VBMC ValueBasedManagedCare GmbH
Selbe AdresseErbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ansgar Wilhelm Schneider seit 19.2.2025 | Prokura |
Thomas Gier seit 19.2.2025 | Prokura |
Baris Yorganci seit 19.2.2025 | Prokura |
Dennis Tatang seit 19.2.2025 | Prokura |
Hakon Talan seit 8.10.2024 | Geschäftsführer |
Manfred Lampe seit 8.10.2024 | Geschäftsführer |
Ricardo Martinez seit 3.9.2021 | Prokura |
Alexandra Scheidt seit 28.6.2021 | Prokura |
Sebastian Wertenbruch seit 28.6.2021 | Prokura |
Lars Gehrlein seit 7.4.2021 | Prokura |
Philipp Richter seit 24.11.2020 | Prokura |
Sebastian Benedikt Iske seit 24.11.2020 | Prokura |
Christian Swoboda seit 28.6.2019 | Prokura |
Cyhra Becker seit 28.6.2019 | Prokura |
Uwe Hans Peter Knaup seit 28.6.2019 | Prokura |
Niko Janßen seit 28.6.2019 | Prokura |
Torsten Kurt Schwipps seit 28.6.2019 | Prokura |
Marc Rodemers seit 24.8.2018 | Prokura |
Jan-Jacob Hartemink seit 28.12.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gothaer Solutions GmbHKölnJahresabschluss 2024Bericht über das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024 Sitz der Gesellschaft Gothaer Allee 1 50969 Köln Amtsgericht Köln, HRB 25642 Hinweis: Zur besseren Lesbarkeit dieses Berichts wird fallweise auf eine Differenzierung nach Geschlechtern verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für jegliches Geschlecht. Aufsichtsrat
Geschäftsführung
Die Aufführung der Mitglieder der Geschäftsführung stellt gleichzeitig die Anhangangabe gemäß § 285 Nr.10 HGB dar. Lagebericht Allgemein Da die Gothaer Solutions GmbH ausschließlich für Gesellschaften des BarmeniaGothaer Konzerns tätig ist, wird sie von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die auch das Geschäft der BarmeniaGothaer Versicherungsgesellschaften betreffen, beeinflusst. Im Berichtszeitraum stand die globale Wirtschaftsentwicklung im Zeichen der anhaltenden Konjunkturschwäche. Hauptursache hierfür war die seit 2022 zunehmend restriktive Geldpolitik. Darüber hinaus wurde in großen Volkswirtschaften wie China und Deutschland die Wirtschaftsaktivität durch strukturelle Probleme gebremst. Die US-Konjunktur erwies sich dagegen als überraschend robust. Die Inflation verringerte sich in den USA und im Euroraum im Jahresverlauf jeweils um einen halben Prozentpunkt. Dies ermöglichte ab Jahresmitte moderate geldpolitische Lockerungen. In Deutschland schrumpfte die Wirtschaftsleistung um 0,2 %. Deutliche Steigerungen bei den Reallöhnen könnten bei den privaten Haushalten in 2024 zu Erhöhungen bei den Konsumausgaben führen. Die fallenden Zinsen dürften im Hinblick auf die Sparquote zu einer Normalisierung beitragen. Vor diesem Hintergrund ist nach Einschätzung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) eine positive Beitragssteigerung von 5,3 % zu erwarten. Unser Unternehmen Neben dem operativen Projekt-Geschäft und der weitergeführten Umsetzung der Ambition25, der Strategie des ehemaligen Gothaer Konzerns, stand im Berichtsjahr die Vorbereitung, Anbahnung und Umsetzung des Zusammenschlusses mit der Barmenia Versicherung im Mittelpunkt der Aktivitäten. Aufbauend auf einer erfolgreichen wechselseitigen Prüfung (Due Dilligence) - unter anderem auch der IT - erfolgte im Berichtsjahr die operative Vorbereitung sowie Umsetzung der ersten Schritte. Die Zusammenführung zweier Konzerne erforderte dabei im Rahmen des Zusammenschlusses auch eine - zunächst virtuelle - Zusammenführung und Neuausrichtung der IT-Organisation. Dabei galt es sowohl Themen der Mitbestimmung sowie insbesondere die Interessen der Mitarbeitenden als auch konsequent die strategischen Ziele des Zusammenschlusses zu berücksichtigen. In diesem Zusammenhang erfolgte ein Wechsel in der Geschäftsführung der Gothaer Solution GmbH. Entsprechend des Grundgedankens eines Zusammenschlusses auf Augenhöhe wurde die Geschäftsführung paritätisch aus den beiden bisherigen Unternehmen der Barmenia und der Gothaer besetzt. Die Gothaer Solutions GmbH fungiert ausschließlich für die Gesellschaften des BarmeniaGothaerKonzerns als IT-Dienstleister. Dabei teilt sich die Geschäftstätigkeit der Gothaer Solutions GmbH im Wesentlichen in folgende Bereiche auf: • Informationsverarbeitung, Betrieb und Management von Informationssystemen und Rechenzentren sowie die Bereitstellung von Rechenzentrumsdienstleistungen, • Betrieb und Management von Netzwerken und die Bereitstellung von Dienstleistungen auf dem Netzwerksektor, • Beratung anderer Unternehmen und Erbringung von Leistungen auf dem Gebiet der Anwendung von Informationstechnologie und Software einschließlich der Anwendungsentwicklung, • Erbringung von kaufmännischen und administrativen Dienstleistungen • Erbringung von Dienstleistungen (Service & Betrieb) rund um den Arbeitsplatz (Endgeräte etc.)
Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 Allgemeines Im Berichtsjahr wurde die Umsetzung der Ambition25 und die damit verbundenen Projekte und Programme (z.B. GoSMART zur Erneuerung der Anwendungslandschaft im Bereich Sachversicherungen) weiter erfolgreich vorangetrieben. Darüber hinaus ist das Berichtsjahr von einer wesentlichen und tiefgreifenden Veränderung geprägt. Durch den erfolgten Zusammenschluss von Barmenia und Gothaer haben sich eine Vielzahl an neuen Anforderungen sowie insbesondere Konsolidierungsbedarfe ergeben. Letztendlich sind zwei eigenständig funktionierende IT-Organisationen inklusive aller Prozesse, der jeweiligen Anwendungslandschaften sowie der genutzten Infrastruktur bestmöglich zusammenzuführen. Vor diesem Hintergrund standen im Berichtsjahr zunächst die operative Ermöglichung und Umsetzung des Zusammenschlusses im Fokus. Dazu galt es neben der Erfüllung von Anforderungen an Berichts- und Meldewesen insbesondere die Sicherstellung der vertrieblichen Prozesse sowie die Kommunikation und Kollaboration zwischen allen Mitarbeitenden zu unterstützen. An diese Aktivitäten haben sich im vierten Quartal des Berichtsjahres umfassende Aktivitäten zur Strukturierung, Planung sowie Initialisierung weiterführender Modernisierung- und Konsolidierungsmaßnahmen im Rahmen der Post-Merger-Integration angeschlossen. Begleitet werden die daraus resultierenden Workstreams durch eine übergreifende Steuerung der IT-Transformation, u.a. auf der Basis von schrittweise entwickelten Zielbildern sowie einer IT-Transformationsroadmap. Finanzlage Unsere Finanzstruktur ist vom bilanziellen Eigenkapital, die Vermögenslage durch die Guthaben bei Kreditinstituten geprägt. Die Liquidität wird darüber hinaus durch zeitnahe Verrechnungen mit den Konzerngesellschaften gesichert und war somit im gesamten Geschäftsjahr gewährleistet. Ertragslage Die Umsatzerlöse lagen mit 192,4 Mio. Euro unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 199,3 Mio. Euro). Dies resultiert im Wesentlichen aus den geringeren Projektaktivitäten in der Endphase der Ambition25. Der Betriebsaufwand betrug im Berichtsjahr 194,0 Mio. Euro (Vorjahr: 200,3 Mio. Euro). Dieser beinhaltet 43,2 Mio. Euro (Vorjahr: 46,5 Mio. Euro) Materialaufwand und 80,8 Mio. Euro (Vorjahr: 84,0 Mio. Euro) Personalaufwand. Die Reduzierung des Materialaufwandes ergibt sich in erster Linie aus der Abnahme der bezogenen Dienstleistungen im Rahmen der Projekttätigkeiten. Die Personalkostensenkung resultiert im Wesentlichen aus dem reduzierten Aufwand für die Altersversorgung sowie des Wechsels von Mitarbeitern des Print Centers in die Barmenia.Gothaer Finanzholding AG. Die Sachkosten betragen 70,0 Mio. Euro (Vorjahr: 69,8 Mio. Euro) und beinhalten im Wesentlichen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen, Kosten für Miete und Wartung des IT-Equipments sowie bezogene Dienstleistungen. Die marginale Erhöhung gegenüber dem Vorjahr resultiert aus gestiegenen Kosten für das IT-Equipment. Die positive Zinsentwicklung sowohl im Bereich der Tagesgeldanlage als auch bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen führt 2024 zu einem deutlich verbesserten Zinsergebnis von +0,9 Mio. Euro (Vorjahr: 0,0 Mio. Euro). Trotz des Umsatzrückganges weist die Gothaer Solutions GmbH aufgrund korrespondierend gesunkener Kosten sowie einem positiven Zinsergebnis einen Gewinn vor Ergebnisabführung in Höhe von 1,1 Mio. Euro (Vorjahr: 0,6 Mio. Euro) aus. Dieser wird in voller Höhe an die Muttergesellschaft, die Barmenia.Gothaer Finanzholding AG, Köln, abgeführt. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Mitarbeitende Bei uns sind qualifizierte und motivierte Mitarbeitende von zentraler Bedeutung - ihre Kompetenzen, ihre Leistungsbereitschaft und ihr überdurchschnittliches Engagement sind die Basis für unseren Erfolg, insbesondere in der neuen BarmeniaGothaer Unternehmensgruppe. Der Zusammenschluss von Barmenia und Gothaer hat das Personalmanagement im Jahr 2024 in besonderer Weise geprägt. Über die schon in den vergangenen Jahren prägenden nach wie vor relevanten Themen wie z.B. die Digitalisierung und die Gewinnung sowie Bindung von qualifizierten Mitarbeitenden hinaus rückten mit der Fusion zusätzliche Herausforderungen in den Mittelpunkt. Die Veränderungsfähigkeit der Organisation als Ganzes wie auch jedes einzelnen Mitarbeitenden wird auch mit Blick auf den nun anstehenden Post-Merger-Integration-Prozess immer wichtiger. Mit Blick auf die notwendige Innovations- und Veränderungsfähigkeit unserer Mitarbeitenden unternehmen wir besondere Anstrengungen im Bereich der Weiterentwicklung von Kompetenzen im Bereich Führung und Change Management. Zu diesem Themenfeld gehören auch die bereichs- und nun unternehmensübergreifende Vernetzung, die Verankerung agiler Methoden im Projektmanagement, die Pilotierung agiler Organisationsmodelle, die Change-Stories sowie Workshops, in denen die Mitarbeitenden durch aktive Beteiligung die Veränderung mitgestalten. Oberste Priorität in der Personalarbeit haben die Förderung und Bindung unserer Mitarbeitenden sowie die zielgerichtete Gewinnung neuer Mitarbeitenden. Angesichts des Ende 2023 verkündeten Fusionsvorhabens bestand ein wichtiges Ziel für 2024 darin, ungewollte Arbeitnehmerfluktuation zu vermeiden, so dass viel Energie in entsprechende Maßnahmen geflossen ist. Das aufgesetzte engmaschige Fluktuationscontrolling zeigt für das Jahr 2024 eine sehr erfreuliche Entwicklung: Die Arbeitnehmerfluktuation hat gegenüber 2023 entgegen allen erwarteten Risiken teilweise sogar abgenommen. Die Gewinnung neuer Mitarbeitenden hat mit Blick auf die aktuelle Arbeitsmarktsituation noch einmal an Bedeutung gewonnen. Unterstützung hierbei versprechen wir uns durch eine starke Arbeitgebermarke. Die Gothaer wurde als "Top Employer 2025" erfolgreich rezertifiziert, sogar mit einem erneut gesteigerten Score Wert. Von dieser externen Bestätigung und den auf Seiten der Gothaer bereits vor dem Zusammenschluss gesammelten Erfahrungen versprechen wir uns positive Impulse für die Mitarbeitendengewinnung für die neue BarmeniaGothaer Unternehmensgruppe. Wichtig sind zudem die Recruiting Methoden, das Onboarding neuer Mitarbeitenden und die zielgerichtete Entwicklung eigener Potenzialträger. Im Rahmen der Nachhaltigkeitspositionierung ist das Thema Vielfalt und Chancengleichheit gefördert worden. Im Zusammenhang mit der bereits vor dem Zusammenschluss unterzeichneten Charta der Vielfalt wurden unterschiedliche Arbeitsgruppen gebildet, um das Thema Vielfalt noch präsenter zu machen. Die Gestaltung der Diversity-Tage in Köln (Diversity im Alltag) und Wuppertal (Schwerpunkt Alltagsrassismus), die inhaltliche Gestaltung eines Diversity-Kalenders, die Gründung bzw. der Ausbau von Netzwerken (Alleinerziehenden-Netzwerk, "Female Network", "Pride and Friends", Beschluss zur Gründung eines Inklusionsnetzwerkes) sowie die Teilnahme am Christopher Street Day waren die Schwerpunkte im Jahr 2024. Unsere derzeitigen Anstrengungen haben des Weiteren die Ziele, die Gesellschaften der BarmeniaGothaer Unternehmensgruppe demografiefest zu machen, die Arbeitskraft unserer Mitarbeitenden zu erhalten und deren Arbeitszufriedenheit zu steigern. Hierzu setzen wir neben marktfähigen finanziellen Leistungsanreizen auch auf zielgerichtete Entwicklungs- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie Fachlaufbahnmodelle wie z. B. die Referenten- oder Projektleiterlaufbahn. Qualitatives und quantitatives Demografiemanagement, das ausgezeichnete betriebliche Gesundheitsmanagement und Frauenförderung sind für uns selbstverständliche Bestandteile unserer Personalarbeit. Frauenanteil Als drittelparitätisch arbeitnehmermitbestimmtes Unternehmen ist die Gothaer Solutions GmbH nach dem Gesetz zur Ergänzung und Änderung der Regelungen für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst verpflichtet einen Frauenanteil für den Aufsichtsrat, die Geschäftsführung sowie für die ersten beiden darauffolgenden Führungsebenen wiederkehrend festzulegen. Im Nachfolgenden sind die für das Jahr 2026 festgelegten Zielwerte der Gesellschaft für die unterschiedlichen Personenkreise dargestellt. Die Ziele 2026 wurden grundsätzlich vor der Bildung der BarmeniaGothaer Unternehmensgruppe in Personenzahlen festgelegt, die prozentuale Angabe ist informativ. Im Rahmen der Bildung der BarmeniaGothaer Unternehmensgruppe hat sich die Mitgliederzahl der Führungsebenen 1 und 2 geändert. Die festgelegte Anzahl der in den Organen und Führungsebenen vertretenen Frauen blieb unverändert.
