Symporo GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Götz seit 14.1.2026 | Prokura |
Marcello Bisignani seit 9.9.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 7.74% | |
| 6.13% | |
| 0.99% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Better Taste Holding GmbHLudwigsburg (vormals: Bönnigheim)Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Inhaltsverzeichnis Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022 Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2022 Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022 Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022 Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022der Better Taste Holding GmbH, LudwigsburgAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022der Better Taste Holding GmbH, Ludwigsburg
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022INHALTSVERZEICHNIS I. Allgemeine Erläuterungen zur Rechnungslegung II. Konsolidierung III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze IV. Erläuterungen zur Konzern-Bilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung V. Sonstige Angaben VI. Ergebnisverwendungsvorschlag VII. Konzernabschluss VIII. Nachtragsbericht I. Allgemeine Erläuterungen zur RechnungslegungDie Better Taste Holding GmbH hat ihren Sitz in Ludwigsburg und wird beim Amtsgericht Stuttgart unter der Registernummer HRB 761821 geführt. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches nach den Vorschriften der §§ 290ff. HGB und auf Basis der ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gliederung der Konzernbilanz erfolgte in Anwendung der Vorschriften des § 266 HGB. Die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte in Anwendung des § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren. Soweit nicht anders vermerkt, erfolgen sämtliche Angaben in Tausend Euro (kurz: TEUR). Angaben die, wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind grundsätzlich in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung aufgeführt. II. Konsolidierung1. Konsolidierungskreis Die Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2022 erfolgte freiwillig entsprechend der §§ 290, 293 HGB. Das Geschäftsjahr sowie die Vergleichsperiode des Konzerns umfassen den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember (Kalenderjahr). Durch notariell beurkundeten Spaltungsvertrag vom 26. Juli 2022 wurde rückwirkend zum 1. Januar 2022 der Bereich Catering (Eventcatering, Betriebskantinen, Stationäres Catering) von der Better Taste GmbH abgespalten und auf die neu gegründete Better Taste Catering GmbH übertragen. Der Name der Better Taste GmbH wurde im Geschäftsverlauf in Better Taste Food und Service GmbH geändert. Die Einbringung des Cateringbereichs durch Abspaltung erfolgte zu Buchwerten. Die Better Taste Holding GmbH ist Muttergesellschaft der Better Taste Food und Service GmbH (ehem. Better Taste GmbH) und der Better Taste Catering GmbH (beide mit Sitz in Ludwigsburg). Die Better Taste Food und Service GmbH ist nach Einbringung der Anteile durch die Better Taste Holding GmbH ihrerseits Muttergesellschaft der BRS Herweck Betriebsrestaurationsservice GmbH, der Kidsmeal GmbH (beide mit Sitz in Bönnigheim), der Tom Böhm Dienstleitungs- und Verwaltungs- GmbH (mit Sitz in Wilhelmsfeld) sowie der BVS Catering GmbH (mit Sitz in Mannheim). Alle genannten Gesellschaften werden im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der Better Taste Holding einbezogen. An den genannten Tochtergesellschaften wird ein Kapitalanteil von 100,00% gehalten. Im Wege der Vollkonsolidierung wurden daher die folgenden Gesellschaften in den Konzernabschluss einbezogen:
Aufgrund der im Vorjahr unterjährig erfolgten Erstkonsolidierung der BVS Catering GmbH und der resultierenden zeitanteiligen Einbeziehung in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 kann die Vergleichbarkeit des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2022 zum Vorjahr eingeschränkt sein. Die Better Taste Food und Service GmbH, die Better Taste Catering GmbH, die BRS Herweck Betriebsrestaurationsservice GmbH, die Kidsmeal GmbH, die Tom Böhm Dienstleistungs- und Verwaltungs-GmbH sowie die BVS Catering GmbH nehmen die Erleichterungen gem. § 264 Abs. 3 HGB im Hinblick auf Aufstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch. 2. Grundlagen des Konzernabschlusses und Konsolidierungsmethoden Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bilanzieren zum Stichtag 31. Dezember. Die Bewertung im Konzern erfolgte nach einheitlichen Grundsätzen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB). Danach werden die konsolidierungspflichtigen Anteile mit dem auf sie entfallenden Eigenkapital der Tochterunternehmen verrechnet, das dem beizulegenden Wert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten im Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile oder zum späteren Zeitpunkt der Erstkonsolidierung entspricht. Übersteigt der Beteiligungsansatz das entsprechende anteilige Eigenkapital der Tochterunternehmen, so werden sich ergebende aktivische Unterschiedsbeträge als Geschäfts- oder Firmenwert unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen und über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden Ausleihungen, Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen gemäß § 303 HGB zwischen einbezogenen Unternehmen eliminiert. Auf die in den Konzernabschluss zu übernehmenden Vermögensgegenstände, die ganz oder teilweise auf Lieferungen oder Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beruhen, werden entfallende Zwischengewinne bzw. -verluste im Rahmen der Konsolidierung nach § 304 HGB eliminiert. 3. Deutsche Rechnungslegungsstandards (DRS) Soweit die DRS über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehende zusätzliche Angaben fordern, wurden diese grundsätzlich nicht beachtet. III. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Bewertung im Konzern erfolgte nach einheitlichen Grundsätzen auf Basis der für das Mutterunternehmen geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Darüber hinaus wurden die für das Mutterunternehmen geltenden ergänzenden Vorschriften zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für Kapitalgesellschaften beachtet. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Für selbständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Einzelanschaffungspreis von EUR 151,00 bis zu EUR 1.000,00 wurde im Berichtsjahr ein Sammelposten gebildet. Dieser Sammelposten wird über fünf Jahre gleichmäßig mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1 % gebildet. Zahlungsmittel wurden zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite der Bilanz für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen wurden für die noch nicht veranlagten Steuern des Berichtsjahres gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet worden. IV. Erläuterungen zur Konzern-Bilanz und Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungDie Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. In den immateriellen Vermögensgegenständen sind mit TEUR 6.308 (Vorjahr: TEUR 6.794) Geschäfts- oder Firmenwerte enthalten. Diese werden gemäß § 309 Abs. 1 HGB i.V.m. § 253 Abs. 3 S. 3, 4 HGB über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Verringerung der Geschäfts- oder Firmenwerte resultiert maßgeblich aus den planmäßigen Abschreibungen. Die Geschäfts- oder Firmenwerte resultieren in Höhe von TEUR 3.807 (Vorjahr: TEUR 4.107) aus der Kapitalkonsolidierung und in Höhe von TEUR 2.501 (Vorjahr: TEUR 2.687) aus Einzelabschlüssen. Der Better Taste Konzern ist maßgeblich in zwei Geschäftsfeldern tätig: dem Catering sowie Food Delivery. Während im Bereich Catering die individuellen Themen Eventcatering & Equipmentverleih sowie die gastromische Bewirtschaftung der MHP Arena, des Forums am Schlosspark sowie des Restaurants DANZA (alles in Ludwigsburg) beheimatet sind, werden im Bereich Food Delivery alle Konzernunternehmen, welche sich mit der Verpflegung von öffentlichen und privaten Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen (Lunch & More, Kidsmeal, BRS, BVS) sowie Betriebsgastronomie befassen, vereinigt. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 32 betreffen im Wesentlichen Kostenerstattungen und sind daher dem Posten Sonstige Vermögensgegenstände mitzugehörig. Das gezeichnete Kapital von TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 26) und die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB von unverändert TEUR 2.667 entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Im Zuge einer Kapitalerhöhung bei der Better Taste Holding GmbH wurde das gezeichnete Kapital um TEUR 2,8 erhöht. Die Einlagen stiller Gesellschafter betragen TEUR 100 (Vorjahr: TEUR 200) und haben eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2023. Die sonstigen Rückstellungen von TEUR 986 (Vorjahr: TEUR 545) setzen sich im Wesentlichen mit TEUR 351 (Vorjahr: TEUR 226) aus Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, aus Rückstellungen für Urlaub i.H.v. TEUR 218 (Vorjahr: TEUR 132) sowie Rückstellungen für Boni mit TEUR 194 (Vorjahr: TEUR 118) zusammen. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2022 in Höhe von TEUR 11.776 (Vorjahr: TEUR 10.205) gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren in Höhe von TEUR 3.578 (Vorjahr: TEUR 3.320) aus Darlehensverpflichtungen und deren Verzinsung. Der Anstieg ggü. dem Vorjahr ist auf die Verzinsung der Darlehensbeträge zurückzuführen. Die Umsatzerlöse werden zu 97% (Vorjahr: 91%) im Inland und zu 3% (Vorjahr: 9%) im Ausland generiert. V. Sonstige AngabenDie Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 4 HGB betrug im Berichtsjahr 400 (Vorjahr: 400). Die nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte und sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB entfallen auf Miet-, Leasing- und Beratungsverträge mit Restlaufzeiten bis zu 75 Monaten und betreffen im Wesentlichen Mietverträge für Bürogebäude und Werkhallen, Leasingverträge für PKW sowie Beratungsverträge. Die Mietverpflichtungen betragen TEUR 6.799 (Vorjahr: TEUR 1.983), die Leasingverpflichtungen belaufen sich auf TEUR 650 (Vorjahr: TEUR 633) und Beratungsverpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 260 (Vorjahr: TEUR 455). Der Konzern hat im Zuge der Abspaltung des Catering-Bereichs von der Better Taste Food und Service GmbH auf die Better Taste Catering GmbH das Factoringprogramm beendet, so dass zum Ende des Geschäftsjahres 2022 alle bilanzierten Forderungen den jeweiligen Gesellschaften zuzurechnen sind. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans des Mutterunternehmens sind
Die Geschäftsführung ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB ist gemäß § 314 Abs. 3 i.V.m. § 286 HGB unterblieben. Das für das Geschäftsjahr 2022 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB beträgt TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 18) und betrifft Abschlussprüfungsleistungen. VI. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust des Mutterunternehmens von EUR -1.776.141,74 auf neue Rechnung vorzutragen. VII. KonzernabschlussDer Konzernabschluss umfasst die Better Taste Holding GmbH und deren Tochtergesellschaften (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der freiwillige Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt. VIII. NachtragsberichtMit Datum des 17. Februar 2023 wurde der Zukauf der beiden miteinander verbundenen Unternehmen Caseda Gastro Services GmbH und Fidelio Catering GmbH (beide mit Sitz in Darmstadt) vollzogen. Beide Unternehmen sind im Bereich der Kita- und Schulverpflegung aktiv und werden somit im Zuge des weiteren Wachstums der Better Taste Gruppe integriert. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet. Zu den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs wird auf die Ausführungen im Lagebericht im Abschnitt "IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht" verwiesen.
