JCB Vertrieb & Service GmbH
50226 Frechen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Moll seit 12.5.2026 | Prokura |
Stephan Albert Nagelschmitz seit 30.4.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 96.00% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
JCB Service | 4.00% |
JCB Service | 0.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
JCB Vertrieb & Service GmbHFrechenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 20231. GeschäftstätigkeitDie JCB Vertrieb & Service GmbH wurde im Jahr 2003 als Tochterunternehmen der JCB Deutschland GmbH, Frechen, gegründet und befindet sich seit dem 30.12.2020 zu 96 % im Besitz des Geschäftsführers Stephan Albert Nagelschmitz. Der seit diesem Zeitpunkt bestehende Beirat wurde per 30.04.2023 aufgelöst. Die JCB Vertrieb & Service GmbH wird entsprechend nicht mehr im Konzernabschluss der JCB-Gruppe konsolidiert. Weitere Veränderungen in den rechtlichen Rahmenbedingungen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage der Gesellschaft gehabt hätten, gab es in 2023 nicht. Die JCB Vertrieb & Service GmbH ist auf dem Markt für Bau-, Industrie- und Landmaschinen tätig. Geschäftsgegenstand ist der Import, Vertrieb und die Vermietung von Maschinen und Geräten aller Art, einschließlich Ersatz- und Zubehörteilen sowie die Ausführung von Wartungs- und Reparaturarbeiten. Die von der Gesellschaft vertriebene und vermietete JCB-Produktpalette gliedert sich in vier Bereiche:
Das Vertriebsgebiet für den Hauptabsatzbereich JCB Bau- und Industriemaschinen erstreckt sich über weite Teile von Nordrhein-Westfalen, den nördlichen Teil von Rheinland-Pfalz sowie Teile von Hessen. Für das südliche Rheinland sowie für das Rhein-Ruhrgebiet hat die JCB Vertrieb & Service GmbH zusätzlich die Vertriebsverantwortung für den Absatz von JCB Landmaschinen. Die Steuerung des Unternehmens erfolgt im Wesentlichen nach den Produktgruppen Kompaktmaschinen, Großmaschinen, Teleskoplader und sonstiges (Gabelstapler, Höhenzugangstechnik und Traktoren), die bereichsübergreifend vermarktet werden. 2. Geschäftsverlaufa) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 von den Folgen der globalen Krisen geprägt. Trotz der jüngsten Rückgänge blieben die Preise auf allen Wirtschaftsstufen weiterhin hoch und dämpften die Konjunktur. Zusätzlich verschlechterten sich die Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen, und die Nachfrage sowohl im In- als auch im Ausland nahm ab. Somit konnte sich die deutsche Wirtschaft nicht weiter vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 erholen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) fiel im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger aus als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. In jeweiligen Preisen lag das Bruttoinlandsprodukt mit 4.121 Milliarden Euro um 6,3 % höher als im Vorjahr. Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner stieg gegenüber dem Vorjahr um 5,4 % und betrug im Jahr 2023 durchschnittlich 48.746 Euro. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Quellen: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2024/bip2023/pm-bip.pdf?__blob=publicationFile https://www.handelsdaten.de/branchen/gesamtwirtschaftliche-rahmenbedingungen b) Entwicklung der Branche Im Baugewerbe, in dem die Gesellschaft ca. 79 % ihrer Umsätze macht, machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2024/bip2023/pm-bip.pdf?