PORR OLA GmbH
Selbe AdresseBau von Bahnverkehrsstrecken
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fabio Ortalli seit 27.9.2021 | Geschäftsführer |
Frank Ehlermann seit 19.1.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
TXT e-solutions S.p.A. | 98.19% |
PACE Aerospace Engineering and Information Technology GmbHEigenbeteiligung | 1.81% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PACE Aerospace Engineering and Information Technology GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen der Gesellschaft PACE entwickelt und vertreibt Softwarelösungen für die globale Luftfahrtindustrie und andere Industriezweige mit komplexen und technisch anspruchsvollen Produkten und Abläufen. Zu den Kundengruppen von PACE zählen Hersteller von Flugzeugen und Gasturbinen, zivile und militärische Betreiber von Fluggeräten, Umrüster und Zulieferer sowie Leasingunternehmen. Die Softwarelösungen von PACE unterstützen die Kunden dabei, Kernaspekte ihrer Geschäftsprozesse im Bereich des Entwurfs, der Konfiguration und Bewertung sowie des Betriebes zu optimieren. Der Fokus von PACE liegt dabei auf: • dem Einsatz von "model-based design" Technologien für den Vorentwurf komplexer technischer Produkte. • der Bereitstellung leistungsfähiger Lösungen für die Analyse von Flugleistungen für Hersteller und Betreiber von Fluggeräten. • der Bereitstellung leistungsfähiger Lösungen für die Konfiguration und Visualisierung von komplexen Produkten, wie etwa Flugzeugkabinen, im Rahmen des Produktmarketings und -vertriebs. • der Unterstützung von Fluggesellschaften hinsichtlich ihrer Initiativen, die operationelle Effizienz zu steigern und die stetig wachsenden ökologischen Anforderungen zu erfüllen. • der Entwicklung von Produkten im Bereich der erweiterten Realität (Extended Reality). Im Jahr 2023 ist das Produktportfolio von PACE durch zwei Akquisitionen in folgenden Bereichen erweitert worden: • die Entwicklung und der Vertrieb von graphischen Modellierungswerkzeugen zur Erstellung von Mensch-Maschine Schnittstellen für sicherheitskritische Anwendungen, z.B. Flugzeugcockpits. • die Entwicklung und der Vertrieb einer KI-getriebenen Analyseplattform zur Verbesserung der Pilotenausbildung auf Flugsimulatoren. Das Ziel beider Akquisitionen ist es, die Kompetenz von PACE im Bereich von Trainings- und Simulation Anwendungen weiter auszubauen sowie einen größeren Bereich der Wertschöpfungskette in der Luftfahrt abzudecken. Der Sitz von PACE befindet sich in Berlin. Die Tochtergesellschaft PACE America, Inc. unterhält ein Büro in Seattle, Washington/USA. Im Jahr 2023 wurden zwei weitere Tochtergesellschaften gegründet: Die PACE Canada Aerospace & IT Inc., mit Sitz in Montreal, welche die Aktivitäten der beiden oben beschriebenen neuen Geschäftsbereiche bündelt, sowie die PACE Asia Aerospace & IT PTE Inc mit Sitz in Singapur, welche als Vertriebsgesellschaft für den APAC (Asian/Pacific) Markt agiert. Die Kundenbasis von PACE umfasst aktuell führende Hersteller, Zulieferer und Umrüster wie Airbus, Boeing, COMAC, Embraer, Leonardo, Lockheed Martin, Rolls-Royce, Safran Group, Pratt & Whitney, Saab, sowie namhafte Fluggesellschaften wie American Airlines, Lufthansa Gruppe, Air France, Icelandair, Finnair, und weitere. Die an der Mailänder Börse notierte TXT e-solutions S.p.A., Mailand/Italien, ist mit 100 % der Anteile an der PACE Gruppe Mehrheitsgesellschafter. PACE und TXT haben ihr Angebot und ihre Personalkapazität gewinnbringend gebündelt und agieren gemeinschaftlich im globalen Marktumfeld. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2023 waren von einer weiteren Erholung des Luftfahrtmarktes gekennzeichnet. Die Auslastungen der Fluggesellschaften sind weiterhin hoch. Es wird verstärkt in neue Flugzeuge, aber auch in hochwertige Umrüstungen der bestehenden Flotten zu Business- und First-Class investiert. Ein Risiko in der Luftfahrtbranche ist nach wie vor die hohe Nachfrage nach Fachkräften und deren begrenzte Verfügbarkeit, angefangen bei Piloten und Crew-Personal, über Flughafenpersonal bis hin zu IT-Fachkräften in der Lieferantenkette. Geschäftsverlauf Das bereits im Jahr 2022 durchgeführte Kostenmanagement wurde