Beteiligungsgesellschaften
Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbHLiquidiert
59269 Beckum, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Dr. Fink seit 15.10.2009 | Geschäftsführer |
Uwe Pohlmann seit 11.1.2005 | Prokura |
Manfred Dipl.-Ing. Wunderlich seit 17.8.2004 | Prokura |
Harald Golombek seit 17.6.2004 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbHBeckumJahresabschluss zum 31. Dezember 2008Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH, BeckumA. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das erwartete Wachstum des realen Bruttosozialproduktes (BSP) im Jahr 2008 wird vom Ifo-Institut mit ca. 1,5 % angegeben, wobei das letzte Quartal 2008 negative Werte auswies. Die Aussichten für 2009 können im Zuge der Banken- und Wirtschaftskrise insgesamt nur in Bandbreiten angegeben werden, und diese liegen in Deutschland zwischen minus 1 % bis minus 4 %. Die Dauer der derzeitigen Wirtschaftskrise wird unterschiedlich beurteilt. Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Konjunktur im 2. Halbjahr 2009 wieder anzieht. Andere Institutionen sprechen vom Ende der rezessiven Phase im Jahr 2010. Insgesamt wird die Entwicklung u. a. auch davon abhängen, ob die weltweiten Konjunkturprogramme (Deutschland: € 50 Mrd., 2. Paket; USA: € 630 Mrd.; Russland: € 241 Mrd.; China: € 443 Mrd.) die gewünschten Wirkungen zeigen. Zusammenfassend kann man festhalten, dass mit einem generellen Abschwung 2009 gerechnet werden muss. Umstritten ist z. Z. allenfalls das Ausmaß der Rezession. 2. Branchenentwicklung Unsere wesentlichen Geschäftsfelder sind die Anlagenautomationen, Maschinenautomationen mit HW-Engineering, Schaltschrankfertigung und Montage. Die positive Entwicklung unseres Stammwerkes in Beckum ist im Wesentlichen auf den - auch im letzten Jahr - boomenden Maschinenbau zurückzuführen. Die Maschinenproduktion in Deutschland betrug laut dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in 2007 € 190 Mrd. und konnte in 2008 um € 15 Mrd. bzw. 8 % auf € 205 Mrd. gesteigert werden. Der weitaus größte Teil dieses Umsatzes ist mit € 147 Mrd. für den Export bestimmt gewesen. Bis in das vierte Quartal hinein war die Situation gut bis sehr gut, so meldet der VDMA. Ausblick 2009: Der VDMA rechnet mit 7 % Produktionsrückgang für Maschinen und Anlagen im Jahr 2009. Das wird auch durch das starke Minus des Auftragseingangs im Dezember unterstrichen. Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau lag im Dezember 2008 um real 40 % unter dem Ergebnis des Vorjahres. 3. Beschaffung Die gute konjunkturelle Situation in Deutschland, die bis in das vierte Quartal angehalten hat, führte dazu, dass unsere wichtigen Lieferanten die Preise erhöht haben. Diese Situation wird bei schwächerer Auftragslage zu neuen Verhandlungen im Jahr 2009 führen. 4. Produktionsbereich Die Betriebsleistung in 2008 liegt mit € 41,1 Mio. gut 11 % über dem des Vorjahres und konnte zeitweise nur mit erheblichen Anstrengungen termingerecht abgewickelt werden. Ein Teil der Produktion von Schaltanlagen wurde über unsere Tochtergesellschaft Blumenbecker Polska Sp. z o.o. abgewickelt. Obwohl im Verlauf des Jahres 2008 auch die Blumenbecker Polska Sp. z o.o. sehr gut ausgelastet war, konnten für den Beginn 2009 noch nicht ausreichend Aufträge für die polnische Tochter gefunden werden, um deren Kapazität voll auszulasten. Nichtsdestoweniger wird an der Ausweitung der Fertigungsflächen in Polen festgehalten. Das Projekt ist so terminiert, dass die neuen Flächen vermutlich zum vierten Quartal des Jahres 2009 bezogen werden können. Mit der neuen Produktionsfläche werden auch die Lagerwirtschaft und der Produktionsprozess modernisiert. 