Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 304141
Vorher
Putz-Farbe-Trockenbau Ruben Peter GmbH
Eingetragen
4.2.1997
Branche
Großhandel mit AnstrichmittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und AnstrichmittelnAnbringen von Stuckaturen, Gipserei und Verputzerei
Gegenstand
die Durchführung von Maler- und Tapezierarbeiten, das Verlegen von Bodenbelägen, Trockenbau-, und der Handel mit Baustoffen aller Art sowie alle mit dem Ausbau von Gebäuden zusammenhängende Arbeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kai Hofmann
seit 18.3.2019
Geschäftsführer
Georg Michael Geier
seit 2.10.2017
Geschäftsführer
Ruben Peter
seit 30.1.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

12.40% identifiziert87.60% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Prof. Dr. sc. phil. P**** R****
12.40%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Demmelhuber GmbH
87.60%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

P**** R****
83.700 €
12.40%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ruben Peter Ausbau GmbH

Floh-Seligenthal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Geschäftsmodell

Die Ruben Peter Ausbau GmbH ist im Bereich Innenausbau sowie in der Fassadengestaltung mit ganzheitlichen Lösungen tätig. Die Leistungen umfassen alle Arbeiten - im Einzelgewerk oder als schlüsselfertige Gesamtlösung - in den Bereichen Bauelemente und Tischlerarbeiten, Bodenkonstruktionen, Komplettlösungen, Malerarbeiten, Putz- und Stuckarbeiten, Systemtrennwände sowie Trockenbausysteme. Unsere Kunden und Auftraggeber sind überwiegend aus dem öffentlichen und gewerblichen Bereich. Ein Großteil unserer Auftraggeber sind Stammkunden, mit denen wir seit vielen Jahren erfolgreich und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Daneben ist auch der Aufbau neuer Stammkunden in den genannten Bereichen stets in unserem Fokus.

Geschäftsverlauf und Lage

Entwicklung von Gesamtwirtschaft, Branche und Umsatz

"Die deutsche Wirtschaft ist wie gelähmt. Unter Unternehmen und Haushalten ist die Stimmung schlecht und die Unsicherheit hoch. Im Vergleich zu anderen großen europäischen Ländern fällt Deutschland spürbar ab [...]. In Deutschland [...] stagnierte die Wirtschaftsleistung im zurückliegenden Sommerhalbjahr, und im Schlussquartal 2023 ging sie sogar um 0,3 % zurück. Besonders kräftig schrumpfte die Wertschöpfung in der Industrie und der Bauwirtschaft. Die Unternehmen klagten vor allem über einen Mangel an Aufträgen. [...] Stützend für die Konjunktur war lediglich der private Konsum. Die Inflation sinkt seit nunmehr einem Jahr zügig und erreichte im Februar mit 2,5 % den niedrigsten Wert seit Juni 2021. Gleichzeitig steigen die Lohneinkommen mit kräftigen Raten. Damit kehrte die Kaufkraft zurück [...]. Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin. Die Auftragslage hat sich in allen Wirtschaftsbereichen bis zuletzt verschlechtert und der Auftragsbestand wird mehrheitlich als zu gering beurteilt." (Quelle: ifo Institut, ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024, 2/2024 vom 6. März 2024, Seiten 1-2). Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Verbindung mit der geldpolitischen Straffung belasteten nach wie vor zinsabhängige Investitionen nicht nur im privaten Wohnungsbau, sondern eben auch im Gewerbebau.

Der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) bewertet das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 wie folgt: "Das schwache Konjunkturumfeld beeinträchtigte im vergangenen Jahr die Umsatzentwicklung in der deutschen Holzindustrie deutlich. Der Branchenumsatz verringerte sich 2023 gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 10,6 Prozent auf 40,4 Milliarden Euro. Ausschlaggebend für den zweistelligen Umsatzrückgang war die Entwicklung in Schlüsselbranchen. Die Branche der Holzverpackungen, hierzu gehören u.a. Paletten [...], wird [...] als Frühindikator für Wirtschaftstrends betrachtet. Der starke Umsatzrückgang in diesem Bereich bereitet daher besondere Sorge mit Blick auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung." Mit Blick in die Politik und die Zukunft führt der Verband weiter aus: "Die Umsatzentwicklung in der Holzindustrie muss [...] ein Weckruf an die Politik sein, die durch bessere Rahmenbedingungen für ein günstigeres Umfeld sorgen kann. Wir benötigen weniger regulatorische Lasten und mehr Anreize für Investitionen in klimafreundliches Wachstum. Klimafreundliche Investitionen [...] können für grünes Wachstum am Standort Deutschland sorgen, wenn Wachstums-Bremsen gelöst werden. Andernfalls droht eine Abwärtsspirale." (Quelle: HDH, Pressemitteilung vom 20.02.2024)