im Jahr 2023 fortgeführt. Dennoch wurde in einem Umfang von TEUR 4.367 in Produktinnovationen investiert, um mittelfristig in unseren Marktsegmenten wettbewerbsfähig zu bleiben. Im Einzelnen wurde • weiter in den Ausbau der Cloud-basierten Produkte und Dienstleistungen in diversen Geschäftsbereichen • in die weitere Fortentwicklung der PACE Lösung zur Optimierung der Flugbetriebskosten zur Stärkung des Kundennutzen und der Wettbewerbskraft • in den weiteren Ausbau eines neuen Produkt- und Geschäftsbereiches für "Extended Reality" Lösungen zur Marktdiversifizierung • sowie in die beiden neuen Geschäftsbereiche, MMI und KI gestütztes Pilotentraining, die 2023 hinzukommen sind, investiert. Ertragslage Der Umsatz der PACE GmbH im Geschäftsjahr 2023 betrug dabei 15,06 M€ (2022: 12,34 M€), bei einem Gewinn nach Steuern in Höhe von 1.56 M€ M€ (2022: 0,24 M€ Verlust). Der Anstieg der Umsatzerlöse ist auf das sich nach der Corona Pandemie wieder verbessernde Geschäft mit Flugzeugbauern und großen Fluglinien zurückzuführen. Das im Vorjahr definierte Ziel eines signifikanten Wachstums wurde damit erreicht. Die Aufwendungen sind im Bereich der bezogenen Dienstleistungen zwar gestiegen (TEUR 52_+13%), allerdings deutlich unterproportional zum Umsatzzuwachs (TEUR 2,726_+22%). Sonstige Aufwendungen konnten weitestgehend konstant gehalten werden. Lediglich im Anstieg der Reise-(TEUR 125) und Messekosten (TEUR 102) kommt die Zunahme von Vertriebstätigkeiten zum Ausdruck. Finanz- und Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich von TEUR 9.250 auf TEUR 11.749 gesteigert. Grund für den Anstieg ist im Wesentlichen der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 6.705 auf TEUR 8.140. Das spiegelt die verbesserte Auftragslage über das gesamte Jahr wider. Die Gesellschaft ist aufgrund ihrer guten Liquiditätsausstattung in der Lage, jederzeit ihre fälligen Verbindlichkeiten zu begleichen. Auf der Passivseite hat sich aufgrund des postiven Jahresergebnisses das Eigenkapital von TEUR 7.106 auf TEUR 8.663 erhöht. Gleichzeitig wurden zum Jahresende Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.272 (Vorjahr TEUR 626) gebildet, davon entfallen 192 TEUR auf eine Earnout Vereinbarung aus einem Asset Deal mit Presagis Europe SAS. Die Eigenkapitalquote sank deswegen von 76,8% auf 73,7%. Der Auftragsbestand der Gesellschaft ist im Januar 2024 gegenüber Januar 2023 (9,5 M€) auf 20,36 M€ angestiegen. Prognosebericht Die im Geschäftsjahr 2023 positive Geschäftsentwicklung hat sich im laufenden Geschäftsjahr bisher weiter bestätigt und die Geschäftsleitung geht grundsätzlich von einer weiter positiven Marktentwicklung aus. Wir haben in allen Segmenten starke Nachfragen. Hervorzuheben sind dabei weiterhin insbesondere US-Amerikanische Fluggesellschaften, die sich für unsere Lösung im Bereich der operationellen Effizienzsteigerung interessieren. Unser Produktsegment im Bereich der Extended Reality hat sich weiter im Markt etabliert und wir erwarten wieder einen positiven Ergebnisbeitrag für 2024. Unsere neuen Geschäftsbereiche im Bereich sicherheitskritischer MMI und KI gestütztem Pilotentraining entwickeln sich positiv. Sollte es mit Bezug auf die weltweiten Krisen (Ukrainekrieg, Spannungen im Nahen Osten) keine zu starken Verwerfungen geben, so erwartet die Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2024 ein ähnlich positives Ergebnis wie in 2023. Chancen Das erklärte Ziel der Luftfahrtindustrie, bis zum Jahre 2050 eine CO 2 Neutralität zu erreichen, führt zu einer erhöhten Nachfrage in den Bereichen Flugzeugkonzeptentwurf und operative Effizienzsteigerung. Ferner erfordert die erhöhte weltweite Nachfrage nach zivilen Flugzeugen Effizienzsteigerungen in der Konstruktion und Produktion von Flugzeugen. Virtuelle Trainings- und Supportlösungen gewinnen eine höhere Bedeutung, um den Fachkräftemangel in der Industrie (z.B. Knappheit von Piloten oder Wartungspersonal) durch zielgerichtetes Training zu begegnen. Die globale angespannte Sicherheitslage führt zu einer signifikanten Erhöhung der Verteidigungsausgaben und somit zur Beschleunigung neuer Projekte. Risiken Risiken für das Jahr 2024 ergeben sich aufgrund von Einflüssen des Ukrainekrieges und der Spannungen im Nahen Osten auf die Weltwirtschaft. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Gesellschaft ist bezüglich ihrer Finanzinstrumente, die im Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sowie aus erhalten Anzahlungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen, insbesondere den folgenden Risiken ausgesetzt: Das Ausfallrisiko bei finanziellen Vermögenswerten besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und daher maximal in Höhe der positiven Zeitwerte der Forderungen gegen den jeweiligen Kontrahenten. Es handelt sich bei den Kunden der Gesellschaft in der Regel um große Unternehmen mit guter Bonität. Es findet eine laufende Überwachung der Debitoren statt. Wesentliche Schulden der Gesellschaft sind ausschließlich die erhaltenen Anzahlungen und kurzfristige Verbindlichkeiten. Durch ihre gute Finanzlage ist die Gesellschaft jederzeit in der Lage, die Verbindlichkeiten zu bedienen, so dass Risiken, wie Zinsänderungsrisiken hier nicht materiell sind.
Berlin, den 15.11.2024 Frank Ehlermann Fabio Ortalli BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang Zum Jahresabschluss per 31. Dezember 2023PACE Aerospace Engineering and Information Technology GmbH Berlin1. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist nach den Größenkriterien des § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg unter der Nummer HRB 56777 B eingetragen. Der Jahresabschluss der PACE Aerospace Engineering and Information Technology GmbH, Berlin zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes wurden beachtet. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gliederung der Bilanz entspricht den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der §§ 275 ff. HGB und ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB und unter der Annahme aufgestellt, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit fortführt. Die für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 276 HGB eingeräumten Erleichterungen bei der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurden nicht in Anspruch genommen. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB in Bezug auf Angaben im Anhang wurde Gebrauch gemacht. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Maßgebend für die Erstellung dieses Jahresabschlusses waren die im Folgenden dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des HGB. Die Entwicklung und die Aufteilung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind im Anlagespiegel, der Bestandteil des Anhangs ist, dargestellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige Abschreibungen über drei Jahre. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Ein erworbener Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Die verlängerte Nutzungsdauer begründet sich durch langfristige Kundenbeziehungen, die durch eine geringe Fluktuation gekennzeichnet sind. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Gegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungskosten über EUR 250 bis EUR 1.000 werden in einen separaten Sammelposten eingestellt, welcher einheitlich über eine Dauer von fünf Jahren abgeschrieben wird. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Vorhandene Risiken wurde durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand werden zum Nominalwert bilanziert. Bei der Bildung von Rückstellungen wird den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. In die Bewertung der Rückstellungen wurden entsprechende Kosten und Preissteigerungen einbezogen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank für den Monat Dezember 2023 veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind jeweils mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Währungsumrechnung in Euro von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, erfolgte gemäß den Regelungen in § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag (1 USD = 0,9050 EUR). 