fiber-rec Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Hartmut Güntner seit 9.4.2004 | Geschäftsführer |
Philipp Güntner seit 5.7.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ROHPROG GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die Firma ROHPROG GmbH mit Sitz in München ist ein Entsorgungsfachbetrieb mit Kunden aus dem privatwirtschaftlichen und öffentlichen Sektor. Wir erstellen Entsorgungskonzepte, um für unsere Kunden aus deren Abfall eine möglichst hohe Wertschöpfung zu erzielen. Unser besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der qualitativ hochwertigen Erfassung, Sortierung und Vermarktung von Altpapier. Aber auch andere Abfälle, wie beispielsweise Holz, Glas und Schrott sowie der verbleibende gemischte Gewerbeabfall werden ebenso fachgerecht wie erlös- und kostenoptimiert verwertet. Neben zwei Standorten in München, sind wir auch in Österreich mit einer Tochtergesellschaft vertreten. Darüber hinaus betreiben wir eine der größten und modernsten Aktenvernichtungsanlagen in Südbayern. Unter Einhaltung aller Normen und Vorschriften, vernichten wir für unsere Kunden alle Arten von Akten und sonstiger Datenträger streng nach DIN 66399 und Bundesdatenschutzgesetz. Hierdurch ermöglichen wir unseren Kunden, auch bei der Vernichtung ihrer personenbezogenen Daten, konform mit der DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) zu arbeiten. 2. Wirtschaftsbericht Die gesamtwirtschaftliche Situation stellte sich 2023 insgesamt als schwierig dar. Im graphischen Bereich hatten die Papierfabriken erhebliche Absatzprobleme. Im Laufe des Jahres schloss die UPM die Werke in Plattling, Bayern und in Steyrermühl, Österreich. Der Absatz an sortiertem graphischen Altpapier (Deinking) war massiv unter Druck und es wurden teilweise nur 50% der vertraglich vereinbarten Mengen übernommen. Diese Entwicklung stellte uns vor erhebliche Herausforderungen, die wir aber im Verbund mit unserer Beteiligung B.I.R.D. Recycling GmbH & Co.KG meistern konnten. Im Verpackungsbereich war eine verhaltene aber halbwegs konstante Abnahme der Fabriken gegeben. Durch langjährige partnerschaftliche Lieferbeziehungen mit der Papierindustrie konnten wir dennoch den Abfluss des Altpapiers zu marktgerechten Preisen sicherstellen und alle unsere vertraglichen Verpflichtungen erfüllen. Die stark gesunkenen Preise für Altpapier führten zu einem Umsatzrückgang von rund 33%. Da die Einkaufspreise aber im gleichen Maße zurückgingen, blieb der Rohertrag nahezu unverändert (-2%). Die notwendigen Betriebskosten stiegen um 10,7 % wobei der Personalaufwand aufgrund der hohen Inflation und der dadurch notwendigen Gehaltsanpassungen, mit plus 12,7 % die deutlichste Steigerung erfuhr. Das führte insgesamt zu einer deutlichen Reduzierung des Betriebsergebnisses auf 1.954 T€ (im Vorjahr 3.734 T€). Das Finanzergebnis fiel mit 85 T€ (Vorjahr: 114 T€) nur leicht niedriger aus. Alle Investitionen wurden aus dem Cashflow finanziert. Es ist geplant, weiterhin alle Investitionen vollständig aus dem Cashflow zu finanzieren. Die Liquidität ist mit 2.620 T€ (Vorjahr: 1.002 T€) weiterhin auf einem sehr guten Niveau. Alle Planungen sind aus Eigenmitteln realisierbar und die wirtschaftliche Situation ist weiterhin sehr stabil. Die Finanzausstattung der Gesellschaft ist mit 68,3 % Eigenkapitalquote unverändert sehr gut. In 2023 blieb die Anzahl der Mitarbeiter unverändert. Wir beschäftigten 91 Mitarbeiter (Vorjahr: 91), darunter zwei Auszubildende. Die Gehaltsumme stieg auf 5,6 Mio. €. Als Gesellschafter der Mittelstandskooperationen LOGEX System GmbH & Co. KG, der MAMMUT Deutschland GmbH & Co. KG und der B.I.R.D. Recycling GmbH & Co.KG sind wir in starke Netzwerke eingebunden. Dies ermöglicht uns auch in Zukunft eine starke und konzernunabhängige Position im deutschen Recyclingmarkt. 3. Prognosebericht In den ersten Monaten des Jahres 2024 zeigte sich ein Aufwärtstrend am Altpapiermarkt. Die Nachfrage zog auf niedrigen Niveau leicht an, was zu Preissteigerungen führte. Da die gesamtwirtschaftliche Situation unverändert schwierig ist und der Verbrauch von Papier weiter zurückgeht, ist jedoch weiterhin mit einem sehr volatilen Markt zu rechnen. Im Moment wird nur "auf Sicht" gefahren, so dass wir auf Veränderungen am Markt sehr schnell reagieren können. Wir gehen von einem sehr schwierigen Marktumfeld aus. Langfristige Abnahmeverträge und eine solide Kapitalbasis lassen uns dennoch zuversichtlich in die Zukunft blicken. Der Rohstoff Altpapier wird weiterhin gebraucht werden, so dass die langfristige Perspektive unverändert gut ist. Der Umsatz wird in 2024 wieder ansteigen, da sich die Altpapierpreise stabilisieren. Eine Umsatzprognose ist schwierig, mit einem deutlichen Anstieg ist aber zu rechnen. Das Ergebnis wird auch wieder in den langjährigen Bereich zurückgehen. 4. Chancen- und Risikobericht Wir haben ein Qualitäts- und Umweltmanagementsystem gem. ISO 9001 bzw. ISO 14001 installiert und sind daher in der Lage, unsere Dienstleistungen auf konstant hohem Niveau unter Berücksichtigung ständiger Umweltverbesserungen anzubieten. Risiken werden schnell erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet. Generell ist die seit Jahren zu beobachtende rückläufige Entwicklung bei Printmedien weiterhin vorhanden und hat sich sogar verstärkt. Auch die Produktion von Verpackungspapieren geht aktuell zurück. Da es sich um eine Kreislaufwirtschaft handelt und nur so viel Altpapier entsteht, wie zuvor Neupapier produziert wurde, bleibt unser Markt langfristig im Gleichgewicht. Generell unterliegen die Märkte der Sekundärrohstoffe aber Schwankungen. Wir versuchen diese durch unsere langjährige Kompetenz weitestgehend zu antizipieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Durch unsere gute Liquidität können wir auch größere Marktverwerfungen gut abfedern. Potentielle Risiken bestehen auch durch Ausschreibungen. Teilweise haben wir hier nur sehr kurze Laufzeiten. Bisher ist es uns meist gelungen, bestehende Verträge wieder zu gewinnen. Einige zusätzliche Abschlüsse sind zu erwarten. 