Kyra 1 GmbHLiquidiert
91056 Erlangen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Lang seit 14.12.2012 | Geschäftsführer |
Herbert Bollmann seit 20.7.2012 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mechanik Center Erlangen GmbHErlangenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2010 bis zum 30.09.2011Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010/2011Geschäft und GeschäftsverlaufDie Mechanik Center Erlangen GmbH ist ausschließlich am Standort Erlangen tätig. Das Geschäftsjahr (GJ) begann am 01.10.2010 und endete am 30.09.2011. GeschäftsentwicklungDie Gesellschaft beschäftigt sich mit der Projektierung, Herstellung und dem Vertrieb von mechanischen Komponenten, Sondermaschinen und Anlagen. Die geschäftliche Entwicklung blieb im GJ 2010/11 insbesondere in der Kernenergietechnik hinter den Erwartungen zurück. Im abgelaufenen GJ wurden Aufträge in Höhe von TEUR 24.826 (Vj. TEUR 28.831) akquiriert, davon entfielen TEUR 14.139 (Vj. TEUR 16.566) auf Aufträge der Siemens AG und verbundener Unternehmen. Deren Anteil am Auftragseingang (AE) blieb mit 57% (Vj. 58%) nahezu unverändert. Der Energy Sector war mit TEUR 6.660 (Vj. TEUR 8.373) erneut wichtigster Verbundkunde. Aufträge externer Kunden gingen in Höhe von TEUR 10.678 (Vj. TEUR 12.265) ein, davon entfielen TEUR 9.618 (Vj. TEUR 10.637) auf die Kundengruppe AREVA. Der Anteil der externen Kunden am AE blieb unverändert bei 43%. Bedingt durch die zeitliche Verschiebung laufender Projekte aus dem GJ 2009/10 wurden im abgelaufenen GJ Umsätze in Höhe von TEUR 26.056 (Vj. TEUR 24.226) realisiert. Der Umsatz mit der Siemens AG und verbundenen Unternehmen ging auf 55% (Vj. 63%) zurück. Die Umsatzerlöse externer Kunden stiegen dagegen auf TEUR 11.770 an (Vj. TEUR 8.846), wobei die Kundengruppe AREVA mit TEUR 10.592 (Vj. TEUR 7.751) erneut den größten Anteil ausmachte und gleichzeitig die höchste Steigerung gegenüber dem Vorjahr aufwies. Der Auftragsbestand (AB) belief sich zum 30.09.2011 auf TEUR 17.776 (Vj. TEUR 19.011). Die Ergebnisse der im Geschäftsjahr 2010/11 durchgeführten AB-Inventur sind hierbei berücksichtigt. ErgebnissituationDie Gesellschaft erwirtschaftete im GJ 2010/11 einen Jahresfehlbetrag von TEUR 621 (Vj. Jahresüberschuss von TEUR 213). Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die erhöhten Personalkosten aus der Umsetzung der Stufe 3 des Haus-Tarifvertrages durch Produktivitätsmaßnahmen nicht kompensiert werden konnten. Darüber hinaus konnten die Ziele beim Auftragseingang nicht erreicht werden. Die Teilnahme am Sonderdotierungsprogramm GJ 2009/10 der Gesellschafterin bewirkte im GJ 2010/11 eine einmalige Kostenbelastung von TEUR 224. Weiterhin beinhaltet das Ergebnis eine Rückstellung in Höhe von TEUR 240 für erwartete Steuernachzahlungen aus der Betriebsprüfung (GJ 2005/06 bis 2008/09). Die Umsatzrendite vor Steuern ging im GJ 2010/11 auf - 1,5% (Vj. 1,7%) zurück. InvestitionenDie Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen stiegen im GJ 2010/11 deutlich auf TEUR 725 (Vj. TEUR 480) an, blieben aber unterhalb des Investitionsbudgets. Die größten Investitionen entfielen dabei mit TEUR 518 (Vj. TEUR 290) auf Technische Anlagen und Maschinen (inkl. geleistete Anzahlungen) sowie mit TEUR 156 (Vj. TEUR 135) auf Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Wegen der verhaltenen Investitionstätigkeit in den letzten beiden GJ gingen die Abschreibungen deutlich auf TEUR 778 (Vj. TEUR 1.030) zurück. Die Gesellschaft plant im neuen GJ ein Investitionsvolumen in Höhe von TEUR 1.500. Vermögens- und FinanzlageDas Anlagevermögen blieb zum 30.09.2011 mit TEUR 2.731 (Vj. TEUR 2.780) nahezu auf Vorjahresniveau. Die Vorräte gingen zum Bilanzstichtag auf TEUR 5.041 (Vj. TEUR 5.356) zurück. Während der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen auf TEUR 402 (Vj. TEUR 296) anstieg, reduzierte sich der Bestand an Unfertigen Erzeugnissen und Leistungen auf TEUR 4.639 (Vj. TEUR 5.059). Die erhaltenen Anzahlungen lagen dabei mit TEUR 2.638 über dem Vorjahr (TEUR 2.211). Bedingt durch hohe Umsatzlegungen im letzten Monat des GJ stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf TEUR 1.285 (Vj. TEUR 836) an. Die liquiden Mittel wiesen zum 30.09.2011 ein Guthaben in Höhe von TEUR 7.245 (Vj. TEUR 7.274) aus. Die Finanzierung des laufenden Geschäftes und der im Geschäftsjahr 2011/12 geplanten Investitionen ist weiterhin durch das Verrechnungskonto bei der Gesellschafterin gewährleistet. Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über ein Eigenkapital von TEUR 2.611 (Vj. TEUR 3.445). Die Eigenkapitalquote ging auf 15,9% zurück (Vj. 21,0%). Insgesamt ist die wirtschaftliche Lage zu verbessern. MitarbeiterZum Bilanzstichtag lag die Anzahl der Beschäftigten (rechn. Köpfe) mit 205 nahezu auf Vorjahreshöhe. Zur Generierung von neuem Geschäft sind im GJ 2011/12 gezielte Einstellungen zum Personalaufbau in den Bereichen Vertrieb und Engineering/Konstruktion geplant. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und RisikenDer Schwerpunkt der geschäftlichen Entwicklung der Gesellschaft liegt weiterhin im Ausbau von Bestandskunden und in der Gewinnung von Neukunden innerhalb des Siemens-Konzerns bzw. im externen Markt. Zur Unterstützung dieser Zielsetzung wurde die Geschäftsstrategie im GJ 2010/11 angepasst. Wesentlicher Aspekt war hierbei eine kundenunabhängige Definition von Fokusmärkten, in denen die Gesellschaft zukünftig verstärkt tätig sein wird. Das Projektgeschäft des Fachbereichs Maschinen-/Anlagenbau wird sich wegen der aktuellen weltweiten Diskussion zur Kernenergie vorübergehend verhalten bis rückläufig entwickeln. Die weitere Marktentwicklung wird eng beobachtet. Im Fachbereich Fertigungsdienstleistungen soll die konsequente Einführung von produktionsorientierten Strukturen und Prozessen die Wettbewerbsposition dieser Einheit nachhaltig stärken. Der Preis ist unverändert ein wesentliches Vergabekriterium, Qualität und Liefertermintreue werden vorausgesetzt. Eine gründliche Analyse des unternehmensweiten Risikoprofils hat ergeben, dass keine aktuellen Risiken bestehen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden würden und auch keine werterheblichen Risiken in der Zukunft erkennbar sind. Die Abhängigkeit der Gesellschaft von den Hauptkunden (Siemens AG, AREVA) besteht bis dato weiterhin. Der Vertrieb wurde verstärkt, um das Auslastungsrisiko weiter zu minimieren. Die Gesellschaft reagiert mit dem Einsatz von Leiharbeitnehmern auf Auslastungsspitzen und begegnet Auftragsrisiken weiterhin durch eine konsequente Anwendung der Projektmanagementsystematik inkl. LoA-Steuerung im Angebotswesen. Die Gesellschaft führt ein integriertes Qualitätsmanagementsystem für Qualitätsthemen, Arbeitssicherheit und Umweltschutz. Es wurde zu Beginn des GJ 2010/11 erstmals durch eine externe Prüfungsgesellschaft (TÜV) nach DIN ISO 9001:2008 in Verbindung mit ISO 14001 und OHSAS 18001 zertifiziert. Von der Geschäftsführung wurde ein Beauftragter für Umweltschutz und Gefahrengüter eingesetzt. Für übergeordnete Aufgaben und Anforderungen aus den Bereichen Umwelt-, Unfall- und Strahlenschutz sowie Arbeitssicherheit werden auch Organisationseinheiten der Gesellschafterin oder externe Stellen in Anspruch genommen. Regelmäßige Überprüfungen relevanter Bereiche der Gesellschaft hinsichtlich evtl. Umweltgefährdungen blieben ohne Beanstandung. Die Gesellschaft erstellt regelmäßig einen Jahresbericht zum betrieblichen Umweltschutz und Strahlenschutz. In der Gesellschaft sind derzeit keine Umweltrisiken und Mängel im Strahlenschutz bekannt. BeschaffungMarktpreisorientierung, Qualität und Liefertermintreue sind wesentliche Kriterien für die Lieferantenauswahl. Unter Berücksichtigung der spezifischen Geschäftsstruktur der Gesellschaft werden Material- und Dienstleistungsbeschaffungen über die eigene Einkaufsorganisation realisiert und hierbei fallweise auf Rahmenabkommen zwischen der Gesellschafterin und Lieferanten zurückgegriffen. Der Beschaffungsprozess wird konsequent im Angebotswesen verankert, um eine frühzeitige Lieferanteneinbindung/-qualifizierung sicherzustellen. Forschung und EntwicklungDer Aufwand für eigene Forschung und Entwicklung (F&E) stieg im GJ 2010/11 auf TEUR 54 an (Vj. TEUR 17). Aufgrund des Geschäftsauftrages werden F&E-Themen in der Gesellschaft über Kundenaufträge verfolgt und in der Regel von Kunden finanziert. AusblickUnter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen liegt der Schwerpunkt der unternehmerischen Tätigkeit in den beiden folgenden Geschäftsjahren auf Gewinnung neuer Geschäftsfelder sowie der stärkeren Ausschöpfung bestehender Geschäftsfelder. Die Gesellschaft plant für die Geschäftsjahre 20011/12 und 2012/13 jeweils ein positives Jahresergebnis. Ereignisse nach dem BilanzstichtagWesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet.
