Pharmatura GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von pharmazeutischen Grundstoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joachim Berthold Helmut Rüdiger Wende seit 16.4.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Collectibles Versand GmbH & Co. KG | 0.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HMK GmbHWaldaschaffJahresabschluss zum 31. Dezember 2009LageberichtWirtschaftliche Rahmenbedingungen Die HMK GmbH ist in der Branche eines der international führenden Münzhandelsunternehmen. Sie ist überwiegend im Rahmen ihrer schweizerischen Zweigniederlassung in Kreuzlingen tätig, und zwar in der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Münzen und Medaillen, sowie im Handel mit anderen Sammlerartikeln, wie z.B. Briefmarken, Orden, Modellautos und Nachbildungen historischer Waffen. Die Umsätze an Endkunden im Wege des Versandhandels werden seit 1. 1. 2009 über eine Vertriebsgesellschaft HMK GmbH mit Sitz in Kreuzlingen, Schweiz, abgewickelt. Viele Kunden beziehen die Produkte im Rahmen von Abonnementlieferungen. Andere Unternehmen der Göde-Gruppe unterstützen diese Aktivitäten durch Dienstleistungen in den Bereichen Marketing, Werbung, Logistik, EDV usw. Die Lagerverwaltung und die Versandlogistik für die europäischen Länder wird überwiegend von der zur Göde-Gruppe gehörenden Taurus Werbeagentur und Rechenzentrum GmbH & Co. KG, Waldaschaff, übernommen, in den USA werden diese Funktionen von der American Mint LLC ausgeführt. Die zum Ende des Geschäftsjahres 2007 aufgenommen Aktivitäten im Handel mit Solarmodulen wurde in 2008 auf selbständige Firmen der Göde-Gruppe ausgegliedert. Auf dem Sammlermarkt für Münzen und Medaillen spielen sowohl staatliche Institutionen als auch einige größere Versandhandelsunternehmen, sowie eine Vielzahl von Einzelhändlern eine Rolle. Auf die Branchenentwicklung haben hauptsächlich Währungsumstellungen und andere Großereignisse im politischen, kulturellen und sportlichen Bereich einen Einfluss, weil hier die Nachfrage nach Neuauflagen sprunghaft steigt. Der deutsche Absatzmarkt hat weiterhin die größte Bedeutung für unser Unternehmen. Die Märkte im restlichen Europa und in den USA machen jedoch inzwischen rund 49% der Umsatzerlöse aus (Vj.: 45 %). Aufgrund unseres Produktportfolio und der Kundenstruktur spielt die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der einzelnen Länder grundsätzlich eine untergeordnete Rolle. Die Wirtschafts- und Finanzkrise hatte in 2009 zwar eine spürbare Auswirkung auf den Umsatz, nicht jedoch auf die Ertrags- und Finanzlage unseres Unternehmens. Umsatz und Auftragsentwicklung Der Umsatz hat sich von € 56 Mio. im Vorjahr auf € 52 Mio. vermindert. Der geplante Umsatz für 2009 lag bei € 60 Mio. Den Rückgang gegenüber Vorjahr um 7,5 % führen wir im Wesentlichen auf die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise und auf das allgemeine Konsumklima sowie nachlassende Impulse im Bereich der Eurokursmünzen zurück. Produktion und Beschaffung Die Prägung von Münzen und Medaillen erfolgt durch Prägeanstalten mit denen eine langjährige Geschäftsbeziehung besteht und welche eine hohe Qualität gewährleisten. Bei den Rohstoffen wirken sich vor allem Preisentwicklungen bei den Edelmetallen aus. Bei den Handelswaren gibt es eine Vielzahl von Lieferanten in Europa und Fernost. Produktions- und Lieferengpässe spielen grundsätzlich keine Rolle. Für die Vermarktung verschiedener Produkte bestehen Vereinbarungen mit Lizenzgebern. Zweigniederlassung Sämtliche Umsatzerlöse werden von der schweizerischen Zweigniederlassung abgewickelt. Das operative Geschäft erfolgt im Wesentlichen durch diese Niederlassung. Personal Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2009 durchschnittlich 38 Mitarbeiter. Diese sind fast ausschließlich in der Schweiz tätig. Der durchschnittliche Personalaufwand pro Beschäftigten beträgt aufgrund des Einsatzes von Teilzeitkräften T€ 24. Ertragslage
