Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 77591
Vorher
Striko Westofen Beteiligungs GmbH
Eingetragen
8.12.2006
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Heizkörpern für ZentralheizungenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
die Entwicklung, Konstruktion, Herstellung und der Vertrieb von industriellen Öfen, Feuerungen, gießereitechnischen und wärmetechnischen Anlagen, die Herstellung und der Vertrieb von Zubehör und Ersatzteilen sowie die Übernahme von Handelsgesellschaften für Unternehmen aus dieser oder einer ähnlichen Branche. Insbesondere vom Unternehmensgegenstand umfasst sind: -das Halten und die Verwaltung von Beteiligungen und beteiligungsähnlichen Rechten an anderen Personen- und Kapitalgesellschaften im In- und Ausland und alle damit in Zusammenhang stehenden Geschäfte, - die Steuerung und Koordination der Geschäftstätigkeit der direkten und indirekten Beteiligungsgesellschaften sowie Erbringung von damit in Zusammenhang stehenden entgeltlichen Dienstleistungen gegenüber diesen Gesellschaften; die Unterstützung der direkten und indirekten Beteiligungsgesellschaften durch Erbringung weiterer entgeltlicher Leistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Peter Reuther
seit 1.3.2018
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Norican Group ApSDNK
100.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Germany
3.075 €
3.08%
mit dem Sitz in Gummersbach
Germany
1.825 €
1.82%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

StrikoWestofen GmbH

Wiehl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

HRB 77591, Registergericht Köln

Bilanz zum 31.12.2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.264.930,71 4.231.056,71
3.264.930,71 4.231.056,71
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 28.445,82 12.596,73
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 118.475,30 105.409,65
146.921,12 118.006,38
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.113.349,74 4.113.349,74
7.525.201,57 8.462.412,83
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Erzeugnisse 1.681.775,12 1.115.226,56
- Erhaltene Anzahlungen -829.041,20 0,00
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 688.098,15 526.614,14
3. Geleistete Anzahlungen 25.281,00 23.155,50
1.566.113,07 1.664.996,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.336.879,30 5.837.890,76
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.298.683,18 2.801.301,95
3. Sonstige Vermögensgegenstände 547.259,75 396.455,19
10.182.822,23 9.035.647,90
III. Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.496.081,71 5.262.403,97
16.245.017,01 15.963.048,07
C. Rechnungsabgrenzungsposten 439.065,21 86.308,98
24.209.283,79 24.511.769,88

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 1.712.783,96 1.712.783,96
1.812.783,96 1.812.783,96
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen
Verpflichtungen 2.039.504,00 2.098.992,00
2. sonstige Rückstellungen 2.963.296,42 2.990.252,23
5.002.800,42 5.089.244,23
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.272.423,95 7.374.159,38
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 699.016,86 440.360,10
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen- 10.792.302,87 9.026.428,90
4. Sonstige Verbindlichkeiten 629.955,73 768.793,31
17.393.699,41 17.609.741,69
24.209.283,79 24.511.769,88

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

01.01.2023 - 31.12.2023 01.01.2022 - 31.12.2022
1. Umsatzerlöse 42.120.150,36 32.201.143,29
2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 728.032,57 -598.932,26
3. sonstige betriebliche Erträge 893.370,53 1.373.392,40
- davon aus Währungsdifferenzen: T€ 635 (VJ: T€ 1.057)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 25.731.083,20 17.959.570,91
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.354.472,26 3.796.534,35
27.085.555,46 21.756.105,26
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.811.777,85 4.425.932,75
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 905.117,50 791.589,66
- davon für Altersversorgung: T€ 3 (VJ: T€ 0)
5.716.895,35 5.217.522,41
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 1.031.052,56 1.011.709,71
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.771.386,31 6.282.993,83
- davon aus Währungsdifferenzen: T€ 743 (VJ: T€ 952)
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 257.953,61 96.851,22
- davon aus verbundene Unternehmen: T€ 153 (VJ: T€ 73)
- davon aus der Abzinsung T€ 16 (VJ.: T€ 0)
9. Erträge aus Beteiligungen 1.023.718,76 5.174.524,00
- davon aus verbundene Unternehmen: T€ 1.024 (VJ: T€ 5.175)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 151.121,94 228.791,65
- davon an verbundene Unternehmen: T€ 21 (VJ: T€ 133)
- davon aus der Abzinsung: T€ 0 (VJ: T€ 17)
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 154.310,19 355.880,76
12. Ergebnis nach Steuern 3.112.904,02 3.393.975,03
13. Sonstige Steuern 591,31 952,39
14. aufgrund von Gewinnabführungsverträgen abgeführte Gewinne 3.112.312,71 3.393.022,64
- davon an verbundene Unternehmen: T€ 3.112 (VJ: T€ 3.393)
15. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag (-) nach Ergebnisabführung 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Hinweise und formale Darstellung

