Kyra 1 GmbHLiquidiert

91056 Erlangen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Fürth HRB 6331
Vorher
Mechanik Center Erlangen GmbH
Eingetragen
22.10.1996
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenFondsmanagementVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
Verwaltung eigenen Vermögens

Historie

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Management

NameRolle
Christoph Lang
seit 14.12.2012
Geschäftsführer
Herbert Bollmann
seit 20.7.2012
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mechanik Center Erlangen GmbH

Erlangen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2010 bis zum 30.09.2011

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010/2011

Geschäft und Geschäftsverlauf

Die Mechanik Center Erlangen GmbH ist ausschließlich am Standort Erlangen tätig. Das Geschäftsjahr (GJ) begann am 01.10.2010 und endete am 30.09.2011.

Geschäftsentwicklung

Die Gesellschaft beschäftigt sich mit der Projektierung, Herstellung und dem Vertrieb von mechanischen Komponenten, Sondermaschinen und Anlagen. Die geschäftliche Entwicklung blieb im GJ 2010/11 insbesondere in der Kernenergietechnik hinter den Erwartungen zurück.

Im abgelaufenen GJ wurden Aufträge in Höhe von TEUR 24.826 (Vj. TEUR 28.831) akquiriert, davon entfielen TEUR 14.139 (Vj. TEUR 16.566) auf Aufträge der Siemens AG und verbundener Unternehmen. Deren Anteil am Auftragseingang (AE) blieb mit 57% (Vj. 58%) nahezu unverändert. Der Energy Sector war mit TEUR 6.660 (Vj. TEUR 8.373) erneut wichtigster Verbundkunde.

Aufträge externer Kunden gingen in Höhe von TEUR 10.678 (Vj. TEUR 12.265) ein, davon entfielen TEUR 9.618 (Vj. TEUR 10.637) auf die Kundengruppe AREVA. Der Anteil der externen Kunden am AE blieb unverändert bei 43%.

Bedingt durch die zeitliche Verschiebung laufender Projekte aus dem GJ 2009/10 wurden im abgelaufenen GJ Umsätze in Höhe von TEUR 26.056 (Vj. TEUR 24.226) realisiert. Der Umsatz mit der Siemens AG und verbundenen Unternehmen ging auf 55% (Vj. 63%) zurück. Die Umsatzerlöse externer Kunden stiegen dagegen auf TEUR 11.770 an (Vj. TEUR 8.846), wobei die Kundengruppe AREVA mit TEUR 10.592 (Vj. TEUR 7.751) erneut den größten Anteil ausmachte und gleichzeitig die höchste Steigerung gegenüber dem Vorjahr aufwies.

Der Auftragsbestand (AB) belief sich zum 30.09.2011 auf TEUR 17.776 (Vj. TEUR 19.011). Die Ergebnisse der im Geschäftsjahr 2010/11 durchgeführten AB-Inventur sind hierbei berücksichtigt.

Ergebnissituation

Die Gesellschaft erwirtschaftete im GJ 2010/11 einen Jahresfehlbetrag von TEUR 621 (Vj. Jahresüberschuss von TEUR 213). Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die erhöhten Personalkosten aus der Umsetzung der Stufe 3 des Haus-Tarifvertrages durch Produktivitätsmaßnahmen nicht kompensiert werden konnten. Darüber hinaus konnten die Ziele beim Auftragseingang nicht erreicht werden. Die Teilnahme am Sonderdotierungsprogramm GJ 2009/10 der Gesellschafterin bewirkte im GJ 2010/11 eine einmalige Kostenbelastung von TEUR 224. Weiterhin beinhaltet das Ergebnis eine Rückstellung in Höhe von TEUR 240 für erwartete Steuernachzahlungen aus der Betriebsprüfung (GJ 2005/06 bis 2008/09).

Die Umsatzrendite vor Steuern ging im GJ 2010/11 auf - 1,5% (Vj. 1,7%) zurück.

