Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Theodor Trautmann GmbH
Babbergerstraße 15, 76189 Karlsruhe, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Rapp seit 4.1.2011 | Geschäftsführer |
Marc Steffen Briesen seit 4.1.2011 | Geschäftsführer |
Ulrich Bittorf seit 10.1.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Theodor Trautmann GmbHKarlsruheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Theodor Trautmann GmbH Bauunternehmen Karlsruhe1. Geschäftsverlauf der Gesellschaft Das Geschäftsjahr 2023 verlief für die Gesellschaft insgesamt erfolgreich. Der zu Beginn noch hohe Auftragsbestand sorgte für eine kontinuierliche Auslastung der Produktion. Die Kostensteigerungen führten zu einer Belastung der Ergebnisse. Bauvertraglichen Preisbindungen gegenüber Kunden standen lieferanten- und subunternehmerseitigen Aufkündigungen, nicht kalkulierten Preiserhöhungen bis hin zu kontinuierlich ansteigenden Tagespreisen entgegen. Gesamtbetrieblich wurde größtenteils und ausreichend auf die Situation reagiert, jedoch konnten die gestiegenen Einkaufspreise nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden. Die Gesamtleistung war nahezu unverändert hoch, wobei das Ergebnis des Vorjahres bedingt durch die genannten Kostensteigerungen nicht mehr erreicht werden konnte. Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr durch den verstärkten Einsatz der Eigenmittel niedriger, aber jederzeit gewährleistet. Der Personalbestand beträgt zum Bilanzstichtag 85 Mitarbeiter. Die Personalkosten blieben trotz gesunkener Mitarbeiterzahl u.a. auf Grund von Tariferhöhungen nahezu unverändert. Zusätzlich benötigte Personalressourcen wurden größtenteils durch den Einsatz von Subunternehmern abgedeckt. Die bestehenden Kreditrahmen sind ausreichend. Erhöhte Zinskosten belasten das Ergebnis zusätzlich. 2. Lage der Gesellschaft Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr geringfügig verringert. Den Neuinvestitionen in Höhe von TEUR 859 standen Abschreibungen in Höhe von TEUR 920 gegenüber. Die Vorräte sind im Wesentlichen durch weitere Investitionen in Bauträgerobjekte um EUR 1.181 gestiegen. Dementsprechend haben sich auch die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöht. Die Kundenforderungen sind stichtagsbedingt um TEUR 1.371 gestiegen. Bei den flüssigen Mitteln ist - ebenfalls stichtagsbedingt - eine Erhöhung um TEUR 221 zu verzeichnen. Die bestehenden Leasing-Verpflichtungen wurden fristgerecht bedient. Die Liquidität wird durch eine rechtzeitige Fakturierung sowie durch die Überwachung der Zahlungseingänge sichergestellt. Lieferantenrechnungen werden zügig unter Ausnutzung von Skonto beglichen. Ein tagesaktuelles Controlling-System unterstützt die kaufmännische Verwaltung bei der Umsetzung dieser Vorgaben. Die elektronische Datenverarbeitung erfolgt in bewährter Zusammenarbeit mit einem führenden Rechenzentrum und entspricht sowohl im Software- als auch im Hardwarebereich dem aktuellen technischen Stand. Das Eigenkapital hat sich im Geschäftsjahr um TEUR 441 auf TEUR 6.875 erhöht. Das Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Der Personalaufwand ist nahezu unverändert. Die Abschreibungen sind durch getätigte Investitionen weiter gestiegen. 3. Künftige Entwicklungen Künftige Erwartungen beruhen auf Impulse für die Bauwirtschaft z.B. durch Förderungen oder leichte Zinssenkungen und sich weiter beruhigenden Kostensteigerungen mit nachfolgend etwas anziehendem Wirtschaftswachstum und Bauaktivitäten in Wohnungsbau, gewerblichen und industriellen Bereichen sowie in der räumlichen Ausdehnung des Tätigkeitsgebietes. Es ist jedoch insgesamt mit einer weiter rückläufigen Entwicklung der Bauwirtschaft in den kommenden Jahren zu rechnen. Auf Grund von jahresübergreifenden Groß- und Bauträgerobjekten sind bilanziell größere jährliche Schwankungen zu erwarten. Die Bauträgertätigkeit bleibt ein weiteres Geschäftsfeld. Hier erfolgten weitere Investitionen in Grundstücken. 3.1 Personalentwicklung Der Erhalt des Mitarbeiterstammes verlangt eine kontinuierliche Suche und Neueinstellung von qualifiziertem Personal in allen Ebenen des Betriebs, was in Anbetracht des Fachkräftemangels auf Grund der demographischen Entwicklung und auf Grund der weiter sinkenden Attraktivität handwerklicher Berufe nur begrenzt zu erfüllen ist. Für die kommenden Tarifverhandlungen ist mit weiteren Lohnkostensteigerungen zu rechnen. Daher ist von sinkenden Mitarbeiterzahlen bei gleichzeitig ansteigenden Personalkosten auszugehen. Ein weiteres Anliegen ist die Fortbildung unserer Mitarbeiter. Durch regelmäßig stattfindende betriebsinterne und externe Seminare und Lehrgänge verbessern wir kontinuierlich unsere technischen, betriebswirtschaftlichen und kaufmännischen Qualifikationen. 