__blob=publicationFile Entgegen den leicht gesunkenen Gesamtinvestitionen in der Baubranche ist der Absatz von selbstfahrenden Baumaschinen im Vertriebsgebiet der Gesellschaft im Berichtsjahr laut VDMA-Registrierungen um knapp 10 % auf 6.327 Einheiten gestiegen (Vorjahr 5.763). Diese enthalten Kompakt- & Großmaschinen über alle Branchen hinweg. Annähernd 80 % des gesamten deutschen Marktes sind Kompaktmaschinen (d.h. Bagger bis 12t Einsatzgewicht und Radlader bis 100PS Motorleistung). c) Entwicklung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft Das in b) genannte Marktwachstum war jedoch real nicht spürbar. Der Markteinbruch im ersten Quartal 2024 um ca. 20 % bestätigt die Annahme, dass ein Großteil des Wachstums aus verkauft gemeldeter Lagerware besteht, die nach Ende der Corona Pandemie wieder reichlich bei allen Herstellern und deren Vertriebspartnern zur Verfügung stand. Die Gesellschaft konnte in mittlerer dreistelliger Höhe am Markt für selbstfahrende Baumaschinen partizipieren. Der Kompaktmaschinenanteil davon beträgt einen hohen zweistelligen Prozentsatz (Vorjahr hoher zweistelliger Prozentsatz). Im Marktsegment Teleskoplader (umfasst Teleskoplader und Teleskopradlader) konnte die Gesellschaft in 2023 Maschinen in mittlerer zweistelliger Stückzahl absetzen (Vorjahr gleich). In dem Bereich Sonstiges (Traktoren, Flurförderfahrzeuge und Höhenzugangstechnik) ist JCB ein Nischenanbieter für spezielle Segmente. In diesen Märkten konnte die Gesellschaft in 2023 in niedriger zweistelliger Stückzahl teilnehmen (Vorjahr mittlere zweistellige Stückzahl). Mit der JCB Produktpalette hat die JCB Vertrieb & Service GmbH Zugang zu ca. 80 % vom Markt für selbstfahrende Baumaschinen. 25 % von dem zugänglichen Markt werden von herstellereigenen Mietflotten bedient. Die JCB Vertrieb & Service GmbH kann nur durch den eigenen Mietpark an diesem Markt teilnehmen. In 2023 sind stückzahlmäßig in mittlerer zweistelliger Höhe neue Maschinen in ihren Mietpark geflossen. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2023 wurde durch die Umsatzerlöse in Höhe von 46,2 Mio. EUR und dem Jahresüberschuss in Höhe von 0,78 Mio. EUR bestätigt. Der Neumaschinenverkauf lag mit 26,9 Mio. EUR um 0,4 Mio. EUR unter dem Niveau des Vorjahres bei nahezu gleicher Stückzahl, was auf eine Veränderung des Produktmixes von Großmaschinen auf Kompaktmaschinen zurückzuführen ist. Der Umsatz im Ersatzteilbereich stieg im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Mio. EUR auf 4,5 Mio. EUR. Der Umsatz mit Serviceleistungen fiel leicht im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Mio. EUR auf 2,5 Mio. EUR. Im Gebrauchtmaschinensektor fielen die Verkäufe stückzahlmäßig gegenüber dem Vorjahr um 14 %. Der Umsatz fiel um 0,5 Mio. EUR auf 7,3 Mio. EUR. Gründe hierfür sind die Normalisierung der Lieferungen von Neumaschinen und damit einhergehend ein Anfragerückgang im Gebrauchtmaschinenbereich und ein anderer Produktmix. Der Mietpark war in 2023 etwas rückläufig. Bei einer um rund 6 % gefallenen Auslastung auf einen weiterhin hohen zweistelligen Prozentbereich konnte die Gesellschaft trotz allem Erlöse in Höhe von 3,2 Mio. EUR erzielen (Vorjahr 3,0 Mio. EUR). In 2023 wurde der Mietpark um eine mittlere einstellige Stückzahl vergrößert. Die Erlöse aus dem Verkauf von Mietmaschinen stiegen um 0,3 Mio. EUR auf 1,7 Mio. EUR. Die sonstigen Umsatzerlöse stiegen um 0,09 Mio. EUR auf 0,13 Mio. EUR. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um 0,2 Mio. EUR auf 0,7 Mio. EUR. Insgesamt erachtet die Gesellschaft ihre Entwicklung im abgelaufenen Wirtschaftsjahr als positiv. d) Beschaffung Die JCB Vertrieb & Service GmbH bezieht ihre Maschinen über die JCB Sales Ltd., UK. In 2023 erwarb sie Maschinen in Höhe von einer mittleren dreistelligen Stückzahl. Ende des Jahres waren noch 82 Neumaschinen und 6 Vorführmaschinen auf Lager. Neben Neu- und Vorführmaschinen nimmt die JCB Vertrieb & Service GmbH Gebrauchtmaschinen von Kunden zurück oder kauft sie frei an und veräußert diese dann weiter. In 2023 erwarb sie Gebrauchtmaschinen im geringen dreistelligen Bereich, Ende 2023 waren noch 38 auf Lager. Die Ersatzteile bezieht die Gesellschaft über die JCB Service Ltd., UK. Anbauteile werden darüber hinaus auch von externen Zulieferern bezogen. Der Mietparkbestand wurde wie geplant vergrößert, um die durchweg anhaltende Nachfrage nach sowohl Kauf- als auch Mietmaschinen bestmöglich bedienen zu können (Jahresendbestand 2022: 65 Maschinen, Jahresendbestand 2023: 70 Maschinen). e) Vertrieb und Kunden Im Kundenkreis der JCB sind überwiegend mittelständische Unternehmen im Bereich der Baubranche. Zielgruppe für den Absatz von Bau- und Industriemaschinen sind Bauunternehmer sowie Unternehmer mit Bedarf für Ladetechnik im industriellen Bereich, sowie zunehmend Vermietgesellschaften. Endkunden für Landmaschinen sind vor allem Landwirte, Lohnunternehmer und Landschaftspfleger, bei denen aufgrund der zunehmenden Logistik- und Ladetechnikanforderungen in der Landwirtschaft ein Bedarf für Produkte von JCB besteht. f) Investitionen Die Investitionen im Jahre 2023 betrugen 3,3 Mio. EUR (Vorjahr 3,0 Mio. EUR). Die Abschreibungen beliefen sich auf 1,1 Mio. EUR. Investiert wurde im Geschäftsjahr vor allem in den Mietpark (3 Mio. EUR) und in den Fuhrpark (0,3 Mio. EUR). g) Finanzierungsmaßnahmen Die Gesellschaft finanziert sich durch Eigenmittel, Lieferantenkredite, Einkaufsfinanzierung dem erwirtschafteten Cashflow und Darlehen der JCB-Gruppe. Das Darlehen wird bedingt durch das Ausscheiden aus dem Konzernverbund nun in den sonstigen Verbindlichkeiten gezeigt (Vorjahre: "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen"). Zur Zwischenfinanzierung des Lagerbestandes hat die Gesellschaft nun 2 Verträge für Einkaufsfinanzierungen geschlossen. Hierüber werden alle Neumaschinen sowie ein Teil der Gebraucht- und Mietmaschinen zwischenfinanziert. Als weitere Finanzierungsmöglichkeit konnte die JCB Vertrieb & Service GmbH bei einer weiteren Bank einen Kontokorrentrahmen abschließen. Die Liquidität war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gesichert. h) Personal Am Ende des Berichtsjahres waren 51 (Vorjahr 46) Mitarbeiter in Vollzeit bei der Gesellschaft beschäftigt. Minijobber und Auszubildende wurden bei dieser Berechnung nicht berücksichtigt. i) Umweltschutz und Arbeitssicherheit Die Arbeitssicherheit wird bei der JCB Vertrieb & Service GmbH durch externe Dienstleister in periodischen Abständen geprüft. Die für die Gesellschaft relevanten Umweltschutzauflagen sind eingehalten worden. 3. Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschafta) Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage der Gesellschaft blieb in 2023 stabil. Die Bilanzsumme des Unternehmens ist um 3 Mio. EUR auf 17 Mio. EUR gesunken. Dies resultiert aus der Verminderung der Vorräte um 2,5 Mio. EUR, der Erhöhung des Anlagevermögens von 0,2 Mio. EUR (im Wesentlichen aus dem Kauf von Mietmaschinen, wobei hier den 3,3 Mio. EUR Zugängen Abgänge in Höhe von 2,7 Mio. EUR gegenüberstehen), und der Verminderung der liquiden Mittel um 0,7 Mio. EUR. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände blieben auf Höhe des Vorjahres. Der hohe Vorratsbestand, der sich aus verspäteten Lieferungen von Neumaschinen aus 2022 ergab, wurde planmäßig in 2023 auf ein normales Maß abgebaut. Auf der Vermögensseite der Bilanz entfallen im Berichtsjahr 47 % auf Vorräte (Vorjahr 52 %), 23 % auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (Vorjahr 19 %), 22 % auf das Anlagevermögen (Vorjahr 18 %) und 8 % auf liquide Mittel (Vorjahr 11 %). Das kurzfristig gebundene Fremdkapital ist um 11,2 Mio. EUR gesunken (Vorjahr +5,4 Mio. EUR), bedingt durch das Ausscheiden aus dem Konzernverbund und die damit verbundenen Änderungen im Bilanzausweis, wie unter 3 g) beschrieben. Das Netto-Umlaufvermögen beläuft sich auf 7,5 Mio. EUR (Vorjahr 5,3 Mio. EUR). Die langfristig gebundenen Vermögenswerte sind aufgrund der vorgenannten Investitionen ins Anlagevermögen (3,3 Mio. EUR), bei Abschreibungen und Abverkäufen des Anlagevermögens in Höhe von 3 Mio. EUR, welche fast ausschließlich aus dem Mietpark resultieren, um netto 0,2 Mio. EUR gestiegen. b) Ertragslage Die Umsatzerlöse fielen leicht um 0,3 Mio. EUR auf 46,2 Mio. EUR, die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um 0,2 Mio. EUR auf 0,7 Mio. EUR. Die Gesellschaft verweist dazu auf ihre Erläuterungen unter Abschnitt 2c. Der Materialaufwand stieg leicht um 0,3 Mio. EUR auf 38,5 Mio. EUR. Entsprechend fiel der Rohertrag um 0,6 Mio. EUR. Ergebnisbelastend wirkten sich die auf 3,9 Mio. EUR gestiegenen Aufwendungen für Personal (Vorjahr 3,7 Mio. EUR), welche sich durch Personalaufbau, Umstrukturierungen sowie aufgrund der vorgenommenen Gehaltsanpassungen ergeben haben. Die Abschreibungen stiegen um 0,3 Mio. EUR auf 1,1 Mio. EUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen leicht um 0,3 Mio. EUR auf 2 Mio. EUR. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Ergebnis nach Steuern von 0,8 Mio. EUR (Vorjahr 1,6 Mio. EUR) ab. Es wird vorgeschlagen, den Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen. 4. RisikomanagementDas Risikomanagement der Gesellschaft besteht aus einer detaillierten Finanzierungsplanung am Anfang eines jeden Finanzjahres. Weiterführend wird die Planung basierend auf Veränderungen von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie wirtschaftlichen Prognosen aktualisiert. Außerdem werden im Zuge der wöchentlichen Meetings und monatlichen Berichte alle bedeutsamen Abweichungen zwischen Ist und Plan analysiert, um potenzielle Risiken in allen Geschäftsbereichen zu identifizieren. Forderungsseitig hat die JCB Vertrieb & Service GmbH eine Warenkreditversicherung abgeschlossen. Nicht versicherte Forderungen, wie z. B. vertraglich vereinbarte Anzahlungen auf Maschinenrechnungen, sind mittels Vorkasse vom Kunden zu begleichen. Maschinen werden erst nach erfolgter Zahlung an den Kunden ausgeliefert, sodass sich daraus kein Risiko ergibt. a) Chancen der zukünftigen Entwicklung Mit der Zentrale in Frechen, der Filiale im Großraum Dortmund, dem langjährigen Partnerhändler in Bochum und der Partnerschaft in Duisburg hat die Gesellschaft mittlerweile eine solide Marktabdeckung mit maximal 40 km Entfernung bis zum nächsten JCB-Stützpunkt im Ballungsgebiet Rhein Ruhr erreicht. Mit diesen Maßnahmen hat sie sich für zukünftiges Wachstum aufgestellt und ihre Markpräsenz deutlich zu ihren Hauptwettbewerbern aufgeholt, die teilweise 6-8 Stützpunkte im gleichen Gebiet unterhalten. Der Mietpark wurde in 2023 weiter leicht aufgestockt, damit die Nachfrage nach Mietmaschinen abgedeckt werden konnte. Weiteres Wachstum des bestehenden Mietparks sowie die Eröffnung einer weiteren Niederlassung wurde von 2023 auf 2024 verschoben. Diese wurde im April 2024 in Kamp-Lintfort im Kreis Wesel eröffnet. Weitere Wachstumsmaßnahme ist die Einstellung eines Vertriebsleiters für Großmaschinen zum März 2024, der auf langjährige Erfahrung bei einem Wettbewerber zurückblickt und beste Voraussetzungen mitbringt, unsere Position in dem umsatz- und ertragsträchtigen Segment weiterzuentwickeln. Verschiedene absatzfördernde Maßnahmen (z. B. Ausbau und Effizienzsteigerungen des Servicebereiches und Verkaufsförderungen im Ersatzteilbereich) werden ergriffen, um die Umsätze in einem