Trotz dieser gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Herausforderungen ist es uns gelungen, unsere für das Geschäftsjahr 2023 prognostizierten Ziele sowohl im Umsatz bzw. der Gesamtleistung als auch beim operativen Ergebnis (EBIT) zu erreichen. Unter den gegebenen und von uns nicht beeinflussbaren Rahmenbedingungen sind wir mit den erwirtschafteten Ergebnissen insgesamt sehr zufrieden.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind abrechnungsbedingt von TEUR 20.316,1 im Vorjahr 2022 auf TEUR 34.904,0 im Geschäftsjahr 2023 deutlich angestiegen. Auch die Gesamtleistung - definiert als Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung und anderen aktivierten Eigenleistungen - hat sich um 6,5 % auf TEUR 32.663,3 im Geschäftsjahr 2023 erhöht.

Entsprechend dem Anstieg der Gesamtleistung des Unternehmens ist auch der Materialaufwand, insbesondere die Aufwendungen für bezogene Leistungen, um 7,5 % auf TEUR 24.794,5 angestiegen. Aufgrund von Lohn- und Gehaltssteigerungen und der Auszahlung von Inflationsausgleichsprämien ist der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2023 um 4,9 % auf TEUR 4.751,4 angestiegen.

Insgesamt lag das EBIT im Geschäftsjahr 2023 bei TEUR 1.064,9 bzw. 3,6 % der Gesamtleistung und damit sowohl im Rahmen unserer Prognosen für dieses Jahr als auch in etwa auf dem Niveau des ohnehin schon starken Vorjahresergebnisses.

Aufgrund des im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 60,3 deutlich gestiegenen Finanzergebnisses, was im Wesentlichen auf die Veränderung des allgemeinen Zinsniveaus zurückzuführen ist, liegt das Ergebnis vor Steuern mit TEUR 1.122,4 leicht über dem Vorjahresvergleichswert.

Finanzlage

Das Unternehmen konnte seine Kapital- und Finanzbasis im Geschäftsjahr 2023 erneut auf hohem Niveau stabil halten. Auch in diesem Jahr arbeitete das Unternehmen im operativen Geschäft ohne kurzfristige Bankfinanzierungen.

Die Ziele unseres Finanzmanagements konnten auch unter den bereits erläuterten Heraus-forderungen vollumfänglich erfüllt werden. Die von den Banken zur Verfügung gestellten Kontokorrentrahmen wurden im Geschäftsjahr erneut nicht beansprucht, sichern aber etwaigen Bedarf in der Zukunft belastbar ab. Aval-Linien stehen jederzeit und in ausreichendem Umfang zur Verfügung.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2023 um 6,0 % bzw. TEUR 482,3 erhöht. Auf der Aktivseite sind im Wesentlichen die Vorräte um TEUR 1.001,6 zurückgegangen, während die liquiden Mittel um TEUR 1.932,4 deutlich auf TEUR 5.240,4 zum Bilanzstichtag angestiegen sind. Auf der Passivseite hat sich im Wesentlichen das Eigenkapital durch das Jahresergebnis 2023 erhöht.

Durch das im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete Ergebnis und durch die bereits erläuterte Erhöhung der Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote von 52,8 % im Vorjahr 2022 auf 55,5 % im Geschäftsjahr 2023 deutlich erhöht. Die Eigenkapitalquote liegt damit bereits über viele Jahre stabil über dem Branchendurchschnitt. Gerade in unsicheren gesamtwirtschaftlichen Zeiten dient die hohe Eigenkapitalausstattung der Risikovorsorge und fungiert als sehr solide Basis für die weitere positive Geschäftsentwicklung und die Umsetzung der strategischen Ziele.

