Greiwing logistics for you GmbH
Franz-Zebisch-Straße 13, 92637 Weiden in der Oberpfalz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wilhelm Isinger seit 6.3.2024 | Prokura |
Matthias Gehrigk seit 3.8.2018 | Geschäftsführer |
Matthias Wolfgang Geiß seit 12.9.2017 | Geschäftsführer |
Roland Greiwing seit 19.5.2006 | Geschäftsführer |
Jürgen Greiwing seit 5.8.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
J***** G******* | 5.50% |
R***** G******* | 5.50% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 89.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Greiwing logistics for you GmbHGrevenJahresabschluss zum 31. Dezember 2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023GREIWING LOGISTICS FOR YOU GMBH, GREVENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023GREIWING LOGISTICS FOR YOU GMBH, GREVEN1. Grundlagen Der Jahresabschluss der Greiwing logistics for you GmbH, Greven, (HRB 2230, Amtsgericht Steinfurt) wurde nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Im Interesse der Übersichtlichkeit wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke im Anhang aufgeführt. Dies gilt auch für Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang zu machen sind. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die wesentlichen Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden wie üblich der Reihenfolge entsprechend erläutert. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung ist nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256 HGB vorgenommen worden. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten auch Zinsen für Fremdkapital, soweit dieses der Finanzierung des Herstellungsvorgangs dient. Der einbezogene Zinsaufwand betrifft nur die Dauer der Herstellung. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten, gegebenenfalls zu niedrigeren Tageswerten, angesetzt. Alle Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die Forderungen sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken wurden gem. § 252 Abs.1 Satz 3 HGB durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert aktiviert. Die Steuerrückstellungen betreffen die noch nicht veranlagten Steuern und wurden in Höhe der zu erwartenden Steuernachzahlungen gebildet. Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Änderungen zum Vorjahr: Im Berichtsjahr wurde das Wahlrecht zur Berücksichtigung von Fremdkapitalzinsen als Herstellungskosten, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, gem. § 255 Abs. 3 S. 2 HGB erstmalig ausgeübt. Das Wahlrecht wurde ausgeübt, um ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Ertragslage besser vermitteln zu können. Bisher standen den Zinsaufwendungen im Herstellungszeitraum noch keine Erträge aus den im Bau befindlichen Anlagen gegenüber, wodurch die Ertragslage nicht den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend dargestellt wurde. Durch die Aktivierung der Fremdkapitalzinsen stehen die Fremdkapitalzinsen in Form von anteiligen Abschreibungen ab der Fertigstellung der Anlagen den Umsatzerlösen gegenüber. Im Berichtsjahr wurden insgesamt Zinsen in Höhe von 91 T€ als Herstellungskosten für Betriebsausstattung bei den Sachanlagen bzw. Anlagen im Bau aktiviert. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagespiegel. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sämtliche Forderungen haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr. Bei den Forderungen an verbundene Unternehmen handelt es sich in Höhe von 242 T€ (Vorjahr: 0 T€) um ein Darlehen und in Höhe von 4 T€ (Vorjahr: 282 T€) um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Bei den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelte es sich im Vorjahr in Höhe von 261 T€ um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von 21 T€ um Darlehen. Eigenkapital Das Stammkapital ist im Handelsregister mit 1.000.000,00 € eingetragen. Gewinnvortrag Der Gewinnvortrag entwickelte sich wie folgt:
Rückstellungen Die Gesellschaft hat zur Berechnung der Pensionsrückstellungen die projected-unit-credit-Methode gewählt. Es wurde ein Rechnungszins von 1,82 % berücksichtigt, als Sterbetafeln kamen die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zum Ansatz. Für die aktiven und ehemaligen Geschäftsführer wurden ein Rententrend von 0 % bzw. 1 % bzw. 2 % angesetzt. Weitere künftige Preis- und Kostensteigerungen wurden aufgrund der Art der Versorgungszusagen nicht berücksichtigt. Die von der Gesellschaft gebildeten Pensionsrückstellungen mit einem Erfüllungsbetrag von 1.645 T€ wurde mit dem zuzuordnenden Planvermögen verrechnet. Der verrechnete beizulegende Zeitwert dieses Planvermögens aus verpfändeten Rückdeckungsversicherungen betrug 738 T€. Die Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt 21 T€. Die sonstigen Rückstellungen stellen sich im Einzelnen wie folgt dar:
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 1.768 T€ (Vorjahr: 1.170 T€) enthalten. In Höhe von 33.693 T€ (Vorjahr: 26.044 T€) wurden die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch Sicherungsübereignung von Fahrzeugen und Maschinen sowie durch Mithaftung der Greiwing Logistic Areas GmbH & Co. KG, der Greiwing Logistic Areas II GmbH & Co. KG, der Greiwing Logistic Real Estate GmbH & Co. KG sowie der KTV Speditionsgesellschaft mbH gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten wurden in Höhe von 4.009 T€ (Vorjahr: 2.863 T€) durch Sicherungsübereignung von Aufliegern sowie durch Mithaftung der Greiwing Logistic Areas GmbH & Co. KG und der Greiwing Logistic Real Estate GmbH & Co. KG gesichert. Latente Steuern Latente Steuern werden gemäß § 274 HGB auf temporäre Differenzen zwischen handels- und steuerlichen Wertansätzen ermittelt. Aktive latente Steuern werden nur insoweit ausgewiesen, wie sie passive Steuerlatenzen übersteigen. Die passiven latenten Steuern resultieren aus Vorräten (5 T€) sowie die aktiven latenten Steuern aus Anlagevermögen (510 T€) sowie Rückstellungen (814 T€). Zum 31. Dezember 2023 betrug der Überhang der aktiven latenten Steuern 409 T€. Die latenten Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die in Deutschland im Zeitpunkt der Realisation gelten bzw. erwartet werden. Derzeit gilt ein einheitlicher Körperschaftsteuersatz von 15 % zuzüglich des Solidaritätszuschlags von 5,5 %. Unter Berücksichtigung der Gewerbesteuer ergibt sich ein Gesamtsteuersatz von 31,0 %. Zum Bilanzstichtag waren keine steuerlichen Verlustvorträge vorhanden. In Höhe der aktivierten latenten Steuern besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 S. 2 HGB. Eventualverbindlichkeiten und Haftungsverhältnisse Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten der Greiwing Logistic Areas GmbH & Co. KG in Höhe von 17.495 T€ wurde die gesamtschuldnerische Haftung übernommen. Diese Kreditmittel wurden für Gebäudeinvestitionen der Greiwing Logistic Areas GmbH & Co. KG verwendet. Zudem besteht die Mithaftung für einen genutzten Kreditrahmen für ein Kontokorrentkonto. Zur Absicherung dieser Kredite sind durch die Greiwing Logistic Areas GmbH & Co. KG auch Grundschulden an den betreffenden Immobilien gegeben worden. Zudem wurde für diese Kreditmittel die gesamtschuldnerische Haftung auch von der Greiwing Logistic Areas II GmbH & Co. KG übernommen. Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten der Greiwing Logistic Areas II GmbH & Co. KG in Höhe von 10.954 T€ wurde die gesamtschuldnerische Haftung übernommen. Diese Kreditmittel wurden für Gebäudeinvestitionen der Greiwing Logistic Areas II GmbH & Co. KG verwendet. Zur Absicherung dieser Kredite sind durch die Greiwing Logistic Areas II GmbH & Co. KG auch Grundschulden in Höhe von 13.000 T€ an den betreffenden Immobilien gegeben worden. Zudem sind diese Kreditmittel durch Grundschulden an verschiedenen Immobilien der Greiwing-Gruppe sowie Mithaftung der Greiwing Logistic Areas GmbH & Co. KG sowie der Greiwing Logistic Real Estate GmbH & Co. KG gesichert. Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten der Greiwing Logistic Real Estate GmbH & Co. KG in Höhe von 39.389 T€ wurde die gesamtschuldnerische Haftung übernommen. Diese Kreditmittel wurden für Gebäudeinvestitionen der Greiwing Logistic Real Estate GmbH & Co. KG verwendet. Zudem besteht die Mithaftung für genutzte Kreditrahmen für mehrere Kontokorrentkonten. Zur Absicherung dieser Kredite sind durch die Greiwing Logistic Real Estate GmbH & Co. KG auch Grundschulden an den betreffenden Immobilien gegeben worden. Weiterhin sind die Kreditmittel durch Mithaftung der Greiwing Logistic Areas GmbH & Co. KG sowie der Greiwing Logistic Areas II GmbH & Co. KG gesichert. Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten der KTV Speditionsgesellschaft mbH wurden Bürgschaften in Höhe von 4.873 T€ gewährt. Für finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen der KTV Speditionsgesellschaft mbH in Höhe von 3.221 T€ wurde eine Beitrittsverpflichtung erklärt. Aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse der entsprechenden Gesellschaften wird mit einer Inanspruchnahme nicht gerechnet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB Es bestehen Leasing-, Miet- und Wartungsverträge. Daraus ergeben sich mittel- bis langfristig folgende Verpflichtungen:
Daneben bestehen finanzielle Verpflichtungen aus den Mietverträgen mit der Greiwing Logistic Areas GmbH & Co. KG in Höhe von jährlich 11.063 T€, mit der Greiwing Logistic Areas II GmbH & Co. KG in Höhe von jährlich 2.100 T€, mit der Greiwing Logistic Real Estate GmbH & Co. KG in Höhe von jährlich 5.109 T€ sowie mit der Werner Bruhns Lagereigesellschaft mbH in Höhe von jährlich 589 T€. Die Mietverträge können jederzeit mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten gekündigt werden. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen gliedern sich wie folgt auf:
Die Umsatzerlöse nach Regionen gliedern sich wie folgt auf:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 2.863 T€ umfassen im Wesentlichen Erträge aus Anlagenverkäufen (888 T€), aus Zuwendungen des Bundesamtes für Güterverkehr (536 T€), aus Sachbezügen (427 T€) und aus Versicherungserstattungen (290 T€). Die periodenfremden Erträge betragen 511 T€ und resultieren aus der Auflösung von Rückstellungen sowie der Ausbuchung von Altverbindlichkeiten. Personalaufwand Unter den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung werden Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 358 T€ (Vorjahr: 363 T€) ausgewiesen. Die Erträge aus dem Planvermögen zu Pensionsverpflichtungen in Höhe von 8 T€ wurden mit den Aufwendungen für Altersversorgung verrechnet. Aufwendungen für Transport- und Logistikdienstleistungen Die Aufwendungen für Transport- und Logistikdienstleistungen durch fremde Unternehmen in Höhe von 10.165 T€ (Vorjahr: 14.405 T€) sind in der Position sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den Zinserträgen sind Erträge gegenüber Beteiligungsunternehmen in Höhe von 53 T€ (Vorjahr: 55 T€) und gegenüber verbundene Unternehmen in Höhe von 1 T€ (Vorjahr: 0 T€) enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 23 T€ (Vorjahr: 13 T€) sowie gegenüber Beteiligungsunternehmen in Höhe von 6 T€ (Vorjahr: 1 T€) enthalten. Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen beträgt 32 T€ (Vorjahr: 32 T€). Latente Steuern Der unter den Steuern vom Einkommen und Ertrag ausgewiesene Ertrag aus der Aktivierung latenter Steuern beläuft sich auf 114 T€ (Vorjahr: 33 T€). 5. Sonstige Angaben Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Beteiligungen
Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt für Abschlussprüfungsleistungen 55 T€. Geschäftsführung Die Geschäftsführung bestand im Berichtsjahr aus folgenden Herren: Jürgen Greiwing, Speditionskaufmann, Greven Roland Greiwing, Speditionskaufmann, Münster Matthias Geiß, Betriebswirt, Nordwalde Matthias Gehrigk, Dipl.-Kaufmann, Greven Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf insgesamt 1.947 T€. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der ehemaligen Mitglieder der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Mitgliedern der Geschäftsführung besteht eine Pensionsrückstellung von insgesamt 602 T€.
