Geister Medical Group GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Gerrit Geister seit 28.5.2025 | Geschäftsführer |
Andrea Becker seit 18.1.2007 | Prokura |
Carsten Geister seit 18.1.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Geister Medizintechnik GmbHTuttlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023AKTIVA
Passiva
Gewinn-und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Die Geister Medizintechnik GmbH hat ihren Sitz in Tuttlingen und ist beim Amtsgericht Stuttgart unter der Registernummer HRB 450760 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden stetig angewendet. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare (zeitanteilige) Abschreibungen (bemessen nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer), bewertet. Die Nutzungsdauern betragen zwischen drei und fünf Jahren. Ein erworbener Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um kumulierte planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen im Wesentlichen linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Für die Abschreibung von Gebäuden wird eine Nutzungsdauer von 33 Jahren zugrunde gelegt; Gegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens werden zwischen drei und 15 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge werden zeitanteilig vorgenommen. Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Abschreibungen auf einen niedrigeren Wert am Bilanzstichtag werden grundsätzlich nur vorgenommen, wenn die Wertminderung voraussichtlich dauerhaft ist. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Handelswaren sind mit den Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werte zum Bilanzstichtag angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten zum Bilanzstichtag bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalbeträgen angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Liquide Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (bei Aktivposten) oder höher lagen (bei Passivposten). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in der Anlage I. zum Anhang dargestellt. 2. Anteilsbesitz Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % beteiligt: Zum Bilanzstichtag besteht eine 60%-Beteiligung an der Geister Medical Company, Peking, China (Eigenkapital TCNY 10.856 Jahresergebnis TCNY 2.440). In 2023 wurde die 60%-ige Beteiligung an der Geister Medical (Swiss) AG (Eigenkapital CHF 100.000, Jahresergebnis 13.841,12 CHF) erworben. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. 4. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital beträgt DEM 200.000 und wurde für Zwecke des Jahresabschlusses entsprechend in EUR umgerechnet. 5. Verbindlichkeiten Die Entwicklung der einzelnen Posten der Verbindlichkeiten im Geschäftsjahr 2023 ist in der Anlage II. zum Anhang dargestellt. D. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr wurden 84 Mitarbeiter (63 Arbeiter/21 Angestellte; ohne Geschäftsführung) beschäftigt. Die Zahl der Auszubildenden betrug sechs Personen. Zum Geschäftsführer ist Carsten Geister bestellt, der seine Geschäftstätigkeit hauptberuflich ausübt. Auf die Angabe der Gesamtbezüge an die Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Auf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers wird gemäß § 285 Nr. 17, 2. Halbsatz HGB verzichtet. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Tuttlingen, den 26. April 2024 Geister Medizintechnik GmbH gez. Carsten Geister Entwicklung des Anlagevermögens
