftliche Neuerungen zurückzuführen ist. Nach aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamtes haben die Gesundheitsausgaben in Deutschland im Jahr 2017 erstmals die Marke von 1 Milliarde Euro pro Tag überschritten. Für 2017 gibt das Statistische Bundesamt einen Anstieg der Gesundheitsausgaben gegenüber 2016 um 4,7 % auf 375,6 Milliarden Euroan, wovon ca. ein Viertel auf den Krankenhaussektor entfällt. Damit nahmen die Gesundheitsausgaben wieder stärker zu als das Bruttoinlandsprodukt. 2 Die Anzahl der vollstationär behandelten Patienten in Hessen ist im Jahr 2017 relativ konstant geblieben. Die Anzahl der Krankenhäuser hat sich in 2017 bei steigender Einwohnerzahl um drei Einrichtungen auf 159 reduziert. 3 2.2 Geschäftsverlauf 2.2.1 Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres a) Vorsitzender der Geschäftsführung Kliniken Frankfurt-Main-Taunus GmbH (KFMT) In seiner Sitzung vom 22. Januar 2018 hat der Aufsichtsrat der Kliniken Frankfurt-Main-Taunus GmbH (KFMT) Herrn Martin Menger mit Wirkung zum 15. Februar 2018 zum Geschäftsführer und Vorsitzenden der Geschäftsführung der KFMT bestellt. Er wird damit zum Hauptverantwortlichen des gesamten Konzerns mit den Standorten Frankfurt-Höchst, Bad Soden und Hofheim berufen. Herr Dr. Tobias Kaltenbach, bis dato Geschäftsführer der Kliniken des Main-Taunus-Kreises (KdMTK) und Sprecher der Geschäftsführung der KFMT, scheidet infolge der Niederlegung seines Geschäftsführungsmandates zum 31. Januar 2018 aus der Geschäftsführung der KFMT und allen Konzerngesellschaften aus. b) KFMT organisieren zentrale Führung neu Die KFMT organisieren ihre Struktur auf der Konzernebene neu und besetzen zentrale Konzernbereiche (Materialwirtschaft/Logistik, Finanzen und Personal) mit Leitungskräften, die für alle drei Standorte verantwortlich sind. 2.2.2 Gesamtaussage Die Geschäftsführung beurteilt die Entwicklung der Gesellschaft mit Blick auf ihre Aufgaben im KdMTK Teilkonzern im Geschäftsjahr 2018 als ausgesprochen positiv. Im Geschäftsjahr 2018 konnten wieder sämtliche Kurse vollständig belegt werden. Neben der Ausbildung der Krankenpflegeschüler betreibt die GAMT auch die Fortbildung anderer Bereiche im KFMT-Konzern und im geringen Umfang auch externer Adressaten. Neben den Aufgaben der Aus-, Fort- und Weiterbildung wurden Neueinstellungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im ärztlichen, pflegerischen und Funktionsdienst für die Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH über die Gesundheits-Akademie Main-Taunus GmbH getätigt und den Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH im Rahmen eines arbeitsrechtlichen Gemeinschaftsbetriebs gestellt. Gestiegene Personalkosten und in der Folge auch gestiegene Erlöse aus Personalgestellung haben dazu geführt, dass die Erlöse im Geschäftsjahr 2018 über Plan (32.818 T€) liegen. Das Jahresergebnis liegt mit 168 T€ unterhalb der Planung für das Jahr 2018. Der Wirtschaftsplan 2018 ist von einem Jahresüberschuss in Höhe von 20 T€ ausgegangen. Ursächlich für die Abweichung gegenüber dem Wirtschaftsplan 2018 sind höhere sonstige betriebliche Aufwendungen sowie höhere Ertragssteuern. 2.2.3 Ertragslage Das Jahresergebnis 2018 hat sich gegenüber dem Vorjahr von 19 T€ auf -148 T€ verschlechtert. Die Ertragslage dargestellt nach betriebswirtschaftlichen Kriterien stellt sich wie folgt dar 4 :
