Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Alfred Kürzinger seit 7.3.2023 | Geschäftsführer |
Christof Johannes Anton Kron seit 29.3.2012 | Geschäftsführer |
Helmut Volker Dr. Landes seit 14.7.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (8)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 20.00% | |
| 12.50% | |
| 12.50% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
8 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 8 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FormiChem GmbHNeuburg a. d. DonauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024Lagebericht1 Geschäftsentwicklung1.1 GeschäftsmodellDie FormiChem GmbH arbeitet als Lohnproduzent für die chemische Industrie und verwandte Branchen. Sie betreibt ein ganzes Spektrum an Produktionsanlagen für die physikalische Bearbeitung wie Mischen, Vermahlen oder Granulieren sowie zum Abfüllen und Verpacken von Produkten in Industrie- oder auch in Verkaufsgebinde. Durch die Handhabung von sowohl Feststoffen als auch Flüssigkeiten entsteht eine breite Angebotspalette. Der Hauptsitz des Unternehmens mit Produktion, Lager, Qualitätssicherung und Verwaltung liegt in Neuburg a.d. Donau. Ein etwas kleinerer Produktions- und Lagerstandort wird in Baar-Ebenhausen im Landkreis Pfaffenhofen betrieben. Der Schwerpunkt an diesem Standort liegt in der Feststoffbearbeitung und -abfüllung. Durch die Bereithaltung von vergleichbaren Techniken an zwei Standorten profitieren Auftraggeber von einer hohen Flexibilität und Liefersicherheit. Ein reiner Lagerstandort befindet sich im Neuburger Stadtteil Feldkirchen. Die Betriebsstätte wird zur Zwischenlagerung von Rohstoffen, Packmitteln und Fertigwaren sowie für Lagerdienstleistungen für Kunden genutzt. Das Gefahrstofflager wird seit Ende des Geschäftsjahres im vollen Umfang betrieben. Alle drei Betriebe sind nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz genehmigt. Die Genehmigung ist Grundlage dafür, dass Anfragen zur Bearbeitung von Stoffen unterschiedlichster chemischer Eigenschaften und damit verbunden unterschiedlicher gefahrstoffrechtlicher Einstufungen bedient werden können. Aus der Genehmigung und Einstufung des Betriebs resultiert eine regelmäßige behördliche Überwachung. Ein weiterer Service, den die FormiChem GmbH ihren Kunden bietet, ist die Beschaffung von Rohstoffen und Packmitteln. Das vereinfacht vielfach die Prozesse bei ihren Auftraggebern. Auch erleichtert der direkte Kontakt zum Rohstofflieferanten oft die Planung und die Kommunikation. Die FormiChem GmbH betreibt keine Forschung und keine Entwicklung von Produkten oder Rezepturen. Bei Anfragen potenzieller Kunden besteht die Aufgabe darin zu ermitteln, unter welchen Bedingungen eine angefragte Leistung an einem der Standorte realisiert werden kann. Zur Ermittlung der Machbarkeit werden üblicherweise Produktionsversuche angeboten. Die Ergebnisse der Produktionsversuche werden durch die eigene Qualitätssicherung und durch die Auftraggeber bewertet, bevor eine reguläre Produktion angeboten wird. Vor allem namhafte Auftraggeber, die Lohnproduzenten einsetzen, legen großen Wert auf eine Zertifizierung des Unternehmens nach einschlägigen Normen. Dies stellt eine systematische Steuerung der Aufträge wie auch aller relevanten Prozesse im Unternehmen sicher. Die FormiChem GmbH unterhält Zertifizierungen nach den Normen DIN EN ISO 9001 (Qualitätsmanagementsystem) und DIN EN ISO 14001 (Umweltmanagementsystem) für alle drei Standorte. Mit der Einführung des Umweltmanagementsystems erfüllt das Unternehmen auch die Voraussetzungen zur Teilnahme am Umweltpakt Bayern, einer Vereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der Wirtschaft zur freiwilligen Übernahme von Eigenverantwortung von Unternehmen beim Umweltschutz. Unter den Auftraggebern der FormiChem GmbH sind sowohl namhafte, weltweit