Ludwigsburg, den 19. Juni 2023 Andreas Müller Andreas Krestel Entwicklung des Konzernanlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022der Better Taste Holding GmbH, Ludwigsburg
Konzern-Kapitalflussrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022der Better Taste Holding GmbH, Ludwigsburg
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022der Better Taste Holding GmbH, Ludwigsburg
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022INHALTSVERZEICHNIS I. Grundlagen des Konzerns II. Wirtschaftsbericht III. Lagebericht einschließlich Vermögens,- Finanz und Ertragslage IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht I. Grundlagen des UnternehmensOrganisatorische und rechtliche Struktur Der Konzern besteht zum Stichtag aus dem Mutterunternehmen Better Taste Holding GmbH mit Sitz in Ludwigsburg, die als reine Verwaltungsholding dient, sowie nachfolgenden Gesellschaften:
Ein Großteil des operativen Geschäfts wird von der Better Taste Catering GmbH (39% des Umsatzes des Konzerns in 2022) sowie der Better Taste Food und Service GmbH (21% des Umsatzes des Konzerns in 2022), der Kidsmeal GmbH (13% des Umsatzes des Konzerns in 2022) und der BVS Catering GmbH (20% des Umsatzes des Konzerns in 2022) erwirtschaftet. Grundsätzlich werden 61% des Konzernumsatzes in 2022 im Bereich der Schul- und Kitaverpflegung sowie 39% im Bereich des Caterings erbracht. Durch notariell beurkundeten Spaltungsvertrag vom 26. Juli 2022 wurde rückwirkend zum 1. Januar 2022 der Bereich Catering (Eventcatering, Betriebskantinen, Stationäres Catering) von der Better Taste GmbH abgespalten und auf die neu gegründete Better Taste Catering GmbH übertragen. Der Name der Better Taste GmbH wurde im Geschäftsverlauf in Better Taste Food und Service GmbH geändert. Die Einbringung des Cateringbereichs durch Abspaltung erfolgte zu Buchwerten. Dienstleistungen und Absatzmärkte Der Better Taste Konzern ist maßgeblich in zwei Geschäftsfeldern tätig: dem Catering sowie Food Delivery. Während im Bereich Catering die individuellen Themen Eventcatering & Equipmentverleih sowie die gastromische Bewirtschaftung der MHP Arena, des Forums am Schlosspark sowie des Restaurants DANZA (alles in Ludwigsburg) beheimatet sind, werden im Bereich Food Delivery alle Konzernunternehmen, welche sich mit der Verpflegung von öffentlichen und privaten Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen (Lunch & More, Kidsmeal, BRS, BVS) sowie Betriebsgastronomie befassen, vereinigt. Eventcatering und Equipmentverleih Der Fokus im Eventcatering liegt auf Motorsportevents, Unternehmensveranstaltungen, Messen, privaten Hochzeiten und Feierlichkeiten sowie Konferenzen. Dabei stellt das Eventcatering seinen Kunden die gesamte Hospitality inkl. Getränke und Speisen sowie auch das für ein Event benötigte Equipment zur Verfügung. So wurden zum Beispiel in der Motorsportsaison 2022 insgesamt über 14 Veranstaltungen betreut. Zusätzlich wurden der Gourmetpalast sowie zahlreiche Businessevents durchgeführt. Gastronomische Bewirtschaftung der MHP Arena Seit Sommer 2019 verantwortet Better Taste die gastronomische Bewirtschaftung der MHP Arena in Ludwigsburg. Neben der Verpflegung der bis zu 5.000 Besucherinnen und Besucher zählt auch die Betreuung aller VIP- und Backstage-Bereiche zum Aufgabengebiet. In der MHP-Arena werden in unregelmäßigen Abständen Veranstaltungen wie z.B. Basketballspiele, Handballspiele, Konzerte sowie Sonderveranstaltungen, Tagungen, Meetings, Firmenevents durchgeführt. Rund 80 verschiedene Veranstaltungen finden jährlich in der MHP-Arena statt. Gastronomische Bewirtschaftung des Forums am Schlosspark Seit Januar 2019 verantwortet Better Taste die gastronomische Betreuung des Forums am Schlosspark in Ludwigsburg. Diese beinhalten den Restaurantbetrieb, Bankett-Veranstaltungen und die Durchführung von Events. Im Restaurant DANZA werden seit der Eröffnung im Juni 2021 Gäste beköstigt. Verpflegung von Schulen und Kita Der Geschäftsbereich Food Delivery übernimmt mit seinen Gesellschaften die Verpflegung von Schulen, Kindergärten