Tegos Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Miguel Flaminio seit 28.5.2024 | Prokura |
Ralf Linnemann seit 28.9.2005 | Geschäftsführer |
Andreas Kullmann seit 29.1.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
tegos GmbHDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Geschäftstätigkeit Die tegos GmbH (nachfolgend tegos) bietet mit drei Tochterunternehmen umfassende ERP-Lösungen und Implementierungsunterstützung für die Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft sowie den Metallhandel an. Unternehmen der Kreislaufwirtschaft werden mit den Software-Lösungen der tegos und ihrer Tochterunternehmen befähigt produktiver und effizienter zu wirtschaften, hierbei kommt den Kunden die mittlerweile über 27-jährige Branchenexpertise der tegos zugute. Mit ihren gruppenweit über 150 Mitarbeitern und ihren Software-Lösungen auf Grundlage von Microsoft Dynamics 365 Business Central ist die tegos bei über 400 Kunden in mittlerweile 25 Ländern im Einsatz. Neben Deutschland ist das Unternehmen mit eigenen Mitarbeitern in Großbritannien, Frankreich und Benelux vertreten. Durch ihre Tochterunternehmen Simova GmbH und SPOTS-BSS GmbH wird das Leistungsangebot zudem ganzheitlich um Add-Ons und Schulung und Support ergänzt. Neben dem klassischen Lösungsgeschäft in Form von Lizenz-, Wartung- und Support-Erlösen, erwirtschaftet die tegos einen erheblichen Anteil ihrer Erlöse durch die Implementierung und Beratung im Rahmen von ERP-Einführungen. Zudem wandelt sich das Geschäft derzeit stark, vom klassischen Lizenz- und Wartungsgeschäft hin zu cloudbasierten monatlichen Subskription Erlösen und Dienstleistungen. Insbesondere dieser Effekt ist mit erheblichen Investitionen verbunden, wird in den nächsten Jahren aber einen erheblichen Umsatzanteil beisteuern. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage Der Geschäftsverlauf der tegos ist geprägt vom technologischen Wandel der gesamten Software-Branche. Der Wandel von einmaligen Lizenzverkäufen mit damit verbundenen Wartungsverträgen hin zu monatlichen Subskription-Erlösen und cloudbasierten Dienstleistungen macht es notwendig, dass das Unternehmen in erheblichem Maße in die Transformation des Geschäftsmodells investiert. Im Geschäftsjahr beliefen sich die internen zeitlichen Aufwände für die Entwicklung von cloudbasierten Lösungen auf auf 22% (+1% zum Vorjahr) der verfügbaren Arbeitszeit der operativen Mitarbeiter. Diese Zeiten stellen ein Investment in zukünftige Erlöse dar, haben aber einen erheblichen Einfluss auf die Erlös- und Ergebnissituation der tegos für das Geschäftsjahr 2023 und die Vorjahre. Trotzdem kann die tegos GmbH auf ein erfolgreiches Jahr 2023 zurückblicken. In einem stagnierenden bis rückläufigen deutschen Marktumfeld mit einem preisbereinigten BIP-Wachstum von ca. -0,1% und eines geschätzten Wachstums zwischen 5,1% für IT-Services und 9,6% für Software (Bitkom) konnten wir den Wachstumspfad fortschreiben und mit einem Umsatzwachstum von +12,6% über den Markt wachsen. Ertragslage Die Umsatzerlöse verzeichneten mit 13,7 Mio. EUR im Jahr 2023 einen Anstieg um 1.507. TEUR oder +12,4%. Mit 94% leistet nach wie vor die Bereiche Update & Wartung, Dienstleistungen und Lizenzverkäufe an Bestandskunden, die wesentlichen Umsatz- und Ergebnisbeiträge. Sehr erfreulich war die Entwicklung der Cloudlizenzerlöse, die im Vergleich zum Vorjahr um +47% gestiegen sind und mittlerweile schon knapp 4% des Gesamtumsatzes ausmacht. Der Jahresüberschuss lag mit 163. TEUR, um +100 TEUR über dem Vorjahr. Grund hierfür waren positive Beteiligungserträge aus einem Tochterunternehmen. Weiterhin sind die Personalkosten mit +17,4% ein weiteres Jahr überproportional zum Umsatzwachstum gestiegen. Dies liegt neben dem Mitarbeiterwachstum vor allem an allgemeinen Gehaltserhöhungen und dem allgemein höheren Gehaltsniveau für IT-Fachkräfte. Der externe Entwickleraufwand erhöhte sich zudem um +21 TEUR auf 590 TEUR. Während der Umsatz im Rahmen der Erwartungen liegt, ist das Ergebnis nach Steuern aus den dargestellten Gründen etwas unter unserer Planung. Die Ertragslage ist weiterhin durch die Produktentwicklung belastet, die voll im Aufwand verbucht wird. Eine Aktivierung erfolgt nicht. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme erhöhte sich um +46 TEUR auf 5.543 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund des positiven Jahresergebnisses auf 28,7% (VJ 26,0%) angestiegen. Die Liquiditätslage war wie in den Vorjahren auch im Jahr 2023 durchgehend positiv. Der Bestand an finanziellen Mitteln hat sich um -524 TEUR auf 469 TEUR verringert, was im Wesentlichen auf Investitionen in das Sachanlagevermögen und der Tilgung von Bankkrediten zurückzuführen ist. Änderungen von wesentlichen Finanzierungskonditionen haben sich nicht ergeben. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Die finanziellen Leistungsindikatoren der tegos GmbH bilden die Umsatzerlöse sowie die EBIT-Marge die wichtigsten finanziellen Kennziffern der Unternehmenssteuerung. Nicht-operative Effekte werden für eine bessere Vergleichbarkeit innerhalb der Unternehmenssteuerung herausgerechnet. Basierend auf diesen Vorgaben wurden im Jahr 2023, Umsatzerlöse von 13,7 Mio. (VJ 12,2 Mio.) erzielt. Die EBIT-Marge belief sich auf 1,2% (VJ 1,7%). Grund für den Rückgang sind die nach wie vor hohen Aufwendungen zur Entwicklung einer einheitlichen tegossuite als cloudbasierter ERP-Lösung, die in zukünftigen Jahren einen erheblichen Umsatzbeitrag leisten wird. Weitere Gründe sind die mit +17,4% überproportional zum Umsatz gestiegenen Personalkosten. Die Prognosen des Vorjahres waren hinsichtlich der Umsatzerlöse im Rahmen der Erwartungen, jedoch war die Rentabilität aufgrund der weiterhin erheblichen Transformationskosten vom Lizenzgeschäft hin zu einem cloudbasierten Geschäftsmodell noch hinter den Erwartungen. Im Mittelpunkt der nicht-finanziellen Leistungsindikatoren steht die Mitarbeiterbindung und -gewinnung. Es herrscht nach wie vor ein intensiver Wettbewerb um Fachkräfte, was zum einen zu höheren Anstrengungen bei der Gewinnung neuer Mitarbeiter führt und zum anderen von uns einen starken Fokus auf die Mitarbeiterbindung verlangt. Bei beiden Aufgaben versuchen wir, uns stetig zu verbessern und den Bedürfnissen und Anforderungen potenzieller und bestehender Mitarbeiter gerecht zu werden. Wir konzentrieren uns weiterhin darauf, unsere Mitarbeiter langfristig an die tegos zu binden und interessante Perspektiven zu bieten. Erste Erfolge sehen wir darin, dass wir trotz der angespannten Lage auf dem Fachkräftemarkt weiterhin viele Mitarbeiter für die tegos begeistern konnten. Die Mitarbeiteranzahl ist im Vergleich zum Vorjahr organisch um +7 auf 102 Mitarbeiter zum Jahresende gestiegen. Einen weiteren Leistungsindikator stellt die Auslastung dar. Diese misst die produktiven Stunden, die ein Mitarbeiter für Dienstleistung, Wartung und Support oder Produktentwicklung aufbringt. Im Geschäftsjahr 2023 betrug die "Utilizaton 2", das heißt Auslastung unter Berücksichtigung von Urlaub und Krankheit 84% und lag somit +7% über dem Vorjahr. Allerdings ist diese KPI durch die Produktentwicklungstätigkeiten der tegos beeinflusst. Diese werden erst in zukünftigen Jahren durch entsprechende Subskription-Erlösen Umsatzerlöse gegenüberstehen. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit beschränkt sich auf die Softwareentwicklung und der Gewinnung neuer Erkenntnisse im Rahmen der technologischen Herausforderung. Im Rahmen der Entwicklung der tegossuite wurden diese bereits oben dargestellt. Derzeit verwendet die tegos, 22% der auslastungsrelevanten Zeit auf diese Produktentwicklung, was eine Zunahme von +1% gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Nachhaltigkeit Die tegos GmbH hat sich der Nachhaltigkeit und dem schonenden Umgang mit Ressourcen verpflichtet. Diese Maximen bestimmt nicht nur das Geschäftsmodell als Lösungsanbieter für die Entsorgungs- und Recyclingbranche, unter dem Hashtag andersmachen, sondern auch unser tägliches Handeln. Im Rahmen des betriebswirtschaftlichen Umweltmanagements hinterfragen wir stetig unsere Möglichkeiten, was sich ganz konkret in den folgenden Maßnahmen niederschlägt: - Wir informieren unsere Mitarbeiter im Rahmen unserer