ICR ImmoCon Real GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kurt Stefan Leonhard Volk seit 5.2.2018 | Sonstige |
Norbert Erich Zinner seit 7.6.2017 | Geschäftsführer |
Ursula Würsching seit 4.1.2017 | Prokura |
Marcus Leibßle seit 4.1.2017 | Prokura |
Siglinde Bichlmaier seit 4.1.2017 | Prokura |
Thomas Kund seit 4.1.2017 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AXON LEASING GmbH (vormals: AXON LEASING AG)GrasbrunnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht zum 31. Dezember 2016Gesamtwirtschaftlicher Rahmen und Marktentwicklung Wie der Bundesverband Deutscher Leasingunternehmen (BDL) auf seiner Jahrespressekonferenz am 24. November 2016 bekanntgab, steigerte sich das Leasing-Neugeschäft in Deutschland im abgelaufenen Jahr um 8,5%, während die gesamtwirtschaftlichen Investitionen im selben Zeitraum lediglich um 2,5% wuchsen.
Quelle: BDL, ifo Investitionstest, Präsentation anlässlich der Jahrespressekonferenz des BDL am 24. November 2016
1) anhand von Planangaben berechnet
In der Betrachtung der Anteile am Neugeschäft, nach Anschaffungswert, liegt der Anteil von Fahrzeugen (PKW und Nutzfahrzeuge) mit 75% deutlich über dem anderer Güter wie z.B. Produktionsmaschinen oder EDV. Zudem wiesen sie im vergangenen Jahr ein Wachstum von 9% aus. Eine für das Geschäftsmodell der AXON LEASING GmbH (bis 04.01.2017: AXON LEASING AG, nachfolgend AXON LEASING GmbH genannt) sehr günstige Grundlage und Entwicklung.
Der Anteil am Neugeschäft nach Kunden weist als wichtigste Gruppen den Dienstleistungssektor mit 35,9% und das verarbeitende Gewerbe mit 19,6% aus. Private Haushalte stellen mit 11% lediglich einen vergleichsweise kleinen Teil. Dadurch, dass die AXON LEASING GmbH lediglich gewerbliches Leasing anbietet, sieht sich die Gesellschaft auch hier gut aufgestellt.
Geschäft und Strategie Das Geschäftsmodell der AXON LEASING GmbH mit Sitz in Grasbrunn ist auf den Abschluss von Mobilien-Leasingverträgen ausgerichtet. Mit einem Anteil von Kraftfahrzeugen jeder Art am Gesamtvertragsbestand von 90% hat sich die AXON LEASING GmbH mittlerweile klar in diesem Sektor positioniert. Durch diese Spezialisierung konnte die Gesellschaft großes Kunden-, Branchen- und Objektbezogenes Know-How aufbauen, welches in der Neuvertragsgewinnung, als auch im Vertragsentscheidungsprozess und der eventuellen Verwertung dabei hilft, Risiken sowohl für die Gesellschaft selbst, als auch die Refinanzierungspartner zu minimieren. Dank der im Laufe von, seit der Gründung der Gesellschaft im Jahr 1985, mittlerweile über 30 Jahren gesammelten Erfahrung der Mitarbeiter als auch der Geschäftsleitung, konnten die Prozesse der AXON LEASING GmbH immer weiter angepasst und verbessert werden. So unterstützt das hauseigene Datenverarbeitungssystem die Mitarbeiter bei allen Abläufen während der Laufzeit eines Leasingvertrages, bereits von der automatischen Einspielung von Anfragen ab. Damit ist eine äußerst effiziente, schnelle und zudem fehlervermeidende Bearbeitung aller Vorgänge sichergestellt. Die Risikopolitik der AXON LEASING GmbH ist seit jeher risikoavers ausgelegt. Dies schlägt sich in der Refinanzierung aller Verträge durch vollständigen und regresslosen Forderungsverkauf und der gewissenhaften Prüfung und Beauflagung im Vertragsgenehmigungsprozess durch langjährige Mitarbeiter mit mehreren Jahrzehnten Branchenerfahrung nieder. In Zusammenarbeit mit der Sachbearbeitung liegt der Fokus des Vertriebsteams der AXON LEASING GmbH darauf, die Kunden der Gesellschaft mit bestmöglichem Service und schlanken Prozessen, für ein komplexes Produkt zu gewinnen und bei der Abwicklung von Anfang an, auch gegenüber Händlern, zu unterstützen und zu begleiten. Die AXON LEASING GmbH betreibt keine Zweigniederlassungen. Neugeschäftsentwicklung Die AXON LEASING GmbH konnte im vergangenen Jahr Neugeschäft in Höhe von 22,0 Mio. Euro (bezogen auf das Eingangsdatum der Verträge) realisieren. Dieser Wert liegt um 2,3% unter dem des Vorjahres. Änderungen in der Zusammenstellung der verleasten Güter gab es dabei nicht - nach wie vor dominieren Fahrzeuge das Portfolio der AXON LEASING GmbH. Ergebnisentwicklung und Ertragslage Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete die AXON LEASING GmbH einen Jahresüberschuss von 517 TEUR (Vorjahr 36 TEUR). Den Leasingerträgen in Höhe von 20,9 Mio. Euro (Vorjahr 19,8 Mio. Euro) stehen Leasingaufwendungen in Höhe von 4,2 Mio. Euro (Vorjahr 4,9 Mio. Euro) gegenüber. Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen bei 375 TEUR (Vorjahr 411 TEUR) und die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen bei 2,6 Mio. Euro (Vorjahr 2,4 Mio. Euro). Durch das sehr gute Ergebnis im Jahr 2016 konnte der Bilanzverlust unter Berücksichtigung des Verlustvortrages in Höhe von 820 TEUR auf nunmehr nur noch 303 TEUR verringert werden. Der Substanzwert (erstellt nach dem Schema des Bundesverbandes Deutscher Leasingunternehmen) der AXON LEASING GmbH konnte auch im Geschäftsjahr 2016 wieder gesteigert werden und beträgt nun 11,7 Mio. Euro (Vorjahr 11,1 Mio. Euro). Dieser Wert stellt das zukünftige Ergebnispotential des Unternehmens zum Bilanzstichtag dar und ermittelt sich aus den zukünftigen Erträgen in Höhe von 50,7 Mio. Euro (Vorjahr 48,8 Mio. Euro) und den zukünftigen Aufwendungen in Höhe von 39 Mio. Euro (Vorjahr 37,7 Mio. Euro). Die Steigerung von 550 TEUR bzw. 4,95% ist, vor allem vor dem Hintergrund des sehr guten Jahresüberschusses, als äußerst erfreulich anzusehen. Vermögenslage Die Vermögenslage betrifft vorrangig das Leasingvermögen, welches sich im Vergleich zum Vorjahr wieder positiv entwickelt hat und nun erstmals auf dem Wert von 40 Mio. Euro (Vorjahr 38,4 Mio. Euro) liegt. Die Bilanzsumme der AXON LEASING GmbH liegt im Geschäftsjahr bei 41,7 Mio. Euro (Vorjahr 40,5 Mio. Euro). Die Aktiva der Gesellschaft bestehen damit zum größten Teil aus dem Leasingvermögen. Weitere Posten sind die Barreserve von 5 TEUR (Vorjahr 6 TEUR) und Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von 271 TEUR (Vorjahr 135 TEUR), Forderungen an Kunden von 289 TEUR (Vorjahr 358 TEUR), Immateriellen Anlagewerten von 7 TEUR (Vorjahr 10 TEUR), Sachanlagen in Höhe von 273 TEUR (Vorjahr 332 TEUR), Sonstigen Vermögensgegenständen von 357 TEUR (Vorjahr 306 TEUR), dem Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 221 TEUR (Vorjahr 170 TEUR) und dem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von nun nur noch 248 TEUR (Vorjahr 765 TEUR). Finanz- und Liquiditätslage Insgesamt betragen im Geschäftsjahr die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 223 TEUR (Vorjahr 603 TEUR). Die Sonstigen Verbindlichkeiten betragen 725 TEUR (Vorjahr 806 TEUR). Als wesentlicher Posten der Passivseite liegt der Rechnungsabgrenzungsposten bei 40,2 Mio. Euro (Vorjahr 38,6 Mio. Euro). Die Rückstellungen betragen 591 TEUR (Vorjahr 481 TEUR) und setzen sich zusammen aus Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von 414 TEUR (Vorjahr 428 TEUR) und anderen Rückstellungen in Höhe von 177 TEUR (Vorjahr 53 TEUR). Das Eigenkapital der AXON LEASING GmbH setzt sich aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von 50 TEUR, gesetzlicher Rücklage in Höhe von 5 TEUR (jeweils unverändert zum Vorjahr) und dem Bilanzverlust in Höhe von 303 TEUR (Vorjahr 820 TEUR) zusammen. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich auf Basis regressloser Forderungsverkäufe (Forfaitierung). Da nur Vollamortisationsverträge abgeschlossen wurden und werden, gibt und gab es auch keine Notwendigkeit der Darlehensaufnahme. Die Gesellschaft hat für die Forderungsverkäufe seit vielen Jahren feste Rahmenverträge mit fünf Banken welche sich teilweise auf bestimmte Objekte und Größenordnungen spezialisiert haben. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr 2016 jederzeit gegeben. Kennzahlen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Anhand folgender Kennzahlenreihen wird die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aufgezeigt:
Vergleich des Geschäftsverlaufs mit den Prognosen des Vorjahres Das Neugeschäft des Jahres 2016 lag mit 22 Mio. Euro lediglich 2,28% unter dem Vorjahr (22,5 Mio. Euro, jeweils auf den Zeitpunkt des Vertragseinganges bezogen). Dieser Wert liegt im Rahmen der Erwartungen und Planungen der Gesellschaft, Neugeschäft auf diesem Niveau zu realisieren. Das Jahresergebnis ist mit 517 TEUR äußerst erfreulich und entspricht ebenfalls den Erwartungen der Geschäftsleitung aus dem Vorjahr, wieder einen Jahresüberschuss erwirtschaften zu können. Gesamtaussage der Geschäftsführung zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Insgesamt blickt die Gesellschaft auf das erfolgreichste Jahr der Firmengeschichte zurück. Das Neugeschäft erreichte im Jahr 2015 mit 22,5 Mio. Euro (bezogen auf das Eingangsdatum der Verträge) seinen bisher höchsten Wert. Dieser konnte im Jahr 2016 gehalten werden, was der Zielsetzung der AXON LEASING GmbH entspricht. Der Jahresüberschuss liegt mit 517 TEUR auf einem sehr zufriedenstellenden Niveau und hat stark dazu beigetragen, den nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag auf nun nur noch 248 TEUR zu verringern. Ebenso konnten sowohl der Substanzwert als auch das Leasingvermögen der Gesellschaft gesteigert werden. Alle Faktoren zusammengenommen sieht sich die Gesellschaft gut gerüstet für jegliche zukünftige Herausforderungen und Entwicklungen. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Das Team der AXON LEASING GmbH setzt sich mit einer Ausnahme aus langjährigen und erfahrenen Mitarbeitern, die das Unternehmen teils seit seiner Gründung begleiten, zusammen. Dies ist einem familiären und guten Betriebsklima geschuldet, um das die Geschäftsleitung in besonderem Maße bemüht ist, da nicht zuletzt eine zufriedene und stabile Belegschaft auch Garant für den Erfolg des Unternehmens und die Zufriedenheit der Kunden ist. Wie auch auf der Mitarbeiterseite, kann die AXON LEASING GmbH auf viele langjährige und zufriedene Kundenbeziehungen blicken. Bestreben und Anspruch der Gesellschaft ist es, diese sowohl internen als auch externen Beziehungen weiterhin zu pflegen und auf einer langfristig und nachhaltig gedachten Basis weiter auszubauen. Dies spiegelt sich auf Kundenseite nicht zuletzt in einem Anteil der Altkunden von 42% am Neugeschäft wider. Nachtragsbericht Mit konstitutiver Eintragung in das Handelsregister vom 04.01.2017 erfolgte die Umwandlung der AXON LEASING AG in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Mit Schreiben vom 26. April 2017 hat die Gesellschaft den Entwurf eines Bescheids durch die BaFin zur Anhörung erhalten. Zur Aufrechterhaltung der Erlaubnis zum Betreiben des Leasinggeschäfts strebt die Gesellschaft nun Veränderungen beim Geschäftsleiter und der Gesellschafterstruktur an, um den Bedenken der BaFin Rechnung zu tragen und hat der BaFin angezeigt, zum 01. Juni 2017 einen neuen Geschäftsführer zu bestellen. Sofern die Aufsicht trotz der geplanten Änderungen in der Geschäftsleitung und der Gesellschafterstruktur den Bescheid erlässt, ist ggf. eine Änderung der Geschäftstätigkeit notwendig. Sofern diese Änderung nicht erfolgreich umgesetzt werden kann, besteht das Risiko das die Gesellschaft mittel- bis langfristig in ihrem Bestand gefährdet ist. Mit Wirkung zum 01.06.2017 ist Herr Norbert Zinner von der Gesellschafterversammlung am 31.05.2017 zum Geschäftsführer berufen worden. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag sind nicht eingetreten. Risiken- und Chancenbericht Die oberste Leitlinie der Risikopolitik der AXON LEASING GmbH war und ist, dass der Eintritt des Unerwarteten den Fortbestand der AXON LEASING GmbH nicht gefährden darf (Going Concern Prämisse). Basierend auf den risikopolitischen Grundsätzen und dem Einfluss auf die Risikotragfähigkeit wurden Festlegungen für alle wesentlichen Risiken getroffen. Als wesentliche Risiken wurden identifiziert:
Die Geschäftsführung der AXON LEASING GmbH unterzieht regelmäßig und mindestens jährlich die Risikosteuerungssysteme der Gesellschaft einer eingehenden Prüfung. Zudem werden vom Aufsichtsrat einmal jährlich die Risikofelder und die strategischen Maßnahmen überprüft und gegebenenfalls angepasst. a) Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem Um potentielle Risiken zeitnah erkennen und bewerten zu können, unterhält die AXON LEASING GmbH ein Risikomanagementsystem. Dadurch ist der Geschäftsführung die jederzeitige Kontrolle und Überwachung der Risikosituation der Gesellschaft möglich. Das Interne Kontrollsystem stellt bereits in den Prozessen den Ausschluss von für die Gesellschaft erkannten Risiken sicher. b) Adressenausfallrisiken Ausfallrisiken bestehen nur in geringem Umfang, da die AXON LEASING GmbH nur Vollamortisationsverträge abschließt und die Finanzierungen ausschließlich auf Basis