5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es gab keine besonderen Vorkommnisse. Geschäftsführung BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeines Die Gesellschaft ist in das Handelsregister beim Amtsgericht München unter Abt. B Nr. 104469 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist München. Der Jahresabschluss der ROHPROG GmbH, München, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes sowie der Satzung aufgestellt. Von der Möglichkeit, Angaben statt in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang zu machen, wurde weitgehend Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Gesellschaft erfüllt wie bereits im Vorjahr die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. II. Bilanzierung und Bewertung Der Jahresabschluss wurde nach den folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt: Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, abgesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Gegenstände mit Anschaffungskosten bis einschließlich € 800 werden im Jahr des Zugang voll abgeschrieben. Für die übrigen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird die Abschreibung im Jahr des Zugangs und des Abgangs monatlich vorgenommen. Bei den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Waren mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2 S. 1 und 2 HGB bilanziert. Aufgrund gesunkener Beschaffungspreise bzw. im Hinblick auf eine verlustfreie Bewertung notwendige Abwertungen wurden vorgenommen. Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 0,5 % auf die nicht einzelwertberechtigten Forderungen gebildet. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekanntgegeben werden. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen der "Projected Unit Credit Method" berechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wurde der von der Deutschen Bundesbank ermittelte 10-Jahresdurchschnittszinsatz von 1,82 % bei der Bewertung zugrunde gelegt. Gehalts -und Rentenanpassungen sind mit 2,0 % p.a. eingerechnet. Eine Fluktuationsrate wird nicht berücksichtigt. Soweit Vermögensgegenstände vorhanden sind, die ausschließlich zur Erfüllung der Altersvorsorgeverpflichtungen angelegt wurden und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, müssen diese in Höhe ihres Zeitwerts zum Bilanzstichtag mit der zugrunde liegenden Pensionsverpflichtung saldiert werden. Ein aktivischer Unterschiedsbetrag ist unter einem gesonderten Posten auf der Aktivseite der Bilanz auszuweisen. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber denselben Personen, für die ein Kontokorrent geführt wird, werden gegeneinander aufgerechnet. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 2. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. 3. Folgende Forderungen, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen, werden zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag erfasst (anizipative Sachverhalte): Kautionen und Steuerforderungen. 4. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfolgte eine Saldierung mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich zur Erfüllung der Altersvorsorgeverpflichtungen angelegt wurden und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind:
5. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt laut versicherungsmathematischem Gutachten: 7.664 €. 6. Sonstige Rückstellungen erhalten im Wesentlichen solche für Vermarktungskosten eingelagerter Materialien, Berufsgenossenschaft, nicht genommer Urlaub, Tantiemen, ausstehende Rechnungen sowie solche für die Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses. Da sämtliche sonstige Rückstellungen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr haben, waren zum Bilanzstichtag keine Abzinsungen vorzunehmen. 7. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im wesentlichen Erträge aus Anlagenverkäufen, aus Versicherungsentschädigungen, aus Sachbezügen und aus Zuschüssen.
V. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, setzen sich wie folgt zusammen:
3. Der Geschäftsführung gehörten folgende Personen an: - Philipp Güntner, Diplomkaufmann, München - Christian Güntner, Diplomkaufmann, Finning 4. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. 5. Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB: Verweis auf § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB 6. Beteiligungen:
VI. Ergebnisverwendung Die Geschäftsleitung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.
München, im Oktober 2024 gez. Philipp Güntner und Christian Güntner Anlagespiegel
Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss wurde am 30.10.2024 festgestellt. Bestätigung- bzw. VersagungsvermerkNach dem abschließenden Ergebnis meiner Prüfung habe ich dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für 2023 der ROHPROG GmbH München, unter dem Datum vom 23. Oktober 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: "Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers"an die ROHPROG GmbH, München Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der ROHPROG GmbH, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der ROHPROG GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung
München, den 23. Oktober 2024 Deutsch, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
2 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen