Ardagh Metal Packaging Germany GmbH

Soenneckenstraße 8A, 53119 Bonn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 21030
Vorher
Zweite Bridgepoint Beteiligungsgesellschaft mbHBall (Germany) Acquisition GmbHBall Packaging Europe GmbHArdagh Metal Beverage Germany GmbH
Eingetragen
29.5.2002
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungen und Verschlüssen aus Eisen, Stahl und NE-MetallHerstellung von Flaschen und anderen Behältnissen aus Glas
Gegenstand
a) die Herstellung von Verpackungen aus Metall, Kunststoffen und sonstigen Stoffen; b) die Herstellung von Maschinen, Maschinenteilen und Werkzeugen aller Art, sowie der Handel hiermit; c) der Erwerb und die Veräußerung von Beteiligungen an anderen Unternehmen im In- und Ausland

Historie

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Management

NameRolle
Nicolas Vogel
seit 9.1.2026
Prokura
Detlev Reese
seit 14.11.2017
Geschäftsführer
Thomas Lappe
seit 14.11.2017
Geschäftsführer
Uwe Hinzmann
seit 25.7.2017
Geschäftsführer
Prokura
Werner Rehfisch
seit 3.9.2014
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Ardagh Metal Packaging Holdings SARLLUX
89.90%
Ardagh Metal Packaging Group SARLLUX
10.10%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Ardagh Metal Packaging Holdings Germany GmbH
Germany
22.475 €
89.90%
Ardagh Metal Packaging Group SARL
Luxembourg
2.525 €
10.10%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ardagh Metal Beverage Germany GmbH

Bonn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

Geschäftstätigkeit

Ardagh Metal Beverage Germany GmbH, Bonn, (im Folgenden "die Gesellschaft" genannt) stellt Getränkedosen und -deckel in Deutschland in Lohnfertigung her. Sie ist eine 94,9%ige Tochtergesellschaft der Ardagh Metal Beverage Holdings GmbH & Co. KG, Bonn, (im Folgenden "Muttergesellschaft" genannt) sowie eine 5,1%ige Beteiligung der Ardagh Metal Holdings Ltd, Irland. Zwischen der Muttergesellschaft und der Gesellschaft besteht seit dem 1. Januar 2003 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag, geändert ab dem 1. Januar 2017.

Oberste Muttergesellschaft und im indirekten Besitz sämtlicher Anteile ist die ARD Holdings S.A., Luxemburg, der die Anteile an weiteren Beteiligungs- und Schwestergesellschaften in Europa gehören.

Die Gesellschaft erhält Fertigungsaufträge von der Ardagh Metal Beverage Europe GmbH, Zürich, Schweiz.

Das Fertigungsprogramm der Gesellschaft umfasst Getränkedosendeckel aus Aluminium und Getränkedosen aus Aluminium und Weißblech in verschiedenen Größen.

Die Gesellschaft betreibt drei Getränkedosenwerke und eine Fertigungsstätte für Dosendeckel. Des Weiteren hält sie 100% Anteile an der Recan GmbH, Bonn.

Seit dem 01. Oktober 2015 werden die Nebenbücher Kreditorenbuchhaltung, Debitorenbuchhaltung sowie die Anlagenbuchhaltung von einem Shared Service Center in Belgrad/Serbien ausgeführt. Die Gesellschaft, die das Shared Service Center betreibt, ist Teil des Ardagh Konzerns.

Mitarbeiter

Motivation und Weiterbildung unserer Mitarbeiter sowie kundenorientiertes Handeln, eine Sicherung des besten Qualitätsstandards und die Arbeitssicherheit für unsere Mitarbeiter sind Kernpunkte unserer Strategie.

Dies wird durch verschiedene Trainings- und Schulungsprogramme sichergestellt.

Die Gesellschaft setzt außerdem ein Vergütungssystem zur Leistungsmotivation ein, welches aus variablen und fixen Komponenten besteht und bei den höheren Angestellten erfolgsbezogen ist.

Die tarifgebundenen Mitarbeiter der Gesellschaft sind in einem gemeinsamen Tarifvertrag der Feinstblechpackungsindustrie der IG-Metall Nord zusammengefasst.

Im Durchschnitt hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2017 846 (Vorjahr 847) Mitarbeiter beschäftigt.

Marktlage

Da die Gesellschaft ihre Fertigungsaufträge von der Ardagh Metal Beverage Europe GmbH, Zürich, die über Vertriebsgesellschaften den europäischen Markt bedient, erhält, ist sie einerseits von der allgemeinen Marktentwicklung in Deutschland und Europa als auch von den Dispositionen der Ardagh Metal Beverage Europe GmbH, Zürich, abhängig.

Der Konsum von Getränkedosen in Europa weist für die Getränkedosenhersteller mit +4,2% (Vorjahr +2,8%) wiederum ein erfreuliches Wachstum auf. Gestützt durch die Wiedereinlistung der Dose bei den führenden deutschen Handelsunternehmen geht die Gesellschaft davon aus, dass sich die Marktlage auch in den Folgejahren weiterhin positiv entwickelt.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ergebnisentwicklung

Der Umsatz der Gesellschaft beläuft sich auf 161.085 T€ (Vorjahr gem. BilRUG 167.675 T€) und wurde im Wesentlichen mit der Ardagh Metal Beverage Europe GmbH, Zürich, getätigt. Die Vorjahresprognose eines 1,8%igen Umsatzwachstums wurde nicht erreicht.

Für das Vorhalten der Produktionskapazitäten erhielt die Gesellschaft in 2017, wie auch in 2016, eine Kostenerstattung sowie eine Vergütung in Höhe von 12,5% auf das zur Produktion eingesetzte, betriebsnotwendige Kapital. Damit erzielt sie eine Umsatzrendite in Höhe von 4,85 % (Vorjahr 42,2%). Die Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr resultiert vor allem aus dem gewinnbringenden Verkauf von zwei Beteiligungen in 2016, sowie einer damit im Zusammenhang stehenden Dividendenausschüttung.

Die Eigenkapitalrendite vor Gewinnabführung beträgt 7,87 % (Vorjahr 71,26 %).

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich aufgrund verschiedener Effekte auf 1.445 T€ (Vorjahr 4.280 T€). Im Vorjahr waren Erträge aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen in Höhe von 3.558 T€ in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten, bedingt durch die Abspaltung der Pensionen und der Änderung des Zinssatzes von 7 auf 10 Jahre.

Der Materialaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3.701 T€ verringert und beträgt 34.211 T€. Er betrifft im Wesentlichen Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von 4.955 T€ (Vorjahr: 4.819 T€), Energiekosten in Höhe von 18.065 T€ (Vorjahr: 16.985 T€), Verpackungen 1.632 T€ (Vorjahr: 1.437 T€), den Verbrauch von Maschinenersatzteilen in Höhe von 8.120 T€ (Vorjahr: 8.022 T€) sowie eine Wertberichtigung auf Maschinenersatzteile in Höhe von 837 T€ (Vorjahr: 5.936 T€). In 2016 war der Effekt bei den Maschinenersatzteilen durch die Umstellung der Bewertungsmethode deutlich höher ausgefallen.

