Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 51037
Eingetragen
27.7.2018
Branche
Herstellung von Heizkörpern für ZentralheizungenBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von sonstigen Armaturen
Gegenstand
die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Produkten der Wasseraufbereitung, Wasserarmaturen, Heizkörper- und Heizungsarmaturen sowie Regelsysteme für die Bereiche Haustechnik und Industrie, sowie die Beteiligung an Unternehmen und anderen Geschäftsbereichen und die Verwaltung solcher Beteiligungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kai Brandt
seit 17.1.2025
Geschäftsführer
Christian Engelmeyer
seit 20.9.2022
Geschäftsführer
Daniel Groppe
seit 22.6.2020
Geschäftsführer
Michele Frasca
seit 7.1.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Resideo Intermediate Holding Inc.USA
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Resideo Intermediate Holding Inc.
United States
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ademco 2 GmbH

Offenbach am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anlagenverzeichnis

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in der Fassung vom 1. Januar 2017

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Ademco 2 GmbH, Offenbach am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ademco 2 GmbH, Offenbach am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ademco 2 GmbH, Offenbach am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Die Prüfung des Jahresabschlusses haben wir unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 17. Februar 2025

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jens Brinkhoff, Wirtschaftsprüfer

Carsten Carstens, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31/12/2023 31/12/2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Markenrechte und Software 8.385.485,06 10.178.581,52
II. Sachanlagen 8.385.485,06 10.178.581,52
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.593.556,16 8.944.148,86
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.767.904,28 2.346.535,47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 173.645,14 234.838,01
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 259.573,66 140.261,77
11.794.679,24 11.665.784,11
20.180.164,30 21.844.365,63
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.172.926,56 7.085.811,65
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 57.412,42 43.800,13
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 946.895,52 1.063.218,08
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.177.234,50 8.192.829,86
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.619.336,94 6.732.672,85
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.777.694,15 545.549,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 68.399,88 774.230,16
14.465.430,97 8.052.452,01
III. Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 0,00
20.642.665,47 16.245.281,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 120.828,86 14.000,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 1.100.474,51
40.943.658,63 39.204.122,01

Passiva

31/12/2023 31/12/2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 26.603.016,00 3.977.904,01
III. Verlustvortrag -5.103.378,52 -7.337.319,47
IV. Jahresfehlbetrag (im Vj. Jahresüberschuss) -23.125,09 2.233.940,95
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 -1.100.474,51
Übertrag auf Aktivseite D. 0,00 1.100.474,51
21.501.512,39 0,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.998.753,56 5.793.634,00
2. Steuerrückstellungen 553.426,24 612.704,64
3. Sonstige Rückstellungen 3.877.372,38 3.841.497,70
10.429.552,18 10.247.836,34
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.683.070,70 7.955.472,04
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.405.355,52 20.506.099,57
3. Sonstige Verbindlichkeiten 924.167,84 494.714,06
davon aus Steuern EUR 738.533,98 (Vj. EUR 492.256,08)
9.012.594,06 28.956.285,67
40.943.658,63 39.204.122,01

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

31/12/2023 31/12/2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 63.999.937,17 66.132.877,15
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -102.710,27 -386.923,59
3. Sonstige betriebliche Erträge 31.330,99 984.175,29
(davon aus Währungsumrechnung EUR 16.926,68 (Vj. EUR 957.140,48))
4. Materialaufwand 39.410.771,75 36.425.975,51
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 39.323.780,12 36.321.803,81
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 86.991,63 104.171,70
5. Personalaufwand 13.970.252,54 13.664.166,30
a) Löhne und Gehälter 12.047.147,21 10.655.591,28
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.923.105,33 3.008.575,02
(davon für Altersversorgung EUR 202.074,00 (Vj. EUR 857.144,00))
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.679.520,31 3.057.215,18
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.722.780,18 10.302.752,38
(davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 0,00 (Vj. EUR 967.172,96))
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 230.648,19 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.151.115,21 657.144,72
(davon an verbundene Unternehmen EUR 1.112.068,21 (Vj. EUR 444.654,72))
10. Ergebnis vor Steuern 224.766,09 2.622.874,76
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 207.042,97 353.631,44
12. Ergebnis nach Steuern 17.723,12 2.269.243,32
12. Sonstige Steuern 40.848,21 35.302,37
13. Jahresfehlbetrag (im Vj. Jahresüberschuss) -23.125,09 2.233.940,95

