Bosch Inspection Technology GmbHLiquidiert

Mathias-Brüggen-Straße 142, 50829 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 19175
Vorher
EISAI Machinery GmbH
Eingetragen
9.5.1989
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
der Import, Export, Vertrieb und die Herstellung von Maschinen, insbesondere von medizinischen Maschinen und Geräten;

Historie

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Management

NameRolle
Joachim Baczewski
seit 21.1.2013
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bosch Inspection Technology GmbH

(vormals: EISAI Machinery GmbH)

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2012 bis zum 31.12.2012

Bilanz zum 31. Dezember 2012

Aktiva

01.04.2012 -31.12.2012
01.04.2011 - 31.03.2012
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.172,01 21.507,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 108.316,59 134.786,00
123.488,60 156.293,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.029.752,77 1.440.962,02
2. fertige Erzeugnisse und Waren 312.749,97 723.343,97
3. geleistete Anzahlungen 138.500,01 270.900,00
1.481.002,75 2.435.205,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.343.934,84 2.425.211,63
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 105.427,83 0,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 275.994,49 173.208,94
2.725.357,16 2.598.420,57
III. Flüssige Mittel 23,50 1.408.454,06
4.206.383,41 6.442.080,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.044,89 87.545,18
4.341.916,90 6.685.918,80

Passiva

01.04.2012 -31.12.2012
01.04.2011 - 31.03.2012
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.278.229,70 1.278.229,70
II. Gewinnvortrag 464.841,18 899.944,53
III. Jahresfehlbetrag - 1.268.698,68 - 435.103,35
474.372,20 1.743.070,88
B. Rückstellungen
sonstige Rückstellungen 485.504,29 558.182,90
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.230.578,84 1.743.049,63
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 172.989,52 2.622.379,22
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.965.774,04 0,00
(davon gegen Gesellschafter € 440.513,08; Vorjahr € 0,00)
4. sonstige Verbindlichkeiten 12.698,01 19.236,17
(davon aus Steuern: € 8.927,52; Vorjahr € 0,00)
3.382.040,41 4.384.665,02
4.341.916,90 6.685.918,80

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. April 2012 bis 31. Dezember 2012

01.04.2012 -31.12.2012
01.04.2011 -31.03.2012
1. Umsatzerlöse 6.538.562,35 10.045.144,98
2. Verminderung (Vorjahr Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen - 411.209,25 139.267,33
3. sonstige betriebliche Erträge 93.892,15 57.554,87
(davon aus Währungsumrechnung € 995,96; Vorjahr € 65,29)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren - 4.039.774,90 - 4.009.334,22
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 1.052.731,37 - 3.690.546,07
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 948.330,57 - 1.441.624,81
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für unterstützung - 161.239,52 - 241.704,59
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 41.477,30 - 24.663,67
7. sonstige betriebliche Aufwendungen - 1.277.492,68 - 1.270.054,31
(davon aus Währungsumrechnung € 4.945,45; Vorjahr € 960,41)
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 32.022,27 857,14
(davon aus Abzinsung € 31.809,02; Vorjahr € 0,00)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 135,78 0,00
10. sonstige Steuern - 784,08 0,00
11. Jahresfehlbetrag - 1.268.698,68 - 435.103,35

Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr 2012

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. April bis 31. Dezember 2012 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften sowie nach den Regelungen des GmbHG aufgestellt. Sofern Erleichterungsvorschriften aufgrund der Größenkriterien anwendbar waren, wurden diese fallweise in Anspruch genommen. Ausnahme hiervon sind § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB und § 276 Satz 1 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gliederungen sind unverändert gegenüber dem Vorjahr. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte in €.

Die Beträge der einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit erfolgen Angaben im Anhang in Tausend €.

