Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 104469
Vorher
"ROHPROG" Georg Vöhringer GmbH
Eingetragen
13.12.1993
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Altmaterialien und ReststoffenGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Gegenstand
Einsammeln, An- und Verkauf, Befördern, Lagern und Verwertung von Rohprodukten und Abfällen jeglicher Art, Recycling oder Beseitigung dieser Abfälle, sowie Reparatur, Behandlung und Verwertung von Elektroaltgeräten und Handel mit Elektroaltgeräten, und alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Philipp Güntner
seit 5.7.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Prisma GmbH
Germany
2.050.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ROHPROG GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Firma ROHPROG GmbH mit Sitz in München ist ein Entsorgungsfachbetrieb mit Kunden aus dem privatwirtschaftlichen und öffentlichen Sektor. Wir erstellen Entsorgungskonzepte, um für unsere Kunden aus deren Abfall eine möglichst hohe Wertschöpfung zu erzielen. Unser besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der qualitativ hochwertigen Erfassung, Sortierung und Vermarktung von Altpapier. Aber auch andere Abfälle, wie beispielsweise Holz, Glas und Schrott sowie der verbleibende gemischte Gewerbeabfall werden ebenso fachgerecht wie erlös- und kostenoptimiert verwertet. Neben zwei Standorten in München, sind wir auch in Österreich mit einer Tochtergesellschaft vertreten.

Darüber hinaus betreiben wir eine der größten und modernsten Aktenvernichtungsanlagen in Südbayern. Unter Einhaltung aller Normen und Vorschriften, vernichten wir für unsere Kunden alle Arten von Akten und sonstiger Datenträger streng nach DIN 66399 und Bundesdatenschutzgesetz. Hierdurch ermöglichen wir unseren Kunden, auch bei der Vernichtung ihrer personenbezogenen Daten, konform mit der DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) zu arbeiten.

2. Wirtschaftsbericht

Die gesamtwirtschaftliche Situation stellte sich 2023 insgesamt als schwierig dar. Im graphischen Bereich hatten die Papierfabriken erhebliche Absatzprobleme. Im Laufe des Jahres schloss die UPM die Werke in Plattling, Bayern und in Steyrermühl, Österreich. Der Absatz an sortiertem graphischen Altpapier (Deinking) war massiv unter Druck und es wurden teilweise nur 50% der vertraglich vereinbarten Mengen übernommen. Diese Entwicklung stellte uns vor erhebliche Herausforderungen, die wir aber im Verbund mit unserer Beteiligung B.I.R.D. Recycling GmbH & Co.KG meistern konnten. Im Verpackungsbereich war eine verhaltene aber halbwegs konstante Abnahme der Fabriken gegeben.

Durch langjährige partnerschaftliche Lieferbeziehungen mit der Papierindustrie konnten wir dennoch den Abfluss des Altpapiers zu marktgerechten Preisen sicherstellen und alle unsere vertraglichen Verpflichtungen erfüllen.

Die stark gesunkenen Preise für Altpapier führten zu einem Umsatzrückgang von rund 33%. Da die Einkaufspreise aber im gleichen Maße zurückgingen, blieb der Rohertrag nahezu unverändert (-2%).

Die notwendigen Betriebskosten stiegen um 10,7 % wobei der Personalaufwand aufgrund der hohen Inflation und der dadurch notwendigen Gehaltsanpassungen, mit plus 12,7 % die deutlichste Steigerung erfuhr. Das führte insgesamt zu einer deutlichen Reduzierung des Betriebsergebnisses auf 1.954 T€ (im Vorjahr 3.734 T€). Das Finanzergebnis fiel mit 85 T€ (Vorjahr: 114 T€) nur leicht niedriger aus.

Alle Investitionen wurden aus dem Cashflow finanziert. Es ist geplant, weiterhin alle Investitionen vollständig aus dem Cashflow zu finanzieren. Die Liquidität ist mit 2.620 T€ (Vorjahr: 1.002 T€) weiterhin auf einem sehr guten Niveau. Alle Planungen sind aus Eigenmitteln realisierbar und die wirtschaftliche Situation ist weiterhin sehr stabil.