tätige Konzerne als auch viele mittelständische Unternehmen. Diese sind in vielen Industriezweigen tätig, z.B. in der Gummi- und Kautschukproduktion, in der Herstellung von Kunststoffadditiven, in der häuslichen und professionellen Gartenpflege und Schädlingsbekämpfung, im Bereich Bauchemie, usw. 1.2 Umsatz und GeschäftsentwicklungSoweit dies möglich ist, werden mit Kunden wie mit Lieferanten längerfristige Kooperationen angestrebt und z.T. auch vertraglich vereinbart. Verträge haben insbesondere Bedeutung, wenn Vorleistungen zu erbringen sind, z.B. die Beschaffung von Packmitteln oder Rohstoffen oder Investitionen in die Anlagentechnik. Geheimhaltungsvereinbarungen werden mit einem Großteil der Auftraggeber bereits während der Anbahnung einer Zusammenarbeit getroffen. Das Geschäftsjahr der FormiChem GmbH beginnt jeweils am 1. Juli und endet am 30. Juni. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023/24 konnte ein Umsatz von 20,95 Mio € realisiert werden. Damit wurde nach dem schwierigen Vorjahr 2022/23 wieder nahezu das Niveau des bisher umsatzstärksten Geschäftsjahres 2021/22 erreicht. Die Umsatzsteigerung entspricht einem Plus von 14,0 % gegenüber dem Vorjahr. Nach den deutlichen Umsatzeinbußen 2022/23 war in der Planung noch davon ausgegangen worden, dass eine Erholung möglicherweise nur langsam eintreten und auch das Geschäftsjahr 2023/24 hinter den Zahlen von früheren Jahren zurückbleiben würde. Nach der Darstellung verschiedener Auftraggeber gab es Mitte bis Ende 2023 hohe Bestände im Markt, so dass die Nachfrage erst einmal gering ausfallen würde. Nach einem entsprechend verhaltenen Start im Herbst zeigte sich dann aber im neuen Kalenderjahr eine spürbare Erholung. Mit einer teilweise stattfindenden Entspannung bei den Einkaufspreisen für Rohstoffe und Packmittel konnten Verkaufspreise neu kalkuliert und Absatzmengen gesteigert werden. Umsatzeinbußen, die im Vorjahr zu verzeichnen waren und die z.T. mit den Entwicklungen in Russland und in der Ukraine in Zusammenhang standen, konnten durch die Gewinnung neuer Kunden und die Realisierung von Neuprojekten abgefedert werden. 2. Wirtschaftliche Lage der Gesellschaft2.1 ErtragslageEs konnte schließlich über das gesamte Geschäftsjahr ein deutlich positives Ergebnis erzielt werden, der Bilanzgewinn summiert sich zum abgelaufenen Geschäftsjahr auf 4.485 T€. Die Materialaufwendungen haben sich dem Geschäftsverlauf entsprechend von 7.746 T€ um 28.5 % auf 9.959T€ erhöht. Um in der Produktion mit der steigenden Nachfrage Schritt zu halten, wurden wieder Mitarbeiter eingestellt. Um auch Produktionsspitzen abdecken zu können, wurde wieder vermehrt auf Zeitpersonal gesetzt. Dadurch haben sich die Personalkosten auf 6.211 T€ erhöht. Durch die positive Entwicklung konnten auch wieder vermehrt Reparaturmaßnahmen, die im Vorjahr noch auf das Mindestmaß heruntergefahren wurden, umgesetzt werden. Die Kosten für Reparatur und Instandhaltung haben sich von 336 T€ auf 537 T€ erhöht. Die Miete des Lagerstandortes in Feldkirchen wirkte sich erstmalig als ganzjähriger Kostenblock auf das Betriebsergebnis aus. Neben der Nutzung als Zwischenlager für die Produktionstätigkeit wurden bestehenden und neuen Kunden Lagerflächen zur Verfügung gestellt. In der Steigerung der Angebotstiefe bei den Lagerdienstleistungen, z.B. im Angebot von Zolldienstleistungen, birgt der Standort noch weiteres Wachstums- und Ertragspotenzial. Nach einem schwierigen Geschäftsjahr 2022/23, in welchem die FormiChem GmbH ihre Resilienz beweisen musste, lag im abgelaufenen Geschäftsjahr der Schwerpunkt darin, Kapazitäten insbesondere beim Personal wieder aufzubauen. Das gesamtwirtschaftliche Umfeld ist weiterhin von einiger Unsicherheit geprägt, dennoch plant die FormiChem GmbH, Umsatz und Betriebsergebnis auch im Geschäftsjahr 2024/25 wieder in einem verträglichen Maß steigern zu können. 