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Angaben, welche wahlweise in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder dem Anhang zu machen sind, wurden in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung vorgenommen.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Ademco 2 GmbH mit Sitz in Offenbach am Main im Handelsregister des Amtsgerichts Offenbach am Main unter der Nummer HRB 51037 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen über 10 Jahre vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll als Aufwand erfasst worden, ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Die Abschreibungszeiträume werden ausgehend von den in den steuerrechtlichen AfA-Tabellen angegebenen kürzesten Nutzungsdauern ermittelt, soweit nicht im Einzelfall Anhaltspunkte für eine abweichende betriebsindividuelle Nutzungsdauer vorliegen. Diese beträgt für die folgenden Vermögensgegenstände:

Anlageklasse Abschreibungszeitraum (Jahre)
Gebäude 40 bzw. 50
Technische Anlagen und Maschinen 3 bis 12
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren aus den Absatz- oder Beschaffungsmarkt abgeleiteten beizulegenden Werten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag aktiviert. Zur Berücksichtigung von Bestandrisiken im Vorratsvermögen werden Bewertungsabschläge, die sich an der Gängigkeit und Reichweite orientieren, vorgenommen.

Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips, orientiert am Absatzmarkt, bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten neben den direkten Kosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Fertige Erzeugnisse und Waren sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren aus dem Absatz- oder Beschaffungsmarkt abgeleiteten beizulegenden Werten bilanziert. Dabei werden Anschaffungskosten bzw. die niedrigeren beizulegenden Werte im Zuge der Einzelbewertung kalkuliert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Zur Berücksichtigung von Bestandsrisiken werden Bewertungsabschläge vorgenommen. Vorräte, die in den letzten 12 Monaten nicht verbraucht wurden und für die auch kein Verbrauch innerhalb des Folgejahres erwartet wird, werden zu 100% abgewertet. Liegt der Verbrauch der letzten 24 Monate unter dem aktuellen Lagerbestand, so wird der Bestand des Artikels bis auf diesen Verbrauch abgewertet.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Auszahlungen, welche Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der "Projected-Unit- Credit-Methode" unter Verwendung der Heubeck'schen "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 10 Jahren von 1,79% gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009, die zuletzt durch Artikel 9 des Gesetzes vom 11. März 2016 geändert worden ist, verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 0,0 % und erwartete Rentensteigerungen mit 0,0 % berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit Standardwerten berücksichtigt.

Für die Leistungen der ehemaligen G. Kromschröder AG, Lotte, von Dezember 1980 mit Anlagen sowie der Betriebsvereinbarung der ehemaligen AEG AG vom 1. Januar 1981 und der Versorgungsordnung Dr. Schmitz und Apelt vom 1. Januar 1983 wurden erwartete Gehaltssteigerungen mit 2,75 % (Vj. 2,5 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,20% (Vj. 1,9%) berücksichtigt. Die Fluktuation wird firmenspezifisch berücksichtigt.

Für die bestehenden einzelvertraglichen Vereinbarungen nach der Leistungsordnung zur Betrieblichen Höherversorgung für unbefristet eingestellte Mitarbeiter der Ruhrgas Industries GmbH, Essen, wurden erwartete Gehaltssteigerungen mit 0,0 % (Vj. 0,0 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 0,0 % (Vj. 0,0 %) berücksichtigt. Eine Fluktuation wurde nicht berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Die sonstigen Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Rückstellungen aufgrund drohender Verluste aus schwebenden Geschäften wurden auf Vollkostenbasis in Höhe des Verpflichtungsüberschusses gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gliedern sich wie folgt auf:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Aus Lieferungen und Leistungen 2.702 524
Aus Cash-Pool 9.071 0
Übrige 5 22
Summe 11.778 546

Eigenkapital

Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 26.603 (Vj. TEUR 3.978). Der Anstieg ist in der Einlage der alleinigen Gesellschafterin Resideo Intermediate Holding Inc., Wilmington, Delaware, Vereinigte Staaten von Amerika, in Höhe von TEUR 22.625 begründet.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 94 (VJ: TEUR 486) und unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Ausstehende Rechnungen 1.964 2.051
Kundenboni 221 567
Personalbezogene Rückstellungen 1.595 1.172
Übrige 97 52
Summe 3.877 3.842

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gliedern sich wie folgt auf:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Aus Lieferungen und Leistungen 2.405 1.324
Aus Cash-Pool 0 19.182
Summe 2.405 20.506

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

2023 2022
Geographische Verteilung TEUR TEUR
Inland 29.684 25.441
Ausland 34.316 40.692
davon EU 9.816 36.962
Summe 64.000 66.133
2023 2022
Nach Tätigkeitsbereichen TEUR TEUR
AirHeater 15.408 13.787
Residential Thermal Solutions 48.592 52.346
Summe 64.000 66.133

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 9 (VJ.: TEUR 27) enthalten. Erträge aus Fremdwährung betragen TEUR 17 (VJ.: TEUR 957).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus den Kosten für Miet- und andere Raumkosten in Höhe von TEUR 407 (Vj.: TEUR 629), Konzernumlagen in Höhe von TEUR 1.624 (Vj.: TEUR 3.869), Kosten der Warenabgabe in Höhe von TEUR 1.017 (Vj.: TEUR 1.965) sowie Kosten für Dienstleistungen in Höhe von TEUR 1.651 (Vj.: TEUR 1.327) zusammen.