a) Umsatzentwicklung Die Einnahmen aus Personalgestellung im Rahmen des konzernweiten arbeitsrechtlichen Gemeinschaftsbetriebs durch Mitarbeiter insbesondere im ärztlichen, pflegerischen und Funktionsdienst haben sich im Geschäftsjahr 2018 moderat erhöht. Die Umsatzerlöse steigen insoweit um 1.515 T€ (4,6 %) auf 34.170 T€. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr um 286 T€ gestiegen. Der Anstieg ist in höheren periodenfremden Erträgen und der Auflösung von Rückstellungen begründet (siehe Anhang). b) Kostenentwicklung Der Personalaufwand liegt mit 1.863 T€ über dem Vorjahresniveau. Dies ist im Wesentlichen auf Tarifsteigerungen und Einmalzahlungen zurückzuführen. Nicht alle Personalkosten konnten im Geschäftsjahr 2018 im Rahmen der Personalgestellung weitergegeben werden. Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr aufgrund von höheren bezogenen Leistungen im Bereich der Lehrkräfte um rd. 6 T€ angsteigen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 62 T€ angestiegen. Dies ist insbesondere auf höhere Kostenumlagen aus Konzerndienstleistungen (Konzernumlage) zurückzuführen. Die Steuern sind im Vergleich zum Vorjahr um 38 T€ angestiegen, was insbesondere auf periodenfremde Sachverhalte zurückzuführen ist. c) Ergebnisentwicklung In Folge der vorgenannten Umsatz- und Kostenentwicklung hat sich das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr von 19 T€ auf - 148 T€ verringert. 2.2.4 Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage stellt sich zum 31. Dezember 2018 wie folgt dar 6 : AKTIVA
Folgende bilanzielle Veränderungen haben sich gegenüber dem Vorjahr ergeben: Die kurzfristigen Vermögenswerte haben sich im Berichtsjahr um -260 T€ verringert. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen rückläufige Forderungen gegen Schwesterunternehmen aus dem zentralen Cash-Management. Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2018 120 T€. Die Eigenkapitalquote in Bezug auf die Bilanzsumme hat sich mit 5 % (Vorjahr 11 %) ergebnisbedingt gegenüber dem Vorjahr deutlich verringert. Insgesamt ist die Bilanz- und Finanzstruktur als noch solide zu bezeichnen. Die Zahlungsfähigkeit der GAMT war jederzeit durch ausreichend liquide Mittel sichergestellt. Die Gesellschaft ist in das zentrale Cash-Management im KdMTK-Konzern eingebunden. 2.2.5 Personal In der GAMT waren im Jahresdurchschnitt 693 Mitarbeiter beschäftigt. 2.3 Risikomanagementsystem Die GAMT ist in das Risikomanagementsystem der Kliniken des Main-Taunus-Kreises einbezogen. 3. Prognose-, Chancen- und Risikoberichterstattung3.1 PrognoseberichtDer Wirtschaftsplan 2019 geht von Gesamterlösen in Höhe von 32.684 T€ und einem wieder positiven Jahresergebnis von 23 T€ aus. Für das Geschäftsjahr 2019 wird analog 2017 davon ausgegangen, dass die Umsatzerlöse wieder die Personalaufwendungen übersteigen. 3.2 Chancen und Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage Die Gesellschaft ist konzeptionell als Dienstleister für die Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH und deren Tochtergesellschaften aufgestellt. Die Risiken für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie den Bestand der Gesellschaft stehen entsprechend mit der weiteren Entwicklung der Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH in unmittelbarem Zusammenhang. Derzeit erwartet die Geschäftsführung hieraus wie im Vorjahr grundsätzlich keine einzelnen oder aggregierten Risiken, welche die Unternehmensfortführung sowie die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der GAMT wesentlich beeinflussen könnten. Derzeit ist davon auszugehen, dass die Gesellschaft auch weiterhin ihre Personaldienstleistungen den Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH und deren Tochtergesellschaften gegenüber erbringt und hierdurch ihre laufenden Aufwendungen abdecken kann. 4. Forschung und EntwicklungAls Dienstleister des Klinik-Konzerns unterhält die Gesellschaft keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. 5. ZweigniederlassungenDie Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen. 6. Erklärung zur UnternehmensführungDie Gesellschafterversammlung der Gesellschaft hat bisher keine Zielgrößen für den nach § 52 Abs. 2 GmbHG festzulegenden Frauenanteil in der Geschäftsführung und die Frist zu dessen Erreichung festgelegt. Die Geschäftsführung der Gesellschaft hat bisher keine Zielgrößen für den nach § 36 Satz 1 und 3 GmbHG festzulegenden Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung und die Frist zu dessen Erreichung festgelegt.