Die StrikoWestofen GmbH hat ihren Sitz in Wiehl und ist eingetragen in das Handelsregister B beim Amtsgericht Köln unter Nummer 77591. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die im Rahmen einer Verschmelzung (2013) übernommenen Vermögensgegenstände Unternehmensmarke, Kundenstamm sowie Technologie Dosieröfen und Technologie Schmelzöfen haben eine (ursprüngliche) planmäßige Nutzungsdauer zwischen 15 und 25 Jahren. Die im Rahmen der vorgenannten Verschmelzung erworbene Basistechnologie unterliegt im Zeitablauf nur unwesentlichen Änderungen. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Entgeltlich erworbene Software wird planmäßig über drei bis fünf Jahre abgeschrieben.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer der technischen Anlagen liegt zwischen drei und zehn Jahren und bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen drei und 16 Jahren. Investitionen in Mietgebäude werden planmäßig über zehn bis 20 Jahre abgeschrieben. Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 250,00 werden im Zugangsjahr gemäß § 6 Abs. 2a EStG im Aufwand erfasst. Liegt der Wert der Vermögensgegenstände zwischen € 250,00 und € 1.000,00 wird nach § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten eingerichtet; dieser wird im Jahr der Bildung sowie den folgenden vier Jahren gewinnmindernd aufgelöst.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Eine Abschreibung erfolgt, sofern eine Wertminderung als dauerhaft angesehen wird. Bei der Einschätzung der Werthaltigkeit stützt sich die Gesellschaft auf aktuelle Geschäftsentwicklungen der Finanzanlagen bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Handelswaren wurden mit den gleitenden Durchschnittspreisen bzw. zu niedrigeren letzten Einstandspreisen unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten ebenfalls unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. In die Bewertung wurden neben den direkten Kosten auch die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Risiken wurde durch angemessene Abschläge Rechnung getragen. Die Herstellkosten enthalten keine Zinsen.

In Ausübung des Wahlrechts gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB werden erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen bis zur Höhe der angefallenen Herstellungskosten offen von dem Posten "Vorräte" abgesetzt. Über die angefallenen Herstellungskosten hinausgehende Beträge werden passiviert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Nennwerten angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgesetzt.

Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert oder niedrigeren Börsenkursen bzw. Tageswerten angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach der Projected-Unit-Credit-Methode bewertet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" der HEU- BECK AG verwendet.

Die sonstigen Rückstellungen decken alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken ab und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um die künftigen Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, soweit ausreichende objektive Hinweise auf deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen, ihren Restlaufzeiten entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätzen der letzten sieben Jahre abgezinst.

Der zum 31.12.2023 verwendete Rechnungszinssatz für die Aufzinsung der Gewährleistungsrückstellung beläuft sich auf 1,03 %. Es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz für eine angenommene Restlaufzeit von 2 Jahren.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Das Tätigkeitsfeld der Gesellschaft erstreckt sich zum Teil auf den langfristigen Anlagenbau. Soweit Lieferungen und Leistungen der Gesellschaft im Rahmen eines Gesamtauftrages einzeln abrechenbar sind, erfolgt eine Gewinnrealisierung. Die bis zur vollständigen Abwicklung des Gesamtauftrages bestehenden Risiken werden angemessen berücksichtigt.

Als verbundene Unternehmen werden alle diejenigen Gesellschaften bezeichnet, die in den Konzernabschluss der Norican Global A/S, Dänemark, einbezogen werden und die Gesellschaften, an denen Norican Global A/S, Dänemark, direkt bzw. indirekt eine Mehrheitsbeteiligung hält, die aber aufgrund eines Wahlrechts nicht in den Konzernabschluss einbezogen werden.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs im Zeitpunkt ihrer Entstehung umgerechnet. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus der Anlage zu diesem Anhang ersichtlich. Die immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 3.265 (i.V.: T€ 4.231) resultieren vornehmlich aus den im Rahmen der Verschmelzung übernommenen Vermögenswerten.

Bei den Zugängen für Sachanlagen über T€ 94 (i.V.: T€ 71) handelt es sich vorwiegend um Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen für die EDV-Ausstattungen sowie Maschinen für die Fertigung.

2. Finanzanlagen

Die Entwicklung der Finanzanlagen ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Anteilsverzeichnis gem. § 285 Nr. 11 HGB:

Name und Sitz Eigenkapital in Anteil in % Jahresergebnis 2023
T€ in T€
StrikoWestofen Dynarad Furnace Corp., LaGrange, Georgia/USA 7.424 100,0 -15
SWO Polska Sp. z o.o., Strzelce Opolskie/Polen 5.415 100,0 -532
StrikoWestofen Thermal Equipment (Taicang) Co., Ltd, Jiangsu Province/VR China 8.146 100,0 684
StrikoWestofen de Mexico S.A. de C.V., Queretaro/Mexiko -48 10,0 -40

Stichtagskurs zum 31. Dezember 2023:

1 € = 1,1050 USD

1 € = 4,3395 PLN

1 € = 7,8509 CNY

1 € = 18,7231 MXN

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023 31.12.2022 Differenz Differenz
in T€ in T€ in T€ in %
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.337 5.838 1.499 25,7
davon Restlaufzeit > 1 Jahr 0 0 0 -
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.299 2.801 -502 -17,9
davon Restlaufzeit > 1 Jahr 1.438 1.409 29 2,1
Sonstige Vermögensgegenstände 547 396 151 38,1
davon Restlaufzeit > 1 Jahr 0 0 0 -
10.183 9.035 1.148 12,7

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr betragen T€ 522 (i.V.: T€ 1.200). Gegen die Wheelabrator Group Ltd., UK, besteht eine Forderung aus dem Verkauf der Anteile an der Striko UK in Höhe von 1.438 T€ (i.V.: T€ 1.409) und aus Zinsen in Höhe von 338 T€ (i.V.: 182 T€).