Zinsergebnis

Die Zinsaufwendungen enthalten im Wesentlichen Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 39 (Vj.: TEUR 212) und Zinsaufwand aus Cash Pool in Höhe von TEUR 1.112 (Vj.: TEUR 445). Der Zinsertrag in Höhe von TEUR 231 (Vj.: TEUR 0) bezieht sich auf ebenfalls auf den Cash Pool.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 207 beziehen sich ausschließlich auf das Geschäftsjahr 2023.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen

Total
Fälligkeit TEUR
Fällig 2024 31
Fällig 2025 - 2026 64
Gesamtbetrag 95

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:

Herr Mario Sergio de Freitas Moura, Nyon/ Schweiz (bis 29.01.2024)

Herr Daniel Groppe, Osnabrück

Herr Tomas Hodal, Osnabrück (bis 17.01.2025)

Herr Christian Engelmeyer, Hagen a. T. W.

Herr Kai Brandt, Hamm (seit 17.01.2025)

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gesamtbezüge der Geschäftsführer

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Honorar des Abschlussprüfers

Das für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 87 für Abschlussprüferleistungen.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2023 2022
Direkte Mitarbeiter 47 61
Indirekte Mitarbeiter 99 104
davon Auszubildende 0 1
Summe 146 165
2023 2022
Männlich 92 100
Weiblich 54 65
Summe 146 165

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft befindet sich zu 100 % im Besitz der Resideo Technologies Inc., Austin, Texas, USA.

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Resideo Technologies Inc., Austin, Texas, USA einbezogen.

Die Resideo Technologies Inc., Austin, Texas, USA erstellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen. Der Konzernabschluss wird nach US-amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften (US-GAAP) aufgestellt und kann bei der US Securities and Exchange Comission (SEC) unter der Comission File Nummer 001-38635 eingesehen werden. Der Konzernabschluss wird nicht in die deutsche Sprache übersetzt und nicht im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Die Gesellschaft ist aufgrund des § 292 HGB i.V. m. § 2 Kon-BefrV befreit einen Konzernabschluss aufzustellen.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag von TEUR 23 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Offenbach am Main, 17. Februar 2025

Die Geschäftsführung

Daniel Groppe

Christian Engelmeyer

Kai Brandt

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Markenrechte und Software 18,537,788.89 0.00 0.00 0.00 18,537,788.89
18,537,788.89 0.00 0.00 0.00 18,537,788.89
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 10,506,218.13 0.00 36,742.43 13,336.14 10,482,811.84
2. Technische Anlagen und Maschinen 18,654,090.50 826,772.29 44,029.54 116,832.46 19,553,665.71
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1,570,527.69 0.00 2,342.54 0.00 1,568,185.15
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 140,261.77 249,480.49 0.00 -130,168.60 259,573.66
30,871,098.09 1,076,252.78 83,114.51 0.00 31,864,236.36
49,408,886.98 1,076,252.78 83,114.51 0.00 50,402,025.25
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Markenrechte und Software 8,359,207.37 1,793,096.46 0.00 0.00 10,152,303.83
8,359,207.37 1,793,096.46 0.00 0.00 10,152,303.83
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1,562,069.27 337,373.72 10,187.31 0.00 1,889,255.68
2. Technische Anlagen und Maschinen 16,307,555.03 487,857.26 9,650.86 0.00 16,785,761.43
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1,335,689.68 61,192.87 2,342.54 0.00 1,394,540.01
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00
19,205,313.98 886,423.85 22,180.71 0.00 20,069,557.12
27,564,521.35 2,679,520.31 22,180.71 0.00 30,221,860.95
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Markenrechte und Software 8,385,485.06 10,178,581.52
8,385,485.06 10,178,581.52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 8,593,556.16 8,944,148.86
2. Technische Anlagen und Maschinen 2,767,904.28 2,346,535.47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 173,645.14 234,838.01
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 259,573.66 140,261.77
11,794,679.24 11,665,784.11
20,180,164.30 21,844,365.63

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

(1) Allgemeine Angaben zur Geschäftstätigkeit der Ademco 2 GmbH

Die Ademco 2 GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Offenbach am Main unter HRB 51037 eingetragen und der Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb, die Entwicklung und die Herstellung von Komponenten der Regelungs- und Verbrennungstechnik für Erstausrüster, Händler und Installateure (Residential Thermal Solutions) sowie die Entwicklung und der Vertrieb von öl- und gasbefeuerten Heizsystemen für die Viehaufzucht und Gewächshäuser (Air Heater).