Personal- und Sozialbereich

Im Geschäftsjahr waren im Sinne von § 267 Abs. 5 HGB 72 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt. Die Arbeitsmarktsituation bzw. der Fachkräftemangel vor allem im Bau- und Ausbaugewerbe ist nach wie vor sehr angespannt und der Personalengpass ist auf allen Unternehmensebenen konkret. Gerade auch im gewerblichen Bereich wird es zunehmend schwieriger, geeignete Fachkräfte zu finden. Ein wesentlicher Baustein im Bereich der nachhaltigen Mitarbeiterakquise war, ist und wird die eigene Ausbildung sein.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ausdrücklich und besonders bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und unseren Führungskräften für die außergewöhnliche Loyalität und Verbundenheit zum Unternehmen, die sich in unserem Geschäftserfolg wiederfindet. Diese bemerkenswerte Leistungs-bereitschaft hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir unsere Ziele im Geschäftsjahr 2023 auch tatsächlich erreichen konnten.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit

Nachhaltiger Umwelt- und Klimaschutz sowie Ressourceneffizienz sind für uns wichtige Unternehmensziele. Wir halten uns deshalb an die geltenden Gesetze, Vorschriften und sonstigen Regeln des Umweltschutzes bzw. des Schutzes der Lebensgrundlagen. Insbesondere verpflichten wir uns mit Blick auf die gesetzlich bestehenden Sorgfaltspflichten in der Lieferkette zur Einhaltung der insoweit zu beachtenden internationalen Übereinkommen (Stockholmer Übereinkommen über persistente organische Schadstoffe von 2004, Minamata-Übereinkommen von 2017, Basler Übereinkommen von 1989, etc.) und zum konfliktfreien Erwerb von Rohstoffen wie Mineralien, Erzen und mit entsprechenden Rohstoffen legierten Metallen. Gleiches fordern wir uneingeschränkt von unseren Geschäftspartnern.

Bei der Erbringung unserer Leistungen achten wir darauf, dass alle hiervon ausgehenden Auswirkungen auf Umwelt und Klima so gering wie möglich gehalten werden und unsere Produkte einen positiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. Jeder Mitarbeiter trägt dabei die Verantwortung, die natürlichen Ressourcen schonend zu behandeln und durch sein individuelles Verhalten zum Schutz von Umwelt und Klima beizutragen.

Chancen- und Risikobericht

Unsere unternehmerischen Risiken und die Risikostruktur haben sich gegenüber den Vorjahren nicht wesentlich verändert, durch bereits berichteten negativen Entwicklungen in der Gesamtwirtschaft und insbesondere in der Baubranche jedoch in einigen Bereichen verschärft. Neben diesen gesamt-wirtschaftlichen und branchenbezogenen Risiken bestehen eine Vielzahl von individuellen Projekt-, Organisations-, Rechts- und Marktrisiken. Diese Risiken können, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und durch geeignete Maßnahmen beseitigt oder wenigstes abgeschwächt werden, das Unternehmen in seinem Bestand gefährden.

Risiken

Die Bonitäts- und Zahlungsausfallrisiken sind unverändert sehr hoch, insbesondere wenn Geschäftspartner Probleme beim Abschluss von Nach- und Refinanzierungen haben oder - direkt oder indirekt - von der finanziellen Schieflage und den Insolvenzen einiger Unternehmen in der Braubranche betroffen sind. Die Zahlungsmoral von Teilen unserer Auftraggeber ist risikobehaftet. Lange Debitorenlaufzeiten - insbesondere bei Auftraggebern der öffentlichen Hand oder bei ausländischen Kunden - stellen ein Liquiditätsrisiko dar.

Das Streit- und Konfliktpotential im Projektgeschäft ist immer noch hoch. Projektunterbrechungen- oder -störungen durch gerissene oder unterbrochene Lieferketten und gestoppte Ausbauprojekte führen zu einem erhöhten Terminrisiko und folgenden Rechtsstreitigkeiten. Damit folgen auch stark steigende Rechts- und Beratungskosten. Dies birgt zudem ein Risiko von hohen Forderungsausfällen, verbunden mit Kosten für die laufende Bearbeitung und bildet damit ein wesentliches Ertragsrisiko.