PASSIVA

1. Rückstellungen

Der Rechnungszinssatz zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen basiert auf dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,83 % (Vorjahr: 1,79 %), der sich bei einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen zum 31. Dezember 2023 unter Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes über die vergangenen 10 Jahre sowie des durchschnittlichen Marktzinssatzes über die vergangenen 7 Jahre beläuft sich auf T€ 19 (Vorjahr: T€ 100). Die bestehende Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB führt nicht zu einer Abführungssperre an die Organträgerin. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden analog zum Vorjahr ein Gehaltstrend von 2,00 % und ein Rententrend von 2,00 % (Zusagen mit Anpassungsgarantie) bzw. 2,40 % (übrige Zusagen) zugrunde gelegt.

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen (in T€):

Sonstige Rückstellung für 01.01.2023 Auflösung / Inanspruchnahme Zuführung 31.12.2023
Vertragliche Leistungsverpflichtungen und Nachlaufkosten 2.101 826 605 1.880
Ausstehende Rechnungen 160 160 184 184
Personalkosten 351 311 374 414
Gewährleistung 378 219 326 485
Sonstige Rückstellungen gesamt 2.990 1.516 1.489 2.963

2. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 10.792 (i.V.: T€ 9.026) entfallen mit T€ 10.271 (i.V.: T€ 9.026) auf Lieferungen und Leistungen. Gegenüber der SWO Polska Sp. z o.o., Polen, besteht eine Verbindlichkeit aus einem Darlehen in Höhe von 500 T€ (i.V.: T€ 0) und aus Zinsen in Höhe von 21 T€ (i.V.: 0 T€).

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Steuerverbindlichkeiten in Höhe von T€ 373 (i.V.: T€ 79) und solche gegenüber dem Sozialversicherungsträger in Höhe von T€ 13 (i.V.: T€ 13).

Pfandrechte oder ähnliche Rechte als Sicherheiten bestehen nicht.

Mit Ausnahme der Verbindlichkeiten aus dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag gegenüber der SWO Holding GmbH, die eine Restlaufzeit von einem aber weniger als fünf Jahre aufweisen, haben die Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Aufgliederung der Umsatzerlöse

a) nach geographisch bestimmten Märkten

2023 2022
in T€ in T€
Inland 18.000 9.213
Europäische Union 15.678 13.594
Sonstiges Ausland 8.442 9.393
42.120 32.201

b) nach Tätigkeitsbereich

Die Umsatzerlöse gliedern sich in die Bereiche Anlagenbau mit T€ 28.456 (i.V.: T€ 19.624) und Dienstleistungen und Ersatzteilverkauf mit T€ 13.664 (i.V.: T€ 12.577).

2. Sonstige betriebliche Erträge

Im Geschäftsjahr 2023 enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge Kursgewinne aus Transaktionen in Fremdwährung in Höhe von T€ 635 (i.V.: T€ 1.057).

3. Personalaufwand

Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 3 (Vorjahr: T€ 0).

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Wesentliche Posten in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Ausgangsfrachten in Höhe von T€ 299 (i.V.: T€ 317), Beratungskosten in Höhe von T€ 775 (i.V.: T€ 0), Mieten, Pachten, Leasing über T€ 654 (i.V.: T€ 610), Aufwendungen für fremde Dienstleistungen in Höhe von T€ 318 (i.V.: T€ 189), Porto und Telefonkosten von T€ 130 (i.V.: T€ 117), Reisekosten in Höhe von T€ 231 (i.V.: T€ 200). Des Weiteren sind Währungsverluste in Höhe von T€ 743 (i.V.: T€ 952) enthalten sowie interne Verrechnungskosten in Höhe von T€ 3.523 (i.V.: T€ 2.154).

5. Erträge aus Beteilungen

Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von T€ 1.024 (i.V.: T€ 5.175) stammen in voller Höhe aus verbundenen Unternehmen.

Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsbürgschaften gegenüber Kunden in Höhe von T€ 5.555 (Vorjahr: T€ 9.232).

Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme der vorgenannten Verbindlichkeiten aus Bürgschaften schätzen wir aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Miet-, Pacht-, Leasing- und ähnlichen Dauerschuldverhältnissen:

bis 1 Jahr 2 - 5 Jahre über 5 Jahre gesamt
T€ T€ T€ T€
300 1.019 716 2.035

3. Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr bzw. Vorjahr waren durchschnittlich beschäftigt:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 8 8
Angestellte 65 63
73 71

Darüber hinaus waren in 2023 durchschnittlich ein Auszubildender und eine Aushilfe beschäftigt.

4. Abschlussprüferhonorar

Auf die Angabe des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars nach § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da die Angabe in dem Konzernabschluss der Norican Global A/S enthalten ist.

5. Mitglieder der Geschäftsführung

Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr bestellt:

Peter Holm Larsen, President - Parts Formation, Nykobing Sj/Dänemark

Peter Reuther, Senior VP CPI Thermal, Nackenheim

Keiner der Geschäftsführer erhielt für seine Tätigkeit von der Gesellschaft im Geschäftsjahr Bezüge.

6. Konzernabschlussl

Der Jahresabschluss der Striko Westofen GmbH, Wiehl, als auch die Abschlüsse ihrer Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss der Norican Global A/S, Kopenhagen/Dänemark, der nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt ist, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss wird in deutscher Sprache mit befreiender Wirkung für den Konzernabschluss der Striko Westofen GmbH im Bundesanzeiger veröffentlicht.

7. Ausschüttungssperre

Zum 31. Dezember 2023 unterliegt nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ein Gesamtbetrag in Höhe von T€ 19 der Ausschüttungssperre. Der Betrag betrifft in voller Höhe die Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen.

