DESSIXX AG
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Umlauf seit 24.10.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tajdo Advisors GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 20231.) Wirtschaftliche Rahmenbedingungen im Jahr 2023 Im Jahr 2023 büßte die Weltwirtschaft leicht an Dynamik ein. Auch wenn die Inflation ihren Höhepunkt erreicht haben könnte, setzte das hohe Preisniveau die Nachfrage der privaten Haushalte weiterhin unter Druck. Auch die straffere Geldpolitik zur Bekämpfung der Inflation verlangsamte die Weltwirtschaft. In den Industrieländern zeigten sich unterschiedliche Entwicklungen. Während sich die US-Wirtschaft Ende 2023 als widerstandsfähig erwies, verzeichnete die Wirtschaft der Eurozone bereits einen deutlichen Abschwung. Die Zentralbanken behielten die Höchstzinssätze bei und signalisierten ihre Absicht, bei der Geldpolitik auch künftig einen datenorientierten Ansatz zu verfolgen. Die Inflationsraten gingen weiter zurück, lagen zum Jahresende jedoch nach wie vor über den Zielwerten der Zentralbanken. Die Entwicklungen in den Schwellenländern waren zum Ende des Jahres 2023 von Region zu Region unterschiedlich. Der asiatische Raum profitierte von der Dynamik in China, während der Fokus in Lateinamerika auf der Bekämpfung der Inflation lag. Hohe Energiepreise und geopolitische Rückwirkungen belasteten weiterhin die Länder in Zentral- und Osteuropa. Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone schwächte sich in der zweiten Jahreshälfte 2023 ab. Der private Konsum wurde weiterhin durch Kaufkraftverlust beeinträchtigt, auch wenn sich die Inflation deutlich abschwächte. Der Arbeitsmarkt war stabil, da die Unternehmen ihr Personal halten konnten. Die deutsche Wirtschaft schwächte sich bis zum Jahresende 2023 weiter ab, während sie zuvor mehr oder weniger stagnierte. Der private Konsum blieb schwach, obwohl die Auswirkungen der Inflation nachgelassen hatten. Der Arbeitsmarkt erwies sich weiterhin als robust und das Lohnwachstum konnte den Kaufkraftverlust bereits teilweise ausgleichen. Die US-Wirtschaft verlangsamte sich Ende 2023. Der Arbeitsmarkt entwickelte sich ausgewogener und der Inflationsdruck ließ nach. Der private Konsum blieb stabil. Die Federal Reserve beließ ihren Leitzins unverändert auf einem hohen Niveau. Die Volkswirtschaften Asiens profitierten von der Erholung der chinesischen Wirtschaft. Die Inflationstrends fielen von Region zu Region unterschiedlich aus und wurden nicht zuletzt von den Lebensmittelpreisen beeinflusst. Die Abschwächung des weltweiten Handels wirkte sich negativ auf die Exporte aus. Dank der unterstützenden Fiskal- und Geldpolitik gewann die chinesische Wirtschaft im letzten Quartal 2023 zusätzlich an Dynamik. Gleichwohl dämpfte der Immobiliensektor die Erholung des privaten Konsums. 2.) Darstellung, Analyse und Beurteilung des Geschäftsverlaufs Der Geschäftsverlauf im Berichtsjahr 2023 zeigte keine Überraschungen und lag damit im Rahmen der Finanzplanung. Die Liquidation eines Kundenmandats zieht sich weiterhin hin, so dass auch für 2024 noch Erträge aus dieser Kundenbeziehung zu erwarten sind. Investitionen im nennenswerten Umfang wurden nicht getätigt. 3.) Darstellung, Analyse und Beurteilung der Lage a. Vermögenslage Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag unverändert und beläuft sich auf EUR 110.000,00. Der Jahresüberschuss zum 31.12.2023 ist mit TEUR 181 ausgewiesen. Die wesentlichen Verbindlichkeiten i.H.v. TEUR 57 bestehen weitgehend ausschließlich aus Rückstellungen (Steuern, Rechnungswesen sowie Erstellung und Prüfung Jahresabschluss). b. Finanzlage Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jeder Zeit gegeben. Die Liquidität in Form von täglich fälligen Forderungen gegenüber Kreditinstituten war stets ausreichend, um allen Verpflichtungen ordnungsgemäß und im gesetzten Zeitrahmen nachzukommen. c. Ertragslage Die Umsätze im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden als Provisionserträge i.H.v. TEUR 316 aus zwei Mandaten generiert. Das Gros der Aufwendungen von i.H.v. TEUR 47 waren ganz überwiegend Löhne und Gehälter incl. Sozialabgaben ( zusammen TEUR 15) sowie