3.2 Auftragsentwicklung Der hohe Auftragsbestand baut sich auch im neuen Geschäftsjahr weiter ab. Die Produktion war zu Jahresbeginn erneut witterungsbedingt kaum eingeschränkt. Die Bauleistung liegt im 1. Quartal 2024 auf einem vergleichbaren Niveau zu dem der Vorjahre. Für die folgenden Monate erwarten wir auf Grund des Auftragsbestands eine noch gleichbleibende Geschäftstätigkeit. Insgesamt ist noch mit einer weiter rückläufigen Baunachfrage zu rechnen. Das für Investitionen insgesamt negative Umfeld besteht weiterhin, was sich auch in rückläufigen Kreditgenehmigungen widerspiegeln dürfte. So ist neben den Zinsen ein restriktiveres Bankenverhalten mit weiterhin hohen Kredithürden anzumerken, weniger positive Impulse für den Neubau sowie die bestehende hohe Inflation. Daraus resultierend ist auch von einem weiter zunehmenden Preisdruck auszugehen. 3.3 Kosten Die stark ansteigenden Material- und Personalkosten werden die künftigen Ergebnisse zunehmend belasten. Die Gesellschaft geht in den nächsten Jahren daher weiterhin eher von rückläufigen Bauleistungs- und Jahresergebnissen aus. Kostentreiber sind unter anderem die CO 2 -Abgaben sowie die Auswirkungen von Unsicherheiten in Folge von geopolitischen Konflikten. Der hohen Preisdynamik kann auf Grund von Preisbindungen bei laufenden Projekten nur eingeschränkt begegnet werden, da nur wenige Bauverträge mit Preisgleitklauseln geschlossen werden können und bei bestehenden Verträgen die Kostensteigerungen nur schwer an Kunden weiterreichbar sind. Die Sicherstellung der Einkaufspreise zu Kalkulationspreisen wird zur Herausforderung. 3.4 Investitionen Für das Geschäftsjahr 2024 beschränken sich die geplanten Investitionen auf den notwendigen Ersatz von Geräten, Schalung, Gerüste und Maschinen. Die weitere Optimierung der Produktionsabläufe und der Verwaltung bleibt eine wichtige Aufgabe. 3.5 Chancen und Risiken Die hauptsächlichen Risiken künftiger Entwicklungen liegen in einem andauernden Rückgang des Wohnungsbaus und dem weiteren Rückgang im Industriebau durch eine Verschlechterung der Konjunkturlage in Folge politischer Konflikte und der aktuellen Krisen. Es ist ein deutlicher Rückgang der Nachfragen zu verzeichnen. Rückläufige Auftragseingänge können auch mittelfristig nicht ausgeschlossen werden. Die Produktionsrisiken werden durch ein intensives Controlling, sowie durch klar definierte Sicherheitsstandards, hohe Mitarbeiterqualifikation und die regelmäßige Wartung der Anlagen minimiert. Diese Maßnahmen spiegeln auch unsere hohe Verpflichtung in Bezug auf die Einhaltung von Arbeitssicherheitsvorschriften wider. Bei größeren Bauvorhaben werden diese zusätzlich durch externe Sicherheitskoordinatoren (Sigeko`s) und eigene Fachkräfte für Arbeitssicherheit überwacht. Liquiditätsrisiken werden durch eine laufende Überwachung der termingerechten Fakturierung und der offenen Außenstände minimiert. Ein Controlling-System unterstützt deren Durchführung. Weiterhin stehen angemessene Kontokorrentrahmen zur Verfügung. Die aktuelle Überprüfung der Risikosituation zeigt, dass unsere Zukunftsfähigkeit gesichert ist. Aufgrund des breiten Tätigkeitsfeldes sowie eines umfangreichen Kunden- und Lieferantenstammes bestehen keine Risikokonzentrationen, die den Bestand des Unternehmens auch in schwierigen Situationen in absehbarer Zeit gefährden könnten. Chancen für unser Unternehmen sehen wir in unserem qualifizierten Personal und dem soliden Nachunternehmerstamm, mit dem wir auch künftig kurzfristig auf Marktveränderungen reagieren können. Dabei ermutigt uns die konstruktive Zusammenarbeit mit unserem Betriebsrat und unseren engagierten Mitarbeitern. Der bisherige Erfolg unseres Unternehmens bestärkt uns in dieser Einschätzung. Die Fortsetzung der anerkannt guten und flexiblen Betreuung unseres breit gestreuten Kundenkreises mit Kompetenz, Qualität und Offenheit für neue Herausforderungen ist unser Hauptanliegen. Wir bleiben ein zuverlässiger Partner für Bauwirtschaft und Auftraggeber.