kompetitiven Markt zu maximieren. b) Risiken der zukünftigen Entwicklung Das übergeordnete Ziel des Liquiditätsmanagements ist die Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit. Die Gesellschaft finanziert sich derzeit ausschließlich durch die vorhandenen Eigenmittel und den erwirtschafteten Cashflow, Lieferantenkredite, Einkaufsfinanzierung sowie Darlehen von Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Auch weiterhin nimmt die JCB Vertrieb & Service GmbH nur geringe Einflüsse auf Ihre Finanzierungsquellen wahr, sodass sich aus ihrer Sicht keine wesentlichen Risiken aus der aktuellen Finanzierungsstruktur ergeben und die Zahlungsfähigkeit jederzeit gewährleistet ist. Rechtliche Risiken von besonderer Bedeutung bestanden im Geschäftsjahr 2023 nicht und sind auch zum Berichtszeitpunkt nicht erkennbar. Das im Vergleich zu Anfang 2021 um 30 % gestiegene Neumaschinenpreisniveau, sowohl bei der Gesellschaft als auch bei Wettbewerbern, und die gestiegenen Zinsen führen zu vielen Verschiebungen von Kaufentscheidungen. Der Auftragsvorlauf ist spürbar geschrumpft. Die Liefersituation hat sich weitestgehend normalisiert. Zur Sicherstellung der Werksauslastungen reduzieren alle Hersteller direkt oder indirekt ihre Preise. Der Lagerbestand an Vorjahresmaschinen lässt sich daher nicht mehr so einfach vermarkten wie in den vergangenen beiden Jahren, die durch Knappheit und stetige Preiserhöhungen geprägt waren. Der im ersten Quartal realisierte Umsatz mit Maschinen ist hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Positiv ist jedoch zu bemerken, dass unser Auftragseingang im ersten Quartal leicht über Vorjahresniveau liegt. Ein weiteres Risiko ist das Ausbleiben eines Großauftrags, der ca. 10 % des jährlichen Neumaschinenabsatzes ausmacht und den die Gesellschaft in den vergangenen sieben Jahren bedienen durfte. 5. Voraussichtliche Entwicklunga) Entwicklung der Branche Im Geschäftsbereich Baumaschinen und dessen Umfeld, dem größten Geschäftsbereich von JCB, ist eine leicht rückläufige Konjunktur zu erwarten. Gleichwohl findet eine Verlagerung der Bauprojekte statt. Der private Wohnungs- und Gartenbau ist aufgrund der gestiegenen Preise und der hohen Zinsen stark rückläufig. Im Gegenzug wächst die Nachfrage nach Bauleistung für Infrastruktur- & Glasfaserausbau überproportional. Sinkende Erzeugerpreise in der Landwirtschaft werden den Strukturwandel hin zu größeren Einheiten, die einen anhaltenden Bedarf an professioneller Landtechnik haben, vorantreiben. Die Hersteller sind gefordert, Kaufzurückhaltung durch gestiegenes Zins- und Preisniveau mit Fördermaßnahmen zu begegnen. b) Entwicklung der Gesellschaft Die Gesellschaft rechnet mit einem fallenden Umsatzniveau (ca. 20 %) und rechnet mit einem leicht negativen Ergebnis vor Steuern zum Jahresende 2024. Mittelfristig geht die Gesellschaft von einem schrumpfenden Markt aus. Die notwendigen Investitionen in die Verbesserung der Infrastruktur werden anhalten, der Wohnungsbau und alle nachgelagerten Bereiche werden aufgrund des hohen Zinsniveaus jedoch rückläufig sein. Der Strukturwandel in der Landwirtschaft und die damit einhergehende Professionalisierung wird die Nachfrage nach Technik weiter erhöhen. Auch vor dem Hintergrund dieser schwierigen Marktsituation sieht die Geschäftsführung weiter Wachstumsmöglichkeiten für die Gesellschaft, da sie mit einem in vielen Bereichen geringen Marktanteil auch bei sinkendem Markt weiterhin die Möglichkeit hat, den Umsatz durch die Verdrängung von Wettbewerbern zu halten und nach Möglichkeit zu steigern. Dies kann jedoch nur gelingen, wenn die JCB-Gruppe der Gesellschaft bei fallendem Preisniveau im Markt stets wettbewerbsfähige Einkaufskonditionen bietet. Hierzu steht die Gesellschaft auf verschiedenen Ebenen im stetigen Austausch mit der Gruppe. Insofern sieht die Geschäftsführung die Entwicklungsmöglichkeiten der Gesellschaft in Zukunft durchaus positiv. Eine direkte Auswirkung der Ukraine-Krise sehen wir nicht, da die Lieferfähigkeit unseres Lieferanten auf den deutschen Markt dadurch weder positiv noch negativ beeinflusst ist.