Montagekapazitäten von Zulieferern und Nachunternehmen in der von uns geforderten sehr hohen Qualität sind knapp oder nicht zum notwendigen Zeitpunkt verfügbar. Es können Qualitätsthemen, Terminrisiken sowie Preis- und Vertragsrisiken entstehen, welche sich in Summe auch im Gesamtunternehmen ergebnisbelastend auswirken können.

Im Personalbereich ergeben sich Risiken aus dem zunehmenden Mangel an qualifizierten Arbeits-kräften. Es besteht das Risiko, dass Projekte oder auch übergeordnete strategische Themen nur bedingt oder zeitversetzt angegangen werden können, weil entsprechendes Personal fehlt.

Gesetzliche Rahmenbedingungen und regulative Beschränkungen im In- und Ausland, verbunden mit mehr Bürokratie und Haftungsrisiken, verändern und verschärfen sich permanent. Häufig hat dies auch rückwirkende Auswirkung und damit sind die daraus entstehenden Risiken nur schwer beherrschbar.

Aufgrund der Rahmenbedingungen in der (Aus-)Baubranche stellen wir - noch intensiver als in den vorherigen Jahren - einen erheblichen Preisdruck besonders im Standardgeschäft fest. Weil derzeit die dringend notwendigen Impulse für die Baubranche aus der (Geld-)Politik immer noch fehlen, ist eine spürbare Erholung der Baukonjunktur und ein Anstieg der Nachfrage nach Bauleistungen noch nicht absehbar. Der Wettbewerb um die weniger verfügbaren Bauprojekte wird auch im Geschäftsjahr 2024 enorm hoch und kräftezerrend sein.

Durch unvorhersehbare Einzelereignisse, wie z. B. durch die Corona-Pandemie oder den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, können sich zudem in kürzester Zeit spürbare Auswirkungen auf Lieferketten oder durch notwendige Schutz- und Vorbeugemaßnahmen, wie z. B. Quarantäne, erhebliche Einschränkungen des Geschäftsbetriebes, verbunden mit Ertragsausfällen und Kostenbelastungen ergeben. Zudem können derartige Ereignisse auch die gesamtwirtschaftliche Lage unvorhergesehen noch weiter belasten und Investitionstätigkeiten stoppen oder dazu führen, dass Baumaßnahmen verschoben werden, also sich Auslastungs- und Beschäftigungsrisiken ergeben, welche sich unmittelbar negativ auf das Ergebnis unseres Unternehmens auswirken.

In den vergangenen Jahren haben Risiken im Zusammenhang mit Cyberkriminalität, Betrug im Zahlungsverkehr und der allgemeinen IT-Sicherheit deutlich zugenommen. Wir haben nahezu alle Abläufe und Prozesse optimiert und digitalisiert und unsere Mitarbeiter sind mit modernstem IT-Equipment ausgestattet. Die sehr schnell zunehmende Komplexität und Vielfalt an verwendeter Soft- und Hardware bietet - trotz aller Risikominimierungsmaßnahmen - eine wachsende Angriffsfläche für Cyber-Attacken, die im Schadenfall mit entsprechenden finanziellen und reputativen Einbußen verbunden sind.

Risikomanagement

Wir begegnen den beschriebenen Risiken durch Evaluierung, Beratung durch Experten und rollierendes Projektcontrolling mit Echtzeitbetrachtung. Ein straffes Forderungs- und Debitorenmanagement ist Grundlage zur Sicherstellung der laufenden Liquidität. Alle Kunden, insbesondere Neukunden, werden einer intensiven Bonitätsprüfung unterzogen. Vorfinanzierungsrisiken und Forderungsausfallrisiken werden identifiziert und durch Kreditversicherungen oder Bürgschaften abgesichert. Vollständig ausschließen lassen sich die o. g. Risiken jedoch nicht.

Risiken aus der betrieblichen Tätigkeit sind in ausreichendem Umfang durch Versicherungen abgedeckt.

Chancen

Wie in den Vorjahren setzen wir uns im Unternehmen systematisch mit Chancen und Potentialen auseinander.