8. Nachtragsbericht

Nach dem Abschluss des Geschäftsjahres gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlichen Auswirkungen auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der Striko Westofen GmbH betreffend des Geschäftsjahres 2023.

9. Ergebnisverwendung

Entsprechend dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag mit der SWO Holding GmbH, Wiehl, wurde der Jahresüberschuss in Höhe von € 3.112.312,71 vollständig abgeführt.

 

Wiehl, 28. Juni 2024

gez. Peter Reuther

gez. Peter Holm Larsen

Entwicklung des Anlagevermögens

in €

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.681.673,41 0,00 0,00 13.681.673,41
13.681.673,41 0,00 0,00 13.681.673,41
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 162.765,81 24.195,24 0,00 186.961,05
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.155.619,55 69.646,06 7.930,94 1.217.334,67
1.318.385,36 93.841,30 7.930,94 1.404.295,72
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 5.618.969,41 0,00 0,00 5.618.969,41
20.619.028,18 93.841,30 7.930,94 20.704.938,54
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.450.616,70 966.126,00 0,00 10.416.742,70
9.450.616,70 966.126,00 0,00 10.416.742,70
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 150.169,08 8.346,15 0,00 158.515,23
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.050.209,90 56.580,41 7.930,94 1.098.859,37
1.200.378,98 64.926,56 7.930,94 1.257.374,60
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.505.619,67 0,00 0,00 1.505.619,67
12.156.615,35 1.031.052,56 7.930,94 13.179.736,97
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.264.930,71 4.231.056,71
3.264.930,71 4.231.056,71
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 28.445,82 12.596,73
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 118.475,30 105.409,65
146.921,12 118.006,38
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.113.349,74 4.113.349,74
7.525.201,57 8.462.412,83

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT

a) Geschäftsmodell und rechtliche Struktur

Als global agierender Hersteller thermischer Prozesstechnik für die Leichtmetall-Gussindustrie liefert StrikoWestofen GmbH Lösungen für den Druckguss, Schwerkraftguss, Sandguss, Niederdruckguss und Strangguss. Dabei gehören zum Kundenkreis der Gesellschaft vorrangig Unternehmen der Automobilzulieferindustrie im Bereich der Herstellung von Gussteilen für Personen- und Lastkraftwagen.

Die Gesellschaft ist in die weltweit tätige NORICAN Group eingegliedert.

b) Personal und Soziales

Ohne Berücksichtigung der Organvertreter setzt sich am Jahresende der Personalbestand wie folgt zusammen:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 8 8
Angestellte Arbeitnehmer 65 63
73 71
Auszubildende 1 1
Aushilfen 1 1
75 73

Stichtagsbezogen waren am Jahresende für die Gesellschaft insgesamt 75 Beschäftigte (Vorjahr: 73 Beschäftigte) tätig. Darin sind jeweils ein Auszubildender sowie eine Aushilfe enthalten.

Die NORICAN Group hat für alle Gesellschaften der Unternehmensgruppe einen Verhaltens- und Ethikkodex ("Code of Conduct") festgelegt. In diesem sind Richtlinien über ethisches Verhalten und die Einhaltung der in jeder erheblichen Rechtsordnung geltenden Gesetze auf Gruppenebene verankert.

Zusätzlich ist sich die Gesellschaft ihrer Verantwortung als Arbeitgeber bewusst und bildet im kaufmännischen Bereich aus.

c) Umweltschutz

Als Unternehmen der Norican Group ist die StrikoWestofen GmbH besonders den Prinzipien der Sicherung und Schonung der Umwelt verpflichtet. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette spielen ein rücksichtsvoller Umgang mit den Ressourcen und die Reduzierung der Umweltbelastung eine entscheidende Rolle. Der zunehmende Fokus auf Corporate Responsibility, und damit auf das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz, wird insofern zu einem Grundbaustein des Geschäftsmodells im gesamten Konzern. Dies spiegelt sich auch in dem im Dezember 2022 unterzeichneten Verpflichtungsschreiben an die Science-Bases-Targets Initiative (SBTi) wider, in dem sich die Norican Group zur Entwicklung von kurzfristigen Emissionsreduktionszielen und einer langfristigen Netto-Nullemissions-Strategie verschrieben hat.

2. WIRTSCHAFTSBERICHT

a) Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft nach dem tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

Unter Berücksichtigung vorstehender Rahmenbedingungen ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes preisbereinigt um 0,3 % gesunken.

b) Branchenentwicklung

Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist laut vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um real 0,7 % gesunken. Die zuvor bestehenden Materialengpässe haben sich größtenteils aufgelöst. Obwohl die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen gestützt wurde, schwand diese Unterstützung im weiteren Jahresverlauf allmählich, da der Auftragseingang das ganze Jahr über eine schwache Dynamik zeigte. Bereits zu Beginn des Jahres verzeichnete man Rückgänge im zweistelligen Prozentbereich, und im Verlauf des Jahres deutete sich keine Trendwende an. Das wirtschaftliche Umfeld war herausfordernd und von hoher Unsicherheit geprägt, was zu einer deutlichen Zurückhaltung bei den Bestellungen führte. Aufgrund der gestiegenen durchschnittlichen Preise für Maschinenbauprodukte stieg der Umsatz laut den Ergebnissen der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik nominal um +7 Prozent. Die Produktion erreichte zum Jahresende eine geschätzte Höhe von 254 Mrd. Euro, während der Umsatz 262 Mrd. Euro betrug.

c) Geschäftsverlauf

Für unsere interne Unternehmenssteuerung verwenden wir Auftragseingänge und das EBIT auf Basis des IFRS-Reportings als wesentliche Kennzahlen. Aber auch die Umsatzerlöse (nach HGB) sind eine relevante Steuerungskennzahl.