Das im Jahr 2023 festgelegte Nullziel für die Geschäftsführung wurde durch erneute Festlegung der Geschlechterquote im Berichtszeitraum beibehalten. Zuvor war es aufgrund einer strategischen Änderung in der Geschäftstätigkeit vorübergehend möglich geworden, in die auf zwei Personen erweiterte Geschäftsführung eine Frau zu bestellen und die tatsächliche Frauenquote sowie deren Zielwert auf 50% zu erhöhen. Eine abermalige strategische Neuausrichtung bedingte sodann die vollständige Neubesetzung der aus zwei Personen bestehenden Geschäftsführung. Im Rahmen des Besetzungsverfahrens wurden mit den nunmehr bestellten männlichen Geschäftsführern die für die betreffenden Anforderungen am besten geeigneten Kandidaten ausgewählt. Eine erneute Änderung in der personellen Zusammensetzung ist bis zum Ablauf des für die Erreichung der Geschlechterquote maßgeblichen Zeitraums weder geplant noch nach derzeitigem Kenntnisstand veranlasst. Die Festlegung einer größeren Zielgröße als Null für den Frauenanteil in der Geschäftsführung würde entweder einen aus keinem anderen Grunde erforderlichen Austausch zumindest eines der jetzigen Geschäftsführer erfordern oder die Erweiterung der Geschäftsführung um eine oder mehrere zusätzliche Personen bedingen. Ersteres ist mit Blick auf den vor kurzem abgeschlossenen Besetzungsprozess, zweites unter wirtschaftlichen und kapazitären Gesichtspunkten nicht angezeigt. Zur Unterstützung der Zielerreichung wurden in den strategischen Handlungsfeldern Haltung, Recruiting, Förderung & Entwicklung sowie Arbeitsbedingungen verschiedene Maßnahmen entwickelt und umgesetzt - so z.B. Veranstaltungen und Austauschformate im Rahmen des Frauennetzwerks, die Teilnahme am Christopher Street Day, Active Sourcing (gezielte Ansprache weiblicher Talente) oder die Durchführung des Deutschen Diversity Days. Auch zukünftig wird die Erhöhung der Frauenanteile in Führungspositionen gezielt durch kontinuierliche Fortführung bewährter und Erarbeitung neuer Maßnahmen sowie ein neu aufgesetztes Controlling und Diskussion der Entwicklungen im Gesamtvorstand beabsichtigt. Die Ausführungen stellen gleichzeitig die nach § 289f Abs. 4 HGB erforderlichen Angaben dar. Prognose für 2025 Vorbehalt Die in diesem Geschäftsbericht enthaltenen Prognosen und Einschätzungen basieren auf unseren Erkenntnissen aus Dezember 2024. Erfahrungsgemäß können sich die von uns unterstellten Einflussfaktoren anders entwickeln als im Rahmen der Prognose berücksichtigt. Das aktuelle geopolitische und wirtschaftliche Umfeld kann dies noch verstärken. Daher sind Abweichungen nicht auszuschließen. Ausblick für das Unternehmen Im kommenden Jahr wird die Gothaer Solutions GmbH weiterhin Dienstleistungen für den BarmeniaGothaer Konzern erbringen. Nach wie vor ist die Umsatzentwicklung unter anderem abhängig vom Nachfrageverhalten des BarmeniaGothaer Konzerns. Für den Erfolg des Zusammenschlusses ist eine funktionierende IT unverzichtbar. Dabei ist es entscheidend, dass die Sichtbarkeit am Markt sowie der Service gegenüber Kunden und Vertriebspartnern nicht unter den notwendigen Konsolidierungen in der IT leiden. Dies ist insbesondere von Bedeutung, da es sich um einen vertriebsorientierten Merger handelt. Gleichzeitig ist sicherzustellen, dass die Konsolidierungen und ggf. weitere notwendige Modernisierungen konsequent umgesetzt werden. Das gewählte Setup trägt diesen Aspekten Rechnung. Die Projektlandschaft für das Jahr 2025 wird wesentlich durch die Post-Merger-Integration geprägt. Der Fokus liegt hierbei auf dem Programm "ZusammenWachsen" mit seinen Modulen Marktbearbeitung, Service und IT. Der Scope des gesamten Portfolios ist weiter gefasst und berücksichtigt u.a. auch die Fortführung wesentlicher strategischer Projekte (z.B. GoSMART). Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten wir bei stark steigenden Umsatzerlösen und korrespondierend ansteigenden Kosten ein positives Ergebnis deutlich über Vorjahresniveau. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Gothaer Solutions GmbH war der zentrale IT-Dienstleister des ehemaligen Gothaer Konzerns. Nach dem Zusammenschluss zum BarmeniaGothaer Konzern stellt die Gothaer Solutions GmbH nun gemeinsam mit der bisherigen Konzern-IT der Barmenia die zentralen IT-Services bereit. Die aufbauorganisatorische Zusammenlegung der IT-Funktionen ist für den 1. Januar 2026 geplant. Nach dem Zusammenschluss zum BarmeniaGothaer Konzern gilt es nun zwei IT-Landschaften und ihre Services zu harmonisieren bzw. zu konsolidieren. Neben den sich durch die Bündelung von Skills, Kapazitäten und Fähigkeiten ergebenden Chancen lassen sich mittel- bis langfristig Kostensenkungspotenziale aus der Konsolidierung der IT-Landschaften