Extrusion Kempen GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter A. Franz seit 17.12.2003 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Extrusion Kempen GmbH(bis 19. Oktober 2007: SMS Extrusion Kempen GmbH)KempenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007Bilanz zum 31. Dezember 2007AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2007
AnhangGrundlagen des JahresabschlussesDer Jahresabschluss ist nach den gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Zur Verbesserung der Klarheit sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst; sie werden im Anhang erläutert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Umsatzkostenverfahren angewendet. Die SMS Extrusion Kempen GmbH (SEK) wurde mit notariell beglaubigten Gesellschaftervertrag vom 24. Mai.2002 mit einem Stammkapital von 100.000,-- € gegründet. Die Eintragung ins Handelregister erfolgte am 13. Juni 2002. Alleiniger Gesellschafter ist die Battenfeld Extrusionstechnik GmbH (BEX). Das Kapital wurde mit Datum vom 13. Dezember 2002 um 900.000,-- € auf 1.000.000,-- € durch Einzahlung erhöht. Mit Gesellschafterbeschluss vom 29. Juni 2007 wurde die Firma geändert auf den Namen Extrusion Kempen GmbH. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 19. Oktober 2007 AusweisänderungenAnders als zum 31. Dezember 2006 werden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen bzw. die Finanzforderungen gegen verbundene Unternehmen nicht unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bzw. den Finanzforderungen, sondern unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Der Ausweis in der Bilanz zum 31. Dezember 2006 wurde dementsprechend angepasst. Ebenfalls anders als zum 31. Dezember 2006 werden die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. die Finanzverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen nicht unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bzw. Finanzverbindlichkeiten, sondern unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Der Ausweis in der Bilanz zum 31. Dezember 2006 wurde dementsprechend angepasst. Anders als zum 31. Dezember 2006 werden Verpflichtungen aus ausstehenden Urlaubsansprüchen, Überstunden, Beiträgen zur Berufgenossenschaft, Erfolgsvergütungen, dem Sanierungstarifvertrag und Beiträge zum Pensionssicherungsverein nicht unter den sonstigen Verbindlichkeiten, sondern unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen. Der Ausweis in der Bilanz zum 31. Dezember 2006 wurde dementsprechend angepasst. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenImmaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über ihre Nutzungsdauer von überwiegend 3 Jahren linear abgeschrieben. Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige und teilweise auch außerplanmäßige Abschreibungen. Die Herstellungskosten selbsterstellter Sachanlagen umfassen die direkt zurechenbaren Einzelkosten sowie angemessene Gemeinkosten der Fertigung einschließlich Abschreibungen. Reparaturkosten und Zinsen auf Fremdkapital werden als laufender Aufwand erfasst. Das bewegliche Sachanlagevermögen wird linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden über die in den amtlichen AfA-Tabellen des Bundesministeriums der Finanzen vorgegebenen steuerlichen Nutzungsdauern abgeschrieben. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremde Grundstücken werden über eine Nutzungsdauer von 9 bis 14 Jahren abgeschrieben. Innerhalb des beweglichen Sachanlagevermögens werden technische Anlagen und Maschinen in 3 bis 15 Jahren sowie andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung in ebenfalls 3 bis 15 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren realisierbaren Tageswerten bewertet. Bestandteile der Herstellungskosten sind neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Material-, Fertigungs- und Konstruktionsgemeinkosten sowie die fertigungsbedingten Abschreibungen; die Bewertung entspricht den steuerlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit dem gleitenden Durchschnittspreis