Ambulante Betreuungsdienste für Menschen mit Behinderung
Alsterfood GmbH
Elisabeth-Flügge-Straße 12, 22337 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Amedeus Idriss Hajek seit 8.10.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 4.00% | |
| 0.96% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AlsterFood GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der AlsterFood GmbH, HamburgA. Grundlagen der Gesellschaft Die AlsterFood GmbH mit Sitz in Hamburg wurde am 25.09.1996 gegründet. Das Unternehmen wird am Registergericht Hamburg mit der Handelsregisternummer HRB 63498 geführt. Das Unternehmen war bis 31.12.2017 im Verbund der Evangelischen Stiftung Alsterdorf ("ESA"), seitdem ist das Unternehmen Teil der API GmbH mit Sitz in Meckenheim, mit der seit dem 23.06.2021 ein Ergebnisabführungsvertrag besteht. Das Unternehmen ist in der Gastronomiebranche angesiedelt und hat sich auf den Bereich der Gemeinschaftsverpflegung spezialisiert. Neben der Zentralküche in Alsterdorf, die nach dem Cook & Chill-Verfahren produziert, gehören fünf weitere Küchenbetriebe für Betriebsverpflegung und eine Krankenhausküche, die jeweils als eigenständige Produktionsküchen geführt werden, sowie eine Vielzahl von Ausgabeküchen zum Unternehmen. Aus der Zentralküche wurden im Geschäftsjahr täglich bis zu 11.000 Tischgäste verpflegt mit eigener Belieferung an Betriebe und Behörden, Schulen und Kindertagesstätten, das lokale Krankenhaus am Standort in Alsterdorf, sowie Erstaufnahmeeinrichtungen für Asylsuchende. B. Wirtschaftsbericht Das Gastgewerbe in Deutschland hat nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 real (preisbereinigt) 1,1 % und nominal (nicht preisbereinigt) 8,5 % mehr Umsatz erzielt als im Vorjahr. Das erste vorliegende Jahresergebnis liegt damit unter der am 18. Januar 2024 veröffentlichten Schätzung. Das Gastgewerbe war im Jahresverlauf 2023 starken Preisanstiegen ausgesetzt, sodass die nominalen Umsätze deutlich gegenüber dem Vorjahr stiegen. Die realen Umsätze entwickelten sich nach hohen Zuwächsen zu Jahresbeginn vor allem in der zweiten Jahreshälfte rückläufig. Die teilweise hohen Differenzen zwischen realen und nominalen Umsätzen spiegeln das stark gestiegene Preisniveau im Gastgewerbe wider. Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 war der reale Gastgewerbeumsatz im Jahr 2023 um 11,3 % niedriger, während der nominale Umsatz um 8,8 % höher ausfiel. Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_064_45213.html Die AlsterFood GmbH bedient sowohl über die Zentralküche als auch aus selbständig produzierenden Küchen Gäste aus allen Altersbereichen, von Kitas über Schulen und Betriebsgastronomien zu Krankenhäusern, Einrichtungen für Obdachlose sowie Erstaufnahmeeinrichtungen für Asylsuchende. Die allgemeine positive wirtschaftliche Lage machte sich vor allem bei der schwierigen Rekrutierung von MitarbeiterInnen in allen Ausbildungsstufen gastronomischer Berufe bemerkbar. Wesentliche Vorgänge des Geschäftsjahres: Der Bereich der Versorgung Asylsuchender in Erstaufnahmeeinrichtungen in Hamburg und Schleswig-Holstein blieb auf hohem Niveau stabil. Im Segment der Schulverpflegung konnte AlsterFood mit neun neuen Standorten in der Metropolregion Hamburg den bisherigen erfolgreichen Weg des Wachstums weiter verfolgen. Erstmalig war das Jahr 2023 für die Betriebsgastronomie nicht von Corona-Schutzmaßnahmen betroffen und konnte dadurch eine Steigerung von 11,7% an verkauften Essen verzeichnen. Ertragslage: Nach einer kräftigen Steigerung der Umsatzerlöse im Vorjahr