Die Finanzausstattung der Gesellschaft ist mit 68,3 % Eigenkapitalquote unverändert sehr gut.

In 2023 blieb die Anzahl der Mitarbeiter unverändert. Wir beschäftigten 91 Mitarbeiter (Vorjahr: 91), darunter zwei Auszubildende. Die Gehaltsumme stieg auf 5,6 Mio. €.

Als Gesellschafter der Mittelstandskooperationen LOGEX System GmbH & Co. KG, der MAMMUT Deutschland GmbH & Co. KG und der B.I.R.D. Recycling GmbH & Co.KG sind wir in starke Netzwerke eingebunden. Dies ermöglicht uns auch in Zukunft eine starke und konzernunabhängige Position im deutschen Recyclingmarkt.

3. Prognosebericht

In den ersten Monaten des Jahres 2024 zeigte sich ein Aufwärtstrend am Altpapiermarkt. Die Nachfrage zog auf niedrigen Niveau leicht an, was zu Preissteigerungen führte. Da die gesamtwirtschaftliche Situation unverändert schwierig ist und der Verbrauch von Papier weiter zurückgeht, ist jedoch weiterhin mit einem sehr volatilen Markt zu rechnen.

Im Moment wird nur "auf Sicht" gefahren, so dass wir auf Veränderungen am Markt sehr schnell reagieren können.

Wir gehen von einem sehr schwierigen Marktumfeld aus. Langfristige Abnahmeverträge und eine solide Kapitalbasis lassen uns dennoch zuversichtlich in die Zukunft blicken. Der Rohstoff Altpapier wird weiterhin gebraucht werden, so dass die langfristige Perspektive unverändert gut ist.

Der Umsatz wird in 2024 wieder ansteigen, da sich die Altpapierpreise stabilisieren. Eine Umsatzprognose ist schwierig, mit einem deutlichen Anstieg ist aber zu rechnen. Das Ergebnis wird auch wieder in den langjährigen Bereich zurückgehen.

4. Chancen- und Risikobericht

Wir haben ein Qualitäts- und Umweltmanagementsystem gem. ISO 9001 bzw. ISO 14001 installiert und sind daher in der Lage, unsere Dienstleistungen auf konstant hohem Niveau unter Berücksichtigung ständiger Umweltverbesserungen anzubieten. Risiken werden schnell erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet.

Generell ist die seit Jahren zu beobachtende rückläufige Entwicklung bei Printmedien weiterhin vorhanden und hat sich sogar verstärkt. Auch die Produktion von Verpackungspapieren geht aktuell zurück. Da es sich um eine Kreislaufwirtschaft handelt und nur so viel Altpapier entsteht, wie zuvor Neupapier produziert wurde, bleibt unser Markt langfristig im Gleichgewicht.

Generell unterliegen die Märkte der Sekundärrohstoffe aber Schwankungen. Wir versuchen diese durch unsere langjährige Kompetenz weitestgehend zu antizipieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Durch unsere gute Liquidität können wir auch größere Marktverwerfungen gut abfedern.

Potentielle Risiken bestehen auch durch Ausschreibungen. Teilweise haben wir hier nur sehr kurze Laufzeiten. Bisher ist es uns meist gelungen, bestehende Verträge wieder zu gewinnen. Einige zusätzliche Abschlüsse sind zu erwarten.

5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es gab keine besonderen Vorkommnisse.

Geschäftsführung

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 106.017,00 160.133,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.065.819,00 1.132.483,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 603.785,00 678.855,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 260.338,00 328.904,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 40.756,00 0,00
III. Finanzanlagen 3.717.542,69 3.726.574,65
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.500,00 12.500,00
2. Beteiligungen 963.500,00 963.500,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.170.000,00 1.320.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 347.800,00 435.070,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.017.981,45 7.469.610,47
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 360,00 122.851,76
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.620.468,11 1.003.381,46
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 46.412,74 37.615,74
SUMME Aktiva 15.826.919,99 14.972.627,32