regressloser Forderungsankäufe (Forfaitierungen) erfolgen. Für die Aufnahme von Restwertdarlehen oder sonstigen Darlehen besteht keine Notwendigkeit. c) Marktpreisrisiken Da die AXON LEASING GmbH ausschließlich Vollamortisationsverträge abschließt, bestehen keine Restwert- oder Marktpreisrisiken. Bei Zahlungsunfähigkeit des Kunden und Verwertung des Objekts kommt es zudem in der Regel durch die schnellere Tilgung im Vollamortisationsvertrag zu keinen Ausfällen. d) Liquiditätsrisiken Durch die unmittelbare, laufzeitkonforme Refinanzierung wird das Liquiditätsrisiko durch die vollständige Forfaitierung weitgehend entschärft. Die Entlohnung des Vertriebes besteht zudem aus einem hohen variablen Anteil, so dass variable Kostenbelastungen in Abhängigkeit des Neugeschäfts anfallen und damit kalkulierbar sind. Die eigenentwickelte Software ermöglicht der AXON LEASING GmbH differenzierte tägliche Auswertungen zur schnellen Identifizierung möglicher Liquiditätsengpässe. Das Liquiditätsmanagement wird über ein eigenes Tool mit Schnittstellen zur Vertragsverwaltungs- und Finanzbuchhaltungs-software kontrolliert und gesteuert. e) Operationelle Risiken Es besteht, bedingt durch die Größe der Gesellschaft eine schlanke Organisationsstruktur mit entsprechenden Know-how- und Kompetenzbündelungen. Die Mitarbeiter in der operativen Abwicklung sind langjährig, teils sogar seit Firmengründung für die Firma tätig und deshalb mit den jeweiligen Prozessen entsprechend vertraut. Es besteht zudem jederzeit persönlicher Kontakt zur Geschäftsleitung und -führung. f) Sonstige Risiken Zinsänderungsrisiko: Die Finanzierungen erfolgen ausschließlich auf Basis regressloser Forderungsverkäufe (Forfaitierung). Aufgrund der laufzeitkongruenten und für die gesamte Forfaitierungsdauer festen Verzinsung ist das Zinsänderungsrisiko für die AXON LEASING GmbH ausgeschaltet. Investitionsrisiko: Die AXON LEASING GmbH übernimmt das Investitionsrisiko nicht. Der Leasingnehmer trägt während der Laufzeit des Vertrages die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der wirtschaftlichen Entwertung. Refinanzierungsrisiko: Refinanzierungsengpässe bestehen nicht. Die AXON LEASING GmbH verfügt über langjährige Refinanzierungspartner und ausreichende Refinanzierungslinien. Die Suche nach neuen Refinanzierungspartnern wird allerdings konsequent fortgesetzt, um bereits im Vorfeld möglichen Engpässen vorzubeugen. Sollte es zu Engpässen kommen und sich Refinanzierungspartner zurückziehen, müsste die AXON LEASING GmbH auf reguläre Refinanzierung durch Kredite zurückgreifen, was in Hinblick auf die geringen Ausfälle und das geringere Risiko durch Vollamortisationsverträge jederzeit möglich ist, ohne einen signifikanten Anstieg der Risikosituation hinnehmen zu müssen. Chancen Die Gesellschaft rechnet mit einer Konsolidierung der Geschäftsentwicklung auf dem Niveau des letzten Jahres, da keine wesentlich geänderten Faktoren politischer oder wirtschaftlicher Natur vorliegen. Gleichwohl bleibt natürlich die weitere wirtschaftliche Entwicklung (Zinspolitik und z.B. politische Entwicklungen in der Türkei bzw. den USA) abzuwarten. Durch die Geschäftspolitik der AXON LEASING GmbH, nur restwertfreie Verträge anzubieten, wird ein ansonsten möglicherweise bestehendes Restwertrisiko vermieden. Damit einher geht zudem eine schnellere Tilgung und dadurch wiederum eine wesentliche Verringerung des Risikos bei Aus-fällen während der Vertragslaufzeit. Gesamteinschätzung Insgesamt sind der Geschäftsführung keine weiteren, mit dem Geschäft verbundenen wesentlichen Risiken bekannt. Durch die getroffenen Maßnahmen und das Geschäftsmodell stellt sich die Risikosituation für das Unternehmen insgesamt überschaubar dar. Von Änderungen auf diesem Gebiet ist nicht auszugehen. Prognose Die ersten Monate des Jahres 2017 bewegen sich beim Neugeschäft insgesamt auf dem Vorjahresniveau. Wir gehen davon aus, dass die Gesellschaft in Geschäftsjahr 2017 wieder einen Jahresüberschuss erwirtschaften wird. Sollten sich keine einschneidenden konjunkturellen oder politischen Veränderungen (auch in Hinblick auf die Bundestagswahl 2017) ergeben wird sich auch das Neugeschäft, im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2017, erwartungsgemäß auf dem Niveau des Vorjahres bewegen.