Unser Unternehmen bietet Kunden, Bauherrn und Geschäftspartnern seit fast 125 Jahren maßgeschneiderte Leistungen und Lösungen in der gesamten Breite und in allen Aufgabenfeldern des Innenausbaus von Gebäuden. Wir sehen weiterhin Wachstumschancen bei Kunden und Auftraggebern, die eine Gesamtlösung für ihre Projekte suchen. Hier bieten wir ein hervorragendes Leistungsportfolio an.

Wir haben nahezu alle Abläufe und Prozesse optimiert und digitalisiert, gerade in der Kommunikation mit Kunden und intern im Unternehmen. Das bietet deutliche Chancen für verbesserte Projekt-ergebnisse, sowohl qualitativ als auch quantitativ. Wir werden auch weiterhin an den relevanten Themen und Prozessen arbeiten und diese vorantreiben. Wir begreifen dies als Chance, uns für die Zukunft noch effizienter aufzustellen.

Die Umsetzung unserer Strategie größerer Markt- und Kundennähe in den Regionen zeigt nachhaltige Erfolge. Es ergeben sich Chancen in einer konsequenten Weiterverfolgung dieser Strategie.

Die gesamtwirtschaftlichen und die branchenbezogenen Rahmenbedingungen führten und führen zu Marktverschiebungen. Hier ergeben sich Chancen und Potentiale aufgrund unserer bilanziellen Stärke, wirtschaftlichen Substanz und unseren starken Liquiditätsreserven.

Prognosebericht

Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin: Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand, andauernde Streiks. Alles in allem dürfte die Wirtschaftsleistung im laufenden Quartal [Q1/2024] ihren Rückgang zunächst fortsetzen und um 0,1 % im Vergleich zum Vorquartal sinken. Zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung dürfte es erst in der zweiten Jahreshälfte kommen. Insgesamt wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr [2024] nur um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Im kommenden Jahr [2025] wird die Wirtschaftsleistung dann um 1,5 % zulegen. (Quelle: ifo Institut, ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024, 2/2024 vom 6. März 2024, Seiten 2-4)

Im Markt - also bei unseren Kunden, Geschäftspartnern und auch bei uns - ist viel Bewegung. Das bietet uns vielfältige Chancen, die wir mit unserer darauf abgestimmten Unternehmensstrategie nutzen möchten. Unser Auftragsbestand zum Jahresbeginn 2024 ist quantitativ und qualitativ auf einem sehr gutem Niveau. Unter Berücksichtigung der bekannten gesamtwirtschaftlichen und insbesondere der branchenbezogenen eher schwierigen Rahmenbedingungen fokussieren wir uns weiterhin auf die richtige Projektauswahl sowie die Mitarbeiterbindung in unseren erfahrenen Projektteams, um die Ergebnissituation auf gleichbleibendem Niveau zu halten.

Für die Prognose wird unterstellt, dass sich die im März 2024 vorherrschenden und herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und deren Ursachen zumindest nicht weiter verschärfen. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einer Gesamtleistung von rund 32,5 Mio. € und einer positiven EBIT-Marge von ca. 3 % bis 4 %.

Sollten sich eine oder mehrere Annahmen abweichend entwickeln, so können die tatsächlichen Ergebnisse im Geschäftsjahr 2024 deutlich - in beide Richtungen - von der o.g. Prognose abweichen.

 

Floh-Seligenthal, 13. Mai 2024

Ruben Peter, Geschäftsführer

Georg Geier, Geschäftsführer

Kai Hofmann, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 547,58 10,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 641.579,82 657.280,86
2. technische Anlagen und Maschinen 62.908,02 65.154,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 313.120,45 1.017.608,29 323.949,90
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. Genossenschaftsanteile 8.597,77 8.070,95
3. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 131.980,87 165.578,64 130.609,46
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 313.559,95 1.315.208,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.308.416,66 1.741.774,70
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.240.379,25 3.308.015,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 23.960,22 12.773,33
SUMME AKTIVA 8.070.050,59 7.587.847,82

Passiva

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 675.000,00 675.000,00
II. Kapitalrücklage 722.627,35 722.627,35
III. Gewinnvortrag 2.409.613,31 1.931.481,26
IV. Jahresüberschuss 674.006,93 678.132,05
4.481.247,59 4.007.240,66
B. Rückstellungen 982.918,37 952.806,75
C. Verbindlichkeiten 2.604.694,63 2.627.800,41
- davon aus Steuern in EUR: 551.858,05 (825.906,43)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit in EUR: 24.930,29 (16.566,90)
D. Passive latente Steuern 1.190,00 0,00
SUMME PASSIVA 8.070.050,59 7.587.847,82

Hinweis nach § 328 Absatz 1a Satz 2 HGB:

Der erteilte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Im Rahmen der Offenlegung wurden die Erleichterungsvorschriften des § 327 HGB in Anspruch genommen.

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2023 2022
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 8.558.806,23 8.399.830,71
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.780.661,36 -3.637.051,39
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -970.768,29 -4.751.429,65 -924.156,74
- davon für Altersversorgung in EUR: -30.195,53 (-30.029,37)
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -167.609,34 -172.821,63
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.574.799,06 -2.426.895,40
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 59.415,36 6.808,20
- davon aus verbundenen Unternehmen in EUR: 11.177,23 (1.114,51)
- davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in EUR: 2.200,00 (2.950,00)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.969,34 57.446,02 -9.614,65
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -339.564,86 -505.411,82
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern in EUR: -1.190,00 (0,00)
8. Ergebnis nach Steuern 782.849,34 730.687,28
9. sonstige Steuern -7.047,00 -7.732,00
10. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -101.795,41 -44.823,23
11. Jahresüberschuss 674.006,93 678.132,05

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Ruben Peter Ausbau GmbH hat ihren Sitz in Floh-Seligenthal und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Jena (HRB 304141).

Der vorliegende Jahresabschluss erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabeerleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Vermögensgegenstände werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu netto EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und sonstigen Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten, die im Festwert gem. § 240 Abs. 3 HGB erfasst werden.

Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens.

Des Weiteren werden die unfertigen Erzeugnisse nach der retrograden Bewertungsmethode ermittelt. Ausgehend vom Verkaufspreis werden der Gewinnaufschlag sowie die Vertriebs- und Verwaltungskosten abgezogen.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlich-keiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Bewertungsmethode der Rückstellung für Gewähr-leistungsverpflichtungen wurde auf einen Konzerneinheitlichen Standard angepasst.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgt mit dem Kurs am Entstehungstag bzw. bei Fremdwährungsforderungen mit dem am Bilanzstichtag höheren Stichtagskurs (Briefkurs) mit der Folge eines niedrigeren und bei Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren Stichtagskurs (Geldkurs) mit der Folge eines höheren Stichtagswerts.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs in der Anlagenentwicklung dargestellt.

Umlaufvermögen

Innerhalb der Vorräte werden die erhaltenen Anzahlungen in Höhe von TEUR 30.734,2 gem. § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 5,2 (Vj. TEUR 3,2) eine Restlaufzeit größer einem Jahr.

In den Forderungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 93,3 (Vj. TEUR 333,9) enthalten.

Eigenkapital

Das Stammkapital von EUR 675.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Pensionsrückstellungen

Die Bewertung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet.

Folgende weitere Annahmen liegen der Bewertung zugrunde:

Rechnungszinssatz p.a.: 1,82 % (10-Jahres-Durchschnitt 2)
Rechnungszinssatz p.a.: 1,74 % (7-Jahres-Durchschnitt 3)
Gehaltstrend p.a.: 0,00 %
BBG-Trend p.a.: 0,00 %
Rententrend: 0,00 %

Der Rechnungslegungshinweis IDW RH FAB 1.021 wurde nicht angewendet.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 95,00 und unterliegt in voller Höhe der Ausschüttungssperre des § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen, Personalkosten, Prozessrisiken, Insolvenzplan Rückstellung sowie Abschluss- und Prüfungskosten.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

31.12.2023 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten 2.604,7 2.404,7 200,0 0,0
Vorjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten 2.627,9 2.427,9 200,0 0,0

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind insgesamt durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert.