II. Grundsätze für die Währungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Anschaffungskosten beinhalten auch direkt zurechenbare Anschaffungsnebenkosten.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens zwischen 3 und 10 Jahren.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt. Abnutzbare Gegenstände werden planmäßig abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen berücksichtigen den technischen und wirtschaftlichen Werteverzehr. Sie basieren auf den zugrunde gelegten Nutzungsdauern. Soweit steuerlich zulässig, erfolgt die Abschreibung von Vermögensgegenständen, welche vor dem 1. Januar 2010 zugegangen sind, überwiegend degressiv. Für Zugänge von beweglichen Vermögensgegenständen ab 1. Januar 2010 erfolgt die planmäßige Abschreibung ausschließlich linear. Die den Abschreibungen zugrunde liegenden Nutzungsdauern betragen 3 bis 10 Jahre.

Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, sofern ihre jeweiligen Anschaffungs- oder Herstellungskosten 150 Euro nicht übersteigen. Entsprechende Anlagegegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 150 Euro und 1.000 Euro werden seit 2008 jahresweise in einem Sammelposten zusammengefasst, der über fünf Jahre abgeschrieben wird.

In den Vorräten werden Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben direkt zurechenbaren Fertigungs- und Materialkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und der eingesetzten Personalkosten gemessen in Stunden. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die Reichweite der einzelnen Teile wird hierbei berücksichtigt.

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. Geleistete Anzahlungen werden mit dem Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen.

Das in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltene Körperschaftsteuerguthaben nach § 37 Abs. 5 KStG wird seit dem 30. September 2008 über einen Zeitraum von Zehn Jahren in gleichbleibenden Jahresraten ausgezahlt; der Ansatz zum Barwert erfolgte unter Verwendung eines Rechnungszinssatzes von 3,3 % p.a..

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert.

Innerhalb der Rechnungsabgrenzungsposten wurden Vorauszahlungen für künftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt.

Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Die Posten des Eigenkapitals werden zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag und erhaltene Anzahlungen mit ihrem Nennwert angesetzt.

Bilanzierung und Bewertung der GuV Posten

Aufwendungen und Erträge werden entsprechend dem Zeitraum der wirtschaftlichen Verursachung im Jahresabschluss erfasst. Die Erfassung der Umsatzerlöse erfolgt zum Zeitpunkt des Gefahrenübergangs.

IV. Erläuterungen zu Bilanzpositionen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 37 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Vorjahr: TEUR 64).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beruhen auf Lieferungen und Leistungen.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte Stammkapital beträgt TEUR 1.278.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr ausschließlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Die übrigen Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um ein Darlehen der Robert Bosch GmbH.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen von insgesamt TEUR 486 umfassen im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen TEUR 45, auftragsbezogene Rückstellungen TEUR 272 und Gewährleistungsrückstellungen TEUR 54.

V. Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge von insgesamt TEUR 94 (Vorjahr TEUR 38) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Kostenverrechnungen an Konzernunternehmen in Höhe von TEUR 93 (Vorjahr TEUR 48).

VI. Sonstige Angaben

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Die Bosch Inspection Technology GmbH ist zu 100 % eine Tochtergesellschaft der Robert Bosch GmbH, Stuttgart.

Die Robert Bosch GmbH stellt als Mutterunternehmen zum 31. Dezember 2012 für den größten und zugleich kleinsten Konsolidierungskreis einen Konzernabschluss auf. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des Bundesanzeigers (Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Köln) eingereicht und im Bundesanzeiger bekannt gemacht.

Geschäftsführung

Im Rumpfgeschäftsjahr 2012 waren zum Geschäftsführer bestellt:

 

Herr Masao Kageyama, Tokio/Japan, Ingenieur (bis 27. Juli 2012)

 

Herr Joachim Baczewski, Yokohama/Japan, Ingenieur (ab 27. Juli 2012)

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. April bis 31. Dezember 2012 von EUR 1.268.698,68 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Köln, 08. November 2013

J. Baczewski, Geschäftsführer

Nachrichten & Medien

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