Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbHLiquidiert

59269 Beckum, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 6876
Eingetragen
27.1.2004
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens sind die Projektierung und der Vertrieb von Automatisierungstechnik einschließlich anwendungsspezifischer Software und SPS Visualisierung, die Schaltanlagenfertigung, die Montage und Inbetriebnahme und der Elektrofachhandel.

Historie

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Management

NameRolle
Wolfgang Dr. Fink
seit 15.10.2009
Geschäftsführer
Uwe Pohlmann
seit 11.1.2005
Prokura
Prokura
Harald Golombek
seit 17.6.2004
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH

Beckum

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008

Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH, Beckum

A. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das erwartete Wachstum des realen Bruttosozialproduktes (BSP) im Jahr 2008 wird vom Ifo-Institut mit ca. 1,5 % angegeben, wobei das letzte Quartal 2008 negative Werte auswies. Die Aussichten für 2009 können im Zuge der Banken- und Wirtschaftskrise insgesamt nur in Bandbreiten angegeben werden, und diese liegen in Deutschland zwischen minus 1 % bis minus 4 %. Die Dauer der derzeitigen Wirtschaftskrise wird unterschiedlich beurteilt. Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Konjunktur im 2. Halbjahr 2009 wieder anzieht. Andere Institutionen sprechen vom Ende der rezessiven Phase im Jahr 2010. Insgesamt wird die Entwicklung u. a. auch davon abhängen, ob die weltweiten Konjunkturprogramme (Deutschland: € 50 Mrd., 2. Paket; USA: € 630 Mrd.; Russland: € 241 Mrd.; China: € 443 Mrd.) die gewünschten Wirkungen zeigen.

Zusammenfassend kann man festhalten, dass mit einem generellen Abschwung 2009 gerechnet werden muss. Umstritten ist z. Z. allenfalls das Ausmaß der Rezession.

2. Branchenentwicklung

Unsere wesentlichen Geschäftsfelder sind die Anlagenautomationen, Maschinenautomationen mit HW-Engineering, Schaltschrankfertigung und Montage. Die positive Entwicklung unseres Stammwerkes in Beckum ist im Wesentlichen auf den - auch im letzten Jahr - boomenden Maschinenbau zurückzuführen. Die Maschinenproduktion in Deutschland betrug laut dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in 2007 € 190 Mrd. und konnte in 2008 um € 15 Mrd. bzw. 8 % auf € 205 Mrd. gesteigert werden. Der weitaus größte Teil dieses Umsatzes ist mit € 147 Mrd. für den Export bestimmt gewesen. Bis in das vierte Quartal hinein war die Situation gut bis sehr gut, so meldet der VDMA.

Ausblick 2009:

Der VDMA rechnet mit 7 % Produktionsrückgang für Maschinen und Anlagen im Jahr 2009. Das wird auch durch das starke Minus des Auftragseingangs im Dezember unterstrichen. Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau lag im Dezember 2008 um real 40 % unter dem Ergebnis des Vorjahres.

3. Beschaffung

Die gute konjunkturelle Situation in Deutschland, die bis in das vierte Quartal angehalten hat, führte dazu, dass unsere wichtigen Lieferanten die Preise erhöht haben. Diese Situation wird bei schwächerer Auftragslage zu neuen Verhandlungen im Jahr 2009 führen.

4. Produktionsbereich

Die Betriebsleistung in 2008 liegt mit € 41,1 Mio. gut 11 % über dem des Vorjahres und konnte zeitweise nur mit erheblichen Anstrengungen termingerecht abgewickelt werden. Ein Teil der Produktion von Schaltanlagen wurde über unsere Tochtergesellschaft Blumenbecker Polska Sp. z o.o. abgewickelt. Obwohl im Verlauf des Jahres 2008 auch die Blumenbecker Polska Sp. z o.o. sehr gut ausgelastet war, konnten für den Beginn 2009 noch nicht ausreichend Aufträge für die polnische Tochter gefunden werden, um deren Kapazität voll auszulasten.