andere Verwaltungsaufwendungen i.H.v. TEUR 32. Die wesentlichen Posten unter der Position "andere Verwaltungsaufwendungen" sind Jahressabschluss - und Prüfungskosten (TEUR 0) und Kosten für Fremdleistungen (TEUR 6). Das Jahr 2023 wurde mit einem Jahresüberschuss von TEUR 181 abgeschlossen. Es bestand zur tajdo consulting GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, eine Beziehung als nahestehendem Unternehmen. Die Gesellschafter der tajdo advisors sind Kommanditisten der tajdo consulting und über die persönlich haftende Gesellschafterin tajdo GmbH, Frankfurt am Main, ebenfalls Geschäftsführer dieser Gesellschaft. Mit der tajdo consulting besteht ein Vertrag über die Nutzungsüberlassung der Geschäftsräumlichkeiten, des Sekretariats -Personals sowie der IT-Infrastruktur einschließlich der Kommunikationssysteme. Gegenstand der tajdo consulting ist das Investment Consulting in Form der Beratung und Finanzplanung von institutionellen Kapitalsammelstellen, wie z.B. Banken, Stiftungen, Versicherungen und Altersvorsorgeeinrichtungen auf Honorarbasis. Dazu werden im Bereich der strategischen Finanzplanung die Kunden mit Asset-Liability-Modellierungen unterstützt, Dienstleistungen bei der Entwicklung und Implementierung von Risikomanagementprozessen erbracht und Managerselektionen sowie Controllingaufgaben durchgeführt. Die geschäftlichen Aktivitäten der tajdo advisors werden grundsätzlich institutionellen Kunden angeboten. Hierbei unterscheidet die Gesellschaft zwischen folgenden Arten von Mandatsausgestaltungen: a. Finanzportfolioverwaltung Gegenstand ist die Vermögensverwaltung mit Entscheidungsspielraum von institutionellen Kapitalsammelstellen wie z. B. Banken, Stiftungen, Versicherungen und Altersversorgungseinrichtungen im In- und Ausland auf Honorarbasis. Die Administration wird durch eine KVG oder einen anderen Finanzdienstleister durchgeführt.Im Zuge der Finanzportfolioverwaltung ist nicht auszuschließen , dass die Gesellschaft auch in den Geschäftsbereichen der Anlage - und Abschlussvermittlung und in der Anlageberatung im Rahmen der ganzheitlichen Vermögensbetreuung tätig wird. Dies stellt aber keinen Fokus des Geschäftsmodells dar. b. Anlageberatung Die Anlageberatung umfasst sowohl projektbezogene als auch längerfristige Beratungsmandate. Die Gesellschaft berät und gibt Anlageempfehlungen, deren Entscheidung bzw. Umsetzung in der Verantwortung des Kunden liegt. Die Administration wird durch eine KVG oder einen anderen Finanzdienstleister durchgeführt. Die Vermögensverwaltung soll auch das Dispositionsrecht für Vermögensteile umfassen. tajdo kann für diese Tätigkeit mit einer Depot- bzw. Kontovollmacht ausgestattet werden. Die Gesellschaft hat jedoch weder die Befugnis, sich Eigentum an Kundengeldern oder -Wertpapieren zu verschaffen, noch Eigenhandel zu betreiben. Im Berichtszeitraum hat die Gesellschaft weder Wertpapierdienstleistungen noch Wertpapiernebendienstleistungen nach § 2 Abs. 3a WpHG erbracht. 4.) Risikomanagement Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft liegt auf der Beratung zu Anlageentscheidungen in der Anlageberatung bzw. der Finanzportfolioverwaltung. Die Finanzportfolioverwaltung sieht auch das Dispositionsrecht für Vermögensteile durch die Gesellschaft vor. Es besteht aber weder die Befugnis, sich Eigentum an Kundengeldern oder -Wertpapieren zu verschaffen, noch Eigenhandel zu betreiben. Die Risiken aus der Vermögensverwaltung liegen insbesondere in der Verletzung der vertraglichen Anlagerichtlinien, die für die Anlageentscheidungen durch die Gesellschaft maßgeblich sind sowie der Abwanderung bzw. dem Verlust von Kunden. Das Geschäftsrisiko in Gestalt des Ertragsrisikos ist aufgrund der geringen Kostenstruktur gering. Dennoch bleibt das Ertrags- und damit Geschäftsrisiko durch mögliche Mandatskündigungen auch weiterhin eines der Kernrisiken der Gesellschaft. Fortlaufende Vertriebsmaßnahmen zur Kundengewinnung sollen dieses Risiko auch in den kommenden Perioden kontinuierlich reduzieren. Unter Adressausfallrisiko wird das Risiko verstanden, dass bestimmte Forderungen und Außenstände bei bestimmten Adressen nicht oder nicht mehr vollständig zu