LEX GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nicht-Nahrungsmittel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Linder seit 15.9.2006 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Linder-Exclusiv GmbHBad SaulgauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023der Linder-Exclusiv GmbHGrundlagen des Unternehmens Das Unternehmen mit Sitz in Bad Saulgau beschäftigt sich mit dem Handel sowie dem Import und Export von Gebrauchs- und Verbrauchsgütern aller Art, insbesondere hochwertigen Gartenmöbeln und kunsthandwerklichen Gegenständen, soweit dafür nicht eine Genehmigung erforderlich ist. Darstellung des Geschäftsverlaufs Gesamtwirtschaftliche Lage und Branchenentwicklung Das Jahr 2023 war erneut eine Herausforderung für die Weltwirtschaft. Hierzu haben der Krieg in der Ukraine, die hohen Energiepreise und die Lieferkettenproblematik beigetragen. Allerdings machte sich auch eine Stabilisierung des wirtschaftlichen Umfeldes bemerkbar. In Deutschland ist nach der Meldung des statistischen Bundesamtes das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,3 % gesunken. Die ausbleibende Belebung der Wirtschaft wirkt sich negativ auf die Konsumnachfrage der Endkunden aus. Direktes wirtschaftliches Umfeld Der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB) bestätigt in seiner Jahresmeldung den Trend nachlassender Kauflaune. Die "Do-It-Yourself" DIY-Branche verzeichnet daher in 2023 einen Rückgang der Umsatzerlöse um 3,3 %, im Bereich Freizeit und Saisonware gar um 11,2 % gegenüber dem Vorjahr. Damit konnte an den positiven Trend des Vorjahres in den Bau- und Heimwerkermärkten nicht angeknüpft werden, der Umsatzrückgang beträgt hier 4,2 %. Hier zeigen sich auch Sättigungseffekte, welche aus der hohen Nachfrage nach Freizeit und Gartenprodukten während der Corona-Pandemie resultieren. Ferner haben die Händler Aufgrund der Beschaffungs- und Einkaufsrisiken, die die weltweite Pandemie in der Produktions- und Lieferlogistik ausgelöst hat, vorsorglich ihre Lager mit Überbeständen gefüllt. Lage des Unternehmens Die Bilanzsumme sank im Geschäftsjahr 2023 um 20,8,5 % von T€ 8.566 auf T€ 6.785. Zurückzuführen ist dies auf eine Bereinigung des Lagerbestandes um T€ 1.566 auf T€ 6.188. Wir haben unseren Lagerbestand analysiert, optimiert und bei Bedarf entsprechend angepasst. Die Kundenforderungen sanken weiter von T€ 232 auf T€ 46, gleich hierzu sanken die Lieferantenverbindlichkeiten von T€ 1.194 auf T€ 310. Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr um 9,0 % auf 39,5 % gestiegen, auch bedingt durch den Rückgang der Bilanzsumme. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Rohergebnis von T€ 3.314 auf T€ 3.119 leicht gesunken. Der Personalaufwand ist ebenfalls um T€ 60 gesunken. Der Jahresüberschuss liegt mit T€ 70 unterhalb dem Niveau des Vorjahres. In Anbetracht des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes erachten wir das Jahresergebnis als zufriedenstellend. Finanzielle Leistungsindikatoren Als Handelsunternehmen ist unsere wichtigste Kenngröße die Rohmarge. Weiterer finanzieller Leistungsindikator ist das Jahresergebnis. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren sind in unserem Geschäftsmodell von untergeordneter Bedeutung. Mitarbeiter Die Linder-Exclusiv GmbH beschäftigt zum Stichtag 31.12.2023 28 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie sind unser höchstes Gut und garantieren mit Ihrem Einsatz den hohen Service- und Qualitätsanspruch, den wir unseren Kunden bieten. Forschung und Entwicklung Die Linder-Exclusiv GmbH unterhält keine eigene Forschungsabteilung. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Unser Geschäftsmodell unterliegt den allgemeinen Risiken der wirtschaftlichen Betätigung, dies sind insbesondere die gestiegenen Energiepreise und die mangelnde Verfügbarkeit von Fachkräften. Darüber hinaus identifizieren wir unternehmensspezifische Risiken, die, nach unserer Einschätzung, für unsere Branche mehr Einfluss haben, als auf andere Branchen. Hierzu gehört die Abhängigkeit von den internationalen Lieferketten und die Frachtkosten. Hier sorgen wir mit festen Lieferverträgen vor. Auch unsere sehr guten Beziehungen in unser langjährig bestehendes Lieferantennetzwerk ist hierbei von großer Hilfe. Den schwankenden Frachtkosten, insbesondere Charterraten der Container, begegnen wir mit festen Verträgen. Im Übrigen sehen wir in den Schwankungen der Charterpreise sowohl Risiken als auch Chancen. Internationale Lieferungen werden vornehmlich auf US-Dollar-Basis abgerechnet. Kursschwankungen hieraus begegnen wir mit Termingeschäften, welche wir adäquat und bedarfsgerecht einsetzen. Das Risiko von Forderungsausfällen schätzen wir als gering ein. Zum einen arbeiten wir mit individuellen Kundenkreditprüfungen und einem entsprechenden Lieferlimit. Ferner verfügen wir über ein effektives Zahlungsüberwachungs- und Mahnwesen. Unsere Finanzmittel und ausreichend vorhandene Kreditlinien sorgten dafür, dass die Zahlungsfähigkeit während des ganzen Jahres uneingeschränkt vorhanden war und das Risiko von Zahlungsengpässen nicht auftreten kann. Zu den im Unternehmen bestehenden originären Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und liquide Mittel, Finanzverbindlichkeiten und Devisentermingeschäfte. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Abzug von möglichen Skonti gezahlt. Dem Risiko von Zinsänderungen wird bei mittel- bis langfristigen Finanzierungssachverhalten durch die Vereinbarung von festen Zinssätzen begegnet. Derivative Finanzinstrumente werden zur Absicherung der Fremdwährungsgeschäften eingesetzt. Dem Preisdruck der Abnehmerseite begegnen wir mit unserer individuellen Warenpalette, welche uns ein gewisses Alleinstellungsmerkmal einräumt. Ferner bestehen feste Lieferverträge. Insgesamt verfolgt unser Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Hierzu haben wir ein Risikomanagementsystem implementiert, welches uns eine fristgerechte Handlungsfähigkeit bei auftretenden Risiken ermöglicht. Wir kommen zu dem Ergebnis, dass derzeit keine unternehmensgefährdenden Risiken identifiziert werden. Die Chancen sehen wir in unserer vielfältigen Produktpalette, welche kontinuierlich weiter ergänzt und ausgebaut wird. Ferner ist unser Lieferantennetzwerk für uns ein großer Vorteil gegenüber Mitwerbern. Die umfassende Vorratshaltung sichert uns Vorteile durch eine jederzeitige Lieferfähigkeit zu, was unsere Kunden zu schätzen wissen. Prognosebericht Im Jahr 2024 zeigt sich die globale Wirtschaftsentwicklung uneinheitlich. Unveränderte Risiken aus dem Ukraine-Krieges und dem Konflikt zwischen den USA und China verunsichern die Weltwirtschaft. Entgegen der Entwicklung vieler Länder, auch im Euroraum, sinkt die deutsche Wirtschaftsleistung. Der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB) prognostiziert der Branche derzeit deutliche Herausforderungen verbunden mit leichten Umsatzrückgängen. Das statistische Bundesamt hat für das Jahr 2024 im Bau- und Heimwerkermarkt einen Umsatzrückgang von 1,6 % gegenüber dem Vorjahr errechnet. Nach der Konsolidierung im Jahr 2023 sind wir für die Zukunft gut aufgestellt und werden im Jahr versuchen, uns dem negativen Trend entgegenzustellen. Daher erwarten wir für 2024 leichte Umsatzzuwächse und auch einen leichten Anstieg des Jahresergebnisses gegenüber dem Jahr 2023. Wesentliche Investitionen sind nicht vorgesehen, die Mitarbeiterzahl soll konstant gehalten werden.
Bad Saulgau, 27. Juni 2024 Uwe Linder Geschäftsführung HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear bzw. degressiv vorgenommen. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu letzten durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren Tagespreis unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Geleistete Anzahlungen wurden mit ihrem Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug von Pauschalwertberichtigung angesetzt. Liquide Mittel werden mit ihrem Nominalwert ausgewiesen. Rechnungsabgrenzungsposten sind entsprechend dem nicht dem Geschäftsjahr zuzurechnenden Aufwand abgegrenzt. Das Eigenkapital umfasst das vollständig eingezahlte Stammkapital zuzüglich Gewinnvortrag und Jahresüberschuss. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgte zum Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen (Bilanzposition sonstige Vermögensgegenstände) mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 89,37). Angaben zu Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen Der Wert der Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen beläuft sich auf 67.507,26 EUR (Vorjahr: 219.299,93 EUR). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Urlaubsrückstellung 18,4 T€, Aufbewahrungskosten 0,5 T€, und Jahresabschluss und Prüfung 22,5 T€. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 3.443.238,78. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: - Grundschulden - Raumsicherungsübereignung - Sicherungsübereignung - Globalzession - Bürgschaften Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Form von Miet- und Leasingverträgen mit einer Restlaufzeit von 1 bis 3 Jahren in Höhe von jährlich ca. 273 T€. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Mietverpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Angaben zu Bewertungseinheiten nach § 254 HGB gemäß § 285 Nr. 23 HGB: Es wurden zur Vermeidung von Kursverlusten Devisen-Termingeschäfte zur Absicherung der im Importgeschäft üblichen Transaktionen auf US-Dollar-Basis abgeschlossen. Der Umfang beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 3.953 und steht dem geplanten Warenbezug aus dem Ausland in gleicher Höhe im Jahr 2024 gegenüber. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um: Währungsverluste auf Grund der Währungsumrechnung (TEUR: 143) Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Die Geschäfte des Unternehmens werden durch folgende Personen geführt: Uwe Linder, Kaufmann Vergütungen der Geschäftsführer Bzgl. der Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Auf neue Rechnung werden EUR 69.505,87 vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Bad Saulgau, den 27. Juni 2024 gez. Uwe Linder sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.04.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss (Bilanz, GuV und Anhang) entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Linder-Exclusiv GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Linder-Exclusiv GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Linder-Exclusiv GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lageberichts Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ertingen, 07. April 2025 SLT
Treuhand GmbH
Beckert, Wirtschaftsprüfer Lott, Wirtschaftsprüfer |
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