Greven, den 21. Juni 2024 Jürgen Greiwing Roland Greiwing Matthias Geiß Matthias Gehrigk
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023GREIWING LOGISTICS FOR YOU GMBH, GREVEN1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 nach wie vor durch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine geprägt. Auch die Energiepolitik der derzeitigen Bundesregierung machte sich im Jahr 2023 weiterhin negativ bemerkbar. Konnte in Deutschland für das Jahr 2022 noch ein Wirtschaftswachstum von 1,8 % verzeichnet werden, so schrumpfte die Wirtschaft im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 %. Gegenüber dem Vorjahr ging die Inflationsrate zwar etwas zurück, bewegte sich aber auch im Jahr 2023 weiterhin auf einem hohen Level. Auf das ganze Jahr gesehen lag die Preissteigerungsrate bei 5,9 %, die höchsten Teuerungsraten wurden in den Monaten Januar und Februar mit jeweils 8,7 % im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnet. Die Energiepreise bewegten sich im Jahr 2023 nach wie vor auf einem hohen Niveau. Der Preisindex für Sekundärenergie notierte im Jahr 2023 bei durchschnittlich 166,1 Punkten. Im Vergleich zum Vorjahr lag der Index damit zwar um rund ein Viertel (-24,6 %) niedriger, nachdem er im Jahr 2022 allerdings noch um fast zwei Drittel (+65,8 %) gestiegen war. Analog hierzu sind die durchschnittlichen Kraftstoffpreise für Diesel in Deutschland im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr zwar um 11,5 % gesunken, allerdings stiegen die Preise in 2022 im Vergleich zu 2021 um durchschnittlich 40,5 %. Insgesamt waren die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2023 nach wie vor nicht gut. In der Nachbetrachtung war die wirtschaftliche Situation in der Logistikbranche nicht von der Gesamtwirtschaft losgekoppelt. Im Jahr 2023 ging die Entwicklung im Wirtschaftsbereich Logistik um real 2,0 % im Vergleich zum Vorjahr zurück. Für 2024 erwartet der Gipfel der Logistikweisen in seinem Herbstgipfel 2023 einen weiteren Rückgang der Entwicklung der Logistikbranche um real 3,5 %. Zwar wird eine Erholung der Transportleistung um 3,5 % erwartet, dem gegenüber wird jedoch auch weiterhin mit einer Steigerung der Preiskurve gerechnet. So geht man davon aus, dass die Personalkosten weiterhin auf hohem Niveau zulegen werden. Neben den Tarifabschlüssen fallen zusätzliche indirekte Kosten für Gewinnung, Bindung und Entwicklung der Beschäftigten an. Weiterhin ist für 2024 mit deutlich höheren Mautkosten zu rechnen. 2. Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf 2.1. Geschäftsverlauf Die Gesellschaft erzielte im Jahr 2023 ein Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr von 3,7 %. Der Umsatz im Transportbereich ging mit einem Rückgang um 8,2 % gegenüber 2022 wieder in etwa auf das Niveau von 2021 zurück. Mit den meisten Kunden im Transportbereich hat die Gesellschaft einen sogenannten Dieselfloater vereinbart, der die Schwankungen des Dieselpreises auf die Fracht ausgleichen soll. Die Anpassungen erfolgen zeitversetzt, so dass die Gesellschaft ein Vorlaufeffekt von bis zu drei Monaten hat. Bei steigenden Kosten wirkt sich dieser Effekt negativ auf das Ergebnis aus. Der durchschnittliche Dieselpreis 2023 lag im positiven Bereich der Dieselfloater, wodurch ein Umsatz in Höhe von 3.723 T€ (Vorjahr 5.001 T€) aus den Dieselvereinbarungen zurückzuführen ist. Bereinigt um die Umsatzerlöse aus dem Dieselfloater belief sich der Umsatzrückgang im Transportbereich auf 6,5 %. Die Mehrkosten, die für die Bepreisung von CO 2 entstehen, werden in der Regel über die Dieselfloater Regelungen an die Kunden weitergegeben. Wo dies nicht der Fall ist, wurden Einzelfallregelungen getroffen. Zum 1. Dezember 2023 hat die Bundesregierung die LKW-Maut drastisch erhöht. Für die Lastkilometer können diese Kosten an die Kunden weitergeben werden, für alle anderen Fahrten muss das Unternehmen diese Kosten selber tragen. Die Aktivitäten im Bereich Lager und Handling wurden weiter verstärkt (+2,7 % im Vergleich zum Vorjahr). In 2023 wurde die Betriebsstätte in Ludwigshafen eingestellt. Die hierdurch entstandenen Umsatzrückgänge (-768 T€) wurden jedoch durch die neue Betriebsstätte in Wesseling (+2.511 T€) mehr als kompensiert. Der Nutzfahrzeughandel konnte Umsätze in Höhe von 10,5 Mio. € nach 3,0 Mio. € im Vorjahr erwirtschaften. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von 251,0 % zum Vorjahr. Den Umsatzerlösen im Nutzfahrzeughandel standen Wareneingänge von 9,9 Mio. € gegenüber. Die Umsatzrentabilität verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr von 0,9 % auf 0,2 %. 2.2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.2.1. Ertragslage Die Betriebsleistung aus Umsatzerlösen zuzüglich aktivierter Eigenleistungen und sonstiger betrieblicher Erträge stieg um 4,0 % von 130.488 T€ auf 135.678 T€. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr um 760 T€ gestiegen. Der Anstieg der sonstigen betriebliche Erträgen resultiert im Wesentlichen aus Zuschüssen zur Verbesserung der Energieeffizienz in Höhe von 535 T€. Der Betriebsaufwand erhöhte sich von 128.444 T€ auf 134.217 T€. Dies entspricht 98,9 % der Betriebsleistung (Vorjahr 98,4 %). Die Personalkosten stiegen um 5,9 %, insbesondere durch die Gewährung von Inflationsausgleichsprämien in Höhe von 1,8 Mio. €. In der Folge erhöhte sich die Personalaufwandsquote bezogen auf die Betriebsleistung auf 36,9 % (Vorjahr 36,1 %). Die Abschreibungen erhöhten sich aufgrund der Investitionen im aktuellen Geschäftsjahr sowie im Vorjahr von 6.482 T€ auf 7.261 T€. Im Jahr 2023 verminderten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 4.388 T€ auf 64.754 T€. Die Aufwendungen für Transport- und Logistikdienstleistungen durch Fremdunternehmer verminderten sich um 29,4 % von 14.404 T€ auf 10.165 T€. Die Fahrzeugkosten liegen um 1.979 T€ unter dem Niveau des Vorjahres, da zum einen der Fuhrpark reduziert wurde und zum anderen das Preisniveau für Kraftstoffe gesunken ist. Gegenläufig haben sich die Raumkosten um 1.520 T€, im Wesentlichen aufgrund der neu gemieteten Hallen an den Standorten Worms und Wesel, sowie die Leasingaufwendungen um 1.103 T€ erhöht. Das Betriebsergebnis betrug aufgrund dieser Entwicklungen 1.462 T€ (1,1 % der Betriebsleistung) gegenüber 2.045 T€ (1,6 % der Betriebsleistung) im Vorjahr. Das Finanz- und Beteiligungsergebnis verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr um 540 T€ auf -487 T€. Während der Zinsaufwand aufgrund des hohen Zinsniveaus sowie der gestiegenen Darlehensverbindlichkeiten um 887 T€ gestiegen ist, haben sich die Zinserträge um 539 T€ erhöht. Im Vorjahr bestanden noch Beteiligungserträge in Höhe von 192 T€ aus einer Beteiligung an einer Personengesellschaft, die in 2022 ihre Tätigkeit eingestellt hat und durch Anwachsung abgewickelt wurde. Die Zinserträge in Höhe von 881 T€ resultieren im Wesentlichen aus Darlehensgewährungen an die Greiwing Logistic Areas GmbH & Co. KG in Höhe von 17.310 T€ sowie an die Greiwing Real Estate GmbH & Co. KG in Höhe von 6.865 T€. Der Jahresüberschuss von 300 T€ blieb damit hinter den Erwartungen der Geschäftsführung zurück. Diese Entwicklung ist vor allem auf den Umsatzrückgang im Bereich der Transportleistungen sowie dem gestiegenen Zinsniveau im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. 