konnte auch im Berichtsjahr der Erlös nochmals um 42% gesteigert werden. Die Umsatzerlöse stiegen um + 11.767 T€. Das Segment der Versorgung Geflüchteter konnte im laufenden Jahr durch eine Steigerung um 36% der verkauften Essen sowie durch erfolgreich durchgesetzte Verkaufspreissteigerungen als Kompensation für die starken Kostensteigerungen im Bereich Wareneinsatz und Personal entscheidend dazu beitragen. AlsterFood erwirtschaftet im Berichtsjahr 2023 ein Ergebnis nach Steuern von +10.189 T€ (Vj. 6.488 T€). Die Gewinnrücklage aus den Vorjahren in Höhe von 157 T€ bleibt unverändert. Das um 3.699 T€ bessere Ergebnis ist vor allem der Ertragssteigerung durch eine höhere Anzahl verkaufter Essen sowie erfolgreich durchgesetzten Preiserhöhungen in allen Segmenten zu verdanken. Die Personalaufwandsquote, bezogen auf die Umsatzerlöse, sank leicht zum Vorjahr von 30,4% auf 29,6%. Die Materialaufwandsquote sank zum Vorjahr ebenfalls leicht von 37,4% auf 36,4%. Der Materialaufwand beträgt 14643 T€ (Vj. 10.634 T€). Vermögens- und Finanzlage: Die Bilanzsumme der AlsterFood hat sich im Jahr 2023 um 6.086 T€ auf 13.467 T€ (Vj. 7.381 T€) erhöht. • Das Anlagevermögen hat sich um 283,4 T€ auf 1.312 T€ (Vj. 1.029 T€) erhöht. Von den gesamten Anlagenneuzugängen mit Anschaffungskosten von 641 T€ entfiel der Großteil auf diverse Kücheneinrichtungen im Sachanlagevermögen sowie Büroneuaustattungen in der Verwaltung sowie in den Sozialräumen der Zentralküche. • Das Umlaufvermögen hat sich im Jahresverlauf um 4.979 T€ auf 10.853 T€ (Vj. 5.874T€) erhöht. o Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen nur leicht um 272 T€ auf 4.927 T€ (Vj. 4.685 T€). o Die liquiden Mittel (Kassenbestand, Bankguthaben) stiegen um 800 T€ auf 1.244 T€ (Vj. 444 T€). o Die Gewinnrücklage bleibt gegenüber dem Vorjahr konstant. o Die Verbindlichkeiten stiegen um 776,2 T€ auf 12.173 T€ (Vj. 6.314 T€). ▪ Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden weder im Vorjahr noch im Berichtsjahr. ▪ Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen fielen um 62 T€ auf 1.177 T€ (Vj. 1.239 T€). Der Liquiditätsbestand war aus dem operativen Cash-Flow jederzeit sichergestellt. Die Umsatzrendite auf Basis des Ergebnisses vor Steuern stieg von 22,8% im Vorjahr auf 25,3%. Plan-Ist-Analyse: Für das Geschäftsjahr 2023 war ein Ergebnis vor Ertragsteuern von 6.000 T€ geplant (Ist 10.187). Einem Planumsatz von 36.000 T€ stand im IST ein Umsatz von 40.234 T€ gegenüber. Mengen- und Preissteigerungen in allen Kundensegmenten waren die Hauptgründe für diese Planabweichung. Personal: Im Schnitt waren 274,48 bezahlte Vollzeitstellenäquivalente (Vj. 222,02) besetzt. Die vertragliche Wochenarbeitszeit beträgt 40 Stunden für eine Vollzeitkraft, sofern nicht nachwirkende Regelungen aus Altvereinbarungen bei Übernahmen bestehen. Die Untergrenze für die Entlohnung von Mitarbeitern beträgt 13,50 €/Stunde und liegt damit über dem gesetzlichen Mindestlohn. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognose: Für 2024 erwarten wir aufgrund des Verlusts unseres größten Standortes im Rahmen der Flüchtlingsversorgung in Hamburg auf Grund einer Neuausschreibung ab Februar 2024 sowie aufgrund gefallener Angebotspreise einen Umsatzrückgang von 5-6 M€. Neue Standorte in der Betriebsgastronomie sowie an Schulen können dies nicht kompensieren. Das Ergebnis vor Steuern wird sich dadurch voraussichtlich halbieren. Chancen: Die größten Chancen sieht die Gesellschaft weiterhin im eigenen Wachstum und dem Erlangen weiterer Marktanteile in den kommenden Jahren. Die Sicherung