Cursiv Medical Marketing GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Hoffmann seit 21.1.2016 | Prokura |
Robert Alexander Neuberger seit 21.1.2016 | Geschäftsführer |
Anja Bunkart seit 22.1.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 30.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Cable 4 GmbHKarlsruheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Cable 4 GmbH, Karlsruhe: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Cable 4 GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Cable 4 GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Pforzheim, den 28.10.2025 gkm . glück . kock . mäschke Mäschke, Wirtschaftsprüfer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023CABLE 4 GMBH, KARLSRUHEAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
sonstiger Berichtsbestandteil Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28. November 2025 festgestellt. Anhang für das Geschäftsjahr 2023Cable 4 GmbH, KarlsruheGliederung 1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses 3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 4. Erläuterungen zur Bilanz 5. Sonstige Pflichtangaben 6. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Cable 4 GmbH hat ihren Sitz in Karlsruhe. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 703208 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern bewertet Die immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich linear auf 3 Jahre abgeschrieben. Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, auf Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern bewertet. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden wie folgt abgeschrieben: a) Gebäude, Gebäudeteile und Bauten auf fremden Grundstücken: 10 Jahre und b) andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15 Jahre. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden sofort abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Finanzanlagen werden jährlich auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbarer Einzelrisiken bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Zahlungen vor dem Stichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung dieser Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres und die zu erwartenden Steuernachzahlungen aus Vorjahren. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelten Erfüllungsbeträge passiviert. Langfristige Rückstellungen werden grundsätzlich abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten sonstige betriebliche Erträge bzw. sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen. Latente Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Fall einer sich ergebenden Steuerentlastung wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 I 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Gemäß dem Wahlrecht nach § 274 I 3 HGB werden die latenten Steuern saldiert ausgewiesen. 4. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens geht aus dem Anlagespiegel (Anlage 3/5) hervor. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 57.063,84 (Vj. TEUR 1) enthalten. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von EUR 146.717,18 (Vj. TEUR 1) enthalten. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag von EUR 62.553,17 (Vj. TEUR 377) enthalten, der rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entsteht. Eigenkapital Der Bilanzgewinn enthält einen verbleibenden Gewinnvortrag von EUR 5.551.832,28 (Vj. TEUR 4.660). Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten im nachfolgend aufgeführten Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
Als Sicherheit für das Bankdarlehen dient eine Globalzession. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern in Höhe von EUR 124.016,40 (Vj. TEUR 52) enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern in Höhe von EUR 100.000,00 (Vj. TEUR 0) enthalten. Passive latente Steuer Passive latenten Steuern bestehen aus Differenzen im Anlagevermögen und aus Urlaubsrückstellungen in Höhe von TEUR 4,4 nach TEUR 6,5 im Vorjahr. Sie verminderten sich um TEUR 1,9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 183 (Vj. TEUR 189). 5. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden im Durchschnitt 25 (Vj.: 22) Arbeitnehmer beschäftigt. Anteilsbesitz Die Gesellschaft ist an der Cable 4 Südwest GmbH mit Sitz in Freiburg im Breisgau zu 50% beteiligt. Die Gesellschaft hat zum 31.12.2023 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR -12 sowie einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 48. Die Gesellschaft war zum Stichtag an der Clever Wohnen Service GmbH & Co. KG mit Sitz in Bruchsal zu 20% beteiligt. Die Gesellschaft hat zum 31.12.2023 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR -7 sowie einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 15. Geschäftsführer Die Geschäftsführung bestand im Geschäftsjahr aus den einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführern Frau Anja Bunkart und Herrn Robert Alexander Neuberger. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 IV HGB verzichtet. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Karlsruhe, den 15. Mai 2025 gez. Anja Bunkart, Geschäftsführerin Robert Alexander Neuberger, Geschäftsführer
Cable 4 GmbH Karlsruhe Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 LageberichtInhalt
I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Cable 4 ist ein unabhängiger und erfolgreicher Mediendienstleister, der seit 2007 für die Wohnungswirtschaft - schwerpunktmäßig in Baden-Württemberg - tätig ist. Wir liefern Fernseh- & Radiosignale (TV-Kabelanschluss) und bieten darüber hinaus Internet & Telefon (auch mit eigenen Produkten) sowie Pay-TV (z. B. Sky) an. Dabei wird sowohl der Bereich TV-Kabel (Koaxialkabel, Glasfaser), als auch der Bereich Satellit (SAT-ZF, Kopfstelle) abgedeckt. Mit unseren Angeboten adressieren wir die Bereiche
Dabei stützen wir uns auf langjährige Kunden- und Lieferantenkontakte. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war weiterhin stark vom russischen Überfall auf die Ukraine geprägt. Es war ein wirtschaftliches schwieriges Jahr für Deutschland. Der reale Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) lag bei -0,4% % nach 1,9% im Vorjahr (Quelle: Bundeswirtschaftsministerium). Zentrale Belastungen waren hohe Energiepreise (bedingt durch den Ukraine-Krieg und eingeschränkte Gaslieferungen), hohe Zinsen und schwächelnde Nachfrage im In- und Ausland. Gleichzeitig verschärfte sich der Fachkräftemangel. Die Arbeitslosenquote blieb stabil bei rund 2,9 % im Jahr 2023, eine der niedrigsten Quoten in der OECD. Die Beschäftigungsquote (15-64 Jahre) erreichte im ersten Quartal 2023 mit ca. 77,3 % einen Höchstwert. Die gesamtwirtschaftliche Situation wirkte sich auf unsere Branche wie folgt aus:
Einen großen Einfluss hatte darüber hinaus weiterhin die Novelle des Telekommunikationsgesetzes, durch die die Umlagefähigkeit über Nebenkosten für Kabel-TV Gebühren fällt, der Überbau von bestehenden Glasfasernetzen und die erheblich gestiegenen Kosten im Bereich des Tiefbaus. 2. Geschäftsverlauf und Lage 2.1 Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 war auch bei uns geprägt durch die weiterhin schwierige gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die Folgen der Novelle des Telekommunikationsgesetzes. Wir haben erhebliche Anstrengungen unternommen, um uns auf den anstehenden Wegfall von Objekten mit Sammelinkasso vorzubereiten. Wir haben unsere Partnerschaften im Bereich der Glasfasernetze erheblich erweitert und über Kooperationen mit anderen Glasfasernetzbetreibern unseren Footprint in Baden-Württemberg weiter ausgebaut. Mit den ersten Bestandskunden wurden Lösungen für die Umstellung der Abrechnung von Sammel- auf Einzelinkasso gefunden. Hierfür war der Vertrieb außerordentlich gefordert. Im Bereich der Verwaltung mussten die Systeme und Arbeitsabläufe für die Umstellung auf die geänderte Abrechnung vorbereitet werden. Da wir trotz des schwierigen Marktumfeldes weiterhin Kunden gewinnen konnten und unsere Kooperationen mit Partnern für die Versorgung von Objekten mit Glasfaseranschlüssen weiter ausbauen konnten, beurteilen wir die Lage zum Ende des Berichtsjahres zusammengefasst als sehr gut. 2.2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Der Rohertrag stieg von TEUR 4.949 auf TEUR 5.920, was auf unsere Vertriebsanstrengungen zurückzuführen war. Dies schlug sich in einem von TEUR 1.242 auf TEUR 1.859 gestiegenen Jahresüberschuss nieder. Die Nettoinvestitionen in das Anlagevermögen konnten somit aus dem Cash Flow finanziert werden. Das Abrufen zusätzlicher Darlehen war nicht erforderlich. Obwohl die Investitionen zu einer Ausweitung der Bilanzsumme von TEUR 10.885 auf TEUR 12.959 führten, stieg die Eigenkapitalquote wegen des positiven Jahresergebnisses von 54,4% auf 57,4% an. III. Risikomanagement Unser Risikomanagement konzentriert sich auf die langfristigen Perspektiven der Infrastrukturbereitstellung und die qualitativ hochwertige Bestandskundenpflege. In den Bereichen, in denen wir auf eine Signalzuführung von einem marktmächtigen Vorlieferanten angewiesen sind, müssen die bestehenden Vertragsbeziehungen auf die geänderten Marktverhältnisse angepasst werden. Für die Unternehmenssteuerung beziehen wir uns auf die üblichen Kennzahlen eines mittelgroßen Unternehmens, welche wir unseren operativen Systemen entnehmen. IV. Prognosebericht In 2024 machten sich die folgenden Entwicklungen in unserem Geschäft bemerkbar:
Wir gehen vor Abschlussarbeiten für 2024 von einem ungefähr um ein Drittel gesunkenen Rohertrag und einem Jahresergebnis in der Größenordnung von einem Drittel des Vorjahres aus. V. Chancen- und Risikobericht Risiken für die Prognose in den Folgejahren ergeben sich durch den Überbau in den Glasfasernetzen, und die nach der Regulierungsänderung geringere Bestandskundenbindung, sowie die noch geringen Take-up-Raten im Bereich der Glasfaserprodukte. Chancen ergeben sich durch die Kooperationen, individuelle Kundenprodukte und die Konzentration auf regionale Märkte mit einer entsprechenden regionalen Marktpräsenz und flexible Anpassungen an regionale Gegebenheiten.
Karlsruhe, 26.08.2025 - Geschäftsführung - Anja Bunkart Robert Alexander Neuberger |
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