erlangen sind, weil diese an Bonität verlieren oder gänzlich ausfallen. Ein Adressenausfallrisiko besteht derzeit durch die Platzierung der Eigenmittel bei einem inländischen Kreditinstitut. Die Eigenmittel werden daher nur bei Einlagenkreditinstituten guter Bonität angelegt. Sobald Risiken hinsichtlich der Bonität einer Adresse bekannt werden, werden die Geschäftsleiter über Umschichtungen entscheiden. Das Marktrisiko wird als mögliche Wertveränderungen der gehaltenen Positionen als Folge der Veränderung von Marktpreisen einzelner Anlagen definiert und umfasst das Zinsänderungsrisiko, Aktien- und Wertpapierkursrisiko, sonstige Preisrisiken, sowie das Währungsrisiko. Da kein Eigenhandel und kein Eigengeschäft betrieben werden, sind Marktpreisrisiken für eigene Anlagen oder Vermögen nicht vorhanden. Im Rahmen der Anlageberatung und Finanzportfolioverwaltung werden Marktpreisrisiken lediglich für Kundenmandate relevant. Das Liquiditätsrisiko für die Gesellschaft besteht darin, Zahlungsverpflichtungen zum Zeitpunkt der Fälligkeit nicht nachkommen zu können. Das Liquiditätsmanagement umfasst die Ein- und Ausgänge auf dem Zahlungskonto. Aufgrund der überschaubaren ein- bzw. ausgehenden Zahlungen wird monatlich anhand der betriebswirtschaftlichen Auswertung eine Liquiditätskontrolle durchgeführt sowie die Entwicklung der Vermögenspositionen zeitnah überwacht. Das operationelle Risiko wird als Gefahr von Verlusten definiert, welche in Folge von Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder von externen Ereignissen eintreten. a. Personalrisiken Die Personalrisiken beinhalten den Ausfall von Mitarbeitern durch Austritt oder Krankheit, deren fehlende Leistungsbereitschaft sowie des falschen Einsatzes von Mitarbeitern. Aufgrund des Umfangs der bisherigen Geschäftstätigkeit, wurden außer den Geschäftsleitern bisher noch keine Mitarbeiter eingestellt. b. Rechtliche Risiken Rechtsrisiken umfassen das Risiko nachteiliger Wirkungen durch neue gesetzliche Regelungen, Unwirksamkeit oder Mangelhaftigkeit vertraglich vereinbarter Bestimmungen, sowie deren mangelnde Durchsetzbarkeit vor Gericht. Die Steuerung der Rechtsrisiken erfolgt durch die Orientierung an Branchenstandards. Durch optionale Einschaltung externer Rechtsanwälte soll Rechtsrisiken frühzeitig vorgebeugt werden. Die Geschäftsleitung informiert sich über die Veränderungen in den rechtlichen und regulatorischen Anforderungen, z.B. durch Austausch in Verbänden oder mit befreundeten Gesellschaften. Auch durch das Beschwerde-management kann das Institut Rechtsrisiken aus Vertragsurkunden-Dokumentationen erkennen. Sobald Kundenbeschwerden eingehen, wird das entsprechende Risiko aus Rechtsstreitigkeiten innerhalb der Geschäftsleitung bewertet und ggf. entsprechende Maßnahmen beschlossen. c. EDV-Risiken Die Gesellschaft hat als EDV-Risiko den unerlaubten Zugriff aus dem Internet oder im Netzwerk, die Infizierung des IT-Systems durch Schadsoftware über E-Mail oder Datenzulieferung sowie des Datenausfalls identifiziert. Der Umgang mit diesen Risiken ist im Konzept zur IT-Sicherheit mit den Regelungen zu Datensicherung, Datenschutz und Datenzugriffssicherheit niedergelegt. 5.) Ausblick Im Laufe des Jahres 2024 wird der Vertrag über die Nutzungsüberlassung mit der tajdo consulting aufgelöst. Für das Jahr 2024 sind somit steigende Investitionen in den Bereichen Sekretariats-Personal, IT-Infrastruktur sowie Kommunikationssystemen und steigenden Ausgaben für Geschäftsräumlichkeiten sowie Reise- u. Spesenkosten aufgrund von verstärkten Akquisitionsbemühungen. Für das Jahr 2024 kann die Gesellschaft aus den Umsätzen ihrer existierenden Mandate weiterhin die dann steigenden Gesamtkosten decken und ein positives Ergebnis darstellen, so dass eine ausreichende Eigenkapitalbasis zur Verfügung steht. Diese Umsätze werden ausschließlich aus Mandaten mit fixen Honorarmodellen generiert. Personelle Veränderungen für das kommende Jahr sind in Form eines Mini-Jobs für Sekretariatsaufgaben vorgesehen. Für die bestehenden Mandate stehen weiterhin ausreichende Kapazitäten zur Verfügung. Im Rahmen der aufkommenden ESG-Thematik beobachten wir bei unseren Investoren weiterhin