oder mit dem letzten Einstandspreis bilanziert und Handelswaren werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Zum 31. Dezember 2007 hat die Gesellschaft einen prozentualen Gängigkeitsabschlag in Abhängigkeit von der Lagerreichweite sowohl bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen als auch bei den unfertigen Erzeugnissen eingeführt und ist damit von der bisher vorgenommenen Einzelbetrachtung abgewichen. Aus der geänderten Bewertung ergeben sich um 33 T€ geringere unfertige Erzeugnisse und um 190 T€ geringere Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Für weitere Bestandsrisiken, die sich aus geminderter Verwendbarkeit ergeben, sowie zur verlustfreien Bewertung von schwebenden Geschäften werden grundsätzlich ausreichende Wertberichtigungen vorgenommen. Die Gesellschaft hat gemäß § 268 Abs. 5 HGB die erhaltenen Anzahlungen in voller Höhe offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt Wertberichtigungen werden vorgenommen auf Forderungen, deren Ausfall droht, auf niedrig verzinsliche Forderungen und auf Forderungen aus Ländern mit Transferrisiken. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch pauschale Wertberichtigungen berücksichtigt, die grundsätzlich auf Erfahrungswerten der Vergangenheit beruhen. Geleistete und erhaltene Anzahlungen werden ohne Umsatzsteueranteil ausgewiesen. Wertaufholungen im Bereich des Anlage- und Umlaufvermögens werden vorgenommen, wenn die Gründe für in Vorjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen sind nach dem Teilwertverfahren gemäß § 6a EStG auf der Grundlage eines Rechnungszinsfußes von 6 % gebildet. Die Berechnung erfolgte nach den "Heubeck-Richttafeln 2005 G". Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrag für alle erkennbaren Risiken, ungewisse Verpflichtungen und drohende Verluste gebildet. Rückstellungen, die einen Zinsanteil enthalten, werden abgezinst. Die Rückstellungen enthalten Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern aus dem im Geschäftsjahr 2003 abgeschlossenen Sanierungstarifvertrag in Höhe von €345.901,35. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag bilanziert. Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten und kursgesichert sind, werden zum Sicherungskurs bewertet. Die übrigen Fremdwährungsforderungen und -Verbindlichkeiten werden mit dem Kurs des Einbuchungstages bzw. bei Forderungen mit dem niedrigeren Kurs und bei Verbindlichkeiten mit dem höheren Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Ergebnisabführungsvertrag Das Jahresergebnis der Extrusion Kempen GmbH (bis zum 19. Oktober 2007: SMS Extrusion Kempen GmbH) wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages an die Battenfeld Extrusionstechnik GmbH abgeführt Erläuterungen zur Bilanz(1) Vorräte
(2) Forderungen gegen verbundene Unternehmen
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen mit T€ 3.288 (i.Vj. T€ 3.776) auf Lieferungen und Leistungen an den alleinigen Gesellschafter (BEX). Die verbleibenden Forderungen in Höhe von 72 T€ (i.Vj. T€ 290) betreffen andere verbundene Unternehmen und resultieren aus Lieferungen und Leistungen. (3) Eigenkapital Alleiniger Gesellschafter der Extrusion Kempen GmbH zum 31. Dezember 2007 ist die Battenfeld Extrusionstechnik GmbH (BEX). Das Eigenkapital beträgt T€ 1.000 und betrifft ausschließlich das gezeichnete Kapital. (4) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind gebildet für geschäftsbezogene Verpflichtungen, wie Garantieverpflichtungen (406 T€), Jahresabschlusskosten (69 T€), Verpflichtungen aus dem Sanierungstarifvertrag (T€ 346), flexible Arbeitszeitkonten und erfolgsabhängige Vergütungen (448 T€), Altersteilzeit (130 T€), Entgelt-Rahmenabkommen (132 T€), Berufsgenossenschaft (8 T€), rückständigen Urlaub (15 T€), Jubiläumszahlungen (173 T€) sowie weitere Einzelrisiken (105 T€) (5) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die Finanzverbindlichkeiten aus dem Cash Pool gegenüber die BEX Beteiligungs GmbH (im Vorjahr Battenfeld Extrusionstechnik GmbH) in Höhe von 1.411 T€ (i.Vj. T€ 4.230), die Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag (BEX) in Höhe von T€ 397 (i.Vj. T€ 362), sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen von 309 T€ (i.Vj. 132 T€), davon gegenüber dem Gesellschafter (BEX) in Höhe von 57 T€ (i.Vj. 75). Die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betragen 0 T€ (i. Vj. T€ 0). Die Verbindlichkeiten aus Steuern betragen 45 T€ (i. Vj. T€ 68). Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(6) Umsatz