Karlsruhe, den 8. Mai 2024 Theodor Trautmann GmbH gez. Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Bittorf gez. Dipl.-Ing. (FH) Marc Briesen gez. Dipl.-Ing. (FH) Jens Rapp BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Theodor Trautmann GmbH, KarlsruheI. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Die Theodor Trautmann GmbH mit Sitz in Karlsruhe wird im Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim unter der Register-Nr. HRB 10 2632 geführt. Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften (HGB) erstellt. Die Darstellung des Eigenkapitals im Geschäftsjahr 2023 erfolgte durch die vorgenommene Vorabausschütttung gemäß § 268 Abs. 1 HGB unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den im Vorjahr angewandten Methoden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. II. Erläuterungen zur Bilanz Aktivseite Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen werden ausschließlich linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die in den Vorjahren teilweise gewählte degressive Abschreibungsmethode wird fortgeführt. Bei den Zugängen im laufenden Geschäftsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig (pro rata temporis). Bei der Bemessung der Abschreibungsbeträge gehen wir überwiegend von folgenden Nutzungszeiten der Anlagegüter aus:
Geringwertige Anlagegegenstände bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Umlaufvermögen Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die zum Verkauf bestimmten Grundstücke werden mit den Anschaffungskosten bzw. den am Bilanzstichtag beizulegenden Wert bewertet. Die Bewertung der noch nicht abgerechneten Bauleistungen erfolgt mit den Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert, der retrograd aus den voraussichtlichen Erlösen unter Berücksichtigung der nach dem Bilanzstichtag noch anfallenden Aufwendungen abgeleitet wird (verlustfreie Bewertung). Die Herstellungskosten umfassen die Material- und Lohneinzelkosten, die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie angemessene Teile des Wertverzehrs des Anlagevermögens und anteilige Verwaltungskosten. Die geleisteten Anzahlungen sowie die erhaltenen Anzahlungen sind mit dem Nettobetrag ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Bewertung erfolgt ausgehend vom Nennwert. Erkennbaren Ausfallrisiken bei den Forderungen werden durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des Nettobetrages der nicht einzelwertberichtigten Forderungen vorgenommen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die Bewertung erfolgte zum Nennwert. Passivseite Eigenkapital Die Gewinnrücklagen betreffen andere Gewinnrücklagen gemäß § 266 Abs. 3 HGB. Der in den Bilanzgewinn einbezogene Gewinnvortrag aus dem Vorjahr beträgt EUR 5.634.232,83. Rückstellungen Die Rückstellungen sind grundsätzlich mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag angesetzt. Alle bis zum Bilanzstichtag entstandenen und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken sind berücksichtigt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. In den Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden auf das finanzierte Grundstück sowie die Abtretung von Ansprüchen aus den Mietverhältnissen des betreffenden Objektes gesichert. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Im Geschäftsjahr waren keine wesentlichen periodenfremde Erträge und periodenfremde Aufwendungen zu verzeichnen. IV. Ergänzende Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die bestehenden Miet- und Leasingverträge führen voraussichtlich zu folgenden Belastungen:
2. Beziehungen zu Unternehmensorganen Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Herr Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Bittorf, Rheinstetten Herr Dipl.-Ing. (FH) Jens Rapp, Ettlingen Herr Dipl.-Ing. (FH) Marc-Steffen Briesen, Ettlingen Die Gesellschaft hat die Befreiungsvorschrift gemäß § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Angaben über die Organbezüge (§ 285 Nr. 9a und 9b HGB) in Anspruch genommen. 3. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
4. Vorschlag über die Verwendung des BilanzergebnissesDer Jahresabschluss für 2023 weist folgendes Ergebnis aus:
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Karlsruhe, den 8. Mai 2024 gez. Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Bittorf gez. Dipl.-Ing. (FH) Jens Rapp gez. Dipl.-Ing. (FH) Marc Briesen Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023der Theodor Trautmann GmbH, Karlsruhe
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.05.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht habe ich den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Theodor Trautmann GmbH, Karlsruhe: Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Theodor Trautmann GmbH - bestehend aus Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Theodor Trautmann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresüberschuss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einkang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfungen übe ich mein pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Verwertbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfüngsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheit besteht, die bedeutsame Zweifeln an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlagten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle oder Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurtei- le die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass zukünftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Waldbronn, den 8. Mai 2024 gez. Stefan Anderer, Master of Arts, M.A., Wirtschaftsprüfer |
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