2.2.2. Vermögens- und Finanzlage Die immateriellen Vermögensgegenstände belaufen sich auf 2.341 T€. Die Zugänge im Berichtsjahr betrafen wie bereits auch im Vorjahr im Wesentlichen die Investitionen im Rahmen des SAP-Projekts S/4 HANA Einführung. Das Sachanlagevermögen sank von 33.023 T€ auf 32.873 T€. Die Anlagenzugänge betrafen im Wesentlichen den Fuhrpark, da die Finanzierung durch Leasinggeschäfte vermindert wurde, sowie Silos am Standort Wesel. Das langfristig gebundene Vermögen verminderte sich von 43.417 T€ auf 42.682 T€ und beträgt 43,8 % (Vorjahr 45,0 %) der Bilanzsumme. Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich von 22.162 T€ auf 29.340 T€. Dieser Anstieg ist durch die Zuführung von Darlehen an die Greiwing Logistic Real Estate GmbH & Co. KG (+ 5.329 T€), Greiwing Logistic Areas II GmbH & Co. KG (+ 842 T€) und an die Greiwing Logistic Areas GmbH & Co. KG (+ 375 T€) begründet. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft ist von 43 % auf 42,8 % leicht zurückgegangen. Der Jahres Cash Flow erhöhte sich im Berichtsjahr unwesentlich um 2 T€ auf 7.562 T€ (Vorjahr 7.560 T€). 2.3 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Als wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren betrachten wir die Kundenzufriedenheit und die Mitarbeiterfluktuation. Im Rahmen unserer Dienstleistung steht die größtmögliche Kundenzufriedenheit im Vordergrund, da wir die "Qualität" unserer Leistungen als wesentlichen Erfolgsfaktor unserer Gesellschaft ansehen. Die Bewertungen unserer Leistungen durch unsere Kunden werden festgehalten und auf Verbesserungspotential analysiert. Auch im Jahr 2023 erzielte die Gesellschaft in den meisten Fällen sehr gute Kundenbewertungen. Die Mitarbeiterfluktuation war mit 30 % in 2023 erneut deutlich niedriger als der mehrjährige Branchendurchschnitt mit nahezu 35 % und ermöglicht der Gesellschaft damit eine möglichst hohe Qualität der Transport- und Lagerdienstleistungen zu erbringen. 3. Risikobericht 3.1. Allgemeine Risiken der künftigen Entwicklung Risiken bestehen aufgrund der Ukraine-Krise sowie aufgrund der Energiepolitik der Bundesregierung und den daraus entstehenden Kostensteigerungen. Die erwartete wirtschaftliche Entwicklung wird in Deutschland nach den Einschätzungen des IFO-Instituts mit einem Wachstum von lediglich 0,2 % in 2024 stagnierend bleiben. Innerhalb der Eurozone erwartet die EU ein Wachstum von 0,9 %. Somit wird die gesamtwirtschaftliche Entwicklung wohl zu keiner wesentlichen positiven Unterstützung beitragen. Für das Jahr 2025 wird in Deutschland mit einem Wachstum von 1,5 % gerechnet. Die Gesellschaft hat sämtliche Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, um den Betrieb vor Risiken zu schützen. In den ersten vier Monaten des Jahres lässt sich noch kein wesentlicher negativer Einfluss auf das Unternehmen feststellen. Direkte Währungsrisiken bestehen nicht, da alle Geschäfte in Euro abgewickelt werden. Indirekt bestehen jedoch Währungsrisiken über den Ölpreis. Der Kostenfaktor Diesel machte im Jahr 2023 17 % der durchschnittlichen Frachtkosten der Gesellschaft aus. Um die Risiken aus einer kontinuierlichen Preisspirale an den Dieselmärkten verbunden mit einem sehr hohen Spekulationsanteil einzudämmen, wurden mit den meisten Kunden die bereits erwähnten Dieselfloater abgeschlossen. Diese wurden im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise überarbeitet, sodass die Preisänderungen schneller an die Kunden weitergegeben werden. Durch das interne Forderungsmanagement, kurze Mahnrhythmen und die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland konnten Forderungsausfälle weitestgehend vermieden werden. Die Zinswende macht sich aber beim Zahlungsverhalten der Kunden deutlich bemerkbar, die Kunden nutzen die Zahlungsziele deutlich länger aus. Für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ist die Verfügbarkeit und Funktionsfähigkeit der IT-Systeme von entscheidender