München-Grasbrunn, 31. Mai 2017 AXON LEASING GmbH (bis 04.01.2017: AXON LEASING AG) Brigitte Böttcher, Geschäftsführerin Jahresbilanz zum 31.12.2016AXON LEASING GMBH, München-Grasbrunn (bis 04.01.2017: AXON LEASING AG)AKTIVA
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AXON Leasing GmbH, München-Grasbrunn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Pflichtgemäß weisen wir darauf hin, dass der Fortbestand der Axon Leasing GmbH durch Risiken gefährdet ist, die im Abschnitt "Nachtragsbericht" des Lageberichts dargestellt sind. Dort ist ausgeführt, dass der mittel- bis langfristige Fortbestand der Gesellschaft von der Aufrechterhaltung der Erlaubnis zum Betreiben des Leasinggeschäfts oder ggf. einer erfolgreichen Änderung der Geschäftstätigkeit abhängig ist.
München, den 31. Mai 2017 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Michael Henneberger, Wirtschaftsprüfer ppa. Stephan Kleppich, Wirtschaftsprüfer Beschluss der Gesellschafter der AXON LEASING GmbH mit Sitz in Grasbrunn (Landkreis München) Die Gesellschafter der AXON LEASING GmbH, Grasbrunn (Landkreis München), billigen den aufgestellten Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2016. Der Jahresabschluss ist somit festgestellt. Die Gesellschafter beschließen den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.
Grasbrunn (Landkreis München), den 24.07.2017 Felix Böttcher Franziska Böttcher Frederik Böttcher handelsrechtlicher Anlagespiegel zum 31.12.2016 der AXON LEASING GmbH , München-Grasbrunn (bis 04.01.2017: AXON LEASING AG)
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016AXON LEASING GmbH, München-Grasbrunn (bis 04.01.2017 AXON LEASING AG)
Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016AXON LEASING GMBH( Identifikation der Gesellschaft
GRUNDLAGEN DER RECHNUNGSLEGUNGDas Finanzierungsleasing (§ 1 Abs. 1a Nr. 10 KWG) ist als erlaubnispflichtige Finanzdienstleistung in das KWG aufgenommen. Somit unterliegt die AXON LEASING GmbH (bis 04.01.2017: AXON LEASING AG) der laufenden Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der deutschen Bundesbank. Die AXON LEASING GmbH (bis 04.01.2017: AXON LEASING AG), München-Grasbrunn, ist nach § 340 Abs. 4 Satz 1 HGB verpflichtet, einen Jahresabschluss nach den für Institute geltenden Regelungen der §§ 340ff. HGB i.V. mit der RechKredV aufzustellen. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB i.V. mit KWG sowie den ergänzenden Bestimmungen der RechKredV aufgestellt. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung werden nach dem in § 2 RechKredV kodifizierten Gliederungsschema (Formblatt 1 und Formblatt 3) aufgestellt. Um den Besonderheiten des Leasinggeschäftes Rechnung zu tragen macht die AXON LEASING GmbH (bis 04.01.2017: AXON LEASING AG) von der Öffnungsklausel des § 265 Abs. 5 HGB Gebrauch und nimmt leasingspezifische Modifikationen der RechKredV vor. Die AXON LEASING GmbH (bis 04.01.2017: AXON LEASING AG) weist in der Bilanz zum 31. Dezember 2016 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von T€ 248 aus. Dieser ist durch die Bewertung des Leasingvermögens entstanden und spiegelt nicht die tatsächliche Vermögenssituation der Gesellschaft wider. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEFür die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Barreserve und die Forderungen an Kreditinstitute werden zum Nominalbetrag bilanziert. Die Forderungen an Kunden sind zum Nominalwert aktiviert. Erkennbare Risiken sind durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Von einer pauschalen Wertberichtigung wurde abgesehen. In den Forderungen an Kunden sind in geringem Umfang Mietkaufpreisforderungen aus Eigenanteilen mit einer Laufzeit > 1 Jahr enthalten. In Anbetracht der Zinssituation werden diese Forderungen mit dem Nominalwert aktiviert und auf eine Abzinsung wegen Geringfügigkeit verzichtet. Das Leasingvermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt, die um vertragsbezogene- und ertragskongruent ermittelte planmäßige Abschreibungen gemindert wurden, wobei die Abschreibung während der Leasingdauer in voller Höhe der Anschaffungskosten vorgenommen wird. Bei Anlagenzugängen wird die Abschreibung pro rata temporis berechnet. Für sämtliche Leasingverträge verfügt der Leasinggeber über das wirtschaftliche Eigentum. Die Zurechnung der Leasinggegenstände erfolgt beim Leasinggeber. Die abnutzbaren immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der steuerlichen Grundsätze angesetzt. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Bei Anlagenzugängen wird die Abschreibung pro rata temporis berechnet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu € 150,00 werden sofort aufwandswirksam erfasst. Anlagegüter mit Anschaffungskosten im Wert von € 150,00 bis € 1.000,00 werden - in Abweichung zum Vorjahr - im Zugangsjahr gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und gem. den steuerlichen Regelungen des § 6 Abs.2a EStG über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bei dem Vorratsvermögen im Rahmen von Mietkaufverträgen erfolgt die Aktivierung der Waren zu Anschaffungskosten. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im Voraus bezahlte Aufwendungen des Folgejahres. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Rückstellungen werden für Pensionsverpflichtungen und sonstige, ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Die Pensionsrückstellungen beruhen auf versicherungsmathematischen Berechnungen nach dem Projected-Unit-Credit Verfahren unter Zugrundelegung eines Rechenzinsfußes von 4,03% p.a. (10-Jahresdurchschnitt). Entsprechend der zivilrechtlichen Vereinbarungen waren dabei keine Gehaltssteigerungen zu berücksichtigen. Es wurden die "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die übrigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und Verpflichtungen auf Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung tragen. Rückstellungen mit einer Laufzeit >1 Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben werden. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten aus regresslosen Forfaitierungen von Leasingforderungen, sowie Leasinganzahlungen und Leasingsonderzahlungen wird linear über die Vertragslaufzeit aufgelöst. Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde hinsichtlich der Positionen "Leasingaufwendungen (Kfz-Kosten)" und "Allgemeine Verwaltungsaufwendungen (Löhne und Gehälter)", sowie der Position "Sonstige betriebliche Aufwendungen (Risikovorsorge)" im Vergleich zum Vorjahr geändert. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend um gegliedert. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZForderungen an Kreditinstitute Es handelt sich bei den täglich fälligen Forderungen (T€ 269) um Bankguthaben aus Kontokorrentguthaben. Die anderen Forderungen an Kreditinstitute (T€ 3) resultieren aus Verrechnungen, die innerhalb von drei Monaten fällig sind. Die Forderungen sind unverbrieft. Forderungen an Kunden Die Kundenforderungen resultieren aus Forderungen aus fälligen Leasingraten (T€ 81), Forderungen aus Abgang Leasingvermögen/Anzahlungen (T€ 191) sowie Forderungen aus Mietkauf (T€ 29). Die Kundenforderungen sind mit T€ 279 innerhalb von drei Monaten, mit T€ 0,2 innerhalb von drei Monaten bis zu einem Jahr und mit T€ 18 zwischen einem und fünf Jahren fällig. Leasingvermögen, Immaterielle Anlagewerte, Sachanlagen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (§ 284 Abs.3 HGB, § 34 Abs.3 RechKredV, § 340 e Abs.1 HGB), der in Anlage 4 dargestellt ist. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen das Vorratsvermögen (T€ 100). Die Vorräte beinhalten Mietkaufobjekte für noch nicht in Miete gesetzte Verträge. Diese Verträge wurden innerhalb eines Monats abgewickelt. Ferner sind in dieser Position enthalten Darlehensforderungen (T€ 247), Umsatzsteuerforderungen (T€ 8), sowie Forderungen aus laufenden Verrechnungen (T€ 2). Die Forderungen mit einer Laufzeit über einem Jahr betragen T€ 247 (Vj.: T€ 300). Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Ausgewiesen werden vor dem Abschlussstichtag geleistete forfaitierte Nettoraten, die das Folgejahr betreffen (T€ 215) sowie sonstige Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen (TE 6). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich ausschließlich um Verbindlichkeiten gegenüber den Refinanzierungsbanken, die in der Phase zwischen Refinanzierungszusage und der Auszahlung des Forfaitierungsbetrages entstanden sind. Sie sind alle täglich fällig und durch Übertragung des Eigentums zu Sicherungszwecken auf die Banken gesichert. Sonstige Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten gliedern sich wie folgt:
Sonstige Verbindlichkeiten Unter dieser Position werden ausgewiesen Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten aus der Lieferung von Gegenständen des Anlagevermögens (T€ 396), Verbindlichkeiten aus Mietkauf (T€ 25), Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen (T€ 9), Verbindlichkeiten aus der Gutschrift von Leasingraten, die das Folgejahr betreffen (T€ 2), Verbindlichkeiten aus erhaltenen Kautionen (T€ 55), Verbindlichkeiten aus Rückrechnung vorzeitig ausgelaufener Leasingverträge (T€ 152), Verbindlichkeiten aus Steuern (T€ 53), Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (T€ 2) sowie Verbindlichkeiten aus sonstigen Verrechnungen (T€ 31). Passiver Rechnungsabgrenzungsposten In diese Position werden abgegrenzte Erlöse aus dem Verkauf von Leasingforderungen, sog. Forfaitierung (T€ 35.576) Leasinganzahlungen (T€ 4.562) sowie Leasingsonderzahlungen (T€ 17) eingestellt. Die Auflösung der Positionen erfolgt linear und zeitanteilig auf die Dauer des jeweiligen Leasingvertrages bezogen zugunsten des Jahresergebnisses. Die Position sonstige Abgrenzungen (T€ 7) betrifft im Geschäftsjahr erhaltene Einnahmen, die Ertrag des Folgejahres darstellten. Rückstellungen für Pensionen Die Rückstellungen für Pensionen (T€ 414) sind gebildet für Mitarbeiter. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem versicherungsmathematischen PUC Verfahren bewertet und bei einem Mitarbeiter, der weiterbeschäftigt ist, entsprechend der versicherungsmathematischen Ermittlungen aufgelöst. Andere Rückstellungen Die anderen Rückstellungen werden gebildet für die Erstellung des Jahresabschlusses, der Steuererklärungen und für die Prüfung des Jahresabschlusses (T€ 49), für Prozesskostenrisiken (T€ 25), für Rechtsberatung- und vertretung (T€ 40), für die Kosten der Aufbewahrung (T€ 14), für Kosten aus dem Personalbereich (T€ 24) sowie für zukünftige Verwaltungskosten (T€ 24). Eigenkapital/Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag In der Hauptversammlung vom 03.06.2016 wurde beschlossen den Bilanzverlust zum 31.12.2015 in Höhe von T€ 820 auf neue Rechnung vorzutragen. Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag 31.12.2016 - T€ 248. Jedoch existieren ausreichend stille Reserven, die in einer Substanzwertberechnung nachgewiesen sind, so dass eine materielle Überschuldung nicht besteht. Der ausgewiesene nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag von - T€ 248 ist aufgrund der Abschreibung der Leasinggegenstände auf die Laufzeit des Leasingvertrages entstanden. Nach der durchgeführten Substanzwertberechnung bestehen stille Reserven, die den Fehlbetrag mehr als decken. Diese werden im Zeitpunkt des Endes des Leasingvertrages durch die Verwertung des Leasinggutes aufgedeckt werden. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGLeasingerträge Die Leasingerträge beinhalten laufende nicht forfaitierte Leasingerträge (T€ 1.057), die Auflösung von passiven Rechnungsabgrenzungsposten (T€ 14.292), die Erträge aus Warenverkäufen (T€ 4) sowie der Verwertung des Leasingvermögens nach Leasingende (T€ 5.412) sowie sonstige mit dem Leasinggeschäft in Zusammenhang stehende Erträge (T€ 89). Die Umsätze werden ausschließlich im Inland getätigt. Leasingaufwendungen Diese Position beinhaltet die Anschaffungskosten gehandelter Anlagen (T€ 4), die Restbuchwerte von Anlagenabgängen des Leasingvermögens (T€ 4.096) sowie sonstige Aufwendungen aus Leasingverträgen (T€ 64). Zinserträge Die Zinserträge beinhalten Zinserträge aus laufenden Kontokorrentverhältnissen (T€ 2) sowie aus Darlehensgewährung (T€ 3). Zinsaufwendungen Die Zinsaufwendungen beinhalten Zinsaufwendungen für laufende Kontokorrentverhältnisse (T€ 9) sowie für Pensionsrückstellungen (T€ 16). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Mietkaufgeschäften (T€ 74). Die Gewinnrealisierung aus diesem Vertragstypus erfolgt bei Ingangsetzung des Vertrages. Verkaufte Mietkaufforderungen werden aufgrund der Refinanzierungsmodalitäten (regresslose Forfaitierung) in der Regel ausgebucht. Der Zinsanteil aus dem Forderungsverkauf wird mit den Erträgen verrechnet. In den anderen sonstigen betrieblichen Erträgen sind Beträge für Prozess-kostenerstattungen (T€ 60), Leistungsverrechnungen (T€ 169), Auflösungen von Pensionsrückstellungen (T€ 30), Auflösungen von Einzelwertberichtigungen (T€ 2) sowie sonstige Erträge (T€ 39) enthalten. Die Erträge werden ausschließlich im Inland erzielt. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen Diese Position gliedert sich in Personalaufwendungen (T€ 1.479) sowie andere Verwaltungsaufwendungen (T€ 1.167). Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Die Aufwendungen für Abschreibungen auf Gegenstände des Leasingvermögens belaufen sich auf T€ 13.624, die Aufwendungen für immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen auf T€ 82. Sonstige betriebliche Aufwendungen Diese Position beinhaltet die Restbuchwerte von Anlagenabgängen des Sachanlagevermögens (T€ 3), verauslagte und weiterbelastete Werbekosten (T€ 160) sowie sonstige Aufwendungen (T€ 3). Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft Diese Position beinhaltet die Risikovorsorge (T€ 10). Die Risikovorsorge wurde im Vorjahr in Höhe von T€ 2 unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. Steuern vom Einkommen und Ertrag Aufgrund des körperschaftsteuerlichen- und gewerbesteuerlichen Verlustvortrages ergibt sich für das Geschäftsjahr keine Steuerbelastung SONSTIGE ANGABENSonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) Aus Mietverträgen bestehen folgende weitere Verpflichtungen:
Unterschiedsbetrag Pensionsrückstellungen (§ 253 Abs. 6 HGB)
Haftungsverhältnisse (§§ 251,268 Abs. 7 HGB) Aus der Übereignung von Leasinggegenständen an finanzierende Banken zu Sicherungszwecken bestehen Haftungsverhältnisse für den rechtlichen Bestand und die Einredefreiheit (Verität) der verkauften Forderungen. Im Zusammenhang mit dem Verkauf von Leasingforderungen wurden Leasinggegenstände zum Restbuchwert in Höhe von T€ 39.723 übereignet. Angaben nach § 35 Abs. 1 Nr. 3 RechKredV Mit Ausnahme eines gewährten Darlehens von T€ 247 betreffen alle Bilanzpositionen und mit Ausnahme der sonstigen betrieblichen Erträge mit T€ 140 alle GuV-Positionen das Leasinggeschäft. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Einem nahe stehenden Unternehmen wurde ein Darlehen in Höhe von T€ 247 (Stand 31.12.2016) gewährt, das mit einem Zinssatz von 1% verzinst wird und ab 01.07.2015 in monatlich gleichbleibenden Annuitäten getilgt wird. Mitarbeiter (§ 285 Nr. 7 HGB) Im Durchschnitt wurden im Berichtsjahr beschäftigt:
Honorar Abschlussprüfung (§ 285 Nr. 17 HGB) Das als Aufwand für die Prüfung dieses Geschäftsjahres erfasste Honorar für die Abschlussprüfung beläuft sich auf T€ 35. Andere Leistungen werden von dem Abschlussprüfer nicht erbracht. Angabe zu latenten Steuern (§ 285 Nr. 29 HGB) Temporäre Differenzen als Grundlage der Steuerabgrenzung liegen nur für aktive latente Steuern vor. Die Gesellschaft hat von einem Aktivierungswahlrecht, wie in den Vorjahren, nicht Gebrauch gemacht. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres (§ 285 Nr. 33 HGB) Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 27.12.2016 wird die Gesellschaft formwechselnd gem. den §§ 190 ff. UmwG in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt. Schuldrechtlich und steuerrechtlich erfolgt die formwechselnde Umwandlung mit Wirkung zum 01.01.2017 0:00 Uhr. Der Formwechsel wurde mit Eintragung in das Handelsregister des Amtsgerichtes München zum 04.01.2017 wirksam. Mit Schreiben vom 26. April 2017 hat die Gesellschaft den Entwurf eines Bescheids durch die BaFin zur Anhörung erhalten. Zur Aufrechterhaltung der Erlaubnis zum Betreiben des Leasinggeschäfts strebt die Gesellschaft nun Veränderungen beim Geschäftsleiter und der Gesellschafterstruktur an, um den Bedenken der BaFin Rechnung zu tragen und hat der BaFin angezeigt, zum 01. Juni 2017 einen neuen Geschäftsführer zu bestellen. Sofern die Aufsicht trotz der geplanten Änderungen in der Geschäftsleitung und der Gesellschafterstruktur den Bescheid erlässt, ist ggf. eine Änderung der Geschäftstätigkeit notwendig. Sofern diese Änderung nicht erfolgreich umgesetzt werden kann, besteht das Risiko das die Gesellschaft mittel- bis langfristig in ihrem Bestand gefährdet ist. Mit Wirkung zum 01.06.2017 ist Herr Norbert Zinner von der Gesellschafterversammlung am 31.05.2017 zum Geschäftsführer berufen worden. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag sind nicht eingetreten. Abwendung der Überschuldung Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31.12.2016 bilanziell überschuldet, eine materielle Überschuldung liegt aber nicht vor, weil ausweislich der Substanzwertrechnung ausreichend stille Reserven im Leasingvermögen vorhanden sind. Grundkapital (bis 04.01.2017) Nach § 160 AktG wird wie folgt angegeben: Das Grundkapital beträgt € 50.000,00 und ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Das Grundkapital ist in 50.000 Inhaberaktien ohne Nennbetrag eingeteilt. Stammkapital (ab 04.01.2017) Währung und Betrag des Stammkapitals, das ab 04.01.2017 im Handelsregister eingetragen ist (Angabe gem. Art. 42 Abs.3 EGHGB): Das Stammkapital beträgt € 50.000,00 und ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Bezüge der Unternehmensorgane (§ 285 Nr. 9 HGB) Unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB unterbleiben diesbezügliche Angaben. ANGABEN ÜBER DIE MITGLIEDER DER UNTERNEHMENSORGANE (§ 285 NR. 10 HGB)bis 04.01.2017: Aufsichtsrat Hans G. Schollmeyer, selbständiger Steuerberater, München (Vorsitzender) Frederik Böttcher, kaufmännisch Angestellter bei BAY-PLAST GmbH, Poing Franziska Böttcher, kaufmännisch Angestellte bei AXON LEASING GmbH, München Vorstand Brigitte Böttcher, Vorstand, Baldham ab 04.01.2017: Aufsichtsrat Entfällt Geschäftsführung Brigitte Böttcher, Geschäftsführerin, Baldham Gewinnverwendung Die Geschäftsführerin schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzverlust des Geschäftsjahres 2016 in Höhe von insgesamt € 302.804,64 auf neue Rechnung vorzutragen.
München - Grasbrunn, den 31. Mai 2017 AXON LEASING GmbH (bis 04.01.2017: AXON LEASING AG) Brigitte Böttcher, Geschäftsführerin |
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