Der Hauptstandort für Produktions-, Vertriebs- und Entwicklungstätigkeiten befindet sich in Lotte (Büren). In Hameln wird ein Design Center R&D betrieben.

Das Unternehmen hat im Wege der Abspaltung Teile des Vermögens der Elster GmbH, Mainz-Kastel (Geschäftsbereich Homes) übernommen.

Die Ademco 2 GmbH gehört zum amerikanischen Resideo-Konzern und bedient den Geschäftsbereich Residential Thermal Solutions (RTS), der in die Sparte Products & Solutions von Resideo eingegliedert ist.

Ab dem 1. Januar 2019 besteht ein Servicevertrag zwischen der Ademco 2 GmbH und der Pittway Sarl, Rolle in der Schweiz. Durch diesen Vertrag werden seitens der Pittway Sarl, Rolle, Schweiz zentrale Dienstleistungen erbracht, die im Rahmen eines Kostenumlageverfahrens basierend auf einer Transferpreisstudie an die Ademco 2 GmbH weiterbelastet werden.

Der primäre Absatzmarkt für die Ademco 2 GmbH ist Europa, in Deutschland wird ca. ein Drittel des Umsatzes erzielt.

(2) Konjunkturelles Umfeld

Das Jahr 2023 war in Deutschland und Europa von einer moderaten wirtschaftlichen Entwicklung geprägt, die von zahlreichen globalen und regionalen Unsicherheiten beeinflusst wurde. In Deutschland schrumpfte das BIP um 0,3 %, was vor allem auf die anhaltend hohen Energiekosten, die geopolitischen Spannungen und die nach wie vor bestehenden Lieferkettenprobleme zurückzuführen ist. Auf europäischer Ebene konnte das BIP der Eurozone 2023 ein bescheidenes Wachstum von etwa 0,7 % verzeichnen, was die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft inmitten globaler Unsicherheiten widerspiegelt.

(3) Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Gesellschaft einen Umsatz von EUR 64,00 Mio. (Vorjahr: EUR 66,13 Mio.). Während im Prognosebericht des Vorjahres von einem stabilen Umsatz und einem ähnlichen Ergebnis ausgegangen wurde, konnten diese Ziele nicht erreicht werden. Ursächlich hierfür war eine geringere Nachfrage nach unseren Produkten im Bereich Residential Thermal Solutions. Gleichzeitig wirkten sich Restrukturierungsmaßnahmen und höhere Materialkosten aufgrund gestiegener Beschaffungspreise negativ auf das Ergebnis aus, so dass wir die Prognose nicht erfüllen konnten.

Der Umsatzrückgang wurde hauptsächlich im Bereich Heizungs- und Komfortsteuerungen erzielt. Hier ist der Umsatz auf EUR 48,59 Mio. gesunken (Vorjahr: EUR 52,34 Mio.). Im Bereich der Heizsysteme für die Viehaufzucht und Gewächshäuser lag der Umsatz mit EUR 15,41 Mio. über dem Vorjahr (EUR 13,79 Mio.).

Die Ademco 2 GmbH bedient weiterhin die Bereiche Heizwärme (Residential Thermal Solutions) sowie den Bereich der Heizgeräte für den Agrarsektor (Air Heater). Pro Bereich ergeben sich folgende Umsätze (in Mio. Euro):

Bereich Geschäftsjahr Vorjahr
Residential Thermal Solutions 48,59 52,34
Air Heater 15,41 13,79
Summe 64,00 66,13

(4) Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage

Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt am 31.12.2023 EUR 40,94 Mio. (Vorjahr: EUR 39,2 Mio.). Diese ist gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,74 Mio. gestiegen. Zurückzuführen ist dies auf der Aktivseite im Wesentlichen auf eine Reduzierung des Anlagevermögens um EUR 1,66 Mio., eine Reduzierung der Vorräte um EUR 2,02 Mio. und eine Erhöhung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um EUR 6,41 Mio. Weiterhin ist der nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag abgebaut.

Der Rückgang des Anlagevermögens resultiert im Wesentlichen aus den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (EUR 1,79 Mio.) und gegenläufig durch den Anstieg des Sachanlagevermögens um EUR 0,13 Mio. verursacht durch die Abschreibungen und unter Berücksichtigung der Anlagenzugänge des Geschäftsjahres.