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 2.050.000,00 2.050.000,00
II. Gewinn- und Verlustvortrag 7.405.716,04 4.801.011,80
III. Jahresüberschuss 1.350.239,84 2.604.704,24
IV. buchmäßiges Eigenkapital 10.805.955,88 9.455.716,04
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.582.580,86 2.621.023,33
C. VERBINDLICHKEITEN 2.438.383,25 2.895.887,95
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1,28 313,03
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 106.346,52 81.439,12
SUMME Passiva 15.826.919,99 14.972.627,32

Gewinn- und Verlustrechnung

31.12.2023 31.12.2022
1. Rohergebnis 16.981.409,51 16.997.193,73
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -4.593.456,71 -4.234.794,41
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -1.088.381,35 -916.185,44
3. Abschreibungen
a. Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -587.770,33 -354.680,43
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.737.181,46 -7.642.400,72
5. Zwischensumme 1.974.619,66 3.849.132,73
6. Erträge aus Beteiligungen 108.685,61 92.278,30
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 11.850,80 9.535,14
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23.079,22 22.812,54
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -16.852,33 -10.945,32
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -688.548,05 -1.243.163,94
11. Ergebnis nach Steuern 1.412.834,91 2.719.649,45
12. Sonstige Steuern -62.595,07 -114.945,21
13. Jahresüberschuss 1.350.239,84 2.604.704,24

Anhang

I. Allgemeines

Die Gesellschaft ist in das Handelsregister beim Amtsgericht München unter Abt. B Nr. 104469 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist München.

Der Jahresabschluss der ROHPROG GmbH, München, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes sowie der Satzung aufgestellt.

Von der Möglichkeit, Angaben statt in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang zu machen, wurde weitgehend Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Die Gesellschaft erfüllt wie bereits im Vorjahr die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

II. Bilanzierung und Bewertung

Der Jahresabschluss wurde nach den folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt:

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, abgesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Gegenstände mit Anschaffungskosten bis einschließlich € 800 werden im Jahr des Zugang voll abgeschrieben. Für die übrigen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird die Abschreibung im Jahr des Zugangs und des Abgangs monatlich vorgenommen.

Bei den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Waren mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2 S. 1 und 2 HGB bilanziert. Aufgrund gesunkener Beschaffungspreise bzw. im Hinblick auf eine verlustfreie Bewertung notwendige Abwertungen wurden vorgenommen.

Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 0,5 % auf die nicht einzelwertberechtigten Forderungen gebildet.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekanntgegeben werden.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen der "Projected Unit Credit Method" berechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wurde der von der Deutschen Bundesbank ermittelte 10-Jahresdurchschnittszinsatz von 1,82 % bei der Bewertung zugrunde gelegt. Gehalts -und Rentenanpassungen sind mit 2,0 % p.a. eingerechnet. Eine Fluktuationsrate wird nicht berücksichtigt.

Soweit Vermögensgegenstände vorhanden sind, die ausschließlich zur Erfüllung der Altersvorsorgeverpflichtungen angelegt wurden und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, müssen diese in Höhe ihres Zeitwerts zum Bilanzstichtag mit der zugrunde liegenden Pensionsverpflichtung saldiert werden. Ein aktivischer Unterschiedsbetrag ist unter einem gesonderten Posten auf der Aktivseite der Bilanz auszuweisen.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber denselben Personen, für die ein Kontokorrent geführt wird, werden gegeneinander aufgerechnet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

2. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

3. Folgende Forderungen, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen, werden zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag erfasst (anizipative Sachverhalte): Kautionen und Steuerforderungen.

4. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfolgte eine Saldierung mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich zur Erfüllung der Altersvorsorgeverpflichtungen angelegt wurden und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind:

2023 2022
Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung 936.280 € 933.504 €
Saldierung mit verpfändeten Rückdeckungsansprüchen -338.495 € -318.197 €
Bilanzausweis 597.785 € 615.307 €

5. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt laut versicherungsmathematischem Gutachten: 7.664 €.