Der Personalaufwand erhöhte sich insgesamt im Vergleich zum Vorjahr um 9.209 T€. Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus den Rückstellungen für Pensionen. An Dienstzeitaufwand für aktive Leistungsanwärter wurden 6.431 T€ gebucht. Außerdem hat die Gesellschaft eine Rückstellung von 2.592 T€ zu Sicherung des Wettbewerbes im Rahmen von Kostensenkungsprogrammen gebildet.

Die Abschreibung auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen belief sich in 2017 auf 23.966 T€ (Vorjahr 24.225 T€).

Es wurden Erweiterungs- und Modernisierungsinvestitionen in Höhe von 6.554 T€ getätigt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich leicht auf 22.551 T€ (Vorjahr 24.200 T€). Die hierunter berichtete Inanspruchnahme von Fremdleistungen hat sich auf 5.159 T€ (Vorjahr 4.862 T€) erhöht. Die Aufwendungen aus Konzernumlagen beliefen sich auf 7.384 T€ (Vorjahr 9.214 T€).

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge haben sich auf 43 T€ (Vorjahr 113 T€) verringert, was auf die Rückzahlung von Darlehen zurückzuführen ist.

Die Muttergesellschaft übernimmt aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages den Gewinn von 7.817 T€ (Vorjahr 70.755 T€).

Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 183.248 T€ (Vorjahr 264.750 T€) verringert. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Rückzahlung von Verbindlichkeiten gegenüber der Ardagh Metal Beverage Holdings S.a.r.l.

Das Anlagevermögen einschließlich der Beteiligungen ist zu 73,01% (Vorjahr 64,6%) durch Eigenkapital gedeckt. Einschließlich der Pensionsrückstellung beträgt die Anlagendeckung 109,3% (Vorjahr 91,6%). Die Eigenkapitalquote hat sich im Berichtsjahr aufgrund der niedrigeren Bilanzsumme auf 54,18 % (Vorjahr 37,5%) erhöht.

Der Wert der Vorräte hat sich leicht erhöht auf 11.626 T€ (Vorjahr 11.097 T€). Die Gesellschaft weist im Wesentlichen in diesem Posten Bestände von Maschinenersatzteilen aus.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind auf 30.465 T€ (Vorjahr 92.118 T€) gesunken. Dies resultiert im Wesentlichen aus der empfangenen Kaufpreiszahlung der Anteilsveräußerung von Ball Pakovanja Evropa Beograd d.o.o., Belgrad/Serbien, und Ball Packaging Europe Rostov LLC, Rostov/Russland, im Vorjahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich auf 3.865 T€ (Vorjahr 7.086 T€) vermindert, was insbesondere mit der erhaltenen Erstattung der Energiesteuern zu begründen ist.

Die Rückstellungen haben sich auf 58.937 T€ (Vorjahr 47.591 T€) erhöht, was zu einem überwiegenden Teil durch die Zunahme der Pensionsrückstellungen um 7.962 T€ bedingt ist.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich auf 10.172 T€ (Vorjahr 7.877 T€) erhöht, was maßgeblich mit der Erhöhung der Zahlungsziele zu erklären ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich, hauptsächlich bedingt durch die Zahlung der Ergebnisabführung und der Rückzahlung eines Darlehens an die AMB Holdings S.a.r.l. in Höhe von 100.306 T€, von 107.917 T€ auf 13.154 T€. Die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf 1.699 T€ (Vorjahr 2.079T€).

Die Finanzlage der Gesellschaft ist stabil. Die Finanzierung der Gesellschaft wird im Rahmen der Konzernfinanzierung im Wesentlichen über revolvierende Kurzfristdarlehen sowie über den Cashpool bei der Muttergesellschaft gesichert.

Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentlichen Steuerungsgrößen zur Messung des Erfolges der Gesellschaft sind der Umsatz und das Ergebnis nach Steuern. Zur Entwicklung verweisen wir auf den Abschnitt zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Neben den finanziellen Leistungsindikatoren misst die Gesellschaft auch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren wie beispielsweise die Ausbringung, Ausschuss und Mittelverbräuche der Produktion. Darüber hinaus wird den Auswertungen von Mitarbeiterzahlen in den Werken und der Kundenreklamationsentwicklung erhebliche Bedeutung beigemessen. Die KPI's, wie Kapazitätsauslastungs-, Ausschuss- und Energieverbrauchsraten werden monatlich verfolgt. Ausschuss und Kapazitätsauslastung haben sich gegenüber dem Vorjahr bei den Werken wie folgt entwickelt:

Getränkedosen Deckel
Hermsdorf Hassloch Weissenthurm Gesamt Braunschweig
Ausschussrate          
2016 3.30% 3.40% 4.29% 3.64% 2.06%
2017 3.01% 3.57% 3.65% 3.42% 1.32%
Kapazitätsauslastung          
2016 77.10% 82.80% 67.90% 76.40% 78.60%
2017 78.87% 78.15% 78.11% 78.36% 78.95%

In 2017 entwickelte sich die Ausschussrate sowohl auf der Getränkedosen- als auch auf der Deckelseite positiv. Im Vergleich zu 2016 ergab sich ein höherer Bedarf an Stahldosen von der Ardagh Metal Beverage Europe GmbH, Zürich, der sich positiv auf die Kapazitätsauslastung des Werkes Weissenthurm auswirkte.

Für das Werk Hermsdorf erhöhte sich die Allokation der Fertigungsaufträge zum ersten Mal auf über 2 Milliarden Dosen, während die Allokation für Hassloch auf dem gleichen Niveau wie 2016 verharrte.

Der Rückgang in der Kapazitätsauslastung des Werkes Hassloch ist bedingt durch die Erhöhung der Produktionskapazität aufgrund der Investition in ein zweites Dual Back End in 2016/2017.

Für 2018 erwartet die Gesellschaft bei der Ausschussrate eine geringfügige Erhöhung und bei der Kapazitätsauslastung insgesamt einen Rückgang im einstelligen Bereich.

Die Entwicklung des Energieverbrauches haben wir in dem Abschnitt umweltfreundliche Fertigungsprozesse dargestellt.

