StoFre Abwicklungs GmbH
Heinkelstraße 1, 70806 Kornwestheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Clemens Josef Vollmer seit 21.9.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SFI Stotz Fredenhagen Industries GmbHKornwestheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. SFI im Überblick: Organisation und Tätigkeitsbereiche Die SFI Fredenhagen Industries GmbH, im folgenden "SFI" genannt, ist ein führender Anbieter des Anlagenbaus für maßgeschneiderte Materialflusssysteme und Automatisierung für die Automobil-, Aluminium-, Gießerei-, Zement-, Chemisch-Pharmazeutische Industrie und weiteren Industrien. Die wertschöpfenden Geschäftsprozesse sind: Projektmanagement, Planung, mechanische und elektrisches Engineering/ Konstruktion, Auftragsabwicklung, Montage/Inbetriebnahme, Anlagenmodifikation/ -optimierung mit anschließendem Service inklusive Ersatzteilversorgung weltweit. Das operative Geschäft der SFI wird von zwei Standorten in Deutschland Kornwestheim/Stuttgart und Dreieich/Frankfurt ausgeführt und verteilt sich auf drei Geschäftsbereiche:
Das Leistungsprogramm umfasst Materialflusssysteme für die Automobilindustrie im Bereich Lackzuführung, Karosseriebau, Endmontagen, Motoren- und Komponentenmontage. Zu den Kunden zählen hauptsächlich die europäischen Premium-Anbieter mit ihren weltweiten Produktionsstätten. Die wichtigsten Geschäftsfelder und Produktlinien im Geschäftsjahr 2016 waren der Vertrieb, das mechanische und elektrische Engineering, die Fertigung, die Montage und die Inbetriebnahme von:
Die SFI ist das technisch führende Unternehmen in der SFI-Group mit Schwestergesellschaften in Tschechien, Polen, Slowakei, Spanien, China und USA. Die SFI konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr das Vertrauen durch solide, verlässliche und technisch ausgereifte Leistungen und Projekte untermauern und die Kunden- und Auftragsbasis verbreitern. Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens wurde die Kooperation mit ausgewählten Lieferanten und Produktionspartnern weiter ausgebaut. 2. Forschung und Entwicklung Zur Zukunftssicherung hat die SFI im Geschäftsjahr 2016 mit den Kunden die erforderlichen Entwicklungs- und Forschungsarbeiten geleistet und ausgebaut. Der Schwerpunkt war die technische Weiterentwicklung, Ergänzung mit Neuentwicklung sowie Standardisierung des bestehenden Produkt- und Leistungsspektrums. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Zur Unternehmenssteuerung ziehen wir Informationen und Frühindikatoren der Branchen Maschinen- und Anlagenbau, der Automobilindustrie und der anderen Industrien in denen wir tätig sind heran, um die Entwicklungen möglichst früh zu erkennen und in die Geschäftsentscheidungen einfließen zu lassen. Das Jahr 2016 war geprägt von einer weltwirtschaftlichen Geradeausfahrt. Mit 3,0 % realem Wachstum der Wirtschaftsleistung entfaltete sich keine größere Dynamik als im Vorjahr. Die Weltwirtschaft steckte im abgelaufenen Jahr somit in einem schwachen Gleichgewicht von geringer Nachfragedynamik, schwachen Investitionen und geringen Produktivitätszuwächsen fest. Nach-Krisen-Effekte wie schwächelnde Bankensysteme nebst Finanzierungsschwierigkeiten für die Wirtschaft, die Alterung in den Industrieländern und China und schwache Produktivitätstrends haben die Märkte auch in 2016 zu Abwärtskorrekturen ihrer Erwartungen gezwungen. Die Rohstoff- und Energiepreise erholten sich in Jahresverlauf teils deutlich von ihren lang anhaltenden Tiefs. Die Weltautomobilproduktion von Pkws und leichten Nutzfahrzeugen wuchs im Jahr 2016 um 5,1 % hingegen deutlich stärker als im Vorjahr (2,2 %). Der Rekordausstoß von 92,7 Mio. Einheiten wurde in hohem Maße von der dynamischen Entwicklung in China getragen, das mittlerweile 29 % zum weltweiten Fertigungsvolumen beiträgt. Ein Grund hierfür waren Steuervergünstigungen beim Kauf von Kleinwagen. In Nordamerika betrug das Wachstum 1,1 %, in Westeuropa 4,8 %. Die Investitionen der Automobilkonzerne blieben angesichts guter Erträge und Cashflows auf einem erfreulich hohen Niveau. Der globale Wachstumsausblick ist weiterhin von großer Unsicherheit geprägt. Dies betrifft unter anderem den politischen Kurs der USA, die potentielle Abschwächung der chinesischen Konjunktur sowie die fragile Konjunktur der erdöl- und rohstoffexportierenden Länder. Darüber hinaus zeichnet sich in manchen Ländern, nicht nur innerhalb der EU, eine wieder stärker nationalstaatlich ausgerichtete Wirtschaftspolitik ab. Weiterhin könnte eine Verschärfung der Situation innerhalb der geopolitischen Krisenherde die Unsicherheit erhöhen und die weltweite Konjunktur ausbremsen. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich durch die Kundenstruktur der SFI und die weltweite gesamtwirtschaftliche Entwicklung die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter verbessert haben. 3. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2016 Der Auftragsbestand per 31.12.2016 lag um 146,7 % über dem Vorjahreswert. Der sich bereits in der zweiten Jahreshälfte 2015 abgezeichnete gute Auftragseingang entwickelte sich im Laufe des Jahres 2016 weiterhin sehr erfreulich. So konnten einige große Aufträge gewonnen werden, die bis ins Jahr 2018 bzw. 2019 hineinreichen. Anfang 2017 setzte sich diese positive Entwicklung weiter fort. Im ersten Quartal 2017 konnten weitere Aufträge mit einem Volumen im zweistelligen Millionenbereich gewonnen werden. Somit war die Auslastung im gesamten Unternehmen sehr gut. Die Umsätze lagen 24,9 % über dem Vorjahresniveau. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderungen) stieg wegen der sehr hohen Auslastung um 68,2 %. Die selektive Projektauswahl ermöglichte weiterhin die Realisierung auskömmlicher Margen. Bei einigen wichtigen Kunden konnten wir uns durch solide Leistungen und einer engen Zusammenarbeit mit unseren Schwestergesellschaften im Ausland besser positionieren. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen, Ertragssteuern und Finanzergebnis) erhöhte sich von 845 T€ auf 1.209 T€. Der Jahresüberschuss betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 833 T€ gegenüber 504 T€ in 2015. 4. Lage des Unternehmens Die Lage des Unternehmens ist geprägt von unserem operativen Geschäft. Es ist weiterhin ein Ziel, Umsatzanteile außerhalb der Automobilindustrie zurückzugewinnen. Mit der Akquisition von größeren Projekten in Deutschland, Europa, Nord- und Mittelamerika ist die Auslastung im Jahr 2017 weitestgehend gesichert. Der Umsatz wurde in 2016 zu 76 % in Europa, zu 23 % in Amerika und zu 1 % in Asien erzielt. Die Vermögenslage hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert. Unsere Finanzlage ist stabil und hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter verbessert. Die liquiden Mittel der Gesellschaft lagen zum Bilanzstichtag mit 2.626 T€ deutlich über dem Vorjahresniveau. Mit mehreren Banken konnten Kontokorrent-Vereinbarungen getroffen werden. Zur Finanzierung eines Großauftrags wurde mit einer Bank eine Rahmenvereinbarung getroffen. Auch dadurch war die Unternehmensfinanzierung stets gesichert. Unsere Kapitalstruktur hat sich ebenfalls weiter verbessert. Wesentlichen Anteil daran hat unsere Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir die erwirtschafteten Ergebnisse im Unternehmen belassen. Die Vermögens- und Kapitalstruktur hat 2016 durch eine deutlich höhere Bilanzsumme trotz Gewinnthesaurierung zu einem Rückgang der EK-Quote auf 28,0 % geführt. In 2016 wurde in Radebeul eine Immobilie gekauft, die an ein nahestehendes Unternehmen vermietet wird. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmessteuerung die Kennzahlen Rohertrag, Umsatzrendite und den Brutto-Cash-flow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Betriebsergebnis vor Finanz- und Beteiligungsergebnis und Steuern im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Brutto-Cash-flow aus der Summe aus Jahresergebnis und Abschreibungen. Der Rohertrag ist gegenüber dem Vorjahr auf 41,2 % gesunken (VJ: 55,4 %). Die Umsatzrendite ist um 14,3 % gestiegen. Der Brutto-Cash-flow beträgt 1.135 T€ und ist damit um 423 T€ höher als im Vorjahr. Diese Kennzahlen zeigen unterschiedliche Entwicklungen. Der Rohertrag verringerte sich in Relation zur Leistung da bei einem Bestandsaufbau die Gewinnmargen lediglich für den Umsatz realisiert werden. Die höhere Gesamtleistung führte jedoch zu einem absolut höheren Rohertrag. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bis sehr gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Neue Geschäftsperspektiven ergeben sich in 2017 und in den Folgejahren insbesondere durch eine weiterhin konsequente innerbetriebliche Neuausrichtung, weitere Internationalisierung der Wertschöpfungskette und breitere Geschäftsbasis. Die Marktentwicklung in 2017 ist geprägt durch die nationale und internationale Entwicklung wesentlicher konjunktureller Parameter. Die wirtschaftliche Situation ist geprägt von einer hohen Investitionstätigkeit der wesentlichen europäischen Automobilhersteller mit Produktionsstandorten in Europa, Asien, Nord- und Mittelamerika. Der weltweit erhöhte Automobilabsatz und damit auch die steigende Nachfrage nach Produktionsanlagen der europäischen Premium-Automobilhersteller werden weitere Volumenimpulse generieren. Gleichzeitig werden unsere Automobilkunden in neue Fahrzeugmodelle und Fahrzeugentwicklungen investieren. Die Geschäftsplanung für das Geschäftsjahr 2017 geht von einer um 45,1 % höheren Gesamtleistung und von einem absolut und prozentual erkennbar verbesserten Jahresergebnis aus. Unter Berücksichtigung des vorhandenen Auftragsbestandes, der aktuellen Nachfrage und der breiteren Geschäftsbasis gehen wir davon aus, die geplanten Ziele erreichen zu können. Im Berichtsjahr wurden die gesetzten Ziele übertroffen. Die Gesamtleistung lag um 20,5 % über dem Plan. Beim Jahresüberschuss wurde das Ziel durch die höhere Auslastung um 9,8 % übertroffen. Wir gehen mittelfristig von einer weiterhin positiven Entwicklung der Ertrags- und Vermögenslage aus. IV. Chancen- und Risikobericht 2. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Um die branchenspezifischen Risiken in der europäischen Automobilindustrie zu begrenzen, forcieren wir die Internationalisierung unserer geschäftlichen Aktivitäten und verbreitern unsere Geschäftsbasis. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem sich verschärfenden internationalen Wettbewerbsumfeld mit sich verändernder Vergabepolitik bei Großaufträgen für neue Automobilwerke. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Liquiditätslage ist gut, Engpässe sind nicht zu erwarten. Die SFI verfügt über einen solventen Kundenstamm, Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Die eingeführten Controlling-Instrumentarien, das Liquiditätsmanagement in Verbindung mit einem systematischen Auskunfts- und Mahnwesen stellen sicher, dass das Unternehmen zu jeder Zeit über ausreichend Liquidität verfügt, um alle fälligen Verpflichtungen termingerecht zu erfüllen. Zur Steuerung der Liquidität werden entsprechende kurz-, mittel- und langfristige Liquiditätspläne erstellt. Über ein mitlaufendes Projektcontrolling und durch regelmäßige Projekt- und Terminbesprechungen werden die laufenden Projektrisiken in unserem Anlagenbau sowohl was die Budgeteinhaltung als auch der Termintreue anbelangt, eng überwacht und gesteuert. Da die Mehrheit des Umsatzvolumens der operativen Tätigkeit von der SFI in Euro abgerechnet wird, sind Währungsrisiken von untergeordneter Bedeutung. Ertragsorientierte Risiken Produkt-, Haftungs- und Umweltrisiken werden durch entsprechende Qualitätssicherungssysteme im Unternehmen begrenzt. Die aktuellen Zertifizierungen hat die SFI im September 2014 erhalten. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, in einer sicheren und gesunden Arbeitsumgebung zu produzieren und qualitativ hochwertige Produkte zu liefern. Dafür streben wir die Zertifizierung unseres Arbeitsschutzmanagementsystems mit dem Gütesiegel der BGHM "Sicher mit System" mit Upgrade zur OHSAS 18001 an. Zur Begrenzung von Risiken aus steuerrechtlichen oder anderen Regelungen und Gesetzen werden bei wesentlichen Entscheidungen externe Berater eingeschaltet. Die IT-Infrastruktur und die neu eingeführten IT-Sicherheitsstandards des Unternehmens werden durch qualifizierte Mitarbeiter und externe Fachleute betreut. Damit ist sichergestellt, dass eine zuverlässige Einsatzbereitschaft aller Programme jederzeit gewährleistet ist. Die üblichen mit dem Betreiben eines Unternehmens zusammenhängenden Risiken (Betriebsunterbrechung, Feuer, Haftpflicht, Unfall etc.) sind durch Verträge mit Versicherungsunternehmen hoher Bonität wirtschaftlich sinnvoll gedeckt. 2. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite arbeitet die SFI eng mit den ausländischen Schwestergesellschaften zusammen und bezieht auch einen Teil der Leistungen darüber. Daneben kann die SFI auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen, wobei das globale Sourcing ausgebaut wird. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitäts- und Fertigungskontrollen direkt bei unseren Lieferanten durch. Weitere Chancen ergeben sich durch weitere Optimierung der Geschäftsprozesse und eine stärkere internationale Ausrichtung des Unternehmens. 3. Gesamtaussage Potenzielle Risiken, die die Gesellschaft in der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussen könnten, werden permanent überwacht. Dem Wettbewerb in unserem Marktsegment werden wir weiterhin noch stärker durch unsere Erfahrung, Innovation, Flexibilität, Schnelligkeit und Zuverlässigkeit sowie einem hohen Qualitätsstandard begegnen. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, erhaltene Anzahlungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonto gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jeden nennenswerten Auftrag ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Kornwestheim, am 30.05.2017 gezeichnet Clemens Vollmer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss ist gemäß den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Aufgrund der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses unter Berücksichtigung des BilRUG wurde in Anwendung des § 265 Abs. 1 S. 1 HGB der Vorjahresausweis an die neuen Ausweisvorschriften angepasst, um die Vergleichbarkeit der im vorliegenden Jahresabschluss dargestellten Perioden sicherzustellen und eine mögliche Verzerrung zu vermeiden. Namentlich wurde der Vorjahresausweis durch Umgliederung bestimmter sonstiger betrieblicher Erträge in die Umsatzerlöse an die Vorschriften des BilRUG angepasst. Korrespondierend erfolgte eine Anpassung des Vorjahresausweises durch Umgliederung der mit diesen Umsatzerlösen unmittelbar zusammenhängenden sonstigen betrieblichen Aufwendungen in den Materialeinsatz bzw. die bezogenen Leistungen. Der Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung liegen die gesetzlichen Gliederungsschemata gemäß § 266 Abs. 2 und Abs. 3 bzw. § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) zugrunde. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname: SFI Stotz Fredenhagen Industries GmbH Sitz: Kornwestheim Amtsgericht: Stuttgart HRB Nummer: 738799 B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Erworbene Software, deren Anschaffungskosten € 410,00 nicht übersteigt, wird als beweglicher Gegenstand des Anlagevermögens behandelt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten über € 150,00 bis € 410,00) werden aktiviert und im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsverfahren unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Zur Bewertung der unfertigen Erzeugnisse wurden die bis zum Bilanzstichtag angefallenen Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und Kosten für Fremdleistungen einbezogen. Dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung wird Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert bzw. zum Barwert nach Abzug notwendiger Einzelwertberichtigung bilanziert. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % des Nettobetrags der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Die flüssigen Mittel sowie die Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennwert angesetzt. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert angesetzt. Rückstellungen Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Absatz 1 Satz 2 HGB). Verbindlichkeiten Die erhaltenen Anzahlungen sind zu Nominalwerten angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist aus dem als Anlage beigefügten Anlagengitter zu entnehmen. Forderungen Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von T€ 14,4 eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. In Höhe von T€ 77 sind die Forderungen auch Forderungen gegen Gesellschafter (§ 42 Abs. 3 GmbH). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 176,9. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Grundschuld auf dem Betriebsgrundstück in Höhe von EUR 650.000,00 abgesichert. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche (Eigentumsvorbehalte, etc.) bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten in Höhe von T€ 128 übrige Verbindlichkeiten. D. Sonstige Angaben Derivate Finanzinstrumente Zur Absicherung von Währungsrisiken werden Devisentermingeschäfte eingesetzt. Zum Bilanzstichtag besteht ein Devisentermingeschäft zur Absicherung von US-Dollar-Währungsrisiken mit einem Marktwert von T€ 4,1. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Es bestehen folgende, nach § 285 Nr. 3a HGB anzugebende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Ertragslage von Bedeutung sind: Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt T€ 717 und setzt sich wie folgt zusammen:
Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2016 durchschnittlich 114 Mitarbeiter. Die Arbeitnehmer können folgenden Gruppen zugeordnet werden:
Geschäftsführung Im Berichtsjahr wurden die Geschäfte des Unternehmens unverändert durch Herrn Clemens Vollmer, Dipl.-Kfm., geführt. Herr Vollmer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Geschäftsführerbezüge werden unter Hinweis auf die Befreiungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag (§ 285 Nr. 33 HGB) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von T€ 3.411,0, bestehend aus einem Gewinnvortrag von T€ 2.577,7 und einem Jahresüberschuss von T€ 833,3 auf neue Rechnung vorzutragen.
Kornwestheim, den 30. Mai 2017 gezeichnet Clemens Vollmer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.07.2017 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die von uns erstellte, für Offenlegungszwecke bestimmte Fassung des Jahresabschlusses. Hierbei wurden gem. § 327 HGB Erleichterungen nur für Offenlegungszwecke in Anspruch genommen. Unserem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht 2016 hat die W+ST Wirtschaftsprüfung AG & Co. KG, Zweigniederlassung Offenburg, den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SFI Stotz Fredenhagen Industries GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Offenburg, den 30. Mai 2017 W
+ST WIRTSCHAFTSPRÜFUNG AG & CO. KG
A. Withum, Wirtschaftsprüfer A. Schneider, Wirtschaftsprüfer |
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