Bedeutung. IT-Risiken bestehen durch den möglichen Ausfall von operativen und administrativen IT-Systemen, die die Geschäftsabwicklung erheblich beeinträchtigen. Zur Begrenzung der IT-Risiken erfolgt eine laufende Bewertung existierender Gefährdungen für die Datensicherheit und die IT-Infrastruktur. Um die IT-Systeme sicher zur Verfügung stellen zu können, werden erforderliche Schutzmaßnahmen getroffen, alle relevanten IT-Dienstleister werden auf ihre Sicherungsmaßnahmen befragt und analysiert. Des Weiteren baut die Gesellschaft ein Informations-Sicherheits-Management-System auf. Um dem allgemeinen Fachkräftemangel insbesondere bei den Berufskraftfahrern entgegenzuwirken, bildet die Greiwing logistics for you GmbH in diesem Beruf aus. Die Anzahl der Auszubildenden zum Berufskraftfahrer lag Ende 2023 bei fünfzehn, im Vorjahr waren es noch zwölf Auszubildende zum Berufskraftfahrer. Neben der Ausbildung wurde mit der Kampagne "Kannste was, biste was" weiterhin erfolgreich Personalmarketing betrieben. Wirtschaftliche und rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale sind nach derzeitigem Stand nicht gegeben. 3.2. Allgemeine Chancen der künftigen Entwicklung Der Ausbau der Value-Added-Services ist eine wesentliche Chance für die Gesellschaft. Zum 1. Februar 2023 wurde das operative Geschäft am Standort Wesseling begonnen. Wesseling ist somit der achte Onsite-Standort. Im Laufe des Jahres 2024 werden die Aktivitäten am Standort Burghausen erweitert. Um den Onsite-Kunden noch bessere Angebote zu unterbreiten, wurde die Greiwing services for you GmbH, Greven, gegründet. Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Gesellschaft. Neben den klassischen Dienstleistungen darf die Greiwing services for you GmbH auch Arbeitnehmerüberlassungen anbieten. Aufgrund des erweiterten Dienstleistungsspektrums der Greiwing services for you GmbH wurde ein Auftrag der Greiwing logistcs for you GmbH für Aktivitäten am Standort Münchsmünster zum 1. Dezember 2023 vom Kunden neu an die Greiwing services for you GmbH vergeben. Die Greiwing logistics for you GmbH hat sich am Markt als Anbieter für Spezialdienstleistungen etabliert. Die Gesellschaft bietet verstärkt Dienstleistungen an, die in der Vergangenheit von ihren Kunden in Eigenregie getätigt wurden. Durch den Ausbau der einzelnen Geschäftsfelder konnte die Bekanntheit der Gesellschaft gesteigert werden und somit wird die Gesellschaft häufiger zu Kundenausschreibungen eingeladen. Im ersten Quartal 2024 wurde die Gesellschaft zu sechs Ausschreibungen eingeladen. 4. Sonstiges Die QSHE-Abteilung optimiert weiterhin alle Prozesse unter den Gesichtspunkten der Qualität, aber auch der Sicherheit, Gesundheit und des Umweltschutzes. Darüber hinaus nehmen die Aspekte der grünen Logistik und der Nachhaltigkeit einen immer höheren Stellenwert in unserem Handeln ein. Seit Oktober 2022 gibt es im Unternehmen eine Stelle die sich ausschließlich um die Themen "Nachhaltigkeit" und "Energiemanagement" kümmert. Im Jahr 2023 haben wir unsere Nachhaltigkeitsstrategie verabschiedet. Seitdem 02.01.2024 ist die Gesellschaft alleinige Gesellschafterin der KTV Speditionsgesellschaft mbH, Barby. Das Thema "Digitalisierung" steht weiter im Fokus unseres Handelns. Ein Schwerpunkt ist die Digitalisierung der Kundenanbindungen über unser SAP-System. Ein weiterer Schwerpunkt liegt darin, die internen Prozesse unter dem Aspekt der Effizienz und Ergonomie zu optimieren. In 2021 wurde das S/4 HANA Projekt gestartet. Bis zum Jahr 2026 werden sämtliche SAP-Anwendungen umgestellt und weitere Prozesse in unser ERP System integriert, hierbei wird jeder Prozess aufgenommen und optimiert. 