Aufgliederung der Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre betragen TEUR 1.480 (Vorjahr TEUR 598). Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell der Geister Medizintechnik GmbH Geister Medizintechnik GmbH - gegründet im Jahr 1984 - ist Hersteller und Systemlieferant von chirurgischen Instrumenten für die konventionelle und minimal invasive Chirurgie mit dem Fokus auf den Bereichen Herz-, Thorax, Gefäß- und Neurochirurgie. Wir betrachten es als unsere Aufgabe, die chirurgische Welt, gemäß den individuellen Anforderungen, mit hervorragenden Produkten zu beliefern, sowie Mediziner in allen Teilen der Welt bei der Patientenversorgung zu unterstützen. Allerhöchste Qualität und Wertarbeit zu liefern ist dabei eine weltweite Verpflichtung. Unser Ziel ist es, technische Innovationen zu entwickeln, die zur Evolution patientenfreundlicherer und schonenderer minimal invasiver Operationsverfahren beitragen. Unser inhabergeführtes Familienunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, von dem aus wir unsere weltweiten Aktivitäten steuern, zählt zu den führenden deutschen Herstellern für chirurgische Instrumente und Zubehör. Wir liefern ein Programm von über 20.000 Produkten für die operative Chirurgie, das in über 90 Länder weltweit vertrieben wird. Anwendungsorientierte Innovation, handwerkliches Können, Tradition, technologische Kompetenz und messbare Qualität steht hinter jedem einzelnen Instrument. Verantwortung, Zuverlässigkeit, Qualität, Service und Innovation, machen uns zu einem bevorzugten Partner für klinische Anwender weltweit und halten uns in einer Spitzenposition in der chirurgischen Industrie. Wir sind seit 1993 nach Normen wie DIN EN ISO 13485:2016 zertifiziert und verfügen über ein integriertes Qualitätsmanagementsystem. Ebenso verfügen wir über umfangreiche Erfahrungen mit Zulassungsverfahren bei in- und ausländischen Behörden wie der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA), China FDA (NMPA), usw. Da wir als eines der ersten Unternehmen die neue Medical Device Regulation (MDR) für wiederverwendbare chirurgische Instrumente (Ir) erfolgreich implementiert haben, erfüllen wir die tragenden Produktgruppen bereits die Konformität der neuen MDR-Richtlinie (EU) 2017/745 sowie der bestehenden EG-Richtlinie MDD 93/42/EWG. Forschung und Entwicklung Wir sind stets bestrebt, neue Lösungen auf den Markt zu bringen, ganz nach dem Motto "auch Gutes kann noch besser werden". Dazu gehören neben kompletten Neuentwicklungen die laufende Modernisierung und Optimierung von Produkten und Prozessen und auch das stete Streben nach immer weiterer Erhöhung der Produktqualität und der Maximierung des Anwendernutzens. Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeiten ist die permanente Weiterentwicklung unserer Instrumente, mit dem Ziel den klinischen Anwendern das ideale Werkzeug zur Verfügung zu stellen, um Patienten bestmöglich behandeln zu können. Eigene Forschung wird nicht betrieben. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Wachstum der Weltwirtschaft wurde im Jahr 2023 weiterhin durch den Krieg in der Ukraine sowie weltweit steigende Inflationsraten und Zinsen belastet. Steigende Energie- und Rohstoffpreise verteuerten viele Produkte und dämpften die Kaufkraft der Konsumenten. Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie sanken erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Die weltwirtschaftliche Entwicklung war im Jahresverlauf 2023 außergewöhnlich volatil und durch starke regionale Unterschiede geprägt. Von wesentlicher Bedeutung für die Entwicklung der Industriekonjunktur waren anhaltend hohe Energiepreise. Die Gesamtnachfrage wurde darüber hinaus durch die in fast allen Ländern (mit Ausnahme Chinas und Japans) stark gestiegenen Inflationsraten und die steigenden Zinsen gedämpft. Ursache der steigenden Inflationsraten waren vor allem die gestiegenen Energiepreise, aber auch Engpässe auf den Arbeits- und Gütermärkten trugen dazu bei. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Jahr 2023 insgesamt um 0,3 % gegenüber dem Jahr 2022. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. 1 Im Bereich der Medizintechnik und insbesondere im Instrumentenbau agieren speziell in der Region Tuttlingen sehr viele Unternehmen am Markt. Der Konkurrenzdruck ist daher sehr hoch, bietet im Umkehrschluss aber auch die Möglichkeit, sich mit den Produkten der Konkurrenz zu messen und Mitarbeiter zu gewinnen, die bereits über ausreichende Branchen- und Fertigungskenntnisse verfügen. Daneben ist die Digitalisierung weiterhin von besonderer Bedeutung. Dieser Trend wurde durch die Corona-Pandemie noch verstärkt. Als Folge ändert sich auch das Geschäftsmodell der herstellenden Unternehmen: von klassischer Gerätetechnik in der letzten Dekade über den Lösungsanbieter im aktuellen Jahrzehnt hin zum Anbieter digitaler und ganzheitlicher Gesundheitslösungen in der kommenden Dekade. Die deutsche Medizintechnikindustrie erzielte 2023 ein nominales Umsatzplus von 5,1 Prozent. Insgesamt erwirtschaftete die Branche 40,4 Milliarden Euro. Obwohl der Umsatz steigt, sinkt die Ertragslage vieler Medizintechnikunternehmen insbesondere aufgrund der gestiegenen Kosten in allen Bereichen. Im Inland wurde ein Umsatz von 13,0 Milliarden Euro (+0,4 Prozent gegenüber 2022) realisiert. Der Umsatzzuwachs 2023 resultierte jedoch maßgeblich aus der positiven Entwicklung des Auslandsgeschäfts, das um rund sechs Prozent stieg und einen Wert von knapp 27,4 Milliarden Euro erreichte. Mit 161.400 Beschäftigten stieg die Anzahl der Mitarbeitenden um 0,9 Prozent. 2 Geschäftsverlauf und Lage Verglichen mit dem Vorjahr erhöhten sich die Umsatzerlöse um TEUR 1.366 bzw. 7,2 % auf TEUR 20.434 und das Ergebnis vor Ertragsteuern stieg gleichzeitig um TEUR 401 bzw. 13,1 %. Der Umsatzanstieg ist hauptsächlich auf die weitgehende Normalisierung des Klinikbetriebs zurückzuführen. Hinzu kommt, dass die im Jahr 2020 vollzogene Erweiterung unseres Produktportfolios um Steril-Containersysteme und Kassetten für chirurgische Instrumente auch im Jahr 2023 eine positive Auswirkung hatte. Hintergrund des Ergebnisanstiegs ist im Wesentlichen die gestiegene Gesamtleistung. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Bilanzsumme beträgt TEUR 22.390 (Vorjahr TEUR 18.762). Das Anlagenvermögen hat sich aufgrund neuer Investitionen in Sachanlagen im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 6.924 auf TEUR 9.622 erhöht, was einem Anteil von 42,98 % (Vorjahr 36,91 %) der Bilanzsumme entspricht. Das Sachanlagevermögen mit einem Anteil von 41,88 % der Bilanzsumme (Vorjahr 35,73 %) ist aufgrund eines Neubauprojekts auf dem zuvor gepachteten Grundstück gestiegen. Die im Jahr 2020 geschlossenen Erbpachtverträge für ein Grundstück und ein Grundstück und Gebäude dienen der Sicherstellung unserer langfristigen räumlichen Kapazitäten mit der Möglichkeit zur Errichtung einer Produktionshalle/Lager/Büro. Der Anstieg des Umlaufvermögens (8,07 %) gegenüber dem Vorjahr bleibt unter dem Anstieg des Anlagevermögens (38,97 %). Das Umlaufvermögen erhöhte sich im Vorjahresvergleich um TEUR 947 auf TEUR 12.683, was insbesondere durch den Anstieg der Bankguthaben um TEUR 445 auf TEUR 4.302 (19,21 % der Bilanzsumme, Vorjahr TEUR 3.857 bzw. 20,56 %), betroffen waren. Zusätzlich sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 2.743 bzw. 12,25 % der Bilanzsumme, Vorjahr TEUR 2.154 bzw. 11,48 %) gestiegen.