eine stärkere Berücksichtigung der regulatorischen Anforderungen. Für unsere Beratungstätigkeit sehen wir durch die Fokussierung auf Aktienindex- und Zinsinstrumente keine Auswirkungen. Entsprechend besteht von Investoren auch keine Anforderung, dass wir z.B. die UN PRI unterschreiben sollten. Zumal unser CO 2 Abdruck durch geringere Reiseaktivität (wenn, dann mit der Bahn) und keinem Dienstwagen sehr gering ist und die Governance von den KWG32 Anforderungen bereits gut abgedeckt ist. 6.) Nachtragsbericht Wesentliche Ereignisse, die sich negativ auf den Jahresabschluss auswirken, ergaben sich nach dem Bilanzstichtag nicht.
Frankfurt am Main, den 14.1.2024 tajdo advisors GmbH Frank Umlauf, Geschäftsführer Aktiva
Passiva
I. Allgemeines Der Jahresabschluss der tajdo advisors GmbH, Hochstr. 35-37, 60313 Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Gemäß § 340a HGB hat die Gesellschaft die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften und ergänzend zu diesen Vorschriften die Regelungen des GmbH-Gesetzes in Verbindung mit den Vorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleister (RechKredV) zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr keine Beziehungen zu verbundenen Unternehmen unterhalten. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Vorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleister (RechKredV) gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Staffelform aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden sowie Aufwendungen und Erträge enthalten. Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Die Wertansätze erfolgten unter Beachtung des Anschaffungskostenprinzips. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden; namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Bilanzstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert waren. Die Posten enthalten keine Fremdwährungen. Zwischen dem Abschlussstichtag und der Erstellung des Jahresabschlusses sind keine weiteren wertaufhellenden Tatsachen bekannt geworden. III. Erläuterungen der Einzelposten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Forderungen an Kreditinstitute (TEUR 575, Vorjahr TEUR 380) betreffen Sichtguthaben auf dem bei der Frankfurter Volksbank eG, Frankfurt am Main, unterhaltenen Kontokorrentkonto. Diese wurden mit dem Nennbetrag angesetzt und sind täglich fällig. Einzelwertberichtigungen auf die Forderungen an Kreditinstitute waren im Berichtszeitraum nicht erforderlich; eine Pauschalwertberichtigung wurde nicht gebildet. Länderrisiken bestehen nicht. Die Forderungen an Kunden (TEUR 81, Vorjahr TEUR 50) enthalten offene Gebührenforderungen an Kunden, sind täglich fällig und wurden wie die sonstigen Vermögensgegenstände mit dem Nennbetrag angesetzt. Wertberichtigungen waren nicht zu bilden. Einzelwertberichtigungen auf die Forderungen an Kunden waren im Berichtszeitraum nicht erforderlich; eine Pauschalwertberichtigung wurde nicht gebildet. Länderrisiken bestehen nicht. Die sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 3, Vorjahr TEUR 11) enthalten im Wesentlichen Erstattungsansprüche aus Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer 2022 und 2023. Alle anderen ausgewiesenen Forderungen sind ebenfalls täglich fällig. Die sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 5, Vorjahr TEUR 9) enthalten Verbindlichkeiten aus noch abzuführender Umsatzsteuer für das Jahr 2023. Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte gesichert sind, bestehen nicht. Alle Verbindlichkeiten werden innerhalb eines Jahres fällig. Passive latente Steuern waren nicht zu bilden. Die aufgestellte Steuer- und Handelsbilanz weichen nicht voneinander ab. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und beinhalten im Wesentlichen die Kosten für Buchführungs- und Jahresabschluss, Meldewesen und Rechtsberatungskosten der Gesellschaft (TEUR 9, Vorjahr TEUR 9) sowie für die Prüfung des Jahresabschlusses (TEUR 7, Vorjahr TEUR 7). Die Rückstellungen haben sämtlich eine Laufzeit von unter einem Jahr. Das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 110 betrifft das in voller Höhe eingezahlte Stammkapital, das von Herrn Frank Umlauf als Alleingesellschafter gehalten wird. Die Kapitalrücklagen besteht unverändert in Höhe von TEUR 30. Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr beträgt TEUR 276 (Vorjahr TEUR 187); zusammen mit dem Jahresüberschuss 2023 iHv. TEUR 181 (Vorjahr TEUR 89) ergibt sich ein Bilanzgewinn von TEUR 458 (Vorjahr TEUR 276). Es bestehen weder Ausleihungen noch Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Am Bilanzstichtag bestehen keine noch nicht abgewickelten Termingeschäfte. Die Provisionserträge von TEUR 314 wurden im Inland erwirtschaftet und betreffen die Anlageberatung zweier institutioneller Mandate sowie die Finanzportfolioverwaltung eines institutionellen Mandats. Der Personalaufwand über TEUR 15 betrifft die Gehaltszahlungen an den Geschäftsführer; vom Wahlrecht nach § 286 Abs. 4 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Die anderen Verwaltungsaufwendungen betreffen im Wesentlichen Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 10, Vorjahr TEUR 11), Kosten für Räumlichkeiten und IT-Infrastruktur (TEUR 6, Vorjahr TEUR 6), sowie Beiträge und Abgaben (TEUR 4, Vorjahr TEUR 4). Der Steueraufwand (TEUR 85, Vorjahr TEUR 42) betrifft die Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer des Jahres 2023. Der Jahresüberschuss 2023 beträgt TEUR 181 (Vorjahr EUR 89) der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 beläuft sich auf TEUR 458 (Vorjahr TEUR 276). IV. Sonstige Angaben Die tajdo advisors GmbH ist beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter der Nummer HR B 97761 im Handelsregister eingetragen. Der letzte Eintrag datiert vom 22. Februar 2018 und betrifft das Ausscheiden eines Geschäftsführers. Ausleihungen an Gesellschafter wurden nicht vorgenommen. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen nicht. Als Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtszeitraum bestellt:
Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine Arbeitnehmer im Unternehmen beschäftigt. Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt netto TEUR 8. Es besteht zur tajdo consulting GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, eine Beziehung als nahestehendem Unternehmen. Der Gesellschafter der Tajdo Advisors GmbH ist Kommanditist der tajdo consulting GmbH & Co. KG und über die persönlich haftende Gesellschafterin tajdo GmbH, Frankfurt am Main, ebenfalls Geschäftsführer dieser Gesellschaft. Mit der tajdo consulting GmbH & Co. KG besteht ein Vertrag über die Nutzungsüberlassung der Geschäftsräumlichkeiten, des Sekretariats-Personals sowie der IT-Infrastruktur einschließlich der Kommunikationssysteme. Zum Bilanzstichtag bestehen hieraus sonstige finanzielle Verpflichtungen, die während der Laufzeit des Vertrages in Höhe von TEUR 6 netto das jeweilige Geschäftsjahr belasten. Die Bedingungen des Vertrages werden als marktüblich eingeschätzt. V. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Wesentliche Ereignisse von besonderer Bedeutung für die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage, die sich auf den Jahresabschluss auswirken, ergeben sich nach dem Bilanzstichtag nicht. VI. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von TEUR 181 auf neue Rechnung vorzutragen.
Frankfurt am Main, 31. März 2024 tajdo advisors GmbH Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die tajdo advisors GmbH, Frankfurt am Main Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der tajdo advisors GmbH, Frankfurt am Main, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der tajdo advisors GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigt- falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten- falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit dem für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellt.
Eschborn, den 30. Juli 2024 ABRT
Allgemeine BankRevision und Treuhand GmbH
Schöcker, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Tajdo Advisors GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main wurde am 31. Juli 2024 festgestellt. Der Bilanzgewinn in Höhe von 457.649,13 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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