Der Rückgang der Vorräte resultiert aus geringeren Umsätzen im Bereich Heizwärme.

Die Senkung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultiert aus der Abnahme der Geschäftstätigkeit zum Jahresende. Die Nachfrage von Verbundunternehmen leicht hat zugenommen, dementsprechend hat sich der Intercompany-Forderungsbestand erhöht. Weiterhin haben durch die Generierung von Zahlungsmittelüberschüssen, die Forderungen aus Cashpool zugenommen.

Die Senkung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von EUR 2,27 Mio. resultiert aus einer geringeren Nachfrage im 4. Quartal. Auch die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sanken um EUR 18,19 Mio. durch die Tilgung eines Darlehens.

Der Anstieg der Kapitalrücklage um EUR 22,63 Mio. ist in der Einlage der alleinigen Gesellschafterin Resideo Intermediate Holding Inc., Wilmington, Delaware, Vereinigte Staaten von Amerika, begründet.

In den Rückstellungen sind die Pensionsrückstellungen mit einem Gesamtbetrag von EUR 5,99 Mio. (Vorjahr: EUR 5,79 Mio.) enthalten. Die Zuführung zur Pensionsrückstellung ist in Höhe von EUR 0,08 Mio. über Personalaufwand und in Höhe von EUR 0,05 Mio. über Zinsaufwand erfolgt und entspricht den Vorgaben des Pensionsgutachtens unseres Aktuars.

In den sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 3,88 Mio. (Vorjahr: EUR 3,84 Mio.) sind im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, personalbezogene Rückstellungen sowie Rückstellungen für Kundenboni enthalten. Die Erhöhung der sonstigen Rückstellungen ist im Wesentlichen durch die Erhöhung der personalbezogenen Rückstellungen und gegenläufig durch eine Reduzierung der Rückstellung für Kundenboni.

Ertragslage

Der Jahresfehlbetrag der Gesellschaft beträgt im Geschäftsjahr 2023 EUR 0,02 Mio. (Vorjahr: Jahresüberschuss EUR 2,23 Mio.). Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen im Geschäftsjahr 2023 EUR 0,03 Mio. (Vorjahr: EUR 0,98 Mio.) und waren im Wesentlichen verursacht durch Erträge aus Kursdifferenzen. Der deutliche Rückgang des Jahresüberschusses ist insbesondere auf gesunkene Umsätze im Bereich Heizwärme zurückzuführen. Die damit einhergehenden gestiegenen Restrukturierungskosten, die erforderlich wurden, um die Effizienz und Kostensituation der Gesellschaft langfristig zu verbessern, wirkten sich ebenfalls negativ auf das Ergebnis aus.

Die Personalkosten betrugen im Geschäftsjahr 2023 EUR 13,97 Mio. (Vorjahr: EUR 13,66 Mio.). Die Erhöhung ist bedingt durch Restrukturierungskosten und weiterhin tarifliche Gehaltsanpassungen beim reduzierten Personalbestand. Die Personalintensität (bezogen auf die Gesamtleistung) betrug im Geschäftsjahr 2023 21,83% (Vorjahr: 20,66%).

Die Materialkosten betrugen im Geschäftsjahr 2023 EUR 39,32 Mio. (Vorjahr: EUR 36,32 Mio.). Die Materialeinsatzquote im Geschäftsjahr 2023 beträgt 61,44% (Vorjahr: 54,12%) und ist auf gestiegene Beschaffungspreise zurückzuführen.

Die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 betrugen EUR 2,68 Mio. (Vorjahr: EUR 3,06 Mio.). Diese Reduktion ist im Wesentlichen auf die im Geschäftsjahr geringeren Sachanlagen-Investitionen im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Geschäftsjahr 2023 betrugen EUR 6,72 Mio. (Vorjahr: EUR 10,3 Mio.), diese setzen sich im Wesentlichen aus den Kosten für Miet- und andere Raumkosten in Höhe von TEUR 407 (Vj.: TEUR 629), Konzernumlagen in Höhe von TEUR 1.624 (Vj.: TEUR 3.869), Kosten der Warenabgabe in Höhe von TEUR 1.017 (Vj .: TEUR 1.965) sowie Kosten für Dienstleistungen in Höhe von TEUR 1.651 (Vj.: TEUR 1.327) zusammen. Die Reduktion der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen durch geringere Konzernumlagen verursacht.

Finanzlage

Zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit besteht eine Patronatserklärung der alleinigen Gesellschafterin Resideo Technologies, Inc., die bis zum 31. Dezember 2025 befristet ist.