Der Umsatz in Europa beträgt rd. € 37 Mio; davon entfallen ca. 72 % auf das Inland. In den USA beträgt der Umsatz € 15 Mio. Die Verminderung der sonstigen Erträge ist zum größten Teil bedingt durch den Rückgang von Kostenweiterbelastungen innerhalb der Unternehmensgruppe. Das Rohergebnis hat sich durch den Rückgang der sonstigen Erträge um 12,7 % vermindert, jedoch hat sich der Rohertrag bestehend aus dem Saldo der Umsatzerlöse, Bestandsveränderung und Materialaufwand um 1 % verbessert. Die Rohertragsquote ist um 6 % gestiegen. Die Personalaufwendungen sind um 10 % zurückgegangen. Dies ist bedingt durch die Reduzierung von Personal. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber Vorjahr um rund € 3,7 Mio = 10 % vermindert. Wesentlich vermindert haben sich die Weiterzubelastende Kosten, die Kosten der Warenabgabe und die Forderungsverluste mit insgesamt € 4,8 Mio, im Gegenzug wurden rund € 1,5 Mio mehr in Werbung investiert. Das Betriebsergebnis konnte aufgrund der Kostensenkungen um € 0,5 Mio. auf € 5,5 Mio. erhöht werden. Die Verbesserung des Finanzergebnisses ist im Wesentlichen begründet durch Finanzerträge aus der Überlassung freier Finanzmitteln an andere Gruppen-Unternehmen. Die Finanzaufwendungen betreffen größtenteils die Finanzierung von betrieblichen Immobilien. Das Jahresergebnis entfällt mit einem Gewinn von T€ 53 auf das inländische Stammhaus und mit T€ 5.135 auf die schweizerische Niederlassung und wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft abgeführt. Vermögenslage
Im Jahr 2009 hat sich der Vermögens- und Kapitaleinsatz um € 6,4 Mio. auf € 23,4 Mio. vermindert. Das Anlagevermögen hat sich um Zugänge von T€ 507, saldiert um die Abschreibungen und Abgänge von insgesamt T€ 517, netto um T€ 10 vermindert. Die Zugänge betreffen in Höhe von T€ 114 noch den Neubau Betriebsgebäudes in Kreuzlingen / Schweiz, bei den übrigen Zugängen handelt es sich um Betriebs- und Geschäftsausstattung. Das Umlaufvermögen hat sich um € 6,4 Mio. vermindert auf € 17,4 Mio, wesentlich bedingt durch die Verminderung der Forderungen an Dritte um € 5,4 Mio. aufgrund der Abwicklung des Versandhandelsgeschäftes über die HMK GmbH, Kreuzlingen / Schweiz seit 1.1. 2009. Die Vorräte haben sich um € 0,3 Mio. vermindert. Im Gegenzug haben sich die Forderungen gegen Unternehmen der Gruppe um € 0,2 Mio. erhöht. Die liquiden Mittel sind im wesentlichen Bankguthaben. Die übrigen Aktiva betreffen Abgrenzungen von Versicherungen, Lizenzen und Gebühren. Das Eigenkapital hat sich aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages nicht verändert, die Eigenkapitalquote hat sich infolge des verminderten Vermögens- und Kapitaleinsatzes von rd. 38 % im Vorjahr auf nun rd. 47 % erhöht. Die Rückstellungen haben sich in Summe nur geringfügig verändert. Den größten Teil bilden die Rückstellungen für Steuern (T€ 2.203) sowie für Retouren (T€ 1.102). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um € 2,5 Mio auf € 5,6 Mio vermindert. Davon entfallen € 3,9 Mio auf die Finanzierung der Immobilien in der Schweiz und € 1,7 Mio. auf Inanspruchnahme von Kontokorrentlinien. Die Verbindlichkeiten gegen Gruppe betreffen mit € 0,1 Mio die Muttergesellschaft und € 1,6 Mio. betreffen Verbindlichkeiten aus Dienstleistungsverträgen mit Gruppengesellschaften. Bei den übrigen Verbindlichkeiten haben sich die Kreditoren um T€ 319 auf nun T€ 841 vermindert. Finanzlage Auf der Grundlage einer Kapitalflussrechnung ermittelt sich ein Cashflow von T€ 5.694 (Vj.: T€ 5.225). Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt T€ 7.575 (Vj.: T€ 3.734). Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit beläuft sich auf T€ -496 (Vj.: T€ -661). Aus der Finanzierungstätigkeit ergab sich durch Kreditaufnahme ein Mittelzufluss von T€ 292, dem ein Mittelabfluss aus Ergebnisabführungsvertrag von T€ -5.188 gegenübersteht. Insgesamt hat sich der Finanzmittelfonds, bestehend aus Bankguthaben abzüglich kurzfristiger Bankverbindlichkeiten um T€ 2.183 auf nun T€ -1.162 verbessert. Von den Kreditlinien der Unternehmensgruppe in Höhe von insgesamt € 9,7 Mio für Kontokorrente und Avale (ohne Immobilienfinanzierung) waren von der Berichtsgesellschaft zum Stichtag € 1,9 Mio in Anspruch genommen. Alle Kontokorrentlinien sind blanko eingeräumt. Es besteht eine Mitverpflichtungen gegenüber anderen Unternehmen der Unternehmensgruppe, soweit Kreditverträge auf andere Unternehmen der Gruppe ausgestellt sind. Die Linien werden im Rahmen von Kreditaufträgen innerhalb der Gruppe weitergereicht bzw. können aufgrund der vertraglichen Gestaltung von den mit verpflichteten Gruppenunternehmen genutzt werden. Es sind derzeit keine größeren Investitionen geplant. Gesamtaussage zu Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögenslage der Gesellschaft wird mit einer Eigenkapitalquote von rd. 47 % als weiterhin sehr solide und stabil bezeichnet. Die Finanzlage des Unternehmens zeichnet sich durch einen hohen Cashflow sowie umfangreiche Kreditlinien aus, die zum Stichtag nur zum Teil in Anspruch genommen waren. Die Ertragslage in 2009 hat mit einem Gewinn (vor EAV) von € 5,2 Mio unsere Erwartungen übertroffen. Durch Einsparungen von Kosten konnte ein Ergebnis über Plan erzielt werden. Prognosebericht Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Der wirtschaftliche Erfolg unseres Unternehmens hängt sehr stark ab von dem Produktangebot, der Effizienz unserer Werbeaktivitäten sowie der Kundentreue im Abonnementbereich. Aus unserem Kernsortiment stellen Gedenkmünzen und Medaillen stabile Umsatzträger dar, wo es stets neue Produkte gibt. Im Jahr 2010 haben wir unter anderem Themen wie die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 oder 20 Jahre Wiedervereinigung. Unsere langjährigen Erfahrungen in den verschiedenen Ländern tragen dazu bei, diese Märkte gezielt zu bearbeiten. Auf Nachfrageänderungen können wir größtenteils relativ zeitnahe Kostenanpassungen vornehmen. Dies hängt mit dem hohen Anteil vertriebsvariabler Aufwendungen und ausgegliederter Dienstleistungen zusammen Bei der Beschaffung der Roh- und Handelsware sowie bei den Prägeanstalten gibt es keine Engpässe. Die Produktentwicklung führen wir selbst durch. Absicherungen von Währungsrisiken im US$-Bereich werden von uns derzeit noch nicht vorgenommen, da die Risiken sich in beherrschbarem Umfang bewegen. Das beim Finanzgericht Nürnberg anhängige Verfahren unserer Muttergesellschaft hinsichtlich der Anwendung des ermäßigten Steuersatzes (7 %) für Gedenkmünzen des Staates Liberia wurde im Januar 2010 zu unseren Gunsten entschieden. Im selben Verfahren wurde auch die Anwendung des ermäßigten Steuersatzes für Umsätze mit Medaillen aus Edelmetall in den Jahren 2002 bis 2004 geltend gemacht. Dieser Teil der Klage wurde zurückgenommen. Die aufgrund dieser Entscheidung noch zu entrichtenden Steuerbeträge sind in den Rückstellungen berücksichtigt. Im Übrigen sind derzeit keine konkretisierbaren wesentlichen Chancen und Risiken in unserer Geschäftsentwicklung festzustellen. Ausblick Wir werden uns wie in den Jahren 2008 und 2009 in Europa weiterhin mehr auf unsere Stammkunden konzentrieren. Auf dem Markt in den Vereinigten Staaten haben wir den Anteil der Investitionen in Neukunden - Werbung ausgeweitet. Aufgrund der spezifischen Besonderheiten in unserem Geschäft lässt sich der voraussichtliche Umsatz eines Jahres zum jetzigen Zeitpunkt nicht hinreichend verlässlich fest machen. Wir haben in 2010 und 2011 Anlässe und Jubiläen, die es ermöglichen, anlassbezogene Themen zu platzieren, wie beispielsweise die Fußball - WM, 60 Jahre BRD, 40 Jahre