(7) In den Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen und in den übrigen Funktionskosten sind die folgenden Aufwendungen enthalten: Materialaufwendungen
Personalaufwendungen
davon für Altersversorgung: T€ 32 (i.Vj T€ 21 ) (8) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten unter anderem Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen sowie Kursgewinne und Lizenzerträge. In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden periodenfremde Erträge in Höhe von 312 T€ (Vorjahr: 61 T€) ausgewiesen. (9) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten unter anderem die nicht den Funktionskosten zuordenbaren Aufwendungen sowie Zuführungen zu Rückstellungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 4 T€ (Vorjahr: 3 T€) ausgewiesen. (10) Zinsergebnis
Die Zinsaufwendungen beziehen sich auf die in den Flüssigen Mitteln und den Finanzverbindlichkeiten ausgewiesenen Liquiditätsposten. Auf den Gesellschafter (BEX) entfallen 196 T€ (i.Vj. 100 T€) und auf die BEX Beteiligungs GmbH (BCGH) entfallen 20 T€ (i.Vj. 0 T€) der Zinsaufwendungen. Sonstige Angaben zum JahresabschlussMitarbeiterzahl Im Jahresdurchschnitt waren 71 Mitarbeiter (Vorjahr 67) und 7 Auszubildende (Vorjahr 9) beschäftigt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen. Die künftigen Zahlungen bis zum Ablauf der Mindestlaufzeit der Verträge haben folgende Fälligkeiten:
davon gegenüber dem Gesellschafter (BEX) : T€ 294 (i. Vj. T€ 294) Aus bereits eingeleiteten Investitionsvorhaben ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 2 (i.Vj. T€ 0). Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Shogun Sweden AB, Stockholm/Sweden (Bolagsverket Stockholm, Register Nummer 556713-1478) einbezogen. OrganeGeschäftsführer Zum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer ist Herr Ingenieur Peter Franz, Grefrath, bestellt. Herr Franz ist hauptberuflich für diese Gesellschaft tätig. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.
Kempen, den 14. März 2008 Extrusion Kempen GmbH gez. P. Franz Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht
der Extrusion Kempen GmbH, Kempen (bis 19. Oktober 2007:
SMS Extrusion Kempen GmbH)
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| Auftragseingang nach Bereichen |
2007
Mio. € |
2006
Mio. € |
∆
Mio. € |
| Rohrnachfolgeanlagen | 11,0 | 10,8 | + 0,2 |
| Kleinprofil- Kompaktanlagen | 1,8 | 0,8 | + 1,0 |
| Profilnachfolgeanlagen | 4,0 | 6,1 | - 2,1 |
| Ersatzteile und sonstiges | 1,9 | 1,9 | 0,0 |
| Gesamt | 18,7 | 19,6 | - 0,9 |
Der wesentliche Anteil der Aufträge im Geschäftsjahr 2007 entfällt mit € 16,7 Mio. auf die Alleingesellschafterin Battenfeld Extrusionstechnik GmbH, Bad Oeynhausen (BEX).
| Umsatz nach Bereichen |
2007
Mio. € |
2006
Mio. € |
∆
Mio. € |
| Rohrnachfolgeanlagen | 11,5 | 9,4 | + 2,1 |
| Kleinprofil-Kompaktanlagen | 2,0 | 1,0 | + 1,0 |
| Profilnachfolgeanlagen | 5,6 | 4,4 | + 1,2 |
| Ersatzteile und sonstiges | 1,9 | 1,8 | + 0,1 |
| Gesamt | 21,0 | 16,6 | + 4,4 |
Im Geschäftsjahr 2007 entfällt der wesentliche Anteil am Umsatz mit € 18,5 Mio. auf die Alleingesellschafterin BEX.
Der Auftragsbestand hat sich zum 31. Dezember 2007 auf € 3,7 Mio. reduziert (Vorjahr: € 6,2 Mio.) und sichert damit die Auslastung der Fertigung für ca. zwei Monate.
2.2 Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2007 wurde ein positives Ergebnis in Höhe von € 0,4 Mio. erzielt, welches aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags an die Battenfeld Extrusionstechnik GmbH, Bad Oeynhausen abgeführt wurde.