5. Absatzbereich Der Umsatz der Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH in Höhe von € 40,7 Mio. lag mit € 4,6 Mio. deutlich über dem schon guten Vorjahreswert. Damit wurde unsere Planung erneut übertroffen. Im Jahr 2008 konnten einige größere Aufträge abgerechnet werden, die so nicht geplant waren. Der Auftragsbestand zum 31.12.2008 lag mit € 10 Mio. auf einem guten Niveau und stellt einen guten Start für das Jahr 2009 dar. Obwohl inzwischen der Auftragsbestand noch weiter gestiegen ist, kann man z. Z. eine Tendenz bei Kunden entdecken, den einen oder anderen Auftrag zu verschieben, d. h. nicht notwendigerweise werden alle Aufträge im Bestand auch in 2009 abgerechnet werden können. 6. Investitions- und Finanzbereich Bei den Sachinvestitionen handelte es sich im Wesentlichen um Investitionen für die Fertigung. Zum einen wurde in Modernisierung investiert, Ersatz- und Rationalisierungsinvestitionen vorgenommen und zum anderen wurde die Produktionsfläche erweitert. Innerhalb der Finanzanlagen hat es eine Kapitalerhöhung bei der Blumenbecker Polska Sp. z o.o. um PLN 250.000,- gegeben. Dieser Wert stellt die wesentliche Veränderung in den Finanzanlagen dar. 7. Unternehmensverbindung Blumenbecker Polska Sp. z o.o., als die größte Tochtergesellschaft, weist im Jahre 2008 einen Verlust aus, der teilweise der Kursveränderung geschuldet ist. Die Blumenbecker US Inc. befindet sich weiterhin im Aufbau. Die Ergebnisse beider Gesellschaften haben keinen wesentlichen Einfluss auf die Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH. 8. Unternehmensstruktur Die Gesellschaft ist in Deutschland mit dem Standort Beckum vertreten und wickelt von dort die Aufträge für das In- und Ausland ab. 9. Rechtliche Verhältnisse und Risiken Zum Jahresende gab es weder schwebende Verfahren von Bedeutung, noch gibt es Gewährleistungsforderungen, die nicht im Jahresabschluss verarbeitet wurden. 10. Personal- und Sozialbereich Die Mitarbeiterzahl betrug zum 31.12.2008 184 Mitarbeiter gegenüber 164 Mitarbeitern im Vorjahr. Für 2009 sind keine Veränderungen in der Personalstärke geplant. Die Neueinstellungen des Jahres 2008 haben erneut unsere Ingenieurtätigkeit verstärkt. Auszubildende werden weiterhin über Bedarf hinaus eingestellt. Im Bereich Gesundheits- und Arbeitsschutz musste die Gesellschaft leider drei kleinere Arbeitsunfälle und einen Wegeunfall hinnehmen. B. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage1. Ertragslage Die Gesamtleistung betrug 2008 € 40,7 Mio. gegenüber € 36,7 Mio. des Vorjahres. Diese Steigerung der Leistung wurde aufgrund der guten Maschinenbaukonjunktur erreicht, die für uns bis November anhielt. Der Auftragsbestand zum 31.12.2008 war mit € 10,6 Mio. noch € 1 Mio. höher als im Vorjahr. Die hohe Leistung im Jahre 2008 führte dann auch zu einem sehr guten Ergebnis. Mit einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von € 3,5 Mio. konnte die Gesellschaft das Ergebnis des Vorjahres um € 1,4 Mio. übertreffen. Damit konnte in 2008 eine Umsatzrendite von 8,6 % erzielt werden. 2. Finanz- und Vermögenslage Die Eigenkapitalquote betrug zum 31.12.2008 40,5 % der Bilanzsumme in Höhe von € 15,2 Mio. und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr (32,2 %) nochmals wesentlich verbessert. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern lag bei 56,5 % (Vorjahr 48,9 %), die Gesamtkapitalrendite vor Steuern bei 23,7 % gegenüber 17,2 % des Vorjahres. Die Vorräte sind nur unwesentlich um rd. € 0,2 Mio. gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der wesentliche Teil der Vorräte besteht aus den unfertigen Erzeugnissen, die mit € 3,4 Mio. nur marginal gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind. Dagegen konnten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen deutlich, um ca. € 2 Mio. reduziert werden. Der freie Cash-Flow wurde in der Unternehmensgruppe investiert. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen im Berichtsjahr um über € 3,4 Mio. Damit konnten bei Schwesterunternehmungen die Fremdfinanzierung vermieden werden. Auf der Passivseite konnten die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um über € 1 Mio. reduziert werden. Dagegen erhöhten sich die erhaltenen Anzahlungen um etwa € 1 Mio. Die Gesellschaft hat aufgrund der Besonderheiten im Geschäft mit großen Aufträgen einen schwankenden Kapitalbedarf. Um für diese Schwankungen gerüstet zu sein, verfügt der Konzern über entsprechende Kreditlinien, die in ausreichender Höhe zur Verfügung stehen. Leasingverträge bestehen für Firmenfahrzeuge der Gesellschaft. C. NachtragsberichtBesondere Vorgänge sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht aufgetreten. D. RisikoberichtDie Gesellschaft unterliegt den normalen Risiken im Schaltschrankbau. Das Forderungsausfallrisiko haben wir durch den Abschluss einer Kreditversicherung weitestgehend ausgeschlossen. Das Restrisiko beläuft sich auf 10 % der ausgefallenen Forderungen. Der Trend zu 36 Monaten Gewährleistung auf der Kundenseite und 24 Monaten auf der Lieferantenseite scheint sich zu etablieren. Das Risiko kann aus unserer Sicht als nicht wesentlich ergebnisbeeinflussend eingestuft werden. Das Währungsrisiko ist vorhanden, stellt aber ein sehr überschaubares Risiko dar, da wesentliche Positionen abgesichert werden und überwiegend im Euroraum Geschäfte gemacht werden. Aufgrund der Kundenstruktur gibt es keine Abhängigkeit von einzelnen Kunden, obwohl in 2008 der Anteil der größten drei Kunden gestiegen ist. Letztlich bleibt bei jedem Unternehmen ein Umsatzrisiko, das gerade in der unsicheren Maschinenbaukonjunktur schwierig abzuschätzen ist. Keines der genannten Risiken kann als unternehmensgefährdendes Risiko angesehen werden. E. PrognoseberichtDer VDMA rechnet für 2009 mit einem Rückgang der Maschinen und Anlagen von etwa 7 %, wobei von einer starken Spreizung über die Branchen auszugehen ist. Die ersten Monate des neuen Jahres zeigen bereits, dass neue Aufträge hart umkämpft sind und die Beschäftigung auf hohem Niveau nicht über das ganze Jahr sicher zu stellen ist. Nichtsdestoweniger konnten wir unseren Auftragsbestand gegenüber 2008 nochmals steigern. Es wird schwer werden, den gegenüber 2008 reduzierten Planumsatz für 2009 wirklich zu erreichen. Außerdem wird die heftige Konkurrenz auch einen Druck auf die Ergebnisse haben. In jedem Fall erwarten wir aber ein positives Ergebnis. Der weitere Ausbau unserer Tochtergesellschaft in Polen wird fortgesetzt und dabei wird auch der polnische Markt als zusätzlicher Zielmarkt angesehen. Bilanz zum 31. Dezember 2008Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH, BeckumAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH, Beckum
Anhang für das Geschäftsjahr 2008Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH, Beckum1. Allgemeine Angaben und RechnungslegungsgrundsätzeAls Gesellschaft mit beschränkter Haftung unterliegt die Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH hinsichtlich des Jahresabschlusses den für Kapitalgesellschaften festgelegten Ausweis- und Berichtspflichten des HGB, nach deren Regelungen es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft handelt. Neben den Vorschriften des HGB ist der Jahresabschluss nach den Bestimmungen des GmbHG aufgestellt. Die Form der Darstellung im Jahresabschluss entspricht der des Vorjahres. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt. Soweit die Berichtspflichten wahlweise in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfüllt werden können, erfolgen diese Angaben im Anhang. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeErworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten erfasst und linear abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände wird auf Basis der steuerlichen Abschreibungstabellen und der betrieblichen Erfahrungen festgelegt, wobei die jeweiligen Höchstbeträge zum Ansatz kommen. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen werden demnach Nutzungsdauern von 5 Jahren und bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen von 3 - 13 Jahren berücksichtigt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr zu einem Fünftel abgeschrieben (sog. Pool-Abschreibung). Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten bilanziert. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt die Ermittlung der Anschaffungskosten grundsätzlich zu Einkaufspreisen, wobei Abwertungen für Bestandsrisiken aus Lagerdauer und eingeschränkter Verwertbarkeit in angemessenem Umfang vorgenommen sind. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. In den Bewertungsansatz werden nur die direkten Kosten und die steuerlich aktivierungspflichtigen Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen kommen nicht in den Ansatz. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Einzelrisiken bewertet. Auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Pauschalwertberichtigung zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos, der Abschläge für Skonto und sonstige Abschläge gebildet. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zum Nennwert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind versicherungsmathematisch nach dem Teilwertverfahren unter Anwendung eines Zinssatzes von 6 % und den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Rückzahlungsbeträgen passiviert. Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf Fremdwährungen lauten, werden mit dem am Tage ihrer Entstehung gültigen Wechselkurs ausgewiesen, soweit nicht Wechselkursänderungen eine Abwertung von Forderungen bzw. eine Höherbewertung von Verbindlichkeiten erforderlich machen. 3. Erläuterungen zur Bilanz3.1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt. 3.2 Finanzanlagen Nähere Einzelheiten zu den ausgewiesenen Anteilen an verbundenen Unternehmen sind aus der Aufstellung gemäß § 285 Nr. 11 HGB ersichtlich. 3.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 4.186,6 (Vorjahr T€ 820,2) betreffen mit T€ 4.140,1 (Vorjahr T€ 540,8) kurzfristige Darlehensforderungen, mit entsprechenden Verbindlichkeiten saldierte Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 55,6 (Vorjahr T€ 279,4) und mit entsprechenden Forderungen saldierte Verbindlichkeiten aus dem Verrechnungsverkehr in Höhe von - T€ 9,1 (Vorjahr T€ 0,0). Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 207,0 (Vorjahr T€ 304,4) beinhalten im Wesentlichen debitorische Kreditoren mit T€ 69,9 (Vorjahr T€ 15,8), Forderungen aus Bonusgutschriften mit T€ 50,5 (Vorjahr T€ 44,5) und Steuererstattungsansprüche mit T€ 43,1 (Vorjahr T€ 197,3). 3.4 Rechnungsabgrenzungsposten Die Gesellschaft hat Zinsbegrenzungsgeschäfte in Form von Höchstsatzvereinbarungen abgeschossen; die hierfür gezahlten Prämien werden über die vereinbarten Laufzeiten unter den Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. 3.5 Eigenkapital Die Anteile werden zu 100 % von der B+M BLUMENBECKER GMBH, Beckum, gehalten. 3.6 Rückstellungen für Pensionen Die Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 173,1 (Vorjahr T€ 165,6) sind auf Grundlage des versicherungsmathematischen Gutachtens nach der Teilwertmethode gemäß § 6 a EStG unter Anwendung eines Zinssatzes von 6 % und unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck errechnet. 3.7 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 2.176,2 (Vorjahr T€ 1.787,3) wurden zum vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie entfallen mit T€ 1.096,4 (Vorjahr T€ 990,6) auf Verpflichtungen aus dem Personalbereich, mit T€ 352,7 (Vorjahr T€ 337,9) auf Gewährleistungen und mit T€ 727,1 (Vorjahr T€ 458,8) auf sonstige Zwecke. 