Investitionen

Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen stiegen im GJ 2010/11 deutlich auf TEUR 725 (Vj. TEUR 480) an, blieben aber unterhalb des Investitionsbudgets. Die größten Investitionen entfielen dabei mit TEUR 518 (Vj. TEUR 290) auf Technische Anlagen und Maschinen (inkl. geleistete Anzahlungen) sowie mit TEUR 156 (Vj. TEUR 135) auf Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Wegen der verhaltenen Investitionstätigkeit in den letzten beiden GJ gingen die Abschreibungen deutlich auf TEUR 778 (Vj. TEUR 1.030) zurück.

Die Gesellschaft plant im neuen GJ ein Investitionsvolumen in Höhe von TEUR 1.500.

Vermögens- und Finanzlage

Das Anlagevermögen blieb zum 30.09.2011 mit TEUR 2.731 (Vj. TEUR 2.780) nahezu auf Vorjahresniveau.

Die Vorräte gingen zum Bilanzstichtag auf TEUR 5.041 (Vj. TEUR 5.356) zurück. Während der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen auf TEUR 402 (Vj. TEUR 296) anstieg, reduzierte sich der Bestand an Unfertigen Erzeugnissen und Leistungen auf TEUR 4.639 (Vj. TEUR 5.059). Die erhaltenen Anzahlungen lagen dabei mit TEUR 2.638 über dem Vorjahr (TEUR 2.211).

Bedingt durch hohe Umsatzlegungen im letzten Monat des GJ stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf TEUR 1.285 (Vj. TEUR 836) an.

Die liquiden Mittel wiesen zum 30.09.2011 ein Guthaben in Höhe von TEUR 7.245 (Vj. TEUR 7.274) aus. Die Finanzierung des laufenden Geschäftes und der im Geschäftsjahr 2011/12 geplanten Investitionen ist weiterhin durch das Verrechnungskonto bei der Gesellschafterin gewährleistet.

Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über ein Eigenkapital von TEUR 2.611 (Vj. TEUR 3.445). Die Eigenkapitalquote ging auf 15,9% zurück (Vj. 21,0%).

Insgesamt ist die wirtschaftliche Lage zu verbessern.

Mitarbeiter

Zum Bilanzstichtag lag die Anzahl der Beschäftigten (rechn. Köpfe) mit 205 nahezu auf Vorjahreshöhe. Zur Generierung von neuem Geschäft sind im GJ 2011/12 gezielte Einstellungen zum Personalaufbau in den Bereichen Vertrieb und Engineering/Konstruktion geplant.

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Der Schwerpunkt der geschäftlichen Entwicklung der Gesellschaft liegt weiterhin im Ausbau von Bestandskunden und in der Gewinnung von Neukunden innerhalb des Siemens-Konzerns bzw. im externen Markt. Zur Unterstützung dieser Zielsetzung wurde die Geschäftsstrategie im GJ 2010/11 angepasst. Wesentlicher Aspekt war hierbei eine kundenunabhängige Definition von Fokusmärkten, in denen die Gesellschaft zukünftig verstärkt tätig sein wird.

Das Projektgeschäft des Fachbereichs Maschinen-/Anlagenbau wird sich wegen der aktuellen weltweiten Diskussion zur Kernenergie vorübergehend verhalten bis rückläufig entwickeln. Die weitere Marktentwicklung wird eng beobachtet. Im Fachbereich Fertigungsdienstleistungen soll die konsequente Einführung von produktionsorientierten Strukturen und Prozessen die Wettbewerbsposition dieser Einheit nachhaltig stärken. Der Preis ist unverändert ein wesentliches Vergabekriterium, Qualität und Liefertermintreue werden vorausgesetzt.

Eine gründliche Analyse des unternehmensweiten Risikoprofils hat ergeben, dass keine aktuellen Risiken bestehen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden würden und auch keine werterheblichen Risiken in der Zukunft erkennbar sind. Die Abhängigkeit der Gesellschaft von den Hauptkunden (Siemens AG, AREVA) besteht bis dato weiterhin.

