Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 111699
Vorher
ATeNe KOM GmbH
Eingetragen
4.2.2008
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieArchitekturbüros für Orts-, Regional- und LandesplanungUnternehmensberatung
Gegenstand
Erbringung von technischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Beratungsleistungen jeglicher Art; Entwicklung, Vertrieb und Handel mit Technologien, Innovationen und technischen Geräten aller Art; Beratung und Projektentwicklung für gewerbliche und öffentliche Einrichtungen sowie Entwicklung, Planung und Übernahme von Projektmanagementdienstleistungen für öffentliche und private Einrichtungen in Deutschland und Europa. Die Aufnahme von genehmigungspflichtigen Tätigkeiten ist ausgeschlossen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Gottesleben
seit 10.7.2025
Prokura
Stefan Molkentin
seit 19.8.2020
Prokura
Tim Brauckmüller
seit 4.2.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
AX Beteiligungsmanagement GmbH
Germany
422.500 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

aconium GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

ACONIUM GMBH, BERLIN

Inhalt

1. Grundlagen des Unternehmens

2. Geschäftsverlauf

2.1 Allgemeine Konjunktur in Deutschland im Geschäftsjahr 2023

2.2 Entwicklung der Beratungsbranche im Geschäftsjahr 2023

2.3 Wirtschaftliche Entwicklung der aconium GmbH im Geschäftsjahr 2023

3. Lage des Unternehmens

3.1 Vermögenslage

3.2 Finanzlage

3.3 Ertragslage

4. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit wesentlichen Chancen und Risiken

4.1 Entwicklung der aconium GmbH in 2024

4.2 Chancen der künftigen Entwicklung

4.3 Risiken der künftigen Entwicklung

5. Sonstige Angaben

5.1 Zweigniederlassungsbericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die aconium GmbH (vormals atene KOM GmbH) wurde im Jahr 2007 gegründet und zum 01.01.2024 umfirmiert. Die Qualifikationen der Mitarbeiter: innen sind interdisziplinär geprägt und zeichnen sich durch kommunikative und interkulturelle Kompetenzen aus. Das Unternehmen arbeitet an elf Standorten in Deutschland und Europa. Neben dem Hauptsitz in Berlin unterhält die aconium GmbH Niederlassungen in Düsseldorf, Brüssel, Leipzig, München, Osterholz-Scharmbeck, Schwerin, Stuttgart, Wiesbaden, Kiew und Tirana.

Als Beratungsunternehmen unterstützt die aconium GmbH branchenübergreifend Akteure aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik bei der Erarbeitung und Umsetzung tragfähiger Lösungskonzepte in unterschiedlichen Themenbereichen. Das breite Fachwissen der aconium GmbH wird u.a. durch die Mitgliedschaft im Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V. und bei der Initiative D21 sowie die Tätigkeit als hoheitlich beliehener Projektträger für das Bundesförderprogramm Breitband hervorgehoben.

Aus der Vielfalt der thematischen Aufträge wurde ein umfangreiches Know-how aufgebaut, das die Erarbeitung individueller und pragmatischer Lösungskonzepte unterstützt. Dieses Wissen wird auf lokaler und regionaler, aber auch auf nationaler und europäischer Ebene gleichermaßen in Projekten unterschiedlichster Struktur eingesetzt. Dabei stützt sich die aconium GmbH auf ein langjährig gewachsenes Netzwerk aus wissenschaftlichen, kommunalen und überregionalen öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen, sowie Entscheidungsträgern aller Ebenen in ganz Europa.

Die aconium GmbH initiiert und betreut seit Jahren sehr erfolgreich branchen- und länderübergreifende Netzwerke. Das Unternehmen verfügt über spezifische Kompetenzen und Erfahrungen bei der Zusammenführung differierender Interessen verschiedenster Akteur:innen. Um eine gemeinsame Zielstellung zu erreichen, werden Wirtschaft, wissenschaftliche Einrichtungen und Kommunen in die verschiedenen Phasen der konzeptionellen und praktischen Arbeit aktiv einbezogen.

Das Unternehmen beschäftigte im Berichtsjahr im Durchschnitt 457 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (einschließlich Geschäftsführer). Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügen überwiegend über eine akademische Ausbildung, insbesondere in technischen, naturwissenschaftlichen, kaufmännischen oder sozialwissenschaftlichen Bereichen.

Das Unternehmen legt Wert auf eine angemessene Vergütung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bietet auch eine zusätzliche Altersversorgung an.

