Nippon Cargo Airlines Co. Ltd. - Frankfurt Office
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven Burger seit 21.2.2024 | Prokura |
Nico Stephan Haltmayer seit 17.8.2020 | Prokura |
Jennifer Dr. Melnyk seit 17.4.2018 | Geschäftsführer |
Oliver Krautter seit 28.7.2015 | Prokura |
Sabine Gienke seit 1.7.2015 | Prokura |
Ingo Schmich seit 25.1.2011 | Prokura |
Wolfgang vom Hagen seit 23.7.2004 | Prokura |
Heidi Jaqueline Haltmayer seit 23.7.2004 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 52.00% | |
| 16.00% | |
| 16.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
QCS-Quick Cargo Service GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Grundlagen des Unternehmens Die QCS Quick - Cargo Service GmbH, Internationale Spedition (QCS) ist ein inhabergeführtes international tätiges Logistikunternehmen für Luft- und Seefracht. Seit Gründung unseres Unternehmens im Jahr 1974 haben wir die Anzahl unserer Standorte kontinuierlich ausgebaut und erweitert und verfügen mittlerweile in Deutschland über 13 Standorte. QCS ist in zahlreichen Verbänden der Luft- und Seefrachtbranche seit Jahren Mitglied. Wir sind ISO 9001 zertifiziert, zugelassener Wirtschaftsbeteiligter (Authorised Economic Operator) und GPD zertifiziert, was die höchste Sicherheit von Pharma- und Medizintechnischen Transporten sicherstellt. Ein wesentlicher Bestandteil unserer Geschäftstätigkeit sind die Netzwerke die wir weltweit unterhalten. Nur so können wir als mittelständische Firma auch mit den großen Unternehmen konkurrieren. Neben dem üblichen Tagesgeschäft bedienen wir Fluglinien mit einem 24/7 Tage AOG (Aircraft On Ground) Service. Hierbei werden Schnelligkeit und Zuverlässigkeit verlangt. Auch für diesen Service sind wir Mitglied in einem Netzwerk von gleichgesinnten Spediteuren, die sich gegenseitig unterstützen, um den bestmöglichen Service bieten zu können. Die Abwicklung eiliger Pharmaprodukte gehört ebenfalls zu diesem 24/7 Tage Service. In engem Wettbewerb mit anderen Speditionen bietet QCS höchste Anlieferqualität: Wettbewerbskriterien sind Qualitätsparameter wie insbesondere die Einhaltung von Lieferumfängen, die Pünktlichkeit und Handling Qualität. Um konkurrenzfähige Luftfrachtraten zu erhalten haben wir im Jahr 2000 die Einkaufsgemeinschaft IGLU Air Cargo GmbH mit Sitz in Frankfurt gegründet. Die Gesellschaft bietet den Fluglinien bestimmte Frachtmengen an und erhält dafür einen Mengenrabatt den wir unseren Kunden weiterreichen. QCS bildet seit Jahren junge Menschen zum/zur Kaufmann/frau für Spedition- und Logistikdienstleistung aus. Neben dem Luftfracht Exportgeschäft sind wir in der Schifffahrt aktiv, so wie als Zolldeklarant wo wir Waren zum freien Verkehr abfertigen. Seit 2011 sind wir am Hamburger Seehafen mit einem großen Lagerhaus vertreten. Darüber hinaus haben wir in 2018 in unserer Zentrale in Frankfurt einen LKW-Service gestartet und bieten unseren Kunden seitdem LKW Stückgut- und Sammelverkehr innerhalb Europas an. Mit Fertigstellung des neuen Flughafen Berlin Brandenburg sind wir 2020 in neue Büroräume im Willy Brandt Flughafen (BER) eingezogen. 2. Wirtschaftsbericht a. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Nachwirkungen der Corona-Pandemie, der Ukraine-Krieg, steigende Energiekosten und Personalengpässe bei einer konstant hohen Nachfrage nach Güterverkehrsdienstleistungen haben zu erheblichen Störungen der globalen Lieferkettenprozesse geführt. Anfänglich haben die sprunghaft gestiegenen Energiekosten zu keinem Abbruch des Steigflugs der Nachfrage nach logistischer Dienstleistung geführt. Der Spedition und Logistik ist es gelungen, diese exorbitant gestiegenen Energiekosten am Markt zu übergeben allerdings mit stark inflationstreibenden Effekt. Luftfracht: Hier konnten Rückgänge beobachtet werden. Grund dafür dürften auch in den Sanktionen zu sehen sein, Verkehre aus Deutschland verlagern sich an den Persischen