und Unternehmen in Baden-Württemberg sowie in der Rhein-Neckar-Region. Aus frischen und saisonalen Zutaten wurden in 2022 pro Tag ca. 22.000 Essen gekocht und direkt an die Abnahmestellen geliefert. Um die optimale Qualität der Lebensmittel zu gewährleisten und um die strengen Hygienebestimmungen bestmöglich zu erfüllen, wird die Temperatur während des Transports durch ein cloudbasiertes IT-System überwacht. Zusätzlich kommen bei der konventionellen, warmen Auslieferung von Mahlzeiten u.a. spezielle Boxen mit integrierter Heizung zum Einsatz. Dadurch kann zu jederzeit die höchste Qualität der Nahrungsmittel sichergestellt und nachgewiesen werden. Betriebsgastronomie Das Speisewerk ist ein Betriebsrestaurant in Ludwigsburg und bedient täglich rund 1.000 Gäste zur Mittagszeit. Hauptsächlich werden hier die Mitarbeiter von Porsche und Bosch tagsüber versorgt. Zusätzlich zum klassischen Mittagsgeschäft werden im Café auch Snacks für Zwischendurch angeboten. Abends und am Wochenende finden Eventveranstaltungen wie Messen, Firmenevents, Sonntags-Brunch etc. für bis zu 1.200 Personen statt. Forschung und Entwicklung Der Konzern betreibt keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. II. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2021 erholte sich die deutsche Wirtschaft von der Corona-Pandemie. Dies zeigte sich durch ein überdurchschnittliches Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 2,6%. Im Jahr 2022 führten die Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und die resultierende Energiekriese zu einem erneuten Abschwächen des Wachstums der deutschen Wirtschaft. Das BIP steigerte sich dementsprechend nur um 1,9%. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA Bundesverband) berichtet für das Gastgewerbe für 2022 von einer Veränderung von nominal lediglich -0,2% gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019, sodass sich der Markt nach den drastischen Umsatzrückgängen durch die Corona-Pandemie erholen konnte. Die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Gastgewerbe lag im November 2022 zwar bei 1.054.000 und damit über einer Million, jedoch bedeutet dies gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 eine Veränderung von -3,7%. Gleichwohl spiegeln die absoluten Zahlen nach den Jahren 2020 und 2021 einen Anstieg wider. 1 1. Eventcatering und Betriebsgastronomie Im Jahr 2022 konnte sich der Markt für Caterer und Erbringer sonstiger Verpflegungsdienstleistungen weiter erholen, sodass im gesamten Jahr 2022 der Umsatz lediglich -2,3% unter dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019 liegt. 1 2. Schul- und Kindergarten Verpflegung Der Trend, dass Schulen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz in der Ganztagesform ausgeweitet werden, setzt sich fort. Immer mehr Schulen stellen Ihre Schulform aufgrund der Ergebnisse der PISA- und anderen Studien in eine Ganztagesschule um. Auch die Anzahl der Kitas und der Kinder in der Tagesbetreuung nimmt bundesweit stetig zu. Insgesamt knapp 3,8 Millionen Kinder (nicht Schulkinder) wurden 2021 in einer Tageseinrichtung betreut, wovon der Großteil eine Mittagsverpflegung in Anspruch nimmt. Durch die Möglichkeit der Notbetreuung besteht auch weiterhin ein Markt für Verpflegung von Schul- und Kindergärten. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis des Konzerns Im Geschäftsjahr 2022 hat der Konzern einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -230 (Vorjahr: TEUR -336) erwirtschaftet. Das gegenüber dem Vorjahr verbesserte Konzernergebnis resultierte im Wesentlichen aus der nach der Corona-Pandemie verstärkten Nachfrage an Veranstaltungen sowie dem Wegfall von Corona-bedingten Schließungen der Bildungseinrichtungen. Das Ergebnis ist weiterhin von Abschreibungen in Höhe von TEUR 540 (Vorjahr: TEUR 434) der gebildeten Geschäfts- oder Firmenwerte beeinflusst. Der gegenüber dem Vorjahr höhere Wert resultiert aus dem ganzjährigen Einbezug der Abschreibung aus dem Erwerb der BVS Catering GmbH.