Chancen und Risiken, Risikomanagement

Nach der Umstrukturierung in 2012 wird die Gesellschaft nur noch als Lohnfertiger für die Ardagh Metal Beverage Europe GmbH, Zürich, tätig und erhält vertragsgemäß dafür eine marktgerechte Vergütung. Für das Vorhalten der Fertigungskapazität zur Produktion von Getränkedosen und -deckeln erhält die Gesellschaft derzeit 12,5% auf das zur Produktion eingesetzte betriebsnotwendige Kapital. Mit zunehmenden Investitionen in die Produktionskapazitäten erhöht sich damit die absolute Vergütung. Aufgrund der Einbindung der Gesellschaft als Lohnfertiger innerhalb der Ardagh Metal Beverage Europe Gruppe sind die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung unmittelbar von der Entwicklung des europäischen Getränkedosenmarktes insgesamt abhängig. Chancen bestehen insbesondere aufgrund des hohen technischen Standards des Produktes sowie der langjährigen Kundenbeziehungen der deutschen Vertriebsgesellschaft Ardagh Metal Beverage Trading Germany GmbH, sowie der weiteren Vertriebsgesellschaften der Ardagh Metal Beverage Europe Gruppe. Darüber hinaus haben Getränkedosen im deutschen Markt an Beliebtheit zugenommen und sind seit 2015 in allen deutschen Discountern wieder eingelistet.

Wechselkursrisiken aus der Beschaffung von Maschinen und Maschinenersatzteilen sind für die Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung.

Bei der Gesellschaft bestehen etablierte Planungs-, Steuerungs- und Kontrollsysteme, die das Risikomanagement unterstützen und in denen die Risiken aus der Produktion, aus der Umwelt- und Verpackungsgesetzgebung sowie finanzwirtschaftliche Risiken regelmäßig identifiziert, analysiert und bewertet werden. Es wurden keine aktuellen für die Gesellschaft bestandsgefährdende Risiken identifiziert.

Nachhaltigkeit und Unternehmensethik

Die Ardagh Group hat sich den Prinzipien der Nachhaltigkeit verpflichtet, die auf den drei Säulen Umweltschutz, Wirtschaftlichkeit und soziale Verantwortung beruhen. Sie bilden die Grundlage bei der Formulierung der strategischen Ziele des gesamten Konzerns wie auch bei allen geschäftlichen Aktivitäten.

Des Weiteren unterliegt die Gesellschaft den weltweit gültigen ethischen Unternehmensrichtlinien, welche die Werte und Überzeugungen der Ardagh Group beschreibt und die gemeinsamen Grundwerte Vertrauen, Teamarbeit und Exzellenz enthält.

Umweltfreundliche Fertigungsprozesse

Die Umweltverträglichkeit eines Produktes kann nicht mehr isoliert betrachtet werden. Heute werden vernetzte Ökobilanzen erstellt, die die gesamte Kette von den Vormateriallieferanten über die Verpackungshersteller, Abfüller, Kunden sowie das Recycling der gebrauchten Verpackungen umfasst. Als Mitglied der Ardagh Gruppe ist die Gesellschaft hier sehr gut aufgestellt und ein starker Partner für Lieferanten und Kunden, die den Umweltschutz als ein aufeinander abgestimmtes Gesamtkonzept begreifen. Unser Unternehmen hat an seinen deutschen Standorten erhebliche Einsparungen beim Material-, Energie-, und Wasserverbrauch über die letzten Jahre erzielt und strebt danach diese Werte kontinuierlich zu verbessern.

Ressourcenverbrauch Veränderungen 2017 zu 2016 Gas Strom Wasser Abwasser Abfall
Weissenthurm -3,9% -7,5% -7,9% -7,8% -15,4%
Haßloch -15,4% -0,3% -2,3% -2,3% -38,0%
Hermsdorf -11,3% -2,9% -7,5% -7,5% -26,0%
Braunschweig * 31,2% -1,7% 23,7% 23,7% -6,9%

* nicht representativ aufgrund der geringen Verbrauchsmengen

Alle Werke der Gesellschaft sind unter anderem nach der DIN ISO 14001 und ISO 50001 zertifiziert. Diese Managementsysteme hat sich als sehr wirksam erwiesen, bestehende Fertigungsprozesse unter Umweltaspekten weiterzuentwickeln und bei Produktionserweiterungen/-erneuerungen Maßnahmen zu ergreifen um die Ressourceneffizienz zu steigern. Entsprechend den Anforderungen der Norm ist die Gesellschaft als Mitglied der Ardagh Gruppe daran interessiert, dass auch ihre Vorlieferanten höchsten Umweltstandards entsprechen und somit einen Beitrag zur Nachhaltigkeit unserer Produkte leisten.

Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2017 Zweigniederlassungen in:

Braunschweig (Getränkedosendeckel),

Hassloch (Getränkedosen),

Weißenthurm (Getränkedosen),

Hermsdorf (Getränkedosen)

Erklärung zur Unternehmensführung

Die gesetzten Ziele hinsichtlich der Frauenquoten im Aufsichtsrat und in der Geschäftsführung wurden innerhalb der Frist bis zum 30. Juni 2017 erreicht. Die Aktuelle Quote der weiblichen Repräsentanten im Aufsichtsrat beträgt 0 %. Die Quote für die Zukunft für den Aufsichtsrat und auf der Ebene der Geschäftsführung wurde mit 0 % bis zum 30. Juni 2022 festgelegt.

Die Geschäftsführung legt die Frauenquote für die erste Führungsebene unter der Geschäftsführung mit 0% bis zum 30. Juni 2022 fest. Das gesetzte Ziel der Frauenquote hinsichtlich der zweiten Führungsebene unter der Geschäftsführung i.H.v. 20% wurde innerhalb der Frist bis zum 30. Juni 2017 erreicht. Ferner soll die diesbezügliche Frauenquote bis zum 30. Juni 2022 nicht unterschritten werden.

Prognosebericht

Die Chancen und Risiken, die sich für die Gesellschaft aus der Lohnfertigung für die Ardagh Metal Beverage Europe GmbH, Zürich, ergeben, sind im Abschnitt "Chancen und Risiken, Risikomanagement" beschrieben. Die Gesellschaft geht von einer positiven Entwicklung des europäischen, insbesondere deutschen Marktes aus. Zielsetzung für die Ardagh Gesellschaften in Deutschland ist es, die eigene Marktanteilsposition auszubauen. Das Management rechnet für das Jahr 2018 mit einem leicht rückläufigen Ergebnis aufgrund geringerer Investitionen, bei stärker rückläufigen Umsätzen bedingt durch geringer geplante Herstellkosten. Für die nicht finanziellen Leistungsindikatoren wird bei der Ausschussrate ein leichter Rückgang auf 3,2% erwartet. Eine prognostizierte geringere Kapazitätsauslastung von 71,8% für 2018 führt dazu, dass voraussichtlich der Energieverbrauch pro 1000 Stück um ca. 3% steigen wird.

Entgelttransparenzgesetz

Ardagh Metal Beverage Germany GmbH

Anlage zum Lagebericht

Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit gemäß § 21 Absatz 1 Entgelttransparenzgesetz (EntgTranspG)

Ardagh respektiert, schätzt und begrüßt die Vielfalt unter seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Unsere Grundhaltung ist es, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gleiche Beschäftigungschancen einzuräumen, ohne Faktoren wie Ethnie, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, nationale Herkunft, Abstammung, Alter, Behinderung, Familienstand oder sexuelle Orientierung zu berücksichtigen.

Für uns ist es selbstverständlich, die Vielfalt im Unternehmen zu fördern und entsprechende Maßnahmen und Prozesse für alle Mitarbeiter/innen und Führungskräfte anzubieten. Dazu gehören die Ermöglichung flexibler Arbeitszeiten, die Offenheit gegenüber Elternzeit und die Option auf befristete Teilzeit zur Unterstützung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Unsere nichtleitenden Mitarbeiter/innen werden in der Regel anhand eines Tarifvertrags vergütet. Leitende und nichtleitende Mitarbeiter/innen werden aufgrund der Wertigkeit der jeweils ausgeübten Tätigkeit vergütet. Die Wertigkeit einer Tätigkeit ist unabhängig vom Stelleninhaber und somit auch vom Geschlecht. Durch diese Vergütungssystematik bilden wir das Gebot des gleichen Entgelts für Frauen und Männer ab.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 2016

Mitarbeiter *   902
Vollzeitmitarbeiter   872
davon Frauen 42  
davon Männer 830  
Teilzeitmitarbeiter   31
davon Frauen 29  
davon Männer 2  

*Jahresdurchschnitt: Mitarbeiter/innen der Ardagh Metal Beverage Germany GmbH, inklusive Mitarbeitern aus Arbeitnehmerüberlassung

Bilanz zum 31. Dezember 2017

der Ardagh Metal Beverage Germany GmbH

Aktiva

31.12.2017
T€
31.12.2016
T€
A. Anlagevermögen (3)    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände (4)    
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen   673 992
2. Geschäfts- und Firmenwert   35.581 42.697
    36.254 43.689
II. Sachanlagen (5)    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken   27.093 27.774
2. Technische Anlagen und Maschinen   66.762 74.837
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   4.427 5.075
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau   1.056 1.957
    99.338 109.643
III. Finanzanlagen (6)    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen (7) 275 275
2. Beteiligungen (8) 114 114
    389 389
    135.981 153.721
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (9) 11.626 11.097
    11.626 11.097
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (10)    
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen   30.465 92.118
2. Sonstige Vermögensgegenstände   3.865 7.086
    34.330 99.204
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks (11) 1.297 703
    47.253 111.004
C. Rechnungsabgrenzungsposten (12) 14 25
    183.248 264.750

Passiva

     
    31.12.2017
T€
31.12.2016
T€
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital (13) 25 25
II. Kapitalrücklage (14) 99.261 99.261
    99.286 99.286
B. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (15) 49.385 41.455
2. Sonstige Rückstellungen (16) 9.552 6.136
    58.937 47.591
C. Verbindlichkeiten (17)    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   10.172 7.877
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   13.154 107.917
3. Sonstige Verbindlichkeiten   1.699 2.079
- davon aus Steuern   1.521 1.604
    25.025 117.873
    183.248 264.750

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

der Ardagh Metal Beverage Germany GmbH

2017
TEUR
2016
TEUR
1. Umsatzerlöse (18) 161.085 167.675
2. Sonstige betriebliche Erträge (19) 1.445 4.280
    162.530 171.955
3. Materialaufwand      
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (20) 34.211 37.912
4. Rohergebnis   128.319 134.043
5. Personalaufwand (21)    
a) Löhne und Gehälter   54.235 52.133
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung   15.451 8.344
    58.633 73.566
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen   23.966 24.225
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen (22) 22.551 24.200
8. Erträge aus Beteiligungen (23) 0 63.604
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (24) 43 113
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens (25) 41 23
11. Aufwendungen aus Verlustübernahme (26) 3 0
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (27) 4.370 5.108
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (28) 10 13.018
14. Ergebnis nach Steuern   7.817 70.755
15. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn   -7.817 -70.755
16. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag   0 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2017

1 Anwendung der Vorschriften

Die Ardagh Metal Beverage Germany GmbH hat ihren Sitz in Bonn und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Bonn (HRB 21030 beim Amtsgericht Bonn).

Die Ardagh Metal Beverage Germany GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB Abs. 3 und 4 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Geschäftsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im Zusammenhang mit den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erläutert und sind unverändert zum Vorjahr angewandt worden.

Die Gesellschaft firmiert seit dem 15. August 2016 unter dem Namen Ardagh Metal Beverage Germany GmbH. Die Gesellschaft ist eine 94,9-prozentige Tochtergesellschaft der Ardagh Metal Beverage Holdings GmbH & Co. KG, Deutschland, und eine 5,1-prozentige Tochtergesellschaft der Ardagh Metal Holdings Limited, Dublin, Irland.

Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die ARD Holdings S.A., Luxemburg/Luxemburg. Dieser Konzernabschluss, in den die Gesellschaft einbezogen wird, wird bei dem Luxembourg Business Registers, 14, rue Erasme, L-1468 Luxemburg hinterlegt. Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Ardagh Group S.A., Luxemburg/Luxemburg. Der erstellte Konzernabschluss der Ardagh Group S.A. ist beim Luxembourg Business Registers, 14, rue Erasme, L-1468 Luxemburg hinterlegt.

2 Währungsumrechnungen

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenmittelkurs vom letzten Tag des Vormonats.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zum Bilanzstichtag unter Berücksichtigung von Währungsverlusten und Kurssicherungen ausgewiesen. Sofern die Restlaufzeit unter einem Jahr liegt, werden sie mit den Devisenmittelkursen am Bilanzstichtag bewertet.

In der Gewinn- und Verlustrechnung werden die in ausländischer Währung erzielten Erträge und entstandenen Aufwendungen mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt bewertet.

3 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens der Ardagh Metal Beverage Germany GmbH ist aus dem in der Anlage dargestellten Anlagengitter zu ersehen.

4 Immaterielle Vermögensgegenstände

Unter dieser Position werden erworbene EDV-Software, Geschmacksmuster und Patente sowie der Firmenwert ausgewiesen.

Die Veränderung des Firmenwertes stellt sich wie folgt dar.

Stand 31.12.2016 42.697
Planmäßige Abschreibung -7.116
Stand 31.12.20 17 35.581

Der Firmenwert wird linear über eine Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben. Die Gründe liegen in der Langlebigkeit des zugrunde liegenden Produktions-Know-Hows.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet.

5 Sachanlagen

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Einschluss eines angemessenen Teils der fixen Gemeinkosten abzüglich linearer Abschreibungen. Auf den Zeitraum der Herstellung entfallende Fremdkapitalkosten werden nicht aktiviert. Die niedrigere Abschreibung aufgrund der Übertragung einer steuerlichen Rücklage für Ersatzbeschaffung nach einem Brand im Werk Haßloch im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau in den Jahren 2006 bis 2008 wird fortgeführt.

Für Werkzeuge und Druckplatten sind aus Gründen der Bewertungserleichterung nach § 240 Abs. 3 HGB Festwerte im Anlagengitter angesetzt.

Die Zugänge beim Sachanlagevermögen von insgesamt 6.553 T€ beruhen überwiegend auf Kapazitätserweiterungen- und Modernisierungsinvestitionen. Unter anderem umfasst dies in Braunschweig einen Upgrade des Deckeltransportsystems in Höhe von 553 T€, die Umstellung von YAG Laser auf einen energiesparenden und wartungsarmen LED Laser mit 217 T€, sowie ein modifiziertes Werkzeugsystem zur Optimierung der Anrollung mit 210 T€. In Weißenthurm gab es ein Upgrade für das Drucküberwachungssystem für 332 T€.

Die zugrundeliegenden linearen Abschreibungsdauern liegen zwischen 3 - 33 Jahren:

Jahre
Software und Lizenzen 2 bis 5
Außenanlagen 5 bis 19
Gebäude  
Betriebsgebäude 9 bis 33
Andere Gebäude 12 bis 33
Einrichtungen in Gebäuden 5 bis 33
Technische Anlagen u. Maschinen  
Produktionsmaschinen 5 bis 19
Betriebseinrichtungen 5 bis 33
Betriebs- und Geschäftsausstattung  
Möbel u. Einrichtungen 5 bis 13
Büroausstattung 3 bis 13
Werkstatteinrichtung 5 bis 14
Fuhrpark 5 bis 8
Mess- und Prüfgeräte 8 bis 14
Sonstige 5 bis 14

Für den Fall dass der beizulegende Wert den Buchwert unterschreitet, werden Sonderabschreibungen vorgenommen.

Die Abschreibungen ergeben sich aus:

T€ 2017 2016
Normalabschreibungen 19.027 19.747
Effekt aus der Übertragung der Rücklage auf die Normalabschreibung -2.595 -3.051
Geringwertige Wirtschaftsgüter 91 101
Summe 16.523 16.797

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2008 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 150 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als € 150 und bis zu € 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert.

6 Finanzanlagen

Unter der Position "Anteile an verbundenen Unternehmen" und "Beteiligungen" sind Unternehmen mit einer Beteiligung von 20 und mehr Prozent ausgewiesen.

Eine Übersicht der Beteiligungen kann der untenstehenden Tabelle entnommen werden.

Ferner wird eine Beteiligung von 3,7% an der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. unter den Beteiligungen ausgewiesen.

AMBG GmbH
%
Nom.-Kap.
TEUR
Eigenkapital
TEUR
Ergebnis
TEUR
recan GmbH, Bonn *) 100 275 275 ---

*) mit Ergebnisabführungsvertrag

Anteilsbesitz im Ausland besteht nicht.

7 Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgt grundsätzlich mit Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert bzw. von Zuschreibungen.

8 Beteiligungen

Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

9 Vorräte

Der Posten enthält im Wesentlichen Maschinenersatzteilbestände. Diese werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet.

Für Druckplatten, Hilfs- und Betriebsstoffe sind aus Gründen der Bewertungserleichterung nach § 240 Abs. 3 HGB Festwerte angesetzt.

Im Fall dass der beizulegende Wert den Buchwert unterschreitet, werden Sonderabschreibungen vorgenommen.

10 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2017 31.12.2016
Gesamt
T€
Davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr
T€
Gesamt
T€
Davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr
T€
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 30.465 - 92.118 -
2. Sonstige Vermögensgegenstände 3.865 0 7.086 2.538
Gesamt 34.330 0 99.204 2.538

Die Forderungen aus Finanzverrechnungen betragen 3.180 T€ (Vorjahr 64.045 T€), bestehen gegenüber der Ardagh Metal Beverage Holdings GmbH & Co. KG (Vorjahr 38.157 T€). Die Übertragung des EAV's wurde in der Intercompany Saldierung berücksichtigt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen innerhalb des Konzerns betrugen 27.284 T€ (Vorjahr 28.072 T€). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Steuerforderungen 3.832 T€ (Vorjahr 5.113 T€) und sonstige Forderungen 33 T€ (Vorjahr 1.974 T€).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Für erkennbare Risiken wurden angemessene Abwertungen vorgenommen.

11 Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Ausweis betrifft Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände. Die Bewertung erfolgte zum Nennwert.

12 Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen die vorausgezahlten Wartungs- und sonstige Leistungen in Höhe von 14 T€ (Vorjahr 25 T€).

13 Gezeichnetes Kapital (Stammkapital)

Das gezeichnete Kapital der Ardagh Metal Beverage Germany GmbH besteht unverändert aus Geschäftsanteilen im Wert von 25 T€ und sind voll eingezahlt.

14 Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beläuft sich auf 99.261 T€ (Vorjahr 99.261 T€)

Jahresüberschuss

Das Jahresergebnis wurde aufgrund des mit der Muttergesellschaft bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an diese Gesellschaft abgeführt, der Jahresüberschuss beträgt damit Null.

15 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Bei der Gesellschaft besteht ein Pensionsplan, der den Mitarbeitern bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen eine Pension gewährt, die ihnen den vor dem Erreichen der Altersgrenze (oder dem Ausscheiden des Mitarbeiters) erreichten Lebensstandard in Abhängigkeit von der Betriebszugehörigkeit sichert. Die Mitarbeiter können auch zusätzliche Ansprüche erwerben, die in der Regel durch eigene Einzahlungen finanziert und durch Rückdeckungsversicherungsansprüche gesichert werden. Die Gesellschaft hat sich außerdem gegenüber ihren Mitarbeitern verpflichtet, die laufenden Pensionsleistungen um jährlich mindestens 1% zu erhöhen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren - Projected Unit Credit Method - unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr Heubeck und unter Anwendung der folgenden versicherungsmathematischen Annahmen bewertet.

Am 26. Februar 2016 hat der Bundesrat das "Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" gebilligt. Das Gesetz ist am 16. März 2016 verkündet worden und am 17. März 2016 in Kraft getreten. Im Zuge des Gesetzes wurde § 253 HGB hinsichtlich der Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen geändert und der Zeitraum, über den der Durchschnittszinssatz für die handelsrechtliche Abzinsung von Pensionsrückstellungen berechnet wird, von sieben auf zehn Jahre verlängert.

Der Unterschiedsbetrag zum 31. Dezember 2017 in Höhe von 10.360 T€ unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n.F. die aber durch die vorhandenen Gewinnrücklagen nicht greift.

Daraus ergeben sich zum 31. Dezember 2017 Rückstellungen für Pensionen in Höhe von 48.826 T€. Diese liegen um 10.360 T€ (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2017 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte.

2017 2016
Rechnungszins [in %] 10 Jahresdurchschnitt 7 Jahresdurchschnitt 3,68 2,80 4,01 3,24
Gehaltstrend [in %] 2,50 2,50
Rententrend [in %] 1,50 1,50
Fluktuation [in %] 2,00 2,00

Die genannten Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten bzw. Mitteilungen der Versicherer mit den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) zum Bilanzstichtag bewertet, die zugleich den Zeitwerten entsprechen. Ähnliches gilt für weitere Rückdeckungsversicherungen, die die Gesellschaft zur Sicherung von bestimmten Pensionsansprüchen abgeschlossen hat. Da sich diese Versicherungen nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes als Planvermögen qualifizieren, weil sie ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, werden die Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft mit den Ansprüchen gegen die Rückdeckungsversicherungen saldiert ausgewiesen. Der Umfang dieser Ansprüche belief sich am Bilanzstichtag auf 559 T€ (Vorjahr 558 T€).

Der in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen beträgt 49.385 T€ (Vorjahr 41.455 T€).

Die Pensionsrückstellungen haben sich 2017 wie folgt entwickelt:

T€
Stand 31.12.2016   41.455
Zuführung zu Pensionsrückstellungen   7.962
- darin enthaltener Aufwand aus Abzinsung 1.637  
- darin enthaltene Aufwendungen für Altersversorgung 6.431  
- darin enthaltene Pensionszahlungen -106  
  7.962  
Übertragung auf andere Gesellschaften   -32
Stand 31.12.2017   49.385

Steuerrückstellungen

Die Gesellschaft weist keine Ertragsteuern aus, weil das Einkommen der Gesellschaft im Rahmen einer körperschafts- und gewerbesteuerlichen Organschaft der Muttergesellschaft als Organträgerin zugerechnet wird.

16 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Wenn die Rückstellungen später als nach dem Ablauf des folgenden Jahres fällig sind, wurden sie mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden von der Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatz bewertet.

Die Beträge enthalten:

31.12.2017
T€
31.12.2016
T€
- Rückstellungen für Personal- und Sozialkosten 9.058 5.637
- Sonstige Rückstellungen 493 499
  9.552 6.136

Die Rückstellung für Personal- und Sozialkosten enthalten Rückstellungen für Altersteilzeit 1.606 T€ (Vorjahr 1.713 T€) Sterbegeld 437 T€ (Vorjahr 624 T€) und Jubiläumsvergütungen in Höhe von 720 T€ (Vorjahr 721 T€). Auf die ein Jahr übersteigenden Verpflichtungen wurde ein Rechnungszinssatz bei Altersteilzeit von 2,8 % (Vorjahr 1,67 %) und bei den Jubiläumsvergütungen ebenfalls 2,8 % (Vorjahr 3,24 %) angewendet.

Des weiteren werden Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern für Urlaubsgeld, Urlaubsansprüche, variablen Bonuszahlungen in Höhe von 3.474 T€ (Vorjahr 2.434 T€) und sonstige Rückstellungen, sowie anteiligen Sozialversicherungskosten 209 T€ (Vorjahr 145 T€) bilanziert. Zusätzlich wurde im Berichtsjahr zur Sicherung des Wettbewerbs im Rahmen von Kostensenkungsprogrammen eine Rückstellung in Höhe von 2.613 T€ gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 493 T€ beinhalten die voraussichtlichen Reparaturkosten für das Abwassernetz des Werkes in Braunschweig, zu deren Ausführung das Unternehmen auf Grund des Erlasses einer behördlichen Verfügung verpflichtet wurde. Da die Rückstellung schon seit 2016 besteht und mit einer Inanspruchnahme erst in 2018 zu rechnen ist, wurde der Betrag entsprechend abgezinst.

17 Verbindlichkeiten

31.12.2017
Gesamt
T€
Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
T€
Restlaufzeit über 1 Jahr
T€
Restlaufzeit über 5 Jahre
T€
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.172 10.172 - -
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.154 13.154 - -
3. Sonstige Verbindlichkeiten *) 1.699 1.614 85 0
Gesamt 25.025 24.940 85 0
31.12.2016
Gesamt
T€
Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
T€
Restlaufzeit über 1 Jahr
T€
Restlaufzeit über 5 Jahre
T€
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.877 7.877 - -
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 107.917 107.917 - -
3. Sonstige Verbindlichkeiten *) 2.079 811 911 357
Gesamt 117.873 116.605 911 357

*) davon aus Steuern : 1.521 T€ (Vorjahr 1.604 T€)

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 11.858 T€ (Vorjahr 107.837 T€). Die größte Veränderung resultiert durch Rückzahlung des Darlehens gegenüber der AMB Holdings S.a.r.l. in Höhe von 100.306 T€, welches 2016 im Rahmen der Pensionsabspaltung gewährt wurde.

Derivative Finanzinstrumente

Die Gesellschaft hat keine eigenen Sicherungsgeschäfte abgeschlossen.

Angaben zu den nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften und sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Angaben zu Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen

Die Gesellschaft hat Gabelstapler, Firmenfahrzeuge und IT-Ausrüstung geleast. Bei diesen Gegenständen sind Leasingverträge üblich, um einen schnelleren Austausch mit neuem Gerät zu erreichen und um die Gesellschaft von dem Reparatur- und Restverwertungsrisiko zu entlasten. Die Leasingbindung bei diesen Verträgen ist gewöhnlich vier bis fünf Jahre. Da das wirtschaftliche Eigentum nicht auf die Gesellschaft übergegangen ist, erscheinen diese Vertragsbeziehungen weder als geleaste Sachanlagen noch mit der künftigen Zahlungsverpflichtung in der Bilanz.

31.12.2017
T€
31.12.2016
T€
Verpflichtungen aus    
a) am 31. Dezember bestehenden Miet- und Leasingverträgen 2018 2019-2022 Ab 2022 669 1.110 0 684 1.112 0
b) bis zum 31. Dezember vorgenommenen Bestellungen von Anlagegütern (Bestellobligo), mit Lieferung in einem Jahr und mit Lieferung in zwei Jahren 1.383 0 1.212 0
c) am 31. Dezember bestehenden Wartungs- und sonstigen Verträgen 1.327 911

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Ardagh - Gruppe finanziert sich derzeit über festverzinsliche und variable Anleihen sowie über den Asset-Based-Lending (ABL) Kreditvertrag.

Die Ardagh Metal Beverage Germany GmbH haftet in der Gruppe für die Intercreditor-Finanzverbindlichkeiten. Für die Finanzverbindlichkeiten aus dem Asset-Based-Lending Kreditvertrag haften andere deutsche Ardagh-Gruppengesellschaften, mithin zählt die Gesellschaft nicht zu den haftenden ABL Gruppengesellschaften.

Die haftenden Intercreditor Gruppengesellschaften sind in diesem Zusammenhang allen unbesicherten Anleihen und besicherten Anleihen über insgesamt EUR 1.940 Mio., USD 5.505 Mio. und GBP 400 Mio. als Garantiegeber beigetreten, welche durch andere Gesellschaften der Ardagh-Gruppe als Emittenten begeben bzw. aufgenommen wurden. Zusammen mit dem Beitritt haben die haftenden Intercreditor Gruppengesellschaften die gesamtschuldnerische Haftung für die Rückzahlung dieser Finanzverbindlichkeiten übernommen.

Die Verwertung aufsteigender Garantien ist jeweils in marktüblicher Weise begrenzt (Limitation Language).