generieren. Bis dahin gilt es explizit die potenziellen Risiken zweier gewachsener Landschaften zu mitigieren. Dies erfolgt gezielt im Rahmen des Post-Merger-Integrationsprojektes "ZusammenWachsen" über ein explizites IT-Modul. Basis bildet eine definierte Transformationsroadmap. Diese adressiert chancenorientiert potenzielle Synergien, aber auch Konsolidierungsnotwendigkeiten und Abhängigkeiten im Sinne der Risikomitigation. Wir unterliegen grundsätzlich dem Risiko, dass BarmeniaGothaer Konzerngesellschaften die vertraglichen Beziehungen zu uns kündigen. Da die Gothaer Solutions GmbH eine 100%ige Tochter der Barmenia.Gothaer Finanzholding AG ist, besteht bei den Gesellschaften ein eigenes Interesse - und dies sehen wir als Chance - an einer langfristigen Vertragsbeziehung. Die BarmeniaGothaer vergütet der Gothaer Solutions GmbH die Vollkosten zuzüglich eines vereinbarten angemessenen Gewinnaufschlages für die erbrachten Leistungen. Das vereinbarte Abrechnungsmodell gewährleistet dabei eine Deckung der Kosten zeitnah zur Entstehung. Darüber hinaus ist durch den bestehenden Gewinnabführungsvertrag gem. §§ 291 ff. AktG die Gefahr eines existenzgefährdenden Verlustes ausgeschlossen. Der Gefahr, nicht ausreichend Liquidität zur Verfügung zu haben, um eingegangene Verbindlichkeiten zu begleichen, wird durch eine ständige Überwachung und Steuerung der Liquiditätslage unserer Gesellschaft begegnet. Beim Einsatz von Cloud-Technologie wird dem Risiko der Abhängigkeit von einzelnen Anbietern durch entsprechende Marktbeobachtung, Orientierung an offenen Standards, einer langfristigen Modernisierungs-Roadmap und einer provider-unabhängigen IT-Architektur begegnet. Die vorhandenen Controllinginstrumente, die von uns ständig weiterentwickelt werden, versetzen uns in die Lage, gefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken. Dabei unterstützt der Konzernbereich Risikomanagement & Unternehmensplanung. Wir gewährleisten die Erfüllung der "Versicherungsaufsichtlichen Anforderungen an die IT" der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und anderer gesetzlicher Anforderungen in weiten Teilen. Durch Controlling- und Umsetzungsmaßnahmen, die kontinuierlich den permanent steigenden Bedrohungen Rechnung tragen, werden unsere Vorkehrungen ständig angepasst. Mit dem Zusammenschluss der Versicherungsgruppen Barmenia und Gothaer erfolgt die Bereitstellung von IT-Services durch die Gothaer Solutions GmbH gemeinsam mit der bisherigen Konzern-IT der Barmenia. Die aufbauorganisatorische Zusammenlegung der IT-Funktionen ist für den 1. Januar 2026 geplant. Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung der Geschäftsprozesse wird die Verfügbarkeit und Qualität der zentralen IT-Services für die BarmeniaGothaer immer bedeutsamer. Neben den Chancen der Digitalisierung entstehen auch steigende Risiken durch die Abhängigkeit von der IT, sodass das Risikomanagement ein zentraler Aspekt ist. In diesem Zusammenhang werden unter anderem auch Risiken, welche sich möglicherweise aus einer nicht angemessenen IT sowie aus Projekten ergeben, betrachtet. Die kontinuierliche Beobachtung und Bewertung der Bedrohungslage sowie angemessener Schutzmaßnahmen sind hierbei ergänzende zentrale Aspekte des zentralen Informationsrisikomanagements. Das Management der Risiken erfolgt zentral im Rahmen eines konzernweiten Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS). Hierbei steht insbesondere die Aufrechterhaltung der Geschäftsprozesse durch den risikoorientierten Schutz der Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Authentizität beteiligter Informationswerte im Vordergrund. Zur Erhöhung der Cyber-Resilienz erfolgt eine Orientierung am aktuellen Stand der Technik sowie an weiteren anerkannten Standards. Durch regelmäßige und anlassbezogene interne sowie externe Überprüfungen wird die Wirksamkeit des ISMS sichergestellt. Ein gleichermaßen erfolgendes Berichtswesen zum Risikomanagement, der Cyber-Resilienz und wesentlichen Ereignissen ermöglicht die Steuerung von risikominimierenden Maßnahmen entsprechend den regulatorischen Bestimmungen. Zusätzlich findet eine externe Überwachung und Zertifizierung nach dem ISO/IEC 27001 Standard jährlich statt. Im Berichtszeitraum wurde ferner ein Programm zur Umsetzung des Digital Operations Resilience Act (DORA) initiiert. Dies ist ein Gesetz, das darauf abzielt die digitale Resilienz von Finanzinstituten innerhalb der Europäischen Union zu verbessern. Hierzu beschreibt DORA unter anderem einheitliche Standards für ein Informations- & Kommunikationstechnologie (IKT)-Risikomanagement. Des Weiteren werden unternehmenskritische Anwendungen über das konzernweite IT-Notfallmanagement in Abstimmung mit dem Business