Bad Soden am Taunus, den 6. Juni 2019 Stefan Schad, Geschäftsführer
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https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Wirtschaft/jahreswirtschaftsbericht-2019.pdf?__blob=publicationFile&v=2
Bilanz zum 31. Dezember 2018Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2018
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018Vorbemerkungen Die Gesundheits-Akademie Main-Taunus GmbH (im Folgenden "GAMT"), Bad Soden am Taunus, wird im Handelsregister des Amtsgerichts Königsstein im Taunus unter HRB 6661 geführt. Der vorliegende Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs ( HGB), den ergänzenden Vorschriften des GmbH Gesetzes in der aktuell gültigen Fassung und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Bei der GAMT handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Zahlen im Anhang sind im Wesentlichen in Tausend Euro (T€) angegeben. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, erfolgt die Angabe grundsätzlich in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung. Im Geschäftsjahr 2018 erfolgte eine Änderung der Buchungssystematik im Bereich der Poolzahlungen. Dadurch sind sowohl die Umsatzerlöse als auch die Personalaufwendungen nicht mit denen des Vorjahres vergleichbar. Beide Positionen (Umsatzerlöse und Personalaufwendungen) wären in 2017 um 237 T€ höher gewesen, wenn die geänderte Buchungssystematik des Geschäftsjahres 2018 angewandt worden wäre. 1. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bewertung des Anlagevermögens basiert auf stetig angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und soweit abnutzbar, abzüglich planmäßiger Abschreibungen nach der linearen Methode sowie außerplanmäßigen Abschreibungen bewertet. Anlagegüter, deren Anschaffungskosten bis zu 250,00 € (ohne Umsatzsteuer) betragen, wurden im Wirtschaftsjahr sofort als Aufwand erfasst. Bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen 250,00 € und 1.000,00 € (geringwertige Anlagegüter) wurden im Anlagevermögen aktiviert und auf 5 Jahre abgeschrieben. Folgende Nutzungsdauern werden zugrunde gelegt:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital wird mit dem Nennbetrag ausgewiesen. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und enthalten alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. 2. Erläuterungen zur Bilanz2.1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im als Anlage beigefügten Anlagennachweis dargestellt. 2.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind innerhalb eines Jahres fällig. Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit 2.086 T€ (Vorjahr 1.571 T€) Forderungen gegen die Gesellschafterin sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit 107 T€ (Vorjahr 890 T€), jeweils aus dem zentralen Cash-Management. 2.3. Eigenkapital Die Gewinnrücklagen haben sich im Berichtsjahr um 19 T€ auf insgesamt 218 T€ erhöht. Ursächlich für diesen Anstieg war die Zuführung des Vorjahresergebnisses. 2.4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Zeitzuschläge mit 754 T€, Überstunden mit 318 T€, Resturlaub mit 158 T€ und Einmalzahlungen mit 112 T€. 2.5. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten in der Bilanz haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und sind unbesichert. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich den Liefer- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen mit 470 T€ (Vorjahr 467 T€) Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung3.1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von 34.170 T€ (Vorjahr 32.418 T€) werden im Inland erzielt und resultieren mit 32.834 T€ (Vorjahr 31.067 T€) aus Personalgestellungen im Rahmen eines arbeitsrechtlichen Gemeinschaftsbetriebs im Konzernverbund sowie mit 1.336 T€ (Vorjahr 1.351 T€) aus Erlösen der Aus- und Fortbildung. 