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen erworbene Softwarelizenzen sowie ein erworbener Firmenwert. Das Sachanlagevermögen beinhaltet im Wesentlichen die Ausstattung der Gesellschaft mit EDV-Hardware, Büromöbeln und Mietereinbauten. Das Finanzanlagevermögen beinhaltet • die Anteile an der PACE AMERICA Inc, Seattle, Washington/USA, die ein 100%-iges Tochterunternehmen ist. • die Anteile an der PACE Canada Aerospace & IT Inc., Montreal, Quebec/Kanada, die ein 100%-iges Tochterunternehmen ist. • die Anteile an der PACE Asia Aerospace & IT PTE, Singapur, die ein 100%-iges Tochterunternehmen ist. Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen, die im Wesentlichen originär in USD lauten. Die Darlehensforderung in Höhe von TUSD 809 wird marktüblich mit dem USD-12-Monats-LIBOR am ersten Tage des Geschäftsjahres zzgl. 1% Marge p.a. verzinst. Restlaufzeiten von über einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 663 (Vorjahr: TEUR 1.043). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist vollständig eingezahlt worden. Die eigenen Anteile in Höhe von TEUR 5 werden gemäß § 272 HGB mit dem Stammkapital saldiert. Aus dem Verlustvortrag (TEUR -690) und dem Jahresüberschuss 2023 (TEUR 1.557) errechnet sich ein Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 866. Fremdkapital Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Diese umfassen zum Stichtag: Earn Out Vereinbarung (TEUR 192), Provisionen und Boni (TEUR 432), ausstehende Rechnungen (TEUR 569), Beiträge zur Berufsgenossenschaft (TEUR 29), die Ausgleichsabgabe der Fürsorgestelle (TEUR 13) und die Prüfungskosten des Jahresabschlusses sowie die Erstellung der Steuererklärungen (TEUR 22). 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen im Wesentlichen aus Verwaltungskosten. 5. Sonstige Pflichtangaben gemäß § 285 HGB Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind oder unter der Bilanz ausgewiesen werden, beträgt TEUR 1.229 und betrifft künftige vertraglich vereinbarte Mietaufwendungen für die Geschäftsräume Am Bahnhof Westend 13 (TEUR 958) sowie Verpflichtungen aus 11 Kfz-Leasingverträgen (TEUR 264) und einem Leasingvertrag über Büromaschinen (TEUR 7). Die Herren Frank Ehlermann (Dipl. Wirtschaftsingenieur) und Fabio Ortalli (Dipl. Ingenieur) sind zu Geschäftsführern bestellt. Sie sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer betrugen im Geschäftsjahr EUR 376.350 Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 81 Mitarbeiter (im Vorjahr: 82 Mitarbeiter) sowie 2 Geschäftsführer (im Vorjahr: 2 Geschäftsführer). Die Gesellschaft wird in den befreienden Konzernabschluss der Hauptgesellschafterin TXT e-solutions S.p.A., Mailand/Italien (eingetragen im Handelsregister von Mailand zur Registernummer 09768170152) einbezogen. Die Gesellschaft ist mit 100% an der PACE AMERICA, Inc., Seattle, Washington/USA, beteiligt. Das Eigenkapital der PACE AMERICA, Inc. beträgt TUSD 345. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 beträgt TUSD 35. Die Gesellschaft ist mit 100% an der PACE Canada Aerospace & IT Inc., Montreal, Quebec/Kanada beteiligt. Das Eigenkapital der PACE Canada Aerospace & IT Inc. beträgt TCAD 265. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 beträg TCAD 265. 6. Vorschlag zur GewinnverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 1.556.705,59 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Der Jahresabschluss 2023 wird von der Geschäftsleitung wie folgt unterzeichnet.
Berlin, den 15.11.2024 Gez. Frank Ehlermann, Geschäftsführer Gez. Fabio Ortalli, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31.12.2023PACE Aerospace Engineering and Information Technology GmbH
sonstige Berichtsbestandteile
Berlin, 15.11.2024 gez. Frank Ehlermann gez. Fabio Ortalli Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 29.11.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PACE Aerospace Engineering and Information Technology GmbH, Berlin: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PACE Aerospace Engineering and Information Technology GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PACE Aerospace Engineering and Information Technology GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 18. November 2024 MÖHRLE HAPP LUTHER GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Wiehe, Wirtschaftsprüfer Wiegand, Wirtschaftsprüfer |
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