Erlangen, 15. November 2011 Mechanik Center Erlangen GmbH Rainer Rossmüller Frank Haubold Bilanz zum 30. September 2011Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2010/2011
Anhang für das Geschäftsjahr 2010/2011Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Grundlagen des Abschlusses der Mechanik Center Erlangen GmbHFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Änderungen ergaben sich nur dahingehend, dass abweichend zum Vorjahr die Vorsorgen für das betriebliche Beteiligungssystem mit einer Gesamthöhe von TEUR 287 (Vj. TEUR 358) und die Beiträge zum Pensionssicherungsverein in Höhe von TEUR 42 (Vj. TEUR 58) im Einklang mit Siemens-internen Vorgaben als sonstige Verbindlichkeiten ausgewiesen werden. Im Vorjahr erfolgte hier der Ausweis in den sonstigen Rückstellungen. Umstellung auf die Vorschriften des BilanzrechtsmodernisierungsgesetzesDie Mechanik Center Erlangen GmbH hat von dem Wahlrecht der Übergangsvorschriften des EGHGB Gebrauch gemacht und die Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) seit Beginn des Geschäftsjahrs 2009/2010 vorzeitig angewendet. Gemäß den Übergangsvorschriften des EGHGB wurden die Auswirkungen aus der Umstellung zum 01.10.2009 in Höhe von TEUR 368 in den Gewinnrücklagen des Vorjahres erfasst. Diese resultierten aus der Anpassung der Pensionsrückstellungen. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeAnlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände bewerten wir zu Anschaffungskosten. Darin enthaltene Lizenzen für Anwendersoftware werden planmäßig über längstens 3 Jahre abgeschrieben. Sachanlagen bewerten wir zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Der Umfang der Herstellungskosten ist unter den Vorräten erläutert. Technische Anlagen und Maschinen werden in längstens 10 Jahren, Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung überwiegend in 5 Jahren abgeschrieben. Soweit steuerlich möglich, schreiben wir Sachanlagevermögen mit den zulässigen Höchstsätzen degressiv ab. Auf die lineare Abschreibungsmethode gehen wir über, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird das Aktivierungswahlrecht nicht in Anspruch genommen. Entwicklungskosten werden daher sofort in voller Höhe als Aufwand gebucht. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Selbständig nutzbare Vermögensgegenstände im Einzelwert von EUR 150,01 bis EUR 1.000,- werden seit dem 01.01.2008 in einem Jahressammelposten zusammengefasst und jährlich mit 20% abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe haben wir zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens. Allgemeine Verwaltungskosten sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, freiwillige soziale Leistungen und betriebliche Altersversorgung werden nicht aktiviert. Abwertungen werden für Bestandsrisiken, die sich aus geminderter Verwertbarkeit und technischer Veralterung ergeben, sowie im Rahmen der verlustfreien Bewertung von Unverrechneten Lieferungen und Leistungen im Anlagen- und Servicegeschäft in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag bzw. zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Abschreibungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Wertpapiere und Flüssige Mittel sind mit Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Latente Steuern Wir üben das Wahlrecht der Aktivierung von latenten Steuern nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aus. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen umfassen alle vertraglichen Versorgungsansprüche der Mitarbeiter und Pensionäre. Die Berechnung der Rückstellungen für Pensionen (alt), beitragsorientierte Siemens Altersversorgung (BSAV), Übergangszahlungen und Sterbegelder sowie im Zusammenhang mit dem Deferred Compensation Modell erfolgt unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens. Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung des Barwerts der erdienten Anwartschaft berücksichtigt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 5,13% (Vj. 5,19%) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Zum Bilanzstichtag wurden erwartete Gehaltssteigerungen mit 2,25% und erwartete Rentensteigerungen mit 1,75% berücksichtigt. Die erwartete Fluktuation wurde altersgestaffelt zwischen 0% (ab Alter 50) und 5% (bis Alter 39) in die Berechnung mit aufgenommen. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2005 G von K. Heubeck verwendet. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. In den übrigen Rückstellungen bilden wir für alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in angemessenem und ausreichendem Umfang individuelle Vorsorgen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Umsatzrealisation Umsatzerlöse werden ausgewiesen, wenn die Lieferungen oder Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist. Im langfristigen Anlagengeschäft werden Umsätze gebucht, wenn der Vertrag erfüllt ist oder vertraglich abgrenzbare Teilleistungen bzw. -lieferungen (Meilensteine) an den Kunden übergeben sind. Umsätze im Aufwandsgeschäft werden realisiert, sobald die hierfür erforderlichen Leistungsdokumentationen vorliegen. Hauswährung und Fremdwährungsumrechnung Der Abschluss ist in Tausend EURO (TEUR) aufgestellt. Er enthält nur unwesentliche Posten, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten. Die Umrechnung erfolgte zu dem jeweils gültigen amtlichen Devisenmittelkurs am Tage der Rechnungslegung bzw. des Rechnungseingangs. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(1.) Aufgliederung der Umsätze
Von den Umsatzerlösen wurden 55% (Vj. 63%) mit der Siemens AG und verbundenen Unternehmen realisiert. Der Anteil externer Kunden am Umsatz beträgt 45% (Vj. 37%). Vom Gesamtumsatz in Höhe von TEUR 26.056 entfielen TEUR 24.581 (= 94,3%) auf inländische Kunden und TEUR 1.475 (= 5,7%) auf ausländische Kunden. (4.) Sonstige betriebliche Erträge
Die periodenfremden Erträge stammen im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen. (5.) Materialaufwand
Zur Abarbeitung des im Vorjahr deutlich angestiegenen Auftragsbestandes wurde im Geschäftsjahr 2010/11 der Einsatz von Leiharbeitnehmern verstärkt. Die Aufwendungen für diesbezüglich bezogene Leistungen (produktiver Kauflohn) stiegen auf TEUR 802 (Vj. TEUR 786). (6.) Personalaufwand
Der Anstieg bei den Löhnen und Gehältern ist im Wesentlichen auf Tarifentgelterhöhungen, der Umsetzung der 3. Stufe des Haustarifvertrages und der Teilnahme am Sonderdotierungsprogramm GJ 2009/10 der Gesellschafterin (einmalige Kostenbelastung von TEUR 224) zurückzuführen. Die periodenfremden Aufwendungen betragen TEUR 224 (Vj. TEUR 0). (7.) Abschreibungen
Der Rückgang der Abschreibungen auf Anlagevermögen resultiert aus der verhaltenen Investitionstätigkeit der letzten beiden Geschäftsjahre. (8.) Sonstige betriebliche Aufwendungen Der Gesamtwert der sonstigen betrieblichen Aufwendungen belief sich im Geschäftsjahr auf TEUR 3.769 (Vj. TEUR 3.826). Wesentliche Einzelposten sind die Aufwendungen für Miete, Pachten und Leasingverträge in Höhe von TEUR 1.490 (Vj. TEUR 1.530) und die Informations- und Kommunikationskosten in Höhe von TEUR 529 (Vj. TEUR 476). Periodenfremde Aufwendungen fielen nicht an. (9.+10.) Zinsergebnis
(12.) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Für das Geschäftsjahr 2010/11 haben wir in Summe keine Zahlungen für Gewerbeertrags- und Körperschaftsteuer geleistet. Für das Vorjahr erhielten wir eine Gewerbeertragssteuerrückzahlung, da die tatsächliche Steuerlast um TEUR 24 niedriger ausfiel als im Geschäftsjahr 2009/10 berechnet. Für erwartete Nachzahlungen aus der Betriebsprüfung (GJ 2005/06 bis 2008/09) haben wir Rückstellungen für Gewerbeertrags- und Körperschaftsteuer in Höhe von je TEUR 120 gebildet. Erläuterungen zur Bilanz(Aktiva A.) Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens vgl. Anlage 3 Seite 14. (Aktiva B. II.) Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr ist bedingt durch hohe Umsatzlegungen im letzten Monat des Geschäftsjahres. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Steuerforderungen in Höhe von TEUR 97 (Vj. TEUR 106). Die Steuerforderungen mit einer Restlaufzeit über ein Jahr betragen TEUR 28 und sind auf ihren Barwert abgezinst. Alle anderen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. (Aktiva C.) Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung Der aktive Unterschiedsbetrag resultiert aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Wertpapiere.. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
(Passiva A. I.) Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 2.148. Alle Geschäftsanteile befinden sich im Besitz der Siemens AG, Berlin und München. (Passiva A. II.) Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beträgt unverändert TEUR 716. (Passiva A. III.) Gewinnrücklagen Die frei verfügbaren Gewinnrücklagen im Geschäftsjahr 2011 betragen TEUR 368. (Passiva A. IV.) Bilanzverlust / Bilanzgewinn Mit Gesellschafterbeschluss vom 05.01.2011 wurde festgelegt, dass der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2009/10 in Höhe von TEUR 213 an die Gesellschafterin ausgeschüttet wird. Die Gesellschaft beendet das Geschäftsjahr 2010/11 mit einem Verlust in Höhe von EUR 621.020,18, sodass sich unter Berücksichtigung der Ausschüttung ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 2.611 ergibt. (Passiva C.) Verbindlichkeiten
Alle Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin besteht aus dem Mehrwertsteuer/Vorsteuerüberhang des letzten Monats im Geschäftsjahr. Mit der SIEMENS AG besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft. Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten für betriebliche Sonderzahlungen und anteiliges 13. Monatsgehalt in einer Gesamthöhe von TEUR 183 (Vj. TEUR 188) sowie Steuerschulden für Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von TEUR 169 (Vj. TEUR 134). Abweichend zum Vorjahr werden die Vorsorgen für das betriebliche Beteiligungssystem mit einer Gesamthöhe von TEUR 287 (Vj. TEUR 358) und die Beiträge zum Pensionssicherungsverein in Höhe von TEUR 42 (Vj. TEUR 58) als sonstige Verbindlichkeiten ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte hier der Ausweis in den sonstigen Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Sonstige AngabenMitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Transaktionen mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Wir machen von dem Wahlrecht Gebrauch, nur die marktunüblichen Geschäfte darzustellen. Hierzu gab es im Berichtszeitraum keine Vorgänge. Mitglieder der Geschäftsführung sind die folgenden Herren:
Bezüglich der in § 285 Nr. 9a und b HGB verlangten Angaben wird § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 2.911 (Vj. TEUR 3.199), davon TEUR 2.890 (Vj. TEUR 3.163) gegenüber verbundenen Unternehmen. Der Aufwand für Mieten, Pachten und Leasing betrug TEUR 1.490 (Vj. TEUR 1.530). Mutterunternehmen Die Mechanik Center Erlangen GmbH ist ein konsolidiertes Tochterunternehmen der Siemens AG, Berlin und München. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Siemens Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2010/11 werden beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und nach der Einreichung im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Der Konzernabschluss der Siemens AG, Berlin und München, wird in Anwendung des § 315a HGB nach den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben zu werden, da es in die Angaben im Konzernabschluss der Siemens AG einbezogen wird.
Erlangen, 15. November 2011 Mechanik Center Erlangen GmbH Rainer Roßmüller Frank Haubold Erläuterungen zur Bilanz(Aktiva A)
BescheinigungIn dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Mechanik Center Erlangen GmbH, Erlangen, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2010 bis 30. September 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
München, 15. November 2011 Ernst
& Young GmbH
Keller, Wirtschaftsprüfer Sieger, Wirtschaftsprüferin |
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