Nichtsdestoweniger wird an der Ausweitung der Fertigungsflächen in Polen festgehalten. Das Projekt ist so terminiert, dass die neuen Flächen vermutlich zum vierten Quartal des Jahres 2009 bezogen werden können. Mit der neuen Produktionsfläche werden auch die Lagerwirtschaft und der Produktionsprozess modernisiert.

5. Absatzbereich

Der Umsatz der Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH in Höhe von € 40,7 Mio. lag mit € 4,6 Mio. deutlich über dem schon guten Vorjahreswert. Damit wurde unsere Planung erneut übertroffen. Im Jahr 2008 konnten einige größere Aufträge abgerechnet werden, die so nicht geplant waren.

Der Auftragsbestand zum 31.12.2008 lag mit € 10 Mio. auf einem guten Niveau und stellt einen guten Start für das Jahr 2009 dar. Obwohl inzwischen der Auftragsbestand noch weiter gestiegen ist, kann man z. Z. eine Tendenz bei Kunden entdecken, den einen oder anderen Auftrag zu verschieben, d. h. nicht notwendigerweise werden alle Aufträge im Bestand auch in 2009 abgerechnet werden können.

6. Investitions- und Finanzbereich

Bei den Sachinvestitionen handelte es sich im Wesentlichen um Investitionen für die Fertigung. Zum einen wurde in Modernisierung investiert, Ersatz- und Rationalisierungsinvestitionen vorgenommen und zum anderen wurde die Produktionsfläche erweitert.

Innerhalb der Finanzanlagen hat es eine Kapitalerhöhung bei der Blumenbecker Polska Sp. z o.o. um PLN 250.000,- gegeben. Dieser Wert stellt die wesentliche Veränderung in den Finanzanlagen dar.

7. Unternehmensverbindung

Blumenbecker Polska Sp. z o.o., als die größte Tochtergesellschaft, weist im Jahre 2008 einen Verlust aus, der teilweise der Kursveränderung geschuldet ist. Die Blumenbecker US Inc. befindet sich weiterhin im Aufbau. Die Ergebnisse beider Gesellschaften haben keinen wesentlichen Einfluss auf die Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH.

8. Unternehmensstruktur

Die Gesellschaft ist in Deutschland mit dem Standort Beckum vertreten und wickelt von dort die Aufträge für das In- und Ausland ab.

9. Rechtliche Verhältnisse und Risiken

Zum Jahresende gab es weder schwebende Verfahren von Bedeutung, noch gibt es Gewährleistungsforderungen, die nicht im Jahresabschluss verarbeitet wurden.

10. Personal- und Sozialbereich

Die Mitarbeiterzahl betrug zum 31.12.2008 184 Mitarbeiter gegenüber 164 Mitarbeitern im Vorjahr. Für 2009 sind keine Veränderungen in der Personalstärke geplant. Die Neueinstellungen des Jahres 2008 haben erneut unsere Ingenieurtätigkeit verstärkt. Auszubildende werden weiterhin über Bedarf hinaus eingestellt.

Im Bereich Gesundheits- und Arbeitsschutz musste die Gesellschaft leider drei kleinere Arbeitsunfälle und einen Wegeunfall hinnehmen.

B. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

Die Gesamtleistung betrug 2008 € 40,7 Mio. gegenüber € 36,7 Mio. des Vorjahres. Diese Steigerung der Leistung wurde aufgrund der guten Maschinenbaukonjunktur erreicht, die für uns bis November anhielt. Der Auftragsbestand zum 31.12.2008 war mit € 10,6 Mio. noch € 1 Mio. höher als im Vorjahr.

Die hohe Leistung im Jahre 2008 führte dann auch zu einem sehr guten Ergebnis. Mit einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von € 3,5 Mio. konnte die Gesellschaft das Ergebnis des Vorjahres um € 1,4 Mio. übertreffen. Damit konnte in 2008 eine Umsatzrendite von 8,6 % erzielt werden.

2. Finanz- und Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote betrug zum 31.12.2008 40,5 % der Bilanzsumme in Höhe von € 15,2 Mio. und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr (32,2 %) nochmals wesentlich verbessert.

Die Eigenkapitalrendite vor Steuern lag bei 56,5 % (Vorjahr 48,9 %), die Gesamtkapitalrendite vor Steuern bei 23,7 % gegenüber 17,2 % des Vorjahres.