1 www.destatis.de, Pressekonferenz
"Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland
Die Vorräte sind im Vergleich zum Vorjahr um 2,26 % zurückgegangen, da weitestgehend zum Jahresende abgerechnet wurde. (TEUR 5.112 bzw. 22,83 % der Bilanzsumme, Vorjahr TEUR 5.230 bzw. 27,88 %). Unser langfristiges Vermögen ist durch das Eigenkapital gedeckt; die kurzfristigen Vermögenswerte übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten deutlich. Trotz höherer Ausschüttung im Vergleich zum Vorjahr ist (TEUR 1.500, Vorjahr TEUR 500) ist das Eigenkapital um TEUR 948 gestiegen. Getragen durch eine restriktive Ausschüttungspolitik als Ausfluss unseres Strebens nach finanzieller Unabhängigkeit beträgt unsere Eigenkapitalquote 81,14 % (Vorjahr: 91,78 %). Unsere Finanzlage ist gesichert; der aus der operativen Geschäftstätigkeit generierte Cashflow ermöglichte wiederum eine Eigenfinanzierung der Investitionen des Geschäftsjahres. Unser Finanzmanagement war und ist darauf ausgerichtet, die finanzielle Unabhängigkeit und das finanzielle Gleichgewicht unseres Unternehmens nachhaltig sicher zu stellen, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsfristen zu vereinnahmen. Der Umsatzanstieg um 7,16 % basiert im Wesentlichen auf der weitgehenden Normalisierung des Klinikbetriebs. Hinzu kommt, dass die im Jahr 2020 vollzogene Erweiterung unseres Produktportfolios um Steril-Containersysteme und Kassetten für chirurgische Instrumente auch im Jahr 2023 eine positive Auswirkung hatte. Der Anteil des Materialaufwands an der Gesamtleistung ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken (32,49 %, im Vorjahr 36,21 %). Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter ist um 5 gestiegen, weshalb sich der Anteil der Personalaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr von 25,77 % auf 26,12 % erhöhte. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 1.142 gestiegen. Dieser Anstieg ist unter anderem auf die Zunahme folgender Posten: Betriebskosten (Gas, Strom, Wasser), Versicherungen (Preisanstieg), Messekosten, Werbekosten (Anpassung Website/Landing Page) und Zuwendungen in Form von Spenden zurückzuführen. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) als Maß unseres operativen Erfolgs lag bei TEUR 3.472 (Vorjahr: TEUR 3.064). Das Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresüberschuss von TEUR 2.448 (Vorjahr TEUR 2.167) wiederum sehr erfolgreich abgeschlossen. Fazit Mit der operativen Entwicklung des Geschäftsjahres 2023 sind wir zufrieden. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Bis zur Aufstellung des Lageberichts, hat sich unser Geschäft weiter positiv entwickelt; Auftragseingänge und Umsatzerlöse entsprechen unseren Erwartungen. III. Prognosebericht Die von Ökonomen derzeit stetig angepassten Prognosen und teils erheblichen Prognosebandbreiten belegen die hohe Dynamik und Unsicherheit bezüglich der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung. Gemäß einer im Frühjahr veröffentlichten Gemeinschaftsdiagnose der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute, beläuft sich die erwartete Zunahme des Bruttoinlandsprodukts auf 0,1 % im Jahr 2024 sowie 1,4 % im Jahr 2025. Der weltweite Warenhandel wird wohl nach dem Rückgang um 0,3 % im vergangenen Jahr im laufenden Jahr zunächst schwach sein und sich nur langsam beleben. 3 Die Inflation ist seit dem Höchststand im Jahr 2022 erheblich gesunken und wird im Jahr 2024 voraussichtlich auf 2,7 % und im Jahr 2025 auf 2,2 % zurückgehen. 4 Die schwache konjunkturelle Dynamik bremst die Entwicklung der Erwerbstätigkeit deutlich, diese bleibt aber leicht positiv. Die Zahl der Erwerbstätigen legt 2024 jahresdurchschnittlich um 0,3 Prozent und 2025 noch um 0,1 Prozent zu. Gleichzeitig wächst die Arbeitslosigkeit leicht. 