2. Geschäftsverlauf

2.1 Allgemeine Konjunktur in Deutschland im Geschäftsjahr 2023

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 (preisbereinigt) um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Im Jahresdurchschnitt 2023 waren rund 45,9 Millionen Menschen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Das waren so viele wie noch nie seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990. Laut dem Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg die jahresdurchschnittliche Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 333.000 Personen (+0,7 %). Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte damit einen neuen historischen Höchststand, nachdem bereits im Jahr 2022 der vormalige Höchstwert aus dem Jahr 2019 (45,3 Millionen Personen) um 320.000 oder 0,7 % überschritten worden war. Im Jahr 2020 hatte die Corona-Krise den zuvor über 14 Jahre anhaltenden Anstieg der Erwerbstätigenzahl beendet und zu einem Rückgang um 361.000 Personen (-0,8 %) geführt. Im Zuge des Aufholprozesses nach der Pandemie war die Erwerbstätigkeit im Jahr 2021 zunächst nur leicht um 69.000 Personen (+0,2 %) und im Jahr 2022 kräftig um 612.000 Personen (+1,4 %) gewachsen. Eine Ursache für die Beschäftigungszunahme im Jahr 2023 war die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte. Hinzu kam eine gesteigerte Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese beiden Wachstumsimpulse überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt, der mittelfristig zu einem deutlichen Rückgang der Bevölkerung im Erwerbsalter führen dürfte.

2.2 Entwicklung der Beratungsbranche im Geschäftsjahr 2023

Die Beratungsbranche hat sich im Geschäftsjahr 2023 weiterhin dynamisch entwickelt und an Bedeutung gewonnen. Die Nachfrage nach Beratungsdienstleistungen ist in verschiedenen Sektoren kontinuierlich gestiegen, was auf die zunehmende Komplexität und den Wandel der globalen Wirtschaft sowie auf technologische Innovationen zurückzuführen ist.

Markttrends und Wachstum

Im Jahr 2023 verzeichnete die Beratungsbranche ein solides Wachstum. Laut aktuellen Marktstudien stieg der globale Umsatz der Beratungsfirmen um etwa 8% im Vergleich zum Vorjahr. Besonders stark war das Wachstum in den Bereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Restrukturierung.

1. Digitalisierung: Die Nachfrage nach Beratungsleistungen im Bereich der digitalen Transformation blieb weiterhin hoch. Unternehmen investierten vermehrt in digitale Strategien, um ihre Geschäftsmodelle anzupassen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Besonders gefragt waren Beratungsleistungen zu Themen wie Künstliche Intelligenz, Cloud-Computing und Cybersecurity.

2. Nachhaltigkeit: Der Fokus auf nachhaltige Geschäftspraktiken und ESG-Kriterien (Environment, Social, Governance) nahm erheblich zu. Beratungsfirmen unterstützten Unternehmen dabei, nachhaltige Strategien zu entwickeln und umzusetzen, um den steigenden Anforderungen von Investoren, Regulierungsbehörden und Verbrauchern gerecht zu werden.

3. Restrukturierung und Transformation: Angesichts wirtschaftlicher Unsicherheiten und globaler Herausforderungen suchten viele Unternehmen Rat bei der Restrukturierung und Transformation ihrer Geschäftsprozesse. Dies umfasste sowohl Kostensenkungsprogramme als auch die Optimierung der Lieferketten.

Herausforderungen

Trotz des positiven Wachstums sah sich die Beratungsbranche im Jahr 2023 auch mit mehreren Herausforderungen konfrontiert.

1. Talentmangel: Der anhaltende Fachkräftemangel stellte eine bedeutende Herausforderung dar. Die Rekrutierung und Bindung von hochqualifizierten Beratern gestaltete sich zunehmend schwierig, was zu einem intensiven Wettbewerb um Talente führte.

2. Technologischer Wandel: Die rasante technologische Entwicklung erforderte von den Beratungsfirmen eine kontinuierliche Anpassung und Weiterbildung. Die Fähigkeit, mit den neuesten Technologien Schritt zu halten und diese effektiv in Beratungsprojekten einzusetzen, war entscheidend für den Erfolg.

3. Wirtschaftliche Unsicherheiten: Geopolitische Spannungen und makroökonomische Unsicherheiten beeinflussten die Investitionsbereitschaft der Unternehmen. Einige Kundenprojekte wurden verzögert oder zurückgestellt, was zu einer volatileren Auftragslage führte.