Die Vorräte sind nur unwesentlich um rd. € 0,2 Mio. gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der wesentliche Teil der Vorräte besteht aus den unfertigen Erzeugnissen, die mit € 3,4 Mio. nur marginal gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind. Dagegen konnten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen deutlich, um ca. € 2 Mio. reduziert werden. Der freie Cash-Flow wurde in der Unternehmensgruppe investiert. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen im Berichtsjahr um über € 3,4 Mio. Damit konnten bei Schwesterunternehmungen die Fremdfinanzierung vermieden werden.

Auf der Passivseite konnten die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um über € 1 Mio. reduziert werden. Dagegen erhöhten sich die erhaltenen Anzahlungen um etwa € 1 Mio.

Die Gesellschaft hat aufgrund der Besonderheiten im Geschäft mit großen Aufträgen einen schwankenden Kapitalbedarf. Um für diese Schwankungen gerüstet zu sein, verfügt der Konzern über entsprechende Kreditlinien, die in ausreichender Höhe zur Verfügung stehen.

Leasingverträge bestehen für Firmenfahrzeuge der Gesellschaft.

C. Nachtragsbericht

Besondere Vorgänge sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht aufgetreten.

D. Risikobericht

Die Gesellschaft unterliegt den normalen Risiken im Schaltschrankbau. Das Forderungsausfallrisiko haben wir durch den Abschluss einer Kreditversicherung weitestgehend ausgeschlossen. Das Restrisiko beläuft sich auf 10 % der ausgefallenen Forderungen.

Der Trend zu 36 Monaten Gewährleistung auf der Kundenseite und 24 Monaten auf der Lieferantenseite scheint sich zu etablieren. Das Risiko kann aus unserer Sicht als nicht wesentlich ergebnisbeeinflussend eingestuft werden.

Das Währungsrisiko ist vorhanden, stellt aber ein sehr überschaubares Risiko dar, da wesentliche Positionen abgesichert werden und überwiegend im Euroraum Geschäfte gemacht werden.

Aufgrund der Kundenstruktur gibt es keine Abhängigkeit von einzelnen Kunden, obwohl in 2008 der Anteil der größten drei Kunden gestiegen ist.

Letztlich bleibt bei jedem Unternehmen ein Umsatzrisiko, das gerade in der unsicheren Maschinenbaukonjunktur schwierig abzuschätzen ist. Keines der genannten Risiken kann als unternehmensgefährdendes Risiko angesehen werden.

E. Prognosebericht

Der VDMA rechnet für 2009 mit einem Rückgang der Maschinen und Anlagen von etwa 7 %, wobei von einer starken Spreizung über die Branchen auszugehen ist. Die ersten Monate des neuen Jahres zeigen bereits, dass neue Aufträge hart umkämpft sind und die Beschäftigung auf hohem Niveau nicht über das ganze Jahr sicher zu stellen ist. Nichtsdestoweniger konnten wir unseren Auftragsbestand gegenüber 2008 nochmals steigern. Es wird schwer werden, den gegenüber 2008 reduzierten Planumsatz für 2009 wirklich zu erreichen. Außerdem wird die heftige Konkurrenz auch einen Druck auf die Ergebnisse haben. In jedem Fall erwarten wir aber ein positives Ergebnis.

Der weitere Ausbau unserer Tochtergesellschaft in Polen wird fortgesetzt und dabei wird auch der polnische Markt als zusätzlicher Zielmarkt angesehen.

Bilanz zum 31. Dezember 2008

Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH, Beckum

AKTIVA

  31.12.2008
Vorjahr
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. EDV-Software 69.473 57.902
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 219.877 137.380
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 341.962 273.229
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.847 0
  574.686 410.609
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 539.697 457.558
  1.183.856 926.069
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.882.358 1.815.073
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.402.100 3.344.617
3. Geleistete Anzahlungen 92.658 24.907
  5.377.116 5.184.597
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.231.934 6.202.000
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.186.641 820.237
3. Sonstige Vermögensgegenstände 207.004 304.421
  8.625.579 7.326.658
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 36.012 29.068
  14.038.707 12.540.323
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.171 17.521
  15.234.734 13.483.913