Hinsichtlich unserer Budgetziele für das Jahr 2023 sind wir im Bereich der gesamten Auftragseingänge im Vergleich zum Jahr 2022 mit einem leichten Anstieg ausgegangen.

Für den Geschäftsbereich Maschinenverkauf erwarteten wir im Vergleich zum Jahr 2022 einen deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse, den wir insbesondere aus dem hohen Auftragsbestand zu Beginn des Geschäftsjahres 2023 abgeleitet hatten.

Im Geschäftsbereich Ersatzteilgeschäft erwarteten wir sowohl hinsichtlich der Umsatzerlöse als auch in Bezug auf die Auftragseingänge ein moderates Wachstum.

Die gesamten Auftragseingänge lagen mit T€ 47.557 deutlich über dem budgetierten Wert in Höhe von T€ 36.000 und über dem Wert des Vorjahres in Höhe von T€ 35.663.

Im Geschäftsbereich Maschinenverkauf erzielten wir im Geschäftsjahr 2023 aufgrund eines deutlich positiven Markumfelds Auftragseingänge in Höhe von T€ 33.665 (Vorjahr: T€ 23.365). Zum Ende des Geschäftsjahres lag der Auftragsbestand bei T€ 20.665 (Vorjahr: T€ 14.653).

Für den Geschäftsbereich Dienstleistungen und Ersatzteilverkauf verzeichneten wir wie erwartet moderat höhere Auftragseingänge von T€ 13.892 (Vorjahr: T€ 12.298). Zum Ende des Geschäftsjahres lag der kumulierte Auftragsbestand bei T€ 1.213 (Vorjahr: T€ 985).

Das gemäß IFRS budgetierte EBIT in Höhe von T€ 4.815 wurde um T€ 90 (-1,9 %) verfehlt und betrug zum Ende des Geschäftsjahres T€ 4.726. Ursächlich hierfür sind insbesondere geringere Margen im Bereich Maschinenverkauf, da Kostensteigerungen nicht an den Endkunden weitergegeben werden konnten. Zusätzlich ist das Ergebnis durch das fehlende Umsatzvolumen im Bereich Ersatzteilverkauf belastet. Einen positiven Einfluss auf das EBIT hatten hingegen höhere Margen im Bereich Ersatzteilverkauf sowie niedrigere Aufwendungen für den Verwaltungsbereich (u.a. aufgrund von Umgliederungen der Beratungskosten in den nicht-operativen Bereich).

d) Lage des Unternehmens

I. Ertragslage

Das Umsatzvolumen im Maschinenverkauf erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 8.832 auf ein Gesamtvolumen von T€ 28.456 (Vorjahr: T€ 19.624). Dieses entspricht einer Erhöhung in Höhe von 45,0 %. Damit lag die Umsatzentwicklung deutlich über dem zu Jahresbeginn erwarteten Volumen in Höhe von T€ 24.224. Ursächlich hierfür war insbesondere die Gewinnung von einigen neuen Großprojekten, deren Auslieferung größtenteils noch im Geschäftsjahr 2023 erfolgen konnte.

Im Geschäftsbereich Dienstleistungen und Ersatzteilverkauf konnten wir ein Umsatzvolumen in Höhe von T€ 13.664 (Vorjahr: T€ 12.577) erzielen. Das entspricht einer Erhöhung von T€ 1.087 bzw. 8,6 % und liegt somit innerhalb der Erwartungen zu Beginn des Geschäftsjahres.

Insgesamt beträgt das Umsatzvolumen im Geschäftsjahr 2023 T€ 42.120 (Vorjahr: T€ 32.201), was einem Anstieg von T€ 9.919 entspricht.

Die Exportquote für die Gesellschaft lag bei 57,3 % (Vorjahr: 71,4 %).

Die Ertragslage der StrikoWestofen GmbH hat sich im Berichtsjahr 2023 leicht verschlechtert. Nach T€ 3.393 im Jahr 2022 wurde nun ein Ergebnis nach Steuern von T€ 3.112 erzielt, was einem Rückgang von T€ 281 entspricht. Ursächlich hierfür sind insbesondere folgende Entwicklungen:

Die Gesamtleistung, als Zwischenergebnis aus den Umsatzerlösen und den Bestandsveränderungen, hat sich im Jahr 2023 um T€ 11.246 bzw. 35,6 % auf T€ 42.848 verbessert. Ursächlich hierfür sind neben einer positiven Umsatzentwicklung im Bereich Ersatzteilverkauf auch ein deutlich erhöhtes Volumen im Bereich Anlagenbau.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Jahr 2023 um T€ 480 bzw. 35,0% auf T€ 893 verringert. Grund dafür sind im Wesentlichen niedrigere Kursgewinne aus Fremdwährungstransaktionen in Höhe von T€ 635 (Vorjahr: T€ 1.057).

Der Materialaufwand als bedeutsame Aufwandsposition erhöhte sich im Jahr 2023 um T€ 5.329 bzw. 24,5 % auf T€ 27.086. Verursacht ist dies im Wesentlichen höhere Materialkosten im Zuge des erhöhten Volumens im Bereich Ersatzteilverkauf und Maschinenverkauf. Bezogen auf die Gesamtleistung errechnet sich hieraus eine Verbesserung der Materialintensität auf 63,2 % nach 68,8 % im Vorjahr. Die Quote profitierte dabei insbesondere von einem positiveren Produktmix.