3.8 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben, mit Ausnahme eines Darlehens in Höhe von T€ 1.000,0 (fällig 2010), eine Restlaufzeit von einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 670,6 (Vorjahr T€ 805,7) beinhalten Verbindlichkeiten aus dem Verrechnungsverkehr mit T€ 537,3 (Vorjahr T€ 584,6) und mit entsprechenden Forderungen saldierten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 133,3 (Vorjahr T€ 221,1). Im Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von T€ 534,6 (Vorjahr T€ 109,6) berücksichtigt. 3.9 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft tritt als Mitschuldnerin im Rahmen einer gesamtschuldnerischen Haftung mit den Gesellschaften B+M BLUMENBECKER GMBH, Blumenbecker Industrie-Service GmbH, Blumenbecker Industriebedarf GmbH, Blumenbecker Spitzer GmbH und Blumenbecker Purfüst GmbH im Zusammenhang mit Rahmenkrediten für lfd. Rechnungen, Geldmarkt- und Avalkrediten bis zur Höhe der eingeräumten Kreditrahmen in Höhe von T€ 19.900,0 (Vorjahr T€ 13.000,0) ein. Zum Bilanzstichtag ergibt sich eine als Haftungsverhältnis ausgewiesene mögliche Inanspruchnahme von T€ 6.517,4 (Vorjahr T€ 6.538,7). Für Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB sind aus Kfz-Leasingverträgen bis zum Ende der Laufzeit der Verträge voraussichtlich T€ 228,9 (Vorjahr T€ 170,9) aufzuwenden. Für einen bestehenden Pachtvertrag sind z. Z. jährlich T€ 252,7 (Vorjahr T€ 252,7) zu leisten. Darüber hinaus bestehen im üblichen Rahmen Miet- und Wartungsverträge. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung4.1 Sonstige betriebliche Erträge
4.2 Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 14,5 (Vorjahr T€ 17,1) ausgewiesen. 4.3 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen Die Entwicklung der Abschreibungen ist im Anlagespiegel dargestellt. 4.4 Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die Verwaltungskosten enthalten im Wesentlichen die Umlagen und Kostenverrechnungen der B+M BLUMENBECKER GMBH in Höhe von T€ 1.454,9 (Vorjahr T€ 1.308,2), Rechts- und Beratungskosten mit T€ 195,9 (Vorjahr T€ 178,9) und Versicherungen über T€ 82,2 (Vorjahr T€ 121,7). In den Betriebskosten sind im Wesentlichen Kosten für Mieten und Pachten in Höhe von T€ 402,7 (Vorjahr T€ 422,5) sowie Kosten für den Fuhrpark in Höhe von T€ 267,5 (Vorjahr T€ 227,1) enthalten. Die Vertriebskosten enthalten hauptsächlich Reise-, Verpflegungs- und Übernachtungskosten mit T€ 278,5 (Vorjahr T€ 252,0), Ausgangsfrachten mit T€ 229,8 (Vorjahr T€ 217,7) und Provisionen mit T€ 63,8 (Vorjahr T€ 86,3). Die sonstigen Kosten berücksichtigen u. a. Aufwendungen für das Personalwesen in Höhe von T€ 118,0 (Vorjahr T€ 100,2) und die Zuführung zu der Rückstellung für Gewährleistungsverpflichtungen über T€ 167,8 (Vorjahr T€ 127,0). 4.5 Zinserträge und Zinsaufwendungen Zinserträge von verbundenen Unternehmen sind mit T€ 124,3 (Vorjahr T€ 23,4), Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen mit T€ 0,0 (Vorjahr T€ 15,1) angefallen. 5. Sonstige Angaben5.1 Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt gemäß § 267 Abs. 5 HGB wurden beschäftigt:
5.2 Name und Sitz des Mutterunternehmens, das den Konzernabschluss aufstellt BLUMENBECKER GMBH & CO. KG, Beckum 5.3 Organe der Gesellschaft Geschäftsführung in 2008:
5.4 GewinnverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 3.757.207 auf neue Rechnung vorzutragen.
Beckum, im Januar 2009 Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH Aufstellung des Anteilsbesitzes § 285 Nr. 11 HGBBlumenbecker Automatisierungstechnik GmbH
AnlagespiegelBlumenbecker Automatisierungstechnik GmbH, Beckum
VerbindlichkeitenspiegelBlumenbecker Automatisierungstechnik GmbH, Beckum
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH, Beckum, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis 31.12.2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Köln, den 10. Juli 2009 FH
Treuhand GmbH
Dietrich Fait, Wirtschaftsprüfer |
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