Der vereinfachte Cashflow (Jahresfehlbetrag + Abschreibungen) beträgt im Jahr 2023 EUR 2,66 Mio. (Vorjahr: EUR 5,29 Mio.) Damit hat sich die Innenfinanzierungskraft der Ademco 2 GmbH im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. Wir sind jedoch zuversichtlich, in den kommenden Geschäftsjahren profitabler zu werden und die Innenfinanzierungskraft wieder zu erhöhen. Dies wollen wir durch bereits eingeleitete Kosteneinsparmaßnahmen, z.B. durch Restrukturierungen und Produktivitätsprojekte, als auch durch eine permanente Überwachung der Kosten der indirekten Bereiche (F&E, Verwaltung und Vertrieb) sicherstellen.

Zwischen der Ademco 2 GmbH und dem Schwesterunternehmen Ademco 1 GmbH, Mosbach besteht ein Cash Pooling über die BNP Paribas S.A. Niederlassung Deutschland, Frankfurt. Hierbei wird buchungstäglich der Saldo des Bankkontos der Gesellschaft auf die Ademco 1 GmbH übertragen bzw. ausgeglichen. Nur durch die Aufnahme von Schulden im Cash-Pool ist die Ademco 2 GmbH in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit fristgerecht nachzukommen. Das Cash-Pooling erlaubt es dem Konzern durch ein zentrales Finanzmanagement, das Fremdfinanzierungsvolumen zu reduzieren, indem Liquiditätsüberschüsse einzelner Gesellschaften genutzt werden, um den Geldbedarf anderer Konzernunternehmen intern zu finanzieren.

Zum 31. Dezember 2023 bestanden keine Cash-Pool Verbindlichkeiten (Vorjahr: EUR 19,18 Mio.)

(5) Forschung und Entwicklung

Die Ademco 2 GmbH arbeitet konsequent an der Weiterentwicklung ihrer Produkte.

Im Bereich Residential Thermal Solutions wurde das Produktspektrum durch neue Electronic Controls und Komponenten für die Systemplattformen erweitert. Die Resideo- Gruppe hat sich auf die Kernkompetenzen hinsichtlich Gas-adaptiver Lösungen und der Flaggschifftechnologie SCOT und variCan konzentriert. Nunmehr steht mit der neuen Systemlösung iXSCOT2 ein erweitertes Produkt- und Systemportfolio für hocheffiziente Wärmeerzeuger zur Verfügung. Dabei wurden bereits angelaufene sowie auch neue kundenspezifische Projekte umgesetzt.

Die Aktivitäten konzentrierten sich darüber hinaus auf die Fertigstellung weiterer Marktanforderungen mit der Systemlösung iXSCOT2 sowie die Aufrechterhaltung des hohen Qualitätsniveaus und der Optimierung von Fertigungsabläufen und somit der Produktivität.

Im Jahr 2023 wurde im Bereich Forschung hauptsächlich an Technologieprojekten im Zusammenhang mit den neuen Marktanforderungen für Dekarbonisierung und Wasserstoff gearbeitet. Um diesen neuen Marktanforderungen gerecht zu werden, hat die Ademco 2 GmbH im Jahr 2021 ein modernes Technikum am Standort Lotte fertiggestellt. Dort entwickeln unsere Mitarbeiter die bestehenden Produkte weiter und forschen ebenfalls Zukunftstechnologien.

In dem neuen Technikum sind ebenfalls unsere F&E-Tätigkeiten für den Bereich der AirHeater beheimatet. Dort können wir unsere Gasheizgeräte für den Agrarsektor vollständig testen und ebenfalls Schulungen für unsere Kunden an diesen durchführen. Die Entwicklungstätigkeiten in diesem Bereich konzentrieren sich auf neue indirekte und direkte Gasheizgeräte. Durch die Nähe zu unseren F&E-Abteilungen für haushaltliche und gewerbliche Wärmeerzeuger, können wir von diesem Know-How mitprofitieren. Dies ist ein Alleinstellungsmerkmal in der Branche.

Im Bereich Forschung und Entwicklung waren im Geschäftsjahr 2023 - wie im Vorjahr - durchschnittlich 56 Mitarbeiter beschäftigt.

(6) Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 investierte die Ademco 2 GmbH EUR 1,08 Mio. am Standort Lotte (Vorjahr: EUR 0,78 Mio.), wovon der wesentliche Anteil auf technische Anlagen und Maschinen entfällt.

(7) Mitarbeiter

Im Berichtsjahr beschäftigte das Unternehmen im Durchschnitt 146 Personen (Vorjahr: 165). Zum Jahresende lag die Zahl der Beschäftigten bei 136 (Vorjahr: 166). Diese Verringerung des Personalbestandes hängt im Wesentlichen mit Restrukturierungsmaßnahmen zusammen und Austritten, die nicht nachbesetzt wurden.