Der Personalaufwand lag im Berichtsjahr mit T€ 5.717 um 9,6 % bzw. T€ 499 über dem Vorjahreswert von T€ 5.217. Grund hierfür sind neben dem Anstieg der durchschnittlichen Anzahl der Beschäftigten um zwei auf 73 Mitarbeiter vor allem ein allgemeiner Anstieg in den Lohn- und Gehaltskosten sowie höhere Aufwendungen für Bonifikationen. Insgesamt konnte die Personalintensität um 3,2-Prozentpunkte auf 13,3 % verringert werden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um T€ 1.488 bzw. 23,7 % auf T€ 7.771. Zu dieser Entwicklung haben hauptsächlich deutlich höhere Beratungskosten sowie höhere konzerninterne Umlagen geführt.

Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von T€ 1.024 (Vorjahr: T€ 5.175) betreffen die Ausschüttung einer Tochtergesellschaft (100 % Beteiligungsquote).

Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von T€ 3.112 (Vorjahr: T€ 3.393) wird im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags an die Gesellschafterin abgeführt.

II. Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 302 bzw. 1,2 % gesunken und beträgt zum Stichtag T€ 24.209 (Vorjahr: T€ 24.512).

Das Anlagevermögen liegt mit T€ 7.525 unter dem Vorjahresniveau in Höhe von T€ 8.462. Der Rückgang liegt in der Tatsache begründet, dass die Abschreibungen die Neuinvestitionen überstiegen.

Die Summe der Finanzanlagen der Gesellschaft beträgt wie im Vorjahr weiterhin T€ 4.113.

Insgesamt gesehen hat das Anlagevermögen einen Anteil an der Bilanzsumme von 31,1 % (Vorjahr: 34,5 %).

Das Umlaufvermögen wird mit T€ 16.245 bilanziert und ist somit gegenüber dem Vorjahr um T€ 282 bzw. 1,8 % gesunken. Insbesondere die stichtagsbedingt um T€ 1.499 bzw. 25,7 % höheren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben zu dieser Veränderung beigetragen; die Veränderung entfällt auf eine Vielzahl von Debitoren.

Das Vermögen der Gesellschaft wird wie im Vorjahr zum Teil mit Eigenkapital finanziert, welches zum Jahresende unverändert T€ 1.813 beträgt. Aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme erhöhte sich die Eigenkapitalquote geringfügig auf 7,5 % (Vorjahr: 7,4 %).

Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich das Fremdkapital, bestehend aus Rückstellungen und Verbindlichkeiten, um T€ 302 bzw. 1,3 % auf T€ 22.396. Dabei stehen den niedrigeren Rückstellungen in Höhe von T€ 5.003 (Vorjahr: T€ 5.089) höhere Verbindlichkeiten von T€ 17.394 (Vorjahr: T€ 17.610) gegenüber.

Während im Gegensatz zum Vorjahr die Rückstellungen für Personalkosten um T€ 62 bzw. die Rückstellungen für Gewährleistung um T€ 107 angestiegen sind, haben sich die Rückstellungen für vertragliche Leistungsverpflichtungen und Nachlaufkosten um T€ 221 verringert. Verursacher des Abstiegs der Verbindlichkeiten sind mit T€ 2.102 bzw. 28,5 % hauptsächlich die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, denen stichtagsbedingt um T€ 1.766 bzw. 19,6 % höhere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gegenüberstehen. Daneben haben auch die stichtagsbedingt höheren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 259 bzw. 58,7 % beigetragen.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen konzernintern durch die Norican Group über eine Bankgesellschaft mit Sitz in Dänemark. Hier stehen ausreichend finanzielle und liquide Mittel zur Verfügung, um jederzeit den fälligen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Eine Inanspruchnahme von Finanzmitteln wird entsprechend verzinst.

Die Gesellschaft war im Laufe des Geschäftsjahres daher jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

3. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Unternehmerisches Handeln ist stets mit Chancen und Risiken verbunden. Unser Ziel ist es, mögliche Risiken für die Geschäftsentwicklung schon im Vorfeld zu identifizieren und zu minimieren. Das Erfassen und Bewerten wesentlicher Chancen und Risiken stellt für uns die Grundlage aller Planungs- und Entscheidungsprozesse dar. Eine gewisse Risikobereitschaft ist gleichzeitig Voraussetzung dafür, dass Chancen gezielt genutzt werden können. Daher ist es unser Bestreben, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Wahrnehmen von Chancen und dem unternehmerischen Umgang mit Risiken zu finden.

a) Chancenbericht

Chancen, als positive Abweichungen möglicher künftiger Entwicklungen von einem Plan- oder Zielwert, sieht die StrikoWestofen GmbH durch die Zugehörigkeit zur Norican Group zunächst in einem verstärkten Wachstum in asiatischen und amerikanischen Märkten. In allen Kundensegmenten versuchen wir, Wachstumspotenziale zu nutzen, um unseren Marktanteil durch die Steigerung des Absatzes bei unseren Bestandskunden auszubauen und/oder die Gewinnung von neuen Kunden zu erhöhen. Weiterhin prüfen wir, ob wir mit unseren Produkten neue Anwendungen erschließen können, um den Risiken aus Konjunkturschwankungen einzelner Branchen zu begegnen. Dadurch erhoffen wir uns, die Risiken breiter zu streuen und insofern beherrschbarer machen zu können.