Golf und in die Türkei. Der Frankfurter Flughafen bekommt die Folgen des Ukrainekriegs zu spüren. Um Kernmärke China, Korea und Japan zu erreichen müssen die Frachten von Lufthansa Cargo bis zu zweieinhalb Stunden länger in der Luft bleiben. Zudem müssen die Flugzeuge mit mehr Treibstoff betankt werden, was die Frachtkapazität um etwa 10% schmälert. Die Konkurrenz am Persischen Golf kann dagegen unbegrenzt fliegen. Hinzu kommen noch stark gestiegene Treibstoffpreise. Experten fürchten bisher dennoch keine große Marktverschiebung. Seeschifffahrt: Auch anfänglich im Jahr 2022 brach die Konjunktur und der Konsum in Europa nicht ein, so dass die maritime Güterverkehrsnachfrage die vorhandene Schiffskapazität überstieg. Frachtraum war nicht zu erhalten und die Reeder weigerten sich sogar Spediteuren Frachtraum zur Verfügung zu stellen. Die Containerkosten sind, im Vergleich zu den Vorjahren, erheblich gestiegen. Inzwischen hat sich auch die Konjunktur abgekühlt. Viele Logistikunternehmen in Deutschland sowie ihre Auftraggeber leiden unter einer rückläufigen Nachfrage. Zugleich sind die Warenbestände hoch. Demnach sind die Dienstleister inzwischen pessimistischer als zu Zeiten der Finanzkrise und auch die Industrie steckt im Tal fest. Noch immer drosseln Hersteller ihre Fertigung. Dennoch waren die Logistiker und Spediteure nicht die Verlierer. b. Darstellung des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2022 2022 war für QCS bedingt durch die Corona-Pandemie und den Ukraine Krieg ein außergewöhnliches und schwieriges, aber dennoch sehr erfolgreiches Wirtschaftsjahr. Die Entwicklung entsprach weitestgehend unserer Prognose im Lagebericht 2021. Quick Cargo Service erwirtschaftete im Finanzjahr 2022 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 110.613 oder 18,2% über dem bereits erfolgreichen Geschäftsjahr 2021. Das Betriebsergebnis lag bei TEUR 5.388,8 und damit 21,9% über dem Vorjahr. Die Inflation lag bei 6,9% was sich auf die Lebenshaltungskosten auswirkte und was eine Steigerung der Personalkosten um 13,1% oder TEUR 1.516 bei QCS ausmachte. Der Anstieg der Personalkosten ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Lebenshaltungskosten und den Fachkräftemangel am Arbeitsmarkt zurückzuführen. Wie erwartet konnte die Seefrachtniederlassung Hamburg auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 ein deutlich positives Ergebnis liefern. Mit Beginn des 4.Quartals begann das Volumen rückläufiger zu werden. Gerade die produzierende Industrie im Automotive und Elektrobereich senkte die Zahlen, dies bewirkte teilweise massive Volumenrückgänge. Die Ergebnisse 2022 für die Seefracht bei QCS: Sendungsanzahl Import = 3966 (im Vergleich zu 2021) +0,53% Sendungsanzahl Export = 6188 (im Vergleich zu 2021) +18,6%. Luftfracht Der Luftfracht Export lag mit 33.334 Sendungen (im Vergleich zu 2021) +3,49% . Die Luftfracht exportierten Gewichte betrugen 15.560 Tonnen oder 1,95% über Vorjahr. Die Top Luftfracht Exportländer für QCS sind Mexiko, China, Brasilien, Vereinigte Staaten von Amerika, Mittlerer Osten, Vietnam, Südkorea, Südost Asien, Thailand und Taiwan. Durch die Kapazitätsengpässe auf den Flugzeugen stiegen die Frachtraten, sowohl im Einkauf als auch im Verkauf, schnell an und bescherten uns ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2022. Der Luftfracht Import lag mit 12.906 Sendungen nahezu gleichauf mit 2021, 0,36% weniger. Luftfracht Import lagen die Gewichte bei 12.258 Tonnen oder einem Plus von 12,84%. Importiert wurde aus China, USA, Türkei, Südkorea, Indien, Taiwan, Hongkong, Brasilien und Kanada. Seefahrt Der Seefracht Export verzeichnete mit 6.188 Sendungen ein Minus von 18,63% zum Vorjahr, exportiert wurden von uns 30.794 Tonnen, 31,92% weniger als im Vorjahr. Die Seefrachtexporte entfielen vor allem auf die Länder Mexiko, USA, China, Brasilien, Kanada, Australien, Vietnam, Hongkong, Taiwan und Korea. Im Seefracht Import lag das Gewicht bei 27.553 Tonnen, das sind 7,53% mehr als im Vorjahr, wobei die Anzahl der Sendungen mit 3.966 um 0,53% über der Vorjahreszahl lag. Die meisten Importe erfolgten aus China gefolgt von Südkorea, Indien, USA, Vietnam und Bangladesch. c. Lage des Unternehmens c1. Ertragslage
Unser Unternehmen schloss das Geschäftsjahr mit einem Geschäftsergebnis nach Steuern (Jahresüberschuss) mit TEUR 5.388 Das Geschäftsergebnis liegt mit TEUR 967,6 über dem des Vorjahres. Aufgrund der gestiegenen Umsätze und der hohen Infaltion kam es zu einem deutlichen Anstieg der Personalkosten. Die erhöhten Umsätze sind im Wesentlichen auf die Knappheit des Frachtraums und die hohen Frachtraten zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind gesunken. Die Aussagen zur Ergebnisentwicklung, den wesentlichen Einflussfaktoren für die Umsatzentwicklung und zu den Preis- und Mengeneinflüssen auf Umsatz und Ergebnis sind unter den Geschäfts- und Rahmenbedingungen dargestellt. Umsatzanalyse Die Umsätze setzen sich im Wesentlichen aus unseren Import- und Exporttätigkeiten zusammen. Die Tätigkeiten gliedern sich in die Bereiche der Luft- und Seefracht.
Wir sind international tätig und unsere Hauptumsätze tätigen wir, wie in den Drittländern gefolgt vom Inland und der EU:
c2. Finanzlage Kapitalstruktur Unsere Gesellschaft weist zum 31.12.2022 einen prozentualen Eigenkapitalanteil von 36,7% (Vorjahr 32,5%) aus. Der Eigenkapitalanteil ist um 4,2%-Punkte gestiegen. Im Geschäftsjahr wurden Darlehen in Höhe von TEUR 1.015 getilgt und neue Darlehen in Höhe von TEUR 1.000 aufgenommen. Die mittelfristigen Darlehen haben eine Laufzeit bis 1 Jahr und einen Zinssatz zwischen 2% und 5%. Das langfristige Vermögen ist durch Eigenkapital abgedeckt. Investitionen Im Jahr 2022 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 430 getätigt. Diese betreffen zum überwiegenden Teil das Sachanlagevermögen. Die getätigten Investitionen konnten allesamt aus dem laufenden Cash-Flow finanziert werden. Die Aufnahme von Fremdmitteln war nicht erforderlich. Die Investitionen betreffen insbesondere IT und den Fuhrpark. Für das Kalenderjahr 2023 sind ebenfalls Investitionen in IT und im Bereich der Digitalisierung geplant, die aus dem laufenden Cash-Flow finanziert werden sollen. Hierbei steht die schnellere und kosteneffizientere Verarbeitung der Daten unserer Kunden von der Auftragsannahme bis zur Abwicklung im Vordergrund. In diesem Zusammenhang ist die Einführung einer neuen Speditionssoftware "Scope" geplant. Auch 2022 sind wir ohne externe Finanzierung durch Banken ausgekommen, nur für Waren aus dem Drittland müssen wir Zoll bezahlen bzw. ein Transitformular erstellen (T1), wenn die Ware auf einer anderen Zollstelle verzollt wird. Die Bürgschaft wird weiterhin von Euler Hermes gestellt. Liquidität Im Rahmen unseres Finanzmanagements haben wir Vorkehrungen getroffen um einen zeitnahen Ausgleich der Forderungen durch unsere Kunden sicherzustellen und Forderungen, die ein vorgegebenes Limit übersteigen, nicht entstehen zu lassen. Der Brutto Cashflow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen abzüglich Zuschreibungen zu-/abzüglich Veränderung der langfristigen Rückstellungen) für das Geschäftsjahr und das Vorjahr stellt sich vereinfacht wie folgt dar:
Das Unternehmen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 5.813 erwirtschaftet. Dieser lag über dem Wert des Vorjahres. Zu keinem Zeitpunkt war im Jahr 2022 die Fähigkeit, den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, gefährdet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr bestanden keine Liquiditätsengpässe und solche sind derzeit auch nicht absehbar. Darüber hinaus verfügen wir über nicht genutzte Kreditlinien. c3. Vermögenslage Die nachfolgende Darstellung gibt eine Übersicht der Vermögenslage der Gesellschaft des abgeschlossenen Geschäftsjahres.
Die Bilanzsumme von QCS-Quick Cargo Service GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 30.153,5. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2021 (TEUR 23.772,5) um um EUR 6.381,0 bzw. 26,8 % erhöht. Abschließende Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage im Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts Das Jahr 2022 konnte mit einem positiven Jahresüberschuss abgeschlossen werden, das ist insbesondere auf das aufmerksame Beobachten und flexible Reagieren auf die veränderte Situation durch die Pandemie und den Ukraine-Krieg zurückzuführen. Die Preise im Markt blieben konstant auf einem hohen Niveau. Die Herausforderung bestand darin entsprechenden Frachtraum er erhalten, der sodann am Markt angeboten werden konnte. Der Ausbruch des Ukrainekriegs im Februar 2022 und die damit sprunghaft angestiegenen Energiekosten haben die Wirtschaft verunsichert insbesondere die Pharmaindustrie. Auch die Lebenshaltungskosten steigen rapide, dazu kommen Engpässe bei qualifiziertem Personal, Kostensteigerung beim Baugewerbe, gestiegene Kosten bei Bankkrediten, sowie die Sanktionen, die den Luftverkehr aus Deutschland an den Persischen Golf und in die Türkei zu Lasten deutscher Airports und Airlines verlagern. Umwege nach Asien verschlechtern die Wettbewerbsposition deutscher Anbieter. Russland zu umfliegen bedeutet zwei Stunden längere Flugzeit und somit überhöhte Transportkosten. Unser Logistikunternehmen leidet unter rückläufiger Nachfrage und die Transportaufträge gehen rapide zurück. Die Hersteller drosseln ihre Fertigung. Die Industrie steckt in einer Talsohle. In der Zeit von Januar 2023 bis Ende Juli 2023 haben wir, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, eine Umsatzeinbuße von TEUR 19.145 oder 29,63%. Das Ergebnis 2023 wird voraussichtlich unter dem Ergebnis des Jahres 2022 liegen. Größere Investitionen sind mit Vorsicht zu planen, im Vordergrund steht die Erhaltung der Arbeitsplätze. Wann mit einem Aufschwung zu rechnen ist kann nicht vorausgesagt werden. Deutschland hat eine hohe Energieabhängigkeit verbunden mit hohen Energiepreisen, die nach unserer Einschätzung vorerst nicht rückläufig sein werden. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die Geschäftsleitung wägt die Chancen und Risiken sorgfältig ab, bevor sie eine Entscheidung umsetzt. Wir erhalten hierzu Unterstützung von externen Finanzberatern und durch Empfehlungen des Speditionsverbandes und somit können wir kurzfristig auf Veränderungen reagieren. Insgesamt verfolgt die Unternehmensleitung eine konservative Risikopolitik. Darüber hinaus formuliert die Geschäftsleitung die Qualitätsziele und die Sicherheitspolitik des Unternehmens, benennt und beschließt die erforderlichen Maßnahmen zur Realisierung der Zielsetzung, stellt die nötigen Mittel bereit und ist für die regelmäßige Bewertung zuständig. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen Risiken jeglicher Art. Zusätzlich sind ein externer und interner Gefahrengut-Sicherheitsbeauftragter bestellt. Die Sicherheitsanforderungen sowohl im See- als auch im Luftverkehr verursachen erhebliche zusätzliche Kosten. Hierbei steht der Schutz für Menschen und Anlagen, insbesondere vor der Gefahr durch terroristische Anschläge an der obersten Stelle. Als reglementierter Beauftragter des LBA Luftfahrtbundesamt in Braunschweig unterliegen wir Vorschriften die den Luftverkehr und deren Verladungen stark regulieren. Unser Personal muss daher regelmäßig zusätzliche Schulungen durchlaufen, um all die neuen Vorschriften einhalten zu können. Voraussichtliche Entwicklung Für 2023 rechnet das Statistische Bundesamt mit einem Wachstum der Deutschen Wirtschaft von minus 0,4%. Es ist aber grundsätzlich sehr schwierig eine Entwicklung abzuschätzen, gerade heute wo die deutsche Wirtschaft vermutlich an einem Tiefpunkt angekommen ist. Die Stimmung in der europäischen Industrie und der Mangel an Rohstoffen und steigende Energiekosten lassen die Wirtschaft stocken. Für das Geschäftsjahr 2023 ist eine Umsatzsteigerung im Vergleich zu 2022 aufgrund der Krisenstimmung in der Wirtschaft und fehlender Aufträge in weite Ferne gerückt. Bedingt durch die gestiegenen Fixkosten, den Anstieg der Frachtkapazitäten und den Fachkräftemangel können wir aktuell nicht besonders zuversichtlich in die Zukunft blicken. Die Marktlage ist insgesamt schwieriger und erschwert ein kosteneffizientes Arbeiten. Gesamtwirtschaftliche Risiken, Marktrisiken und Chancen Unsere Geschäftsentwicklung hängt stark von der konjunkturellen Entwicklung in Europa und unseren weltweiten Zielregionen ab. Schwankungen in der weltwirtschaftlichen bewirkt in der Regel auch Schwankungen in der Kundennachfrage der Gesellschaft. Nicht zu übersehen ist der Krieg zwischen Russland und der Ukraine. China bleibt weiterhin unser wichtigster Partner, Wir erwarten und hoffen auf eine baldige Normalisierung der Transporte aus Asien. Amerika ist unser weiterer herausragender Geschäftspartner, hier erwarten wir ein Wachstum. Mit Hongkong, Mexiko, Brasilien und Indien bestehen langjährige Geschäftsverbindungen. Wir hoffen, dass die Schwellenländer Indien, Brasilien etc. wieder wachsen werden und neues Umsatzpotential bieten. Politische Instabilität oder Terroranschläge in unseren Zielregionen sind für uns ein nichtkalkulierbarer Faktor. Der Outlook für die Luftfracht für das Jahr 2023 ist nicht sehr zuversichtlich zu sehen. Dennoch hat die Luftfracht für Industrieunternehmen wie auch für den Einzel- und Onlinehandel weiterhin eine herausragende Bedeutung. Im Seeverkehr ist allerdings eine leichte Verbesserung des Importgeschäftes spürbar. Wettbewerbsrisiken und -chancen Wettbewerbsrisiken sehen wir in der direkten Konkurrenz zu international tätigen großen Logistikern die ihre Marktmacht gegenüber kleinen Gesellschaften wie unserem Unternehmen einsetzen. Um konkurrenzfähige Luftfrachtraten zu erhalten haben wir im Jahr 2000 die Einkaufsgesellschaft IGLU Air Cargo GmbH mit Sitz in Frankfurt gegründet. Durch die Festigung bestehender Geschäftsbeziehungen, die Erschließung neuer Märkte und unsere Erfahrung können wir den großen Logistikunternehmen entgegentreten. Digitalisierungsrisiken und -chancen Treffen mit Kunden und Partnern werden über Videokonferenzen getätigt, wodurch der persönliche Kontakt minimiert wird. Solche digitale Kommunikationsplattformen werden auch für interne Besprechungen und Schulungen genutzt. Diese Art zu kommunizieren ist zwar kostengünstig, ersetzt aber den persönlichen Kontakt nicht. Digitalisierung beschleunigt die Modernisierung der Spedition und ihrer Arbeitswelt. In unserer Branche werden Prozesse zunehmend digitalisiert und Personen ersetzt. E-freight, E-Mail, e-booking sind seit geraumer Zeit bereits Bestandteil des Luftfrachtgeschäftes. Ein Zurückbleiben hinter der Marktentwicklung bedeutet ein erhebliches Risiko, Kunden zu verlieren. Die Ausweitung der digitalen Zusammenarbeit könnte zu einer Reduzierung der Reisekosten führen, da eine Vielzahl von Tätigkeiten und Besprechungen mittels Videokonferenzen durchgeführt werden könnten. Dies wird im Ergebnis zu einer Kostenreduzierung, Ressourceneinsparungen und einem effizienterem Arbeiten führen. Personalrisiken und -chancen Unsere Geschäftstätigkeit bedingt den Einsatz qualifizierten Personals. Der Fachkräftemangel in sämtlichen Qualifikationsstufen ist eine beherrschende Herausforderung für die Branche. Die Logistik wird vor allem von motivierten Menschen in modernen Speditionsbetrieben gestaltet. Um Personalengpässen entgegenzuwirken legen wir großen Wert auf die eigene Ausbildung junger Menschen zum/zur Kaufmann/Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung. In 