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 95,5 (Vj. TEUR 30,7) enthalten.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne § 251 HGB haben zum Bilanzstichtag nicht bestanden.

Latente Steuern

Die passiven latente Steuern betragen am 31.12.2023 EUR 1.190,00. Davon wurden im laufenden Wirtschaftsjahr EUR 1.190,00 zugeführt.

Gewinn und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 3 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 5 enthalten, die das Geschäftsjahr 2018 betreffen. Weiterhin sind Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 199,0 in den sonstigen Erträgen enthalten.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die zum 31.12.2023 bestehen sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 578,0 beinhalten im wesentlichen KfZ-Leasingverträge und Mietverträge für die Bürogebäude.

Arbeitnehmer

In 2023 waren im Unternehmen durchschnittlich 72 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 1 gewerblicher.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte bei Herrn Ruben Peter, Floh-Seligenthal (ausgeübter Beruf: Malermeister und Geschäftsführer), Herrn Georg Geier, Pleiskirchen (ausgeübter Beruf: Staatlich geprüfter Betriebswirt und Geschäftsführer) und Herrn Kai Hofmann, Gotha (ausgeübter Beruf: Dipl. Bauingenieur und Geschäftsführer).

Konzernzugehörigkeit

Die Ruben Peter Ausbau GmbH gehört zum Konzernkreis der Demmelhuber GmbH, Pleiskirchen, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Der kleinste Konsolidierungskreis nach § 285 Nr. 14a HGB besteht hinsichtlich des Teilkonzernkreises der Baierl & Demmelhuber Hoch- und Ausbau GmbH, Töging.

Anteilsbesitz

An den nachfolgend aufgeführten Unternehmen besteht ein Anteilsbesitz von mindestens 20 %:

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital in % Eigenkapital in Tsd. Jahresergebnis Geschäftsjahr
Peter Ausbau GmbH 100,0 72,2 8,1 2023

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

Vorschlag über die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Kriegs waren bereit in diesem Jahresabschluss bekannt und berücksichtigt. Insoweit erübrigen sich weiter Ausführungen.

 

Floh-Seligenthal, den 13. Mai 2024

Herr Ruben Peter

Herr Georg Geier

Herr Kai Hofmann

Anlagenspiegel vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
31.12.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.308,62 2.186,38 19.672,01 2.822,99
20.308,62 2.186,38 19.672,01 2.822,99
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 793.108,37 0,00 0,00 793.108,37
Technische Anlagen und Maschinen 123.787,77 13.858,98 1.426,20 136.220,55
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 759.126,26 123.365,10 39.911,62 842.579,74
1.676.022,40 137.224,08 41.337,82 1.771.908,66
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
Genossenschaftsanteile 8.070,95 526,82 0,00 8.597,77
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 130.609,46 1.371,41 0,00 131.980,87
163.680,41 1.898,23 0,00 165.578,64
1.860.011,43 141.308,69 61.009,83 1.940.310,29
ABSCHREIBUNGEN
31.12.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.298,11 1.639,80 19.662,50 2.275,41
20.298,11 1.639,80 19.662,50 2.275,41
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 135.827,51 15.701,04 0,00 151.528,55
Technische Anlagen und Maschinen 58.633,27 16.104,46 1.425,20 73.312,53
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 435.176,36 134.164,04 39.881,11 529.459,29
629.637,14 165.969,54 41.306,31 754.300,37
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
649.935,25 167.609,34 60.968,81 756.575,78
BUCHWERTE
31.12.2022 31.12.2023
EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10,51 547,58
10,51 547,58
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 657.280,86 641.579,82
Technische Anlagen und Maschinen 65.154,50 62.908,02
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 323.949,90 313.120,45
1.046.385,26 1.017.608,29
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
Genossenschaftsanteile 8.070,95 8.597,77
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 130.609,46 131.980,87
163.680,41 165.578,64
1.210.076,18 1.183.734,51

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

an die Ruben Peter Ausbau GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ruben Peter Ausbau GmbH, Floh-Seligenthal - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ruben Peter Ausbau GmbH, Floh-Seligenthal für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahres-abschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Erfurt, den 14. Mai 2024

ETG Schneider & Zien GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Danny Oppermann, Wirtschaftsprüfer

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