Mondlandung, 20 Jahre Mauerfall, 10 Jahre Euro sowie in den USA das Thema 150 Jahre Civil War. Für 2010 haben wir einen Umsatz von rund € 54 Mio. sowie ein Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von rd. € 3,7 Mio geplant. Detaillierte Planungen für das nachfolgende Geschäftsjahr 2011 liegen noch nicht vor. Wir gehen jedoch derzeit von keinen wesentlichen Änderungen in der Umsatz- und Ergebnisentwicklung gegenüber dem Budget für 2010 aus. Finanzinstrumente Der weitaus überwiegende Teil der Geschäftstransaktionen wird in Euro getätigt. Den Umsätzen auf dem US-Markt in US$ stehen größtenteils Einkäufe von Waren sowie Dienstleistungen in dieser Fremdwährung gegenüber. Währungsschwankungen des US-Dollars werden dadurch weitestgehend wieder ausgeglichen. Der in USA generierte Cash-Flow soll weiter gezielt zur Finanzierung des Wachstums auf diesem Markt eingesetzt werden. Die in Schweizer Währung abgewickelten operativen Vorgänge haben keinen wesentlichen Umfang. Vor dem Hintergrund dieser Situation stellt der Fremdwährungsbereich keine besonderen Anforderungen an ein Risikomanagementsystem. Eine Berichterstattung über Risikomanagementziele und -methoden in diesem Bereich ist nicht veranlasst, da wir derzeit noch keine Sicherungsgeschäfte abschließen. Preisänderungs-, Ausfall-, Liquiditätsrisiken und die Risiken aus Zahlungsstromschwankungen bewegen sich bei den Kundenforderungen im üblichen Rahmen von Versandhandelsgeschäften. Durch die unserem Mahnsystem nachgelagerte Einschaltung von Inkassounternehmen werden die Forderungsausfallrisiken minimiert. Nachtragsbericht Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz und Ertragslage haben könnten, haben sich nicht ereignet.
Waldaschaff, im April 2010 Der Geschäftsführer Joachim Wende BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2009AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2009
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2009I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der HMK GmbH ist nach den Vorschriften des 3. Buches des HGB und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 3 HGB Anwendung. Die Buchhaltung der Zweigniederlassung in Kreuzlingen, Schweiz, wird seit 2005 in Euro geführt und wird einmal jährlich zur Erstellung des lokalen Abschlusses in CHF übergeleitet; im Jahr 2009 wurde dort ein Gewinn von T€ 5.135 (Vj.: Gewinn T€ 4.757) erzielt. Das deutsche Stammhaus hat mit einem Gewinn von T€ 53 (Vj.: T€ 45) zum Jahresergebnis vor Ergebnisabführung beigetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 246 bis 256 HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 265 bis 283 HGB) vorgenommen. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben. Entwicklung und Zusammensetzung des Anlagevermögens ergeben sich im Einzelnen aus dem Anlagespiegel (Anlage). Für Wirtschaftsgüter zwischen 150,00 und 1.000,00 € netto wird ein Sammelposten gebucht, der über 5 Jahre abgeschrieben wird. Wirtschaftsgüter unter 150,00 € werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Vorräte sind zu gleitenden Durchschnittswerten bewertet. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten werden nach steuerlichen Grundsätzen ermittelt. Zur Abdeckung von Verwertungsrisiken werden Reichweitenabschläge vorgenommen. Die Bewertung der Forderungen erfolgt zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen Rechnung getragen. In den sonstigen Vermögensgegenständen ist das Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 Abs. 4 KStG mit dem Barwert aktiviert. Schecks, der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen bzw. des voraussichtlichen Kostenanfalls gebildet. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs für den Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Forderungen werden gegebenenfalls mit dem niedrigeren Briefkurs, Verbindlichkeiten mit dem höheren Geldkurs am Bilanzstichtag angesetzt. II. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist ausgehend von den Anschaffungskosten in der Anlage dargestellt. Bei den Finanzanlagen handelt es sich um die Beteiligung an der HMK GmbH Schweiz und um eine Ausleihung an ein verbundenes Unternehmen. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Retouren (T€ 1.102) sowie für ausstehende Rechnungen (T€ 684). Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind T€ 3.850 durch Grundschulden besichert. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter T€ 69 (Vj.: T€ 4.081). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen bei Kreditinstituten in Höhe von T€ 1.695. III. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsätze des Geschäftsjahres werden im Wesentlichen aus dem Versandhandel generiert. Hierbei haben die Umsätze in europäischen Ländern einen Anteil von rd. 72 %, der verbleibende Teil von rd. 28 % entfällt auf die USA. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in folgenden Positionen teilweise periodenfremde Erträge enthalten: Erträge aus dem Debitorenbereich T€ 945 (Vj.: T€ 2.132), Erträge aus Kursdifferenzen und Währungsanpassungen T€ 587 (Vj.: T€ 709) sowie Lizenzerträge T€ 239 (Vj.: T€ 90). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind, Forderungsverluste und Veränderungen von Wertberichtigungen auf Forderungen T€ 1.657 (Vj.: T€ 2.355) sowie Kursdifferenzen T€ 862 (Vj.: T€ 863) erfasst, die ebenfalls teilweise periodenfremden Charakter haben. Ergebnisverwendung Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Bayerisches Münzkontor GmbH & Co. KG wurde das gesamte Jahresergebnis 2009 von der Muttergesellschaft übernommen. IV. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB und sonstige finanzielle Verpflichtungen Für die Kreditlinie der Firma BMK GmbH & Co. KG, Waldaschaff, bei vier Hausbanken in Höhe von insgesamt € 9,7 Mio wurde Solidarhaftung übernommen. Die Inanspruchnahme der Kreditlinien beträgt zum 31.12.2009 € 0,00 (Vj.: T€ 3.000). Aus Akkreditiven für Wareneinkäufe besteht eine Verpflichtung in Höhe von T€ 179 (Vj.: T€ 0). Zum 31. Dezember 2009 bestehen finanzielle Verpflichtungen aus diversen Lizenzverträgen. Auf Basis der vereinbarten Mindestlizenzzahlungen beträgt die finanzielle Verpflichtung insgesamt rd. € 0,2 Mio, davon gegenüber verbundenen Unternehmen rd. € 0,1 Mio. Die tatsächlich zu zahlenden Lizenzen sind von der Höhe der künftig erzielten Umsätze abhängig und liegen in der Regel über den Mindestlizenzen. Sonstige Angaben Das Stammkapital beträgt DM 5.050.000,00 (€ 2.582.024,00) und ist voll einbezahlt. Gesellschafter ist die Bayerisches Münzkontor GmbH & Co. KG. Geschäftsführer des inländischen Stammhauses war im Berichtsjahr Herr Joachim Wende. Geschäftsführer der Zweigniederlassung in der Schweiz war Herr Jan-Nicolas Fantl. Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9a HGB. In der Gesellschaft (inkl. Zweigniederlassung) waren im Geschäftsjahr durchschnittlich ● 18 Angestellte (VJ: 19) ● 20 Gewerbliche (VJ: 25) beschäftigt. Abschlussprüferhonorar Für das abgelaufene Geschäftsjahr sind vom Abschlussprüfer folgende Honorare berechnet worden:
Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Bayerisches Münzkontor GmbH & Co. KG, Waldaschaff, einbezogen.
Waldaschaff, im April 2010 Der Geschäftsführer Joachim Wende Entwicklung des Anlagevermögens 2009
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersDem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HMK GmbH, Waldaschaff, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der HMK GmbH, Waldaschaff. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Aschaffenburg, den 30. April 2010 SR
SüdRevision GmbH
Gallenmüller, Wirtschaftsprüfer Ammerschläger, Wirtschaftsprüfer |
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