Der Vertrieb wurde verstärkt, um das Auslastungsrisiko weiter zu minimieren. Die Gesellschaft reagiert mit dem Einsatz von Leiharbeitnehmern auf Auslastungsspitzen und begegnet Auftragsrisiken weiterhin durch eine konsequente Anwendung der Projektmanagementsystematik inkl. LoA-Steuerung im Angebotswesen.

Die Gesellschaft führt ein integriertes Qualitätsmanagementsystem für Qualitätsthemen, Arbeitssicherheit und Umweltschutz. Es wurde zu Beginn des GJ 2010/11 erstmals durch eine externe Prüfungsgesellschaft (TÜV) nach DIN ISO 9001:2008 in Verbindung mit ISO 14001 und OHSAS 18001 zertifiziert.

Von der Geschäftsführung wurde ein Beauftragter für Umweltschutz und Gefahrengüter eingesetzt. Für übergeordnete Aufgaben und Anforderungen aus den Bereichen Umwelt-, Unfall- und Strahlenschutz sowie Arbeitssicherheit werden auch Organisationseinheiten der Gesellschafterin oder externe Stellen in Anspruch genommen. Regelmäßige Überprüfungen relevanter Bereiche der Gesellschaft hinsichtlich evtl. Umweltgefährdungen blieben ohne Beanstandung. Die Gesellschaft erstellt regelmäßig einen Jahresbericht zum betrieblichen Umweltschutz und Strahlenschutz. In der Gesellschaft sind derzeit keine Umweltrisiken und Mängel im Strahlenschutz bekannt.

Beschaffung

Marktpreisorientierung, Qualität und Liefertermintreue sind wesentliche Kriterien für die Lieferantenauswahl. Unter Berücksichtigung der spezifischen Geschäftsstruktur der Gesellschaft werden Material- und Dienstleistungsbeschaffungen über die eigene Einkaufsorganisation realisiert und hierbei fallweise auf Rahmenabkommen zwischen der Gesellschafterin und Lieferanten zurückgegriffen. Der Beschaffungsprozess wird konsequent im Angebotswesen verankert, um eine frühzeitige Lieferanteneinbindung/-qualifizierung sicherzustellen.

Forschung und Entwicklung

Der Aufwand für eigene Forschung und Entwicklung (F&E) stieg im GJ 2010/11 auf TEUR 54 an (Vj. TEUR 17). Aufgrund des Geschäftsauftrages werden F&E-Themen in der Gesellschaft über Kundenaufträge verfolgt und in der Regel von Kunden finanziert.

Ausblick

Unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen liegt der Schwerpunkt der unternehmerischen Tätigkeit in den beiden folgenden Geschäftsjahren auf Gewinnung neuer Geschäftsfelder sowie der stärkeren Ausschöpfung bestehender Geschäftsfelder.

Die Gesellschaft plant für die Geschäftsjahre 20011/12 und 2012/13 jeweils ein positives Jahresergebnis.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet.

 

Erlangen, 15. November 2011

Mechanik Center Erlangen GmbH

Rainer Rossmüller

Frank Haubold

Bilanz zum 30. September 2011

Aktiva

TEUR TEUR 30.09.2010
TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 34 24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 168 206
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.746 1.885
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 528 600
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 194 8
2.636 2.699
III. Finanzanlagen 61 57
2.731 2.780
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 5.041 5.356
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.285 836
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.245 7.323
3. Sonstige Vermögensgegenstände 138 110
8.668 8.269
13.709 13.625
C. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 13 0
16.453 16.405

Passiva

TEUR TEUR 30.09.2010
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.148 2.148
II. Kapitalrücklage 716 716
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 368 368
IV. Bilanzverlust/(-gewinn) - 621 213
2.611 3.445
B. Rückstellungen 12.174 11.767
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 681 782
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 129 0
3. Sonstige Verbindlichkeiten 858 411
1.668 1.193
16.453 16.405