Das vorangegangene Geschäftsjahr 2006 war durch einen deutlichen Anstieg der Auftragseingänge im Rohr- und Profilextrusionsliniengeschäft geprägt, der zeitversetzt in 2007 zu einem außerordentlichen Umsatzanstieg um 27 % von € 16,6 Mio. auf € 21,0 Mio. führte. Durch die bereits erwähnten weltweiten Edelstahlpreiserhöhungen blieb die Ergebnisentwicklung jedoch hinter der Umsatzausweitung zurück.
Der aufgrund des Auftragseingangs deutlich über Plan liegende Umsatz führte in 2007 zu einer kontinuierlichen und sehr hohen Auslastung mit einer positiven Beschäftigungsabweichung.
Der Sanierungsbeitrag aus dem 8,5%igen Lohn- und Gehaltsverzicht wird aufgrund des positiven Jahresergebnisses in 2007 gemäß den Bestimmungen des firmenbezogenen Sanierungstarifvertrages aus 2003 gänzlich an die Belegschaft zurückgezahlt.
Für die Lagerteile wurden in 2007 aufgrund der neuen Konzernbilanzierungsrichtlinien Abschläge nach Reichweiten eingeführt. Diese Abwertung führte zu einer Ergebnisbelastung von 223 T€ im Jahr 2007.
2.3 Finanzlage
Im der zweiten Jahreshälfte 2007 wurde bei der BEX Beteiligungs GmbH, Bad Oeynhausen, ein zentrales Cash Pooling für die europäischen Firmen der B+C-Gruppe eingerichtet, an dem auch die SEK partizipiert. Die Verbindlichkeiten gegenüber der BEX Beteiligungs GmbH aus dem Cash Pool Agreement betrugen zum Bilanzstichtag € 1,4 Mio.
Zur Finanzierung der Akquisition des weltweiten Geschäfts mit Extrudern und Extrusionsfolgeanlagen des SMS-Konzerns durch die unter 1.2. genannten Gesellschaften wurde von Gesellschaften des neu gegründeten B+C-Konzerns am 02. März 2007 mit Änderungsvertrag vom 23. April 2007 ein Darlehensvertrag mit der West LB AG, Düsseldorf, abgeschlossen. Diesem Finanzierungsvertrag ist die Muttergesellschaft Battenfeld Extrusionstechnik GmbH (BEX) am 24. April 2007 als zusätzlicher Sicherungsgeber beigetreten. Am 29. Juni sowie am 02. Juli 2007 wurden in diesem Zusammenhang weitere Verträge mit der West LB AG, Düsseldorf, abgeschlossen, die die Einräumung von G rund Pfandrechten an den von der BEX an die SEK vermieteten Grundstücken sowie unter anderem die Sicherungsübereignung der von der BEX an der SEK gehaltenen Gesellschaftsanteile zur Folge hatten.
Alle Importe und Exporte in fremder Währung werden durch entsprechende Devisentermingeschäfte durch die Alleingesellschafterin BEX gesichert.
Durch den hohen Umsatz verbunden mit einer Reihe von Maßnahmen zur Reduzierung des Working Capital konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr die Finanzkennziffern erheblich verbessert werden.
Die im zweiten Halbjahr 2007 eingetretene besondere Situation an den Geld- und Kapitalmärkten hat nach unserer Einschätzung zu keinen wesentlichen Einflüssen oder Risiken für die Finanzlage der Gesellschaft geführt.
2.4 Vermögenslage
Die Bilanzsumme der SEK hat sich im Vergleich zum Vorjahr um € 3,1 Mio. verringert. Das Anlagevermögen ist nach wie vor vollständig durch Eigenkapital gedeckt.
Der Bestand an Vorräten abzgl. erhaltener Anzahlungen hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2006 um € 1,9 Mio. deutlich reduziert. Dieses resultiert aus den eingeleiteten Maßnahmen zur Bestandsoptimierung, einer hohen Auslastung und der Einführung von Reichweitenabschlägen auf Lagerteile.
Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2007 ist aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme auf 17 % (Vorjahr: 11 %) gestiegen.
Auf der Passivseite wurden € 0,8 Mio. Rückstellungen im Personalbereich, die zum 31. Dezember 2006 unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen wurden, in die sonstigen Rückstellungen umgegliedert.