2.2 FinanzlageDer Finanzmittelfonds am Ende der Periode ist mit 2.346 T€ um 19 T€ gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 655 T€, der Cashflow aus der Investitionstätigkeit -89 T€ und der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -547 T€. Dabei war das Unternehmen im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Obwohl sich für die weltweiten Krisen, sei es in der Ukraine noch im Nahen Osten, keine schnellen Lösungen abzeichnen, hat es den Anschein, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen innerhalb des vergangenen Jahres etwas eingependelt haben, wenn auch die meisten Kosten spürbar über dem Vorkrisenniveau liegen. Die Inflationsrate ist seit Anfang 2024 wieder stabil unter 3%, die Zinsen sind wieder leicht rückläufig, für Strom- und Gasversorgung wurden neue Verträge abgeschlossen. Lediglich bei den Lohnkosten wird es weiterhin Anpassungen geben, um neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen und aktive halten zu können. Kostensteigerungen in dem Rahmen, in dem sie sich gegenwärtig abzeichnen, werden durch Prozessverbesserungen und durch begründete Anpassungen bei den Verkaufspreisen aufgefangen werden können, so dass die Finanzsituation als stabil beurteilt wird. 2.3 VermögenslageAufgrund der Geschäftsentwicklung und der ungewöhnlich hohen Auslastung zum Geschäftsjahreswechsel erhöhte sich die Bilanzsumme zum Stichtag um 1.558 T€ auf 9.186 T€. Die gesteigerte Bilanzsumme findet sich auf der Aktivseite vor allem in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wieder. Das Anlagevermögen lag zum Ende des Geschäftsjahres bei 1.557 T€ und reduzierte sich damit um 281 T€ gegenüber dem Vorjahr. Größere Investitionsvorhaben konnten mit der Erholung der Nachfrage in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres zwar in die Wege geleitet werden, wirken sich aber aufgrund der Vorlaufzeit noch nicht im Geschäftsjahr aus. Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag 4.537 T€, die Eigenkapitalquote 49,4 % und liegt damit über dem Vorjahreswert. In Verbindung mit der erhöhten Geschäftstätigkeit sind die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung zum Geschäftsjahresende größer als vor einem Jahr. An Darlehen wurde weniger aufgenommen als getilgt, so dass die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten weiter reduziert wurden. 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere finanzielle Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzerlöse, Ergebnis und Liquidität heran. 3. Wesentliche Risiken und Chancen der zukünftigen EntwicklungEnde 2024 befindet man sich weit entfernt von Lösungen für die großen Krisen, die die Nachrichten beherrschen. In den USA wie in Deutschland stehen Regierungswechsel bevor. Der Aktienmarkt zeigt sich von all dem unbeeindruckt. Die FormiChem GmbH konnte sich im Umfeld von steigenden Energiepreisen, Inflation und Lohnentwicklung im abgelaufenen Jahr behaupten. Das Angebot an qualitativ hochwertigen Dienstleistungen wird nach den Erfahrungen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten angenommen. Ziel der Vertriebstätigkeiten ist es, weiterhin eine breite Kundenstruktur zu erhalten. Dies gilt sowohl für die Branchen, in denen sich die Auftraggeber bewegen, als auch für die Größe der Unternehmen, mit denen zusammengearbeitet wird, und die Art der beauftragten Leistungen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden mit den Vorbereitungen zur Installation einer Anlage zur Nassvermahlung Voraussetzungen für eine Ausweitung der verfügbaren Techniken geschaffen. Bei dem seit 2023 betriebenen Gefahrstofflager im Industriepark in Neuburg überwiegen bereits im ersten vollständigen Geschäftsjahr die Vorteile gegenüber den Kosten, die vom Umfang des Geschäfts getragen werden können. Um auch in Zukunft