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2010/2011

2010/2011
TEUR
2009/2010
TEUR
1. Umsatzerlöse 26.056 24.226
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 6 1.209
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 53 71
4. Sonstige betriebliche Erträge 426 333
davon aus Währungsgewinnen EUR 2.106,36 (Vj. EUR 244,56)
26.541 25.839
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 7.207 6.938
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.032 894
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 11.253 10.097
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.371 2.044
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 778 1.030
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.769 3.826
davon aus Währungsverlusten EUR 896,54 (Vj. EUR 58,26)
26.410 24.829
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 30 10
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 550 600
- 520 - 590
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 389 420
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 216 189
13. Sonstige Steuern 16 18
232 207
14. Jahresfehlbetrag/Bilanzverlust (Vj. Jahresüberschuss/Bilanzgewinn) - 621 213

Anhang für das Geschäftsjahr 2010/2011

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Grundlagen des Abschlusses der Mechanik Center Erlangen GmbH

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Änderungen ergaben sich nur dahingehend, dass abweichend zum Vorjahr die Vorsorgen für das betriebliche Beteiligungssystem mit einer Gesamthöhe von TEUR 287 (Vj. TEUR 358) und die Beiträge zum Pensionssicherungsverein in Höhe von TEUR 42 (Vj. TEUR 58) im Einklang mit Siemens-internen Vorgaben als sonstige Verbindlichkeiten ausgewiesen werden. Im Vorjahr erfolgte hier der Ausweis in den sonstigen Rückstellungen.

Umstellung auf die Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes

Die Mechanik Center Erlangen GmbH hat von dem Wahlrecht der Übergangsvorschriften des EGHGB Gebrauch gemacht und die Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) seit Beginn des Geschäftsjahrs 2009/2010 vorzeitig angewendet. Gemäß den Übergangsvorschriften des EGHGB wurden die Auswirkungen aus der Umstellung zum 01.10.2009 in Höhe von TEUR 368 in den Gewinnrücklagen des Vorjahres erfasst. Diese resultierten aus der Anpassung der Pensionsrückstellungen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände bewerten wir zu Anschaffungskosten. Darin enthaltene Lizenzen für Anwendersoftware werden planmäßig über längstens 3 Jahre abgeschrieben.

Sachanlagen bewerten wir zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Der Umfang der Herstellungskosten ist unter den Vorräten erläutert. Technische Anlagen und Maschinen werden in längstens 10 Jahren, Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung überwiegend in 5 Jahren abgeschrieben. Soweit steuerlich möglich, schreiben wir Sachanlagevermögen mit den zulässigen Höchstsätzen degressiv ab. Auf die lineare Abschreibungsmethode gehen wir über, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt.

Für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird das Aktivierungswahlrecht nicht in Anspruch genommen. Entwicklungskosten werden daher sofort in voller Höhe als Aufwand gebucht.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen.

Selbständig nutzbare Vermögensgegenstände im Einzelwert von EUR 150,01 bis EUR 1.000,- werden seit dem 01.01.2008 in einem Jahressammelposten zusammengefasst und jährlich mit 20% abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe haben wir zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens. Allgemeine Verwaltungskosten sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, freiwillige soziale Leistungen und betriebliche Altersversorgung werden nicht aktiviert. Abwertungen werden für Bestandsrisiken, die sich aus geminderter Verwertbarkeit und technischer Veralterung ergeben, sowie im Rahmen der verlustfreien Bewertung von Unverrechneten Lieferungen und Leistungen im Anlagen- und Servicegeschäft in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag bzw. zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Abschreibungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet.

Wertpapiere und Flüssige Mittel sind mit Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Latente Steuern

Wir üben das Wahlrecht der Aktivierung von latenten Steuern nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aus.

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen umfassen alle vertraglichen Versorgungsansprüche der Mitarbeiter und Pensionäre. Die Berechnung der Rückstellungen für Pensionen (alt), beitragsorientierte Siemens Altersversorgung (BSAV), Übergangszahlungen und Sterbegelder sowie im Zusammenhang mit dem Deferred Compensation Modell erfolgt unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens.

Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung des Barwerts der erdienten Anwartschaft berücksichtigt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 5,13% (Vj. 5,19%) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Zum Bilanzstichtag wurden erwartete Gehaltssteigerungen mit 2,25% und erwartete Rentensteigerungen mit 1,75% berücksichtigt. Die erwartete Fluktuation wurde altersgestaffelt zwischen 0% (ab Alter 50) und 5% (bis Alter 39) in die Berechnung mit aufgenommen. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2005 G von K. Heubeck verwendet.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet.