Ausblick

Die Beratungsbranche wird voraussichtlich auch in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle in der globalen Wirtschaft spielen. Die fortschreitende Digitalisierung, der Fokus auf Nachhaltigkeit und die Notwendigkeit zur Anpassung an wirtschaftliche Veränderungen werden weiterhin die Nachfrage nach Beratungsdienstleistungen antreiben.

Um erfolgreich zu bleiben, müssen Beratungsfirmen ihre Dienstleistungen kontinuierlich an die sich verändernden Bedürfnisse ihrer Kunden anpassen und in die Entwicklung ihrer Mitarbeiter investieren. Die Fähigkeit, innovative Lösungen anzubieten und sich flexibel auf neue Marktbedingungen einzustellen, wird entscheidend für den langfristigen Erfolg sein.

Fazit

Das Geschäftsjahr 2023 war für die Beratungsbranche durch solides Wachstum und dynamische Entwicklungen geprägt. Trotz einiger Herausforderungen, wie dem Fachkräftemangel und wirtschaftlichen Unsicherheiten, konnten Beratungsfirmen ihre Marktstellung festigen und ausbauen. Die anhaltende Nachfrage nach Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Transformationsberatung wird die Branche auch in Zukunft prägen und neue Wachstumschancen eröffnen.

2.3 Wirtschaftliche Entwicklung der aconium GmbH im Geschäftsjahr 2023

Der Umsatz des Jahres 2023 setzt sich aus den Projekterlösen der Aufträge, Zuwendungen und Nebenerlöse zusammen und ergibt mit der Bestandsveränderung für in Arbeit befindliche Aufträge eine Gesamtleistung des Unternehmens von TEUR 36.412,2. Dies ist ein Anstieg von 6,6 % gegenüber dem Jahr 2022, in dem die Gesamtleistung TEUR 34.156,9 betrug. Die Umsätze wurden fast ausschließlich mit Kunden der öffentlichen Hand erzielt und hatten ein geringeres Risiko des Zahlungsausfalls.

3. Lage des Unternehmens

3.1 Vermögenslage

Der Jahresabschluss 2023 der aconium GmbH ist auf der Vermögensseite stark geprägt durch den operativen Geschäftsbetrieb eines Beratungsunternehmens.

Die Bilanzsumme ist von TEUR 8.118,4 zum 31. Dezember 2022 um TEUR 163,4 (- 2,1 %) auf TEUR 7.955,0 gesunken.

Die Aktiva setzt sich aus Anlagevermögen von 12,7 % und zu 87,3 % aus kurzfristigem Umlaufvermögen zusammen, die Räumlichkeiten sind langfristig angemietet.

Das Umlaufvermögen besteht im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 4.750,2, aus liquiden Mitteln in Höhe von TEUR 1.042,7 sowie sonstigen Vermögensgegenständen von TEUR 692,8.

3.2 Finanzlage

Die Passiva setzt sich aus einem hohen Eigenkapital von TEUR 3.746,2 (47,1 % der Bilanzsumme) sowie Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.125,4 (14,2 %) und Verbindlichkeiten mit TEUR 3.083,4 (38,8 %) zusammen.

Die Rückstellungen bestehen zu TEUR 1.002,7 aus sonstigen Rückstellungen im Bereich Personal, sowie Steuerrückstellungen von TEUR 2,3 für das Geschäftsjahr 2022.

Aufgrund des hohen Eigenkapitals und der damit verbundenen hohen Liquidität, können die Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllt werden.

3.3 Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind von TEUR 33.901,0 für das Geschäftsjahr 2022 um TEUR 2.528,7 auf TEUR 36.429,7 im Geschäftsjahr 2023 angestiegen. Dies ist mit dem angestiegenen Beratungsvolumen im Bereich Breitbandausbau zu erklären.

Die Materialaufwendungen sind von TEUR 1178,8 in 2022 um TEUR 1428,2 auf TEUR 2597,0 in 2023 gestiegen. Der Posten besteht im Wesentlichen aus Faktura von externen Beratungsunternehmen, die Berater für die Projekte einsetzen.