PASSIVA

   
  31.12.2008
Vorjahr
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 1.500.000 1.500.000
II. Kapitalrücklage 917.651 917.651
III. Gewinnvortrag 1.318.288 664.259
IV. Jahresüberschuss 2.438.919 1.254.029
Bilanzgewinn 3.757.207 1.918.288
  6.174.858 4.335.939
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 173.088 165.638
2. Steuerrückstellungen 214.175 539.864
3. Sonstige Rückstellungen 2.176.173 1.787.323
  2.563.436 2.492.825
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.015.049 2.187.242
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.344.181 1.257.588
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.203.567 2.258.431
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 670.621 805.690
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.263.022 146.198
  6.496.440 6.655.149
  15.234.734 13.483.913

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008

Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH, Beckum

  2008
Vorjahr
1. Umsatzerlöse + 40.676.262 + 36.134.738
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen + 57.483 + 587.799
(Gesamtleistung) + 40.733.745 + 36.722.537
3. Sonstige betriebliche Erträge + 361.569 + 197.150
(Summe Gesamtleistung und betriebliche Erträge) + 41.095.314 + 36.919.687
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren - 23.396.599 - 19.443.656
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 2.356.970 - 3.628.051
(Summe Materialaufwand) - 25.753.569 - 23.071.707
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter - 6.562.074 - 6.527.895
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 1.178.541 - 1.189.670
(Summe Personalaufwand) - 7.740.615 - 7.717.565
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen -153.561 -209.942
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 3.984.999 - 3.622.436
(Summe betriebliche Aufwendungen) - 37.632.744 - 34.621.650
(Betriebsergebnis) + 3.462.570 + 2.298.037
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge + 142.809 + 25.186
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 119.446 - 205.212
(Finanzergebnis) + 23.363 -180.026
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit + 3.485.933 + 2.118.011
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 1.047.014 - 863.982
12. Jahresüberschuss + 2.438.919 + 1.254.029

Anhang für das Geschäftsjahr 2008

Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH, Beckum

1. Allgemeine Angaben und Rechnungslegungsgrundsätze

Als Gesellschaft mit beschränkter Haftung unterliegt die Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH hinsichtlich des Jahresabschlusses den für Kapitalgesellschaften festgelegten Ausweis- und Berichtspflichten des HGB, nach deren Regelungen es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft handelt. Neben den Vorschriften des HGB ist der Jahresabschluss nach den Bestimmungen des GmbHG aufgestellt.

Die Form der Darstellung im Jahresabschluss entspricht der des Vorjahres.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Soweit die Berichtspflichten wahlweise in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfüllt werden können, erfolgen diese Angaben im Anhang.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten erfasst und linear abgeschrieben.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet.

Die Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände wird auf Basis der steuerlichen Abschreibungstabellen und der betrieblichen Erfahrungen festgelegt, wobei die jeweiligen Höchstbeträge zum Ansatz kommen. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen werden demnach Nutzungsdauern von 5 Jahren und bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen von 3 - 13 Jahren berücksichtigt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr zu einem Fünftel abgeschrieben (sog. Pool-Abschreibung).

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten bilanziert.

Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt die Ermittlung der Anschaffungskosten grundsätzlich zu Einkaufspreisen, wobei Abwertungen für Bestandsrisiken aus Lagerdauer und eingeschränkter Verwertbarkeit in angemessenem Umfang vorgenommen sind.

Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. In den Bewertungsansatz werden nur die direkten Kosten und die steuerlich aktivierungspflichtigen Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen kommen nicht in den Ansatz.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Einzelrisiken bewertet. Auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Pauschalwertberichtigung zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos, der Abschläge für Skonto und sonstige Abschläge gebildet.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zum Nennwert.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind versicherungsmathematisch nach dem Teilwertverfahren unter Anwendung eines Zinssatzes von 6 % und den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt.

Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt.

Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Rückzahlungsbeträgen passiviert.

Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf Fremdwährungen lauten, werden mit dem am Tage ihrer Entstehung gültigen Wechselkurs ausgewiesen, soweit nicht Wechselkursänderungen eine Abwertung von Forderungen bzw. eine Höherbewertung von Verbindlichkeiten erforderlich machen.

