Löchgauer Bank eGLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart GnR 300020
Eingetragen
9.7.1902
Branche
Kreditinstitute des SparkassensektorsKreditinstitute mit SonderaufgabenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Durchführung von banküblichen und ergänzenden Geschäften sowie des Waren- und Dienstleistungsgeschäfts, insbesondere a) die Pflege des Spargedankens, vor allem durch Annahme von Spareinlagen; b) die Annahme von sonstigen Einlagen; c) die Gewährung von Krediten aller Art; d) die Übernahme von Bürgschaften, Garantien und sonstigen Gewährleistungen sowie die Durchführung von Treuhandgeschäften; e) die Durchführung des Zahlungsverkehrs; f) die Durchführung des Auslandsgeschäfts einschließlich des An- und Verkaufs von Devisen und Sorten; g) die Vermögensberatung, Vermögensvermittlung und Vermögensverwaltung; h) der Erwerb und die Veräußerung sowie die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren und anderen Vermögenswerten; i) die Vermittlung oder der Verkauf von Bausparverträgen, Versicherungen und Reisen; j) der gemeinschaftliche Einkauf landwirtschaftlicher Bedarfsartikel; k) der gemeinschaftliche Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse; l) der Handel mit sonstigen Waren und Erbringung sonstiger Dienstleistungen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Löchgauer Bank eG

Löchgau

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014

I. Geschäftsverlauf

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften

Stärkeres Wachstum trotz globaler Krisen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands wurde in 2014 erneut durch die schwierigen internationalen Rahmenbedingungen beeinträchtigt. Neben den Folgen der europäischen Staatsschuldenkrise, welche die Konjunktur bereits in den beiden Vorjahren merklich gedämpft hatten, belasteten auch die Auswirkungen geopolitischer Konflikte das Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist 2014 nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes mit 1,5 Prozent dennoch deutlich stärker gestiegen als in den Jahren 2012 (+0,4 Prozent) und 2013 (+0,1 Prozent). Zum Anstieg der Wirtschaftsleistung trug vor allem das erste Quartal bei, welches - vom ungewöhnlich milden Winterwetter begünstigt - sehr wachstumsstark ausfiel. Im weiteren Jahresverlauf ließ die Konjunkturdynamik allerdings spürbar nach. Faktoren wie die gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Ostukraine, in Syrien und im Irak sowie die unerwartet schwach verlaufende wirtschaftliche Erholung im Euroraum ließen die Hoffnung auf eine kräftige Belebung der inländischen Investitionstätigkeit unerfüllt bleiben. Auch vom Außenhandel kamen insgesamt nur verhaltene Impulse. Die Konsumausgaben blieben aber eine verlässliche Stütze des gesamtwirtschaftlichen Wachstums.

Konsum weiterhin wichtigste Wachstumsstütze

Die privaten Konsumausgaben wurden 2014 um 1,1 Prozent erhöht. Der Zuwachs fiel damit etwas kräftiger aus als im Vorjahr (+0,8 Prozent). Zur Ausweitung der Konsumausgaben trugen die nach wie vor aufwärtsgerichtete Beschäftigungsentwicklung, die zunehmenden Tarifverdienste und ein vergleichsweiser geringer Anstieg der Verbraucherpreise bei, der die Kaufkraft der privaten Haushalte nur wenig verminderte. Gefördert wurde die Ausgabebereitschaft der Konsumenten zudem durch eine Anhebung des Einkommensteuer-Grundfreibetrages sowie umfangreiche Grunderhöhungen und Leistungsausweitungen in der gesetzlichen Rentenversicherung. Die Konsumausgaben des Staates legten ebenfalls zu (+1,0 Prozent). Ihr Beitrag zum Wirtschaftswachstum war mit 0,2 Prozentpunkten jedoch erneut geringer als der Beitrag des Privatkonsums mit 0,6 Prozentpunkten.

Außenhandel ohne Schwung

In 2014 konnte die deutsche Wirtschaft ihren grenzüberschreitenden Handel abermals ausweiten. Sowohl die Exporte (+3,7 Prozent) als auch die Importe (+3,3 Prozent) stiegen, allerdings weniger schwungvoll als in früheren Jahren. Das Exportgeschäft wurde durch den nur schleppend in Fahrt kommenden Aufschwung im Euroraum, die in Reaktion auf den Ukraine-Konflikt ergriffenen Wirtschaftssanktionen gegen Russland und die insgesamt schwache weltwirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigt. Der Außenhandel als Ganzes trug rechnerisch mit 0,4 Prozentpunkten zum Anstieg des Bruttoinlandsproduktes bei.

Gedämpftes Investitionsklima

Das Investitionsklima blieb insgesamt verhalten. Der Hauptgrund für die Zurückhaltung ist in den Absatz- und Gewinnerwartungen der Unternehmen zu sehen, die sich vor dem Hintergrund der höheren globalen Unsicherheiten im Sommer spürbar eintrübten. Die Ausrüstungsinvestitionen sind daher trotz der weiterhin sehr günstigen Finanzierungsbedingungen im langjährigen Vergleich nur moderat expandiert (+3,7 Prozent). Darüber hinaus sind die Investitionen in Vorräte deutlich zurückgegangen und haben für sich genommen das gesamtwirtschaftliche Wachstum um 0,3 Prozentpunkte vermindert. In gewerbliche Bauten wurden aber trotz der globalen Unsicherheiten erheblich mehr investiert (+2,7 Prozent). Auch im Wohnungsbau (+3,7 Prozent) und im öffentlichen Bau (+3,4 Prozent) nahm das Investitionsvolumen zu. Die Wohnungsbauinvestitionen wurden dabei weiterhin durch die gute Arbeitsmarktlage und die niedrigen Hypothekenzinsen stimuliert. Bei den öffentlichen Bauinvestitionen wirkte sich die bessere Finanzlage vieler Kommunen stützend aus.

Staat erwirtschaftet leichten Budgetüberschuss

Die Finanzlage der öffentlichen Hand hat sich 2014 weiter entspannt. Der Bund erzielte zum ersten Mal seit 1969 ein Jahr ohne Defizit. Die "schwarze Null" wurde damit ein Jahr früher erreicht, als von der Bundesregierung angekündigt. Der staatliche Gesamthaushalt schloss das dritte Jahr in Folge mit einem leichten Überschuss ab. Die Staatseinnahmen legten weiter zu. Auch bei den staatlichen Ausgaben war ein Anstieg zu verzeichnen. Hierzu trugen unter anderem die höheren Rentenausgaben und die deutlich zunehmenden Arbeitnehmerentgelte der Angestellten von Bund und Kommunen bei. Die Maastricht-Quote, die den öffentlichen Finanzierungssaldo in Relation zum Bruttoinlandsprodukt setzt, fiel mit 0,4 Prozent etwas höher aus wie im Vorjahr (+0,1 Prozent). Der Bruttoschuldenstand ging im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung von 76,9 Prozent in 2013 auf 74,5 Prozent in 2014 zurück.

Beschäftigungswachstum hält an

Am deutschen Arbeitsmarkt setzte sich der Aufschwung fort. Nach vorläufigen Schätzungen des Statistischen Bundesamtes stieg die Anzahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2014 gegenüber dem Vorjahr um 371.000 auf rund 42,7 Millionen Menschen. Der Anstieg basierte vor allem aus einem deutlichen Zuwachs von sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 6,7 Prozent.