Frechen, 12.12.2024 JCB Vertrieb & Service GmbH Die Geschäftsführung Stephan Albert Nagelschmitz Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN(1) Konzernzugehörigkeit / Gesellschaftsrechtliche Grundlagen Der Geschäftsführer hält seit 30.12.2020 96 % der Anteile an der JCB Vertrieb & Service GmbH. 4 % werden von der JCB Deutschland GmbH gehalten. Aufgrund der Auflösung des Beirats per 30.04.2023 wird der Jahresabschluss unserer Gesellschaft nicht mehr in den Konzernabschluss der JCB Group Holdings Sárl, eine Gesellschaft mit Sitz in der Schweiz, eingetragene Adresse: Avenue de Rhodanie 58, 1007 Lausanne, einbezogen (größter Konsolidierungskreis), der am Sitz der Gesellschaft veröffentlicht wird. Die Gesellschaft hat Ihren Sitz seit März 2017 in Frechen und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter Registernummer HRB 51530 eingetragen. (2) Geschäftsführung Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr wahrgenommen von:
Der in 2020 eingerichtete und per 30.04.2023 aufgelöste Beirat hatte in erster Linie die Funktion, die Rechte der Gesellschafterversammlung gegenüber der Geschäftsführung wahrzunehmen und bestand aus folgenden Mitgliedern:
(3) Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB, die neben den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. HGB i.d.F. des BilRUG die ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 264 ff. HGB und die Regelungen des GmbHG anzuwenden hat. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Kurz- sowie langfristige Fremdwährungspositionen sind im Geschäftsjahr 2023 nicht vorhanden. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSSBilanz (4) Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände von T€ 24 (Vorjahr T€ 42) beinhalten im Wesentlichen den Kundenstamm aus einer Übernahme in Höhe von T€ 12 (Vorjahr T€ 22), EDV-Software in Höhe von T€ 8 (Vorjahr T€ 14) und die Webseite in Höhe von T€ 4 (Vorjahr T€ 6). Sie wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer der EDV-Software wird mit 2 Jahren festgelegt, die Telefonanlage mit einer Nutzungsdauer von 7 Jahren, die Firewall mit einer Nutzungsdauer von 3 Jahren. Der Kundenstamm wird über 6 Jahre linear abgeschrieben. Die Sachanlagen in Höhe von T€ 3.723 (Vorjahr T€ 3.446) wurden mit den Anschaffungskosten bewertet und planmäßig linear abgeschrieben. Die Sachanlagen werden über Nutzungsdauern zwischen 2 und 15 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden auch in der Handelsbilanz entsprechend den steuerlichen Regelungen abgeschrieben. Von dem Wahlrecht, die digitalen Wirtschaftsgüter mit einer Nutzungsdauer von 1 Jahr abzuschreiben, wurde Gebrauch gemacht. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bilanziert. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im beiliegenden Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. (5) Vorräte Die Bewertung der Vorräte von T€ 7.955 (Vorjahr T€ 10.481) ist zu Anschaffungskosten, die im Wege der Einzelfeststellung ermittelt werden oder den niedrigeren Tageswerten am Bilanzstichtag, erfolgt. Die unfertigen Leistungen und Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten alle aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 253 Abs. 2 HGB. (6) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von T€ 3.823 (Vorjahr T€ 3.828) sind zum Nennwert, abzüglich notwendiger Einzelwertberichtigungen, angesetzt. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten (Vorjahr T€ 27). Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von max. einem Jahr. Es bestehen keine Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Vorjahr T€ 147). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen gegenüber der Gesellschafterin JCB Deutschland GmbH in Höhe von T€ 45 (Vorjahr Ausweis unter Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 25). Diese entfallen in ihrer gesamten Höhe auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. (7) Liquide Mittel Die flüssigen Mittel in Höhe von T€ 1.418 (Vorjahr T€ 2.158) sind zu Nennwerten am Bilanzstichtag bilanziert. Sie betreffen frei verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten sowie den Kassenbestand. (8) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden die im Geschäftsjahr geleisteten Zahlungen angesetzt, soweit sie Aufwendungen für das folgende Geschäftsjahr darstellen. Sie betrugen im Geschäftsjahr T€ 63 (Vorjahr T€ 62). (9) Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet. Die Gesellschaft hat ein Stammkapital von T€ 25. Der Gewinnvortrag beträgt T€ 2.512 (Vorjahr T€ 924). Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von T€ 779 auf neue Rechnung vorzutragen. (10) Rückstellungen Die Rückstellungen werden gem. § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen erfolgt nach der so genannten "Projected-Unit-Credit"-Methode (Anwartschaftsbarwertverfahren) i. S. d. IAS 19. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die Richttafeln "2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Die folgenden grundlegenden weiteren Annahmen liegen der Bewertung zugrunde:
Aufgrund der Bewertung als beitragsorientierte Zusage entfällt die Fluktuation als maßgebende Größe; dies betrifft auch Gehalts-, Renten- und sonstige Trends. Für die Abzinsung wurde eine Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB). Als Abzinsungsfaktor wurde der von der Deutschen Bundesbank für diese Restlaufzeit ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 1,83 % (Vorjahr 1,79 %) verwendet. Der durchschnittliche Marktzinssatz für diese Restlaufzeit der vergangenen 7 Jahre betrug zum Stichtag 1,79 % (Vorjahr 1,45 %). Aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von € 881 (Vorjahr € 4.291). In Höhe dieses Unterschiedsbetrags sind die passivierten Rückstellungen für Pensionen und der Zinsaufwand im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz nach bisheriger Ermittlung niedriger angesetzt. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n.F. für die Ausschüttung gesperrt. Der Zinseffekt aus der Anpassung der Pensionsrückstellung ist in der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von T€ 4 (Vorjahr T€ 3) enthalten. In 2023 wurden unter Berücksichtigung geleisteter Vorauszahlungen keine weiteren Rückstellungen für Gewerbe- und Körperschaftssteuer gebildet (Vorjahr T€ 751). Die sonstigen Rückstellungen von T€ 722 (Vorjahr T€ 933) wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen T€ 269 (Vorjahr T€ 296) und Personalkosten T€ 453 (Vorjahr T€ 637) gebildet. (11) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag passiviert. Die Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 12.465 (Vorjahr T€ 15.270) resultieren aus den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 7.803 (Vorjahr T€ 2.907) und den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 4.661 (Vorjahr T€ 117). Die markanten Veränderungen zum Vorjahr resultieren aus der geänderten Darstellung bedingt durch das Ausscheiden aus dem Konzernverbund. In den sonstigen