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt.

3.2 Finanzanlagen

Nähere Einzelheiten zu den ausgewiesenen Anteilen an verbundenen Unternehmen sind aus der Aufstellung gemäß § 285 Nr. 11 HGB ersichtlich.

3.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 4.186,6 (Vorjahr T€ 820,2) betreffen mit T€ 4.140,1 (Vorjahr T€ 540,8) kurzfristige Darlehensforderungen, mit entsprechenden Verbindlichkeiten saldierte Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 55,6 (Vorjahr T€ 279,4) und mit entsprechenden Forderungen saldierte Verbindlichkeiten aus dem Verrechnungsverkehr in Höhe von - T€ 9,1 (Vorjahr T€ 0,0).

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 207,0 (Vorjahr T€ 304,4) beinhalten im Wesentlichen debitorische Kreditoren mit T€ 69,9 (Vorjahr T€ 15,8), Forderungen aus Bonusgutschriften mit T€ 50,5 (Vorjahr T€ 44,5) und Steuererstattungsansprüche mit T€ 43,1 (Vorjahr T€ 197,3).

3.4 Rechnungsabgrenzungsposten

Die Gesellschaft hat Zinsbegrenzungsgeschäfte in Form von Höchstsatzvereinbarungen abgeschossen; die hierfür gezahlten Prämien werden über die vereinbarten Laufzeiten unter den Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

3.5 Eigenkapital

Die Anteile werden zu 100 % von der B+M BLUMENBECKER GMBH, Beckum, gehalten.

3.6 Rückstellungen für Pensionen

Die Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 173,1 (Vorjahr T€ 165,6) sind auf Grundlage des versicherungsmathematischen Gutachtens nach der Teilwertmethode gemäß § 6 a EStG unter Anwendung eines Zinssatzes von 6 % und unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck errechnet.

3.7 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 2.176,2 (Vorjahr T€ 1.787,3) wurden zum vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie entfallen mit T€ 1.096,4 (Vorjahr T€ 990,6) auf Verpflichtungen aus dem Personalbereich, mit T€ 352,7 (Vorjahr T€ 337,9) auf Gewährleistungen und mit T€ 727,1 (Vorjahr T€ 458,8) auf sonstige Zwecke.

3.8 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben, mit Ausnahme eines Darlehens in Höhe von T€ 1.000,0 (fällig 2010), eine Restlaufzeit von einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 670,6 (Vorjahr T€ 805,7) beinhalten Verbindlichkeiten aus dem Verrechnungsverkehr mit T€ 537,3 (Vorjahr T€ 584,6) und mit entsprechenden Forderungen saldierten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 133,3 (Vorjahr T€ 221,1).

Im Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von T€ 534,6 (Vorjahr T€ 109,6) berücksichtigt.

3.9 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft tritt als Mitschuldnerin im Rahmen einer gesamtschuldnerischen Haftung mit den Gesellschaften B+M BLUMENBECKER GMBH, Blumenbecker Industrie-Service GmbH, Blumenbecker Industriebedarf GmbH, Blumenbecker Spitzer GmbH und Blumenbecker Purfüst GmbH im Zusammenhang mit Rahmenkrediten für lfd. Rechnungen, Geldmarkt- und Avalkrediten bis zur Höhe der eingeräumten Kreditrahmen in Höhe von T€ 19.900,0 (Vorjahr T€ 13.000,0) ein. Zum Bilanzstichtag ergibt sich eine als Haftungsverhältnis ausgewiesene mögliche Inanspruchnahme von T€ 6.517,4 (Vorjahr T€ 6.538,7).