Auch im Geschäftsjahr 2023 wurde in qualifiziertes Personal investiert. In 2023 haben sich Gehaltserhöhungen und ein leichter Rückgang des Personalbestandes nahezu ausgeglichen, sodass der Personalaufwand von TEUR 26.988,7 nur leicht um TEUR 161,0 (0,6%) auf TEUR 27.149,7 gestiegen ist. Die Personalaufwandsquote ist von 79,0 % im Geschäftsjahr 2022 auf 74,6 % im Geschäftsjahr 2023 gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind leicht von TEUR 7.073,2 um TEUR 29,9 auf TEUR 7.043,3 gesunken. Diese bestehen aus den klassischen Aufwendungen eines Beratungsunternehmens wie Raumkosten, IT-Dienstleistungen und Reisekosten, etc..

Der Jahresabschluss 2023 schließt mit einem Jahresverlust von TEUR 130,9 (Vorjahr - TEUR 1.000,5).

4. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit wesentlichen Chancen und Risiken

4.1 Entwicklung der aconium GmbH in 2024

Das Geschäftsjahr 2024 entwickelt sich für die aconium GmbH zu einem der erfolgreichsten Jahre der Firmengeschichte. Durch Anpassungen und Optimierung bestehender Geschäftsbeziehungen und die Weiterentwicklung des Projektträgergeschäfts konnte die aconium GmbH den laufenden Umsatz erheblich steigern. Die gute Entwicklung des Unternehmens wird genutzt um weitere Geschäftsfelder zu erschließen und bestehende Investitionen noch weiter auszubauen. Zudem werden neue Geschäftsbereiche aufgebaut und mit strategisch wichtigem Personal besetzt. Die sehr gute Geschäftsentwicklung ermöglicht es der aconium GmbH das Kerngeschäft zu erweitern und sich insgesamt breiter aufzustellen.

Die nicht geprüfte, betriebswirtschaftliche Auswertung zum 30.06.2024 weist gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine Erhöhung der Umsätze von TEUR 15.632 um TEUR 12.310 auf TEUR 27.943 aus, bei einer nahezu gleichbleibenden Kostenstruktur im Vergleich zum Vorjahr. Somit kann mit einem sehr guten Gewinn im ersten Halbjahr 2024 gerechnet werden. Für das zweite Halbjahr wird eine anhaltende Entwicklung erwartet so dass insgesamt von einem guten Ergebnis zum Jahresende 2024 ausgegangen wird.

4.2 Chancen der künftigen Entwicklung

Trotz andauernder Krisen hat sich gezeigt, dass die aconium GmbH krisenbeständig ist und systemrelevante Geschäftsfelder wie Digitalisierung, Bildung und Energie weiterhin professionell bedient. Die rasante Umstellung des öffentlichen Lebens auf digitale Lösungen eröffnet Chancen, Unternehmen und die öffentliche Hand in ihren Digitalisierungsprozessen zu unterstützen. Die aconium GmbH sieht weiterhin erhebliche Chancen darin sich um öffentliche Ausschreibungen von Bundes- und Landesministerien zu bewerben, setzt aber auch immer stärker auf den Ausbau des B2B-Geschäfts.

Im Jahr 2024 hat die aconium GmbH ihre Kompetenzen in relevanten Digitalisierungsthemen erweitert um somit weitere Themenbereiche für Kunden der öffentlichen Hand und des Privatsektors zu bedienen. Es wird gezielt fachkundiges Führungspersonal eingestellt und der bestehende Personalstamm wird kontinuierlich geschult um das Fachwissen der Mitarbeiter zu erweitern.

Die aconium GmbH investiert in die Erweiterung der Wertschöpfungstiefe in verschiedenen Geschäftsfeldern um als Full-Service Agentur fungieren zu können. Eine Chance liegt hierbei in dem bereits vorhanden Portfolio der KI, sowie weiterer Infrastrukturfelder die ausgeweitet werden.

4.3 Risiken der künftigen Entwicklung

Ein Risiko für die aconium, als Partner der öffentlichen Hand, stellt die haushalterische Lage der Europäischen Kommission, ihrer Mitgliedsstaaten, sowie insbesondere Deutschlands dar. In den kommenden Jahren ist davon auszugehen, dass auch die Mittel der Bundesländer, sowie Kommunen und Landkreisen fokussierter eingesetzt werden. Als auf Investitionsprogramme spezialisiertes Unternehmen ist die aconium GmbH diesem Risiko geringer ausgesetzt als andere Beratungsunternehmen, muss sich jedoch auch auf die Marktveränderungen einstellen. Hierauf begegnet die aconium GmbH mit einer Anpassung der Kundenbreite und dem Aufbau von B2B Beziehungen, sowie einer Unternehmenskundensparte.