3. Risikobericht
Die SEK ist im Rahmen ihrer geschäftlichen Tätigkeit den branchenüblichen Risiken, wie z.B. der Abhängigkeit von der Liefertreue der Rohmateriallieferanten in Bezug auf eigene Terminvorgaben, ausgesetzt. Im Lauf des Berichtszeitraumes sind keine bestandsgefährdenden Risiken aufgetreten.
Die von SEK hergestellten Nachfolgeeinrichtungen für Extrusionsanlagen werden im Wesentlichen durch ihre Muttergesellschaft Battenfeld Extrusionstechnik GmbH, Bad Oeynhausen (BEX), an Dritte vertrieben. Die Maschinen der SEK werden dabei von der BEX einzeln oder zusammen mit den von der BEX hergestellten Extrusionsanlagen als Teil von kompletten Fertigungslinien verkauft. Die SEK erbringt im Rahmen dieses Vertriebsweges 88 % ihrer Umsätze gegenüber der BEX. Eine Abschwächung des Auftragseingangs bei der BEX würde sich damit auch negativ auf die Auftragslage sowie auf Umsatz- und Ertragsaussichten der SEK auswirken.
Dem allgemeinen Liquiditätsrisiko begegnen wir mit einer auf einen festen Planungshorizont ausgerichteten mittelfristigen Liquiditätsvorschau und weiteren rollierenden Feinplanungen.
Grundsätzlich besteht das Risiko, dass kreditvertraglich zugesicherte Kennzahlen (Covenants) und andere Auflagen auf Konzernebene nicht eingehalten werden. Die Überwachung dieser Risiken erfolgt durch das zentrale Liquiditätsmanagement der Konzernobergesellschaft. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden alle Kennzahlen sowie die sonstigen Auflagen eingehalten. Es wird davon ausgegangen, dass diese Kennzahlen auch im Prognosezeitraum der nächsten zwei Jahre eingehalten werden.
Aufgrund der Projektstände und Auftragseingänge bei der BEX gehen wir für das kommende Jahr von einem normalen Auftragsvolumen aus. Wir erwarten daher für das laufende Geschäftsjahr und für 2009 einen niedrigeren Auftragseingang sowie Umsatzerlöse, die leicht über dem Niveau von 2006 liegen. Aufgrund der weltweiten immer größer werdenden Trinkwasserproblematik wird der Bedarf an PE-Rohr- und Großrohrlinien in den nächsten Jahren weiter wachsen und die Nachfrage erhöhen, so dass die Vertriebsplanung der Unternehmensgruppe als realisierbar angesehen werden kann.
Die in 2007 neu gebildete B+C-Gruppe kann über ihre Konzerngesellschaften Produktionslinien für Extrusions- und Extrusionsfolgemaschinen aus einer Hand anbieten. Wir gehen davon aus, dass die Zugehörigkeit zur B+C-Gruppe der SEK mittel- und langfristige verbesserte Wachstumsaussichten sichert.
4. Prognosebericht
Einer außergewöhnlichen Auslastungssituation werden wir durch den verstärkten Einsatz von Leiharbeitnehmern und die Beauftragung von Unterlieferanten begegnen. Der feste Mitarbeiterbestand wird sich nicht wesentlich ändern.
In den beiden folgenden Geschäftsjahren erwarten wir ein Ergebnis von jeweils rund € 0,8 Mio., was über dem Niveau des Gesamtjahres 2007 liegt.
Die in diesem Lagebericht enthaltenen Aussagen über die zukünftige Entwicklung beruhen auf Einschätzungen der Geschäftsführung nach bestem Wissen und Gewissen zum Zeitpunkt der Erstellung. Diese Aussagen sind naturgemäß einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten unterworfen, die, falls sie eintreffen, zu anderen Ergebnissen als vorausgesehen führen können.
5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Der Geschäftsführung sind keine Sachverhalte von besonderer Bedeutung bekannt, die nach Abschluss des Geschäftsjahres eingetreten sind.
Kempen, den 14. März 2008
Peter Franz
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz. Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Extrusion Kempen GmbH (bis 19. Oktober 2007: SMS Extrusion Kempen GmbH). Kempen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Extrusion Kempen GmbH. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 14. März 2008
KPMG
Deutsche Treuhand-Gesellschaft
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Rega, Wirtschaftsprüfer
Mangels, Wirtschaftsprüfer
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