5 Unsere Prognose aus dem Vorjahr, mit moderat steigenden Umsatzerlösen wurde unter Berücksichtigung des Umsatzanstiegs von 7,16 % übertroffen. Wir blicken trotz der erhöhten globalen Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg optimistisch auf das Geschäftsjahr 2024 und die Folgejahre. Unter der Annahme, dass die Beeinträchtigungen der Weltwirtschaft infolge des Ukraine-Kriegs nicht über das derzeit von führenden Ökonomen erwartete Maß hinausgehen und wir Preiserhöhungen zumindest Großteils an unsere Kunden weitergeben können, planen wir im Jahr 2024 mit moderat steigenden Umsatzerlösen sowie einem leicht steigenden Jahresergebnis vor Ertragsteuern. IV. Chancen- und Risikobericht Es ist unser Ziel, die sich im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit bietenden Chancen zu nutzen und daraus resultierende Risiken zu minimieren. Risikobericht Ein zum Berichtszeitpunkt nicht quantifizierbarer Einflussfaktor auf die gesamtwirtschaftlichen Risiken ist der Ukraine-Krieg. Aus den unmittelbaren Folgen des anhaltenden russischen Angriffskriegs sowie der daraufhin verhängten Sanktionen, sehen wir insbesondere aufgrund der folgenden Faktoren wesentliche Ertragsrisiken für unsere Gesellschaft im Jahr 2024. In diesem Zusammenhang ergeben sich Rohstoffknappheiten sowie steigende Beschaffungs- und Energiepreise. Zusätzlich stellen Beschränkungen des internationalen Zahlungsverkehrs durch die europäischen Sanktionen und die russischen Gegensanktionen, die Umsätze mit bestimmten Länderregionen zumindest vorübergehend erschweren oder gar gänzlich verhindern können ein Risiko dar. Zunehmende Deglobalisierungstendenzen und ein erhöhter Erwartungsdruck unserer Mitarbeiter nach deutlichen Gehaltssteigerungen angesichts steigender Inflationsraten, ergeben sich als weitere Folgen. Diesen Risiken begegnen wir unter anderem mit folgenden Maßnahmen. Die Verstärkung der Eigenfertigung anstelle von Fremdbezug, um die Unabhängigkeit von Lieferanten und Lieferkettenstörungen voranzutreiben. Zusätzlich setzen wir auf die Diversifizierung unserer Lieferantenstruktur sowie die Errichtung einer Solaranlage auf dem Dach unseres Firmengebäudes, um die Auswirkungen des Energiepreisanstiegs abzumildern. Daneben haben bürokratische Anforderungen und regulatorische Hürden, allen voran die seit dem 26. Mai 2021 geltende MDR, einen maßgeblichen Einfluss auf den Erfolg der Unternehmen der europäischen Medizintechnikindustrie und damit auch auf unser Unternehmen. Eine im Mai 2022 veröffentlichte Umfrage unter 378 deutschen Herstellern von Medizinprodukten offenbarte folgende Risiken bzw. wirtschaftlichen Belastungen der Unternehmen infolge der Einführung der MDR. In diesem Zusammenhang droht ein Verlust an Innovationskraft im Vergleich zu internationalen Wettbewerbern aufgrund langwieriger, stark formalisierter und kostenintensiver Zulassungsverfahren. Dies kann mittelfristig zu Umsatzrückgängen führen und in letzter Konsequenz den Unternehmensfortbestand gefährden, wovon insbesondere kleine Betriebe betroffen sein dürften bzw. bereits vom Markt verschwunden sind. Auch Anbieter von Nischenprodukten oder bewährten Bestandsprodukten werden in besonderem Maße durch die umfangreichen, formalen und standardisierten Vorschriften der MDR, die pragmatische Regelungen für Sonderprodukte oder vereinfachte Verfahren etablierter Bestandsprodukte vermissen lassen, belastet. In diesem Kontext besteht das grundsätzliche Risiko von Profitabilitätseinbußen aufgrund erhöhter Kosten für Produktzulassungen.
3 de.statista.com "Gemeinschaftsdiagnose:
Veränderung des realen Bruttoinlandsprodukts in
Deutschland
Die Nachfrage nach unseren medizintechnischen Produkten wird wesentlich durch die Entwicklung der Gesundheitssysteme bzw. die Finanzierung der Gesundheitssysteme in Europa, in den USA und in Asien beeinflusst. Restriktive Tendenzen können die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können sich für uns nicht zu vernachlässigende Umsatz- und Ergebnisrisiken ergeben. Auf einem Arbeitnehmermarkt stellt die Ausbildung von Mitarbeitern ein Risiko dar. In diesem Zuge existieren mit den anfallenden Kosten sowie der Ausbildungsdauer Faktoren, welche ausbildende Betriebe tragen müssen, bevor das Fachpersonal dem Unternehmen vollständig zur Verfügung steht. Währungsrisiken sind nicht in wesentlichem Umfang vorhanden, da wir fast ausschließlich in Euro fakturieren können und auf der Beschaffungsseite überwiegend in Deutschland einkaufen. Liquiditätsrisiken werden zentral überwacht und gesteuert, sind aber zum jetzigen Zeitpunkt auf Basis der Geschäftsentwicklung, des Bestands an liquiden Mitteln und der eingeräumten Kreditlinien nicht von wesentlicher Bedeutung. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eine konservative Anlage- und Risikopolitik. Mit unseren Geschäftsbanken verbinden uns langfristige Geschäftsbeziehungen. Wir verfügen über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme; dennoch ist ein adäquates Debitorenmanagement eingerichtet. Soweit bei Forderungen oder anderen finanziellen Vermögenswerten allerdings Ausfall- oder Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Chancenbericht Während in den traditionellen Märkten Unsicherheiten und bürokratischer Aufwand eher zunehmen, die das Wachstum bremsen, bieten dagegen viele Schwellenländer aufgrund von massiven Investitionen in die dortigen Gesundheitssysteme weiterhin ein großes Potential. Nicht nur dort sind die deutschen Firmen international wettbewerbsfähig und profitieren von ihrem hohen Innovationsgrad, ihren qualitativ hochwertigen und gleichermaßen effizienzsteigernden Lösungen sowie ihrer ausgeprägten Serviceorientierung. Die Digitalisierung medizinischer Versorgungsprozesse und die Digitalisierung von Produktionsprozessen lässt sich nicht mehr aufhalten. Die Themen hierbei reichen vom vernetzten Krankenhaus und OP-Saal, dem 3D-Druck von medizintechnischen Produkten, der Nutzung von Cloud-Lösungen im IT-Bereich bis hin zu Feedback-gekoppelten oder diagnostischen Implantaten. Auch wir stellen uns den Herausforderungen der Digitalisierung und werden entsprechende Lösungen für unser Produktportfolio erarbeiten und anbieten. Unser Produktsortiment wird kontinuierlich erweitert. Dadurch schaffen wir Wachstum. Des Weiteren sind wir bestrebt, die Nähe zu Kunden und Lieferanten weiter auszubauen, um so die Geschäftsbeziehungen zu stärken und zu festigen. Ebenso bauen wir unsere internationale Präsenz aus und setzen damit auf eine Diversifikation unserer Absatzmärkte. Herausforderungen, aber auch Chancen für die Zukunft sehen wir im Trend zur minimal invasiven bzw. endoskopischen Therapie, im Zusammenwachsen der interventionellen Kardiologie und der Kardiochirurgie, neuen Methoden mit bio-medizinischen Lösungsansätzen und von Tissue Engineering, der Entwicklung und Vermarktung von kompletten Prozessketten und der Verwendung neuer Materialien. Die zunehmende Internationalisierung und damit verbundene internationale Ausrichtung des Unternehmens ermöglicht es, neue Zielgruppen zu erreichen, die Wirtschaftlichkeit durch Skaleneffekte zu verbessern. Dies ist ein wichtiger Schritt in der aktuellen Wirtschaftswelt, um den Zugang zu neuen Märkten und Ressourcen zu erhalten. Entgegen den regulatorischen Hürden in Zusammenhang mit der MDR-Zertifizierung, können sich aufgrund des sich ausdünnenden Marktes Wettbewerbsvorteile ergeben. Fazit Entwicklungen, die bestandsgefährdend sein könnten oder geeignet sind, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Geister Medizintechnik GmbH nachhaltig und wesentlich zu beeinträchtigen, sind gegenwärtig nicht festzustellen. Dennoch können solche Risiken, gerade vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs, nicht vollständig ausgeschlossen werden.
Tuttlingen, den 26. April 2024 Geister Medizintechnik GmbH Der Geschäftsführer gez. Carsten Geister Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, GuV und Anhang) handelt es sich um die (ggf. nach § 327 HGB) für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Geister Medizintechnik GmbH, Tuttlingen, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Geister Medizintechnik, Tuttlingen - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Geister Medizintechnik, Tuttlingen für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gestezlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Balingen, den 19. Juli 2024 PKF
WULF EGERMANN oHG
gez. André Simmack, Wirtschaftsprüfer gez. Simon Schmid, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses: Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 ist von der Gesellschafterversammlung am 12.11.2024 festgestellt worden. |
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