1 Quelle: DEHOGA-Zahlenspiegel 4. Quartal 2022
III. Lage des Unternehmens einschließlich Vermögens-, Finanz- und ErtragslageFinanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Zu den bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren des Konzerns zählen insbesondere das operative Ergebnis (EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern), liquide Mittel und der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren sind unter anderem Umwelt-, Arbeitnehmer- und Kundenbelange. Der Konzern hat es sich dabei zur Aufgabe gemacht, Umweltbelastungen so gering wie möglich zu halten, indem interne Prozesse und der Verbrauch von Ressourcen ständig analysiert und kontinuierlich verbessert werden. Zufriedene Mitarbeiter durch eine angemessene Förderung und Motivation sowie zufriedene Kunden stellen den langfristigen Unternehmenserfolg sicher. Die nicht-finanziellen Leistungsindikatoren spielen für die Unternehmenssteuerung nur eine untergeordnete Rolle. Zukünftig soll dies in einem ESG-Maßnahmenplan verankert werden. Der Bestand an liquiden Mitteln ist im Wesentlichen aufgrund der Auszahlung von Darlehensbeträgen im Zusammenhang mit dem Neubau einer Produktionsküche um TEUR 455 gestiegen. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage an Veranstaltungen sowie dem Wegfall Corona-bedingter Einschränkungen konnte das EBIT von TEUR 14 auf TEUR 385 gesteigert werden. Das EBIT ist weiterhin von planmäßigen Abschreibungen des Geschäfts- oder Firmenwertes sowie materieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens i.H.v. TEUR 1.114 (Vorjahr: TEUR 960) beeinflusst. Vermögenslage In der folgenden Bilanzübersicht sind die Posten zum 31. Dezember 2022 nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zusammengefasst:
Zum 31. Dezember 2022 betrug die Konzernbilanzsumme TEUR 13.289 (Vorjahr: TEUR 12.123). Die immateriellen Vermögensgegenstände, als wesentlicher Vermögensposten in Höhe von TEUR 6.315 (Vorjahr: TEUR 6.794), bestehen nahezu vollständig aus den Geschäfts- oder Firmenwerten der Unternehmenserwerbe. Das Sachanlagevermögen beinhaltet als größten Posten Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 2.068 (Vorjahr: TEUR 1.598). Die flüssigen Mittel haben sich um TEUR 455 von TEUR 963 auf TEUR 1.418 erhöht, wobei dem Konzern damit ausreichende finanzielle Ressourcen zur Verfügung stehen, um sämtlichen Verpflichtungen nachzukommen und den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten sowie zu erweitern. Der Anstieg ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass gegen Ende des Geschäftsjahres 2022 noch Darlehensbeträge im Zusammenhang mit dem Neubau einer Produktionsküche ausgezahlt wurden, welche zu Beginn des Geschäftsjahres 2023 genutzt wurden, um korrespondierende Verbindlichkeiten zu begleichen. Die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB beträgt unverändert TEUR 2.667 und umfasst im Wesentlichen bare und unbare Zuzahlungen der Gesellschafter im Zusammenhang mit dem Erwerb der Better Taste GmbH sowie weiteren Konzerngesellschaften. Die Konzerneigenkapitalquote verringerte sich aufgrund des negativen Konzernergebnisses sowie der gestiegenen Bilanzsumme von 9,5% auf 6,6%. Die Finanzierung des Konzerns erfolgt daneben weiterhin über längerfristige Darlehen von Kreditinstituten und Gesellschaftern. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von insgesamt TEUR 4.438 (Vorjahr: TEUR 4.359) umfassen in erster Linie die Akquisitionsfinanzierungen der IBB von TEUR 2.436, einen KfW-Kredit von TEUR 891 sowie ein Darlehen der VR-Bank zur Finanzierung des zuvor genannten Baus i.H.v. TEUR 751. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 3.578 (Vorjahr: TEUR 3.320) betreffen endfällige Darlehen der Gesellschafter des Mutterunternehmens mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2024. Die Erhöhung ist auf die thesaurierten Zinsen im Geschäftsjahr 2022 zurückzuführen. Ertragslage Zur Beurteilung der Ertragslage des Konzerns wurde aus der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung eine Darstellung der Erfolgsrechnung des Konzerns zum 31. Dezember 2022 abgeleitet und den entsprechenden Vorjahresangaben gegenüberstellt, um eine zukunftsgerichtete Beurteilung der finanziellen Lage des Konzerns zu ermöglichen:
Der Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -230 (Vorjahr: TEUR -336) setzt sich im Wesentlichen aus einem positiven operativen Ergebnis von TEUR 385 (Vorjahr: TEUR 14) sowie den Zinsaufwendungen aus den Akquisitionsfinanzierungen zusammen. Die erhöhte Betriebsleistung ist maßgeblich auf die gesteigerte Nachfrage nach Veranstaltungen sowie auf den Wegfall von Schließungen aufgrund der Corona-Pandemie zurückzuführen. Finanzlage Zur Beurteilung der Finanzlage des Konzerns wurde die nachstehende Konzern-Kapitalflussrechnung erstellt und den entsprechenden Vorjahresangaben gegenüberstellt, um eine zukunftsgerichtete Beurteilung der finanziellen Lage des Konzerns zu ermöglichen.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von TEUR 2.690 (Vorjahr: TEUR 336) stellt sich deutlich positiv dar und lässt keinen Zweifel daran, dass der Konzern weitere Erhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen tätigen und den Verpflichtungen gegenüber Kapitalgebern nachkommen kann. Die Auszahlung eines fälligen Earn-Outs sowie die Zahlung transaktionsbedingter Rechnungen sind im Cashflow aus Investitionstätigkeit ersichtlich und wurden durch das Working-Capital gezahlt. Aufgrund des Neubaus einer Produktionsküche wurde ein Darlehen zur Finanzierung der Baukosten aufgenommen. Einschätzung der Geschäftsführung zum Geschäftsverlauf Die Geschäftsführung ist mit der skizzierten Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zufrieden und sieht die Corona-Krise als weitestgehend überwunden an, obgleich nun mehr die Herausforderungen aufgrund des Ukraine-Kriegs bestehen. Die Vermögenslage ist stabil bei einer langfristigen Finanzierung der Akquisitionen, so dass allen Zahlungsverpflichtungen wie z.B. geplanten Tilgungen nachgekommen werden konnte. Der Einfluss des Ukraine-Kriegs und die hohe Inflation konnten mit Hilfe von geeigneten Maßnahmen (Preiserhöhungen, Optimierung der Wareneinsätze sowie des Einkaufs) größtenteils abgefangen werden. Die Finanzlage lässt aufgrund der operativen Entwicklung der Gruppe im Jahr 2022 und deren erwarteter zukünftiger Entwicklung positive Zahlungszuflüsse erwarten, so dass der Konzern seinen finanziellen Verpflichtungen zu jeder Zeit nachkommen kann. Die tatsächliche Entwicklung kann darüber hinaus ebenso von den im Risikobericht dargestellten Risiken beeinflusst werden. IV. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtChancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung des Konzerns stellen sich wie folgt dar: Risikomanagementsystem Ziel des Risikomanagements ist die optimale Risikobewältigung durch das Verständnis der Zusammenhänge von Risikopotentialen, insbesondere die Absicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Im Better Taste Konzern sorgen kurze Informationswege und flache Hierarchien für eine effektive Kommunikation von Chancen und Risiken. Für das Risikomanagement ist die Geschäftsführung im Rahmen der unternehmerischen Verantwortung zuständig und verantwortlich. Die vorhandenen Managementsysteme, Strukturen und Prozesse stellen das erforderliche Risikomanagement sicher, d.h. Risiken, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns auswirken und gegebenenfalls den Fortbestand des Konzerns gefährden, werden frühzeitig identifiziert. Zu den Steuerungssystemen des Managements gehören insbesondere das Monats-Reporting, das Quartals-Reporting, diverse Kennzahlen, ein wöchentlicher Liquiditäts-Forecast sowie eine regelmäßige Berichterstattung zur Geschäftsentwicklung. Operative Chancen und Risiken Die größten Chancen bestehen zum einen im diversifizierten Ausbau des organischen Wachstums, um somit die Risiken einer zu starken Kundenkonzentration zu minimieren. Dies gilt insbesondere im Bereich Eventcatering. In diesem Bereich ist das Risiko eines Rückgangs im Umsatzwachstum aufgrund fehlender Kunden sowie dem Wegbruch von langfristigen Lieferverträgen am größten. Diesem wird durch einen engen Kundenkontakt und das Aufzeigen von Alternativen versucht zu begegnen. Zum anderen wird in der Zukunft der Bereich Lunch & More, Kidsmeal, BRS sowie BVS, also die Verpflegung von Schulen und Kindergarten am stärksten ausgebaut werden, da dieses Geschäftsfeld am besten skalierbar ist und aufgrund bildungspolitischer