Die zugunsten verbundener Unternehmen eingegangenen Garantien gegenüber Dritten waren nicht zu passivieren, da die zugrundeliegenden Verbindlichkeiten durch die verbundenen Unternehmen voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist.

Gewinn- und Verlustrechnung

18 Umsatzerlöse

2017: 161.085 T€ Vorjahr 167.675 T€

Die Erträge aus Lohnverarbeitung betrugen in 2017 für die Gesellschaft 155.867 T€ (Vorjahr 162.076 T€) sowie Erträge aus Lagerhaltung 4.505 T€ (Vorjahr 4.295 T€). Durch die BilRUG Umsetzung enthalten die sonstige Erträge Mieterträge, Kantinenerträge und Service Leistungen in Höhe von 713 T€ (Vorjahr 1.304 T€).

Die Auslandsumsätze wurden vollständig mit der Schweiz realisiert.

19 Sonstige betriebliche Erträge

2017: 1.445 T€, Vorjahr: 4.280 T€.

Davon aus Währungsumrechnung 155 T€ (Vorjahr 212 T€), Erlöse aus Anlagenabgängen 683 T€ (Vorjahr 105 T€), sowie periodenfremde Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen 282 T€ (Vorjahr 3.557 T€). Im Vorjahr waren in den Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen 3.089 T€ aus der Abspaltung der Pensionen enthalten.

20 Materialaufwand

2017: 34.211 T€, Vorjahr: 37.912 T€.

Der Materialaufwand setzt sich im Wesentlichen aus den Energiekosten von 18.065 T€ (Vorjahr 16.985 T€), dem Verbrauch von Maschinenersatzteilen von 8.120 T€ (Vorjahr 8.022 T€), Hilfs- und Betriebsstoffen und Verpackungskosten in Höhe von 6.587 T€ (Vorjahr 6.256 T€), interne Weiterberechnungen innerhalb des Konzern von 39 T€ (Vorjahr 0 T€), sowie Wertberichtigungen auf Maschinenersatzteile von 837 T€ (Vorjahr 5.936 T€) zusammen.

21 Personalaufwand

2017: 69.686 T€, Vorjahr 60.477 T€

Der durchschnittliche Personalbestand zeigt sich im Berichtsjahr wie folgt:

2017 Mitarbeiter 2016 Mitarbeiter
Lohnempfänger 691 688
Gehaltsempfänger 155 159
  846 8 47

Bei der Zunahme handelt es sich vor allem um Pensionsaufwendungen. An Dienstzeitaufwand für 780 Leistungsanwärter sind 6.431 T€ entstanden.

Außerdem wurde eine Rückstellung für die Optimierung der Personalstruktur in Höhe von 2.592 T€ gebildet.

Im Berichtsjahr betrugen die Aufwendungen für Sozialversicherungsabgaben, ohne den Anteil für Pensionen und Altersteilzeit, 8.689 T€ (Vorjahr 8.373 T€)

22 Sonstige betriebliche Aufwendungen

2017: 22.554 T€, Vorjahr 24.200 T€.

Ein wesentlicher Anteil der Aufwendungen in 2017 resultiert aus konzerninternen Dienstleistungen, die durch die Muttergesellschaft erbracht wurden. Diese wurden in Höhe von 7.384 T€ (Vorjahr 9.215 T€) an die Gesellschaft belastet.

Der Aufwand aus Instandhaltungsleistungen betrug 2017 4.723 T€ (Vorjahr 5.001 T€), Fremdleistungen 5.159 T€ (Vorjahr 4.862 T€), Fremdwährungsverlusten 79 T€ (Vorjahr 147 T€), sowie die Aufwenden aus Anlagenabgängen 705 T€ (Vorjahr 647 T€).

23 Erträge Beteiligungen (außergewöhnliche Erträge)

2017: 0 T€ , Vorjahr: 63.604 T€.

Die Erträge im Vorjahr waren bedingt durch den Verkauf der Beteiligungen an der Ball Pakovanja Evropa Beograd d.o.o., Belgrad/Serbien und der Ball Packaging Europe Rostov LLC, Rostov/Russland, sowie einer vorrangegangenen Dividendenausschüttung.

24 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

2017: 43 T€, Vorjahr: 113 T€.

Die Zinserträge ergeben sich im Wesentlichen aus Forderungen an verbundene Unternehmen mit 43 T€ (Vorjahr 113 T€). Der geringere Ertrag resultiert aus der Rückzahlung des Darlehens von der Ardagh Metal Beverage Beteiligungs GmbH im Juli 2017.

25 Erträge aus anderen Wertpapieren

2017: 41 T€ , Vorjahr: 23 T€.

Hierbei handelt es sich um Erträge aus einem Fond zur Absicherung der ATZ Verpflichtungen.

26 Aufwendungen aus Verlustübernahme

2017: 3 T€, Vorjahr: 0 T€

Die Aufwendungen aus Verlustübernahmen in Höhe von 3 T€ betreffen die recan GmbH.

27 Zinsen und ähnliche Aufwendungen

2017: 4.370 T€, Vorjahr: 5.108 T€.

Die Zinsaufwendungen für die Aufzinsung der Pensionsrückstellungen betragen 1.637 T€ (Vorjahr 1.651 T€) und für sonstige personalbezogene Rückstellungen 98 T€ (Vorjahr 118 T€). Ferner enthalten sind sonstige Zinsen aus Darlehensverpflichtungen von 2.623 T€ (Vorjahr 3.339 T€) und Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 14 T€ (Vorjahr 0 T€). Der Zinsaufwand gegenüber verbundenen Unternehmen beträgt 2.549 T€ (Vorjahr 2.654 T€).

28 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

2017: 10 T€, Vorjahr: 13.018 T€.

Diese Position enthält wegen des bestehenden Organschaftverhältnisses mit der Muttergesellschaft nur gezahlte Kapitalertragsteuern und Solidaritätszuschläge.

Im Vorjahr waren außerdem Quellensteuern im Zusammenhang mit der Veräußerung von ausländischen Beteiligungen, sowie aus der vorausgegangenen Dividendenzahlung in Höhe von 13.015 T€ enthalten.

Gesamtbezüge des Aufsichtsrats und der Geschäftsführung

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betragen 28 T€. Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Mitglieder des Aufsichtsrats und der Geschäftsführung

Aufsichtsrat

 

Stefan C. Siebert

Vorsitzender des Aufsichtsrats

CFO Metal Division

 

Carsten Maaß

Bezirkssekretär der IG Metall Bezirksleitung für Niedersachsen und für Sachsen-Anhalt

 

Christian Peipe

Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats

Vorsitzender des Gesamt- und Konzernbetriebsrats der Ardagh Metal Beverage Germany

 

Torsten Schoen

Chief Legal Officer & Company Secretary

 

Dirk Schwung

Director Sales & Marketing seit 25. April 2017 bestellt

 

Hans-Jürgen Giesen

Country HR Manager Metal Germany

Geschäftsführung

 

Uwe Hinzmann

Finance Director Germany, Nienburg seit 6. Juli 2017 bestellt

 

Thomas Lappe

Plant Manager, Braunschweig seit 22. November 2017 bestellt

 

Detlev Reese,

Plant Manager, Hermsdorf seit 22. November 2017 bestellt

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu verbundenen Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Da alle diese Geschäfte nur zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen werden, entfällt gemäß § 285 Nr. 21 HGB eine weitere Angabe.