Verbindlichkeiten ist ein Darlehen in Höhe von T€ 4.370 (Vorjahr Ausweis unter Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 5.000) enthalten. Davon haben T€ 3.500 eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Innerhalb von 5 Jahren sind T€ 3.500 fällig (Vorjahr T€ 3.500), T€ 870 (Vorjahr T€ 1.370) haben eine Laufzeit von mehr als 5 Jahren. Des Weiteren sind Verbindlichkeiten aus Einkaufsfinanzierungen und Darlehen für die Finanzierung des Anlagevermögens von T€ 2.912 (Vorjahr T€ 2.378), Verbindlichkeiten aus Steuern mit T€ 285 (Vorjahr T€ 249) sowie sonstigen Verbindlichkeiten von T€ 521 (Vorjahr T€ 237) enthalten. (12) Passive Rechnungsabgrenzung Die passive Rechnungsabgrenzung resultiert aus der Abgrenzung von Serviceerlösen. (13) Latente Steuern Im Rahmen des Jahresabschlusses wurden saldiert aktive latente Steuern in Höhe von T€ 117(Vorjahr T€ 134) ermittelt. Auf die Aktivierung (Wahlrecht) der aktiven latenten Steuern wurde verzichtet. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus dem unterschiedlichen Ansatz der Pensionsrückstellungen, sowie aufgrund des unterschiedlichen Ansatzes des Geschäfts- und Firmenwerts in der Steuerbilanz. Der verwendete Steuersatz beträgt 32,95 % (Vorjahr 32,96 %). (14) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Abschreibungen beinhalten planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und auf immaterielle Vermögensgegenstände. Im Geschäftsjahr lagen periodenfremde sonstige betriebliche Erträge in Höhe von T€ 70 vor (Vorjahr T€ 20). Periodenfremde Aufwendungen lagen in Höhe von T€ 4 vor (Vorjahr T€ 7). ERGÄNZENDE ANGABEN(15) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 2.024 (Vorjahr T€ 3.216). (16) Anzahl der Mitarbeiter (§ 285 Nr. 7 HGB) Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 54 Mitarbeiter (Vorjahr 50), davon 29 Angestellte (Vorjahr 29) und 24 Arbeitnehmer (Vorjahr 21), beschäftigt. (17) § 285 Nr. 9a, Nr. 9b, Nr. 9c i.V.m. §§ 288, 286 Abs. 4 HGB Hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführung verzichtet die Gesellschaft unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB auf die in § 285 Nr. 9a HGB verlangten Angaben, da nur ein Geschäftsführer bestellt ist. Dem Geschäftsführer wurde ein Darlehen in Höhe von T€ 101 gewährt. Dieses wird zu einem Satz von 0,95 % p.a. verzinst und validiert zum Stichtag auf T€ 67. Es wurden weiterhin keine Haftungsverhältnisse zugunsten des Geschäftsführers eingegangen. Der Beirat erhielt keine Vergütung für seine Tätigkeit. (18) Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahe stehende Unternehmen gelten. Die Gesellschaft unterhält Beziehungen zu verbundenen Unternehmen in den Bereichen:
In den Forderungen aus Finanzierung und Zinserträgen ist ein Darlehen an einen Gesellschafter in Höhe von T€ 67 (Vorjahr T€ 79) enthalten. (19) Ergebnisverwendung Es wird vorgeschlagen, dass der Jahresüberschuss von T€ 779 auf neue Rechnung vorgetragen wird. (20) Nachtragsbericht Es gibt keine Ereignisse, die zu berichten sind.
Frechen, den 12.12.2024 JCB Vertrieb & Service GmbH Die Geschäftsführung Stephan Albert Nagelschmitz Anlagenspiegel 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die JCB Vertrieb & Service GmbH, Frechen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der JCB Vertrieb & Service GmbH, Frechen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der JCB Vertrieb & Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 17. Dezember 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Maic Kunz, Wirtschaftsprüfer ppa. Thorsten Weigand, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 20. Dezember 2024 festgestellt. |
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