Continuity Management der BarmeniaGothaer abgesichert, sodass neben der technischen Integrität und Verfügbarkeit auch der reibungslose Ablauf der Unternehmensprozesse sichergestellt ist. Das Management der Personalrisiken (Engpass-, Austritts-, Motivations-, Anpassungs- und Loyalitätsrisiken) sowie die Identifikation und das Nutzen von Chancen sind wichtige Bestandteile des Personalmanagements der BarmeniaGothaer. Durch den Zusammenschluss von Barmenia und Gothaer hat der Bereich Personal unterschiedliche Datenquellen zusammengeführt und gezielt neue Erhebungsinstrumente und Berichte erstellt. Dabei waren konzerninterne Veränderungsprozesse, die ökonomische Situation sowie externe Einflussfaktoren wie z.B. die Marktentwicklung, die Digitalisierung und die demografische Bevölkerungsentwicklung wichtige Bezugspunkte. Aktuell sind vor allem folgende personalwirtschaftliche Themenfelder von zentraler Bedeutung:
Das Personalmanagement der BarmeniaGothaer verfügt über ein umfassendes Set an Analyseinstrumenten zur Messung, Bewertung und Steuerung von Risiken. Beide Häuser bringen dabei einen reichen Fundus ähnlicher bzw. unterschiedlicher Methoden mit, die als Teil des PMI-Prozesses konsolidiert werden. Die dort erzeugten Daten und Analysen sind zum einen wichtige Arbeitsinstrumente des Personalbereichs, gleichzeitig sind auch die Führungskräfte der Fachbereiche wichtige Akteure beim Personalrisikomanagement. Der Personalbereich unterstützt sie in dieser Rolle daher durch die Bereitstellung von Daten (z.B. in Form von Cockpits) wie auch durch gemeinsame Analysen und Maßnahmen (z.B. durch quantitative und qualitative Analysen im Risikomanagement Demografie). Wir sehen zurzeit keine Entwicklungen, die die Risikosituation unserer Gesellschaft, insbesondere die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, nachhaltig und wesentlich beeinträchtigen könnten. Bilanz zum 31. Dezember 2024Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024
AnhangBilanzierungs- und Bewertungsmethoden Allgemeines Die Gesellschaft ist im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Die Gliederung der Jahresbilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach den §§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Anhang sind in volle Euro aufgestellt. Dabei sind die Daten des Jahresabschlusses kaufmännisch gerundet worden. Die Addition der Einzelwerte kann daher zu Rundungsdifferenzen führen. Aktivseite Immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3 bis 20 Jahren, bilanziert. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 HGB vorgenommen. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, bilanziert. Die Nutzungsdauer bei den technischen Anlagen und Maschinen beträgt 1 bis 8 Jahre, bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung 5 bis 13 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert bis 250 Euro werden direkt abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert bilanziert. Guthaben bei Kreditinstituten Einlagen bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bilanziert. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten werden für Zahlungen gebildet, die erst nach dem Bilanzstichtag zum Aufwand werden. Passivseite Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Für nicht versicherungsgebundene Zusagen erfolgte die Berechnung der Rückstellungen für Pensionen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von der Heubeck-Richttafeln-GmbH. Die Abzinsung erfolgte gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung mit einem durchschnittlichen Zinssatz der letzten zehn Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Unterschiedsbetrag zwischen einer Bewertung mit einem durchschnittlichen Zinssatz der letzten zehn Jahre und der letzten sieben Jahre wird im Anhang in den Erläuterungen zu den Rückstellungen angegeben. Die Ergebnisauswirkungen aus der Veränderung des Rechnungszinssatzes werden im Zinsergebnis ausgewiesen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen zum Bilanzstichtag wurden folgende versicherungsmathematische Parameter verwendet:
Der Anpassungsstau, der sich aus den Vorschriften des BetrAVG ergibt, wurde mit einem Aufschlag in dem angesetzten Rententrend berücksichtigt, der mit dem durchschnittlichen Verbraucherpreisindex der letzten 25 Jahre angesetzt wird. Die Höhe des Aufschlags wurde mittels einer Äquivalenzbarwertberechnung ermittelt und beträgt 0,36 Prozentpunkte. Von der Möglichkeit gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB, die sich aus dem Übergang auf die Bewertung nach dem BilMoG ergebende Zuführung bis spätestens zum 31. Dezember 2024 in jedem Geschäftsjahr zu mindestens einem Fünfzehntel anzusammeln, wurde Gebrauch gemacht. Für versicherungsgebundene Zusagen wird IDW RH FAB 1.021 angewendet. Die Rückstellungen für Pensionen werden daher in Höhe der beizulegenden Zeitwerte der Rückdeckungsversicherungen gebildet. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und der Erfüllung von Pensionsverpflichtungen dienen, werden gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den Rückstellungen für Pensionen saldiert. sonstige Rückstellungen Als Deckungsvermögen für Verpflichtungen aus Zeitwertkonten werden Investmentvermögen im Anlagevermögen gehalten, deren Höhe sich ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert dieser Investmentvermögen bestimmt. Nach § 253 Abs. 1 HGB werden die Rückstellungen zu dem höheren Betrag von beizulegendem Zeitwert der Investmentvermögen oder garantiertem Mindestbetrag angesetzt. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird der garantierte Mindestbetrag mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Der Zeitwert der Investmentvermögen wird mit den sonstigen Rückstellungen aus Zeitwertguthaben gemäß § 246 Abs. 2 HGB verrechnet. Die Ergebnisauswirkungen aus Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens werden im Zinsergebnis ausgewiesen, soweit diese nicht verrechnet werden mussten. Die lnsolvenzsicherung von Ansprüchen der Mitarbeitenden aus Zeitwertguthaben wird gemäß § 7e SGB lV gewährleistet (Treuhändermodell). Alle anderen sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen nach § 253 Abs. 1 HGB angesetzt. Andere Passiva Die übrigen, nicht einzeln erwähnten Passivposten sind grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Erläuterungen zur Jahresbilanz Aktivseite Anlagevermögen Entwicklung im Geschäftsjahr 2024
Passivseite Eigenkapital
Rückstellungen Der Unterschiedsbetrag zwischen einer Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit einem durchschnittlichen Zinssatz der letzten zehn Jahre und der letzten sieben Jahre beträgt -148.823 Euro (Vorjahr: 989.388 Euro).
Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wurde Deckungsvermögen aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 1.106.271 Euro (Vorjahr: 973.423 Euro) mit korrespondierenden Pensionsrückstellungen in Höhe von 1.106.271 Euro (Vorjahr: 973.423 Euro) verrechnet. Bei dem verrechneten Deckungsvermögen entspricht der beizulegende Zeitwert den Anschaffungskosten. Der in den sonstigen Rückstellungen ausgewiesene Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen aus Zeitwertkonten in Höhe von 107.009 Euro (Vorjahr: 75.954 Euro) wurde mit dem Zeitwert der Investmentvermögen aus einem treuhänderischen Sicherungsvermögen in Höhe von 107.009 Euro (Vorjahr: 74.540 Euro) verrechnet. Die Anschaffungskosten der Investmentvermögen betragen 103.938 Euro (Vorjahr: 74.287 Euro). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten in Höhe von 7.933.526 Euro (Vorjahr: 3.985.298 Euro) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten einen Aufwand aus der Anwendung des Art. 67 Abs. 1 EGHGB in Höhe von 503.451 Euro. Verrechnung von Erträgen und Aufwendungen Entsprechend der Verrechnung von Altersversorgungsverpflichtungen und dem korrespondierenden Deckungsvermögen wurden gemäß § 246 Abs. 2 HGB auch die dazugehörigen Aufwendungen in Höhe von 161.853 Euro (Vorjahr: 356.372 Euro) mit Erträgen in Höhe von 163.762 Euro (Vorjahr: 361.137 Euro) verrechnet. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind 1.389.356 Euro (Vorjahr: 1.326.077 Euro) aus der Aufzinsung der Rückstellungen enthalten. Sonstige Angaben Mitglieder des Aufsichtsrates und des Geschäftsführungsorgans Die Mitglieder des Aufsichtsrates und der Geschäftsführung sind am Anfang des Geschäftsberichtes namentlich aufgeführt. § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Die Angabe für das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneteGesamthonorar erfolgt im Konzernabschluss der Barmenia.Gothaer Finanzholding AG, Köln, in den unser Unternehmen einbezogen wird. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten Im Geschäftsjahr waren bei der Gothaer Solutions GmbH durchschnittlich 753 Mitarbeitende (Vorjahr: 780) beschäftigt. Alle genannten Mitarbeitenden waren im Innendienst tätig, hinzu kamen durchschnittlich 44 Auszubildende (Vorjahr: 42). Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus längerfristigen Leasing- und Mietverträgen bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von insgesamt 64.930.473 Euro. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss unseres Unternehmens wird in den Konzernabschluss der Barmenia.Gothaer Finanzholding AG, Köln, einbezogen. Die Barmenia.Gothaer Finanzholding AG stellt den Konzernabschluss für den BarmeniaGothaer Konzern auf, für den größten und den kleinsten Kreis der Unternehmen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister bekannt gemacht. Latente Steuern Angaben zu latenten Steuern erfolgen aufgrund der steuerlichen Organschaft auf Ebene der Organträgerin Barmenia.Gothaer Finanzholding AG. Globale Mindestbesteuerung Die BEPS Pillar 2 Regelungen wurden Ende 2023 in deutsches Recht überführt (MinStG) und sind am 1. Januar 2024 in Kraft getreten. Der BarmeniaGothaer Konzern fällt in den Anwendungsbereich dieser Regelungen. Die Gothaer Solutions GmbH ist Teil des BarmeniaGothaer Konzerns. Der BarmeniaGothaer Konzern hat zum Abschlussstichtag eine Analyse durchgeführt, um die Betroffenheit und die Jurisdiktionen zu ermitteln, aus denen die Gruppe möglichen Auswirkungen im Zusammenhang mit einer Pillar 2 Mindeststeuer ausgesetzt ist. Dabei wurde zunächst geprüft, ob die CbCR Safe Harbour Regelungen einschlägig sind. Alle Länder, in denen der BarmeniaGothaer Konzern tätig ist, fallen unter die CbCR Safe Harbour Regelungen, somit fällt zum 31. Dezember 2024 keine Mindeststeuer an. Der BarmeniaGothaer Konzern verfolgt aufmerksam den Fortschritt des Gesetzgebungsverfahrens in jedem Land, in dem der Konzern tätig ist. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Abschluss des Geschäftsjahres 2024 nicht eingetreten. GewinnverwendungsvorschlagDer Bilanzgewinn beträgt 83.848 Euro. Die Geschäftsleitung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Köln, 10. Februar 2025 Die Geschäftsführung Manfred Lampe Hakon Talan Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Gothaer Solutions GmbH, Köln PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Gothaer Solutions GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gothaer Solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. SONSTIGE INFORMATIONEN Die gesetzlichen Vertreter bzw. der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die nicht inhaltlich geprüfter Bestandteil des Lageberichts ist. Die sonstigen Informationen umfassen zudem:
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen:
VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES AUFSICHTSRATS FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 25. Februar 2025 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
Thomas Volkmer, Wirtschaftsprüfer Elke Stümper, Wirtschaftsprüferin Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat hat während des Geschäftsjahres die Geschäftsführung der Gothaer Solutions GmbH kontinuierlich entsprechend der ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag zugewiesenen Aufgaben überwacht. Er wurde von der Geschäftsführung über die Entwicklung und Lage des Unternehmens regelmäßig schriftlich und in zwei Sitzungen mündlich unterrichtet. Gegenstand der Erörterungen waren regelmäßig die Unternehmensentwicklung und -planung, das Geschäftsergebnis, die Personalsituation sowie die Umsatz- und Kostenplanung der Gesellschaft. Zudem beschäftigte sich der Aufsichtsrat mit der IT-Strategie des BarmeniaGothaer Konzerns. Der Aufsichtsrat wurde ausführlich über die aktuellen und anstehenden wesentlichen Vorhaben informiert und hat diese umfassend mit der Geschäftsführung erörtert. Im Fokus standen u.a. die Entwicklungen der wichtigsten Projekte, die wesentlichen Störungen bzw. Verfügbarkeiten im Betrieb und Maßnahmen zur Vermeidung solcher Ausfälle. Der Aufsichtsrat befasste sich unter anderem mit der Änderung einer bestehenden wesentlichen SAP-Ausgliederung und mit der Implementierung einer Plattform für das Firmen-Individualgeschäft der Gothaer Allgemeine Versicherung AG (Projekt Underwriting 2.0.). Die von der Prüfungsgesellschaft vorgenommenen Prüfungen haben ergeben, dass das Rechnungswesen, der Jahresabschluss und der Lagebericht den gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Die Prüfungsgesellschaft hat einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts durch den Aufsichtsrat haben keinen Anlass zu Beanstandungen ergeben. Zu dem Bericht der Forvis Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Köln, vom 25. Februar 2025 hat der Aufsichtsrat keine Bemerkungen zu machen. Die Abschlussprüfer haben an der Bilanz-Aufsichtsratssitzung teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung berichtet. Der Aufsichtsrat billigt die Berichte der Geschäftsführung und den Jahresabschluss 2024. Für die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit möchte der Aufsichtsrat den Mitarbeitenden und der Geschäftsführung seine besondere Anerkennung und aufrichtigen Dank aussprechen.
Köln, 3. April 2025 Der Aufsichtsrat Frank Lamsfuß, Vorsitzender Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 03.04.2025 festgestellt. |
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