einen Stamm an qualifizierten Mitarbeitern halten und weiteres Wachstum realisieren zu können, bildet der Betrieb eine überdurchschnittliche Zahl an jungen Menschen aus, insbesondere in technischen Berufen. Zur Gewinnung von Mitarbeitern und Auszubildenden zielt die Außendarstellung des Betriebes zunehmend auf die Wahrnehmung in der Region ab. Mit zunehmendem Bekanntheitsgrad steigt in jüngerer Zeit die Zahl der Bewerber wieder etwas an. Alle Fertigwaren werden nach den mit den Auftraggebern vereinbarten Prüfplänen auf Einhaltung der Spezifikationen und Mängelfreiheit untersucht. Neben den jährlichen Audits im Rahmen der Zertifizierung führt ein Teil der Auftraggeber in größeren Abständen eigene Qualitäts- oder auch Prozessaudits im Unternehmen durch. Bemerkungen und Verbesserungsvorschläge aus den Audits werden bewertet, und es werden sinnvolle Maßnahmen daraus abgeleitet und umgesetzt. Die Abstimmung über die Versicherung der Anlagen, Waren und Gebäude findet regelmäßig mit einem Vertreter eines renommierten Versicherungsmaklers statt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr gab es keinen relevanten Versicherungsschaden. Das Hochwasser der Paar Anfang Juni 2024 traf den Standort BEH mittelbar. Die Produktion musste für zwei Tage unterbrochen werden, da Mitarbeiter keine Möglichkeit hatten, an das Betriebsgelände zu kommen. Eine umfassende Bewertung der Vorkommnisse und das Ableiten von Vorbeugemaßnahmen finden im Rahmen des Umweltmanagementsystems statt. Es erfolgt für alle mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken eine systematische Betrachtung und eine Einschätzung der Angemessenheit der eingeführten Maßnahmen zu deren Beherrschung. Aus der Genehmigungssituation erfolgt für zwei der drei Standorte, dass ein Sicherheitsbericht erstellt ist und fortgeschrieben wird. Das Sicherheitsmanagementsystem ist Gegenstand der regelmäßigen Überwachungstermine mit den zuständigen Behörden. Die mit dem Umgang mit Chemieprodukten hinsichtlich Arbeits- und Anlagensicherheit verbundenen Risiken werden in Gefährdungsbeurteilungen betrachtet und bewertet. Die Betrachtung von Nachhaltigkeitsaspekten bei den Tätigkeiten des Betriebs gewinnt für verschiedene Auftraggeber, aber auch für das Unternehmen selbst weiter an Bedeutung. Verbindlich anerkannte, reduzierte Berichtspflichten für kleine und mittlere Unternehmen können diesen helfen, ausufernde Abfragen von großen Auftraggebern, für die umfangreichere Berichtspflichten gelten, zu vermeiden. Das Unternehmen begrüßt entsprechende Initiativen der Verbände. Dem Betrieb wird regelmäßig bescheinigt, dass bewusst und gewissenhaft mit den bestehenden Risiken umgegangen wird. Eine Bewertung möglicher Auswirkungen von gesetzlichen Neuerungen auf das Unternehmen erfolgt regelmäßig. Die Komplexität des Rechtsrahmens stellt eine kontinuierlich zunehmende Herausforderung dar. Im Rahmen von Genehmigungsverfahren nimmt die Zahl von zu erbringenden Gutachten stetig zu. Für den Standort Neuburg erweist sich die Verlängerung der Genehmigung zum Ableiten von Niederschlagswasser als neue Herausforderung, und kostspielige Maßnahmen stehen im Raum. 4. PrognoseberichtHohe Energiepreise und hohes Lohnniveau stellen die deutsche Chemiebranche vor große Herausforderungen im internationalen Wettbewerb. Ein Rückgang der Produktionsauslastung aufgrund fallender Nachfrage erhöht weiter die Produktionskosten. Die herausfordernden Standortfaktoren wirken sich vor allem für die Produktion von Standardchemikalien und in großen Mengen benötigten Produkten aus. Demgegenüber lässt sich beobachten, dass nach wie vor ein Markt für Spezialprodukte und Neuentwicklungen vorhanden ist. Wo hierfür keine Anlagentechnik verfügbar ist, stellt die Lohnproduktion eine Möglichkeit dar, Projekte in kurzer Zeit und ohne das Risiko hoher Investitionskosten zu realisieren. So