internen Kommunikationswege umfassend und kompetent über umweltschonendes und sozialverantwortliches Verhalten und entwickeln stets gemeinsam mit den Mitarbeitern Ideen und Ansätze. - So wurde z.B. die Firmenwagen-Flotte nahezu komplett auf Elektrofahrzeuge umgestellt und Ladesäulen auf dem Betriebsgelände installiert. Der nächste Schritt wird die Betankung durch Sonnenstrom, der durch eine eigene in 2023 installierte Photovoltaik-Anlage am Firmensitz erzeugt wird. - Wir setzen nach besten Kräften moderne, effiziente und umweltfreundliche Technologien ein, so z.B. Drucksysteme, die sehr ressourcen- und CO 2 -arm arbeiten. - Geschäftsreisen werden vorzugsweise mit CO 2 armen Verkehrsmitteln ausgeführt. - Des weiteren spenden wir seit Jahren an gemeinnützige Organisationen. - Alle Mitarbeiter haben zudem die Möglichkeit zum Bezug eines vergünstigten Firmenfahrrads. Bei der Auswahl der Lieferanten, Auftragnehmer und Geschäftspartner spezifizieren und bewerten wir deren Umwelt-, soziale und ethische Leistung. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die tegos GmbH hat ihren Unternehmenssitz am Standort Dortmund, ebenso wie ihre deutschen Tochtergesellschaften (>50% Anteil) Simova GmbH und Spots-BSS GmbH. Mit der tegos systems Ltd. besteht zudem ein ausländisches Tochterunternehmen mit Sitz in Manchester/UK. Neben diesen eigenständigen Gesellschaften hat die tegos bestehende Anstellungsverträge mit Mitarbeitern in Frankreich, den Niederlande Belgien und Finnland. Strategisch ist es geplant die Nachbarländer vertrieblich zu stärken und die Internationalisierung voranzutreiben. Ein erster Schritt hierzu war die Gründung der tegos Systems BV mit Sitz in Breda/Niederlande. Zum 1.3.2024 sind nahezu alle Mitarbeiter aus Benelux in diese Gesellschaft überführt worden. Fachkräftemangel und der starke Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter stellen weiterhin das größte Risiko für ein weiteres Unternehmenswachstum dar. Dies gilt für die Gewinnung neuer und die Bindung bestehender Mitarbeiter. tegos hat daher mehrere Maßnahmen zur Minimierung des Risikos eingeleitet. Ein Schritt war der Aufbau eines internen Recruitings zur gezielten Suche nach neuen Mitarbeitern. Neben der Direktansprache von Talenten stärkt die Abteilung auch im Rahmen des Employer Brandings, den bewerberfokussierten Außenauftritt. Bei der Mitarbeiterbindung setzt die tegos auf ein vertrauens- und respektvolles Miteinander, das die individuellen Fähigkeiten der Mitarbeiter berücksichtigt und befähigt, interne Führungsaufgaben zu übernehmen. Auch die fachliche Weiterentwicklung ist für die tegos stark im Fokus, um die Mitarbeiter zu "Experten" in ihrem Fachgebiet weiterzuentwickeln. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf der Berufsausbildung und dem Trainee-Programm. Hiermit sollen schon junge Menschen als wertvolle Fachkräfte für die tegos gewonnen und die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Im Jahr 2023 konnte eine Reihe neuer Kunden gewonnen und bestehende Kundenbeziehungen ausgebaut werden. Hiermit tragen wir der strategischen Entscheidung Rechnung, die Abhängigkeit von wenigen Großkunden zu verringern. Trotz dieser positiven Entwicklung verbleibt das Risiko des Verlustes von Großkunden und -projekten und damit verbunden die Notwendigkeit diesen Verlust zu kompensieren. Um diesem Risiko zu begegnen, setzt tegos weiterhin auf einen starken Vertrieb, den Ausbau der Kundenbasis und das Lösungsgeschäft. Der technologische Wandel verändert auch das bisherige Lösungs-Geschäft der tegos, das stark an der ERP-Strategie des Technologie-Partners Microsoft hängt, was als Risiko bezeichnet werden kann. Mit der Microsoft-Strategie die ERP-Lösungen nur noch in der Azure Cloud anzubieten und das Customizing über entsprechende Add-Ons zugänglich zu machen, ändern sich sowohl die technischen als auch die wirtschaftlichen Parameter des Geschäftsmodells. Die technischen Hausforderungen erfordern einen erheblichen Aufwand in der technologischen Entwicklung cloudbasierter Lösungen, die spezifische Anforderungen sowohl der bestehenden Kundenbasis als auch von