eines Erbbaurechtsgrundstückes für den Neubau einer Zentralküche verkehrsgünstig zwischen Flughafen Hamburg und der A7 bildet die Basis für weiteres Wachstum. In den kommenden Jahren ist weiterhin mit einem deutlichen Anstieg von Schulkindern zu rechnen, aufgrund der zuletzt geburtenstarken Jahre und der aktuellen Entwicklung beim Schulausbau in Hamburg. Der Bereich Oberschulen hat weiterhin erhebliches Potenzial. Der noch schwach entwickelte Bereich der Kita-Verpflegung wird im Zuge der Marktanalyse und Konzeptentwicklung künftig forciert. Der Bereich der Flüchtlingsversorgung bietet weiterhin Wachstumsmöglichkeiten durch Neuausschreibungen oder durch neu eröffnete Standorte. Teilweise ist der Wettbewerb durch einen zunehmenden Verdrängungskampf mit "Kampfpreisen" geprägt. Für den Bereich der Betriebsgastronomie bieten sich ebenfalls im Rahmen von Neuausschreibungen laufend Chancen, vor allem durch Referenzen im Bereich bestehender Kundenkonglomerate wie der Helmholtz Gesellschaft. Die intensive Fortsetzung der Digitalisierung, Automatisierung und der stetig steigende Anteil an digitalen Schnittstellen sorgen für zusätzliche Ressourcen und Chancen, welche ein agileres Arbeiten ermöglichen und zu einer besseren Skalierung bei Wachstumsphasen führen. Zudem sorgt dies für ein besseres Reaktionsvermögen des Unternehmens an die sich stetig ändernden Marktbedürfnissen und Marktanforderungen. Die Weiterbildung und Qualifizierung bereits vorhandener Mitarbeiter sorgt für eine nachhaltige Besetzung von Schlüsselpositionen und sichert zudem bereits vorhandenes Wissen und Know-how für das weitere Wachstum des Unternehmens. Risiken: Durch ein internes Reporting, die intensivierte Wahrnehmung von Controllingaufgaben sowie die zeitnahe Erstellung und Bereitstellung von Monatsabschlüssen, können relevante Risiken und Veränderungen von Schlüsselkennzahlen umgehend erkannt, analysiert und dringend benötigte Gegenmaßnahmen veranlasst werden. Bei unseren großen Bestandskunden sind für das Jahr 2024 keine Neuausschreibungen aus der Vertragslaufzeit heraus abzusehen. Die Rückkehr zum Regelsteuersatz für die Gastronomie ab 01.01.2024 führt zu einer deutlichen Ertragsschmälerung im Bereich der Betriebsgastronomie und der Schulverpflegung. Nennenswerte Ausfallrisiken sind durch den Großteil der Kunden im Bereich der öffentlichen Auftraggeber sowie im Privatbereich im Rahmen der Schulversorgung durch das Guthabenprinzip bei der Bestellung und Abrechnung nur begrenzt vorhanden. Problematiken entstehen hier lediglich durch die nicht fristgerechte Zahlung seitens des Auftraggebers. Größere strittige Beträge zwischen Kunden und AlsterFood sind aktuell nicht vorhanden. Risken ergeben sich aus der nicht zeitgerechten Kompensation von Preissteigerungen im Einkauf oder bei den Personalkosten. Mit der Schulbehörde in Hamburg konnte man sich zu Beginn des Jahres 2024 auf einen Indexmechanismus zur jährlichen Preissteigerung einigen. Wie bereits in den letzten Jahren stellen zudem Naturkatastrophen wie Dürren, Überflutungen und Insektenplagen als Teil der Klimaerwärmung die Landwirtschaft vor große Herausforderungen. Diese hat die Gastronomie als Abnehmer der erzeugten Produkte in nicht unerheblichen Maßen finanziell mitzutragen. Ein zusätzliches Risiko besteht aufgrund des massiven Fachkräftemangels, dem noch immer bestehenden Arbeitnehmermarkt sowie neuen Mindestlöhnen für von öffentlichen Auftraggebern vergebenen Aufträgen. Hier drohen auch in Zukunft zusätzliche Kostensprünge im Bereich der Lohnkosten und Personalentwicklung.