Der Ausbau digitaler Dienstleistungen bietet weitere Chancen. Daher prüfen wir die Nutzungsmöglichkeiten digitaler Infrastruktur und - sofern sinnvoll - die Realisierung von Kostenoptimierungen (z.B. durch die Digitalisierung von Prozessen oder durch die Effizienzsteigerung von Organisationsstrukturen).

Daher sieht die Gesellschaft zusammen mit der Norican Group Chancen in der weltweiten Modernisierung und Digitalisierung der Geschäftsprozesse und IT-Systeme. Mit der in 2022 geplanten Einführung einer gruppenweit standardisierten Lösung für die Bearbeitung von Lieferantenrechnungen können Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden, effizienter zusammen zu arbeiten und Entscheidungen zukünftig noch schneller und präziser umzusetzen.

Darüber hinaus treibt die Norican Group zusammen mit ihren Tochtergesellschaften die digitale Transformation der bestehenden IT-Systeme an. Dabei liegt der Fokus verstärkt auf der Einführung von Cloud-Lösungen für die bestehenden ERP- und CRM-Systeme.

b) Risikobericht

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Risiken der allgemeinen volkswirtschaftlichen Entwicklung haben einen wesentlichen Einfluss auf das Nachfrageverhalten und die Absatzmärkte der Gesellschaft. Instabile Finanzmärkte und neue geopolitische Entwicklungen bergen für das weltweit tätige Unternehmen stets auch inhärente Risiken, durch die das Wirtschaftswachstum weltweit geringer ausfällt als prognostiziert, da davon beeinflusst Kunden ihre Investitionsprojekte verschieben bzw. verwerfen oder Produktions- bzw. Importkosten überproportional steigen.

Absatzrisiken

Da die StrikoWestofen GmbH zu einem großen Teil Unternehmen der Automobilzulieferindustrie beliefert, ist eine starke Abhängigkeit von der Investitionstätigkeit dieser Industrie gegeben, die in Deutschland aktuell zusätzlich durch die fehlende politische Weichenstellung in Sachen Elektromobilität in ihren Investitionsentscheidungen beeinträchtigt ist.

Kostenrisiken

Aufgrund der hochkomplexen Maschinen- und Anlagenprodukte, die im Wesentlichen in Einzelfertigung hergestellt werden, bestehen Risiken vor allem in der Abwicklung der Aufträge im kalkulierten Kostenrahmen. Durch ständige Prozessoptimierung wird versucht, dieses Risiko zu minimieren. Die bestehenden Risiken werden konservativ bewertet und im Rahmen von Rückstellungen berücksichtigt.

Währungsrisiken

Währungskursrisiken wird durch unterjährigen Devisentermingeschäften seitens der Konzernmuttergesellschaft begegnet. Dabei werden grundsätzlich alle fest kontrahierten Kundenaufträge und eigene Bestellungen an externe Lieferanten in Fremdwährungen abgesichert.

Finanzrisiken

Risiken aus Zahlungsstromschwankungen erkennt die Gesellschaft frühzeitig im Rahmen der Liquiditätsplanung. Durch den positiven Liquiditätsbestand und die Möglichkeit der Refinanzierung über die Muttergesellschaft stehen dem Unternehmen ausreichende liquide Mittel zur Verfügung.

Dem allgemeinen Forderungsausfallrisiko begegnen wir unter anderem durch die Anforderung von Anzahlungen durch die Kunden.

Angesichts der robusten Finanzierungsstruktur mit einer guten Eigenkapitalausstattung, einem positiven Liquiditätsbestand und einer finanzkräftigen Konzernmuttergesellschaft sind etwaige Finanzierungs- und Liquiditätsengpässe nicht zu erwarten. Mögliche Risiken aus Zahlungsstromschwankungen erkennt die Gesellschaft frühzeitig im Rahmen der Liquiditätsplanung. Dem allgemeinen Forderungsausfallrisiko wird durch ein konsequentes Forderungsmanagement sowie die Anforderung von Anzahlungen begegnet.

Informationstechnische Risiken

Die wachsende Vernetzung der Informationssysteme und die Notwendigkeit ihrer permanenten Verfügbarkeit stellen hohe Anforderungen an die eingesetzten Informationstechnologien. Risiken können sich aus dem Ausfall von Rechnersystemen und Netzwerken ergeben. Ebenso stellt der Zugriff von unbefugten Dritten auf die IT-Systeme einen möglichen Risikofaktor dar. Der Schutz und die Optimierung der IT-Systeme werden durch diverse technische Sicherheitsmaßnahmen und den Einsatz qualifizierter interner und externer Experten gewährleistet. Dem Verlust von IT-Informationen wird durch regelmäßige Sicherungskopien und separater Archivierung entgegengewirkt.

Auswirkungen des Russland-Ukraine-Konflikts

Die langfristigen gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Auswirkungen nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar 2022 sind weiterhin schwer abzuschätzen. Die Energiepreise, insbesondere die Gaspreise, waren im Jahr 2023 infolge des Russland-Ukraine-Konflikts auf einem weiterhin hohen Niveau. Maßnahmen der Bundesregierungen werden weiter erforderlich sein, um den Anstieg der Energiekosten einzudämmen.

Auf der Absatzseite ist die StrikoWestofen GmbH durch den bestehenden Russland-Ukraine- Konflikt dennoch lediglich geringfügig betroffen. Unsere Geschäftstätigkeit in Russland ist zwar aufgrund von Sanktionsbeschränkungen bezüglich der Gewinnung von Neuaufträgen und den internationalen Zahlungsverkehr betreffend aktuell ruhend, das Risiko von größeren Umsatzausfällen infolge reduzierter Abrufe auf Kundenseite besteht in diesem Markt für uns jedoch nicht.