zeichnet sich für das begonnene Geschäftsjahr ab, dass sich Neuprojekte und strategische Partnerschaften, verbunden mit einer stetigen Verbreiterung des Angebots an Anlagentechnik, positiv auf das Betriebsergebnis auswirken werden. Auch den ersten Lagerprojekten werden mit Erweiterung der angebotenen Lagerdienstleistungen weitere folgen. Das Bestandsgeschäft wird durch die Geschäftsführung als stabil angesehen, die breite Kundenstruktur und die Qualität der erbrachten Leistungen werden weiter zur Stabilität des Geschäfts beitragen. Für das kommende Geschäftsjahr wird mit einem moderaten Wachstum in den finanziellen Leistungskennzahlen Umsatz und Ergebnis gerechnet. Die Vorjahresprognose, nach der mit einer stabilen Geschäftsentwicklung gerechnet wurde, konnte in Umsatz und Ergebnis übertroffen werden. Es werden, abgesehen von politischen Entwicklungen, die außerhalb unserer Einflusssphäre liegen, für das Unternehmen keine bestandsgefährdenden Risiken gesehen.
Neuburg, den 24. Januar 2025 FormiChem GmbH gez. Christof Kron gez. Thomas Kürzinger gez. Dr. Helmut Landes BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Die FormiChem GmbH hat ihren Sitz in Neuburg a. d. Donau und ist im Amtsgericht Ingolstadt unter HRB 5998 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2024 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear oder degressiv vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Aktive bzw. Passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben bzw. Einnahmen, die Aufwand bzw. Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Im Geschäftsjahr ergibt sich ein Steuererstattungsanspruch. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, weshalb die sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastung nach § 264 HGB als passive latente Steuer (§ 266 Abs. 3 E.) in der Bilanz angesetzt wurde. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen und beträgt insgesamt Euro 449.077,58.
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von Euro 3.587.047,21 einbezogen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen:
Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 28,07 %. Der Überhang passiver latenter Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt Euro 27.247,57. Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 651.574,08 (Vorjahr: Euro 762.707,56).
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag wie folgt:
Einschätzung des Risikos der Inanspruchnahme gem. § 285 Nr. 27 HGB Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme aus den oben genannten Haftungsverhältnissen wurde als gering eingeschätzt, weil die Geschäftsleitung davon ausgeht, dass die zugrunde liegenden Vertragsverhältnisse von allen Parteien ordnungsgemäß erfüllt werden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen der folgenden Geschäftsjahre, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen zum Bilanzstichtag in folgendem Umfang:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresabschluss über 910.334,22 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten, haben sich nicht ereignet. Unterschrift der Geschäftsführung
Neuburg a. d. Donau, den 24.01.2025 gez. Christof Kron gez. Thomas Kürzinger gez. Dr. Helmut Landes sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.01.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die FormiChem GmbH, Neuburg a. d. Donau Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der FormiChem GmbH, Neuburg a. d. Donau - bestehend aus der Bilanz zum 30.06.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der FormiChem GmbH, Neuburg a. d. Donau für das Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.06.2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Ingolstadt, den 22.01.2025 FRANZ STARK, Wirtschaftsprüfer |
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