Hamburg, den 28.10.2024 gez. Amedeus Hajek BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft Die Alsterfood GmbH mit Sitz in Hamburg wird beim Amtsgericht Hamburg unter der Registernummer HRB 63498 geführt. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Speisen aller Art sowie der Vertrieb aller mit der Speiseversorgung zusammenhängender Produkte, vornehmlich an gemeinnützige Einrichtungen und der Betrieb von Gastronomiebetrieben. II. Anwendung des Handelsgesetzbuches Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. des Handelsgesetzbuches unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, denen die jeweils steuerrechtlich zulässigen Höchstsätze zugrunde liegen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: • Beteiligungen zu den Anschaffungskosten • Anteile an verbundenen Unternehmen zu den Anschaffungskosten • Ausleihungen zum Nennwert zzgl. aufgelaufener Zinsen Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Forderungen und übrige Gegenstände des Umlaufvermögens werden mit dem Nominalwert unter Abzug angemessener Wertberichtigungen Wert bilanziert. Liquide Mittel werden zum Nennwert ausgewiesen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält vor dem Bilanzstichtag geleistete Zahlungen, die Leistungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag betreffen. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag bilanziert. Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, bewertet. Die "sonstigen Rückstellungen" berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung des Anlagevermögens in Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie Abschreibungen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr ergibt sich aus dem dargestelltem Anlagespiegel.
2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Der Wert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beläuft sich auf 4.927 T€ (Vorjahr: 4.685 T€). Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen keine. Der Wert der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beläuft sich auf 5.238 T€ (VJ 603 T€). Darin enthalten sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 5.061 T€. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen oder Gesellschaftern mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen keine. Alle weiteren Forderungen uns sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten personalbezogene Rückstellungen (830 T€), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (29 T€), Rückstellungen für Abschluss und Prüfungskosten (31T €) sowie Rückstellungen für Archivierungskosten (7 T€). 4. Verbindlichkeiten Der Wert der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beläuft sich auf 1.177 T€ (Vorjahr: 1.239 T€). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen keine. Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beläuft sich auf 10.299 T€ (Vorjahr 4.588 T€). Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen keine Alle weiteren Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. V. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse Am Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. 2. Geschäftsführer Als Geschäftsführer der Alsterfood GmbH ist bestellt: Herr Amedeus Hajek, Hamburg Von der Vorschrift des §286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. 3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Mit Eintragung vom 28.10.2024 wurde das Stammkapital auf € 500.000 Euro erhöht sowie der Gegenstand des Unternehmens und die Firmierung der Gesellschaft geändert. 4. Konzernzugehörigkeit Die Alsterfood GmbH wird in den Konzernabschluss der S.A.S API Développement mit Sitz in Mons-en-Baroeul, Frankreich einbezogen. 5. Jahresabschlussprüfung Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Honorar für die Prüfung des Jahresabschlusses beträgt 7 T€. 5. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 373 (VJ 222). 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden am Abschlussstichtag 2023 aus Miet-, und Leasingverträgen und betragen T€ 2.018. Aufgrund der ehemaligen Zugehörigkeit zum Konzernverbund der Evangelische Stiftung Alsterdorf, Hamburg besteht eine Vereinbarung zur zusätzlichen Alters- und Hinterbliebenenversorgung mit der Evangelischen Zusatzversorgungskasse, Darmstadt (EZVK) gemäß § 26 des Kirchlichen Tarifvertrages Diakonie (KTD). VI. Unterzeichnung
Hamburg, 28. Oktober 2024 Alsterfood GmbH, Hamburg gez. Amedeus Hajek, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.01.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Alsterfood GmbH, Hamburg: Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Alsterfood GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Alsterfood GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes die Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichend geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 18. Dezember 2024 ESC
Wirtschaftsprüfung GmbH
gez. Michael Kapitza, Wirtschaftsprüfer |
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