Niedrige Inflationsrate

Die auf Basis der jährlichen Veränderung des Verbraucherpreisindexes gemessene Inflationsrate hat sich in 2014 merklich vermindert. Sie ist im Vorjahresvergleich um 0,6 Prozentpunkte auf niedrige 0,9 Prozent zurückgegangen. Hauptgrund für den Rückgang der Inflationsrate waren die Energiepreise, die vor allem in der zweiten Jahreshälfte spürbar nachgaben. Auf Jahressicht sind insbesondere die Preise für leichtes Heizöl (-7,8 Prozent) und Kraftstoffe (-4,4 Prozent) deutlich zurückgegangen.

Finanzmärkte

Durchwachsene Jahresbilanz an den Finanzmärkten

Die Bilanz an den internationalen Finanzmärkten fällt für das Jahr 2014 durchwachsen aus. Sowohl der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland, der Bürgerkrieg in Syrien und die Bürgerproteste in Hong Kong als auch die Angst vor einer Abkühlung des chinesischen Wirtschaftsmotors ließen die Nervosität an den Märkten steigen. Insbesondere ab der zweiten Jahreshälfte reagierten Anleger und Investoren zunehmend sensibel auf negative Meldungen, was zwischenzeitlich deutliche Kursschwankungen an den einzelnen Teilmärkten provozierte. Schwerwiegende Verwerfungen blieben an den Finanzmärkten aber aus.

Griechenland bleibt Sorgenkind

Zum Ende des Jahres sorgte Sorgenkind Griechenland wieder für Unruhe an den Märkten. Nachdem der amtierende griechische Premierminister Antonis Samaras damit gescheitert war, den ehemaligen EU-Kommissar Stavros Dimas im griechischen Parlament zum Präsidenten wählen zu lassen, wurden Neuwahlen für den Januar 2015 vereinbart. Die Sorgen vor einem Wiederaufflammen der Krise im Euroraum bleibt. Darüber hinaus ging die Sorge um, Griechenland könne im Falle eines Wahlsieges Tsipras die Währungsunion verlassen.

EZB senkt erneut Leitzinsen

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im vergangenen Jahr ihre Geldpolitik für den Euroraum noch weiter gelockert. Ausgangspunkt der neuen Maßnahmen war die auf niedrigem Niveau nachlassende Inflation bei gleichzeitig schwacher Konjunktur. Darüber hinaus verminderte der rückläufige Ölpreis den Preisdruck im Währungsraum. In dieser Gemengelage befürchtete der geldpolitische Rat der EZB ein ernstzunehmendes Risiko dauerhaft zu niedriger Inflationsraten sowie abnehmender Inflationserwart-ungen. Die europäische Notenbank begegnete diesem Risiko mit Leitzinssenkungen im Juni und September. Dabei senkte sie den Hauptrefinanzierungssatz für die Geschäftsbanken im Euroraum um insgesamt 0,2 Prozentpunkte auf 0,05 Prozent. Der Einlagesatz, d.h. der Zins für Übernachteinlagen der Geldhäuser bei der EZB, fiel in zwei Zinsschritten auf -0,2 Prozent. Erstmals verlangte die EZB damit einen Strafzins für bei der EZB geparkte Gelder. Die europäischen Notenbanker erhofften sich insbesondere vom negativen Einlagezins eine Belebung der Weitervergabe von Geldern innerhalb des Währungsraumes. Flankiert wurde die Zinssenkung von weiteren geldpolitischen Sondermaßnahmen.

US-Notenbank stellt Anleiheaufkaufprogramm ein

Die Federal Reserve hat sich in 2014 von ihrem dritten großen Anleiheaufkaufprogramm (Quantitative Easing 3) verabschiedet. Seit dem Dezember 2013 hatte die US-Notenbank den Umfang ihrer monatlichen Aufkäufe von langlaufenden US-Staatsanleihen und hypothekenbesicherten Wertpapieren im Wert von 85 Milliarden US-Dollar schrittweise zurückgeführt. Im Oktober stellte sie dann ihre monatlichen Anleihekäufe komplett ein. Die US-Notenbank begründete die Rückführung der Aufkäufe mit der sich bessernden Ausgangssituation der gesamten US-Wirtschaft. Trotz des Rückganges der US-Arbeitslosenquote auf deutlich unter 6 Prozent zum Ende des Jahres drehte der Offenmarktausschuss der Federal Reserve in 2014 aber nicht an der Zinsschraube. Damit blieb der Zielsatz für das Tagesgeld unverändert zwischen 0 und 0,25 Prozent.

Bundesanleihen bleiben sicherer Hafen

Bundesanleihen blieben in 2014 als sicherer Hafen gefragt. Über das gesamte Jahr betrachtet führte dies zu einem steten Rückgang der Renditen für Bundeswertpapiere. Die Renditen für 10-jährige Bundesanleihen fielen bis zum Jahresende um 144 Basispunkte auf 0,5 Prozent. Ausschlaggebend hierfür war die anhaltende Unsicherheit auf den internationalen Finanzmärkten. Dazu trugen unter anderem der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sowie die anhaltende Instabilität im Nahen Osten bei. In der zweiten Jahreshälfte ließen zunehmende Konjunktursorgen den Appetit der Anleger auf sichere Anlageprodukte, wie z.B. Staatsanleihen, steigen. Spekulationen über ein Staatsanleiheaufkaufprogramm der EZB beschleunigten den Trend. Auch Staatsanleihen der einzelnen Staaten des Euro-Gebiets konnten von diesen Entwicklungen profitieren.

Euro wertet ab

Der Euro hat in 2014 deutliche Kursverluste hinnehmen müssen. Zwar konnte sich die Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar in der ersten Jahreshälfte noch erfolgreich über der Marke von 1,35 US-Dollar halten. In der zweiten Jahreshälfte gab der Euro aber sichtbar nach. Bis zum Jahresende fiel der Euro-Dollar-Kurs auf 1,21 US-Dollar je Euro. Das waren 16,5 US-Cent weniger als Ende 2013. Verantwortlich für die Euro-Schwäche waren in erster Linie die divergierenden Geldpolitiken dies- wie jenseits des Atlantiks.

Auf und Ab am DAX

Trotz neuer Allzeithochs dies- wie jenseits des Atlantiks blieb an den Aktienmärkten der große Befreiungsschlag in 2014 aus. Zwar hatten sich Aktien in der ersten Jahreshälfte hoffnungsvoll entwickelt. Nachdem der DAX im ersten Quartal um die Marke von 9.400 Punkten geschwankt war, knackte der deutsche Leitindex im zweiten Quartal die Marke von 10.000 Punkten. Konjunkturhoffnungen für den Euroraum und die expansivere Geldpolitik der EZB waren dabei die treibenden Kräfte. Allerdings fand der Höhenflug des DAX mit Beginn der zweiten Jahreshälfte ein jähes Ende. Ausschlaggebend waren überraschend schwache Konjunkturdaten aus Deutschland, Europa und den Schwellenländern sowie die anhaltenden Konflikte in der Ostukraine und im Nahen Osten. Der DAX verlor im Zuge dessen zunehmend an Höhe und sank bis Mitte Oktober auf rund 8.500 Punkte. Im November kam es allerdings zu einer Erholung, in deren Verlauf der deutsche Leitindex ein neues Allzeithoch von 10.087 Punkten erreichte. Im Zuge der Regierungskrise in Griechenland und der Furcht vor einem Wiederaufflammen der Euro-Schuldenkrise gab der Deutsche Aktienindex zum Ende des Jahres aber wieder einen Teil seiner Kursgewinne ab. Der DAX beendete das Jahr bei einem Stand von 9.806 Punkten und lag damit 2,7 Prozent höher als am Vorjahresende.

Wirtschaftliche Entwicklung im Großraum Ludwigsburg

In der Herbstumfrage 2014 bewertete jedes zweite Unternehmen im IHK Bezirk Ludwigsburg seine aktuelle Geschäftslage mit "befriedigend", gefolgt von rund 44 Prozent mit "gut" und knapp sechs Prozent mit "schlecht". Die Geschäftserwartung wird überwiegend "gleich bleibend" sein urteilten 62 Prozent. Hinzu kommen 25 Prozent Optimisten und knapp 14 Prozent Pessimisten. Alle Unternehmen waren sich einig, dass die Rahmenbedingungen weiterhin schwierig bleiben.

Entwicklung der Kreditgenossenschaften

Die Volks- und Raiffeisenbanken haben in 2014 ein durchaus erfolgreiches Jahr hinter sich gebracht. Als Jahresüberschuss erwarten die 213 Banken im Südwesten ein um 0,4 Prozent geringeres Ergebnis mit rund 593 Millionen Euro. Grund zur Besorgnis sieht der BWGV derzeit nicht, da das Abschmelzen des Ergebnisses dem aktuellen Niedrigzinsniveau geschuldet ist. Die Kundeneinlagen sind mit 3,1 Prozent angestiegen, um das dreifache im Vergleich zum deutschen Bankenmarkt. Dringend erforderlich hält man die Änderung der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank EZB.

2. Entwicklung der Löchgauer Bank eG

Die jahrelange Präsenz in der Region sowie eine gute Beratungsqualität förderten weiterhin neue Geschäftsbeziehungen und die Festigung von bestehenden Kundenverbindungen.

Das Geschäftsjahr 2014 war durchweg erfolgreich. Eine ganzheitliche und qualitativ hochwertige Kundenberatung wird auch weiterhin verfolgt.

  Berichtsjahr 2013 Veränderung
  TEUR TEUR TEUR %
Bilanzsumme 103.039 98.539 4.500 4,6
Außerbilanzielle Geschäfte *) 6.930 3.983 2.947 74,0

*) Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten), 2 (Andere Verpflichtungen).

Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 4,6 Prozent und ist im Wesentlichen auf die Zunahme der Kundeneinlagen zurückzuführen. Die außerbilanziellen Geschäfte erhöhten sich aufgrund des Anstieges der unwiderruflichen Kreditzusagen sowie der Eventualverbindlichkeiten.

Aktivgeschäft Berichtsjahr 2013 Veränderung
  TEUR TEUR TEUR %
Kundenforderungen 51.002 49.450 1.552 3,1
Wertpapieranlagen 30.184 22.274 7.910 35,5
Forderungen an Kreditinstitute 14.589 19.886 -5.297 -26,6

Der Zunahme an Kundenforderungen um 3,3 Prozent und der Erhöhung der Wertpapieranlagen um 35,5 Prozent stehen um 26,6 Prozent reduzierte Forderungen an Kreditinstitute gegenüber. Die Umschichtung von Forderungen an Kreditinstitute auf Wertpapieranlagen erfolgte bewusst zur Stabilisierung der Zinserträge.

Passivgeschäft Berichtsjahr 2013 Veränderung
  TEUR TEUR TEUR %
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.691 12.121 -430 -3,5
Spareinlagen 24.597 25.481 -884 -3,5
andere Einlagen 56.188 50.978 5.210 10,2

Den zum Vorjahr um jeweils 3,5 Prozent reduzierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie Spareinlagen, stehen bei den anderen Einlagen Zuwächse vor allem bei den Sichteinlagen in Höhe von 10,2 Prozent gegenüber. Hier zeigte sich, dass unsere Kunden trotz anhaltender Niedrigzinsphase sichere und kurzfristig verfügbare Anlagen bevorzugen.

Dienstleistungsgeschäft Berichtsjahr 2013 Veränderung
  TEUR TEUR TEUR %
Erträge aus Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäften 112 125 -13 -10,4
Vermittlungserträge 314 187 127 67,9
Erträge aus Zahlungsverkehr 286 274 12 4,4

Die Erträge aus dem Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäft reduzierten sich um 10,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Vermittlungserträge sind insbesondere aus guten Immobilien- und Versicherungsvermittlungen um 67,9 Prozent angestiegen. Die Erträge aus dem Zahlungsverkehr konnten um 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ausgebaut werden.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2014 wurden alle erforderlichen Investitionen getätigt, um die Technik, Sicherheit und Modernisierung der Hauptstelle Löchgau und der Zweigstelle in Freudental auf aktuellem Stand zu halten.

Personal- und Sozialbereich

Die Löchgauer Bank eG beschäftigte zum 31.12.2014 insgesamt 21 Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen incl. zwei Bankvorständen (hiervon 8 Mitarbeiter in Vollzeit, 12 Mitarbeiter in Teilzeit sowie 1 Auszubildende).

Zur weiteren Sicherung und Ausbau der Arbeitsqualität und des Fachwissens wurden inner- und außerbetriebliche Seminare mit insgesamt 60 Tagen absolviert. In Mitarbeiterversammlungen, weiteren Schulungen und Verbundpartnerseminaren wurden ferner aktuelle Themen ergänzt.

Die Aufsichtsratsmitglieder nahmen an Seminaren des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbandes teil.

Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr

An der Kapitalerhöhung der DZ BANK AG hat die Löchgauer Bank eG direkt und indirekt über die DZ Beteiligungs-GmbH & Co. KG Baden-Württemberg, Karlsruhe teilgenommen. Ferner wurden zwei junge Aktien der R+V-Versicherung gezeichnet.

II. Darstellung der Lage sowie der Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Löchgauer Bank eG

1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement

Die auf die Bedürfnisse unserer Mitglieder und Kunden ausgerichtete dauerhafte enge Begleitung in allen Finanzierungs- und Vermögensfragen prägt unsere Unternehmenskonzeption und weitere Unternehmensplanung.

Wir kontrollieren und steuern die Entwicklung der Löchgauer Bank eG mit Hilfe von Kennzahlen- und Limitsystemen. Besondere Bedeutung kommt der Begrenzung etwaiger Risiken aus der laufenden Geschäftstätigkeit zu. Das Vieraugenprinzip ist durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen gewährleistet. Für alle wesentlichen Risikoarten wurde ein Gesamtbanklimit abgebildet. Die Interne Revision hat die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen stetig geprüft. Das monatliche bzw. vierteljährliche Berichtswesen erfolgt im VR- Controlling Modul Simon, hier werden die Kennzahlen aller wesentlichen Unternehmensbereiche zusammengeführt, um diese stets unter Risikogesichtspunkten als Bericht für den Vorstand und Aufsichtsrat im Fokus zu haben.

Die Basis unserer Geschäftsstrategie bildet die langfristige, kundenorientierte und leistungsstarke Begleitung unserer Mitglieder und Geschäftspartner. Mit der jährlichen Risiko-Selbsteinschätzung wird die Bewertung der Chancen und Risiken auf der Basis der Risikotragfähigkeit der Löchgauer Bank eG beurteilt. Die Gesamtbanksteuerung erfolgt GuV-orientiert, in Teilbereichen werden barwertige Kennziffern berücksichtigt.

Die Interne Revision berichtet neben der Jahresberichterstattung an den gesamten Aufsichtsrat im vierteljährlichen Turnus von der risikoorientierten Prüfungsplanumsetzung. Bei besonderen Vorkommnissen erfolgt eine ad hoc Berichterstattung. Die Dokumentation und Bearbeitung der Prüfungs-Prüfungshandlungen erfolgt mit Hilfe des Programmes " Redis ".

Die Steuerung des Adressausfallrisikos erfolgt über das VR-Control-Modul Kreditportfoliomanagement. Die Berichterstattung erfolgt vierteljährlich über das VR-Control-Modul Simon. Die zeitnahe Auswertung der Risiken und Bonitäten belegt die Einhaltung unserer Limite. Die Kreditrisikostrategie wird MaRisk-konform jährlich überprüft, aktualisiert und kommuniziert. Der Einsatz anerkannter Rating- und Scoringverfahren sowie die laufenden Auswertungen wirtschaftlicher Unterlagen der Kreditnehmer runden die Kreditsteuerung ab.

Das Marktpreisrisiko wird über die dynamische Zinselastizitätsbilanz mit dem VR-Control-Modul Zinsmanagement vierteljährlich gemessen, überwacht und gesteuert. Unsere Aktiv- und Passivkonditionen kalkulieren wir wöchentlich bzw. im Bedarfsfall durch eine Einzelkalkulation. In der vierteljährlichen Gesamtbankrisikoberichterstattung über das VR-Control-Modul Simon werden die Limite, deren Auslastung und Einhaltung vorgestellt und in verschiedenen Szenarien bewertet.

Die Überwachung des Liquiditätsrisikos nach den aufsichtsrechtlichen Vorgaben der Liquiditätsverordnung erfolgte durch die tägliche Beobachtung der Kennzahlen. Die Zahlungsfähigkeit der Löchgauer Bank eG war im Geschäftsjahr 2014 jederzeit gewährleistet. Im Gesamtbankrisikobericht wird über das VR-Control-Modul Simon vierteljährlich neben der Liquiditätskennzahl über die Abrufrisiken der größten Einleger und der offenen Kreditzusagen berichtet.

Die Entwicklung der Dienstleistungserträge wird sowohl durch einen monatlichen Soll-Ist Abgleich als auch Vorjahresvergleich geprüft und im Gesamtbankrisikobericht vierteljährlich über das VR-Control-Modul Simon dargestellt. Ferner wurde eine Vertriebsstrategie erstellt, die mit der Gesamtbankstrategie verzahnt ist, um das Provisionsergebnis möglichst zu sichern.

Dem Rechtsrisiko begegnen wir durch den Einsatz der rechtlich geprüften Formulare des DG-Verlages. Bei Rechtsstreitigkeiten, die nicht in unserem Hause bearbeitet werden können, werden die Rechtsabteilung des Verbandes bzw. Fachanwälte rechtzeitig in die Vorgänge eingebunden.

Die operationellen Risiken werden in unseren vierteljährlichen Risikoberichten des Beschwerdemanagements und der Auswertungen der Schadensdatenbank zu Verlustereignissen dokumentiert. Die jährliche Prüfung und Aktualisierung der Bankversicherungen und der IT- Sicherheitskontrolle tragen der Risikovorsorge ebenfalls Rechnung. Die Sicherung der Qualität unterstützen wir durch eine laufende interne und externe Weiterbildung unseres Personals.

2. Vermögenslage

Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Solvabilität gemäß § 10 KWG (bis 2013) bzw. Eigenmittelausstattung und Kapitalquoten (ab 2014) stellen sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:

  Berichtsjahr 2013 Veränderung
  TEUR TEUR TEUR %
Eigenkapital laut Bilanz 1) 10.039 9.397 642 6,8
Haftendes Eigenkapital 2)   13.650    
Eigenmittel (Art. 72 CRR) 3) 13.660      
Solvabilitätskennziffer 2) % 32,6 %    
Harte Kernkapitalquote 3) 4) 19,6 % %    
Kernkapitalquote 3) 4) 19,6 % %    
Gesamtkapitalquote 3) 28,8 % %    

1) Hierzu rechnen die Passivposten 11 (Fonds für allgemeine Bankrisiken) und 12 (Eigenkapital).

2) bis 2013

3) ab 2014

4) Übergangsregelung nach Art. 465 CRR für 2014

Ein angemessenes haftendes Eigenkapital, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bildet neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Die vorgegebenen Anforderungen der CRR wurden von uns im Geschäftsjahr 2014 eingehalten.

Die gute Eigenkapitalbasis wurde 2014 weiter ausgebaut und weist mit TEUR 13.660 bei den Eigenmitteln nach Art. 72 CRR einen guten Wert aus.

Die Kernkapitalquote von 19,6 Prozent sowie die Gesamtkapitalquote mit 28,8 Prozent weisen einen ordentlichen Spielraum zu den geforderten Mindestquoten auf.

Nach unserer Unternehmensplanung ist von einer Einhaltung der Kapitalquoten bei dem erwarteten Geschäftsvolumenszuwachs sowie der geplanten Rücklagenzuführungen und einer angemessenen Steigerung der Geschäftsguthaben auch zukünftig auszugehen.

Kundenforderungen

In unserem Kundenkreditportfolio stehen sich ca. 80 Prozent Wohnungsbaufinanzierungen und ca. 20 Prozent breit gestreutes Firmenkreditgeschäft gegenüber.

Für alle erkennbaren bzw. latenten Risiken wurden in angemessener Höhe Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet und von den Aktivposten abgesetzt. Die Kredithöchstgrenzen für einzelne Kreditnehmer sowie die gemäß Kreditwesengesetz (KWG) und der CRR vorgeschriebenen Kreditrichtlinien wurden während des Berichtszeitraumes eingehalten. Allen vertretbaren und berechtigten Kreditwünschen unserer Kunden konnte entsprochen werden.

Wertpapieranlagen

Die Wertpapieranlagen der Genossenschaft setzen sich wie folgt zusammen:

Wertpapieranlagen Berichtsjahr 2013 Veränderung
  TEUR TEUR TEUR %
Anlagevermögen 2.608 2.608 0 0,0
Liquiditätsreserve 27.577 19.666 7.911 40,2

Die gesamten Eigenanlagen in Wertpapieren der Liquiditätsreserve erhöhten sich zum Vorjahr um 40,2 Prozent. Alle Wertpapiere sind nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Einhergehend mit der Niedrigzinsphase wird die Durchschnittsverzinsung des Depot A weiter zurückgehen und somit auch die Zinsspanne insgesamt beeinflussen.

Zinsänderungsrisiko

Das Zinsänderungsrisiko im Geschäftsjahr 2014 lag bei der Löchgauer Bank eG in allen Risikoszenarien innerhalb der geplanten Risikolimite. Die Zinsänderungsrisiken werden durch vierteljährliche Messung mit dem Einsatz der dynamischen Zinselastizitätsbilanz, dem VR-Control Modul Zinsmanagement und dem VR-Contol Modul Simon abgebildet. Die angekündigte und eingeleitete Politik der Null- oder Minusverzinsung durch die Europäische Zentralbank wird 2015 beibehalten werden. Hierdurch bedingt wird das Zinsergebnis weiter abschmelzen.

Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR

Die Löchgauer Bank eG ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raffeisenbanken e.V. angeschlossen, die aus dem Garantiefonds und dem Garantieverbund besteht.

3. Finanz- und Liquiditätslage

Im Geschäftsjahr 2014 war die Zahlungsbereitschaft der Löchgauer Bank eG stets gewährleistet. Die nach der Liquiditätsverordnung (LiqV) vorgegebenen Anforderungen über die Liquidität wurden jederzeit eingehalten. Für die Geschäftsjahre 2015 und 2016 rechnen wir nicht mit einer wesentlichen Beeinträchtigung der Zahlungsfähigkeit.

4. Ertragslage

Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

Erfolgskomponenten Berichtsjahr 2013 Veränderung
  TEUR TEUR TEUR %
Zinsüberschuss 1) 2.095 2.040 55 2,7
Provisionsüberschuss 2) 746 600 146 24,3
Verwaltungsaufwendungen 1.749 1.721 28 1,6
a) Personalaufwendungen 1.137 1.109 28 2,5
b) andere Verwaltungsaufwendungen 612 612 0 0,0
Betriebsergebnis vor Bewertung 3) 1.125 957 168 17,6
Bewertungsergebnis 4) -113 -72 -41 56,9
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 1.012 884 128 14,5
Steueraufwand 298 242 56 23,1
Einstellungen in den Fonds für allgemeine Bankrisiken 393 325 68 20,9
Jahresüberschuss 321 318 3 0,9

1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3

2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6

3) Saldo aus den GuV-Posten 1 bis 12

4) Saldo aus den GuV-Posten 13 bis 16

Der Zinsüberschuss erhöhte sich durch reduzierte Zinsaufwendungen bei den Kundeneinlagen.

Der Provisionsüberschuss nahm deutlich zu, was auf ein erfolgreiches Jahr im Bereich der Immobilien- und Versicherungsvermittlung zurückzuführen ist. Neben leicht erhöhten Erträgen im Bereich Zahlungsverkehr reduzierten sich die Erträge aus dem Wertpapier- und Depotgeschäft, dem Bausparsektor und den sonstigen Beratungsleistungen. Insgesamt lag der Provisionsüberschuss in 2014 weit über den Planwerten.

Die anderen Verwaltungsaufwendungen blieben trotz des Anstiegs der Bilanzsumme um 4,6 Prozent zum Vorjahr unverändert. Die Personalkosten erhöhten sich aufgrund der Tarifsteigerungen moderat.

Das Betriebsergebnis vor Bewertung stieg gegenüber dem Vorjahr um 17,6 Prozent. Das Bewertungsergebnis für das Kreditgeschäft und der Eigenanlagen war negativ. Trotzdem erhöhte sich das Betriebsergebnis aus normaler Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr um 14,5 Prozent. Der Jahresüberschuss konnte leicht gesteigert werden.

Zur weiteren Stärkung unseres Eigenkapitals wird der Fonds für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB angemessen dotiert.

5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage

Der Geschäftsverlauf des Jahres 2014 zeigt eine geordnete Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Löchgauer Bank eG. Bei nahezu gleichem Zinsüberschuss wie im Jahr 2013, kann eine gute Eigenkapitaldotierung erfolgen. Das Eigenkapital der Löchgauer Bank eG liegt über dem Verbandsdurchschnitt und kann den Basel III Anforderungen entsprechen.

Bei allen als "wesentlich" eingestuften Risiken wurde das eingerichtete Gesamtbanklimit eingehalten, auch unter Berücksichtigung der geforderten Stressszenarien. Die jeweilige Auslastung der einzelnen Risikolimite wurde regelmäßig im Risikobericht dargestellt. Die gesetzlichen Anforderungen wurden umgesetzt.

Die Mitarbeiter wurden in allen wichtigen Bereichen fortgebildet. Der Aufsichtsrat wurde gemäß den gesetzlichen Anforderungen über alle relevanten Bereiche in regelmäßigen, unterjährigen Sitzungen informiert. Die aktuellen rechtlichen Anforderungen nach MaRisk und dem Verbraucherrecht wurden beachtet und umgesetzt.

III. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht)

Gestützt auf den anhaltenden Boom im Wohnungsbau und auf relativ günstigen Prognosen der hiesigen Unternehmen sehen wir für unsere Region weiterhin gute Geschäftsansätze mit unseren Kunden.

Die Löchgauer Bank eG erwartet, hieraus abgeleitet, weiterhin eine stabile Kreditanfrage für den Wohnungsbau. Auch dürften unseres Erachtens weiterhin gute Möglichkeiten im Bereich von Ausleihungen zur Renovierung von Immobilien und für energetische Maßnahmen vorhanden sein. Hier ist unser Haus auch im Bereich der Fördermittelberatung bekannt und wird entsprechend angefragt.

Als gut aufgestellte Bank in der Region ist die Löchgauer Bank eG somit sowohl ein anerkannter und verlässlicher Marktpartner in Finanzierungsfragen für Unternehmen und Privatkunden, als auch in allen anderen Segmenten der Finanzdienstleistung.

Die Investitionsbereitschaft der Unternehmen wird unseres Erachtens jedoch auch weiterhin etwas verhaltener ausfallen. Hier dürften überwiegend Rationalisierungs- und Ersatzbeschaffungen im Vordergrund stehen.

Es soll unter Beachtung der konservativen Anforderungen zur Kreditvergabe allen berechtigten Kreditanfragen auch in Zukunft entsprochen werden.

Einen Beratungsschwerpunkt legen wir auch in den nächsten zwei Jahren auf die ganzheitlich qualitativ hochwertige Beratung unserer Mitglieder und Kunden. Insbesondere sehen wir hier weiterhin gute Potentiale im Bereich der Altersvorsorge, der Vermögensanlage, im Bereich der Pflegeversicherung, bei der Krankenzusatzversicherung und des Vermögensaufbaus unserer Kunden.

Im Eigenanlagegeschäft, unter Beachtung einer konservativen Anlagestrategie, erwarten wir auch zukünftig überwiegend nur geringe Potentiale zur Verbesserung des Zinsertrages. Insgesamt wird dieser bei gleichbleibender Entwicklung weiter abschmelzen. Geschuldet ist diese Tatsache insbesondere den Beschlüssen der Europäischen Zentralbank.

Wir gehen im Zinsbereich insbesondere aufgrund politischer Reglementierungen derzeit eher von Seitwärtsbewegungen aus. Sind bei Zinserhöhungen jedoch relativ kurzfristig handlungsfähig, da hier eine zufriedenstellende Fälligkeitsstruktur bei den Eigenanlagen vorhanden ist, um entsprechende höhere Wiederanlagen tätigen zu können. Ferner sind hier Zinsreserven vorhanden. Die neuen Anforderungen nach Basel III sind in den nächsten Jahren zu beachten.

Das anhaltende Niedrigzinsniveau verlangt auch weiterhin ein gutes Austarieren der Kredit- und Anlagekonditionen der Kreditnehmer, Sparer und der Eigenanlagen unter Beibehaltung der überwiegend konservativen Geschäftspolitik.

Zinsänderungsrisken wurden seit Jahren in der Löchgauer Bank eG angemessen gesteuert. Auch zeigen die derzeitigen Szenarien keine bestandsgefährdenden Risiken. Sollten sich jedoch Zinsszenarien ergeben, denen nicht mit der angemessenen Geschwindigkeit gegengesteuert werden kann, könnte das Risiko bestehen, dass sich das Betriebsergebnis in Höhe des dann eintretenden Zinsänderungsrisikos verringert. Aufgrund der guten Eigenkapitalausstattung der Löchgauer Bank eG könnte in diesem Fall für einen überschaubaren Zeitraum auch ein deutlich reduziertes Betriebsergebnis getragen werden. Es wird aufgrund der politischen Reglementierung jedoch zunehmend schwieriger.

Für das Adressausfallrisiko in den Bereichen Eigenanlagen- und Kundenkreditgeschäft bestehen für alle erkennbaren Risiken in ausreichender Höhe Vorsorgen. Aufgrund von weiter steigenden gesetzlichen Anforderungen rechnen wir auch in den nächsten zwei Jahren mit zusätzlichen Kosten für deren Umsetzung.

Unser hiesiger Markt wird von uns auch weiterhin strukturiert analysiert. Das Mitgliederprogramm wird ausgebaut und der Genossenschaftsgedanke authentisch gelebt.

Unter Beachtung eines qualitativ hochwertigen und ganzheitlichen Beratungsansatzes, wird die Beratung unserer Kunden auf deren individuellen Bedarf abgestellt. Ferner erfolgt der weitere Ausbau unserer Multikanalstrategie.

Unter diesen Rahmenbedingungen sehen wir für die nächsten zwei Jahre, zwar reduzierte, aber noch auskömmliche Ergebnisse für die Löchgauer Bank eG. Mittelfristig ist jedoch auch über eine neue Strategie in Richtung Größenkonzentration nachzudenken.

 

Löchgau, 30. Januar 2015

Löchgauer Bank eG

Der Vorstand:

Ute Jautelat

Gerhard Wittendorfer

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 320.995,03 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von EUR 818,49 (Bilanzgewinn von EUR 321.813,52) - wie folgt zu verwenden:

  EUR
Ausschüttung einer Dividende von 5,50 % 140.982,90
Zuweisung zu den Ergebnisrücklagen  
a) Gesetzliche Rücklage 90.000,00
b) Andere Ergebnisrücklagen 90.000,00
Vortrag auf neue Rechnung 830,62
  321.813,52

 

Löchgau, 2. März 2015

Löchgauer Bank eG

Der Vorstand:

Ute Jautelat

Gerhard Wittendorfer

Feststellung des Jahresabschlusses und Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung

Die Generalversammlung vom 24.06.2015 hat den Jahresabschluss zum 31.12.2014 festgestellt und die Verwendung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 320.995,03 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages in Höhe von EUR 818,49 - wie vom Vorstand vorgeschlagen beschlossen.

1. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2014

Löchgauer Bank eG, Löchgau

Aktivseite

      Geschäftsjahr Vorjahr
  EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Barreserve          
a) Kassenbestand     881.549,74   708
b) Guthaben bei Zentralnotenbanken     1.191.387,98   1.346
darunter: bei der Deutschen Bundesbank 1.191.387,98       (1.346)
c) Guthaben bei Postgiroämtern     0,00 2.072.937,72 0
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind          
a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen     0,00   0
darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar 0,00       (0)
b) Wechsel     0,00 0,00 0
3. Forderungen an Kreditinstitute          
a) täglich fällig     7.495.743,29   7.013
b) andere Forderungen     7.093.735,11 14.589.478,40 12.874
4. Forderungen an Kunden       51.002.008,13 49.450
darunter:          
durch Grundpfandrechte gesichert 31.489.087,06       (31.487)
Kommunalkredite 0,00       (102)
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere          
a) Geldmarktpapiere          
aa) von öffentlichen Emittenten   0,00     0
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00       (0)
ab) von anderen Emittenten   0,00 0,00   0
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00       (0)
b) Anleihen und Schuldverschreibungen          
ba) von öffentlichen Emittenten   5.143.750,04     4.108
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 5.143.750,04       (4.108)
bb) von anderen Emittenten   25.040.719,65 30.184.469,69   18.167
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 22.949.742,69       (16.061)
c) eigene Schuldverschreibungen     0,00 30.184.469,69 0
Nennbetrag 0,00       (0)
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere       0,00 0
7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften          
a) Beteiligungen     2.172.938,84   1.837
darunter:          
an Kreditinstituten 93.561,66       (69)
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00       (0)
b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften     3.050,00 2.175.988,84 3
darunter:          
bei Kreditgenossenschaften 0,00       (0)
bei Finanzdienstleistungsinstituten 0,00       (0)
8. Anteile an verbundenen Unternehmen       0,00 0
darunter:          
an Kreditinstituten 0,00       (0)
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00       (0)
9. Treuhandvermögen       198.082,04 200
darunter: Treuhandkredite 198.082,04       (200)
10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch       0,00 0
11. Immaterielle Anlagewerte:          
a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte     0,00   0
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten     0,00   0
c) Geschäfts- oder Firmenwert     0,00   0
d) geleistete Anzahlungen     0,00 0,00 0
12. Sachanlagen       424.064,33 467
13. Sonstige Vermögensgegenstände       2.297.131,72 2.264
14. Rechnungsabgrenzungsposten       6.447,87 11
15. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung       88.882,70 95
Summe der Aktiva       103.039.491,44 98.539

Passivseite

         
      Geschäftsjahr Vorjahr
  EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten          
a) täglich fällig     23,57   0
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist     11.690.661,77 11.690.685,34 12.121
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden          
a) Spareinlagen          
aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten   19.519.573,42     20.903
ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten   5.077.621,89 24.597.195,31   4.579
b) andere Verbindlichkeiten          
ba) täglich fällig   52.773.080,80     47.514
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist   3.414.989,62 56.188.070,42 80.785.265,73 3.464
3. Verbriefte Verbindlichkeiten          
a) begebene Schuldverschreibungen     0,00   0
b) andere verbriefte Verbindlichkeiten     0,00 0,00 0
darunter:          
Geldmarktpapiere 0,00       (0)
eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00       (0)
4. Treuhandverbindlichkeiten       198.082,04 200
darunter: Treuhandkredite 198.082,04       (200)
5. Sonstige Verbindlichkeiten       103.934,91 106
6. Rechnungsabgrenzungsposten       25.274,95 23
7. Rückstellungen          
a) Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen     0,00   0
b) Steuerrückstellungen     0,00   38
c) andere Rückstellungen     196.795,54 196.795,54 195
8. -       0,00 0
9. Nachrangige Verbindlichkeiten       0,00 0
10. Genussrechtskapital       0,00 0
darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00       (0)
11. Fonds für allgemeine Bankrisiken       2.673.000,00 2.280
darunter: Sonderposten nach § 340e Abs. 4 HGB 0,00       (0)
12. Eigenkapital          
a) Gezeichnetes Kapital     2.626.602,79   2.561
b) Kapitalrücklage     0,00   0
c) Ergebnisrücklagen          
ca) gesetzliche Rücklage   2.209.018,31     2.119
cb) andere Ergebnisrücklagen   2.209.018,31 4.418.036,62   2.119
d) Bilanzgewinn     321.813,52 7.366.452,93 318
Summe der Passiva       103.039.491,44 98.539
      Geschäftsjahr Vorjahr
  EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Eventualverbindlichkeiten          
a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln   0,00     0
b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen   907.804,42     344
c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten   0,00 907.804,42   0
2. Andere Verpflichtungen          
a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften   0,00     0
b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen   0,00     0
c) Unwiderrufliche Kreditzusagen   6.021.885,61 6.021.885,61   3.639
darunter: Lieferverpflichtungen          
aus zinsbezogenen Termingeschäften 0,00       (0)

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014

      Geschäftsjahr Vorjahr
  EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Zinserträge aus          
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften   2.057.645,55     2.196
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen   610.605,01 2.668.250,56   577
2. Zinsaufwendungen     612.156,57 2.056.093,99 765
3. Laufende Erträge aus          
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren     0,00   0
b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften     39.105,00   32
c) Anteilen an verbundenen Unternehmen     0,00 39.105,00 0
4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen       0,00 0
5. Provisionserträge     803.386,33   659
6. Provisionsaufwendungen     57.536,20 745.850,13 60
7. Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands       0,00 0
8. Sonstige betriebliche Erträge       99.088,11 116
9. -       0,00 0
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen          
a) Personalaufwand          
aa) Löhne und Gehälter   918.997,23     896
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung   217.573,71 1.136.570,94   213
darunter: für Altersversorgung 43.759,87       (43)
b) andere Verwaltungsaufwendungen     612.099,13 1.748.670,07 612
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen       52.941,82 71
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen       14.002,21 6
13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft     112.572,97   11
14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft     0,00 -112.572,97 0
15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere     0,00   61
16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren     0,00 0,00 0
17. Aufwendungen aus Verlustübernahme       0,00 0
18. -       0,00 0
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit       1.011.950,16 884
20. Außerordentliche Erträge     0,00   0
21. Außerordentliche Aufwendungen     0,00   0
22. Außerordentliches Ergebnis       0,00 (0)
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag     291.180,64   232
darunter: latente Steuern 0,00       (0)
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen     6.774,49 297.955,13 10
24a. Einstellungen in Fonds für allgemeine Bankrisiken       393.000,00 325
25. Jahresüberschuss       320.995,03 318
26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr       818,49 0
        321.813,52 318
27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen          
a) aus der gesetzlichen Rücklage     0,00   0
b) aus anderen Ergebnisrücklagen     0,00 0,00 0
        321.813,52 318
28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen          
a) in die gesetzliche Rücklage     0,00   0
b) in andere Ergebnisrücklagen     0,00 0,00 0
29. Bilanzgewinn       321.813,52 318

3. Anhang für das Geschäftsjahr 2014

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des Genossenschaftsgesetzes (GenG) und der Satzung der Bank.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die auf EUR lautenden Barreserven wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Bewertung der Sorten erfolgte zum Sortenankaufskurs der Zentralbank am Bilanzstichtag. Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden wurden mit dem Nennwert angesetzt, wobei der Unterschiedsbetrag zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag - sofern Zinscharakter vorliegt - in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt wurde. Dieser Unterschiedsbetrag wird grundsätzlich planmäßig, und zwar zinsanteilig aufgelöst.

Bonitätsrisiken und dem allgemeinen latenten Risiko wird duch Einzelwertberichtigungen bzw. durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Zusätzlich bestehen zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweigs Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB und ein Sonderposten für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB. Das Wahlrecht des § 340f Abs. 3 HGB wurde in Anspruch genommen.

Die im Umlaufvermögen gehaltenen festverzinslichen Wertpapiere und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Dabei wurden die von den "Wertpapiermitteilungen" (WM-Datenservice) zur Verfügung gestellten Jahresschlusskurse herangezogen.

Die dem Anlagevermögen zugeordneten Wertpapiere sind nach dem strengen Niederstwertprinzinp bewertet.

Strukturierte Finanzinstrumente wurden, da sie keine wesentlich erhöhten oder zusätzlichen (andersartigen) Risiken oder Chancen aufweisen, als einheitlicher Vermögensgegenstand nach allgemeinen Grundsätzen bilanziert und bewertet.

Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften wurden zu Anschaffungskosten bilanziert.

Die Sachanlagen und die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichen Abschreibungstabellen orientiert, vorgenommen.

Ab dem 1. Januar 2010 angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter wurden in voller Höhe als Aufwand erfasst bzw. abgeschrieben, sofern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 410 nicht überstiegen.

Unterschiedsbeträge zwischen dem Erfüllungsbetrag einer Verbindlichkeit und dem niedrigeren Ausgabebetrag wurden in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig auf die Laufzeit der Verbindlichkeit verteilt.

Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Erfüllungsbetrag. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und aus Zuschlägen sowie sonstigen über den Basiszins hinausgehenden Vorteilen für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen.

Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2005 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) zugrunde. Verpflichtungen aus Pensionsanwartschaften werden mittels Anwartschaftsbarwertverfahren angesetzt. Der bei der Abzinsung der Pensionsrückstellungen angewendete Zinssatz von 4,62 % wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren festgelegt. Dieser beruht auf einem Rechnungszinsfuß gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV).

Es wurden erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 1,00 % (Vorjahr 1,00%) und eine Rentendynamik in Höhe von ebenfalls 1,00 % (Vorjahr 1,00%) zugrunde gelegt.

Da die Altersversorgungsverpflichtungen die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllen, haben wir die Verpflichtungen mit den ihnen zuzurechnenden Vermögensgegenständen verrechnet. Deckungsvermögen mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von EUR 175.285 (Anschaffungskosten in Höhe von EUR 170.000) wurde mit dem Erfüllungsbetrag der Altersversorgungsverpflichtungen in Höhe von EUR 86.402 saldiert. Bei dem Deckungsvermögen handelt es sich um Rückdeckungsversicherungen, die mit den von der Versicherung mitgeteilten Aktivierungswerten bewertet wurden.

Ein nach der Saldierung verbleibender Überhang wurde in Höhe von EUR 88.883 im Aktivposten 15 aktiviert.

Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen wurden gebildet.

Andere ungewisse Verbindlichkeiten und erkennbare Risiken sind durch angemessene Rückstellungen abgedeckt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Die Finanzinstrumente des Zinsbuchs werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller zinstragenden bilanziellen und außerbilanziellen Positionen des Bankbuchs nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 verlustfrei bewertet. Hierbei werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt und von dem positiven Überschuss die Risiko- und Bestandsverwaltungskosten abgezogen. Für einen danach eventuell verbleibenden Verlustüberhang wird eine Drohverlustrückstellung gebildet, die unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen wird. Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum 31. Dezember 2014 war keine Rückstellung zu bilden.

Passive Steuerlatenzen bestehen nicht. Aktive latente Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechtes gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert (vgl. Erläuterungen im Abschnitt D).

Das unter Aktivposten 13 ausgewiesene Körperschaftsteuerguthaben gem. § 37 Abs. 5 KStG ist mit dem Barwert unter Zugrundelegung eines Diskontierungssatzes von 4 % bewertet.

C. Entwicklung des Anlagevermögens 2014

(volle EUR)

  Anschaffungs-/ Herstellungskosten Zugänge Zuschreibung (a) (b) Umbuchungen Abgänge (a) (b) Abschreibungen (kumuliert) Buchwerte am Bilanzstichtag Abschreibungen Geschäftsjahr
    des Geschäftsjahres      
  EUR EUR   EUR   EUR EUR EUR
Immaterielle Anlagenwerte                
b) entgeltlich erwor- 2.782 0 (a) 0 (a) 2.782 0 0
bene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   0 (b) 0 (b)      
Sachanlagen                
a) Grundstücke und 2.023.447 0 (a) 0 (a) 1.664.043 359.404 33.312
Gebäude   0 (b) 0 (b)      
b) Betriebs- und Geschäftsaus- 732.288 10.335 (a) 0 (a) 666.102 64.660 19.630
stattung   0 (b) 11.861 (b)      
a 2.758.517 10.335 (a) 0 (a) 2.332.927 424.064 52.942
    0 (b) 11.861 (b)      
  Anschaffungskosten
EUR
Veränderungen (saldiert)
EUR
Buchwerte am Bilanzstichtag
EUR
Wertpapiere des Anlagevermögens 2.607.000 -60.700 2.546.300
Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 1.840.090 335.899 2.175.989
b 4.447.090 275.199 4.722.289
Summe a und b 7.205.607   5.146.353

D. Erläuterungen zur Bilanz

In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 12.484.109 Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:

  bis 3 Monate
EUR
mehr als 3 Monate bis ein Jahr
EUR
mehr als ein Jahr bis 5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Andere Forderungen an Kreditinstitute (A 3b) (ohne Bausparguthaben) 0 4.000.000 1.000.000 1.000.000
Forderungen an Kunden (A 4) 1.413.181 2.805.318 11.396.583 32.261.892

Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.

In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 3.125.034 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten.

Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR 5.559.930 fällig.

In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an Beteiligungsunternehmen sind:

  Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Forderungen an Kreditinstitute (A 3) 13.578.211 18.878.198
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) 2.060.212 2.055.812

In folgenden Posten sind enthalten:

  börsenfähig davon:  
  EUR börsennotiert
EUR
nicht börsennotiert
EUR
nicht mit dem Niederstwert bewertete börsenfähige Wertpapiere
EUR
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) 30.184.470 29.117.366 1.067.104 0
Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften (A 7) 59.975 59.975 0  

In den Bilanzposten "Treuhandvermögen" und "Treuhandverbindlichkeiten" sind ausschließlich Kredite ausgewiesen, die wir im eigenen Namen für fremde Rechnung halten.

Im Aktivposten "Sachanlagen" sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR 78.870 und Betriebs- und Geschäftsausstattungen in Höhe von EUR 64.660 enthalten.

In dem Posten sonstige Vermögensgegenstände sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:

  31.12.2014
EUR
Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen (ohne die für Altersversorgungsverpflichtungen) 1.976.984
Auszahlungsanspruch des in den Jahren 1978 bis 1999 angesammelten Körperschaftsteuerguthabens 151.236
angeforderte Provisionen 75.990

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Unterschiedsbeträge zwischen dem Ausgabebetrag und dem höheren Erfüllungsbetrag von Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 6.448 (Vorjahr EUR 10.791) enthalten.

In dem folgenden Posten ist ein Vermögensgegenstand für den eine Nachrangklausel besteht, enthalten:

  Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Aktiva 5 52.239 52.239

In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 6.244 enthalten; es handelt sich ausschließlich um Sortenbestände.

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 11.690.662 Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

  bis 3 Monate
EUR
mehr als 3 Monate bis ein Jahr
EUR
mehr als ein Jahr bis 5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 1b) 103.859 1.605.132 4.774.455 5.207.217
Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten (P 2ab) 936.592 3.128.341 982.734 29.955
Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 2bb) 1.426.499 1.209.180 770.241 8.626

Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.

Im Posten "Sonstige Verbindlichkeiten" sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:

  31.12.2014
EUR
Lohn- und Kirchensteuer 28.739
Zinsabschlagsteuer 19.456

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 25.275 (Vorjahr EUR 23.365) enthalten.

In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen sind:

  Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1) 11.690.662 12.121.367
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (P 2) 10.945 1.946

Die aktiven Steuerlatenzen beruhen insbesondere auf Differenzen zwischen handelsrechtlichem und steuerrechtlichem Wertansatz bei Forderungen an Kunden, Wertpapieren und Rückstellungen.

Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:

      EUR
Geschäftsguthaben      
a) der verbleibenden Mitglieder     2.593.963
b) der ausscheidenden Mitglieder     32.640
Rückständige fällige Pflichteinzahlungen auf Geschäftsanteile EUR 5.633  

Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich wie folgt entwickelt:

  Gesetzliche Rücklage
EUR
andere Ergebnisrücklagen
EUR
Stand 01.01.2014 2.119.018 2.119.018
Einstellungen aus Bilanzgewinn des Vorjahres 90.000 90.000
Stand 31.12.2014 2.209.018 2.209.018

Die im Posten 1b) und 2c) unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Verpflichtungen unterliegen den für alle Kreditverhältnisse geltenden Risikoidentifizierungs- und -steuerungsverfahren, die eine rechtzeitige Erkennung der Risiken gewährleisten.

Akute Risiken einer Inanspruchnahme aus den unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Haftungsverhältnissen sind nicht erkennbar. Die ausgewiesenen Verpflichtungen betreffen überwiegend breit gestreute Bürgschafts- und Gewährleistungsverträge für bzw. offene Kreditzusagen gegenüber Kunden.

Die Risiken wurden im Zuge einer Einzelbewertung der Bonität dieser Kunden beurteilt. Die ausgewiesenen Beträge unter 1b) zeigen nicht die zukünftig aus diesen Verträgen zu erwartenden tatsächlichen Zahlungsströme, da die überwiegende Anzahl der Eventualverbindlichkeiten und anderen Verpflichtungen nach unserer Einschätzung ohne Inanspruchnahme auslaufen werden.

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Zinsergebnis sind Aufwendungen in Höhe von EUR 933 (Vorjahr EUR 37) aus der Aufzinsung von Rückstellungen für den Sparbereich enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Vorjahres waren EUR 3.760 aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen enthalten. Im Geschäftsjahr erfolgt nach Saldierung mit den laufenden Erträgen und Erfolgswirkungen aus Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens ein Ausweis in Höhe von EUR 10 unter den sonstigen betrieblichen Erträgen.

Provisionserträge, insbesondere aus dem Zahlungsverkehr, dem Wertpapierdienstleistungsgeschäft und dem Vermittlungsgeschäft nehmen in der Ertragsrechnung einen festen Bestandteil ein.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

F. Sonstige Angaben

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB aus datenschutzrechtlichen Gründen verzichtet.

Im Geschäftsjahr beliefen sich die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates auf EUR 10.562.

Die Forderungen an und Verpflichtungen aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Vorstands EUR 351.237 und für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 512.685.

Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von EUR 137.048.

Die Zahl der 2014 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

  Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte
Prokuristen 1 0
Sonstige kaufmännische Mitarbeiter 6 11
  7 11

Außerdem wurde durchschnittlich eine Auszubildende beschäftigt.

Mitgliederbewegung

    Anzahl der Mitglieder Anzahl der Geschäftsanteile Haftsummen
EUR
Anfang 2014 2.541 15.884 7.942.000
Zugang 2014 68 693 346.500
Abgang 2014 52 300 150.000
Ende 2014 2.557 16.277 8.138.500
Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr vermehrt um EUR 65.747
Die Haftsummen haben sich im Geschäftsjahr vermehrt um EUR 196.500
Höhe des Geschäftsanteils EUR 160
Höhe der Haftsumme je Anteil EUR 500

Gemäß Teil 8 der CRR (Art. 435 bis 455) offenzulegende Inhalte sind zum Teil im Lagebericht enthalten, wir beabsichtigen die weiteren Angaben in einem separaten Offenlegungsbericht zu machen und im Bundesanzeiger bzw. auf unserer Homepage zu veröffentlichen.

Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten:

Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e. V.

Lauterbergstraße 1

76137 Karlsruhe

Mitglieder des Vorstands, ausgeübter Beruf

Jautelat, Ute, Geschäftsleiterin

Wittendorfer, Gerhard, Geschäftsleiter

Mitglieder des Aufsichtsrats, ausgeübter Beruf

Holoch, Daniel, Vorsitzender, Angestellter im Controlling, Fa. Kienle und Spiess GmbH

Walter, Fritz, stellvertretender Vorsitzender (bis 30.09.2014), Berufsschullehrer i.R.

Vetter, Christoph, stellvertretender Vorsitzender, ab 30.09.2014, Rechtsanwalt mit eigener Kanzlei

Großmann, Dietmar (ab 30.09.2014), Inhaber eines Konstruktionsbüros

Schmidt, Peter, Inhaber einer Handelsvertretung

Stark, Dr. Karlin, Ärztin, Gesundheitsamt Heilbronn

Trinkner, Achim, Geschäftsführer der Fa. Zweiradfachgeschäft Trinkner GmbH

 

Löchgau, 30. Januar 2015

Löchgauer Bank eG

Der Vorstand:

Ute Jautelat

Gerhard Wittendorfer

Bestätigungsvermerk des Prüfungsverbandes

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Löchgauer Bank eG, Löchgau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k und 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Karlsruhe, 24. März 2015

Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e. V.

Moccia, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse.

Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse.

Der vorliegende Jahresabschluss 2014 mit Lagebericht wurde vom Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband e. V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Generalversammlung berichtet.

Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses - unter Einbeziehung des Gewinnvortrages - entspricht den Vorschriften der Satzung.

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Generalversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2014 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen.

Durch Ablauf der Wahlzeit scheidet in diesem Jahr Frau Dr. Karlin Stark und Herr Christoph Vetter aus dem Aufsichtsrat aus. Frau Dr. Karlin Stark und Herr Christoph Vetter stellen sich der Wiederwahl. Die Wiederwahl der ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates ist zulässig.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern Dank für die geleistete Arbeit aus.

 

Löchgau, 24. März 2015

Der Aufsichtsrat

Daniel Holoch, Vorsitzender

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