Für Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB sind aus Kfz-Leasingverträgen bis zum Ende der Laufzeit der Verträge voraussichtlich T€ 228,9 (Vorjahr T€ 170,9) aufzuwenden. Für einen bestehenden Pachtvertrag sind z. Z. jährlich T€ 252,7 (Vorjahr T€ 252,7) zu leisten. Darüber hinaus bestehen im üblichen Rahmen Miet- und Wartungsverträge.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Sonstige betriebliche Erträge

  2008
T€
Vorjahr
T€
Auflösung von Rückstellungen 221,5 5,8
Sachbezüge Arbeitnehmer 60,7 67,9
Eingänge auf abgeschriebene Forderungen und Auflösung von Wertberichtigungen 47,4 99,4
Versicherungserstattungen 21,7 9,3
Personalzuschüsse 3,9 0,4
Erträge aus Anlagenabgängen 1,7 6,9
Übrige Erträge 4,7 7,4
  361,6 197,1

4.2 Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 14,5 (Vorjahr T€ 17,1) ausgewiesen.

4.3 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen

Die Entwicklung der Abschreibungen ist im Anlagespiegel dargestellt.

4.4 Sonstige betriebliche Aufwendungen

  2008
T€
Vorjahr
T€
Verwaltung 1.794,3 1.677,0
Betrieb 1.199,6 998,2
Vertrieb 672,3 636,9
Forderungsausfälle und Zuführung zu Wertberichtigungen zu Forderungen 27,4 72,2
Sonstige Kosten 291,4 238,1
  3.985,0 3.622,4

Die Verwaltungskosten enthalten im Wesentlichen die Umlagen und Kostenverrechnungen der B+M BLUMENBECKER GMBH in Höhe von T€ 1.454,9 (Vorjahr T€ 1.308,2), Rechts- und Beratungskosten mit T€ 195,9 (Vorjahr T€ 178,9) und Versicherungen über T€ 82,2 (Vorjahr T€ 121,7).

In den Betriebskosten sind im Wesentlichen Kosten für Mieten und Pachten in Höhe von T€ 402,7 (Vorjahr T€ 422,5) sowie Kosten für den Fuhrpark in Höhe von T€ 267,5 (Vorjahr T€ 227,1) enthalten.

Die Vertriebskosten enthalten hauptsächlich Reise-, Verpflegungs- und Übernachtungskosten mit T€ 278,5 (Vorjahr T€ 252,0), Ausgangsfrachten mit T€ 229,8 (Vorjahr T€ 217,7) und Provisionen mit T€ 63,8 (Vorjahr T€ 86,3).

Die sonstigen Kosten berücksichtigen u. a. Aufwendungen für das Personalwesen in Höhe von T€ 118,0 (Vorjahr T€ 100,2) und die Zuführung zu der Rückstellung für Gewährleistungsverpflichtungen über T€ 167,8 (Vorjahr T€ 127,0).

4.5 Zinserträge und Zinsaufwendungen

Zinserträge von verbundenen Unternehmen sind mit T€ 124,3 (Vorjahr T€ 23,4), Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen mit T€ 0,0 (Vorjahr T€ 15,1) angefallen.

5. Sonstige Angaben

5.1 Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt gemäß § 267 Abs. 5 HGB wurden beschäftigt:

  2008 Vorjahr
Gewerbliche Arbeitnehmer 68 62
Angestellte 86 85
Aushilfen 6 7
  160 154
Auszubildende 16 14
  176 168

5.2 Name und Sitz des Mutterunternehmens, das den Konzernabschluss aufstellt

BLUMENBECKER GMBH & CO. KG, Beckum

5.3 Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung in 2008:

 

Dipl.-Vw. Wolfgang Albertz, Bochum

 

Dipl.-Ing. Harald Golombek, Beckum

5.4 Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 3.757.207 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Beckum, im Januar 2009

Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH

Aufstellung des Anteilsbesitzes § 285 Nr. 11 HGB

Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH

Name und Sitz der Gesellschaft Höhe des Anteils am Kapital Eigenkapital zum 31.12.2008 € Ergebnis des Geschäftsjahres 2008 €
Blumenbecker Polska Sp. z o.o. Kattowitz, Polen 99,87% * - 161.332 * - 165.951
Blumenbecker US Inc. Stillwater, Minnesota, USA 100,00% - Angaben liegen noch nicht vor -
Blumenbecker Spitzer (Shanghai) Automation Co. Ltd. Shanghai, China 19,23% * 175.466 * 51.914
Blumenbecker (Shanghai) Automation System Co. Ltd. Shanghai, China 74,29% * - 380.539 * - 116.459
Blumenbecker OOO Moskau, Russische Föderation 1,00% * 10.659 * - 14.885

* Werte des nach Landesrecht aufgestellten Einzelabschlusses; bewertet mit amtlichen Mittelkurs am Bilanzstichtag.

Anlagespiegel

Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH, Beckum

  Entwicklung der Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01. bis 31.12.2008
  Historische Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01.2008
Zugänge 2008
Abgänge 2008
Historische Anschaffungs-/ Herstellungskosten 31.12.2008
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. EDV-Software 359.899 31.613 0 391.512
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen        
a) Technische Anlagen 16.068 4.181 0 20.249
b) Betriebsvorrichtungen 15.500 33.734 0 49.234
c) Maschinen 411.955 63.836 0 475.791
d) GWG 0 13.267 0 13.267
  443.523 115.018 0 558.541
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung        
a) Betriebsausstattung 98.255 32.062 0 130.317
b) Geschäftsausstattung 220.666 34.891 0 255.557
c) EDV-Hardware 736.893 18.278 1.170 754.001
d) Einbauten 51.130 27.321 0 78.451
e) Fuhrpark 66.361 0 37.892 28.469
f) GWG 0 57.603 0 57.603
  1.173.305 170.155 39.062 1.304.398
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 12.847 0 12.847
  1.616.828 298.020 39.062 1.875.786
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 457.558 82.139 0 539.697
  2.434.285 411.772 39.062 2.806.995
  Entwicklung der Abschreibungen 01.01. bis 31.12.2008
  Kumulierte Abschreibungen 01.01.2008
Zugänge 2008
Abgänge 2008
Kumulierte Abschreibungen 31.12.2008
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. EDV-Software 301.997 20.042 0 322.039
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen        
a) Technische Anlagen 6.784 2.204 0 8.988
b) Betriebsvorrichtungen 4.960 2.389 0 7.349
c) Maschinen 294.399 25.273 0 319.672
d) GWG 0 2.655 0 2.655
  306.143 32.521 0 338.664
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung        
a) Betriebsausstattung 67.560 7.856 0 75.416
b) Geschäftsausstattung 97.327 25.873 0 123.200
c) EDV-Hardware 656.407 46.958 748 702.617
d) Einbauten 12.425 8.789 0 21.214
e) Fuhrpark 66.357 0 37.890 28.467
f) GWG 0 11.522 0 11.522
  900.076 100.998 38.638 962.436
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
  1.206.219 133.519 38.638 1.301.100
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
  1.508.216 153.561 38.638 1.623.139
  Nettobuchwerte
  31.12.2008
Vorjahr
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. EDV-Software 69.473 57.902
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen    
a) Technische Anlagen 11.261 9.284
b) Betriebsvorrichtungen 41.885 10.540
c) Maschinen 156.119 117.556
d) GWG 10.612 0
  219.877 137.380
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung    
a) Betriebsausstattung 54.901 30.695
b) Geschäftsausstattung 132.357 123.339
c) EDV-Hardware 51.384 80.486
d) Einbauten 57.237 38.705
e) Fuhrpark 2 4
f) GWG 46.081 0
  341.962 273.229
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.847 0
  574.686 410.609
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 539.697 457.558
  1.183.856 926.069

Verbindlichkeitenspiegel

Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH, Beckum

  Gesamtbetrag 31.12.2008
Bis zu einem Jahr
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
Über 5 Jahre
Gesicherte Beträge
Art der Sicherheit Gesamtbetrag Vorjahr
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.015.049 15.049 1.000.000       2.187.242
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.344.181 2.344.181         1.257.588
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.203.567 1.203.567       Eigentumsvorbehalte mit Ausnahme der Verbindlichkeiten aus Dienstleistungen 2.258.431
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 670.621 670.621         805.690
davon gegenüber der Gesellschafterin * * 534.633           * 109.576
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.263.022 1.263.022         146.198
davon aus Steuern ** **1.262.983           ** 102.116
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit *** *** 39           *** 454
  6.496.440 5.496.440 1.000.000 0     6.655.149

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH, Beckum, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis 31.12.2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Köln, den 10. Juli 2009

FH Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dietrich Fait, Wirtschaftsprüfer

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