Außer den Vergütungen für die Geschäftsführung bestehen keine Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen.

Abschlussprüfervergütung

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beläuft sich auf 116 T€ für die Jahresabschlussprüfung.

Mutterunternehmen und Konzernabschluss

Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die ARD Holdings S.A., Luxemburg/Luxemburg. Dieser Konzernabschluss, in den die Gesellschaft einbezogen wird, wird bei dem Luxembourg Business Registers, 14, rue Erasme, L-1468 Luxemburg hinterlegt. Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Ardagh Group S.A., Luxemburg/Luxemburg. Der erstellte Konzernabschluss der Ardagh Group S.A. ist beim Luxembourg Business Registers, 14, rue Erasme, L-1468 Luxemburg hinterlegt.

Nachtragsbericht

Es sind keine die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft wesentlich verändernde Ereignisse in dem Zeitraum nach Bilanzstichtag bis zur Erstellung des Jahresabschlusses eingetreten.

 

Bonn, den 3. Mai 2018

Die Geschäftsführung

Uwe Hinzmann

Thomas Lappe

Detlev Reese

Entwicklung des Anlagevermögen 2017

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2017
TEUR
Zugänge
TEUR
Abgänge
TEUR
Umbuchungen
TEUR
Stand 31.12.2017
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.272 8 0 0 4.280
2. Geschäfts- oder Firmenwert 361.061 0 0 0 361.061
  365.333 8 0 0 365.341
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 61.036 965 0 160 62.161
2. Technische Anlagen und Maschinen 303.042 3.839 282 1.845 308.444
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.788 600 524 46 19.910
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.957 1.150 0 -2.051 1.056
  385.823 6.554 806 0 391.571
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.647 0 0 0 1.647
2. Beteiligungen 114 0 0 0 114
  1.761 0 0 0 1.761
Anlagevermögen 752.917 6.562 806 0 758.673
Wertberichtigungen
Stand 01.01.2017
TEUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
TEUR
Abgänge
TEUR
Umbuchungen
TEUR
Abschreibungen (kumuliert) Stand 31.12.2017
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.280 327 0 0 3.607
2. Geschäfts- oder Firmenwert 318.364 7.116 0 0 325.480
  321.644 7.443 0 0 329.087
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 33.262 1.806 0 0 35.068
2. Technische Anlagen und Maschinen 228.205 13.737 260 0 241.682
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.713 980 210 0 15.483
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
  276.180 16.523 470 0 292.233
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.372 0 0 0 1.372
2. Beteiligungen 0 0 0 0 0
  1.372 0 0 0 1.372
Anlagevermögen 599.196 23.966 470 0 622.692
Nettobuchwerte
31.12.2017
TEUR
31.12.2016
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 673 992
2. Geschäfts- oder Firmenwert 35.581 42.697
  36.254 43.689
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 27.093 27.774
2. Technische Anlagen und Maschinen 66.762 74.837
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.427 5.075
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.056 1.957
  99.338 109.643
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 275 275
2. Beteiligungen 114 114
  389 389
Anlagevermögen 135.981 153.721

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Ardagh Metal Beverage Germany GmbH, Bonn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ardagh Metal Beverage Germany GmbH, Bonn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ardagh Metal Beverage Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 18. Mai 2018

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Helmuth Schäfer, Wirtschaftsprüfer

ppa. Martin Sochor, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats an die Gesellschafterversammlung

der Ardagh Metal Beverage Germany GmbH

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2017 dreimal getagt. Die Ardagh Metal Beverage Germany GmbH unterliegt dem Gesetz über die Drittelbeteiligung der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat. Die Satzung der Ardagh Metal Beverage Germany GmbH sieht einen Aufsichtsrat mit sechs Mitgliedern vor. Dem Aufsichtsrat gehörten während des Geschäftsjahres 2017 die Herren Stefan Siebert, Dr. Torsten Schoen, Dirk Schwung und Hans-Jürgen Giesen, als Vertreter der Anteilseigner, sowie die Herren Carsten Maaß und Christian Peipe als Vertreter der Arbeitnehmer an.

Im Geschäftsjahr 2017 hat der Aufsichtsrat die seitens der Geschäftsführung aufgrund von Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung vorlagepflichtigen Geschäftsvorfälle gemeinsam beraten und entschieden.

Neben den Aufsichtsratssitzungen hat sich der Aufsichtsrat bei gemeinsamen Besprechungen mit der Geschäftsführung und aus schriftlichen Berichten über die Lage der Ardagh Metal Beverage Germany GmbH und seiner Tochtergesellschaften (nachfolgend als "Gesellschaft" bezeichnet), die Entwicklung der Geschäfte und wichtige Fragen der Geschäftsführung informieren lassen. Fragen der wirtschaftlichen Lage und insbesondere der strategischen Ausrichtung der Gesellschaft wurden beraten. Die Geschäftsführung hat dem Aufsichtsrat über die beabsichtigte Geschäftspolitik, die Unternehmensplanung, die Investitions- und Personalpolitik berichtet. Der Aufsichtsrat ist über die Fortschritte und die Umsetzung der Investitionen in Deutschland unterrichtet worden und wurde über bestehende Umweltrisiken und das Umweltmanagement informiert. Ebenso hat die Geschäftsführung den Aufsichtsrat über die Entwicklung und Herstellung neuer Erzeugnisse, die qualitative Verbesserung bewährter Produkte und Produktionsverfahren sowie über politische und legislative Entwicklungen unterrichtet.

Der von der Geschäftsführung aufgestellte Jahresabschluss und Lagebericht der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 ist durch die von der Gesellschafterversammlung als Abschlussprüfer gewählte und vom Aufsichtsrat mit der Prüfung beauftragte PriceWaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hannover, geprüft worden.

Der Abschlussprüfer hat einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht der Gesellschaft geprüft. An diesen Beratungen hat der Abschlussprüfer teilgenommen. Dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer tritt der Aufsichtsrat aufgrund seiner eigenen Prüfung bei.

Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen. Der Aufsichtsrat billigt den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss einschließlich des Lageberichts und des Vorschlags zur Gewinnverwendung.

Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung, allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sowie deren Arbeitnehmervertretungen für die geleistete Arbeit und ihren Einsatz zur Verwirklichung der Unternehmensziele und zur Stabilisierung der Unternehmensergebnisse.

 

Bonn, im Juni 2018

Der Aufsichtsrat

Stefan C. Siebert, Vorsitzender des Aufsichtsrates

Der Jahresabschluss zum 31.12.2017 wurde am 28.06.2018 festgestellt.

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