5. Zweigniederlassungen Die Gesellschaft betreibt zum Ende des Geschäftsjahres 2023 Zweigniederlassungen an den Standorten Burghausen, Duisburg, Hamburg, Leipheim, Raunheim, Weiden, Wesel und Worms. Seit Anfang 2024 besteht eine weitere Zweigniederlassung am Standort Rheinmünster. 6. Personal Im Jahresdurchschnitt waren 1.027 (Vorjahr 1.023) Mitarbeiter beschäftigt. Aufgrund der ständigen Erweiterungen ist ein unveränderter Schwerpunkt der Personalarbeit die Beschaffung, Entwicklung und Qualifikation von Mitarbeitern und Führungskräften. Gerade die demographische Entwicklung, besonders im Bereich Berufskraftfahrer, zwingt die Gesellschaft zu innovativen Ansätzen in den Bereichen der Beschaffung und Ausbildung. Die Kompetenzen der Führungskräfte werden ständig von der Geschäftsführung an die aktuellen Gegebenheiten angepasst. Aufgrund der mittelfristigen Personalplanung wird nicht davon ausgegangen, dass sich der Frauenanteil in den Führungspositionen verändert. 7. Voraussichtliche Entwicklung Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten für das Jahr 2024 momentan eine schlechtere wirtschaftliche Entwicklung als noch im Winter 2023. Ihre Konjunkturprognose haben sie aktuell auf 0,2 % herabgesetzt, im Winter 2023 sind sie noch mit einem Wachstum der Konjunktur von 0,9 % ausgegangen. Die Inflationserwartung der Europäischen Kommission für Deutschland liegt bei 2,3 % in 2024 und bei 1,6 % in 2025. Diese Entwicklung wird sich unseres Erachtens im Jahr 2024 nicht voll auf die Entwicklung der Gesellschaft auswirken. Das Volumen der Transportleistungen wird sich verringern. Die Auslastung im Transport ist in den ersten vier Monaten des Jahres 2024 zufriedenstellend, der vorhandene Fuhrpark ist voll ausgelastet. Der Bereich Transport wird trotzdem rückläufig sein. Hierfür ist der Mangel an Fahrpersonal ausschlaggebend. In unserer Geschäftsplanung gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von einem Umsatzwachstum im Lager- und Handlingsbereich aus. Seit Anfang April 2024 verzeichnen wir einen erhöhten Auftragseingang. Zusätzlich wurde der Betrieb des Standortes Rheinmünster zum 1. Januar 2024 im Lagerbereich aufgenommen, im Dezember 2023 wurde bereits die Tätigkeit im Geschäftsfeld Onsite-Logistik gestartet. Außerdem wird die Gesellschaft zum 1. August 2024 eine weitere Onsite-Logistik-Tätigkeit in Burghausen übernehmen. Unter der Berücksichtigung dieser Umsatzprognose sieht unsere Planung eine gleichbleibende Entwicklung des Jahresergebnisses im Vergleich zu 2023 vor. Die ersten vier Monate verliefen entsprechend unseren Erwartungen, die EBITDA-Marge lag bei 7 % (i. Vj. 7,5 %). Hierbei muss man beachten, dass im Vorjahreszeitraum das Auftrag Münchmünster noch von der Gesellschaft selbst und in 2024 der Auftrag durch das Tochterunternehmen Greiwing services for you GmbH ausgeführt wurde. Die Zinssenkung im Juni 2024 wird sich noch nicht sehr positiv auf das Ergebnis der Gesellschaft auswirken. Ob es noch externe Faktoren geben wird, die das Ergebnis gefährden könnten, können wir heute noch nicht beurteilen.
Greven, den 21. Juni 2024 Jürgen Greiwing Roland Greiwing Matthias Geiß Matthias Gehrigk Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Greiwing logistics for you GmbH, Greven Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Greiwing logistics for you GmbH, Greven, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Greiwing logistics for you GmbH, Greven, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Angaben zur Frauenquote haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Angaben zur Frauenquote. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Greven, 21. Juni 2024 Horn,
Nick und Partner GmbH
Dr. Eric Sickmann, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 28. Juni 2024 festgestellt. |
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