In den übrigen Rückstellungen bilden wir für alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in angemessenem und ausreichendem Umfang individuelle Vorsorgen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

Umsatzrealisation

Umsatzerlöse werden ausgewiesen, wenn die Lieferungen oder Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist. Im langfristigen Anlagengeschäft werden Umsätze gebucht, wenn der Vertrag erfüllt ist oder vertraglich abgrenzbare Teilleistungen bzw. -lieferungen (Meilensteine) an den Kunden übergeben sind. Umsätze im Aufwandsgeschäft werden realisiert, sobald die hierfür erforderlichen Leistungsdokumentationen vorliegen.

Hauswährung und Fremdwährungsumrechnung

Der Abschluss ist in Tausend EURO (TEUR) aufgestellt. Er enthält nur unwesentliche Posten, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten. Die Umrechnung erfolgte zu dem jeweils gültigen amtlichen Devisenmittelkurs am Tage der Rechnungslegung bzw. des Rechnungseingangs.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1.) Aufgliederung der Umsätze

Nach Kundengruppen 2010/2011
TEUR
2009/2010
TEUR
Siemens Industry 5.023 4.906
Siemens Energy 6.686 7.976
Siemens Healthcare 1.914 1.974
Siemens Übrige 663 524
Zw.Summe Siemens AG u. verbundene Unternehmen 14.286 15.380
AREVA NP inkl. verbundene Unternehmen 10.592 7.751
Direktkunden Übrige 1.178 1.095
Zw.Summe Direktkunden 11.770 8.846
Erlösschmälerungen/Umsatzrücknahmen 0 0
26.056 24.226

Von den Umsatzerlösen wurden 55% (Vj. 63%) mit der Siemens AG und verbundenen Unternehmen realisiert. Der Anteil externer Kunden am Umsatz beträgt 45% (Vj. 37%). Vom Gesamtumsatz in Höhe von TEUR 26.056 entfielen TEUR 24.581 (= 94,3%) auf inländische Kunden und TEUR 1.475 (= 5,7%) auf ausländische Kunden.

(4.) Sonstige betriebliche Erträge

2010/2011
TEUR
2009/2010
TEUR
Periodenfremde Erträge 178 103
Übrige 248 230
426 333

Die periodenfremden Erträge stammen im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen.

(5.) Materialaufwand

2010/2011
TEUR
2009/2010
TEUR
a) Aufwendungen für Roh-/Hilfs- u. Betriebsstoffe und bezogene Waren 7.207 6.938
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.032 894
8.239 7.832

Zur Abarbeitung des im Vorjahr deutlich angestiegenen Auftragsbestandes wurde im Geschäftsjahr 2010/11 der Einsatz von Leiharbeitnehmern verstärkt. Die Aufwendungen für diesbezüglich bezogene Leistungen (produktiver Kauflohn) stiegen auf TEUR 802 (Vj. TEUR 786).

(6.) Personalaufwand

2010/2011
TEUR
2009/2010
TEUR
Löhne und Gehälter 11.253 10.097
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.371 2.044
davon für Altersversorgung (568) (417)
13.624 12.141

Der Anstieg bei den Löhnen und Gehältern ist im Wesentlichen auf Tarifentgelterhöhungen, der Umsetzung der 3. Stufe des Haustarifvertrages und der Teilnahme am Sonderdotierungsprogramm GJ 2009/10 der Gesellschafterin (einmalige Kostenbelastung von TEUR 224) zurückzuführen. Die periodenfremden Aufwendungen betragen TEUR 224 (Vj. TEUR 0).

(7.) Abschreibungen

2010/2011
TEUR
2009/2010
TEUR
Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände 25 125
Abschreibungen auf Sachanlagen 753 905
778 1.030

Der Rückgang der Abschreibungen auf Anlagevermögen resultiert aus der verhaltenen Investitionstätigkeit der letzten beiden Geschäftsjahre.