(8) Risikoberichterstattung

Durch regelmäßige Erfolgskontrolle überwachen die Geschäftsführer die Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft. Dies geschieht unter anderem durch regelmäßige Soll-Ist-Vergleiche bzw. Analysen von Finanz-, Produktions- und Qualitätskennzahlen (z.B. Monthly Operating Review, EMEA Weekly Operations Calls, EMEA Weekly Inventory Pulse, Weekly, EMEA Weekly quality Council).

Das Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil der Entscheidungsfindungs- und Geschäftsführungsprozesse der Ademco 2 GmbH. Die Ademco 2 GmbH hat Regelungen und Verfahrensweisen sowie interne Kontrollen implementiert, um die inhärenten Risiken der Gesellschaft zu steuern. Der Risikomanagementprozess ist so gestaltet, dass die verantwortlichen Gremien in die Lage versetzt werden, Schwächen, Stärken und Geschäftspotenziale zu erkennen. Die Prozesse unterstützen auch bei der Identifikation von Währungsrisiken und künftigen Bedrohungen sowie der Festlegung angemessener Reaktionen. Die Geschäftsführungsstruktur, die Planungs- und Kontrollsysteme sowie das Berichts- und Informationswesen bilden die Grundlage für das Risikomanagement.

In der Reihenfolge ihrer Bedeutung sind folgende Risiken zu nennen. Diese werden anschließend weiter ausgeführt:

Branchen- und Geschäftsrisiken

Ausfallrisiko

Liquiditätsrisiko

Qualitäts- und Umweltrisiken

Rechtliche Risiken

Branchen- und Geschäftsrisiken

Die Ademco 2 GmbH ist als international tätiges Unternehmen einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt: Allgemeine Unternehmens- und Branchenrisiken, Beschaffungsmarktrisiken, Wechselkurs- und Zinsrisiken, Umweltrisiken sowie rechtlichen Risiken.

Wir sind Marktrisiken aus der Veränderung von Wechselkursen ausgesetzt. Diese Risiken können sich auf zukünftige Erträge und/oder Cashflows auswirken. Dieses Risiko für Wechselkursänderungen ergibt sich aus Transaktionen aus dem internationalen Handel mit finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten in Fremdwährung sowie aus internationalen Finanzierungsaktivitäten zwischen Konzerngesellschaften. Wir stützen uns zur Bewältigung unserer Engagements in erster Linie auf natürliche Kompensationen und können diesen Ansatz von Zeit zu Zeit durch den Abschluss von Forward- und Optionssicherungskontrakten ergänzen.

Ausfallrisiko

Das Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögenswerten besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und daher maximal in Höhe der positiven Zeitwerte der Forderungen gegen den jeweiligen Kontrahenten. Wir gehen davon aus, dass durch Wertberichtigungen für Forderungsausfälle das tatsächliche Risiko aus originären Finanzinstrumenten abgedeckt ist.

Konkrete Anhaltspunkte für Ausfallrisiken bestehen derzeit nicht.

Liquiditätsrisiko

Eine auf einen festen Planungshorizont ausgerichtete Liquiditätsvorschau sowie die Möglichkeit, auf Konzernfinanzierungen zurückzugreifen, stellen eine jederzeit ausreichende Liquiditätsversorgung der Gesellschaft sicher.

Qualitäts- und Umweltrisiken

Das Qualitätsmanagement der Gesellschaft ist nach ISO 9001:2015 im Jahr 2018 zertifiziert worden. Im Jahr 2020 haben wir erfolgreich unser Umweltmanagementsystem nach ISO 14001:2015 zertifizieren lassen. Zukünftig ist die Zertifizierung des Energiemanagementsystems nach ISO 50001:2018 geplant.

Rechtliche Risiken

Als international tätige Organisation mit unterschiedlichen Aktivitäten bestehen für die Ademco 2 GmbH zahlreiche rechtliche Risiken im Zusammenhang mit Produkthaftung, Wettbewerbs und Kartellrecht, Patentauseinandersetzungen, Steuerveranlagung und Umweltbelangen. Der Ausgang laufender oder künftiger gerichtlicher Auseinandersetzungen kann nicht mit Bestimmtheit vorausgesagt werden. Es muss also damit gerechnet werden, dass Urteile gegebenenfalls Kosten verursachen, die nicht oder nicht vollständig durch Rückstellungen oder Versicherungen abgedeckt sind. Die Geschäftsführung der Ademco 2 GmbH sieht jedoch derzeit keine Hinweise darauf, dass laufende oder künftige Verfahren einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft haben oder materielle außerbilanzielle Risiken in sich bergen.