3.2. Sonstige betriebliche Erträge Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 626 T€ (Vorjahr: 341 T€) handelt es sich im Wesentlichen um Personalkostenerstattungen (317 T€) und periodenfremde Erträge (309 T€). Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Betriebsprüfung der Sozialversicherung in Höhe von 220 T€ sowie um periodenfremde Erträge für Erstattungen von Sozialversicherungsbeiträgen aus den Geschäftsjahren 2014 bis 2016 in Höhe von 30 T€. 3.3. Personalaufwand Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 693 (Vorjahr: 635) Mitarbeiter/innen (Köpfe):
3.4. Materialaufwand Beim Materialaufwand in Höhe von 35 T€ handelt es sich um Aufwendungen für bezogene Leistungen des Wirtschaftsbedarfs. 3.5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 444T€ (Vorjahr: 382 T€) handelt es sich im Wesentlichen um Aufwendungen für Miete (110 T€), Aufwendungen für Lehrgangsgebühren (69 T€) Aufwendungen für Verwaltungsbedarf (85 T€), Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen (66 T€) sowie periodenfremde Aufwendungen (23 T€). 3.6. Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinserträge resultieren mit 2 T€ (Vorjahr: 1 T€) aus verbundenen Unternehmen. 3.7. Steuern In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 53 T€ enthalten. 4. Sonstige Angaben4.1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben Verbindlichkeiten und Rückstellungen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, insbesondere aus Mietverträgen für Gebäude sowie Personaldienstleistungsverträge, i. H. von rund 525 T€. Die Verträge mit einer Vertragssumme von mehr als 20 T€ pro Jahr haben Laufzeiten von bis zu einem Jahr. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen mit 198 T€ verbundene Unternehmen. 4.2. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. 4.3. Angaben zu Gesellschaftsorganen a) Geschäftsführer
Die Geschäftsführer haben im Geschäftsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten. Wir verweisen auf die Angaben im Anhang zum KFMT Konzernabschluss 2018. b) Aufsichtsrat Die Aufgaben des Aufsichtsrats werden durch den Aufsichtstrat der KFMT übernommen. Bezüglich seiner Zusammensetzung verweisen wir auf die entsprechenden Angaben im Anhang zum KFMT Konzernabschluss 2018. 4.4. Konsolidierungskreis Gesellschafterin ist die Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH, Hofheim am Taunus. Die Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH, Hofheim am Taunus, erstellt einen Konzernabschluss, in den alle verbundenen Unternehmen einbezogen werden (kleinster Konzernkreis). Der Konzernabschluss wird beim Bundesanzeiger bekannt gemacht und ist unter www.bundesanzeiger.de erhältlich. Die Gesellschaft wird weiterhin in den Konzernabschluss der Kliniken Frankfurt-Main-Taunus GmbH (größter Konzernkreis), Frankfurt am Main, einbezogen. 4.5. Gewinnverwendung In Abstimmung mit der Gesellschafterin schlägt die Geschäftsführung der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Bad Soden am Taunus, den 6. Juni 2019 Stefan Schad, Geschäftsführer Anlagespiegel zum 31. Dezember 2018
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach §§ 276, 288, 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Gesundheits-Akademie Main-Taunus GmbH, Bad Soden am TaunusPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gesundheits-Akademie Main-Taunus GmbH, Bad Soden am Taunus, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesundheits-Akademie Main-Taunus GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Frankfurt am Main, den 7. Juni 2019 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Corinna Friedl, Wirtschaftsprüferin ppa. Florian Schmiedl, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2018 wurde am 05.11.2019 festgestellt. |
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