(8.) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Der Gesamtwert der sonstigen betrieblichen Aufwendungen belief sich im Geschäftsjahr auf TEUR 3.769 (Vj. TEUR 3.826). Wesentliche Einzelposten sind die Aufwendungen für Miete, Pachten und Leasingverträge in Höhe von TEUR 1.490 (Vj. TEUR 1.530) und die Informations- und Kommunikationskosten in Höhe von TEUR 529 (Vj. TEUR 476). Periodenfremde Aufwendungen fielen nicht an.

(9.+10.) Zinsergebnis

2010/2011
TEUR
2009/2010
TEUR
Zinsanteil in den Veränderungen der Pensionsrückstellungen (ohne Entgeltumwandlungen) - 543 - 592
Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 7 - 8
davon aus verbundenen Unternehmen (- 6) (- 6)
Zinsen und ähnliche Erträge 30 10
davon von verbundenen Unternehmen (30) (10)
- 520 - 590

(12.) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

2010/2011
TEUR
2009/2010
TEUR
Gewerbeertragsteuer - 24 92
Körperschaftsteuer 0 97
Rückstellung für BP-Effekte Gewerbeertragsteuer 120 0
Rückstellung für BP-Effekte Körperschaftsteuer 120 0
216 189

Für das Geschäftsjahr 2010/11 haben wir in Summe keine Zahlungen für Gewerbeertrags- und Körperschaftsteuer geleistet. Für das Vorjahr erhielten wir eine Gewerbeertragssteuerrückzahlung, da die tatsächliche Steuerlast um TEUR 24 niedriger ausfiel als im Geschäftsjahr 2009/10 berechnet.

Für erwartete Nachzahlungen aus der Betriebsprüfung (GJ 2005/06 bis 2008/09) haben wir Rückstellungen für Gewerbeertrags- und Körperschaftsteuer in Höhe von je TEUR 120 gebildet.

Erläuterungen zur Bilanz

(Aktiva A.) Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens vgl. Anlage 3 Seite 14.

(Aktiva B. II.) Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

30.09.2011
TEUR
30.09.2010
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.285 836
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.245 7.323
davon gegen die Gesellschafterin (7.245) (7.323)
darin Finanzierungskonto (7.245) (7.274)
Sonstige Vermögensgegenstände 138 110
8.668 8.269

Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr ist bedingt durch hohe Umsatzlegungen im letzten Monat des Geschäftsjahres.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Steuerforderungen in Höhe von TEUR 97 (Vj. TEUR 106). Die Steuerforderungen mit einer Restlaufzeit über ein Jahr betragen TEUR 28 und sind auf ihren Barwert abgezinst. Alle anderen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

(Aktiva C.) Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung

Der aktive Unterschiedsbetrag resultiert aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Wertpapiere..

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 56
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 69
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 69
Verrechnete Aufwendungen 0
Verrechnete Erträge 0

(Passiva A. I.) Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 2.148. Alle Geschäftsanteile befinden sich im Besitz der Siemens AG, Berlin und München.

(Passiva A. II.) Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beträgt unverändert TEUR 716.

(Passiva A. III.) Gewinnrücklagen

Die frei verfügbaren Gewinnrücklagen im Geschäftsjahr 2011 betragen TEUR 368.

(Passiva A. IV.) Bilanzverlust / Bilanzgewinn

Mit Gesellschafterbeschluss vom 05.01.2011 wurde festgelegt, dass der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2009/10 in Höhe von TEUR 213 an die Gesellschafterin ausgeschüttet wird.

Die Gesellschaft beendet das Geschäftsjahr 2010/11 mit einem Verlust in Höhe von EUR 621.020,18, sodass sich unter Berücksichtigung der Ausschüttung ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 2.611 ergibt.

(Passiva C.) Verbindlichkeiten

30.09.2011
TEUR
30.09.2010
TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 681 782
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 129 0
davon gegenüber der Gesellschafterin (129) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 858 411
1.668 1.193

Alle Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin besteht aus dem Mehrwertsteuer/Vorsteuerüberhang des letzten Monats im Geschäftsjahr. Mit der SIEMENS AG besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten für betriebliche Sonderzahlungen und anteiliges 13. Monatsgehalt in einer Gesamthöhe von TEUR 183 (Vj. TEUR 188) sowie Steuerschulden für Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von TEUR 169 (Vj. TEUR 134).

Abweichend zum Vorjahr werden die Vorsorgen für das betriebliche Beteiligungssystem mit einer Gesamthöhe von TEUR 287 (Vj. TEUR 358) und die Beiträge zum Pensionssicherungsverein in Höhe von TEUR 42 (Vj. TEUR 58) als sonstige Verbindlichkeiten ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte hier der Ausweis in den sonstigen Rückstellungen.

Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

Sonstige Angaben

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

2010/2011 2009/2010
Produktion 138 135
Vertrieb / Auftragsbearbeitung 34 32
Einkauf / Materialwirtschaft 16 14
Verwaltung 22 22
210 203

Transaktionen mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Wir machen von dem Wahlrecht Gebrauch, nur die marktunüblichen Geschäfte darzustellen. Hierzu gab es im Berichtszeitraum keine Vorgänge.

Mitglieder der Geschäftsführung sind die folgenden Herren:

 

Rainer Roßmüller, Dipl. Ing. Maschinenbau

 

Frank Haubold, Industriekaufmann

Bezüglich der in § 285 Nr. 9a und b HGB verlangten Angaben wird § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 2.911 (Vj. TEUR 3.199), davon TEUR 2.890 (Vj. TEUR 3.163) gegenüber verbundenen Unternehmen.

Der Aufwand für Mieten, Pachten und Leasing betrug TEUR 1.490 (Vj. TEUR 1.530).

Mutterunternehmen

Die Mechanik Center Erlangen GmbH ist ein konsolidiertes Tochterunternehmen der Siemens AG, Berlin und München. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Siemens Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2010/11 werden beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und nach der Einreichung im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Der Konzernabschluss der Siemens AG, Berlin und München, wird in Anwendung des § 315a HGB nach den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben zu werden, da es in die Angaben im Konzernabschluss der Siemens AG einbezogen wird.

 

Erlangen, 15. November 2011

Mechanik Center Erlangen GmbH

Rainer Roßmüller

Frank Haubold

Erläuterungen zur Bilanz

(Aktiva A)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag zum 01.10.2010
TEUR
Zugänge
TEUR
Umbuchungen
TEUR
Abgänge
TEUR
Stand am 30.09.2011
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 919 35 0 0 954
919 35 0 0 954
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 335 0 0 0 335
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.426 324 8 0 5.758
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.165 156 0 18 2.303
-.- Geringwertige Wirtschaftsgüter /Geringwertige Vermögenswerte 278 16 0 0 294
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8 194 - 8 0 194
8.212 690 0 18 8.884
III. Finanzanlagen 57 4 0 0 61
9.188 729 0 18 9.899
Abschreibungen
Vortrag zum 01.10.2010
TEUR
Zugänge
TEUR
Abgänge
TEUR
aufgelaufen 30.09.2011
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 895 25 0 920
895 25 0 920
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 129 38 0 167
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.541 471 0 4.012
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.711 173 18 1.866
-.- Geringwertige Wirtschaftsgüter /Geringwertige Vermögenswerte 132 71 0 203
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
5.513 753 18 6.248
III. Finanzanlagen 0 0 0 0
6.408 778 18 7.168
Nettowerte
30.09.2011
TEUR
30.09.2010
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 34 24
34 24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 168 206
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.746 1.885
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 437 454
-.- Geringwertige Wirtschaftsgüter /Geringwertige Vermögenswerte 91 146
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 194 8
2.636 2.699
III. Finanzanlagen 61 57
2.731 2.780

Bescheinigung

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Mechanik Center Erlangen GmbH, Erlangen, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2010 bis 30. September 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

München, 15. November 2011

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Keller, Wirtschaftsprüfer

Sieger, Wirtschaftsprüferin

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