Versicherungsschutz

Die Ademco 2 GmbH ist in den Versicherungsschutz des Resideo Konzerns eingebettet, die angemessene Gruppen- und Einzelversicherungsverträge zur Absicherung des Risikoprofils der Konzerngeschäftstätigkeit sowie für deren Mitarbeiter abgeschlossen hat. Die Versicherungsverträge sichern unter anderem Produkthaftpflichtfälle, Betriebsunterbrechungen sowie Feuer- und Grundstücksschäden ab.

Integrität und Compliance

Die Integrität und Compliance des Resideo Konzerns bildet die grundlegende ethische Basis, auf der die Aktivitäten der Ademco 2 GmbH aufbauen. Diese formuliert, ausgehend von der selbstverständlich erforderlichen Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, Hinweise und Richtlinien zum Umgang mit Lieferanten, Kunden sowie anderen Geschäftspartnern. Zur Unterstützung hat Resideo konzernweite Standards und Richtlinien entwickelt, um den Mitarbeitern Hinweise zur Reduzierung von Risiken, zur Vereinfachung der Kommunikation sowie zur Förderung der weltweiten Einhaltung von Gesetzesvorschriften und internen Regelungen für das tägliche Geschäft zu geben. Außerdem hat der Resideo Konzern eine fortschrittliche Antikorruptionspolitik eingeführt. Ein konzernweit anzuwendendes Verfahren zur Überprüfung der Einhaltung der Grundsätze stellt die Effektivität dieses Systems sicher.

Den Fortbestand der Ademco 2 GmbH gefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar.

(9) Chancenberichterstattung

Die Heizungsbranche befindet sich in einem Wandel. Dieser wurde hervorgerufen durch neue Gesetze, die durch EU-Richtlinien vorangetrieben werden. Diese Richtlinien verfolgen das Ziel, hocheffiziente Geräte einzuführen, die Energieverbrauch und -Emissionen senken. Aus diesem Grund wird der Marktanteil von Wärmepumpen gegenüber Festbrennstoffgeräten steigen. Die Resideo-Gruppe hat diesen Trend erkannt und investiert fortan in die Wärmepumpentechnologie. Ebenfalls beschäftigen wir uns intensiver mit der Wasserstofftechnologie. Wir sind zuversichtlich, dass diese Marktveränderung eine Chance bietet und wir mit unseren Produkten gut aufgestellt sind.

Die Ademco 2 GmbH verfügt weiterhin über eine führende Technologie für hocheffiziente Gasgeräte, die Geräte mit geringem Wirkungsgrad und hohem Schadstoffausstoß ersetzen werden. Mittelfristig verspricht man sich im Export mit dieser Technologie ein höheres Wachstum, wohingegen die Nachfrage im Inland aufgrund der aktuellen Gesetzesinitiativen stagnieren wird.

Das Segment der Heizsysteme für die Viehaufzucht und Gewächshäuser (Air Heater) ist nicht von den neuen EU-Richtlinien betroffen, da diese nur für Heizgeräte für den Heimbedarf gelten. Das unter dem Produktnamen Ermaf vertriebene Portfolio hat sich in den letzten Jahren erfolgreich in wachsenden Märkten für diese Branche entwickelt. Dies war überwiegend in Osteuropa der Fall. Unsere Produktionsstätte in dieser Region bietet uns den zusätzlichen Vorteil, dass wir mit den lokalen Kunden weiterwachsen können.

(10) Prognosebericht

Aus heutiger Sicht rechnen wir bei der Ademco 2 GmbH für das Gesamtjahr 2024 mit einem deutlich reduzierten Umsatz in Höhe von rund EUR 48 Mio. Dies ist auf den Wegfall eines wichtigen OEM-Kunden im Heizungsbereich zurückzuführen, dessen Umsatzrückgang nicht durch andere Kunden kompensiert werden konnte. Aufgrund dieses Ereignisses setzt das Unternehmen seine Restrukturierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen zur Stabilisierung der Ergebnissituation fort. Trotz dieser umfangreichen Maßnahmen wird das Geschäftsjahr mit einem negativen Ergebnis abschließen.

Hinsichtlich der dargestellten zukunftsbezogenen Aussagen weisen wir darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.

 

Offenbach am Main, den 17.02.2025

Ademco 2 GmbH

Kai Brandt

Daniel Groppe

Christian Engelmeyer

Die Gesellschafterversammlung der Ademco 2 GmbH hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 am 16. März 2025 festgestellt.

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