6. Sonstige Rückstellungen erhalten im Wesentlichen solche für Vermarktungskosten eingelagerter Materialien, Berufsgenossenschaft, nicht genommer Urlaub, Tantiemen, ausstehende Rechnungen sowie solche für die Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses. Da sämtliche sonstige Rückstellungen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr haben, waren zum Bilanzstichtag keine Abzinsungen vorzunehmen.

7. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren mehr als fünf Jahren gesamt
Verbindlichkeit gegenüber Kreditinstituten 0 € 0 € 0 € 0 € 0 €
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.585.807 € 0 € 0 € 0 € 3.585.807 €
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 106,347 € 0 € 0 € 0 € 106.347 €
Sonstige Verbindlichkeiten:
- aus Steuern 190.817 € 0 € 0 € 0 € 190.817 €
- im Rahmen der soz. Sicherheit 0 € 0 € 0 € 0 € 0 €
- übrige 9.683 € 0 € 0 € 0 € 9.683 €
3.892.653 € 0 € 0 € 0 € 3.892.653 €

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im wesentlichen Erträge aus Anlagenverkäufen, aus Versicherungsentschädigungen, aus Sachbezügen und aus Zuschüssen.

2023 2022
2. In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind Aufwendungen für Altersversorgung enthalten in Höhe von 60.103 € 5.231 €
3. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind solche aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen enthalten in Höhe von 2.117 € 3.415 €

V. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, setzen sich wie folgt zusammen:

2024 2025-2028 ab 2029 gesamt
- Pachtverträge (unbeweglich) 1.145.367 € 4.581.468 € 6.586,786 € 12.313.621 €
- Leasingverträge (beweglich) 1.320.480 € 1.980.720 € 0 € 3.301.200 €
Gesamt 2.465.847 € 6.562.188 € 6.586.786 € 15.614.821 €
2023 2022
2. Die Zahl der Mitarbeiter hat im Jahresdurchschnitt betragen: 91 91
davon gewerbliche Mitarbeiter 72 72

3. Der Geschäftsführung gehörten folgende Personen an:

- Philipp Güntner, Diplomkaufmann, München

- Christian Güntner, Diplomkaufmann, Finning

4. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

5. Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB: Verweis auf § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB

6. Beteiligungen:

Unternehmen Sitz Anteil Eigenkapital 31.12.2023 Ergebnis 2023
ROHPROG Rohstoffhandelsges. mbH Graz (Österreich) 100% 784.980 € 108.453 €
conpor GmbH Düsseldorf 50% 47.561 € 22.195 €

VI. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, im Oktober 2024

gez.

Philipp Güntner

und

Christian Güntner

Anlagespiegel

Buchwert zum 31.12.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Abschreibung lfd. Jahr
EUR
Buchwert zum 31.12.2023
EUR
ANLAGEVERMÖGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 160.133,00 1.500,00 0,00 55.616,00 106.017,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.132.483,00 0,00 0,00 66.664,00 1.065.819,00
Technische Anlagen und Maschinen 678.855,00 111.775,70 0,00 186.845,70 603.785,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 328.904,00 232.909,63 22.831,00 278.644,63 260.338,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 40.756,00 0,00 0,00 40.756,00
Finanzanlagen
Beteiligungen 1.376.000,00 0,00 0,00 0,00 1.376.000,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 920.000,00 200.000,00 350.000,00 0,00 770.000,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.429.574,65 2.277.994,35 2.137.026,31 0,00 1.570.542,69
Genossenschaftsanteile 1.000,00 0,00 0,00 0,00 1.000,00
6.026.949,65 2.864.935,68 2.509.857,31 587.770,33 5.794.257,69

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde am 30.10.2024 festgestellt.

Bestätigung- bzw. Versagungsvermerk

Nach dem abschließenden Ergebnis meiner Prüfung habe ich dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für 2023 der ROHPROG GmbH München, unter dem Datum vom 23. Oktober 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers"

an die ROHPROG GmbH, München

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der ROHPROG GmbH, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der ROHPROG GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung

übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Erörtere ich mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."

 

München, den 23. Oktober 2024

Deutsch, Wirtschaftsprüfer

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