Neu-Kunden berücksichtigt. Dies betrifft im Besonderen die Anforderungen an die kontinuierlichen Updates der Cloudlösungen der Kunden und ist ein Paradigmenwechsel zu der vorherigen Lizenzinstallation, die dann Updateprojekte nach mehreren Jahren Nutzung zur Folge hatte. Diese Vorleistung und die Garantie an die Kunden immer auf der neusten Version zu sein, ist mit einem erheblichen Investitionsaufwand verbunden. Wie oben erwähnt wird derzeit 21% der produktiven Zeit der operativen tegos Mitarbeiter in die Transformation der bestehenden Lösungen in cloudbasierte Lösungen investiert. Die Chance besteht hier in der massiven Ausweitung der Kundenbasis, da cloudbasierte Lösungen weltweit ausgerollt werden können. Zudem können Skaleneffekte genutzt werden, da Wartung und Support nicht nur einzelnen Kunden zugutekommt, sondern allen, die Plattform nutzenden Kunden. Das Risiko besteht im erheblichen finanziellen Aufwand und der Notwendigkeit einer umfassenden technologischen (Lösungs-)Kompetenz, um technische Probleme und die IT-Sicherheit zu gewährleisten. Bezüglich der wirtschaftlichen Parameter ändert sich insbesondere die Form der Abrechnung der Leistungen. Lizenzen werden nicht mehr einmalig verkauft, sondern über einen monatlichen oder jährlichen Zeitraum. Das Risiko liegt hier in der Transitionsphase, die ggf. eine Zwischenfinanzierung für die bestehenden Kostenstrukturen notwendig macht. Diese Zwischenfinanzierung birgt das Risiko erhöhter Kapitalkosten. Die Chance liegt in der guten Planbarkeit von wiederkehrenden Umsätzen (annual recurring revenues - ARR) und der Einsparung von individuellen Entwicklungsaufwand. Die tegos ist weiterhin auf einem Wachstumskurs. Der technologische Wandel, der starken Einfluss auf die tegos-Produkte enwis (Entsorgungswirtschaft) und comotor (Metallhandel) hat, erfordert erhebliche Entwicklungsressourcen. Diese werden derzeit durch das Dienstleistungs- und Wartungs- und Support-Geschäft finanziert. Ausblick auf das neue Geschäftsjahr Der Beratungs- und Produktmarkt der tegos wird auch 2024 sowohl durch ein starkes Wachstum getrieben durch die hohe Nachfrage im Rahmen der Digitalisierung als auch durch einen scharfen Wettbewerb insbesondere um Talente geprägt. Die tegos sieht sich hierfür gut aufgestellt. Insbesondere durch die Weiterentwicklung von enwis und comotor als cloudbasierte Lösungen zu der neuen tegossuite und der zielgerichteten Internationalisierungsstrategie, die 2024 konsequent weiterverfolgt wird. So wurde mit Eintragungsdatum 14.12.2023 die tegos Systems BV in Breda/Niederlande neu gegründet, die zukünftig das Benelux-Geschäft auch durch räumliche Nähe zum Kunden erweitern soll. Wir erwarten hieraus starke Synergien und Neugeschäft. Einen großen Rückhalt gibt die sehr gute Auftragslage und Nachfrage für das Dienstleistungsgeschäft, das im Jahr 2024 anhaltend stark ist und das Geschäftsmodell der tegos, sowie die Produktentwicklung finanziert. Zusätzlich wird das Cloud-Geschäft seine Dynamik beibehalten: Wir rechnen hier mit einem erheblichen Wachstum im Vergleich zum Vorjahr. Herausfordernd wird nach wie vor die Bindung und Neugewinnung von Mitarbeitern verbunden mit hohen Gehaltserwartungen. Unsicherheiten bestehen weiterhin durch ökonomische Rahmenbedingungen, insbesondere die allgemeine wirtschaftliche Stimmungslage, die Einfluss auf das Investitionsverhalten der Kunden haben. Vor diesen Hintergründen gehen wir im Rahmen der finanziellen Leistungsindikatoren derzeit von steigenden Umsatzerlösen von ca. +14% und einem Ergebnis und EBIT-Marge erheblich über Vorjahreshöhe aus. Bei den nicht-finanziellen Leistungsindikatoren gehen wir weiterhin von einem intensiven und starken Wettbewerb um Fachkräfte aus. Bei der U2 Auslastung erwarten wir einen gleichbleibenden Wert. Ungeachtet dieser Unsicherheiten geht tegos optimistisch in das neue Geschäftsjahr und sieht sich gut gerüstet für nachhaltiges Wachstum. Nachtragsbericht Seit den 1.3.2024 sind 6 Mitarbeiter, deren Wohnsitz bereits in den Niederlande, Belgien oder Frankreich befand, per Betriebsübergang in der tegos systems B.V. Breda/Niederlande gewechselt.