Rahmenbedingungen auch in den nächsten Jahren stark wachsen wird. Dies bezieht sich auf das organische als auch auf das anorganische Wachstum. Die teilweise weiterhin anhaltenden Folgen des Ukraine-Kriegs stellen ein gesamtwirtschaftliches Risiko dar, welches die operativen Geschäftsprozesse im Unternehmen wesentlich beeinflusst und zu teilweise erheblichen Preissteigerungen während des Geschäftsverlaufs geführt hat. Zum 30. April 2023 beträgt der Umsatzzuwachs ggü. dem Vorjahr 28%, da ggü. dem Vorjahr der Umsatz v.a. im Bereich Catering, jedoch auch im Bereich Food Delivery durch den Zugewinn neuer Kunden gesteigert werden konnte. Die Geschäftsführung geht derzeit von einem positiven Verlauf des Jahres 2023 aus, so dass die optimistisch budgetierten Werte erreicht bzw. übererfüllt werden können. Zu weiteren Ausführungen wird auf den Prognosebericht verwiesen. Sonstige Risiken Eine der größten Herausforderungen bleibt der Personalbedarf; der Markt für verfügbares Personal - insbesondere im Service - stellt sich als schwierig dar. Obwohl der Konzern das neu eingestellte Personal selbst ausbildet und qualifiziert, wird es zunehmend schwieriger, Mitarbeiter mit der erforderlichen Ausbildung und Bereitschaft, sich einem stark serviceorientierten Beruf einzubringen, zu finden. Wie bei jedem gastronomischen Betrieb kann ein Brand, Unfälle jeglicher Art, Kontamination (z.B. mit Salmonellen) oder auch der Ausfall wichtiger betrieblicher Infrastruktur (z.B. Kassensystem, PC), negative Auswirkungen auf dem Vermögen,- Ertrags und Finanzlage des Konzerns haben. Es wurden umfassende Maßnahmen ergriffen, um das Risiko auf ein Minimum zu reduzieren. Zudem vermindern der hohe Diversifizierungsgrad sowie ein umfassender Versicherungsschutz das Risiko für den Konzern. Steuerliche Risiken werden permanent überwacht und aufgrund ihrer Komplexität zumeist unter Rückgriff auf die Expertise externer Steuerberater aufgearbeitet. Aufgrund von Betriebsprüfungen sowie der sich laufend ändernden Steuergesetzgebung ist es nicht ausgeschlossen, dass daraus negative Folgen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns entstehen können. Prognosebericht Der Kriegsausbruch in der Ukraine wird weiterhin Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland und Europa haben. Die finanziellen Auswirkungen können vor allem im Bereich von gestiegenen Materialaufwendungen zu spüren sein und unter Umständen zu Lieferengpässen bei einzelnen Produkten führen. Dem wurde mit Hilfe von mehreren Preiserhöhungen, welche während des Geschäftsjahres an die Kunden kommuniziert wurden und dem Ausweichen auf verfügbare Ersatzprodukte, bereits entgegengewirkt. Vor dem Hintergrund des vorbeschriebenen Szenarios geht der Konzern davon aus, dass sich die Umsatzerlöse des Kalenderjahres 2023 über dem Niveau des Kalenderjahres 2022 bewegen werden. Aufgrund der Akquise einer neuen Rennserie sowie der Eröffnung eines Spargelrestaurants im Catering-Bereich, verbunden mit Zuwächsen durch Neukunden und der Ausweitung bestehender Geschäftsbeziehungen im Bereich der Kita- und Schulversorgung, kann von einem gesteigerten Umsatz ggü. 2022 ausgegangen werden. Aufgrund der beschriebenen Effekte geht die Geschäftsführung davon aus, dass das EBIT des Konzerns für das Geschäftsjahr 2023 moderat über dem EBIT des Jahres 2022 liegen wird. Entsprechendes wird für die Kennzahlen operativer Cashflow und liquide Mittel erwartet. Die tatsächliche Entwicklung kann darüber hinaus ebenso von den im Risikobericht dargestellten Risiken beeinflusst werden.
Ludwigsburg, den 19. Juni 2023 Andreas Müller Andreas Krestel Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Better Taste Holding GmbH, Ludwigsburg PrüfungsurteileWir haben den Konzernabschluss der Better Taste Holding GmbH, Ludwigsburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Better Taste Holding GmbH, Ludwigsburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den KonzernlageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des KonzernlageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 19. Juni 2023 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Joerg Schoberth, Wirtschaftsprüfer Daniel Feiter, Wirtschaftsprüfer |
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