Auf der Beschaffungsseite ist die Gesellschaft indirekt betroffen, da in unserer Schwestergesellschaft in Pribram/Tschechien die Nichtverfügbarkeit von Rohstoffen und Vormaterialien zu Ausfällen in der Lieferkette zum Kunden führen könnten. Auch die möglicherweise weiter steigenden Energiepreise könnten hier zu weiteren deutlichen Kostensteigerungen führen. Wir sind mit unserer Schwestergesellschaft in fortlaufender, enger Abstimmung, um auf mögliche Engpässe oder unerwartete Kostensteigerungen frühzeitig reagieren zu können. Auch die Norican Group überwacht die Auswirkungen auf die jeweiligen Tochtergesellschaften laufend auf oberster Ebene und ist engem Kontakt mit Kunden und Lieferanten, um auf zukünftige Engpässe zu reagieren. Aufgrund der andauernden kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine ist der weitere Verlauf des Kriegs und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Gesellschaft selbst und die Weltwirtschaft im Allgemeinen weiterhin mit wesentlichen Unsicherheiten behaftet.

Beurteilung der Chancen- und Risikosituation durch die Geschäftsführung

Aus Sicht der Geschäftsführung ist das Gesamtrisiko für die StrikoWestofen GmbH als gering einzustufen. Es sind weiterhin keine Ereignisse zu erkennen, die zu einer dauerhaften und wesentlichen Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen könnten.

4. PROGNOSEBERICHT

Das ifo-Institut (Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V.) prognostiziert eine eher verhaltene Steigerung der Wirtschaftsleistung im Jahr 2024. Die Experten erwarten lediglich ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um +0,2 %. Durch den im Haushaltsausschuss beschlossenen Bundeshaushalt sollen laut Schätzungen des ifo- Instituts zusätzliche Einsparungen von knapp 19 Milliarden Euro erzielt werden. Dies wird voraussichtlich zu einer höheren Belastung für Unternehmen und Haushalte führen sowie zu Kürzungen bei den Staatsausgaben, was die gesamtwirtschaftliche Erholung etwas dämpfen wird.

Auch die globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind angesichts des anhaltenden Konflikts in der Ukraine und bestehender Engpässe in den Lieferketten deutlich beeinträchtigt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert für das Gesamtjahr 2024 ein Weltwirtschaftswachstum von +3,2 %, was einem ähnlich schwachen Wachstum wie im Jahr 2023 entspricht. Die Prognose ist mit Abwärtsrisiken verbunden, insbesondere hinsichtlich geopolitischer Spannungen wie einer Eskalation im Nahen Osten sowie einem anhaltenden Anstieg der Kerninflation und einer Verlangsamung des Wachstums in China.

Für den Maschinenbau in Deutschland wird das Jahr 2024 erneut herausfordernd sein. Die Volkswirte des VDMA prognostizieren einen Rückgang der realen Produktion um 4,0 %. Die Weltkonjunktur befindet sich weiterhin in einer Flaute, und der Maschinenbau als Lieferant von Investitionsgütern ist stark konjunkturabhängig. Obwohl es erste vorsichtige Anzeichen dafür gibt, dass der Tiefpunkt der Bestellungen erreicht ist, können diese noch nicht als Trendwende bei der Auslandsnachfrage interpretiert werden. Das ifo-Geschäftsklima für den Maschinenbau hat sich zwar stabilisiert, und der Rückgang der Aufträge hat sich zum Jahresende 2023 etwas abgeschwächt, jedoch bleibt eine mögliche Bodenbildung bei der Auslandsnachfrage vorerst abzuwarten. Unter Berücksichtigung vorstehender Rahmenbedingungen steht auch unsere Gesellschaft weiter unter Druck. Für das bereits laufende Geschäftsjahr gehen wir davon aus, dass die allgemeine Verunsicherung über die weitere konjunkturelle Entwicklung im Allgemeinen sowie der Kosten im Besonderen zu einer weiteren Investitionszurückhaltung unserer Kunden führen wird. Dennoch liegt das in der aktuellen Unternehmensplanung auf Basis des IFRS-Reporting vorgesehene EBIT leicht über dem Wert des Jahres 2023. Für die gesamten Auftragseingänge wird im Vergleich zum Jahr 2023 mit einem Rückgang im unteren zweistelligen Prozentbereich gerechnet.

Für den Geschäftsbereich Maschinenverkauf erwarten wir zum jetzigen Zeitpunkt einen moderaten Anstieg der Umsatzerlöse, der insbesondere aus dem hohen Auftragsbestand zu Beginn des Geschäftsjahres sowie eines erhöhten Geschäfts mit verbundenen Unternehmen resultiert.

Im Geschäftsbereich Ersatzteilgeschäft wird hinsichtlich der Umsatzerlöse als auch in Bezug auf die Auftragseingänge ein in etwa gleichbleibendes Niveau erwartet.

Insgesamt gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von Umsatzerlösen als auch einem Jahresergebnis leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 aus.

 

Wiehl, 28. Juni 2024

gez. Peter Reuther

gez. Peter Holm Larsen

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die StrikoWestofen GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der StrikoWestofen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der StrikoWestofen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß §322 Abs. 3 Satz1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stadtlohn, den 28. Juni 2024

BWK Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Melanie Pieper, Wirtschaftsprüferin

Sebastian Nißing, Wirtschaftsprüfer

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