2023 nutzen 45 Auszubildende unser betriebliches Ausbildungsplatzangebot. Um in den jeweiligen Funktionen die geforderte Qualifikation sicherzustellen, werden unsere Mitarbeiter regelmäßig intern und extern aus- und fortgebildet. Darüber hinaus erhalten unsere Mitarbeiter Zusatzzahlungen, Jobtickets bzw. Fahrtkostenzuschüsse und wir führen regelmäßig Firmenveranstaltungen durch. Finanzrisiken und -chancen Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig die positive Liquidität für ein Unternehmen ist. Die Liquidität entspricht der finanziellen Handlungsfähigkeit, eines Unternehmens. Sowohl die Einnahmen als auch Kostenseite wird qualitativ als auch zeitlich regelmäßig überprüft. Einsparungspotenziale auf der Ausgabenseite wurden identifiziert und sofort umgesetzt. Wir haben eine gutoperierende Buchhaltung und größere Zahlungsausfälle sind im Augenblick nicht vorhersehbar. Kundenrisiken und -chancen Wir sind in hohem Maß von unseren Kunden abhängig, insbesondere davon, dass Sie uns bei zukünftigen Transporten wieder beauftragen. QCS verfügt über einen guten, solventen und solide wachsenden Kundenstamm. Die Kundenstruktur ist hinsichtlich der Industrie sehr breit aufgestellt. Außerdem ist QCS von keinem Kunden in so hohem Maße abhängig, dass ein Verlust einzelner Kunden zu existentiellen Problemen führen könnte. Wir bieten auf die Kunden zugeschnittene Projektgeschäfte, Aerospace Logistic sowie Healthcare Transporte an. Insbesondere die Healthcare-Industrie/Gesundheitswesen mit ihren kontinuierlich steigenden Anforderungen hinsichtlich Qualität und Sicherheit bedarf spezieller Transportlösungen, um die Qualität der Haus-zu-Haus Lieferungen sicherzustellen. Bereits vor Jahren haben wir angefangen, die Versendung von Pharmaprodukten über unseren 24/7 Tage Service anzubieten. Mittlerweile ist Frankfurt der Pharmahub Nummer 1 in Europa, so dass wir uns hiervon weitere Geschäfte für unser Unternehmen versprechen. Unser großes Plus ist, dass wir unsere Kunden sowohl per Luftfracht, per Seefracht und per LKW bedienen können, um somit unseren Kunden eine Komplettlösung anbieten zu können. Letztlich sehen wir als größte Chance, dass wir unsere Kunden durch gute Qualität von unseren Leistungen überzeugen. Beschaffungsrisiken und -chancen In der aktuellen Marktlage ist es schwierig qualitativ hochwertige Handlingagenten zu finden. Insbesondere die Fragen zu Qualität und Kosten-/Nutzenrechnung sind sorgfältig abzuwägen. Wir haben seit 2021 für die Luftfracht einen neuen Handling Agenten in Kelsterbach mit Lagerflächen in Mörfelden-Walldorf Die Anlieferung bei den Fluglinien erfolgt durch den Agenten, Flugzeugpaletten baut er für uns und einen 24 Stunden Frachtdienst bietet der ebenfalls an. Mit ihm können wir einen reibungslosen Frachtablauf für unsere Kunden gewährleisten. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich. 4. Sonstige Angaben Bericht über bestehende Zweigniederlassungen Der Hauptsitz der Gesellschaft ist in Frankfurt am Main in der Cargo City Süd in 60549 Frankfurt/Main. Folgende Niederlassungen hat die Firma QCS Frankfurt am Main Ratingen - Düsseldorf Gronau - Münster Osnabrück Hamburg - Luftfracht Hamburg - Seefracht Hannover-Langenhagen Troisdorf-Spich - Köln Mörfelden-Walldorf Hallbergmoos - München Nürnberg Filderstadt-Bonlanden - Stuttgart Berlin-Schönefeld Schkeuditz - Leipzig 2022 haben wir mit Büros auf Franchisebasis unser Transportangebot in Osteuropa erweitert. Nachtragsbericht Wir verweisen auf unsere Ausführungen im Anhang. Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres sind dort dargestellt.