Dortmund, 22.04.2024 Andreas Kullmann, Geschäftsführer Ralf Linnemann, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für kleine Kapitalgesellschaften aufgestellt. Dabei wurde von dem Wahlrecht gem. Art. 93 Abs. 2 EGHGB in der Fassung vom 17.04.2024 Gebrauch gemacht. 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Aufwendungen für selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden unmittelbar im Aufwand erfasst. Vom Wahlrecht des § 248 Abs. 2 HGB wurde nicht Gebrauch gemacht. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Anlagegüter mit einem Wert bis zu 800 EUR werden als geringwertige Wirtschaftsgüter aktiviert und im Jahr es Zugangs vollständig abgeschrieben. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Herstellungskosten für unfertige Leistungen umfassen die den Projekten unmittelbar zurechenbaren Aufwendungen in Form eines kalkulierten Herstellkostensatzes. Dieser umfasst neben direkten Gehaltskosten auch angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungskosten. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Angaben zur Bilanz Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern bestehen nicht. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 786.010,95 EUR (Vorjahr: 1.031.183,15 EUR). Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen den Vermieter aus der Gestellung von Sicherheiten (143.699,90 EUR), Steuerrückforderungen (64.553,51 EUR) sowie Kautionen (28.307,73 EUR). Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten vorausgezahlte Lizenzgebühren für Kundenverträge, die über die Lizenzdauer abgegrenzt werden (617.083,55 ,EUR) sowie im wesentlichen Abgrenzungen für andere vorausgezahlte Leistungen, wie Sonderleasingzahlungen für Firmenwagen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen (419.806,97 EUR) setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Rückstellungen für Jahresprämien und Tantiemen an Mitarbeiter (225.652,00 EUR), Urlaubsansprüche (75.404,97 EUR und Rückstellung für die Abschlusserstellung und -prüfung (54.500,00 EUR). Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 175.000,00 EUR (Vorjahr: 275.000,00 EUR). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 313.504,86 EUR. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Grundschuld sowie die Abtretung einer Forderung in gleicher Höhe gesichert. Selbstschuldnerische Bürgschaften der Gesellschafter. Sicherungsübereignung Kraftfahrzeug. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 1.928.413,56 EUR (Vorjahr: 1.661.413,62 EUR). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 822.569,81 EUR (Vorjahr: 1.031.183,15 EUR). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Ein Risiko der Inanspruchnahme bestand zum Abschlussstichtag nicht. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 975.967,90 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die periodenfremden Erträge betragen 34.000,00 EUR und umfassen im Wesentlichen Auflösungen für Rechtstreitigkeiten. Periodenfremden Aufwendungen betragen 2.720,90 EUR und resultieren aus der Anpassung der Abgrenzung von Vertragsvorauszahlungen der Vorjahre. Angaben zu den Personalkosten Im Jahresabschluss wurden im Bereich der Personalkosten/Soziale Abgaben die Kosten für betriebsbedingte Veranstaltungen, Mitarbeiterschulungen und Personalsuchkosten in Höhe von 279.038,79 EUR erstmals den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zugeordnet. Die Vorjahreswerte in Höhe von 227.426,06 EUR wurden, wegen der Vergleichbarkeit, ebenfalls neu zugeordnet. Gewinnabführungsvertrag Durch die Beendigung einer stillen Gesellschaft im Vorjahr, fallen im Berichtsjahr keine Gewinnabführungen mehr statt. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 75,0. Unterschrift der Geschäftsführung
Dortmund, 22. April 2024 Andreas Kullmann Ralf Linnemann sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Dortmund, 22. April 2024 Andreas Kullmann Ralf Linnemann Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die tegos GmbH, Dortmund, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der tegos GmbH, Dortmund - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. In Hinblick auf den Gebrauch vom Wahlrecht gem. Art. 93 Abs. 2 EGHGB in der Fassung vom 17. April 2024 haben wir darüber hinaus den Lagebericht der tegos GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Rostock, den 25. Juni 2024 DOMUS
Steuerberatungs-AG
gez. Richard Christmann, Wirtschaftsprüfer gez. Sebastian Singer, Wirtschaftsprüfer |
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