5. Sonstige Angaben

5.1 Zweigniederlassungsbericht

Neben dem Hauptsitz in Berlin und weiteren Büros in der Hauptstadt, hat die aconium GmbH weitere Standorte in Stuttgart, München, Osterholz-Scharmbeck, Wiesbaden, Schwerin, Düsseldorf und Leipzig. Auch international ist die aconium GmbH mit einem Büro in Brüssel, Belgien, einer Tochtergesellschaft in Kiew, Ukraine und einer Tochtergesellschaft in Tirana, Albanien vertreten.

Bis auf die Standorte in Albanien und der Ukraine sind alle Standorte wirtschaftlich nicht selbständig und werden aus Berlin geleitet.

 

Berlin, September 2024

aconium GmbH

gez. Tim Brauckmüller, Geschäftsführer

gez. Kai Prigorsch, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

ACONIUM GMBH, BERLIN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.007.220,94 1.052.600,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 22.597,00 11.434,00
II. Sachanlagen 914.623,94 981.166,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 130.297,00 204.353,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.969,00 14.682,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 536.265,00 762.131,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 237.092,94 0,00
III. Finanzanlagen 70.000,00 60.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 45.000,00 45.000,00
2. Genossenschaftsanteile 25.000,00 15.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 6.766.538,21 6.929.429,95
I. Vorräte 280.844,23 298.307,43
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.443.009,55 5.611.043,21
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.750.203,81 4.109.709,34
2. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 730.190,92
3. Sonstige Vermögensgegenstände 692.805,74 771.142,95
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.042.684,43 1.020.079,31
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 181.264,50 136.376,81
7.955.023,65 8.118.406,76

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 3.746.174,56 5.377.064,11
I. Gezeichnetes Kapital 422.500,00 422.500,00
II. Gewinnrücklagen 2.122.663,09 2.122.663,09
III. Gewinnvortrag 1.331.901,02 3.832.401,01
IV. Jahresfehlbetrag -130.889,55 -1.000.499,99
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.125.387,85 1.426.486,71
C. VERBINDLICHKEITEN 3.025.100,58 1.248.626,43
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 56.926,65 26.435,26
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 15.888,52 (Vorjahr: EUR 5.856,72)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.003.522,28 487.374,42
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.003.522,28 (Vorjahr: EUR 487.374,42)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 29.484,45 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 29.484,45 (Vorjahr: EUR 0,00)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 935.167,20 734.816,75
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 935.167,20 (Vorjahr: EUR 734.816,75)
- davon aus Steuern: EUR 922.028,80 (Vorjahr: EUR 722.821,55)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 58.360,66 66.229,51
7.955.023,65 8.118.406,76

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 34.523.643,19 33.760.677,58
2. Personalaufwand -27.149.703,66 -26.988.666,77
a) Löhne und Gehälter -22.633.700,47 -22.542.022,63
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -4.516.003,19 -4.446.644,14
- davon für Altersversorgung: EUR 18.507,74 (Vorjahr: EUR 20.303,80)
3. Abschreibungen -469.207,22 -835.447,51
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -469.207,22 -835.447,51
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.043.328,54 -7.073.090,70
5. Betriebsergebnis -138.596,23 -1.136.527,40
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23.555,09 12.955,85
- davon von verbundenen Unternehmen: EUR 20.324,63 (Vorjahr: EUR 11.565,92)
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -25.000,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -39.314,63 -603,50
9. Finanzergebnis -15.759,54 -12.647,65
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 29.851,98 159.815,96
11. Ergebnis nach Steuern -124.503,79 -989.359,09
12. Sonstige Steuern -6.385,76 -11.140,90
13. Jahresfehlbetrag -130.889,55 -1.000.499,99

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

ACONIUM GMBH, BERLIN

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die Firma lautet "aconium GmbH". Sitz der Gesellschaft ist Berlin. Eingetragen beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 111 699. Im Vorjahr firmierte die Gesellschaft als "atene KOM GmbH".

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter grundsätzlicher Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches, sowie der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt (§§ 266 ff HGB).

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Auf eine Aufgliederung der Umsätze nach Tätigkeitsbereichen und geographisch bestimmten Märkten wird gemäß § 288 Abs. 2 HGB verzichtet.

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben, bzw. auf die Laufzeit der zugrundeliegenden Verträge verteilt.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungsdauer wurde unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt.

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten teilweise vermindert durch Abschreibungen bewertet.

Vorräte, hier unfertige Leistungen, wurden mit den Herstellungskosten (§ 255 Abs. 2 HGB) oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen für erkennbare Risiken ausgewiesen. Für 2023 wurde kein Einzelwertberichtigungsbedarf identifiziert.

Flüssige Mittel werden grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Auf der Aktivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Eigenkapital umfasst das Stammkapital, Gewinnrücklagen, den Gewinnvortrag sowie den Jahresfehlbetrag. Der Ansatz erfolgt zum Nominalwert (§ 272 HGB).

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken, sowie ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB)

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

III. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN UND ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in einem gesonderten Anlagespiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage A beigefügt ist.

Angabe zu den Finanzanlagen:

Atene KOM Ukraine, Sitz Kiew, Ukraine, Beteiligung in %: 100%, Eigenkapital 31.12.2023: EUR -29.264,03, Jahresfehlbetrag 2023: EUR 4.715,07.

Atene KOM Albanien, Sitz Tirana, Albanien, Beteiligung in %: 100%, Eigenkapital 31.12.2023: EUR 65.514,27, Jahresüberschuss 2023: EUR 6.235,02.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten kurzfristige Rückstellungen für Personalkosten, Jahresabschlusskosten, ausstehende Rechnungen und Kosten für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat als Mieter bzw. Leasingnehmer Verträge über die Nutzung von Betriebsgrundstücken und -gebäuden sowie von anderen beweglichen Vermögensgegenständen abgeschlossen. Zweck der Geschäfte ist die Nutzung der betreffenden Vermögensgegenstände bei Vermeidung einer langfristigen Kapitalbindung.

Es bestehen Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 12.763,7. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs.

5. Haftungsverhältnisse

Im Rahmen eines Kreditvertrages der Muttergesellschaft (verbundenes Unternehmen) haftet die aconium GmbH als Konsortialmitglied bzw. Gesamtschuldner für die bestehenden Verpflichtungen in Höhe von TEUR 5.000 (valuta 31. Dezember 2023 TEUR 3.861,8). Es ist vor dem Hintergrund der vorliegenden Planungsunterlagen nicht mit einer Inanspruchnahme aus dem Vertrag zu rechnen.

IV. SONSTIGE ANGABEN

1. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl

2023 2022
Angestellte 457 476

2. Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Geschäfte von Herrn Tim Brauckmüller, Dipl. Sozialwirt (FH), Berlin, geführt.

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

3. Abschlussprüferhonorar

Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wird gemäß § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB verzichtet.

4. Ereignisse nach dem Stichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

 

Berlin, den 26. September 2024

aconium GmbH

gez. Tim Brauckmüller, Geschäftsführer

gez. Kai Prigorsch, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 2. Dezember 2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 536.129,45 18.300,00 0,00 0,00 554.429,45
536.129,45 18.300,00 0,00 0,00 554.429,45
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 355.263,35 0,00 0,00 0,00 355.263,35
2. Technische Anlagen und Maschinen 32.920,61 0,00 0,00 0,00 32.920,61
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.432.483,22 163.581,47 0,00 67.830,55 3.528.234,14
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 237.092,94 0,00 0,00 237.092,94
3.820.667,18 400.674,41 0,00 67.830,55 4.153.511,04
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 70.000,00 0,00 0,00 0,00 70.000,00
2. Genossenschaftsanteile 15.000,00 10.000,00 0,00 0,00 25.000,00
85.000,00 10.000,00 0,00 0,00 95.000,00
4.441.796,63 428.974,41 0,00 67.830,55 4.802.940,49
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 524.695,45 7.137,00 0,00 531.832,45
524.695,45 7.137,00 0,00 531.832,45
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 150.910,35 74.056,00 0,00 224.966,35
2. Technische Anlagen und Maschinen 18.238,61 3.713,00 0,00 21.951,61
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.670.352,22 384.301,22 62.684,30 2.991.969,14
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.839.501,18 462.070,22 62.684,30 3.238.887,10
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
3.389.196,63 469.207,22 62.684,30 3.795.719,55
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.597,00 11.434,00
22.597,00 11.434,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 130.297,00 204.353,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.969,00 14.682,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 536.265,00 762.131,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 237.092,94 0,00
914.623,94 981.166,00
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 45.000,00 45.000,00
2. Genossenschaftsanteile 25.000,00 15.000,00
70.000,00 60.000,00
1.007.220,94 1.052.600,00

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ACONIUM GMBH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der aconium GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der aconium GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 14. Oktober 2024

Carl GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Bremen

gez. Michael Carl, Wirtschaftsprüfer

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