Frankfurt am Main, den 01.Juli 2024 gez. D. Haltmayer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen für Kapitalgesellschaften sowie des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Ausweis der nach § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB zusammengefassten Posten Zur Vergrößerung der Klarheit der Darstellung wurden in der Bilanz einzelne Posten des Gliederungsschemas in § 266 HGB zusammengefasst. Die folgende Aufstellung entspricht in ihrer Reihenfolge dem Postenaufbau des gesetzlich vorgeschriebenen Gliederungsschemas. Vergleichbarkeit mit Vorjahreswerten Im Bereich der Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Aufwendungen für bezogene Leistungen wurde im Jahr 2022 die Kontenrahmenzuordnung geändert. Aufgrund dessen weicht die Zuordnung zu den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren und zu den Aufwendungen für bezogene Leistungen gegenüber dem Vorjahr ab. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten den Betrag von 800,00 Euro nicht überschreiten, wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlage wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt. Abwertungen waren nicht erforderlich. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Einzelwertberichtigungen wurden von der Gesellschaft vorgenommen, soweit Einzelrisiken erkennbar waren. Zur Deckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde entsprechend der Vorjahre eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf den um Einzelwertberichtigungen und gesetzliche Umsatzsteuer verminderten Debitorenbestand vorgenommen. Erstattungsansprüche werden aktiviert und unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die Rückstellungen wurden mit nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Soweit der Kurs am Bilanzstichtag bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, wurde dieser angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke für Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und Vermögengegenstände mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf 3.306.401,25 Euro (Vorjahr: 1.310.398,03 Euro). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gesellschafter-Geschäftsführern belaufen sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 9.239,48 Euro). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Die sonstigen Rückstellungen setzten sich zum 31.12.2022 wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten in Höhe von 1.010.629,75 Euro (Vorjahr: 26.087,37 Euro) sind durch Sicherungsabtretung von Kundenforderungen besichert. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in gleicher Höhe. Darüber hinaus bestehen für Verbindlichkeiten branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstandene Sicherheiten. Angaben zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 13.166.675,19 Euro (Vorjahr: 13.010.341,95 Euro). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 26.087,37 Euro). Latente Steuern Die Handelsbilanz entspricht der Steuerbilanz, daher sind keine latenten Steuern zu berücksichtigen. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Aus Mietverträgen für Büro- und Lagerflächen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von insgesamt 1.013.000,47 Euro, davon 805.475,68 Euro mit Fälligkeit 2023 und 207.524,79 Euro mit Fälligkeit 2024 bis 2025. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Umsatzanalyse Die Umsätze setzen sich im Wesentlichen aus unseren Import- und Exporttätigkeiten zusammen. Die Tätigkeiten gliedern sich in die Bereiche der Luft- und Seefracht. Die Luftfrachtexporte lagen vom Volumen auf dem Niveau des Vorjahres. Die Luftfrachtimporte waren gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig. In der Seefracht konnten sowohl die Importe, als auch die Exporte gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Wir sind international tätig und unsere Hauptumsätze tätigen wir, wie in den Vorjahren, in China, den USA und südamerikanischen Ländern wie Brasilien. Aufgliederung der Umsatzerlöse
Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Schadenserträge Die Schadenserträge beliefen sich auf 59.745,76 Euro (Vorjahr: 18.716,78 Euro). Periodenfremde Erträge In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von 30.405,33 Euro (Vorjahr: 100.027,79 Euro) enthalten. Forderungsverluste Durch Zahlungsunfähigkeit mehrer Kunden entstanden Forderungsverluste von insgesamt 128.811,72 Euro (Vorjahr: 24.038,28 Euro). Schadensaufwendungen In der Höhe von 38.033,74 Euro (Vorjahr: 201.165,35 Euro) sind Schadensaufwendungen entstanden. Periodenfremde Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 139.519,74 Euro (Vorjahr: 194.974,42 Euro) enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Unternehmen wurden durchschnittlich201,5 Personen als Arbeitnehmer beschäftigt. Die Arbeitnehmeranzahl nach Gruppen setzt sich wie folgt zusammen:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Speditionskaufmann Dieter Haltmayer Speditionskaufmann Stephan D.Haltmayer Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit und einzelvertretungsberechtigt. Speditionskauffrau Dr.Jennifer Melnyk Sie ist einzelvertretungsberechtigt. Die Geschäftsführer nehmen die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde am 15. August 2024 festgestellt. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 22.400 Euro und entfällt in vollem Umfang auf Abschlussprüfungsleistungen. Vorgänge von besonderer Bedeutung (Nachtragsbericht) Am 24.02.2022 kam es zum Überfall der Ukraine durch Russland. Die Auswirkunugen dieses Krieges sind auf der gesamten Welt spürbar und haben auch direkten Einfluss auf die Speditionsbranche. Es ergeben sich für uns als international agierendes Unternehmen Einschränkungen und Änderungen unserer weltweiten und insbesondere russischen Geschäfte. Die Flugrouten nach Asien mussten geändert werden, da der russische Luftraum für die westlichen Fluggesellschaften gesperrt ist. Die Inflation und die Preise der Rohstoffe Gas und Öl erhöhten sich erheblich. Mittlerweile schwächten sich die Verteuerungen wieder etwas ab, trotzdem bleibt die Situation in der Urkaine und Russland sehr angespannt. Hinzu kommen die immer weiter eskalierenden Spannungen im Nahen Osten. Die Entwicklungen in dieser Region bereiten uns große Sorgen, da eine weitere Eskalation direkten Einfluss auf unsere Tätigkeiten haben wird. Neben diesen beiden Spannungsfeldern gibt es noch weitere weltweite Unruhen, die direkten Einfluss auf unsere Tätigkeiten haben, da wir international Auftreten. Insgesamt beobachten wir diese weltweiten Entwicklungen sehr kritisch und sehen unsere Tätigkeiten in diesen Zielregionen sehr gefährdet. Neben diesen weltweiten Ereignissen, auf die wir keinen Einfluss haben, sind wir zum 01.01.2024 eine neue Partnerschaft mit einem neuen It-Dienstleister mit größerem Know-How eingegangen. Wir erhoffen uns von dieser Zusammenarbeit einen reibungsloseren und effizienteren Ablauf unserer internen und externen Prozesse zum Wohle unserer Kunden. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss beträgt 5.388.799,13 Euro. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 11.042.973,03 Euro, der auf neue Rechnung vorgetragen wird. Unterschrift der Geschäftsführung
Frankfurt am Main, den 15. August 2024 Dieter Haltmayer
Frankfurt am Main, den 15. August 2024 Stephan Haltmayer
Frankfurt am Main, den 15. August 2024 Dr. Jennifer Melnyk sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.08.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die der QCS-Quick Cargo Service GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der QCS-Quick Cargo Service GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der QCS-Quick Cargo Service GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Gießen, den 15. August 2024 Daniela Daus, Wirtschaftsprüferin |
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